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DE1277392B - Abstimmvorrichtung - Google Patents

Abstimmvorrichtung

Info

Publication number
DE1277392B
DE1277392B DEM66088A DEM0066088A DE1277392B DE 1277392 B DE1277392 B DE 1277392B DE M66088 A DEM66088 A DE M66088A DE M0066088 A DEM0066088 A DE M0066088A DE 1277392 B DE1277392 B DE 1277392B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tuning
shaft
shielding
tuning device
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEM66088A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronnie Ralph Pitt
Jack Stultz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Duracell Inc USA
Original Assignee
PR Mallory and Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PR Mallory and Co Inc filed Critical PR Mallory and Co Inc
Publication of DE1277392B publication Critical patent/DE1277392B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H5/00One-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H5/003One-port networks comprising only passive electrical elements as network components comprising distributed impedance elements together with lumped impedance elements

Landscapes

  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

  • Abstimmvorrichtung Die Erfindung betrifft eine induktive Abstimmvorrichtung zum Empfang sehr hochfrequenter Signale mit mindestens einem kreisförmig ausgebildeten, sich über einen Bogen von weniger als 360° erstreckenden Abstimmteil mit einem an dem Abstimmteil angreifenden, feststehenden Schleifer und mit einer drehfest mit dem Abstimmteil verbundenen Abstimmwelle, durch deren Betätigung das Abstimmteil relativ zu dem Schleifer verschoben werden kann.
  • Für den Empfang von Hochfrequenzsignalen sind verschiedene Arten von Abstimmvorrichtungen bekannt. Jede dieser Arten von Abstimmvorrichtungen ist jedoch nur für einen bestimmten Frequenzbereich am besten geeignet. Bei sehr hohen Frequenzen über 5 MHz ist es am günstigsten, abstimmbare Schwingkreise aus einem festen Kondensator und einer stetig veränderbaren Induktivität aufzubauen.
  • Es ist eine Abstimmvorrichtung der oben angegebenen Art für einen solchen Schwingkreis bekannt, bei der das Abstimmteil aus einem um die Umfangskanten einer Walze gelegten Draht besteht, der mit seinem einen Ende bei einem Ausschnitt der Walze beginnt, längs der einen Kante zu dem Ausschnitt zurückführt, dann an die andere Kante übertritt und an dieser entlang wieder zu dem Ausschnitt zurückführt, und zwar dorthin, wo sein Anfang befestigt ist. Die Walze, an der der Draht befestigt ist, ist drehfest mit der Abstimmwelle verbunden, welche zu beiden Seiten des Abstimmteiles drehbar gelagert ist. Auf dem Draht schleifen auf beiden Seiten der Walze federnd angebrachte Kontakte. Durch Verdrehen der Abstimmwelle ändert sich die wirksame Länge des Drahtes zwischen den beiden federnd angebrachten Kontakten, wodurch eine induktive Abstimmung des Schwingkreises mit Hilfe dieser Abstimmvorrichtung möglich wird.
  • Da bei dieser Anordnung der Draht um den Umfang der Walze in zwei Richtungen gebogen ist und auch immer zwei Kontakte verwendet werden müssen, ist eine solche Abstimmvorrichtung für eine Massenfertigung mit wenigen Arbeitsschritten nicht geeignet.
  • Es ist andererseits auch schon eine Abstimmanordnung bekannt, bei der mehrere Abstimmteile mit Abschirmungen nebeneinander angeordnet sind. Die Abstimmteile bestehen in diesem Fall aus zweidrahtigen Lecherleitungen, die mit Hilfe von galvanischen Kurzschlußbügeln mit Schleifkontakten oder kapazitiven Kurzschlußbügeln abgestimmt werden. Jeder Kurzschlußbügel ist an einer zu einer Lecherleitung gehörenden Abschirmschale befestigt. Diese Abschirmschalen sind unabhängig voneinander drehbar gelagert und weisen an ihrem Umfang einen Zahnkranz auf. In dem Zahnkranz jeder Abschirmschale greift jeweils ein auf einer Abstimmwelle sitzendes Ritzel ein. Durch Verdrehen der Abstimmwelle können die Lecherleitungen somit abgestimmt werden.
  • Da bei dieser Abstimmanordnung die Abschirmschalen alle voneinander getrennt gelagert sind, ist schon für diese Lagerung ein recht hoher Aufwand notwendig. Außerdem wird der Aufbau durch die neben den Abschirmschalen liegende Abstimmwelle mit den kostspieligen Ritzeln kompliziert. Da die Abschirmschalen auch mit Zahnkränzen versehen sind, wird deren Herstellung ebenfalls teuer.
  • Die ganze Anordnung ist aber nicht nur kompliziert und kostspielig in der Herstellung, sondern es ist auch schwierig, sie auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen.
  • Wenn man die Abstimmanordnung klein halten will, so wird man die Ritzel möglichst mit geringem Durchmesser ausführen. Dies bringt jedoch den weiteren Nachteil, daß der gesamte Abstimmbereich der Lecherleitung nur durch mehrere Umdrehungen der Abstimmwelle überstrichen werden kann.
  • Es ist nach dem Aufbau von Mehrfachdrehkondensatoren noch bekannt, die Abstimmwelle mit den direkt daran befestigten Abstimmteilen, nämlich den Kondensatorplatten, in Schlitze einzulegen, die sich sowohl in den Stirnflächen eines Gehäuses sowie in den zwischen den Abstimmteilen befindlichen Abschirmwänden befinden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine betriebssichere wirtschaftlich herstellbare und leicht zusammenbaubare induktive Hochfrequenzabstimmvorrichtung für mehrere Schwingkreise zu schaffen, deren Induktivität sieh gut reproduzierbar einstellen läßt.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jedes der mit der Abstimmwelle verbundenen Abstimmteile einen kreisförmigen, leitenden Abschnitt aufweist, der durch einen sich radial erstreckenden Abschnitt leitend mit der Abstimmwelle verbunden ist, daß in bei Mehrfachdrehkondensatoren bekannter Weise die Abstimmwelle mit den direkt daran befestigten Abstimmteilen in Schlitze eingelegt ist, die in den Stirnwänden eines Abschirmgehäuses sowie in zwischen den Abstimmteilen befindlichen Abschirmwänden angebracht sind und über den Schlitz jeder Abschirmwand ein Abschirmblech geschoben ist, welches bis in die Nuten in der Abschirmwelle ragt, daß die Abstimmwelle durch die in den Stirnwänden federnd eingespannten Seitenschenkel eines U-förmig gebogenen Drahtes, dessen Steg parallel zur Abstimmwelle von einer Stirnwand des Abschirmgehäuses zur anderen verläuft und in seiner Endstellung in Kerben in den Stirnwänden eingerastet ist, in die Schlitze gedrückt wird, und daß der U-förmig gebogene Draht derart bewegbar ist, daß er den Weg für die Abstimmwelle freigibt.
  • Schon die Abstimmteile gemäß der Erfindung lassen sich sehr einfach herstellen, insbesondere wenn sie ausgestanzt werden, und sie eignen sich deshalb sehr gut für eine Massenfertigung. Außerdem sind sie so ausgebildet, daß sie durch einfaches Aufstecken auf der Abstimmwelle befestigt werden können. Sobald die Abstimmwelle auf diese einfache Weise mit den Abstimmteilen versehen ist, braucht sie nur in Schlitze in den Stirnwänden des Abschirmgehäuses und in den Abschirmwänden eingelegt und mit Hilfe des U-förmig gebogenen Drahtes gesichert zu werden.
  • Ferner läßt sich ein schadhaft gewordenes Abstimmteil durch Abnehmen des U-förmig gebogenen Drahtes, Abziehen der Abschirmbleche, Herausnehmen der Welle und Auswechseln des betreffenden Abstimmteiles sowie entsprechenden Zusammenbau sehr einfach ersetzen.
  • Durch die über die Schlitze in den Abschirmwänden geschobenen Abschirmbleche, die in Nuten in der Abschirmwelle eingreifen, wird sichergestellt, daß die Abschirmung trotz der für die einfache Montage vorgesehenen Schlitze vollständig ist.
  • Alle Teile der Abstimmvorrichtung lassen sich in einfacher Weise durch Stanzen und/oder Biegen herstellen.
  • Die erfindungsgemäßen Abstimmteile bilden durch den kreisförmigen und den sich radial erstreckenden Abschnitt eine Induktivitätsschleife, wobei der eine Anschluß direkt durch die Abstimmwelle und der andere Anschluß durch einen in dem kreisförmigen Abschnitt angreifenden feststehenden Schleifkontakt gegeben ist.
  • Bei dieser Abstimmvorrichtung ist für ein Abstimmteil nur ein Schleifkontakt erforderlich. Die Abstimmvorrichtung arbeitet deshalb zuverlässiger als die bisher bekannten Abstimmvorrichtungen, bei denen jeweils zwei Schleifkontakte für ein Abstimmteil notwendig sind. Da die Abstimmwelle wegen des U-förmigen Drahtes sehr gut sitzt, ist eine genau reproduzierbare Einstellung der Induktivitätswerte möglich.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Abstimmvorrichtung bei entferntem Deckel, F i g. 1 a Einzelheiten des U-förmig gebogenen Drahtes, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Abstimmvorrichtung bei entferntem Deckel, F i g. 3 eine perspektivische Ansicht einer Rotoranordnung, F i g. 4 eine vergrößerte Ansicht eines Ausschnittes des kreisförmig ausgebildeten Abstimmteiles und eines V-förmigen Kontakts, F i g. 4 a die Darstellung eines Kontakts mit kugeliger Fläche, F i g. 4 b die Darstellung eines Kontakts mit ebener Fläche, F i g. 5 eine perspektivische Ansicht einer Rotoranordnung, in der als Abstimmteile flache Metallstanzstücke verwendet werden, F i g. 6 eine perspektivische Ansicht einer Kontaktanordnung für die Rotoranordnung von F i g. 5, F i g. 7 die Vorderansicht einer anderen Ausführungsform eines Abstimmteiles, F i g. 7 a einen Querschnitt durch das Abstimmteil von F i g. 7, F i g. 8 die Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Abstimmteiles, F i g. 8 a einen Querschnitt durch das Abstimmteil von F i g. 8, F i g. 9 die Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform eines Abstimmteiles und F i g. 9 a einen Querschnitt durch das Abstimmteil von F i g. 9.
  • In F i g.1, 1 a und 2 ist eine Ausführungsform der Abstimmvorrichtung dargestellt. Ein Gehäuse 18 der Abstimmvorrichtung besteht aus einem U-förmigen Metallteil, dessen Vorder-, Ober- und Unterseite offen ist. An einer Rückwand befinden sich ebenso wie an einer linken und rechten Stirnwand jeweils drei Erhebungen 15 zur Befestigung der Abstimmvorrichtung, und an der rechten und linken Stirnwand sind außerdem Lagerschlitze 40, 41 für eine Abstimmwelle 10 angebracht. Beide Stirnwände sind mit gegeneinander gerichteten Einprägungen versehen, durch die Führungen 25 geschaffen werden. Zwischen den Führungen 25 ist eine gedruckte Schaltungsplatte 16 so weit in das Gehäuse 18 eingeschoben, daß sie gegen die Rückwand des Gehäuses 18 stößt, wo sie angelötet ist. Auf dieser gedruckten Schaltungsplatte 16 sind Bauelemente, wie Widerstände und Halbleiterelemente, überbrückungs-, Kopplungs- und Trimmerkondensatoren, Spulen und Abschirmungen, angeordnet und durch ein Tauchlötverfahren festgelötet.
  • Die gedruckte Schaltungsplatte 16 besitzt einen vorstehenden Abschnitt, auf dem auf einer Seite parallele, aus der Schaltung der Platte herausführende Leiterstreifen 17 angebracht sind, die zum Anschluß an äußere Schaltungen, wie Masse, Gleichstromquelle, automatische Frequenznachstimmung, automatische Lautstärkeregelung und Zwischenfrequenzverstärker, als Steckverbindung verwendet werden können. Dieser Aufbau vereinfacht die Schwierigkeiten der Befestigung der Abstimmvorrichtung an einer Prüfhalterung zum Einstellen und Abgleichen, da zum Prüfen keine losen Leitungen angeschlossen werden müssen.
  • Der in der rechten Stirnwand des Gehäuses 18 der Abstimmvorrichtung angebrachte Schlitz 41 erstreckt sich von der Oberseite bis zur Mitte, und seine Breite ist etwas größer als der Durchmesser von in der Abstimmwelle 10 angebrachten Nuten. Das Ende des Schlitzes 41 schließt mit einer Lagerfläche ab, die dadurch gebildet ist, daß eine Lasche 26 von dem dicht am Ende des Schlitzes 41 liegenden Abschnitt des Gehäuses der Abstimmvorrichtung umgebogen ist, so daß die glatte Metallfläche das Ende des Schlitzes bildet.
  • In der linken Stirnwand des Gehäuses 18 der Abstimmvorrichtung ist der Schlitz 40 angebracht, der etwas breiter als der Durchmesser der Abstimmwelle 10 ist. Das untere Ende des Schlitzes 40 schließt mit einer Lagerfläche ab, die in derselben Weise wie die Lagerfläche des Schlitzes 41 ausgebildet ist.
  • An der auf den Lagerflächen aufliegenden Abstimmwelle 10 befinden sich in gleichmäßigen Abständen Kunststoffscheiben 19, an deren Umfang jeweils ein Abstimmteil in Form eines kreisförmig gebogenen Drahtes 20 sitzt. An der nach außen gerichteten Seite jedes kreisförmig gebogenen Drahtes greift ein an einem Kontaktarm 22 sitzender Kontakt 21 an.
  • An eine Fläche der rechten Kunststoffscheibe 19 ist ein Anschlag 38 angeformt, der gegen eine eingestanzte Öse 39 stößt, die aus der rechten Stirnwand des Gehäuses herausragt. Durch die Bogenlänge des angepreßten Anschlags 38 ist der mögliche Drehwinkel der Welle 10 bestimmt, der weniger als 360° beträgt.
  • Zwischen dem linken und dem mittleren Abstimmteil befindet sich zur Verminderung von Kopplungen eine parallel zu den Stirnwänden verlaufende, an Masse liegende Abschirmwand 13, die mit einem Schlitz zum Einlegen der Abstimmwelle versehen ist. über die Abschirmwand 13 ist ein federndes Abschirmblech 14 geschoben, das den Schlitz abschließt. Dieses Abschirmblech 14 ist mit der Abschirmwand 13 zusammengelötet.
  • Ein U-förmig gebogener Draht 12, dessen Steg parallel zur Abstimmwelle 10 von einer Stirnwand des Gehäuses zur anderen verläuft, greift mit Ösen an den Enden seiner beiden Seitenschenkel in Nuten in der Abstimmwelle 10 ein. Der Steg des Drahtes ist in Schlitze am oberen Ende der beiden Seitenwände eingeschoben, und der U-förmig gebogene Draht 12 drückt mit seinen beiden Seitenschenkeln die Abstimmwelle 10 so stark gegen die Lagerflächen, dßß die Abstimmwelle zwar noch mit geringer Drehkraft gedreht werden, aber nicht mehr durch mechanische Stöße verschoben werden kann. Durch diesen Aufbau wird das Spiel der Welle sowohl in axialer als auch in Richtung der beiden Schlitze beseitigt.
  • In einem weiteren Schlitz in der linken Stirnwand des Gehäuses 18 nach F i g. 1 befindet sich ein isolierter zweiadriger Anschluß 24, der als Antennenanschluß an die Schaltung gelötet ist.
  • Zum Schließen des Gehäuses 18 ist ein U-förmiger Deckel 11 vorhanden. Der Deckel 11 weist hakenförmige Laschen auf, die in Schlitze 23 des Gehäuses 1.8 eingreifen. Die Ränder des Deckels 11 sind leicht mach innen gebogen und drücken federnd gegen das Gehäuse 18, wodurch der übergangswiderstand verringert und die Abschirmwirkung verbessert wird. An den Rändern des Deckels befinden sich ferner Einprägungen, die in die Einprägungen für die gedruckte Schaltungsplatte 16 eingreifen und so den Deckel 11 an den Seiten stützen.
  • An der oberen Seite des Deckels 11 befinden sich Öffnungen, durch die sowohl die Trimmerkondensatoren als auch die Trimmerspulen von außen zugänglich sind. Durch diese Art der Konstruktion ist eine exakte Abstimmung der Kreise möglich, da zum Abstimmen der Deckel 11 nicht vom Gehäuse 16 entfernt werden muß.
  • Zum Einlegen der Abstimmwelle 10 in das Gehäuse 18 wird das linke Ende der Abstimmwelle 10 gekippt und in den Schlitz 40 eingeschoben. Das rechte Ende der Abstimmwelle wird in den offenen Schlitz 41 in der rechten Stirnwand des Gehäuses 18 der Abstimmvorrichtung eingeführt. Dann wird die Abstimmwelle nach unten bewegt, bis ihre beiden Enden auf den beiden Lagerflächen in den Stirnwänden aufliegen. Bei dieser Bewegung der Abstimmwelle schieben die auf den Kunststoffscheiben 19 sitzenden kreisförmig gebogenen Drähte 20 die Kontakte 21 an den Kontaktarmen 22 zur Seite, so daß die Kontakte 21 leicht gegen die Drähte 20 drücken.
  • Das federnde Abschirmblech 14 wird dann über die Abschirmwand 13 geschoben und an ihr festgelötet. Zuletzt wird der U-förmig gebogene Draht 12 zur Sicherung der Abstimmwelle 10, so wie es in F i g. 1 dargestellt ist, befestigt.
  • Durch Verdrehen der Abstimmwelle läßt sich bei feststehendem Schleifkontakt die wirksame Induktivität des Abstimmteiles zwischen dem Schleifkontakt und der Abstimmwelle verändern. Dadurch ist es möglich, einen aus dem induktiven Abstimmteil und einer festen Kapazität gebildeten Schwingkreis in einfacher Weise abzustimmen.
  • In F i g. 3 und 4 ist eine Ausführungsform einer aus der Abstimmwelle 10, den Kunststoffscheiben 19 und den kreisförmigen Drähten 20 bestehenden Rotoranordnung dargestellt. Die Scheiben 19 sind aus verlustarmem Kunststoff gepreßt. Sie weisen an ihrem Umfang eine Rille auf, in die der kreisförmig gebogene Draht 20 eingelegt ist, der sich über einen Bogen von weniger als 360° erstreckt. Das mittlere Teil der Kunststoffscheibe 19 ist durch eine angeformte Nabe verstärkt, durch deren Mitte in axialer Richtung eine Bohrung führt. In diese Bohrung ragt durch einen Schlitz ein Ende des kreisförnnig gebogenen Drahtes 20 hinein.
  • Die Abstimmwelle 10 der Abstimmvorrichtung ist so durch die Bohrung in der Nabe der Scheibe 19 gepreßt, daß eine Längsnut 37 in der Abstimmwelle 10 mit dem inneren Ende des kreisförmig gebogenen Drahtes 20 zusammenfällt. Auf diese Weise sind alle kreisförmig gebogenen Drähte 20 durch die gemeinsame Abstimmwelle 10 miteinander verbunden. Die Scheiben 19 sind voneinander getrennt angebracht, damit jeder kreisförmig gebogene Draht 20 direkt seinem zugehörigen Kontakt 21 gegenüberliegt. Die Kontakte können eine V-förmige Kontaktfläche 21 (F i g. 4), eine konvexe Kontaktfläche 21' (F i g. 4 a) oder eine ebene Kontaktfläche 21" (F i g. 4b) haben.
  • Durch den Kontakt mit ebener Kontaktfläche 21" wird die Lebensdauer erhöht, während durch die V-förmige Kontaktfläche 21 eine bessere Einstellgenauigkeit geschaffen wird. Die konvexe Kontaktfläche 21' stellt einen Kompromiß dar. In F i g. 5 ist eine Rotoranordnung dargestellt, deren Abstimmteile aus flachen, kreisförmigen Metallstanzstücken 28 bestehen. Diese Metallstanzstücke 28 sind kreisförmig und erstrecken sich über weniger als 360°. Ein Ende dieser Metallstanzstücke 28 weist einen radialen Arm auf, an dessen freiem Ende eine Nabe angebracht ist. Diese Nabe ist durchbohrt, und in die Bohrung ist eine Welle 29 eingepreßt, die zum Abstimmen dient, so daß die Welle 29 und die Metallstanzstücke 28 leitend miteinander verbunden sind. Die Metallstanzstücke 28 sind in gleichmäßigen Abständen voneinander getrennt auf der Welle 29 angebracht.
  • In F i g. 6 ist eine Platte 27 aus Isoliermaterial dargestellt, auf der U-förmige Kontaktklammern 45 befestigt sind. Die Platte 27 ist so angeordnet, daß die flachen Metallstanzstücke 28 zwischen den Kontaktarmen der Kontaktklammern 45 hindurchgeführt werden, wenn die Welle 29 gedreht wird. Dadurch wird die Induktivität zwischen den Kontaktklammern und der gemeinsamen Welle 29 verändert.
  • Sowohl die an den Kontaktarmen 22 (F i g. 3 und 4) als auch die an den U-förmigen Kontaktklammern 45 (F i g. 6) sitzenden Kontakte bestehen aus Silber.
  • Eine weitere abgeänderte Form des Abstimmteiles ist in F i g. 7 und 7 a dargestellt. Auf einer Scheibe 30 aus Isoliermaterial sitzt ein kreisförmiges, nicht geschlossenes Metallband 31. Solch ein kreisförmiges Metallband kann in der Technik der gedruckten Schaltungen durch Ätzen einer kupferplattierten Platte oder auch durch elektroloses Plattieren hergestellt werden.
  • In F i g. 8 und 8 a ist noch eine andere Ausführungsform des Abstimmteiles dargestellt. Die abgeschrägte Scheibe 32 ist aus Kunststoff gepreßt und weist eine um den Außenrand verlaufende Aussparung auf, die ein flaches, nicht geschlossenes ringförmiges Metallband 33 aufnimmt. Durch Erhitzen der anliegenden Kunststoffscheibe wird der Kunststoff etwas zum Fließen gebracht und so das angrenzende ringförmige Metallband 33 etwas überdeckt. Dadurch wird das ringförmige Metallband 33 sicher an seiner Stelle gehalten.
  • F i g. 9 und 9 a zeigen eine weitere Ausführungsform des Abstimmteiles. Eine aus Kunststoff gepreßte, abgesetzte Scheibe 34 ist mit einem engen Schlitz 35 versehen, der eine Bohrung 46 für die Abstimmwelle tangential berührt. In diesen Schlitz 35 ist ein dünnes Leiterband 36 eingeschoben, das um den Umfang der Scheibe gewickelt ist und in einer Kerbe endet, in der es festgeklemmt ist.
  • Wenn man den in F i g. 1 bis 4 dargestellten kreisförmig gebogenen, versilberten Kupferdraht als Abstimmteil verwendet, läßt sich die Oberfläche dieses Drahtes durch Ziehen durch mehrere Ziehwerkzeuge beträchtlich verbessern. Bei den in den anderen Figuren dargestellten Abstimmteilen kann dieselbe glatte Oberfläche durch Polieren erhalten werden. Wenn die Oberfläche der Abstimmteile glattpoliert ist, werden Kontaktabnutzung und Geräusche beim Einstellen der Abstimmvorrichtung vermindert.

Claims (17)

  1. Patentansprüche: 1. Induktive Abstimmvorrichtung zum Empfang sehr hochfrequenter Signale mit mindestens einem kreisförmig ausgebildeten, sich über einen Bogen von weniger als 360° erstreckenden Abstimmteil mit einem an dem Abstimmteil angreifenden, feststehenden Schleifer und mit einer drehfest mit dem Abstimmteil verbundenen Abstimmwelle, durch deren Betätigung das Abstimmteil relativ zu dem Schleifer verschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der mit der Abstimmwelle verbundenen Abstimmteile einen kreisförmigen, leitenden Abschnitt aufweist, der durch einen sich radial erstreckenden Abschnitt leitend mit der Abstimmwelle verbunden ist, daß in bei Mehrfachdrehkondensatoren bekannter Weise die Abstimmwelle mit den direkt daran befestigten Abstimmteilen in Schlitze eingelegt ist, die in den Stirnwänden eines Abschirmgehäuses sowie in zwischen den Abstimmteilen befindlichen Abschirmwänden angebracht sind und über den Schlitz jeder Abschirmwand ein Abschirmblech geschoben ist, welches bis in die Nuten in der Abstimmwelle ragt, daß die Abstimmwelle durch die in den Stirnwänden federnd eingespannten Seitenschenkel eines U-förmig gebogenen Drahtes, dessen Steg parallel zur Abstimmwelle-von einer Stirnwand des Abschirmgehäuses zur anderen verläuft und in seiner Endstellung in Kerben in den Stirnwänden eingerastet ist, in die Schlitze gedrückt wird und daß der U-förmig gebogene Draht derart bewegbar ist, daß er den Weg für die Abstimmwelle freigibt.
  2. 2. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter jedes Abstimmteiles aus einem Draht besteht, der in einer Rille am Umfang einer auf der Abstimmwelle befestigten Kunststoffscheibe sitzt und gegen den jeweils ein Schleifkontakt drückt.
  3. 3. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiter jedes Abstimmteiles aus einem Band besteht, das am Umfang einer auf der Abstimmwelle befestigten Kunststoffscheibe sitzt und gegen den jeweils ein Schleifkontakt drückt.
  4. 4. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisförmigen Leiter ausgestanzt sind.
  5. 5. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein an jedem der kreisförmigen Leiter angeformter Arm radial zu einer ebenfalls angeformten Nabe erstreckt, die an der Abstimmwelle befestigt ist.
  6. 6. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Seiten jedes ausgestanzten kreisförmigen Leiters je ein an den gegeneinanderdrückenden Kontaktarmen einer U-förmigen Kontaktklammer sitzender Schleifkontakt angreift.
  7. 7. Abstimmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte V-förmig ausgeführt sind und ihre Schneide parallel zur Längsachse der Abstimmwelle verläuft. B.
  8. Abstimmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte mit ebener Stirnfläche ausgeführt sind.
  9. 9. Abstimmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte mit kugeliger Stirnfläche ausgeführt sind.
  10. 10. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Abstimmteile, alle Schleifer und die gemeinsame Abstimmwelle in dem gemeinsamen Abschirmgehäuse angeordnet sind.
  11. 11. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Abschirmgehäuse aus einer Rückwand und zwei sich gegenüberliegenden Stirnwänden besteht und daß sich in dem Abschirmgehäuse die parallel zu den Stirnwänden liegende Abschirmwand befindet.
  12. 12. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Stirnwänden parallele Abschirmwand das Abschirmgehäuse in einen großen und einen kleinen Raum unterteilt.
  13. 13. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze in den Stirnwänden an ihrem unteren Ende durch Stanzen hergestellte und am Gehäuse Lager bildende Laschen aufweisen.
  14. 14. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abschirmblech angebrachte federnde Finger in die Nut in der Abstimmwelle eingreifen und gegen die Seite der Nut drücken und daß das Abschirmblech leitend mit der Abschirmwelle verbunden ist.
  15. 15. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenschenkel des U-förmig gebogenen Drahtes in Nuten in der Abstimmwelle direkt neben der Außenseite der Stirnwände eingreifen.
  16. 16. Abstimmvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein U-förmig gebogener Deckel das Abschirmgehäuse vollständig umschließt und daß sich am Deckel vorstehende Laschen befinden, die den Deckel am Gehäuse festhalten.
  17. 17. Abstimmvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Durchführungsisolator mit Leitungen für die empfangenen Hochfrequenzsignale am Gehäuse befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 651954, 917 013, 943 893, 1031844, 1051922; deutsche Auslegeschriften Nr. 1093 428, 1124 105; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1780 664, 1677127; französische Patentschrift Nr. 1129 120; USA.-Patentschriften Nr. 2 543 560, 2 734175, 2 834 948; »Handbuch für Hochfrequenz- und Elektrotechniker«, 1957, S. 427.
DEM66088A 1964-07-31 1965-07-23 Abstimmvorrichtung Withdrawn DE1277392B (de)

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