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DE1277322B - Dezimaler Weggeber mit einer Codeplatte - Google Patents

Dezimaler Weggeber mit einer Codeplatte

Info

Publication number
DE1277322B
DE1277322B DEP36879A DEP0036879A DE1277322B DE 1277322 B DE1277322 B DE 1277322B DE P36879 A DEP36879 A DE P36879A DE P0036879 A DEP0036879 A DE P0036879A DE 1277322 B DE1277322 B DE 1277322B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
track
contact surfaces
tens
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP36879A
Other languages
English (en)
Inventor
Larkin B Scott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Applied Biosystems Inc
Original Assignee
Perkin Elmer Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Perkin Elmer Corp filed Critical Perkin Elmer Corp
Publication of DE1277322B publication Critical patent/DE1277322B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/56Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/56Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch
    • H01H19/58Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch having only axial contact pressure, e.g. disc switch, wafer switch
    • H01H19/585Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch having only axial contact pressure, e.g. disc switch, wafer switch provided with printed circuit contacts
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/12Analogue/digital converters
    • H03M1/22Analogue/digital converters pattern-reading type
    • H03M1/24Analogue/digital converters pattern-reading type using relatively movable reader and disc or strip
    • H03M1/26Analogue/digital converters pattern-reading type using relatively movable reader and disc or strip with weighted coding, i.e. the weight given to a digit depends on the position of the digit within the block or code word, e.g. there is a given radix and the weights are powers of this radix

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  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Dezimaler Weggeber mit einer Codeplatte Die Erfindung betrifft einen dezimalen Weggeber mit einer Codeplatte, die ein Muster von Kontaktflächen aufweist, von denen eine erste Folge von in Gruppen zu zehn angeordneten Kontaktflächen der Einer- und eine zweite Folge von Kontaktflächen der Zehnerstelle entspricht und die einander entsprechenden Einerkontaktflächen der einzelnen Gruppen in einer Ebene durch mäanderförmige Kontaktbahnen miteinander und mit einem gemeinsamen Ausgangskontakt verbunden sind, mit einer Spannungsquelle, von welcher eine Spannung über zwei Schleifkontakte abwechselnd den geradzahligen und den ungeradzahligen Zehnerkontakten zugeführt wird, und mit Ausgangskontakten, welche den verschiedenen Stellen zugeordnet sind und an welche über die Schleifkontakte und die Kontaktflächen eine Spannung zur dezimalen Darstellung der Lage eines mit den Schleifkontakten oder der Codeplatte verbundenen Eingangsgliedes anlegbar ist.
  • Allgemeines Ein Wellenweggeber ist eine Vorrichtung, welche, wenn sie mit einer verdrehbaren Welle gekuppelt ist, Daten über die Stellung der Welle zu liefern vermag. Diese Daten werden üblicherweise entweder in binärer oder dezimaler Form geliefert. Ein dezimaler Weggeber umgeht die Notwendigkeit, binäre Verschlüsselungen zu verwenden und erzeugt direkt für jede Dekade ein Signal an einer von zehn Leitungen, welche direkt eine Anzeigevorrichtung beaufschlagt, die auf diese Art von Eingang anspricht. Im Vergleich zu digitalen Weggebern, welche Daten in binärer Form liefern, spart der dezimale Weggeber den Aufwand einer Umwandlung von binär in dezimal.
  • Wenn andererseits eine binärverschlüsselt dezimale Darstellung eines Ausganges tatsächlich erforderlich ist, dann ist die Umwandlung von dezimaler zu einer vierstellig binären Verschlüsselung außerordentlich einfach und erfordert nur ein paar zusätzliche Bauteile.
  • Einer der wesentlichen Bauteile eines digitalen Weggebers ist der Kommutator oder das das Schlüsselmuster tragende Glied Wenn die überwachte Welle sich dreht, werden elektrische Signale erzeugt, wenn eine mit der Welle verdrehbare Schleiferanordnung mit den verschiedenen leitenden Flächenteilen des Kommutators Kontakt gibt. Es sind verschiedene digitale Weggeber handelsüblich erhältlich, welche bei der Herstellung des Kommutators von der Technik der mehrschichtigen gedruckten Schaltungen Gebrauch machen. Es hat sich gezeigt, daß diese mehrschichtigen gedruckten Schaltungen einen wesentlichen Teil der Herstellungskosten des digitalen Weggebers verursachen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach aufgebauten digitalen Weggeber zu schaffen, bei welchem keine mehrschichtig gedruckten Schaltungen oder ähnliche Bauglieder erforderlich sind.
  • Die Erfindung besteht darin, daß auf der Codeplatte drei Spuren von Kontaktflächen vorgesehen sind, von denen die erste Spur fünf Kontaktflächen mit Zwischenräumen dazwischen enthält, welche Kontaktflächen den ungeraden Zehnern entsprechen und mit je einem Ausgangskontakt verbunden sind, und die zweite Spur fünf im Abstand voneinander angeordneten Gruppen von je zehn Kontaktflächen, welche den Einern entsprechen, daß die Kontaktbahnen zwischen zwei Einerkontaktflächen benachbarter Gruppen S-förmig von der Unterkante der einen Kontaktfläche zur Oberkante der anderen zwischen den Gruppen von Kontaktflächen hindurchgeführt sind, daß die dritte Spur wiederum fünf Kontaktflächen mit Zwischenräumen dazwischen enthält, welche Kontaktflächen den geraden Zehnern entsprechen und mit je einem Ausgangskontakt verbunden sind, und daß die Spannung von der Spannungsquelle über zwei Schleifkontakte abwechselnd einer Zehnerkontaktfläche der ersten Spur oder der dritten Spur zuführbar ist und die Kontaktflächen der zweiten Spur über zwei Sätze von Schleifkontakten nacheinander Spannung über jeweils eine zugeordnete Kontaktfläche der ersten oder der dritten Spur erhalten. Bei einer solchen Anordnung bilden die Einerkontaktflächen mit den etwa S-förmigen Kontaktbahnen einander umgreifende Mäander, so daß die einzelnen Kontaktflächen der Einergruppen in einer Ebene miteinander verbunden werden können, ohne daß Kreuzungspunkte auftreten. Das bietet erhebliche fertigungstechnische Vorteile. Es muß nun aber dafür gesorgt werden, daß durch den Abstand der Einergruppen keine Lücken in der Anzeige entstehen und daß keine falschen Ausgänge entstehen, wenn der Schleifer sich zwischen den Einergruppen über die Verbindungsstrompfade bewegt. Das wird dadurch erreicht, daß die Zehnerkontaktflächen in zwei Bahnen angeordnet sind und jede der fünf Einergruppen nacheinander erst mit der einen Zehnerkontaktfläche aus der ersten Spur und dann mit der anderen aus der zweiten Spur zusammenwirkt. Jede Gruppe von Einerkontaktflächen wird also doppelt ausgenutzt, so daß keine Lücken im Ausgangssignal auftreten. Um fehlerhafte Ausgangssignale beim überstreichen der mäanderförmigen Strompfade zwischen den Einergruppen zu vermeiden, erfolgt die Stromzufuhr zu den Einerkontaktflächen jeweils über die gerade überstrichene Zehnerkontaktfläche.
  • Nach dem deutschen Patent 1215198 ist bereits ein dezimaler Weggeber vorgeschlagen worden, bei welchem einander entsprechende Kontaktflächen der einzelnen Gruppen in einer Ebene durch mäanderförmige Kontaktbahnen miteinander und mit einem gemeinsamen Ausgangskontakt verbunden sind.
  • Es wird dort auch eine Spannung von einer Spannungsquelle über zwei Schleifkontakte abwechselnd den geradzahligen oder den ungeradzahligen Zehnerkontakten zugeführt. Dabei sind die Kontaktflächen jeder Zehnergruppe solchen Zahlen zugeordnet, daß jede Zehnergruppe diese Zahlen in spiegelbildlicher Reihenfolge zu den beiden angrenzenden Zehnergruppen aufweist.
  • Die mäanderförmigen Kontaktbahnen zwischen zwei Kontaktflächen verlaufen dann U-förmig von der Unterseite einer Kontaktfläche zur Unterseite der anderen bzw. von der Oberseite einer Kontaktfläche zu der Oberseite der der gleichen Ziffer zugeordneten anderen Kontaktfläche der benachbarten Gruppe. Zwischen den einzelnen Gruppen von Einerkontaktflächen sind keine Lücken vorhanden, durch welche die Kontaktbahnen hindurchgeführt sind.
  • Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung eine Anordnung, bei welcher die einzelnen Einerkontaktflächen jeweils in gleicher Richtung ansteigenden Ziffernwerten zugeordnet sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt und im folgenden beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt einen Teil eines Kommutators für einen dezimalen Weggeber nach der Erfindung; F i g. 2 zeigt einen Längsschnitt durch einen dezimalen Weggeber nach der Erfindung; F i g. 3 zeigt eine zugehörige Schaltung; F i g. 4 zeigt einen Mehrgangansatz, welcher den Arbeitsbereich des Weggebers von F i g. 2 über eine volle Umdrehung hinaus ausdehnt; F i g. 5 zeigt einen Teil eines Kommutators für den Mehrgangansatz von F i g. 4.
  • Beschreibung des Weggebers Ein Kommutator für einen dezimalen Weggeber nach der Erfindung weist eine erste Folge von leitenden Gliedern auf, von denen her Signale erzeugt werden, welche der niedrigsten Stelle entsprechen, die ausgelesen werden kann. Für das Dezimalsystem entsprechen diese Signale der Einerdekade. Diese Leiter können in einer Spur 100 angeordnet sein und können bei einem dezimalen Weggeber in fünf Gruppen von je zehn Leitern angeordnet sein. In F i g. 1 ist nur eine vollständige Gruppe und ein Teil einer anderen dargestellt.
  • Den leitenden Gliedern in der vollständigen Gruppe in der Spur 100 sind die Bezugszeichen -0 bis 9 gegeben worden, welche den Einerziffern entsprechen, die durch die von den jeweiligen Leitern erzeugten Signalen dargestellt werden. Die leitenden Glieder in der teilweise sichtbaren Gruppe sind in gleicher Weise bezeichnet, aber die Bezugszeichen sind mit einem Strich versehen. Die leitenden Glieder in den fünf Gruppen in der Spur 100, die zu den gleichen Einerziffern gehören, sind elektrisch miteinander verbunden. Für alle Leiter, die zu einer Einerziffer gehören, wird ein einziger Ausgang an einer von zehn (nicht dargestellten) Ausgangsklemmen erzeugt.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Kommutator weist ferner eine zweite Folge von leitenden Gliedern auf, von denen her Signale erzeugt werden, die der nächsthöheren Stelle der auszulesenden Zahlen entspricht. Bei einer Dezimalzahl entsprechen diese Signale der Zehnerstelle. Diese zweite Folge von leitenden Gliedern kann in zwei Spuren 110 und 120 angeordnet werden, und bei einem dezimalen Weggeber kann jede Spur aus fünf leitenden Gliedern bestehen. Die Spur 110, von welcher in der Zeichnung nur zwei leitende Glieder 30 und 50 dargestellt sind, erzeugt Signale, welche den ungeraden Zehnern der auszulesenden Zahlen entsprechen, während die Spur 120, von welcher nur zwei leitende Glieder 40 und 60 dargestellt sind, Signale erzeugt, welche den geraden Zehnern der auszulesenden Zahlen entspricht.
  • Jedem der leitenden Glieder in den Spuren 110 und 120 sind spezielle leitende Glieder in der Spur 100, und zwar jeweils eine Gruppe von leitenden Gliedern in der Spur 100 zugeordnet. Beispielsweise ist dem leitenden Glied 30 auf Spur 110 und dem leitenden Glied 40 auf Spur 120 die Gruppe 0 bis 9 auf Spur 100 zugeordnet. Dem leitenden Glied 50 auf Spur 110 und dem leitenden Glied 60 auf Spur 120 ist die Gruppe 0', 1', 2'... zugeordnet. Bei einem vollständigen Kommutator ist jeder Gruppe von leitenden Gliedern auf Spur 100 ein leitendes Glied aus der Spur 110, der ungeraden Zehnerspur, und ein leitendes Glied aus der Spur 120, der geraden Zehnerspur, zugeordnet.
  • Jedes der leitenden Glieder auf den Spuren 110 und 120 hat eine gesonderte Ausgangsklemme. Eine Klemme 31 dient zum Abgriff eines Ausgangssignals, das über das leitende Glied 30 gebildet wird. während eine Klemme 41 zum Abgriff eines Ausgangssignals dient, das über das leitende Glied 40 erzeugt wird. Somit hat man insgesamt zehn Ausgangsklemmen für die leitenden Glieder der Spuren 110 und 120, welche zusammen mit den zehn Ausgangsklemmen für die Spur 100 insgesamt zwanzig Ausgangsklemmen für den gesamten digitalen Weggeber ergeben.
  • Wie vorstehend erwähnt, machen es die der Erfindung zugrunde liegenden Prinzipien möglich, den Kommutator durch Anwendung der üblichen Technik gedruckter Schaltungen herzustellen. Es wird im folgenden angenommen, daß der nach der Erfindung hergestellte Kommutator nach Art einer gedruckten Schaltung hergestellt ist.
  • In F i g. 2, die im Schnitt einen nach der Erfindung aufgebauten Weggeber darstellt, ist mit 1.0 ein elastischer Träger für die leitenden Abshnitte in den Spuren 100, 110 und 120 des Komrnutators von F i g. 1 bezeichnet. Der Träger 150 kun der gebräuchliche Phenolwerkstoff sein, welcher für die Platten von gedruckten Schaltungen verwendet wird. Der Kommutator, der ursprünglich aus eer flachen nach Art einer gedruckten Schaltung hergestellten Platte besteht, wird in den Weggeber so eingesetzt, daß er eine zylindrische Gestalt annimmt.
  • Der Weggeber nach der Erfindung enthält ferner Mittel zur Zuführung elektrischer Energie. Diese Mittel können eine (nicht dargestellte) Spannungsquelle aufweisen, einen Schleifring 130, der mit dieser Spannungsquelle verbunden ist, sowie einen Schleifringschleifer 131.
  • Der erfindungsgemäße Weggeber weist weiterhin Mittel auf, um nacheinander die elektrische Energie an die leitenden Glieder in der zweiten Folge zu legen und um das Glied der zweiten Folge, an welches die elektrische Energie jeweils angelegt ist, nacheinander mit den ihm zugeordneten Gliedern der ersten Folge zu verbinden. Diese Funktion kann erfüllt werden von einer ersten Schleifergruppe, bestehend aus den Schleifern 140, 141 und 142, und einer zweiten Schleifergruppe, bestehend aus Schleifern 143, 144 und 145. Von jeder Schleifergruppe ist ein Schleifer mit dem Schleifringschleifer 131 verbunden. Das sind die Schleifer 140 und 143, die mit dem Schleifringschleifer 131 über Leitungen 146 bzw. 147 verbunden sind. Die restlichen zwei Schleifer in jeder der Schleifergruppen sind miteinander verbunden. Der Schleifer 141 ist mit dem Schleifer 142 durch die Leitung 148 verbunden, während der Schleifer 144 finit dem Schleifer 145 durch eine Leitung 149 verbunden ist.
  • Wie man aus F i g. 1 erkennt, sind die Schleifer 140 und 141 so angeordnet, daß sie mit den leitenden Abschnitten in der Spur 110 Kontakt geben, während die Schleifer 143 und 144 so angeordnet sind, daß sie mit den leitenden Abschnitten in Spur 120 Kontakt geben. Die Schleifer 142 und 145 sind so ausgerichtet, daß sie die leitenden Abschnitte auf Spur 100 berühren. Die Schleifer 142 und 145 sind ferner gegenüber den Schleifern 140, 141 bzw. 143, 144 so angeordnet, daß sie mit den zehn leitenden Abschnitten in Spur 100 Kontakt geben, welche den leitenden Abschnitten auf den Spuren 110 und 120 zugeordnet sind, mit denen die Schleifer 140, 141 oder 143, 144 jeweils in Kontakt sind. Bei dem Kommutator von F i g. 1 ist der Schleifer 145 in Kontakt mit der Einergruppe 0 bis 9 während der Zeitspanne, während welcher die Schleifer 143 und 144 in Kontakt mit dem leitenden Abschnitt 40 in Spur 120 sind.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, sind der Schleifringschleifer 131 und die Schleifer 140 bis 145 auf einem beweglichen Glied 153 aus geeignetem Isolierstoff montiert. Eine Welle 154 dreht das bewegliche Glied 153 derart, daß die Schleifer 140 bis 145 nacheinander Kontakt mit den jeweiligen leitenden Abschnitten auf den Spuren 100, 110 und 120 geben. Der Kommutator und das bewegliche Glied können sich in einem Gehäuse 151 befinden, das eine Stirnplatte 152 aufweist, welche durch Schrauben 155 und 156 mit dem Gehäuse verbunden ist.
  • Wirkungsweise des digitalen Weggebers Wenn die Eingangswelle 154 das bewegliche Glied 153 dreht, wird elektrische Energie über den Schleifring 130, den Schleifringschleifer 131 und die Schleifer 140 und 143, die direkt mit dem Schleifringschleifer 131 verbunden sind, an die leitenden Glieder in den Spuren 110 und 120 angelegt. Wenn man sich einmal vorstellt, daß in F i g. 1 die Schleifer von links nach rechts bewegt worden sind, dann kann man sehen, daß die Schleifergruppe, die auf der Spur 120 gleitet, gerade mit dem leitenden Abschnitt 40 Kontakt gegeben hat und einen geraden Zehnerausgang an der Klemme 41 erzeugt. Im gleichen Augenblick wird ein Ausgangssignal an dem »0«-Einerausgang erzeugt, da die von dem Schleifring 130 her an den leitenden Abschnitt 40 angelegte elektrische Energie wiederum über die Schleifer 144 und 145 und die Leitung 149 an den leitenden Abschnitt 0 angelegt wird.
  • Während das geschieht, verursacht auch die Schleifergruppe, die mit der Spur 110 Kontakt gibt, auch die Bildung eines Ausgangssignals an der Klemme 31 des leitenden Abschnitts 30 und an der »9«-Einerausgangsklemme. Aber infolge einer Vorrangschaltung, die nachstehend noch beschrieben werden wird, haben die Ausgänge an der Klemme 41 und der »0«-Einerausgangsklemme Vorrang.
  • Wenn nun die Schleifer weiter nach rechts bewegt werden, wird der leitende Abschnitt 40 nacheinander mit den Einerabschnitten 1 bis 9 in der Spur 100 verbunden. Dieses verursacht wiederum das Auftreten von Ausgangssignalen nacheinander an den Einerausgangsklemmen. Während der Schleifer 145 nacheinander die Einerabschnitte auf der Spur 100 berührt, läuft der Schleifer 142 über die Verbindungen zwischen den einander entsprechenden Einerabschnitten der benachbarten Einergruppen. Jedoch ist der Schleifer 142 während dieser Zeit nicht an Spannung gelegt, da die Schleifer 140 und 141 in Kontakt mit einem Paar von leitenden Abschnitten 160 bzw. 161 sind, die, wie man sieht, gegeneinander isoliert sind. Es sollte erwähnt werden, daß bei der Herstellung des Kommutators der Raum zwischen aufeinanderfolgenden leitenden Abschnitten 30 und 50 in der Spur 110 und leitenden Abschnitten 40 und 60 in der Spur 120 vollständig frei von leitenden Abschnitten gehalten werden kann, statt daß man zwei voneinander getrennte leitende Abschnitte 160 und 161, wie dargestellt, vorsieht.
  • Nach einer Zentralumdrehung von der in F i g. 1 gezeigten Stellung aus geben die Schleifer 140 und 141 Kontakt mit einem neuen ungeraden Zehnerabschnitt 50 in der Spur 110, welcher Vorrang vor dem geraden Zehnerabschnitt 40, mit welchem Schleifer143 und 144 noch in Kontakt sind. Nun erhält nacheinander die Gruppe der Einerabschnitte 0', 1', 2' . . . in der Spur 100, die dem nächsten ungeraden Zehnerabschnitt 50 in Spur 110 zugeordnet ist, die elektrische Energie von dem Schleifring 130. Somit wird jede Zehnerumschaltung dadurch bewerkstelligt, daß die erste und die zweite Schleifergruppe abwechselnd schaltet, und weil auch eine Umschaltung der an den Schleifern 142 und 145 anliegenden Spannung erfolgt, so ist ein Synchronismus zwischen den Einer- und den Zehneränderungen gewährleistet. Während die Schleifergruppen in F i g. 1 als eine Zehntelumdrehung gegeneinander versetzt dargestellt sind, arbeitet jede Versetzung um eine ungerade Anzahl von Umdrehungen geteilt durch zehn genausogut. In der Tat sind die Schleifergruppen, die in F i g. 2 gezeigt sind, um eine halbe Umdrehung gegeneinander versetzt.
  • Weil der Kommutator von F i g. 1 durch Anwendung gebräuchlicher Techniken nach Art gedruckter Schaltungen hergesetellt werden kann, sind die Einerabschnitte ohne Kreuzungsstellen in einer Ebene miteinander verbunden. Um das zu erreichen, ist es jedoch erforderlich, daß die Schleifer 142 und 145 die S-förmigen Kontaktbahnen, welche die Kontaktflächen der Einergruppen miteinander verbinden, beim Übergang von einer Gruppe von Einerkontaktflächen zur nächsten in umgekehrter Reihenfolge überstreichen. Wie oben erwähnt wurde, liegen während dieses Überganges die Schleifer 142 und 145 nicht an Spannung an. Das ist notwendig, um die Erzeugung falscher Ausgangssignale zu verhindern. Sonst würde ja beim Übergang des Schleifers 142 oder 145 über jede der verbindenden Kontaktbahnen die entsprechende Kontaktfläche an Spannung gelegt werden. Durch den jeweils anderen Schleifer, beispielsweise den Schleifer 145, wird jedoch eine der Kontaktflächen über die Leitung 149 an Spannung gelegt. Damit liegt auch eine der Verbindungskontaktbahnen an Spannung. Der jeweils nicht an Spannung liegende Schleifer, also bei dem Beispiel der Schleifer 142, wird also beim Überstreichen der Kontaktbahnen eine Kontaktbahn treffen, die von dem Schleifer 145 her an Spannung liegt. Bei der Darstellung in F i g. 1 ist dies die zu der Kontaktfläche 5 gehörige Kontaktbahn. Wenn die Schleifer 145 bzw. 142 über diese Verbindungskontaktbahnen hinwegstreichen, so wird in einer Zwischenstellung über den Schleifer jeweils eine leitende Verbindung zwischen zwei benachbarten Kontaktbahnen hergestellt. Wenn eine dieser Kontaktbahnen in der geschilderten Weise an Spannung liegt, wird auch die benachbarte Verbindungskontaktbahn an Spannung gelegt, wodurch ein falsches Ausgangssignal erzeugt wird. Um diese Möglichkeiten auszuschließen, wir die Kontaktbahn, die von dem Schleifer 142 getroffen wird, während sie über den Schleifer 145 und die zugehörige Kontaktfläche an Spannung liegt, verbreitert, um sicherzustellen, daß der Schleifer diese Verbindungskontaktbahn nicht während der Zeit, wo sie an Spannung liegt, mit einer anderen verbindet.
  • Wie oben erwähnt wurde, haben die Schleifer 142 und 145 eine solche Breite, daß sie beim Umschalten von einer Kontaktfläche auf die andere mit zwei benachbarten Kontaktflächen Kontakt geben. Außerdem sind die Schleifer 140, 141, 143 und 144 so angeordnet, daß, bevor die Schleifer den Kontakt mit einer der Kontaktflächen in den Spuren 110, 120 unterbrechen, ein anderes Paar von Schleifern mit ihren zugeordneten Kontaktflächen Kontakt geben. Somit werden kurz vor und kurz nach dem Umschalten zwei Signale für die umzuschaltende Dekade erzeugt.
  • Eine solche Konstruktion ist für Weggeber insofern wünschenswert, als kein Zustand auftreten sollte, bei welchem weder an den Zehner- noch an den Einerausgängen Signale anliegen. Wegen dieser Konstruktion ist eine Umschaltstufe zwischen Weggeber und der Auslesevorrichtung erforderlich, welche gleichzeitig eine Stromverstärkung bewirkt und welche den richtigen Signalen Vorrang gibt.
  • F i g. 3 zeigt eine Umschaltstufe, welche benutzt werden kann, um den richtigen Signalen Vorrang zu geben. Die Einerstellenausgangsklemmen sind in F i g. 3 durch die Klemmen 170, 171... 178, 179 dargestellt. Die Ausgangssignale für die Auslesevorrichtung werden an Klemmen 180, 181, 182 ... 189 erzeugt. Während der Überlappung wird Basisstrom zweien der Transistoren aus der Gruppe von Transistoren 190, 191, 192 ... 199 zugeführt. Die Diode aus der Gruppe von Dioden 200, 201, 202 ... 209, die zwischen den Kollektor des dem höherwertigen Ausgang zugeordneten Transistors und dem Basiskreis des dem geringerwertigen Ausgang zugeordneten Transistors geschaltet ist, wird leitend, und die Verbindungsstelle zwischen der Diode und dem Basiswiderstand, mit welchem diese verbunden ist, wird nahezu auf Erdpotential gehalten. Das sperrt den Transistor, der dem geringerwertigen Ausgang zugeordnet ist, so daß dieser über seinen Kollektorkreis nicht mehr leitet und ein Ausgangssignal nur am Kollektor des Transistors erzeugt wird, der dem höhepwertigen Ausgang zugeordnet ist. Bei den leitenden Abschnitten für die Zehner kann eine ähnliche Schaltung ähnlich der von F i g. 3 vorgesehen werden.
  • Um eine Signalüberlappung während des Einerüberganges von »9« auf »0« sicherzustellen, ist der leitende Abschnitt 9 für den Ausgang »9« vergrößert. Somit verschwindet die Erregung des leitenden Abschnitts »9« ungefähr an dem Punkt, wo der übergang von dem leitenden Abschnitt »0« zu dem leitenden Abschnitt »1« in der nächsten Einergruppe stattfindet. Diese Konstruktion macht eine zusätzliche Diode 211 erforderlich, die zwischen die Klemme 181 und die Diode 200 geschaltet ist. Auf diese Weise wird dem leitenden Abschnitt »1« der nächstfolgenden Einergruppe Vorrang vor dem leitenden Abschnitt »9« der vorhergehenden Einergruppe gegeben.
  • Beschreibung und Wirkungsweise des Mehrgang-Weggebers F i g. 4 zeigt ein Mehrgang-Zusatzgerät, welches bei Ankuppeln an einen Weggeber nach F i g. 2 den Bereich des Weggebers über eine Umdrehung hinaus vergrößert. Das Mehrgang Zusatzgerät bewirkt die Erzeugung von Signalen, welche der nächsthöheren Stelle der Zahlen entsprechen, die aus dem kombinierten Weggeber ausgelesen werden können. Bei einem dezimalen Weggeber entsprechen diese Signale der Hunderterdekade. Die Drehgeschwindigkeiten der Schleiferanordnung des Weggebers von F i g.1 und 2 und der Schleiferanordnung des Mehrgang-Zusatzgerätes verhalten sich so zueinander, daß bei jeder vollständigen Umdrehung der Schleifer des Weggebers eine Zehntelumdrehung der Schleifer des Mehrgang-Zusatzgerätes erfolgt.
  • Wie aus den F i g. 2 und 4 ersichtlich ist, wird das Mehrgang-Zusatzgerät mit dem Weggeber mittels einer exzentrischen Welle 70 gekuppelt, welche in ein exzentrisches Loch 71 am rückwärtigen Ende der Welle 154 des Weggebers hineinpaßt. Wenn die exzentrische Welle 70 sich infolge einer Drehung der Welle 154 dreht, dreht sich auch ein Exzenter 72, an welchem die exzentrische Welle 70 befestigt ist. Bei einer Drehung des Exzenters 72 dreht sich ein Planetenrad 73. Das Planetenrad 73 ist im Eingriff mit einer feststehenden Innenverzahnung 74. Durch geeignete Wahl des Zahnverhältnisses kann man eine Geschwindigkeitsuntersetzung von 10:1 erzielen, so daß das Mehrgang-Zusatzgerät in der Tat Signale erzeugt, die der Hunderterdekade entsprechen.
  • Eine Oldham-Kupplung 75 setzt die außermittige Drehung des Exzenters 72 und des Planetenrades 73 in eine zentrische Drehbewegung um. Diese Umsetzung in eine zentrische Drehbewegung erfolgt auf eine Welle 76, welche ihrerseits eine Mehrzahl von Schleifern 81 bis 84 (von denen in F i g. 4 nur 81 und 82 dargestellt sind) zentrisch rotieren läßt. Die Schleifer 81 bis 84 bewegen sich auf einer Mehrzahl von Spuren eines Kommutators 77. Das spezielle Leitermuster des Kommutators 77 wird weiter unten beschrieben. Eine Stirnplatte 78 ähnlich der Stirnplatte 152 des Weggebers hält den Kommutator 77 an seiner Stelle. Das Mehrgang-Zusatzgerät kann an crem eigentlichen Weggeber durch Einschrauben von einem Paar Schrauben in die Löcher 79 und 80 befestigt werden.
  • Die Welle 76 kann ein exzentrisches Loch ähnlich dem exzentrischen Loch 71 in der Welle 154 des eigentlichen Weggebers aufweisen. Das macht es möglich, daß einem Mehrgang Zusatzgerät die Drehbewegung eines anderen zugeführt wird, so daß mit dem Weggeber mehr als ein Zusatzgerät benutzt werden kann. Eine der Folgen dieses Merkmals ist, aß die Mehrgang-Zusatzgeräte und der eigentliche Weggeber unabhängig voneinander in ihrer Winkellage einstellbar sind.
  • F i g. 5 zeigt einen Teil des Codemusters des Komnutators 77 des Mehrgang-Zusatzgerätes von F i g. 4. Ebenso ist die Schleiferanordnung des Mehrgang-Zusatzgerätes dargestellt.
  • Das Codemuster des Kommutators von F i g. 5 besteht aus drei Spuren. Die erste Spur weist eine Mehrzahl von leitenden Abschnitten 85, 86, 87... auf, während die zweite und die dritte Spur 88 bzw.
  • 9 durchgehende kreisförmige leitende Abschnitte sind. Die Spur 88 ist mit den »0«-, »1«-, »2«-, »3«-und »4«-Ausgängen der vorangehenden Dekade über eine geeignete Diodenschaltung verbunden, welche die Ausgänge voneinander isoliert. Wenn ein Ausgangssignal an einem dieser Ausgänge erzeugt wird, dann wird der leitende Abschnitt 88 an Spannung gelegt. Die Spur 89 ist direkt mit einer elektrischen Spannungsquelle verbunden, so daß der leitende Abschnitt 89 ständig an Spannung liegt.
  • Die Schleiferanordnung für das Mehrgang-Zusatzgerät ist so ausgebildet, daß die Schleifer 81 und 82 ebenso miteinander verbunden sind wie die Schleifer 3 und 84. Die Schleifer 81 und 83 sind so angeordnet, daß sie mit der aus den leitenden Abschnitten 85, 86, 87... bestehenden Spur des Kommutators 77 Kontakt geben, während die Schleifer 82 und 84 auf den Spuren 88 bzw. 89 aufliegen.
  • Die in F i g. 5 dargestellte Anordnung setzt voraus, daß mit fortschreitender Zählung eine Drehung der Schleiferanordnung im Uhrzeigersinn erfolgt. Bei der speziellen in F i g. 5 dargestellten Anordnung sind die Schleifer ungefähr in der Stellung, die vorhanden wäre, wenn ein Übergang von »9« auf »0« in der nächstniedrigen Stelle stattfindet. Wenn dieser übergang erfolgt, wird der Leiter 88 an Spannung gelegt, was wieder den leitenden Abschnitt 86 an Spannung legt. Weil der leitende Abschnitt 89 in direktem Kontakt mit der elektrischen Spannungsquelle ist, liegt der leitende Abschnitt 85 so lange an Spannung, als der Schleifer 83 mit diesem leitenden Abschnitt in Kontakt ist. Daher wird der leitende Abschnitt 85 sowohl vor als auch nach dem in der nächstniedrigen Stelle stattfindenden Übergang an Spannung gelegt. Nach dem Übergang liegen beide leitenden Abschnitte 85 und 86 an Spannung, so daß an den Ausgangsklemmen dieser Abschnitte Ausgangssignale erzeugt werden. Dieser überlappungszustand wird durch eine Vorrangschaltung ähnlich der in F i g. 3 gezeigten Schaltung behandelt.
  • Wenn die Schleifer sich weiter drehen, wird in der Stufe für die nächstniedrige Stelle ein Punkt erreicht, in welchem ein Übergang von einem Ausgang »4« auf einen Ausgang »5« stattfindet. In diesem Punkt liegt der leitende Abschnitt 88 nicht mehr an Spannung, so daß der leitende Abschnitt 86 nicht mehr durch seinen Kontakt mit dem Schleifer 81 an Spannung liegt. In diesem Zeitpunkt ist aber der Schleifer 83 in Kontakt mit dem leitenden Abschnitt 86, so daß der leitende Abschnitt 86 an Spannung gelegt bleibt. Dieser Zustand bleibt während der Zeit bestehen, während welcher die Stufe für die nächstniedrige Stelle Ausgänge entsprechend »5« bis »9« durchläuft. Man sieht, daß die in F i g. 5 gezeigte Kommutator- und Schalteranordnung die Notwendigkeit einer genauen Getriebeverbindung zwischen dem Weggeber von F i g. 1 und dem Mehrgang-Zusatzgerät oder zwischen benachbarten Mehrgang-Zusatzgeräten vermied.
  • Die Erfindung kann natürlich auch benutzt werden, um einen digitalen Ausgang in anderer als dezimaler Form zu erhalten. Weiterhin kann der dezimale Weggeber von F i g. 1 und 2 abgeändert werden, indem man die Anzahl der leitenden Abschnitte in den verschiedenen Spuren verändert, solange man entsprechende Änderungen hinsichtlich der Lage und Anzahl der Schleifergruppen vornimmt. Obwohl die Erfindung an Hand eines Weggebers beschrieben ist, der den Winkelweg einer Welle in digitaler Form liefert, kann man natürlich nach den Prinzipien der vorliegenden Erfindung auch einen Weggeber aufbauen, welcher eine translatorische Bewegung in digitaler Form anzeigt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Dezimaler Weggeber mit einer Codeplatte, die ein Muster von Kontaktflächen aufweist, von denen eine erste Folge von in Gruppen zu zehn angeordneten Kontaktflächen der Einer- und eine zweite Folge von Kontaktflächen der Zehnerstelle entspricht und die einander entsprechenden Einerkontaktflächen der einzelnen Gruppen in einer Ebene durch mäanderförmige Kontaktbahnen miteinander und mit einem geneinsamen Ausgangskontakt verbunden sind, mit einer Spannungsquelle, von welcher eine Spannung über zwei Schleifkontakte abwechselnd den geradzahligen und den ungeradzahligen Zehnerkontakten zugeführt wird, und mit Ausgangskontakten, welche den verschiedenen Stellen zugeordnet sind und an welche über die Schleifkontakte und die Kontaktflächen eine Spannung zur dezimalen Darstellung der Lage eines mit den Schleifkontakten oder der Codeplatte verbundenen Eingangsgliedes anlegbar ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß auf der Codeplatte drei Spuren (110, 100, 120) von Kontaktflächen (30, 40, 50, 60 ... 0, 1, 2, 3.. .) vorgesehen sind, von denen die erste Spur (110) fünf Kontaktflächen (. . . 30, 50 ... ) mit Zwischenräumen dazwischen enthält, welche Kontaktflächen den ungeraden Zehnern entsprechen und mit je einem Ausgangskontakt (... 31... ) verbunden sind, und die zweite Spur fünf im Abstand voneinander angeordneten Gruppen von je zehn Kontaktflächen (0... 9, 0'. . . 9'. . .), welche den Einern entsprechen, daß die Kontaktbahnen zwischen zwei Einerkontaktflächen benachbarter Gruppen S-förmig von der Unterkante der einen Kontaktfläche zur Oberkante der anderen zwischen den Gruppen von Kontaktflächen hindurchgeführt sind, daß die dritte Spur (120) wiederum fünf Kontaktflächen (. . . 40,60 ... ) mit Zwischenräumen dazwischen enthält, welche Kontaktflächen den geraden Zehnern entsprechen und mit je einem Ausgangskontakt (. . . 41... ) verbunden sind, und daß die Spannung von der Spannungsquelle über zwei Schleifkontakte (143, 140) abwechselnd einer Zehnerkontaktfläche der ersten Spur (110) oder der dritten Spur (120) zuführbar ist und die Kontaktflächen (0, 1... 9, 0'. . . ) der zweiten Spur (100) über zwei Sätze von Schleifkontakten (141, 142, 144, 145) nacheinander Spannung über jeweils eine zugeordnete Kontaktfläche der ersten oder der driten Spur (110 bzw. 120) erhalten.
  2. 2. Dezimaler Weggeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Codeplatte nach Art einer einschichtigen gedruckten Schaltung ausgeführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1059 511; deutsche Auslegeschrift Nr. 1106 087; USA: Patentschriften Nr. 2 754 5022 2 942 252, 2 938198, 3114144; »Elektronik«, 1958, Nr. 7, S. 206. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1215198.
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