DE1276970B - Gasturbinenanlage, insbesondere mit geschlossenem Kreislauf des Arbeitsmittels, und mit einem Kernreaktor als Erhitzer - Google Patents
Gasturbinenanlage, insbesondere mit geschlossenem Kreislauf des Arbeitsmittels, und mit einem Kernreaktor als ErhitzerInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES #KI PATENTAMT
Int. Cl.:
FOIk
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 46 h-
Nummer: 1276 970
Aktenzeichen: P 12 76 970.9-13 (E 29892)
Anmeldetag: 12. August 1965
Auslegetag: 5. September 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasturbinenanlage, insbesondere mit geschlossenem Kreislauf des
Arbeitsmittels, mit einem Verdichter, einer mindestens eine Stufengruppe aufweisenden Turbine, einem
vom Arbeitsmittel durchflossenen Kernreaktor als Erhitzer und mindestens einem weiteren vom Arbeitsmittel
durchflossenen einer Stufengruppe der Turbine vorgeschalteten Wärmetauscher.
Es ist bereits eine derartige Anlage mit Wasserdampf als Arbeitsmittel bekannt, das direkt im Reaktor
erhitzt wird (s. die USA.-Patentschrift 3 047 479), wobei das Arbeitsmittel aus dem Reaktor zunächst in
eine erste Stufengruppe der Turbine fließt. Bevor es dann in eine weitere Stufengruppe der Turbine gelangt,
wird es in einem Wärmetauscher wieder erwärmt. Dieser Wärmetauscher ist wärmezufuhrseitig
in eine Rückführungsleitung eingeschaltet, die von der dem Kernreaktor wegführenden Arbeitsmittelleitung
abzweigt und in die zum Kernreaktor hinführende Arbeitsmittelleitung mündet, und es ist auch
eine Fördervorrichtung zur Rückführung des abgezweigten Arbeitsmittelstromes vorgesehen. Mit
Rücksicht auf die sich aus der Druck-, Wärme- und Strahlungsbeanspruchung zusammensetzende Beanspruchung
der Kanalwände der Reaktorkühlkanäle können in dieser Dampfturbinenanlage nur mäßig
hohe Frischdampftemperaturen erreicht werden, wodurch der Gesamtwirkungsgrad klein bleibt.
Es ist weiter eine Gasturbinenanlage zur Ausnutzung der in einem Kernreaktor anfallenden
Wärme mit geschlossenem Kreislauf des Arbeitsmittels bekannt (s. »Motortechnische Zeitschrift«,
Jg. 21, H. 1, S. 20 bis 22). Dabei liegt der Wärmetauscher wärmezufuhrseitig in der von der Gasturbine
wegführenden Arbeitsmittelleitung und dient dazu, in der Gasturbine nicht mehr ausgenutzte Restwärme
an das vom Verdichter verdichtete, dem Reaktor zuzuführende Arbeitsmittel abzugeben.
Schließlich ist eine geschlossene Gasturbinenanlage mit Zwischenerhitzung bekannt (s. Sonderdruck
23 008 (d) der »Escher-Wyss-Mitteilungen«, 1942/43), wobei der Erhitzer mit konventionellen
Brennstoffen beheizt wird. Die drei Wärmetauscher dieser bekannten dreistufigen Turbine sind separat
voneinander beheizt. Würde man an Stelle der konventionellen Wärmeerzeugung die Erwärmung mittels
eines Kernreaktors anwenden, so wären drei Reaktoren nötig. Abgesehen von dem großen baulichen Aufwand,
ergeben sich dabei auch Schwierigkeiten der Regelung der Reaktoren. Die in Frage stehenden drei
Arbeitsmittelströme durch einen gemeinsamen Reaktor zu leiten, wäre nur dann möglich, wenn für die
Gasturbinenanlage, insbesondere mit
geschlossenem Kreislauf des Arbeitsmittels,
und mit einem Kernreaktor als Erhitzer
geschlossenem Kreislauf des Arbeitsmittels,
und mit einem Kernreaktor als Erhitzer
Anmelder:
Escher Wyss Aktiengesellschaft, Zürich (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Albrecht, Patentanwalt,
1000 Berlin 28, Edelhofdamm 26
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Masch.-Techn. Hansulrich Frutschi,
Zürich (Schweiz)
Dipl.-Masch.-Techn. Hansulrich Frutschi,
Zürich (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 7. Oktober 1964 (13 018),
vom 5. November 1964 (14 317)
Schweiz vom 7. Oktober 1964 (13 018),
vom 5. November 1964 (14 317)
drei Arbeitsmittelströme voneinander getrennte Wege im Reaktor vorgesehen würden, weil die verschiedenen
Arbeitsmittelströme unterschiedliche Drücke aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Turbinenanlage der eingangs erwähnten Art die
Temperatur des der ersten Turbinenstufe zugeleiteten Arbeitsmittels zu erhöhen und dadurch den Gesamtwirkungsgrad
der Anlage entsprechend zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in Strömungsrichtung des die Turbine durchströmenden
Arbeitsmittelhauptstromes der Kernreaktor hinter dem Wärmetauscher und der diesem folgenden
Stufengruppe der Turbine liegt und daß in an sich bekannter Weise der Wärmetauscher wärmezufuhrseitig
in einer von der von dem Kernreaktor wegführenden Arbeitsmittelleitung abzweigenden und
in die zum Kernreaktor hinführende Arbeitsmittelleitung mündenden Rückführungsleitung liegt, wobei
in letzterer eine Fördervorrichtung zur Zuführung des abgezweigten Arbeitsmittelstromes durch die Rückführleitung
von der Kernreaktoraustrittsseite zur Kernreaktoreintrittsseite vorgesehen ist. Dadurch tritt der
große Vorteil ein, daß der einzige Durchflußweg des Reaktors nicht unter dem höchsten Druck der Anlage,
sondern unter einem wesentlich niedrigeren
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Druck steht. Da sich nun die Belastung der Reaktorwand aus einer Wärme- und aus einer Druckbelastung
zusammensetzt, kann das durch den Reaktor fließende Arbeitsmittel bei diesem niedrigeren
Druck auf eine höhere Temperatur erhitzt werden, als das bei dem höheren Druck im bekannten Fall
möglich wäre. Da der Reaktor die Wärmequelle der Anlage darstellt, bedeutet die Erhöhung der Arbeitsmitteltemperatur
im Reaktor eine Erhöhung der Arbeitsmitteltemperatur des Kreislaufes der gesamten
Anlage. Durch das höhere Temperaturniveau des Arbeitsmittels wird somit der Gesamtwirkungsgrad
der Anlage wesentlich verbessert.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß sich bei entsprechender Größe der Wärmetauscher
das Arbeitsmittel in den Wärmetauschern auf nahezu die gleiche Temperatur wie im Reaktor selbst erhitzen
läßt und daß in den Wärmetauschern wärme-Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform
ist der wärmezufuhrseitig in der Rückführungsleitung liegende Wärmetauscher 9 in Strömungsrichtung des
in den Leitungen 4, 5 und 6 fließenden Arbeitsmittelhauptstromes vor dem Kernreaktor 8 bzw. dieser in
Strömungsrichtung des die Turbine 1 durchströmenden Arbeitsmittels hinter dem Wärmetauscher 9 angeordnet.
Der Kernreaktor steht also zudem unter niederem Druck.
Die Fördervorrichtung 11,12 bringt den abgezweigten Arbeitsmittelteilstrom von dem in der Arbeitsmittelleitung
52 herrschendem Druck auf den um den im Kernreaktors erfolgenden Druckabfall höheren
Druck in der Arbeitsmittelleitung S1 und überwindet die Strömungswiderstände in der Rückführungsleitung 10 und dem Erhitzer 9. Es ist also von der
Fördervorrichtung nur eine sehr kleine Arbeitsleistung aufzubringen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform
abströmseitig wesentlich höhere Drücke als im Reaktor herrschen dürfen. Die Rohrwandbelastung im 20 liegt der Kernreaktor in der von der Stufengruppe I2
Wärmetauscher setzt sich zwar gleichfalls aus einer zum Verdichter 2 führenden Arbeitsmittelleitung 6.
Wärme- und einer Druckbelastung zusammen, die
resultierende Belastung kann im Wärmetauscher aber
ohne weiteres wesentlich höher als im Reaktor sein,
da der Wärmetauscher nicht wie der Reaktor unter
Strahlungseinfluß steht.
resultierende Belastung kann im Wärmetauscher aber
ohne weiteres wesentlich höher als im Reaktor sein,
da der Wärmetauscher nicht wie der Reaktor unter
Strahlungseinfluß steht.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun folgenden Beschreibung
einiger Ausführungsbeispiele unter Hinweis auf die
30
Zeichnung. In dieser zeigen
F i g. 1 bis 5 Schemata von Gasturbinenanlagen der erfindungsgemäßen Art.
Die in F i g. 1 gezeigte Anlage weist eine Gasturbine 1 mit zwei Stufengruppen I1 und I2 auf, die
mit einem Verdichter 2 und einem Generator 3 auf gleicher Welle liegen. Das Arbietsmittel fließt in einer
Arbeitsmittelleitung 4 vom Verdichter 2 zur Stufengruppe I1, in einer Arbeitsmittelleitung 5 von der
Stufengruppe I1 zur Stufengruppe I2 und in einer
In dieser liegt auch der Kühler 7 sowie ein Wärmetauscher 13, in dem das im Kernreaktor 8 erhitzte
Arbeitsmittel Wärme an das in der vom Verdichter 2 zur Stufengruppe I1 führenden Arbeitsmittelleitung 4
fließende Arbeitsmittel abgibt. In der von der Stufengruppe I1 zur Stufengruppe I2 führenden Arbeitsmittelleitung
5 liegt der Wärmetauscher 9, der wärmezufuhrseitig in der Rückführungsleitung 10 liegt, die
von der vom Kernreaktors wegführenden Arbeitsmittelleitung
62 abzweigt und in die zum Kernreaktor 8 hinführende Arbeitsmittelleitung 61 mündet. Die
drei Erhitzer 8, 9 und 13 der Gasturbinenanlage sind — 9, 13 wärmezufuhrseitig — von unter dem niedrigsten
Druck der Gasturbinenanlage stehendem Arbeitsmittel durchflossen.
Die in F i g. 3 gezeigte Gasturbinenanlage weist eine Turbine 1 mit einer einzigen Stufengruppe auf.
Der Kernreaktors liegt in der von der Turbine 1
Arbeitsmittelleitung 6 von der Stufengruppe I2 zum 40 zum Verdichter 2 führenden Arbeitsmittelleitung 6,
Verdichter 2. In die Arbeitsmittelleitung 6 ist ein in der wieder ein Kühler 7 und ein Wärmetauscher
Kühler 7 eingebaut. In den Arbeitsmittelleitungen 4 13 angeordnet sind. Von der vom Kernreaktor 8 weg-
und 5 liegt je ein Erhitzer für das Arbeitsmittel, und führenden Arbeitsmittelleitung 62 zweigt an einer in
zwar in der Arbeitsmittelleitung 4 ein Wärme- Strömungsrichtung des Arbeitsmittels nach dem
tauscher 9 und in der Arbeitsmittelleitung 5 ein Kern- 45 Wärmetauscher 13 liegenden Stelle eine Rückführeaktor
8. Wärmezufuhrseitig liegt der Wärme- rungsleitung 10 ab und mündet in die zum Kerntauscher
9 in einer Rückführungsleitung 10, die von
dem vom Kernreaktors wegführenden Teil52 der
Arbeitsmittelleitung 5 abzweigt und in dem zum
Kernreaktors hinführenden TeilS1 der Arbeits- 50
mittelleitung 5 mündet. In der Rückführungsleitung
10 ist eine Fördervorrichtung, nämlich ein Gebläse
11, das von einem Motor 12 angetrieben ist, eingebaut, und zwar zur Rückführung eines Arbeitsmittelteilstromes durch die Rückführungsleitung 10 55
von der Kernreaktor-Austrittsseite zur Kernreaktor-Eintrittsseite.
dem vom Kernreaktors wegführenden Teil52 der
Arbeitsmittelleitung 5 abzweigt und in dem zum
Kernreaktors hinführenden TeilS1 der Arbeits- 50
mittelleitung 5 mündet. In der Rückführungsleitung
10 ist eine Fördervorrichtung, nämlich ein Gebläse
11, das von einem Motor 12 angetrieben ist, eingebaut, und zwar zur Rückführung eines Arbeitsmittelteilstromes durch die Rückführungsleitung 10 55
von der Kernreaktor-Austrittsseite zur Kernreaktor-Eintrittsseite.
Auf diese Weise ist es möglich, den vom Arbeitsmittel direkt durchflossenen Kernreaktor als Wärmequelle
für die Erhitzung des Arbeitsmittels gleichzeitig auf verschiedenen Druckpegeln zu benutzen,
ohne daß voneinander getrennte Wege im Kernreaktor nötig sind. Dabei kann die Erhitzung des Arbeitsmittels
im in der Rückführungsleitung liegenden
60 reaktor 8 hinführende Arbeitsmittelleitung 61, wobei
in der Rückführungsleitung 10 wieder ein Gebläse 11 liegt.
Weist die Gasturbinenanlage drei oder mehr Erhitzer auf, so kann für jeden von einem Wärmetauscher
gebildeten Erhitzer eine eigene, von der Kernreaktor-Austrittsseite zur Kernreaktor-Eintrittsseite
führende Rückführungsleitung vorgesehen werden, oder es können zwei oder mehr Erhitzer parallel
oder in Serie geschaltet in einer solchen Rückführungsleitung angeordnet werden.
Die in F i g. 4 gezeigte Gasturbinenanlage besitzt eine Turbine 1 mit drei Stufengruppen V-, V- und I3,
vor deren jeder ein Erhitzer liegt. In der vom Verdichter 2 zur Stufengruppe I1 führenden Arbeitsmittelleitung
4 liegt ein Wärmetauscher 91, in der von der Stufengruppe I1 zur Stufengruppe I2 führenden
Arbeitsmittelleitung 5 ein Wärmetauscher 92, und in
Wärmetauscher auf eine Temperatur erfolgen, die nur 65 der von der Stufengruppe I2 zur Stufengruppe I3 füh-
wenig unterhalb der Temperatur liegt, die das den renden Arbeitsmittelleitung 14 liegt der Kernreak-
Kernreaktor unmittelbar verlassende erhitzte Arbeits- tor 8. Wärmezufuhrseitig liegt der Wärmetauscher 91
mittel der Gasturbinenanlage besitzt. in einer Rückführungsleitung 101, der Wärmetauscher
92 in einer Rückführungsleitung ΙΟ2. Beide Rückführungsleitungen
ΙΟ1 und ΙΟ2 zweigen von der vom
Kernreaktor 8 wegführenden Arbeitsmittelleitung 142 ab, münden in die zum Kernreaktor 8 hinführende
Arbeitsmittelleitung 141 und sind mit einem Gebläse II1 bzw. II2 versehen. In beiden Wärmetauschern
91 und 92 kann das Arbeitsmittel der Gasturbine auf eine nahe der Kernreaktor-Austrittstemperatur
liegende Temperatur erhitzt werden.
Die in F i g. 5 gezeigte Anlage unterscheidet sich von der in F i g. 4 dargestellten dadurch, daß die
Wärmetauscher 91 und 92 in zwei parallel durchflossenen Zweigen einer gemeinsamen Rückführungsleitung 10 mit einem einzigen Gebläse 11 liegen. An
der Verzweigungsstelle ist eine Dosiervorrichtung 15 angebracht, mittels der man den Fluß des Arbeitsmittelteilstromes
mehr nach dem einen oder anderen Zweig leiten kann.
Die Gabläse 11, II1 und II2 oder deren Antriebsmotoren sowie die Dosiervorrichtung 15 werden vor-
teilhafterweise mit Regelvorrichtungen zum Regeln der Durchflußmenge der durch die Rückführungsleitungen bzw. durch die Wärmetauscher fließenden
Arbeitsmittelteilströme versehen, so daß die in den Wärmetauschern an das zu erhitzende Arbeitsmittel
abgegebene Wärmemenge geregelt werden kann.
Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Fördervorrichtungen 11, II1 und II2 als Umwälzgebläse
ausgebildet und von einem Elektromotor 12 angetrieben. Sie könnten aber auch von einer vom
Arbeitsmittel der Gasturbinenanlage beaufschlagten Hilfsturbine angetrieben werden, wobei das Arbeitsmittel
nach Durchströmen dieser Hilfsturbine wieder in den Kreislauf der Gasturbinenanlage zurückfließen
könnte. Die Fördervorrichtung für den in der Rückführungsleitung fließenden Arbeitsmittelteilstromes
könnte aber auch als eine an der Mündungsstelle der Rückführungsleitung in die zum Reaktor hinführende
Arbeitsmittelleitung liegende Strahlpumpe mit dem aus dem Arbeitsmittelhauptstrom kommenden
Arbeitsmittel als Strahlmittel oder als eine an der Mündungsstelle liegende Druckaustauschvorrichtung
ausgebildet sein.
Beim Verdichter! wird zweckmäßigerweise Zwischenkühlung
vorgenommen. Für die Wärmeabgabe von dem in der Turbine 1 entspannten Arbeitsmittel
an das im Verdichter 2 verdichtete Arbeitsmittel werden zweckmäßigerweise Wärmetauscher vorgesehen,
die in den Arbeitsmittelleitungen 4, 5, 6 und 14 und den Rückführungsleitungen 10,101 und 102 liegen
können.
Claims (8)
1. Gasturbinenanlage, insbesondere mit geschlossenem Kreislauf des Arbeitsmittels, mit
einem Verdichter, einer mindestens eine Stufengruppe aufweisenden Turbine, einem vom
Arbeitsmittel durchflossenen Kernreaktor als Erhitzer und mindestens einem weiteren vom
der Turbine vorgeschalteten Wärmetauscher, dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung
des die Turbine (1) durchströmenden Arbeitsmittelhauptstromes der Kernreaktor (8) hinter dem Wärmetauscher (9,13) und der
diesem folgenden Stufengruppe der Turbine liegt und daß in an sich bekannter Weise der Wärmetauscher
(9,13) wärmezufuhrseitig in einer von der von dem Kernreaktor (8) wegführenden Arbeitsmittelleitung
(52) abzweigenden und in die zum Kernreaktor (8) hinführende Arbeitsmittelleitung
(51) mündenden Rückführungsleitung (10) liegt, wobei in letzterer eine Fördervorrichtung
(11,12) zur Rückführung des abgezweigten Arbeitsmittelstromes durch die Rückführungsleitung von der Kernreaktor-Austrittsseite zur
Kernreaktor-Eintrittsseite vorgesehen ist.
2. Gasturbinenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr jeweils
durch einen Wärmetauscher (91, 92) führende, parallel zueinander geschaltete Rückführungsleitungen
(101, 102) vorgesehen sind (Fig. 4).
3. Gasturbinenanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Rückführungsleitung
(101,102) eine eigene Fördervorrichtung (II1, II2) vorgesehen ist.
4. Gasturbinenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückführungsleitung (10) durch zwei oder mehr Wärmetauscher
(9!,9^fUhIt(FIg. 5).
5. Gasturbinenanlage nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung Regelvorrichtungen zum Regeln der Durchflußmenge
des Arbeitsmittelteilstromes aufweist.
6. Gasturbinenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung
von einer vom Arbeitsmittel der Gasturbinenanlage beaufschlagten Hilfsturbine angetrieben ist.
7. Gasturbinenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung
als eine an der Mündungsstelle der Rückführungsleitung in die zum Kernreaktor hinführende
Arbeitsmittelleitung liegende Strahlpumpe mit dem aus dem Arbeitsmittelhauptstrom kommenden
Arbeitsmittel als Strahlmittel ausgebildet ist.
8. Gasturbinenanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung
als ein an der Mündungsstelle der Rückführungsleitung in die zum Kernreaktor hinführende
Arbeitsmittelleitung liegender Druckaustauscher ausgebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 3 047 479;
»Motortechn. Zeitschrift«, 21. Jahrgang, Heft 1 (Jan. 1960), S. 20 bis 22;
Sonder-Druck 23 008 (d) aus »Escher-Wyss-
USA.-Patentschrift Nr. 3 047 479;
»Motortechn. Zeitschrift«, 21. Jahrgang, Heft 1 (Jan. 1960), S. 20 bis 22;
Sonder-Druck 23 008 (d) aus »Escher-Wyss-
Arbeitsmittel durchflossenen einer Stufengruppe 60 Mitteilungen, 1942/43«, S. 5.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 599/131 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
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|---|---|
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|---|---|---|---|
| DEE29892A Pending DE1276970B (de) | 1964-10-07 | 1965-08-12 | Gasturbinenanlage, insbesondere mit geschlossenem Kreislauf des Arbeitsmittels, und mit einem Kernreaktor als Erhitzer |
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1965
- 1965-08-12 DE DEE29892A patent/DE1276970B/de active Pending
- 1965-08-16 US US479752A patent/US3410091A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3047479A (en) * | 1957-09-09 | 1962-07-31 | United Nuclear Corp | Steam reactor system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH420729A (de) | 1966-09-15 |
| US3410091A (en) | 1968-11-12 |
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