[go: up one dir, main page]

DE1276332B - Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen - Google Patents

Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen

Info

Publication number
DE1276332B
DE1276332B DE1964H0054243 DEH0054243A DE1276332B DE 1276332 B DE1276332 B DE 1276332B DE 1964H0054243 DE1964H0054243 DE 1964H0054243 DE H0054243 A DEH0054243 A DE H0054243A DE 1276332 B DE1276332 B DE 1276332B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ruthenium
rhenium
alloys
nib
alloy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1964H0054243
Other languages
English (en)
Inventor
Maria Mentzner
Dr Konrad Ruthardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WC Heraus GmbH and Co KG
Original Assignee
WC Heraus GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WC Heraus GmbH and Co KG filed Critical WC Heraus GmbH and Co KG
Priority to DE1964H0054243 priority Critical patent/DE1276332B/de
Publication of DE1276332B publication Critical patent/DE1276332B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C27/00Alloys based on rhenium or a refractory metal not mentioned in groups C22C14/00 or C22C16/00
    • C22C27/04Alloys based on tungsten or molybdenum
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

  • Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen Als Werkstoffe für die Herstellung von Schreibfederspitzen sind Legierungen bekannt, die neben anderen Metallen der Platingruppe hauptsächlich Osmium oder Ruthenium enthalten und denen in der Regel auch Unedelmetalle als Legierungsbestandteile zugegeben sind.
  • Bekanntlich spielen bei Federspitzenlegierungen neben der Ausbildung von wohlgeformten Kugeln, die sich gut aufschweißen und nachbearbeiten, vor allem schlitzen lassen, die Tintenbeständigkeit und insbesondere die Härte und Abriebfestigkeit der Legierungen eine entscheidende Rolle. Die Summe dieser Eigenschaften wurde meistens dadurch erreicht, daß Legierungen verwendet wurden, die aus sehr vielen Komponenten bestehen und bei denen oftmals kleine Zusätze einen entscheidenden Einfluß haben. So ist beispielsweise eine Legierung bekannt, die neben einem hohen Gehalt an Ruthenium noch andere Platinmetalle, Nickel, Tantal, Chrom, Eisen, Kobalt, Molybdän und Wolfram enthalten kann und bei denen genaue Grenzen für die einzelnen Zusätze beachtet und eingehalten werden müssen (deutsche Auslegeschrift 1. 017 371). Darüber hinaus sind Legierungen als Federspitzenwerkstoffe bekannt, die neben Iridium und/oder Ruthenium erhebliche Anteile der Metalle Wolfram, Chrom, Molybdän und Rhenium enthalten, daneben unbedingt aber als härteerhöhenden Bestandteil eine bestimmte Menge Beryllium enthalten müssen (deutsche Patentschrift 833131). Vorgeschlagen wurde schließlich auch schon die Herstellung von Federspitzenlegierungen aus 50 bis 99,9 % Rhenium und 0,1 bis 50 % eines oder mehrerer Metalle aus der VIII. Gruppe des Periodischen Systems, die auch darüber hinaus einzelne Metalle aus der VI. Gruppe des Periodischen Systems enthalten können. Die Kombination eines oder mehrerer Platinmetalle mit Wolfram und gegebenenfalls zusätzlich mit Eisen, Kobalt und/oder Nickel ist dabei herausgestellt worden (schweizerische Patentschrift 221059).
  • überraschenderweise wurde nunmehr gefunden, daß auch Legierungen, die nur aus wenigen Komponenten bestehen und nicht nur Edelmetalle enthalten, sehr gute Werkstoffe für Schreibfederspitzen darstellen, die keine härtenden Zusätze notwendig machen. Die ternären, erfindungsgemäß zu verwendenden Legierungen bestehen aus 10 bis 40 % Rhenium, 15 bis 45 % Ruthenium, Rest bis 50 % Wolfram und besitzen bereits sehr gute Eigenschaften, darunter gute Abriebfestigkeit, die auch besser ist als die der nach der schweizerischen Patentschrift 221059 bekannten Schreibfederspitzenlegierungen. In diesen Legierungen können aber auch noch 5 bis 35 '0/a, vorzugsweise 8 bis 25 % Osmium, und zwar auf Kosten des Rutheniums, enthalten sein. Diese Legierungen zeichnen sich durch noch höhere Abriebfestigkeit aus.
  • Darüber hinaus ist es möglich, den erfindungsgemäß zu verwendenden Legierungen zusätzlich noch insgesamt bis 25 0/a andere Metalle der VIII. Gruppe des Periodischen Systems, nämlich Eisen, Kobalt, Nickel, Rhodium, Palladium, Iridium und Platin, gegebenenfalls Osmium, einzeln oder zu mehreren, insbesondere Eisen, Kobalt, Nickel, Platin und/oder Palladium zuzulegieren, ohne daß die günstigen Eigenschaften der Federspitzenwerkstoffe beeinflußt werden.
  • Die genannten Legierungen haben ausgezeichnete Eigenschaften, die in ähnlicher Form sonst nur durch Legierungen mit sehr hohem Osmiumgehalt erreicht werden können. Sie besitzen diesen gegenüber sogar noch Vorteile und zeigen vor allem eine viel geringere Neigung zur Porenbildung. Außerdem zeichnen sich die genannten Legierungen durch ein besonders gutes Schmelzverhalten aus. Darüber hinaus ermöglichen die Federspitzen aus diesen Legierungen im Gebrauch, bedingt durch ihre gute Polierfähigkeit, ein besonders zartes und weiches Schreiben. Ihre große Zähigkeit und gute Verarbeitbarkeit führen zu einem sehr geringen Ausschuß bei der Herstellung von Schreibfedern.
  • Beispiele der erfindungsgemäß zu verwendenden Federspitzenlegierungen zeigen folgende Zusamensetzung: Beispiel 1 20 % Re, 40 0/a Ru, 40 % W. Beispiel 2 40 % Re, 20 % Ru, 10 % Os, 30 % W. Beispiel 3 40 % Re, 16 l)/o Ru, 10 % Os, 4 % Co, 30 % W. Beispiel 4 40 % Re, 15 % Ru, 10 % Os, 5 % Pd, 30 % W.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verwendung einer ternären Legierung, bestehend aus 10 bis 40 % Rhenium, 15 bis 45 0/0 Ruthenium, Rest bis 50 % Wolfram als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen.
  2. 2. Verwendung einer Legierung der im Anspruch 1 angegebenen Zusammensetzung, die auf Kosten des Rutheniums 5 bis 35 %, vorzugsweise 8 bis 25 % Osmium enthält, für den im Anspruch 1 genannten Zweck.
  3. 3. Verwendung einer Legierung der im Anspruch 1 oder 2 angegebenen Zusammensetzung, die zusätzlich noch insgesamt bis 25 % andere Metalle der VIII. Gruppe des Periodischen Systems einzeln oder zu mehreren, insbesondere Eisen, Kobalt, Nickel, Platin und/oder Palladium enthält, für den im Anspruch 1 genannten Zweck. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 833131; deutsche Auslegeschrift Nr. 1017 371; schweizerische Patentschrift Nr. 221059.
DE1964H0054243 1964-11-07 1964-11-07 Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen Withdrawn DE1276332B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964H0054243 DE1276332B (de) 1964-11-07 1964-11-07 Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964H0054243 DE1276332B (de) 1964-11-07 1964-11-07 Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1276332B true DE1276332B (de) 1968-08-29

Family

ID=7158614

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1964H0054243 Withdrawn DE1276332B (de) 1964-11-07 1964-11-07 Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1276332B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014210987A1 (de) * 2014-06-10 2015-12-17 Robert Bosch Gmbh Elektrodenmaterial, Zündkerzenelektrode und Zündkerze

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH221059A (de) * 1939-06-19 1942-05-15 Siebert Ges Mit Beschraenkter Verfahren zur Herstellung von korrosionsfesten, harten und abriebfesten Gegenständen.
DE833131C (de) * 1948-10-02 1952-03-03 Heraeus Gmbh W C Federspitzenlegierungen
DE1017371B (de) * 1952-02-13 1957-10-10 Heraeus Gmbh W C Federspitzenlegierungen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH221059A (de) * 1939-06-19 1942-05-15 Siebert Ges Mit Beschraenkter Verfahren zur Herstellung von korrosionsfesten, harten und abriebfesten Gegenständen.
DE833131C (de) * 1948-10-02 1952-03-03 Heraeus Gmbh W C Federspitzenlegierungen
DE1017371B (de) * 1952-02-13 1957-10-10 Heraeus Gmbh W C Federspitzenlegierungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014210987A1 (de) * 2014-06-10 2015-12-17 Robert Bosch Gmbh Elektrodenmaterial, Zündkerzenelektrode und Zündkerze

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3541223A1 (de) Korrosionsbestaendige titanbasislegierung
DE69808514T2 (de) Verbesserte kugel für kugelschreiber
DE1276332B (de) Verwendung einer Legierung auf Ruthenium-Rhenium-Basis als Werkstoff zur Herstellung von Schreibfederspitzen
DE975050C (de) Verwendung von korrosionsfesten, naturharten Legierungen zur Herstellung von Schreibgeraetespitzen
CH221059A (de) Verfahren zur Herstellung von korrosionsfesten, harten und abriebfesten Gegenständen.
DE839719C (de) Legierung für Federspitzen
DE833131C (de) Federspitzenlegierungen
DE1279337C2 (de) Verwendung einer Karbidhartlegierung fuer auf Verschleiss beanspruchte Teile fuer Schreibgeraete, insbesondere Schreibroehrchen fuer Roehrchenschreiber und Kugeln fuer Kugelschreiber
DE931375C (de) Harte, chemisch bestaendige Legierungen, insbesondere zur Herstellung von Schreibfederspitzen
DE823521C (de) Harte, chemische widerstandsfaehige Legierung
DE876601C (de) Tintenbestaendige Legierungen
DE1017371B (de) Federspitzenlegierungen
DE880492C (de) Harte und korrosionsbestaendige Legierungen
DE826361C (de) Legierungen fuer Federspitzen
DE1010742B (de) Verwendung einer Palladiumlegierung fuer Spinnduesen
DE882006C (de) Legierungen fuer Schreibfederspitzen und andere mit Tinte in Beruehrung kommende Teile von Schreibgeraeten
DE729862C (de) Werkstoff zur Herstellung von korrosionsfesten, naturharten und abriebfesten Gegenstaenden
DE829502C (de) Tintenbestaendige Legierung
DE829503C (de) Tintenbestaendige Legierung
DE873147C (de) Harte, chemisch bestaendige Legierungen
DE833133C (de) Legierungen fuer Schreibfederspitzen
DE974966C (de) Verwendung einer Chromlegierung zur Herstellung von Schreibgeraetspitzen
DE685278C (de) Legierungen fuer Schreibfederspitzen
CH291859A (de) Harte, chemisch beständige, iridiumhaltige Legierung, insbesondere für Schreibfederspitzen.
DE1106966B (de) Verwendung von Platin-Gold-Legierungen fuer Spinnduesen, insbesondere fuer das Viskoseverfahren

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee