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DE1277075B - Zieleinrichtung - Google Patents

Zieleinrichtung

Info

Publication number
DE1277075B
DE1277075B DE1966O0011772 DEO0011772A DE1277075B DE 1277075 B DE1277075 B DE 1277075B DE 1966O0011772 DE1966O0011772 DE 1966O0011772 DE O0011772 A DEO0011772 A DE O0011772A DE 1277075 B DE1277075 B DE 1277075B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
target
ellipse
aiming device
mark
semi
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966O0011772
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Schuck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH
Original Assignee
Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH filed Critical Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH
Priority to DE1966O0011772 priority Critical patent/DE1277075B/de
Publication of DE1277075B publication Critical patent/DE1277075B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14Viewfinders
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/32Fiducial marks and measuring scales within the optical system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Zieleinrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Zieleinrichtungen für Ziele hoher Geschwindigkeit, als die vorzugsweise Flugzeuge in Betracht kommen.
  • Sollen derartige Ziele bekämpft werden, so muß der zur Bekämpfung eingesetzten Feuerwaffe ein Vorhalt gegeben werden, die vor allem von der Bewegungsgeschwindigkeit des Zieles, der Bewegungsrichtung desselben und der Zielentfernung abhängig ist, um die wichtigsten Einflußgrößen zu nennen. Von Bedeutung sind auch Verhältnisse der jeweiligen Geschoßballistik.
  • Um die damit auftretenden Aufgaben lösen zu können, hat man bereits Zielhilfen in Form als Ellipsen ausgeführter Zielmarken verwirklicht. Halbachsenverhältnis und wenigstens eine Halbachsenlänge definieren dabei die Ellipse eindeutig; sie stellt somit für bestimmte Zielgeschwindigkeiten, für die Bewegungsrichtung des Zieles, die Kampfentfernung oder Zielhöhe usw. ein das Erfassen des Zieles wesentlich erleichterndes Hilfsmittel dar.
  • Um mit derselben Zieleinrichtung dabei sowohl schnell als auch langsam bewegte Ziele, insbesondere Flugzeuge mit verschiedenen Fluggeschwindigkeiten, erfassen zu können, sind auch bereits mehrere Zielellipsen benutzt worden. Da es sich dabei um in eine Strichplatte eingravierte Zielmarken handelt, treten die Zielellipsen als solche unveränderlich und nur in der Mehrzahl mit den erwähnten gegenseitigen Abweichungen auf.
  • Derartige Ausbildungen der Zieleinrichtung genügen aber nicht mehr den Verhältnissen, die durch die Flugzeugentwicklung entstanden sind. Insbesondere ist es unmöglich, mit den bekannten Anordnungen bei den heute üblichen Flugzeuggeschwindigkeiten schnell wechselnden Kampfsituationen folgen zu können, die eine sofortige Anpassung der Zieleinrichtung erforderlich machen, wenn diese noch mit Erfolg gehandhabt werden soll.
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine Behebung der so entstandenen Schwierigkeiten herbeizuführen.
  • Der Lösungsgedanke kennzeichnet sich, ausgehend von Zieleinrichtungen für Ziele hoher Geschwindigkeit mit wenigstens einer als Ellipse ausgeführten Zielmarke erfindungsgemäß dadurch, daß das Halbachsenverhältnis und eine Halbachsenlänge derEllipse in selbsttätiger Abhängigkeit von Zustandsänderungen des Zieles und gegebenenfalls die Geschoßballistik bestimmender Einflüsse, mittels verzerrend wirkender optischer Systeme oder mehrdimensionaler, elektrischer Strahlablenkungen, veränderlich ausgebildet sind.
  • Dadurch paßt sich die Zieleinrichtung, vorzugsweise selbsttätig, laufend und sofort den jeweils auftretenden, sich äußerst schnell ändernden Gegebenheiten an, so daß schneller, genauer und zuverlässiger als bei den bekannten Zieleinrichtungen, deren Zielmarke als Ellipse ausgeführt ist, gearbeitet werden kann.
  • Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, um die erforderlichen laufenden Veränderungen der Zielellipse mittels der verzerrend wirkenden optischen Systeme oder der mehrdimensionalen, elektrischen Strahlablenkungen erreichen zu können.
  • Eine besonders einfache Ausgestaltung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Zieleinrichtung ergibt sich in weiterer Ausbildung des Lösungsgedankens dadurch, daß ein Kollimator mit der veränderlichen Zielellipse in Verbindung mit einem teildurchlässigen Spiegel vorgesehen ist, über den die Zielellipse gemeinsam mit dem Ziel betrachtet werden kann.
  • Bleibt man bei der Ausbildung der Zielellipse(n) als Strichmarke, so können zur Abbildung einer Zielellipse dieser Ausbildung Objektive mit jeweils in nur einer Richtung auftretendem Effekt einer veränderlichen Vergrößerung vorgesehen und in Sehstrahlrichtung hintereinander angeordnet sein. Die bauliche Ausgestaltung einer derartigen Einrichtung kennzeichnet sich beispielsweise dadurch, daß die Objektive als anamorphotische Linsen- und/oder Prismensysteme ausgebildet sind, die beispielsweise Zylinderlinsenzusammenstellungen verschiedener Brennweiten und/oder Ablenkprismen aufweisen.
  • Während derartige Maßnahmen als vorwiegend optische Lösungen anzusprechen sind, besteht auch die Möglichkeit, die Lösung auf hauptsächlich elektrischem Wege zu finden. Das ist beispielsweise dadurch erreichbar, daß eine Zielellipse als Lissajous-Figur ausgebildet ist. Eine Figur dieser Art ist beispielsweise dadurch zu verwirklichen, daß zurErzeugung der Zielellipse als Lissajous-Figur eine Braunsehe Röhre mit zweidimensionaler Strahlablenkung vorgesehen ist, die entweder unmittelbar oder mittels optischer Hilfsmittel betrachtbar ist.
  • Wie auch die Maßnahmen zur Veränderung des Halbachsenverhältnisses und einer Halbachsenlänge veränderlicher Zielellipsen ausgeführt sein mögen, es ist in jedem Fall zweckmäßig, einer Zielellipse eine die Bewegungsrichtung des Zieles in bezug auf den Aufstellungsort derZieleinrichtung angebendeMarke, vorzugsweise in Form eines die Zielellipse anschneidenden Richtungspfeiles, zuzuordnen.
  • Zur Herbeiführung einer binokularen Betrachtbarkeit unter Trennung von Zielbild und -marke und Zuführung von Zielbild und -marke zu nur je einem Auge des Beobachters ist es nur erforderlich, die Zielellipse jeweils vor nur einem Auge zu erzeugen, so daß die Superposition im Gehirn des Beobachters erfolgt. Die Überlagerung kann aber auch mit Hilfe der Ausbildung der Zieleinrichtung erfolgen; man kommt dadurch zu einer monokularen Betrachtbarkeit, etwa durch Verwendung von Mitteln, die zur Überdeckung von Zielbild und -marke in einer gemeinsamen Abbildungsebene dienen, wobei Spiegel-und/oder Prismenanordnungen Anwendung finden können.
  • Im allgemeinen wird eine derartige Zieleinrichtung mit einem Zielfernrohr ausgerüstet sein, ohne daß dies das Wesenserfordernis der Erfindung ist. Die Benutzung eines Zielfernrohres liefert neben den bekannten Vorteilen des Fernrohres die Möglichkeit, Verstellmittel des Fernrohres, die neben der Erfüllung anderer Aufgaben das Halbachsenve@hältnis und eine Halbachsenlänge der Zielellipse verändern, unter Einsteuerung gewonnener Rechenwerte in die Verstellmittel des Fernrohres an Rechenwerke anzuschließen. Dabei ist natürlich der Anschluß der Verstellmittel zur laufenden Veränderung der Zielmarke nicht an die Anordnung eines Fernrohres gebunden.
  • Es ist zweckmäßig, den Richtungspfeil handgesteuert auszubilden.
  • Die Zeichnung gibt eine Reihe von Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens in schematisch gehaltener Darstellung wieder.
  • F i g. 1 gibt eine vorwiegend optische Lösungsmöglichkeit bei binokularer Betrachtbarkeit wieder, während F i g. 2 das Ausführungsbeispiel einer im wesentlichen elektrischen Lösung bei ebenfalls binokularer Betrachtbarkeit veranschaulicht; F i g. 3 stellt für den Fall einer monokularen Betrachtbarkeit wieder eine vorzugsweise elektrische Lösungsmöglichkeit dar. Stellt man sich jedoch in F i g. 3 das Fernrohrobjektiv, das Umkehrglied und das Okular als nicht vorhanden vor, so veranschaulicht F i g. 3 ein Reflexvisier, das einleitend als besonders einfache Lösungsmöglichkeit erwähnt worden war.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 bedeutet 1 ein Beobachtungsfernrohr mit Umkehrglied 2 und zugehörigem Okular 3. Zur Ermöglichung einer binokularen Betrachtung liegt dem Okular 3 ein identisch ausgebildetes zweites Okular 4 gegenüber, dem in Sehstrahlrichtung die axonometrisch auseinandergezogenen Teile zur Erzeugung der nach Halbachsenverhältnis und einer Halbachsenlänge veränderlichen Zielellipse folgen. Auszugehen ist bei der Darstellung von der Strichplatte 5, welche die Strichfigur 6 als Objekt, beispielsweise in Form eines Kreises, enthält. In Sehstrahlrichtung vorgeordnet ist das nach unendlich abbildende Objektiv 7 mit den beiden Anamorphoten 8 und 9. Die beweglichen Teile der Anamorphoten tragen Zahnkränze 10 und 11, in welche die Ritzel 12,13 von Stellmotoren 14, 15 eingreifen, die ihrerseits über Leitungen 34, 35 mit Datenverarbeitungsvorrichtungen (Impulsnehmer, Verstärker, Flip-Flop-Stufen od. dgl.) 16, 17 in Verbindung stehen, die wiederum ihrerseits über eine Leitung 33 gekoppelt sind. Während der Anamorphot 8 die Strichfigur 6 in einer der Ellipsen-Halbachsenrichtungen verzerrt, wobei sich der Grad der Verzerrung in Abhängigkeit von einer mehr oder weniger großen Verdrehung des Teiles 10 ändert, verzerrt der Anamorphot 9 das Objekt 6 in der zuerst genannten Rohrrichtung senkrechten Achsenrichtung. Der erste Anamorphot bestimmt dabei die Halbachsenlänge, die durch mittels des zweiten Anamorphoten erzeugte Verzerrungen in Richtung der anderen Halbachse nicht mehr geändert werden kann, so daß im Ergebnis das gewünschte Halbachsenverhältnis unter Bestimmung einer Halbachsenlänge durch den ersten Anamorphoten eintritt.
  • Die Datenverarbeitungsvorrichtungen 16, 17 sind über Leitungen 18, 19 und 20 und über weitere Datenverarbeitungsvorrichtungen 21, 22 und 23 an Rechenwerke angeschlossen, welche die jeweils herrschende Geschwindigkeit des Zieles, seine Entfernung und den Elevationswinkel ausrechnen, womit es zu der erforderlichen Dateneingabe durch die Rechenwerke kommt. Die Verbindungsleitungen zu den Rechenwerken sind dabei mit 24, 25 und 26 bezeichnet. Zwischen den Anamorphoten 9 und dem Okular 4 sind weiter angeordnet ein Objektiv 27 einer Ausbildung, bei der das Objekt 6 in der Abbildungsebene des Okulars 4 erscheint. Zwischen dem Objektiv 27 und dem Okular 4 ist eine weitere Strichplatte 28 vorgesehen, in der ein Richtungspfeil in Form eines radialverlaufenden Striches 29 auftritt. Auch die Strichplatte 28 ist an ihrem Außenumfang verzahnt. In den Zahnkranz greift das Ritzel 30 des Stellmotor 31 ein, an den sich eine Steuerleitung 32 anschließt, die entweder über eine Datenverarbeitungsvorrichtung an den entsprechenden Ausgangskanal eines Rechenwerkes oder beispielsweise an ein handgesteuertes Potentiometer angeschlossen ist. Der Beobachter kann also durch Bedienung dieses Potentiometers laufend die Anflugrichtung des Flugzeugs zur Darstellung bringen, so daß sich in Verbindung mit den laufenden Änderungen der elliptischen Zielmarke die Möglichkeit zur Feuerleitung derart ergibt, daß das beobachtete Ziel getroffen werden muß, wenn die Rechenwerke die auf die Geschoßballistik wirkenden Einflüsse und deren Änderungen richtig erfassen, der Beobachter den Richtungspfeil 29 mit den tatsächlichen Verhältnissen übereinstimmend eingestellt und den Feuerbefehl in dem Zeitpunkt erteilt hat, in welchem das über das Okular 3 beobachtete Ziel im Deckungsbild von Ziel und Marke die Feuerauslösungslage zur Zielmarke 6 erreicht hat.
  • Die elektrische Lösung für binokulare Betrachtung nach F i g. 2 stimmt in bezug auf die Teile 1, 2 und 3 mit der Lösung nach F i g. 1 überein. Vorhanden sind auch das Okular 4, die verdrehbare Strichplatte 28 mit dem Richtungspfeil 29, der Zahnkranz, das Ritzel 30, der Stellmotor 31 und die Steuerleitung 32. Zu erkennen sind weiter die Steuerleitungen 18 bis 20 und 24 bis 26 sowie die Datenverarbeitungsvorrichtungen 16, 17 und 21 bis 23. Die Datenverarbeitungsvorrichtungen 16 und 17 sind dabei in der erforderlichen Weise unter sich über die Leitung 33 gekoppelt. Die von den Datenverarbeitungsvorrichtungen 16 und 17 ausgehenden, weiteren Steuerleitungen 34, 35 führen jedoch nicht mehr zu den Stellmotoren 14 und 15 nach F i g. 1, sondern zu einer Braunschen Röhre 36, deren Leuchtschirm die ständig nach Achsenverhältnis und einer Achsenlänge geänderte, elliptische Zielmarke als Lissajous-Figur auf ihrer Mattscheibe zur Darstellung bringt. Das Objektiv entwirft das Bild der Zielellipse 37 in der Abbildungsebene des Okulars 4, so daß es durch überlagerung mit dem im Okular 3 erscheinenden Bild des Zieles möglich ist, die erforderlichen Beobachtungen durchzuführen und das Feuer im geeigneten Zeitpunkt auszulösen.
  • Die monokulare Lösung ist in F i g. 3 veranschaulicht. Es ist nur noch ein einziges Okular 38 vorhanden, dem in Sehrichtung die Strichplatte 28 mit dem Richtungspfeil 29 vorgeordnet ist. Die übrigen Teile, insbesondere die Teile 30, 31 und 32 unterscheiden sich nicht von den gleichbezeichneten 'Teilen in F i g. 1 und 2. Abweichend ist jedoch die Anordnung des teildurchlässigen Spiegels 39, der zur überlagerung der Ziel- und Zielmarkenabbildungen dient. Das Ziel wird über das Okular 38, das Umkehrglied 40 und das Femrohrobjektiv 41 betrachtet, während die Zielmarke in Form einer nach dem Halbachsenvethältnis und einer Halbachsenlänge stetig veränderten Zielellipse über den teildurchlässigen Spiegel 39 betrachtbar ist, so daß im Okular 38 die erforderliche Überlagerung der Ziel- und Zielmarkenbilder eintritt. Vorgeordnet dem teildurchlässigen Spiegel sind demgemäß in der Achsenrichtung 42-42 das Objektiv 43 und die Braunsche Röhre 36, die in der in F i g. 1 und 2 gezeigten Weise über die Elemente 1.6 bis 26, 33 bis 35 mit den Rechenwerken elektrisch verbunden ist.
  • Die Teile 38, 40 und 41 sind nicht wesensnotwendig. Sie können in Fortfall kommen. Dadurch entsteht eine nach Art eines Reflexvisiers ausgebildete Anordnung, die ebenfalls zur Lösung der gestellten Aufgabe führt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Zieleinrichtung für Ziele hoher Geschwindigkeit mit wenigstens einer als Ellipse ausgeführten Zielmarke, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbachsenverhältnis und eine Halbachsenlänge der Ellipse (37) in selbsttätiger Abhängigkeit von Zustandsänderungen des Zieles und gegebenenfalls die Geschoßballistik bestimmender Einflüsse, mittels verzerrend wirkender optischer Systeme (8, 9) oder mehrdimensionaler, elektrischer Strahlablenkungen (36), veränderlich ausgebildet sind.
  2. 2. Zieleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kollimator (36, 43) mit der veränderlichen Zielellipse in Verbindung mit einem teildurchlässigen Spiegel (39) vorgesehen sind, über den die Zielellipse gemeinsam mit dem Ziel beobachtbar ist.
  3. 3. Zieleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zielellipse in an sich bekannter Weise als Strichmarke ausgebildet ist.
  4. 4. Zieleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abbildung einer Zielellipse in Form einer Strichmarke Objektive (8, 9) mit jeweils in nur einer Richtung auftretendem Effekt einer veränderlichen Vergrößerung vorgesehen und in Sehstrahlrichtung hintereinander angeordnet sind.
  5. 5. Zieleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Objektive als anamorphotische Linsen- und/oder Prismensysteme ausgebildet sind, beispielsweise Zylinderlinsenzusammenstellungen verschiedener Brennweiten und/ oder Ablenkprismen aufweisen.
  6. 6. Zieleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zielellipse (37) als Lissajous-Figur ausgebildet ist.
  7. 7. Zieleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer Zielellipse (37) in Form einer Lissajous-Figur eine Braunsche Röhre (36) mit zweidimensionaler Strahlablenkung vorgesehen ist, die unmittelbar oder über optische Hilfsmittel betrachtbar ist. B. Zieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß einer Zielellipse (37) eine die Bewegungsrichtung des Zieles in bezug auf den Aufstellungsort der Zieleinrichtung angebende Marke, vorzugsweise in Form eines die Zielellipse anschneidenden Richtungspfeiles (29), zugeordnet ist. 9. Zieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur binokularen Betrachtung unter Trennung von Zielbild und -marke und unter Zuführung von Zielbild und -marke zu nur je einem Auge des Beobachters die Zielellipse im Wege des Sehstrahlers nur eines Auges des Beobachters abgebildet ist. 10. Zieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur monokularen Betrachtung Mittel (39), etwa in Form von Spiegel- und/oder Prismenanordnungen, zur Superponierung von Zielbild und -marke in einer gemeinsamen Abbildungsebene vorgesehen sind. 11. Zieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung des Halbachsenverhältnisses und einer Halbachsenlänge der Zielellipse (37) dienende Verstellmittel (8, 9 bzw. 36) der Zieleinrichtung an Rechenwerken (16 bis 26, 33 bis 35) unter Einsteuerung von Rechenwerten in die Verstellmittel angeschlossen sind. 12. Zieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abbildung des Zieles ein Zielfernrohr (1 bzw. 41) vorgesehen ist. 13, Zieleinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Handsteuerung (30, 31, 32) zur Verstellung des Richtungspfeiles (29) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1095 164, 1110 554. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1249 730.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1249730B (de)
DE1095164B (de) 1957-11-28 1960-12-15 Xamax A G Geraet zum Ermitteln des Vorhaltewinkels fuer das Beschiessen von Flugzielen
DE1110554B (de) 1959-12-28 1961-07-06 Mathema Corp Reg Trust Zielvorrichtung an einer Waffe, insbesondere an einer leichten Abwehrwaffe, zum Bekaempfen von bewegten Luftzielen

Patent Citations (3)

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