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DE1279942B - Vorrichtung zum periodischen Abtasten eines Gegenstandes mit einem Strahlendetektor - Google Patents

Vorrichtung zum periodischen Abtasten eines Gegenstandes mit einem Strahlendetektor

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Publication number
DE1279942B
DE1279942B DEB69935A DEB0069935A DE1279942B DE 1279942 B DE1279942 B DE 1279942B DE B69935 A DEB69935 A DE B69935A DE B0069935 A DEB0069935 A DE B0069935A DE 1279942 B DE1279942 B DE 1279942B
Authority
DE
Germany
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detector
drum
mirror
scanning
scanned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB69935A
Other languages
English (en)
Inventor
Morris Weiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Barnes Engineering Co
Original Assignee
Barnes Engineering Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barnes Engineering Co filed Critical Barnes Engineering Co
Publication of DE1279942B publication Critical patent/DE1279942B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/02Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only
    • H04N3/08Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only having a moving reflector
    • H04N3/09Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by optical-mechanical means only having a moving reflector for electromagnetic radiation in the invisible region, e.g. infrared

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  • Radiation Pyrometers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES MJmWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GOId
Deutsche KL: 42 d-1/15
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 79 942.7-52 (B 69935)
11. Dezember 1962
10. Oktober 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum periodischen Abtasten eines Gegenstandes mit einem einzigen Strahlendetektor, einer den Detektor umgebenden Trommel, welche auf ihrer inneren Oberfläche mit Spiegeln versehen ist, einem Drehantrieb für die Trommel sowie einer den Gegenstand auf dem Detektor abbildenden Optik.
In den letzten Jahren wurde das Problem der Messung bestimmter Materialabmessungen aus der Ferne aktuell. Die besten Anordnungen arbeiten mit einer Abtastung durch einen Strahlendetektor längs der interessierenden Abmessung des zu vermessenden Gegenstandes, wobei der Detektorausgang in geeigneten elektronischen Schaltungen verwendet wird. Der Endausgang aus einer solchen Anordnung ist ein Maß für die abgetastete Strecke. Zum erstenmal wurde diese Art von Messung in Stahlwalzwerken angewendet. Stab- oder Bandstahl, der in verschiedenen Walzstufen ausgewalzt wurde, wird schließlich mit einer sehr großen Geschwindigkeit von bis zu 140 km in der Stunde ausgestoßen. Natürlich ist der Stahl heiß. Dadurch ergeben sich sehr schwierige Meßprobleme, da der Band- oder Stabstahl etwas quer zu seiner Länge schwingt und Meßverfahren, die eine Berührung während des Ausstoßes bedingen, ungeeignet sind.
Es wurde bereits ein Meßgerät für Band- und Stabstahl entwickelt, das sich praktisch bewährt hat. Dieses Meßgerät ist in der USA.-Patentschrift 3 003 064 beschrieben. Die Abtastung erfolgt über eine rotierende Scheibe, welche mehrere Löcher aufweist, die einen Abstand voneinander besitzen, der größer als das Bild des abzutastenden Materials ist, so daß die Strahlen, die von dem Band- oder Stabstahl ausgehen, von dem Detektor nur immer durch ein einziges Loch empfangen werden. Infolge der hohen Temperaturen des Stahls arbeitet dieses Meßgerät am wirksamsten mit infraroten Strahlen, obgleich natürlich die Messung nicht darauf beschränkt ist und ebenso mit irgendeiner optischen Strahlung durchgeführt werden kann, d. h. eine Strahlung, deren Wellenlänge hinreichend kurz ist, um den optischen Gesetzen genau zu gehorchen. Dieses bekannte Meßgerät ergibt zufriedenstellende Ergebnisse, wenn beispielsweise eine Abmessung eines 1,27 cm (V* inch) starken Stabes mit einer Genauigkeit von 0,00254 cm (0,001 inch) gemessen werden soll. Diese Genauigkeit ist für Stahlwalzverfahren ausreichend. Bei bestimmten anderen Messungen treten jedoch Schwierigkeiten auf, die mit der bekannten Anordnung nicht gelöst werden können.
Vorrichtung zum periodischen Abtasten
eines Gegenstandes mit einem Strahlendetektor
Anmelder:
Barnes Engineering Company,
Stamford, Conn. (V. St. A.)
Vertreter:
ίο Dr. I. M. Maas, Patentanwalt,
8000 München 23, Ungererstr. 25
Als Erfinder benannt:
Morris Weiss, Stamford, Conn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. ν. Amerika vom 20. Dezember 1961
(160792)
Eines dieser Probleme tritt bei der Messung von heißgezogenen Glasrohren auf.
Wenn eine Meßstrahlung im nahen Infraroten verwendet wird, beispielsweise für die Messung mit einem Bleisulfiddetektor, wie es bei der obengenannten bekannten Vorrichtung der Fall ist, treten große Schwierigkeiten auf. Bei halbwegs kurzen infraroten Wellenlängen im Bereich von 1,8 μ bis etwas über 3 μ ist Glas für die infrarote Strahlung nicht undurchlässig. Dies ist der Grund, warum die sonst einfache robuste und handliche Vorrichtung, die in der USA.-Patentschrift 3 003 064 beschrieben ist, für eine sehr genaue Messung ungeeignet ist. Bei größeren Wellenlängen im Infraroten, z. B. bei 4 μ oder größer, stehen die Eigenschaften von Glas einer genauen Messung mit dieser bekannten Vorrichtung nicht entgegen, jedoch tritt folgende Schwierigkeit auf: Wenn mit einem Thermistor-Bolometer als Detektor gemessen werden soll oder auch, wenn ein photoleitender Detektor Verwendung findet, wird die Empfindlichkeit so stark herabgesetzt, daß nicht mehr genug Energie für eine hinreichend genaue Messung zur Verfügung steht. Dieser Energieverlust stellt eine grundlegende Einschränkung der bekannten Abtasteinrichtung dar, und eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird deshalb darin gesehen, diesen Nachteil zu beseitigen bzw. in diesem Punkt das Meßverfahren zu verbessern. Selbstverständlich ist die Erfindung auch auf anderen Gebieten sehr von
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Nutzen, wenn bei Messungen mit Strahlen nur wenig den Detektor. Die Trommelinnenabtastung ermög-Energie zur Verfügung steht. In der Blenden- oder licht eine scharfe Fokussierung der von jedem Spie-Strichscheibe der in der genannten USA.-Patent- gelsegment, das vorbeiläuft, ausgehenden Strahlen schrift beschriebenen Vorrichtung müssen kleine auf den Detektor. Theoretisch müßte die Trommel, Löcher angeordnet sein, um das erforderliche Maß 5 um eine extreme Vollkommenheit der Meßmethode an Genauigkeit zu erreichen, d. h., der Gegenstand zu erhalten, eine große Anzahl von Spiegelsegmenten muß in der Ebene der Blenden- oder Strichplatte ab- besitzen. Die optische Anordnung ist jedoch so wirgebildet werden, und deshalb ist es üblich, eine Ge- kungsvoll, daß unter Berücksichtigung der Grenzen, sichtsfeldlinse zwischen der Strichplatte und dem die durch die anderen Elemente des ganzen Systems Detektor anzuordnen. Diese Linse bildet die Ein- io gegeben sind, eine maximale Genauigkeit mit einer gangspupille des Systems auf den Detektor ab. Um nur sehr geringen Anzahl von Spiegelsegmenten ereine ausreichende Energie auf den Detektor zu kon- halten werden kann. Für praktische Zwecke stellen zentrieren, muß die Eingangspupille sehr groß sein. ungefähr achtzehn Spiegel eine ausreichende Anzahl Theoretisch ist dies mit einem sehr langen Gerät und dar. Es ist notwendig, daß der Detektor auf einem einem sehr kleinen Detektor mit der entsprechend 15 Radius der Trommel angeordnet ist, so daß sich der hohen Empfindlichkeit zu erreichen. In der Praxis Abstand von dem Detektor zu einem Spiegelsegment sieht dies jedoch anders aus. Hier ist es von großer nur wenig ändert, wenn dieses sich vorbeibewegt, Bedeutung, daß die Abtastköpfe von Längenmessern und die Abstandsänderung vollkommen symmetrisch klein sind. Es ist kein Platz für Abtastköpfe mit meh- ist. Der Abstand ist dabei etwas langer an den Ecken reren Metern Länge vorhanden. Die Detektoren, die 20 und am kürzesten in der Mitte. Am besten wird dies bei einer Vorrichtung, wie sie in der genannten durch einen vorgeschalteten, perforierten Umlenk-USA.-Patentschrift beschrieben sind, verwendet wer- spiegel ermöglicht, der eine Anordnung des Detekden, sind verhältnismäßig groß und besitzen aus die- tors auf einem Radius, vorzugsweise im Drehzentrum sem Grund eine kleine Empfindlichkeit. des Trommelabtasters, gestattet.
Eine Vorrichtung zum Abtasten eines Gegenstan- 25 Der mit Innenspiegelsegmenten ausgerüstete Trom-
des nach dieser Erfindung ist gekennzeichnet durch melabtaster darf nicht mit der üblichen Form einer
die Kombination folgender an sich bekannter Merk- trommeiförmigen Abtasteinrichtung verwechselt wer-
male, die darin bestehen, daß ein Detektor und eine den, bei der die Spiegelsegmente oder Spiegelflächen
Optik feststehend angeordnet sind, daß die Spiegel, an der Außenseite angeordnet sind. Eine solche
durch die bei Drehung der Trommel nacheinander 30 Konstruktion ist vollkommen unbrauchbar, da die
ein Bereich des Hintergrundes des abzutastenden Änderung des Abstandes des Spiegels vom Detektor
Gegenstandes, der Gegenstand selbst und sodann der so groß ist, daß eine genaue Abbildung auf den
Hintergrundsbereich auf der anderen Seite desselben Detektor ausgeschlossen ist.
abtastbar ist, im konvergierenden Strahlengang zwi- Mit einer wesentlich größeren Empfindlichkeit des
sehen der Optik und dem Detektor angeordnet sind 35 Meßgerätes infolge einer höheren Empfindlichkeit
und daß die Gegenstandsweite der Abbildung wesent- des sehr kleinen Detektors ist es möglich geworden,
lieh größer als ihre Bildweite ist. Materialien zu vermessen, bei denen die zur Ver-
Eine bevorzugte Ausführungsform nach dieser Er- fügung stehende Energie für eine Vermessung mit findung weist einen feststehend angeordneten Um- üblichen Abtasteinrichtungen nicht ausreicht. Dalenkspiegel auf, durch welchen das vom Gegenstand 40 durch eröffnet die Erfindung Anwendungsbereiche, ausgehende Lichtbündel auf die nacheinander durch beispielsweise zum Vermessen von Glasrohren, und, den Strahlengang sich bewegenden Spiegel der wie oben erwähnt, ist es auch beim Vermessen von Trommel geworfen wird, wobei zur Fokussierung der Stahlstangen, bei denen sich die bekannte Vorrichvon den Spiegeln reflektierenden Lichtstrahlen auf tung als ausreichend erwiesen hat, möglich, die Geden Detektor der Umlenkspiegel eine öffnung besitzt. 45 nauigkeit zu steigern. Es wird jedoch betont, daß die Diese Öffnung wird direkt auf den Detektor abgebil- erfindungsgemäße Vorrichtung nur dann an Stelle det, so daß das Bild viel kleiner sein kann, als wenn der etwas billigeren, leichteren und robusteren Vordas Bild der Eintrittspupille des Abtastsystems wie richtung bekannter Art tritt, wenn dies aus den gebei der bekannten Anordnung auf den Detektor ab- nannten Gründen erforderlich ist. Wie viele Gegebildet wird. Die vorliegende Erfindung löst also 5° brauchsinstrumente ist auch das erfindungsgemäße die oben beschriebenen Probleme auf einfache und nicht für alle Zwecke geeignet, und die Verbesserunzuverlässige Weise, indem der Detektor selbst das gen hinsichtlich der Genauigkeit und der Empfind-Objekt abtastet, wodurch eine erhöhte Empfindlich- lichkeit machen die erfindungsgemäße Vorrichtung keit des Instruments bei Verwendung von thermi- für ganz bestimmte Zwecke optimal geeignet. Es sehen Detektoren, insbesondere Thermistoren, er- 55 wurde bereits Bezug genommen darauf, daß der Abreicht wird, deren Empfindlichkeit der Quadrat- stand von dem Detektor zu einem Spiegelsegment, wurzel der Detektorfläche umgekehrt proportional wenn dieses sich an dem Detektor vorbeibewegt, im ist. wesentlichen konstant ist. Die Bedeutung dieser
Gemäß der Erfindung wird in dem Abtastkopf Eigenschaft für ein erfindungsgemäßes Gerät, bei eine Sammeloptik üblicher Art verwendet, z. B. eine 60 dem dieser Abstand genügend konstant ist, um für Germaniumlinse. Der Strahl zu dem Detektor wird die meisten Zwecke in Verbindung mit einer nicht von einem mit einem Loch versehenen, fest angeord- zu großen Anzahl von Spiegelsegmenten auszureineten Spiegel oder einer analogen optischen Einrich- chen, soll näher erläutert werden. Die meisten Strektung auf eine schnellrotierende Abtasttrommel re- kenmesser arbeiten mit einer Strahlenabtastung des flektiert, die an ihrer Innenseite Spiegelsegmente be- 65 Gegenstandes gegenüber dem Hintergrund. An der sitzt. Der Detektor ist in der Trommel angeordnet, Grenze zwischen Hintergrund und dem Gegenstand und der von den Spiegelsegmenten reflektierte Strahl wird eine starke Strahlungsdiskontinuität wahrgefällt vorzugsweise durch das Loch in dem Spiegel auf nommen, nachdem das Gerät den Gegenstand abge-
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tastet hat, wird wiederum an der Grenze zwischen der Geschwindigkeit des abzutastenden Gegenstandem zu vermessenden Gegenstand und dem Hinter- des die Meßabstände größer werden. Dies spielt insgrund ebenfalls eine scharfe Diskontinuität wahr- besondere eine entscheidende Rolle bei der Steuegenommen. Eine Beschränkung der Meßgenauigkeit rung von Servo-Einrichtungen durch den Detektor, ist durch den sogenannten Kanteneffekt gegeben, der 5 Demgegenüber kann die abbildende Linse in einer auftritt, wenn Detektoren mit relativ zu der Abtast- erfindungsgemäßen Vorrichtung und alle anderen geschwindigkeit zu langen Zeitkonstanten verwendet Teile des optischen Systems einschließlich des Detekwerden. Wenn die Strahlen beim Abtasten der Kante tors beliebig groß ausgebildet werden, da sie sich nicht scharf genug fokussiert werden, wird ein unge- nicht mit der Trommel mitdrehen. Das gesamte naues Meßergebnis auch dann der Fall sein, wenn io optische und elektrische System steht fest, so daß elektronische Kompensationsschaltungen verwendet das auftretende Rauschen minimal ist. Der abzuwerden. Theoretisch wird der Kanteneffekt etwas tastende Gegenstand wird in der Zeiteinheit beliebig verringert, wenn der Gegenstand, der vermessen wer- oft abgetastet, wobei die Anzahl der Abtastungen den soll, immer genau zentriert ist, da das Gerät lediglich von der Anzahl der auf dem Inneren der dann auf eine bestimmte geometrische Situation ein- 15 Trommel angeordneten Spiegel und von der Drehgestellt werden kann. Diese Annahme trifft jedoch zahl der Trommel abhängt.
für die meisten praktischen Situationen nicht zu. Ein An Hand der Figuren wird die Erfindung z. B. für schnell ausgestoßener Walzstahlstab oder ein schnell die Vermessung von heißgezogenen Glasrohren beausgestoßenes Glasrohr hält diese Stellung nicht schrieben. Für diesen Zweck eignet sich ein erfingenau ein. Die Stäbe oder Rohre schlagen immer 20 dungsgemäßes Gerät besonders gut.
leicht hin und her, und deshalb können bei einer Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht, in die Abtasteinrichtung, die auf einen genau zentrierten der optische Weg schematisch eingezeichnet ist;
Gegenstand eingestellt ist, große Meßfehler auftreten. Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs der Symmetrie-Dies ist der Grund, warum der annähernd konstante ebene der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, wobei Abstand vom Spiegel bis zum Detektor von so großer 25 Einzelheiten des Eichmechanismus dargestellt sind, praktischer Bedeutung ist. Es wird besonders hervor- Der Abtastmechanismus weist einen Detektorgehoben, daß in einem erfindungsgemäßen Gerät halter 1 auf, der in einer sich drehenden Trommel 4, eine große optische Vergrößerung erfolgt, die die die mit Spiegelsegmenten 5 versehen ist, angeordnet Abtastung eines sehr kleinen Raumwinkels längs ist. Die Strählen von den Spiegelsegmenten werden eines relativ langen Weges ermöglicht. Diese Ver- 30 in den Detektor durch eine Öffnung 3 in einem Umgrößerung macht es möglich, eine relativ kleine An- lenkspiegel 2 reflektiert. Die Trommel wird durch zahl von Spiegelsegmenten in der Trommel anzuord- den Motor 6 über Antriebsscheiben 7 und mittels nen, und deshalb wird die Anzahl dieser Segmente eines Riemens 8 angetrieben, wodurch die Welle 11 lediglich vom Gesichtspunkt der scharfen Fokussie- der Trommel in Drehung versetzt wird. Diese Welle rung her bestimmt. 35 ist in einem Lagerhalter 9 angeordnet. Die Strahlen, Bei einer weiteren bekannten Anordnung zur be- die von einem zu vermessenden Glasrohr ausgehen, rührungslosen Messung von Breiten geringer Aus- treten durch das Objektiv 12 in die Abtastanordnung dehnung ist ein rotierendes optisches System mit ein. Dieses Objektiv kann beispielsweise eine Gereiner Optik vorgesehen. Bei dieser bekannten An- maniumlinse sein. Die Strahlen werden dann von Ordnung wird die Abtastung nicht durch Spiegel be- 40 dem Umlenkspiegel reflektiert und von den Spiegelwirkt, sondern einzig und allein durch eine mitrotie- Segmenten 5 durch die Öffnung 3, wie oben beschrierende Linse. Die Spiegel haben lediglich eine Um- ben, auf den Detektor ebenfalls reflektiert. Die Spielenkfunktion, um den Strahlengang innerhalb der gelsegmente sind in Übereinstimmung mit den ande-Trommel zu halten. Sie haben mit der Abtastung ren Elementen so ausgelegt, daß, wenn die Trommel als solche nichts zu tun, da sie, bezogen auf die 45 sich dreht, der Detektor zuerst den Hintergrund auf Linse, feststehend angeordnet sind. Das Mitdrehen einer Seite des Rohres wahrnimmt, dann über die des gesamten optischen Systems einschließlich des Kante des Rohres hinweggeführt wird, diese abtastet Detektors, wie es bei der bekannten Vorrichtung der und, nachdem das Rohr aus dem Gesichtsfeld des Fall ist, resultiert in einer Beschränkung der Abmes- Detektors entschwunden ist, wiederum den Hintersungen der einzelnen Teile und der Lichtstärke der 50 grund auf der anderen Seite des Rohres sieht. Wenn Linse. Beim Messen eines sehr kleinen, vom bewegten dann das nächste Spiegelsegment in dem Gesichtsfeld Detektor aufgenommenen elektrischen Signals wird des Detektors erscheint, wird der Abtastvorgang wieein verhältnismäßig starkes Rauschen erzeugt, und derholt. Mit 18 Spiegeln erfolgen 18 Abtastungen pro bei vielen Messungen kann dieses Rauschen stärker Umdrehung, so daß sich die Trommel mit einer nicht sein als das Signal oder jedenfalls so groß, daß die 55 zu hohen Geschwindigkeit drehen kann und dennoch Meßgenauigkeit nachteilig beeinflußt wird. Außer- eine einigermaßen hochfrequente Abtastung erfolgt, dem müssen bei dieser bekannten Anordnung Ge- Die Trommel ist gut ausgewuchtet und kann, wenn rausche erzeugende Anschlüsse, wie Schleifringe notwendig, mit hoher Geschwindigkeit rotieren. In u. dgl., verwendet werden. Ein weiterer Nachteil der Wirklichkeit ist die Abtastfrequenz nicht durch die bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die Linse 60 Eigenschaften der Trommel, sondern durch die Anin der Trommel einen Winkel in der Größenordnung sprechbarkeit des Detektors begrenzt. Dies ist ein von 1° überdeckt. Das bedeutet, daß der Detektor wichtiges Merkmal gegenüber anderen Arten von während 359°/360° der Trommelumdrehung keine Abtastmechanismen, bei denen ein Detektor oder ein Strahlung von dem Gegenstand entfernt. Bei sehr Spiegel eine oszillierende Bewegung ausführt und die schnell bewegten abzutastenden Gegenständen treten 65 sich nicht für hohe Geschwindigkeiten und für eine dadurch große Schwierigkeiten auf. Die Drehzahl gleichförmige Bewegung in demselben Maß eignen, der Trommel kann bei der bekannten Vorrichtung wie sie in einer sich leicht drehenden Trommel mögnicht beliebig gesteigert werden, so daß mit steigen- lieh sind. In Abhängigkeit von den elektronischen
Schaltungen, die für die Verwertung der Informationen am Detektorausgang verwendet werden, kann die Strahlenstärke ein wichtiger Faktor sein oder nicht.
Bei einer Anzahl von Fällen, wo maximale Genauigkeit erforderlich ist, ist eine Eichung mit einer Eichstrahlenquelle von Zeit zu Zeit erforderlich. Ein enfaches Verfahren für periodische Eichungen ist dargestellt. Dies kann mit einem Klappspiegel bewirkt werden, der in den Lichtstrahl des Instrumentes eingeschoben wird und der über einen Umlenkspiegel Strahlung von einer Strahlenquelle 16 empfängt, die als Stab ausgebildet ist, welcher auf einer bestimmten Temperatur gehalten wird und vorzugsweise dieselben Abmessungen besitzt, wie sie die zu vermessenden Rohre besitzen sollen. Mit dieser Eichung können die Kanteneffekte genau kompensiert werden, wenn die gleichen Verhältnisse bei dem runden Bezugsstab wie bei dem wirklich zu vermessenden Gegenstand vorliegen. Es würde natürlich so möglich sein, die Eichung kontinuierlich mit einem üblichen Spiegelzerhacker an Stelle des Klappspiegels 14 vorzunehmen, jedoch ist dies nicht notwendig und würde lediglich zu einer komplizierten Vorrichtung führen, und der Energieverlust rechtfertigt dieses Eichverfahren selten.
Die dargestellte Eichanordnung für eine zwischenzeitliche Eichung stellt die bevorzugte Eichanordnung dar. Die Erfindung wurde im Zusammenhang mit der Vermessung von Glasrohren beschrieben, und in diesem Fall soll der Detektor hauptsächlich für Wellenlängen im Infraroten empfindlich sein, für die das Glas einigermaßen undurchlässig ist. Ein Bleisulfiddetektor ist nicht geeignet, aber ein Bleiseleniddetektor kann verwendet werden. In gleicher Weise kann ein Thermistor in Kombination mit geeigneten Filtern verwendet werden. Die Germaniumlinse 12 filtert bereits Wellenlängen kürzer als 1,8 μ aus, und eine weitere Filterung kann ebenfalls eingebracht werden.
Bei dem in der Figurenbeschreibung dargestellten Meßverfahren wurde ein selbstleuchtendes Meßobjekt zugrunde gelegt, d. h., das Meßgerät strahlt mehr Energie als der Hintergrund aus. Für viele praktische Zwecke ist dies der Fall, jedoch wird hervorgehoben, daß die Abtastung mit gleichem Erfolg angewandt werden kann, wenn der Hintergrund mehr strahlt als der Gegenstand, der vermessen werden soll. Dann wird eine relativ geringer strahlende Silhouette abgetastet. Unter solchen umgekehrten Bedingungen wird heute im sichtbaren Bereich gearbeitet.
Im Infraroten findet das Meßverfahren, bei dem der zu vermessende Körper ein Eigenstrahler ist, häufigere Verwendung. Bei diesem Verfahren ist die Lichtmenge im sichtbaren Bereich meistens zu klein.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum periodischen Abtasten eines Gegenstandes mit einem einzigen Strahlendetektor, einer den Detektor umgebenden Trommel, welche auf ihrer inneren Oberfläche mit Spiegeln versehen ist, einem Drehantrieb für die Trommel sowie einer den Gegenstand auf den Detektor abbildenden Optik, gekennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale, die darin bestehen, daß ein Detektor (1) und eine Optik (12) feststehend angeordnet sind, daß die Spiegel (5), durch die bei Drehung der Trommel (4) nacheinander ein Bereich des Hintergrundes des abzutastenden Gegenstandes (13), der Gegenstand selbst und sodann der Hintergrundsbereich auf der anderen Seite desselben abtastbar ist, im konvergierenden Strahlengang zwischen der Optik (12) und dem Detektor (1) angeordnet sind und daß die Gegenstandsweite (13-12) der Abbildung wesentlich größer als ihre Bildweite (12-1) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen feststehend angeordneten Umlenkspiegel (2), durch welchen das vom Gegenstand (13) ausgehende Lichtbündel auf die nacheinander durch den Strahlengang sich bewegenden Spiegel (5) der Trommel (4) geworfen wird, und daß zur Fokussierung der von den Spiegeln
reflektierten Lichtstrahlen auf den Detektor der Umlenkspiegel (2) eine Öffnung (3) besitzt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 709116, 950096;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1112 640,
909;
»Feingerätetechnik«, H. 8, 1960, S. 340 bis 347.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 620/474 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEB69935A 1961-12-20 1962-12-11 Vorrichtung zum periodischen Abtasten eines Gegenstandes mit einem Strahlendetektor Pending DE1279942B (de)

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