DE1276549B - An der Hubschwinge eines Schlepperladers angeordnete Ladegabel - Google Patents
An der Hubschwinge eines Schlepperladers angeordnete LadegabelInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D87/00—Loaders for hay or like field crops
- A01D87/0053—Tractor-mounted loaders
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
- E02F3/04—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
- E02F3/28—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
- E02F3/36—Component parts
- E02F3/40—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets
- E02F3/407—Dippers; Buckets ; Grab devices, e.g. manufacturing processes for buckets, form, geometry or material of buckets with ejecting or other unloading device
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B66f
AOId
Deutsche Kl.: 81 e - 87
Nummer: 1 276 549
Aktenzeichen: P 12 76 549.0-22 (R 38021)
Anmeldetag: 30. Mai 1964
Auslegetag: 29. August 1968
Die Erfindung betrifft eine an der Hubschwinge eines Schlepperladers angeordnete Ladegabel mit
einer Abschiebwand, die über ein Gestänge durch einen einfach wirkenden hydraulischen Zylinder als
Antrieb vorgeschoben und durch eine Rückstelleinrichtung selbsttätig in die Ausgangslage zurückgezogen
wird.
Derartige Ladegabeln werden sowohl bei Frontladern, als auch bei Heckladern verwendet. Um das
aufgenommene Gut von der Gabel abzuwerfen, be- ίο nutzt man eine sich auf den Gabelzinken führende
Abschiebvorrichtung, die über einen mechanischen oder hydraulischen Antrieb betätigt wird.
Es sind Ladegabeln bekanntgeworden, bei denen die Abschiebwand über einen einfach wirkenden
Hydraulikzylinder nach vorn geschoben wird. Die selbsttätige Rückstellung dieser Abschiebwand wird
durch Federn bewirkt, die beim Abschieben so weit gespannt worden sind, daß sie das Zurückholen der
Abschiebwand jederzeit gewährleisten. Ferner sind auch Ladegabeln bekanntgeworden, bei denen an der
Gabelrückwand eine Haltestange befestigt ist, die das geladene Gut in der Transportstellung festhält
und sich bei Betätigung der Abschiebwand öffnet.
Der Nachteil dieser bekannten Ladegabeln mit Abschiebwand besteht in erster Linie darin, daß zur
sicheren Rückstellung der Abschiebwand vorgespannte Federn verwendet werden. Der Hydraulikzylinder
muß daher die Spannkraft der Federn und die Kraft zum Abschieben des geladenen Gutes aufbringen.
Daher ist dieser Hydraulikzylinder entsprechend groß auszuführen. Die Rückholfedern
müssen so stark sein, daß sie nicht nur die Abschiebwand zurückholen, sondern auch die Hydraulikflüssigkeit
im Zylinder zurückdrängen. Alle diese Maßnahmen erhöhen den Bauaufwand und verteuern
die Anlage. Dazu kommt noch, daß die Rückholfedern große Gefahrenquellen für die Bedienungsperson
darstellen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ladegabel mit Abschiebwand zu schaffen, bei der die selbsttätige
Rückholbewegung entweder der Abschiebwand allein oder der Abschiebwand samt Haltestange durch einfache,
für die Bedienungsperson völlig ungefährliche Mittel erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer an der Hubschwinge begrenzt abkippbar
gelagerten Ladegabel die Rückstelleinrichtung eine an der Hubschwinge angelenkte Zugstange
aufweist, die am Gestänge der Abschiebwand so angreift, daß die abkippende Ladegabel die Abschiebwand
zurückzieht. Mit besonderem Vorteil wird an An der Hubschwinge eines Schlepperladers
angeordnete Ladegabel
angeordnete Ladegabel
Anmelder:
Rheinstahl Hanomag Aktiengesellschaft,
3000 Hannover-Linden, Hamelner Str. 8
Als Erfinder benannt:
Otto Skubich,
Otto Lehmann, 3000 Hannover
der Gabelrückwand eine schwenkbar gelagerte Haltezange vorgesehen, wobei die Zugstange in bekannter
Weise an einem Hebel der Haltezange angreift, der das Gestänge der Abschiebwand über einen Anschlag
mitnimmt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Ladegabel in der Arbeitsstellung bei zurückgeholter Abschiebwand,
F i g. 2 die Ladegabel in angehobener Stellung mit nach vorn geschobener Abschiebwand,
F i g. 3 eine Ladegabel bei zurückgeholter Abschiebwand und mit angehobener zusätzlicher Haltezange
in auf dem Boden abgesetztem Zustand,
F i g. 4 die Ladegabel mit Abschiebwand und Haltezange in angehobenem, unbeladenem Zustand
und
Fig. 5 die Ladegabel mit nach vorn geschobener Abschiebwand und geöffneter Haltezange.
An der Frontladerhubschwinge 1 ist die Ladegabel 2 um eine horizontale Achse 3 drehbar gelagert.
Am oberen Ende der Gabelrückseite ist ein Winkelhebel als Bewegungsgestänge mit dem kurzen
Schenkel 4 und dem langen Schenkel 5 um die Drehachse 6 gelagert. Zwischen dem kurzen Schenkel 4
und einem an der Ladegabel fest angeordneten Lagerauge 7 befindet sich der einfach wirkende
Hydraulikzylinder 8. Der lange Schenkel 5 des Winkelhebels greift am Führungsgestänge 9 der auf den
Ladezinken der Ladegabel 2 geführten Abschiebwand 10 an. Weiterhin ist der lange Schenkel 5 im
Punkt 11, der sich außerhalb der Drehachse 6 befindet, über eine Zugstange 12 mit der Frontladerschwinge
1 verbunden.
Die Stellung der Abschiebwand 10 nach Abschieben des Ladegutes ist in F i g. 2 dargestellt. Das
Zurückholen der Abschiebwand 10 geschieht durch
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das Eigengewicht der abkippenden Ladegabel, indem die Zugstange 12 den langen Schenkel 5 des Winkelhebels
relativ zur Ladegabel zurückzieht. Dadurch werden gleichzeitig die Abschiebwand 10 und der
Kolben im Hydraulikzylinder 8 in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt.
Bei dieser Anordnung geht das Abschieben des Ladegutes mit übergreifender Haltezange 13 so vor
sich, daß die Kolbenstange des Hydraulikzylinders den Winkelhebel 4, 5 schwenkt und dabei der Anschlag
15 auf dem langen Schenkel 5 gegen den kurzen Hebel 14 der Haltezange 13 stößt und diese
unter Vorschieben der Abschiebwand öffnet. Die Rückführung der Abschiebwand erfolgt anschließend
ebenfalls über die Zugstange 12, die bei geöffnetem Ventil für den Hydraulikzylinder die Haltezange 13
über den kurzen Hebel 14 in die Ausgangsstellung zurückführt. Dabei drückt der kurze Hebel 14 gegen
den Anschlag 15 und bringt so die Abschiebwand 10 und den Kolben im Zylinder 8 in ihre Ausgangs-Stellungen
zurück.
Ein großer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß keine die Bedienungsperson gefährdenden
Spannungsvorrichtungen wie Federn od. dgl. vorgesehen sind.
Claims (2)
1. An der Hubschwinge eines Schlepperladers angeordnete Ladegabel mit einer Abschiebwand,
die über ein Gestänge durch einen einfach wirkenden hydraulischen Zylinder als Antrieb vorgeschoben
und durch eine Rückstelleinrichtung selbsttätig in die Ausgangslage zurückgezogen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer an der Hubschwinge (1) begrenzt abkippbar
gelagerten Ladegabel (2) die Rückstelleinrichtung eine an der Hubschwinge angelenkte Zugstange
(12) aufweist, die am Gestänge der Abschiebwand (10) so angreift, daß die abkippende
Ladegabel die Abschiebwand zurückzieht.
2. Ladegabel nach Anspruch 1 in Verbindung mit einer an der Gabelrückwand schwenkbar gelagerten
Haltezange, dadurch gekennzeichnet, daß die. Zugstange (12) in bekannter Weise an einem
Hebel (14) der Haltezange (13) angreift, der das Gestänge der Abschiebwand über einen Anschlag
(15) mitnimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1062 051;
USA.-Patentschriften Nr. 2 973 876, 2 798 627.
Deutsche Patentschrift Nr. 1062 051;
USA.-Patentschriften Nr. 2 973 876, 2 798 627.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 598/346 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER38021A DE1276549B (de) | 1964-05-30 | 1964-05-30 | An der Hubschwinge eines Schlepperladers angeordnete Ladegabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER38021A DE1276549B (de) | 1964-05-30 | 1964-05-30 | An der Hubschwinge eines Schlepperladers angeordnete Ladegabel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1276549B true DE1276549B (de) | 1968-08-29 |
Family
ID=7405392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER38021A Pending DE1276549B (de) | 1964-05-30 | 1964-05-30 | An der Hubschwinge eines Schlepperladers angeordnete Ladegabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1276549B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2798627A (en) * | 1956-02-03 | 1957-07-09 | Joseph B Kncera | Loader attachment |
| DE1062051B (de) * | 1958-05-14 | 1959-07-23 | Rheinstahl Hannomag Ag | In den Ausleger eines Laders eingehaengtes Ladegeraet, wie Gabel, Schaufel od. dgl. |
| US2973876A (en) * | 1959-05-14 | 1961-03-07 | Leon F Voss | Manure loader |
-
1964
- 1964-05-30 DE DER38021A patent/DE1276549B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2798627A (en) * | 1956-02-03 | 1957-07-09 | Joseph B Kncera | Loader attachment |
| DE1062051B (de) * | 1958-05-14 | 1959-07-23 | Rheinstahl Hannomag Ag | In den Ausleger eines Laders eingehaengtes Ladegeraet, wie Gabel, Schaufel od. dgl. |
| US2973876A (en) * | 1959-05-14 | 1961-03-07 | Leon F Voss | Manure loader |
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