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DE1276337B - Vorrichtung zur beruehrungslosen Bestimmung der Abmessung durchsichtiger Gegenstaende - Google Patents

Vorrichtung zur beruehrungslosen Bestimmung der Abmessung durchsichtiger Gegenstaende

Info

Publication number
DE1276337B
DE1276337B DE1963ST021319 DEST021319A DE1276337B DE 1276337 B DE1276337 B DE 1276337B DE 1963ST021319 DE1963ST021319 DE 1963ST021319 DE ST021319 A DEST021319 A DE ST021319A DE 1276337 B DE1276337 B DE 1276337B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
template
measured
screen
heat
dimensions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963ST021319
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Harald Straubel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HARALD STRAUBEL DR
Battelle Institut eV
Original Assignee
HARALD STRAUBEL DR
Battelle Institut eV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HARALD STRAUBEL DR, Battelle Institut eV filed Critical HARALD STRAUBEL DR
Priority to DE1963ST021319 priority Critical patent/DE1276337B/de
Publication of DE1276337B publication Critical patent/DE1276337B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/02Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring length, width or thickness

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur berührungslosen Bestimmung der Abmessung durchsichtiger Gegenstände Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur berührungslosen Bestimmung der Abmessung durchsichtiger Gegenstände mittels Wärmestrahlen durch Abbildung auf einem mit wärmeempfindlichen Fotozellen versehenen Schirm, wobei der zu messende Gegenstand für Wärmestrahlen undurchlässig ist.
  • In der deutschen Auslegeschrift 1 153 541 ist eine Vorrichtung zum Messen des Außendurchmessers von Glasrohren beschrieben, die mit Strahlen arbeitet, für die Glas undurchlässig ist. Es sind dort keine Vorkehrungen getroffen, um die auf eine Fotozelle einfallende Strahlungsmenge in irgendeiner Weise zu begrenzen. Die bei dieser Vorrichtung verwendete UV-Strahlung gelangt über eine Linse, einen Filter, dem zu vermessenden Gegenstand und eine weitere Linse zur Fotozelle, So erfolgt also eine reine Schattenprojektion des zu vermessenden Gegenstandes, wobei ein erheblicher Strahlungsanteil neben dem Schatten auf die Fotozelle auftritt. Die Folge davon ist, daß mit der bekannten Vorrichtung eine genaue Vermessung unmöglich ist, weil sich geringe Veränderungen des zu vermessenden Gegenstandes nur sehr gering auf die gesamte einfallende Strahlungsmenge auswirken. Für Präzisionsmessungen ist also die Vorrichtung und das Verfahren nach der Vorveröffentlichung praktisch nicht geeignet.
  • Es ist weiterhin bekannt, einen undurchsichtigen Körper dadurch zu vermessen, daß man ihn zusammen mit einer vor oder hinter ihm angeordneten Sollschablone auf einem Bildschirm abbildet. Dabei entwirft die Sollschablone ein helles Bild des Körpers mit seinem Sollumriß. Entlang dieses Umrisses sind im Bildschirm Fotozellen angeordnet. Hat der Körper die vorgeschriebenen Abmessungen, dann deckt sein Schatten das von der Schablone entworfene Bild genau und vollkommen ab. Die Fotozellen bleiben daher unbelichtet.
  • Bei Minus-Abweichungen hingegen bleibt zwischen dem Körperschatten und dem Schablonenbild ein belichteter Spalt frei. Infolgedessen werden die Fotozellen belichtet und geben ein Signal ab, das zu weiteren Steuerungen ausgenutzt werden kann. Will man mit einer derartigen Anordnung auch etwaige Plus-Abweichungen des Gegenstandes messen, so muß man den Abbildungsmaßstab verändern, indem man beispielsweise die Schablone so verschiebt, daß sie ein um die zulässige Plus-Abweichung größeres Bild des Körpers entwirft. Die Plus-Abweichungen machen sich dann als Abdeckung des an sich zwischen dem Körperschatten und dem neuen Schablonenbild verbleibenden Soll-Lichtspaltes bemerkbar.
  • Die bekannte optische Abtastung vereinigt ein berührungsloses Verfahren mit großer Meßgeschwindigkeit, wenn man sich auf die Feststellung nur einer Abweichung, d. h. Plus- oder Minus-Abweichung, beschränkt. Bei der Kontrolle der beiden möglichen Abweichungen wird das Meßverfahren durch die notwendige Verschiebung der Schablone bereits mit einer gewissen Trägheit belastet. Verwendet man zur Kontrolle der beiden möglichen Abweichungen zwei verschiedene Abbildungssysteme, dann ist ein größerer Aufwand erforderlich. Die bekannte optische Abtastung ist aber überhaupt nicht mehr anwendbar, wenn durchsichtige Gegenstände aus Glas oder einem entsprechenden Kunststoff gemessen werden sollen, da diese keine eindeutigen Schatten werfen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der der durchsichtige Gegenstand mit solchen Wärmestrahlen, für die er nur im geringen Maß oder gar nicht durchlässig ist, das sind im wesentlichen Wärmestrahlen mit einer Wellenlänge ab etwa 2,5 ist, zusammen mit einer Soll-Schablone auf einem Schirm abgebildet wird, wobei neben einer Minus-Abweichung auch sofort eine Plus-Abweichung des Gegenstandes vom Sollwert festgestellt werden kann, ohne daß die Schablone um einen ganz bestimmten Bereich verschoben werden muß.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das von der Strahlungsquelle ausgehende Strahlenbündel zwei unterschiedliche Spektralbereiche aufweist und vor dem Gegenstand eine an sich bekannte Schablone zur Festlegung der zulässigen Minimalgröße sowie hinter dem Gegenstand eine Schablone zur Festlegung der zulässigen Maximalgröße des zu messenden Gegenstandes angeordnet ist, von denen die eine Schablone nur für einen der beiden Spektralbereiche und die andere Schablone nur für den anderen Spektralbereich undurchlässig ist.
  • Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird erreicht, daß durchsichtige Gegenstände aus Glas oder Kunststoff in einwandfreier Weise berührungslos vermessen werden können, wobei auf dem Bildschirm ein scharfkantiger Schatten erzeugt wird und sowohl eine Minus-Abweichung als auch eine Plus-Abweichung des zu vermessenden Gegenstandes vom Sollwert schnell und genau festgestellt werden kann, ohne daß eine Veränderung an den Schablonen vorgenommen werden muß.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines schematischen Ausführungsbeispiels veranschaulicht.
  • Zwischen einem Schirm 1 und einer Strahlungsquelle 2 für Wärmestrahlen sind eine Schablone 3 und eine Schablone 4 angeordnet, wobei zwischen den beiden Schablonen 3 und 4 ein zu venuessender, durchsichtiger Gegenstand 5 vorgesehen ist. Der Schirm 1 weist mindestens im Bereich des Umfangs der zu erwartenden Abbildung des Gegenstandes wärmeempfindliche Fotozellen 14 auf.
  • Zum besseren Verständnis der dargestellten Vorrichtung sei vorausgesetzt, daß der zu vermessende Gegenstand 5 und dementsprechend auch die Öffnungen der Schablonen 3 und 4 kreisrund sind. Weiterhin sei erwähnt, daß die beiden Schablonen 3 und 4 nach ihrer Justierung ortsfest angeordnet sind und daß die zu vermessenden Gegenstände 5 immer an der gleichen Stelle 10 zwischen der Strahlungsquelle 2 und dem Schirm 1 in den Strahlengang eingebracht werden. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist dann wie folgt: Die Schablone 3 dient zur Bestimmung der zulässigen Minimalgröße des zu vermessenden durchsichtigen Gegenstandes 5. Sie läßt auf den Schirm 1 ein Wärmestrahlenbündel 6 auftreffen. Wird nun an der Stelle 10 der durchsichtige Gegenstand 5 in das Wärmestrahlenbündel 6 eingebracht, so darf keine Wärmestrahlung auf den Schirm 1 auftreffen. Dies ist der Fall, wenn der Gegenstand 5 eine Kontur 7 oder eine größere Kontur, z. B. eine Kontur 8, aufweist. Ist der Gegenstand 5 jedoch kleiner, d. h. wenn er z. B. eine Kontur 9 aufweist, so gelangt auf einer kreisringförmigen Fläche 11 Wärmestrahlung auf den Schirm 1 und läßt in den Fotozellen 14 einen Strom fließen, welcher anzeigt, daß der vermessene Gegenstand 5 zu klein ausgefallen ist und daß es sich mithin um Ausschuß handelt.
  • Ist nun festgestellt worden, daß der Gegenstand 5 die zulässige Minimalgröße nicht unterschritten hat, muß noch überprüft werden, ob er eine zulässige Maximalgröße nicht überschreitet. Dazu wird von der Lichtquelle 2 eine zweite Wärmestrahlung ausgesendet, für die die Schablone 3 durchlässig, die Schablone 4 zur Bestimmung der zulässigen Maximalgröße des Gegenstandes 5 jedoch undurchlässig ist.
  • Aus diese Weise trifft ein Strahlenbündel 12 auf den Schirm 1 auf, welches die zulässige Maximalgröße des zu vermessenden Gegenstandes 5 angibt. Bewegt sich demnach der Umfang des Gegenstandes 5 in der zulässigen Größe zwischen den Konturen 7 und 8, so trifft Wärmestrahlung auf einer kreisringförmigen Fläche 13 auf dem Schirm 1 auf. Der dadurch in den Fotozellen 14 fließende Strom zeigt dann an, daß der Gegenstand 5 die zulässige Maximalgröße nicht überschreitet. Ist er jedoch größer, als dies durch die Kontur 8 angedeutet ist, so gelangt keine Wärmestrahlung auf den Schirm, Der deshalb fehlende Stromfluß in den Fotozellen 14 zeigt an, daß der Gegenstand 5 die zulässige Maximalgröße überschreitet und aus der weiteren Produktion ausgeschieden werden muß.
  • Die Schablonen 3 und 4 erzeugen zusammen mit dem Gegenstand 5 lediglich sehr schmale Strahlungsringe auf dem mit wärmeempfindlichen Fotozellen belegten Schirm 1, so daß eine Abweichung des Gegenstandes von seinem Sollmaß bereits eine ganz erhebliche Abweichung der einfallenden Strahlungsmenge auf dem Schirm bewirkt und dadurch eine exakte Messung möglich ist.
  • Es können beispielsweise aus dem Strahlungsspektrum der Lichtquelle2 durch Vorschalten verschiedener Filter jeweils zwei unterschiedliche Spektralbereiche ausgefiltert werden und für die vor dem Gegenstand 5 angeordnete Schablone 3 ein solcher Werkstoff gewählt werden, daß die Schablone 3 nur für einen der beiden ausgefilterten Spektralbereiche durchlässig, für den anderen aber undurchlässig ist.
  • In den modernen Kunststoffen hat man derartige Werkstoffe mit relativ schmalen, scharfen Absorptionsbanden durchaus zur Verfügung.
  • An Stelle einer Wärmequelle mit zwei verschiedenen Filtern kann man natürlich auch zwei Wärmequellen mit einem unterschiedlichen Emissionsspektrum verwenden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch Vorrichtung zur berührungslosen Bestimmung der Abmessung durchsichtiger Gegenstände mittels Wärmestrahlen durch Abbildung auf einem mit wärmeempfindlichen Fotozellen versehenen Schirm, wobei der zu messende Gegenstand für Wärmestrahlen undurchlässig ist, d a d u r c h gekennzeichnet, daß das von der Strahlungsquelle (2) ausgehende Strahlenbündel zwei unterschiedliche Spektralbereiche aufweist und vor dem Gegenstand (5) eine an sich bekannte Schablone (3) zur Festlegung der zulässigen Minimalgröße sowie hinter dem Gegenstand (5) eine Schablone (4) zur Festlegung der zulässigen Maximalgröße des zu messenden Gegenstandes (5) angeordnet ist, von denen die eine Schablone (3) nur für einen der beiden Spektralbereiche und die andere Schablone (4) nur für den anderen Spektralbereich undurchlässig ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 603 117, 808 889, 964 272; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 075 323, 1153541; österreichische Patentschrift Nr. 206 190; französische Patentschrift Nr. 1 021 769; britische Patentschrift Nr. 760 755; USA.-Patentschriften Nr. 2 474 906, 2 659 823; VDI-Zeitschrift vom 1. 6. 1953, S. 479.
DE1963ST021319 1963-11-13 1963-11-13 Vorrichtung zur beruehrungslosen Bestimmung der Abmessung durchsichtiger Gegenstaende Pending DE1276337B (de)

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Citations (10)

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