[go: up one dir, main page]

DE1276242B - Kathodenanordnung fuer Gasentladungsvorrichtungen - Google Patents

Kathodenanordnung fuer Gasentladungsvorrichtungen

Info

Publication number
DE1276242B
DE1276242B DEH61386A DEH0061386A DE1276242B DE 1276242 B DE1276242 B DE 1276242B DE H61386 A DEH61386 A DE H61386A DE H0061386 A DEH0061386 A DE H0061386A DE 1276242 B DE1276242 B DE 1276242B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
network
sheet
plasma
turns
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH61386A
Other languages
English (en)
Inventor
Hayden E Gallagher
Wolfgang Knauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raytheon Co
Original Assignee
Hughes Aircraft Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hughes Aircraft Co filed Critical Hughes Aircraft Co
Publication of DE1276242B publication Critical patent/DE1276242B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J27/00Ion beam tubes
    • H01J27/02Ion sources; Ion guns
    • H01J27/08Ion sources; Ion guns using arc discharge
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/04Electrodes; Screens
    • H01J17/06Cathodes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES MUWWl· PATENTAMT Int. Cl.:
H05h
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 21g-61/00
Nummer: 1 276 242
Aktenzeichen: P 12 76 242.4-33 (H 61386)
Anmeldetag: 23. Dezember 1966
Auslegetag: 29. August 1968
Die Erfindung betrifft eine Kathodenanordnung für Gasentladungsvorrichtungen, in denen von der Kathode thermisch emittierte Elektronen zur Bildung eines Plasmas ein Gas ionisieren (vgl. die französische Patentschrift 1 392 968).
Der Bauteil, der in Gasentladungsvorrichtungen, wie beispielsweise in Ionentriebwerken, am stärksten einer Zerstörung ausgesetzt ist, ist gewöhnlich die Kathode. Die Kathode liefert die Elektronen, die das Gas innerhalb der Vorrichtung beschießen, um die Ionen zu bilden. Wenn das Gas ionisiert worden ist, werden die Gasionen elektrostatisch mit hoher Geschwindigkeit ausgestoßen, um den gewünschten Schub zu erzeugen. Derartige Schubtriebwerke sind für die Verwendung im Weltraum vorgesehen, so daß von dem Triebwerk eine hohe Lebensdauer gefordert werden muß, die von 1000 bis über 10000 Betriebsstunden betragen kann.
Es wurden erhebliche Anstrengungen gemacht, um Kathoden zu erzeugen, die während der ganzen er- ao forderlichen Betriebszeit Elektronen zu liefern vermögen. Die hierbei auftretenden Schwierigkeiten liegen darin, daß der resultierende Emissionsstrom, der eine auf ein Heizelement aufgebrachte Schicht aus einem Elektronen emittierenden Material durchfließt, diese Schicht überhitzt und zu einem Abblättern sowie zu Verdampfungsverlusten des emittierenden Materials führt, wenn diese Schicht eine relativ große Dicke aufweist. Eine andere Erscheinung, die einen Verlust des emittierenden Materials aus der emittierenden Schicht verursacht, ist die Zerstäubung des Materials unter der Wirkung des Ionenbeschusses. Wenn die Kathode der vollen Beschußdichte ausgesetzt ist, wie sie innerhalb der Plasmaentladungsvorrichtung existiert, wird die Elektronen emittierende Schicht in kurzer Zeit zerstäubt, so daß die Kathode inaktiv wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Kathodenanordnung zu schaffen, bei der Verluste an emittierendem Material infolge der Widerstandswärme im wesentlichen vermieden und die Zerstäubungsverluste wesentlich vermindert sind, so daß eine Kathode geschaffen wird, die auch in Plasmaentladungsvorrichtungen eine relativ lange Lebensdauer aufweist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die eingangs bezeichnete Kathodenanordnung ein vielfach mäanderförmig gewundenes Blech oder Netz aus Metall aufweist, das mit einer Schicht aus einem Elektronen emittierenden Material bedeckt ist und dessen einander benachbarte Windungen einen Abstand voneinander haben, der dem Plasma ein Eindringen zwischen die Windungen ermöglicht.
Kathodenanordnung für
Gasentladungsvorrichtungen
Anmelder:
Hughes Aircraft Company,
Culver City, Calif. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Phys. R. Kohler
und Dipl.-Phys. H. Schwindling, Patentanwälte,
7000 Stuttgart, Hohentwielstr. 28
Als Erfinder benannt:
Hayden E. Gallagher,
Wolfgang Knauer,
Malibu, Calif. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 3. Januar 1966
(518 246)
Es ist eine dem Blech oder Netz Heizstrom zuführende Heizvorrichtung vorgesehen.
Die Kathode kann also aus einem dünnen Metallblech oder vorzugsweise einem Metallnetz bestehen, das mit einem Elektronen emittierenden Material bedeckt ist. Das Metallblech oder -netz ist zu einer vielfach gewundenen Form gefaltet, um die Oberfläche der Kathode zu vergrößern und zugleich den Flächenanteil zu vermindern, der dem vollen Ionenbeschuß ausgesetzt ist. Wenn ein Netz benutzt wird, ist die Oberfläche der Kathode in einem solchen Maße vergrößert, daß eine dünnere Schicht des emittierenden Materials aufgebracht werden kann, als es je bisher möglich war. Dies ist für die Ausschaltung der Wirkungen der Widerstandswärme von Vorteil. Da nicht die gesamte emittierende Oberfläche nicht dem Beschüß aus dem Bereich der vollen Ionendichte innerhalb der Plasmaentladung ausgesetzt ist, sind auch die Zerstäubungsverluste vermindert. Darüber hinaus wird infolge der gewundenen Form der Kathode Oberflächenmaterial, das durch Zerstäuben abgelöst wird, an benachbarten Kathodenflächen wieder niedergeschlagen, so daß es wieder in das aktive Material einbezogen wird.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
809 598/454
3 4
Es zeigt 0,1 mm. Es versteht sich, daß diese Angaben nur zur
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Kathodenan- Veranschaulichung der Erfindung dienen und keine
Ordnung, beschränkende Bedeutung haben.
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II durch die Aus der in den F i g. 1 und 1 veranschaulichten
Anordnung nach F i g. 1, 5 Anordnung ist ersichtlich, daß die Wärmeabschirmun-
F i g. 3 eine vergrößerte Ansicht der Netzstruktur gen den gesamten emittierenden Aufbau der Kathode
der Kathode, bis auf ein Ende umgeben und daß der emittierende
F i g. 4 eine Ansicht einer anderen Form des Heiz- Aufbau eine gewundene Gestalt hat. Hierdurch wird
elementes, wie es bei einer Kathodenanordnung ahn- erreicht, daß die emittierende Oberfläche der Kathoden-
lich F i g. 1 Verwendung finden kann, « anordnung etwa das Zehnfache der Oberfläche beträgt,
F i g. 5 eine Draufsicht auf eine andere Kathoden- die der Ionenkammer zugewandt ist. Auf diese Weise
anordnung und werden die Zerstäubungsverluste etwa auf ein Zehntel
F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI durch des Wertes vermindert, die bei Kathoden auftreten,
die Anordnung nach F i g. 5. bei denen die gesamte emittierende Oberfläche der
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Kathode weist 15 Ionenkammer zugewandt ist. Der Grundgedanke drei Wärmeabschirmungen 10, 12 und 14 auf, die besteht demnach darin, daß unabhängig von der tateinen zylindrischen Topf bilden. Es versteht sich, sächlichen Größe der emittierenden Oberfläche der daß auch eine andere Anzahl von Wärmeabschir- Kathode die Gesamtzahl der energiereichen Ionen, mungen vorgesehen sein kann. Innerhalb des inneren die auf die Kathode aufprallen, von der Vorderfläche Topfes 14 ist eine Elektronen emittierende Anordnung 20 der Kathode bestimmt wird, die dem Plasma zuge-16 vorgesehen. Diese Anordnung kann ein dünnes wandt ist. Diese Überlegung ist richtig, weil der größte Metallblech oder ein Metallnetz enthalten. Bevorzugt Teil der Ionenerzeugung über das ganze Volumen der wird ein Metallnetz 18, von dem in F i g. 3 ein Ab- Entladungskammer verteilt ist. Dies bedeutet mit schnitt vergrößert dargestellt ist. Das Metallnetz ist anderen Worten, daß der Anteil von Ionen, der in mit einem Material überzogen, das Elektronen 25 unmittelbarer Nachbarschaft der Kathode erzeugt emittiert, wenn es erwärmt wird. wird, relativ klein ist. Bei einer gewundenen Struktur
Das Metallnetz hat eine gewundene Form, die in von der Art, wie sie in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, der Endansicht nach F i g. 1 als blütenähnlich be- ist anzunehmen, daß die Plasmadichte innerhalb der zeichnet werden kann. Das beispielsweise mit einem von dem Kathodennetz gebildeten Windungen sich von Oxyd beschichtete Metallnetz ist in die blütenähnliche 30 selbst auf den Wert einstellt, der durch das Eindringen Gestalt unter Verwendung einer Vielzahl von von Ionen aus dem Hauptplasma bedingt ist. Die Pföstchen21 und 23 gebogen, die den Radius der Plasmadichte wird deshalb in der unmittelbaren einzelnen Biegungen bestimmen. Jedes der Pföstchen, Nachbarschaft der Kathodenoberfläche innerhalb der die aus Aluminiumoxyd bestehen, werden von den Windungen kleiner sein als in dem Rest der Entladungs-Biegungen des mit Oxyd beschichteten Metallnetzes an 35 kammer. Infolgedessen ist zu erwarten, daß das Verihrem Platz gehalten und dienen zur Versteifung des hältnis der Dichte des Ionenstromes, der die emittierende Netzes gegen seitlichen Druck. Das mit Oxyd be- Oberfläche der Kathode beschießt, zu der Dichte des schichtete Metallnetz wird innerhalb des Abschirm- Ionenstromes, der in der Entladungskammer an der topf es 14 von mehreren Isolatoren 20,22,24,26 und 28 Vorderfläche der Kathode vorhanden ist, in der gleichen aus Aluminiumoxyd getragen, die an dem Boden des 4° Größenordnung liegt wie das Verhältnis der vorderen Abschirmtopfes befestigt sind, sich an der Kathode Kathodenfläche zu der emittierenden Gesamtfläche entlang erstrecken und konzentrisch zum Topf fest- der Kathode.
halten. Bei Bedarf können auch ein oder mehr Bei einem Verhältnis von 10:1, das sich als sehr
Isolatoren am Boden des Topfes angeordnet sein und praktisch herausgestellt hat, kann die Oxydschicht,
die Kathode im Abstand vom Boden des Topfes 45 die für eine Lebensdauer von 10000 Stunden benötigt
halten. wird, gegenüber der bisher benötigten Menge um den
Wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich, stehen vom Faktor 10 reduziert werden.
Boden des Topfes Heizleiter 30 und 32 ab und sind mit Bei der Verwendung eines Drahtnetzes anstatt eines
den Enden des Drahtnetzes auf geeignete Weise ver- Bleches ist eine zusätzliche Unterbringung von Elek-
bunden. Eine bevorzugte Anordnung ist in F i g. 1 ver- 50 tronen emittierendem Material zwischen den einzelnen
anschaulicht. Zwei Nickelstreifen 29 und 31 bzw. 33 Drähten des Kathodennetzes möglich. Daher kann
und 35 sind so gebogen, daß sie den entsprechenden die Dicke zusätzlich um den Faktor 2 vermindert
Heizleiter 30 bzw. 32 und das entsprechende Ende des werden, so daß die endgültig benötigte Dicke des
Metallnetzes umgreifen. Die Nickelstreifen sind dann emittierenden Materials in der Größenordnung von
durch Punktschweißen befestigt, um sowohl die be- 55 0,25 mm liegen kann. Das ist ein im Hinblick auf die
nötigten elektrischen Verbindungen herzustellen als Entwicklung von Joulescher Wärme sehr befriedigender
auch die mechanische Festigkeit zu geben. Wert, zumal die mittlere Dichte des Elektronenstromes
Bei einer praktischen Ausführungsform besteht das wegen der großen Gesamtoberfläche ebenfalls gering
Metallnetz aus Nickeldraht von etwa 0,11 mm Durch- ist. Endlich geht bei einer gefalteten oder gewundenen
messer, und es sind in beiden Richtungen etwa 28 60 Anordnung von der Art, wie sie in F i g. 1 veran-
Drähte pro cm vorgesehen. Die Breite des Netzes be- schaulicht ist, ein großer Teil des zerstäubten aktiven
trägt etwa 13 mm. Ein Stück dieses Drahtnetzes von Materials nicht verloren, sondern wird auf anderen
etwa 150 mm Länge ist dann zu der blütenähnlichen aktiven Teilen der Kathodenoberfläche wieder nieder-
Gestalt gebogen. Auf das Netz ist ein Überzug von geschlagen.
Bariumoxyd als emittierendes Material aufgebracht. 65 Die erfolgreiche Anwendung von Kathoden nach
Die Menge des aufgebrachten Materials beträgt der Erfindung hängt in hohem Maße davon ab, ob das
10 mg je cm2. Die Wärmeabschirmungen bestehen Plasma in die einzelnen Räume der Kathode eindringt
ebenfalls aus Nickel und haben eine Dicke von etwa oder nicht. Eine ausreichende Elektronenemission
wird nur dann erzielt, wenn die Plasmahülle der emittierenden Oberfläche der Kathode folgt. Diese Bedingung ist in der Regel dann erfüllt, wenn der Abstand zwischen benachbarten Windungen der Kathodenstruktur beträchtlich größer ist als die Dicke der Plasmahülle. Es kann angenommen werden, daß die Dicke der Plasmahülle etwa der Debye-Länge gleich ist. Die Debye-Länge ergibt sich in cgs-Einheiten zu
_ {kiy 2\π η e2
In dieser Gleichung bedeuten IcT die thermische Energie der Ionen, η die Plasmadichte und e die Elektronenladung.
Bei einer Plasmadichte von 5 · 1011 Teilchen je cm3 und einer thermischen Ionenenergie, die 30 eV entspricht, ergibt sich für die Debye-Länge etwa 10~2 cm. Wenn daher der Abstand zwischen den Kathodenwindungen größer als 10-2cm ist, sollte das Plasma in der Lage sein, zwischen diese Windungen leicht einzudringen.
F i g. 4 zeigt eine Ansicht der offenen Seite des Kathodentopfes einer Ausführungsform der Erfindung, die im wesentlichen der Ausführungsform nach F i g. 1 gleich ist, abgesehen davon, daß die blütenähnliche Gestalt der nur am Ausschnitt dargestellten Kathode vollständig geschlossen ist und die Heizdrähte 36 und 38 mit dem Metallnetz der Kathode an einander diametral gegenüberliegenden Stellen Kontakt machen. Infolgedessen teilt sich der über die Heizdrähte 36 und 38 zugeführte Strom und durchfließt die beiden Hälften des Metallnetzes. Ein mittlerer isolierter Ring 39 bildet einen Träger und hält die Kathode in ihrer Mitte zentriert.
Die Kathodenanordnung nach den F i g. 5 und 6
weist eine andere Ausbildung der Kathodenstruktur auf. In diesem Fall hat die Kathode 40 die Gestalt eines Waffelgitters, indem sie in Richtung der Kathodenachse mehrfach U-förmig gewunden ist. An den Seiten und am Boden des Waffelgitters ist eine Wärmeabschirmung 42 vorgesehen. Die zur Zuführung von Heizstrom dienenden Leiter 44 und 46 erstrecken sich durch Isolatoren 45 und 47, die in der Wärmeabschirmung 42 vorgesehen sind. Die Leiter 44 und 46 sind mit den Enden des Gitters verbunden und dienen zugleich dazu, das Gitter in der Wärmeabschirmung zu befestigen.
Da nur der kleinste Teil der waffeiförmigen Kathode der Ionenkammer zugewandt ist, sind die oben angestellten Überlegungen auch auf diese Kathode anwendbar, daß nämlich die Dicke der emittierenden Schicht, die zur Herstellung einer Kathode für eine hohe Lebensdauer erforderlich ist, in einem Verhältnis vermindert werden kann, das dem Verhältnis der Oberfläche, die der Ionenkammer zugewandt ist, zu der Gesamtfläche der Kathode gleich ist. Wegen der Verwendung eines Metallnetzes und der zusätzlichen Unterbringungsmöglichkeiten in dem Netz ist eine weitere Verminderung der Beschichtungsdicke um etwa die Hälfte möglich.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß eine Kathodenanordnung geschaffen wurde, bei der die Dicke des die Kathode bedeckenden emittierenden Materials für eine gegebene Elektronenemission während einer bestimmten Zeitspanne in solchem Maße reduziert werden kann, daß die Emissionsströme keine Überhitzung der Schicht mehr bewirken und daher das emittierende Material infolge solcher Überhitzungen abblättern, reißen oder verdampfen kann. Darüber hinaus ist die Form und die Anordnung der Kathode so gewählt, daß die Wirkungen des Ionenbeschusses stark vermindert werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kathodenanordnung für Gasentladungsvorrichtungen, in denen von der Kathode thermisch emittierte Elektronen zur Bildung eines Plasmas ein Gas ionisieren, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein vielfach mäanderförmig gewundenes Blech oder Netz (16) aus Metall aufweist, das mit einer Schicht aus einem Elektronen emittierenden Material bedeckt ist und dessen einander benachbarte Windungen einen Abstand voneinander haben, der dem Plasma ein Eindringen zwischen die Windungen ermöglicht.
2. Kathodenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das direkt geheizte Blech oder Netz (16) eine blütenähnliche Gestalt aufweist, die dadurch entsteht, daß das Blech oder Netz (16) zur Kathodenachse symmetrisch angeordnet ist, daß die Breitendimension des Bleches oder Netzes sich parallel zur Kathodenachse erstreckt und daß Blech oder Netz konzentrisch auf drei Seiten von einer topfförmigen Wärmeabschirmung (10, 12, 14) umgeben ist.
3. Kathodenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Blech oder Netz (40) in Richtung der Kathodenachse mehrfach U-förmig gewunden ist und eine topfförmige Wärmeabschirmung (42) vorgesehen ist, die die Windungen auf drei Seiten umgibt.
In Betracht gezogene Druckschriften
Französische Patentschrift Nr. 1 392 968.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 598/454 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEH61386A 1966-01-03 1966-12-23 Kathodenanordnung fuer Gasentladungsvorrichtungen Pending DE1276242B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US51824666A 1966-01-03 1966-01-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1276242B true DE1276242B (de) 1968-08-29

Family

ID=24063177

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH61386A Pending DE1276242B (de) 1966-01-03 1966-12-23 Kathodenanordnung fuer Gasentladungsvorrichtungen

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3439210A (de)
CH (1) CH451350A (de)
DE (1) DE1276242B (de)
GB (1) GB1147670A (de)
SE (1) SE329450B (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3906276A (en) * 1974-01-18 1975-09-16 Anthony J Barraco Indirectly heated cathode-heater assembly and support means therefor
CN111161987A (zh) * 2019-12-27 2020-05-15 季华实验室 离子源

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1392968A (fr) * 1963-04-30 1965-03-19 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements aux circuits pour dispositifs à faisceaux électroniques

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2001548A (en) * 1931-01-22 1935-05-14 Gen Electric Cathode for electric discharge devices
US1981669A (en) * 1932-08-12 1934-11-20 Bell Telephone Labor Inc Electric discharge device
US2119913A (en) * 1933-09-07 1938-06-07 Philips Nv Cathode for discharge tubes
US2107945A (en) * 1934-11-20 1938-02-08 Gen Electric Cathode structure
US2154298A (en) * 1936-10-16 1939-04-11 Gen Electric Cathode for electron discharge devices
US2212827A (en) * 1937-12-29 1940-08-27 Fides Gmbh Hot cathode for high power
US2246162A (en) * 1938-08-17 1941-06-17 Gen Electric Thermionic cathode treatment
US2452075A (en) * 1941-12-18 1948-10-26 Raytheon Mfg Co Velocity modulation electron discharge tube
BE477491A (de) * 1943-05-28
US2459841A (en) * 1943-06-08 1949-01-25 Glenn F Rouse Cathode
US2456649A (en) * 1943-06-12 1948-12-21 Glenn F Rouse Cathode
BE552868A (de) * 1955-11-24
US2937301A (en) * 1956-04-25 1960-05-17 Edgerton Germeshausen & Grier Electric-discharge device and cathode

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1392968A (fr) * 1963-04-30 1965-03-19 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements aux circuits pour dispositifs à faisceaux électroniques

Also Published As

Publication number Publication date
GB1147670A (en) 1969-04-02
CH451350A (de) 1968-05-15
US3439210A (en) 1969-04-15
SE329450B (de) 1970-10-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69219625T2 (de) Plasmatriebwerk mit geschlossener elektronenlaufbahn
DE19513290C1 (de) Röntgenröhre mit einem Niedrigtemperatur-Emitter
DE3689428T2 (de) Elektronenstrahlquelle.
DE1919451B2 (de) Elektronenstrahlkanone zur erzeugung eines elektronenstrahls hoher leistung
DE19542426A1 (de) Plasmaanzeigefeld
DE1156521B (de) Elektronenstrahlkanone zum Erhitzen von Metallen
DE10025807A1 (de) Röntgenröhre mit Flachkathode
DE2240824A1 (de) Mehrstrahl-kathodenstrahlroehre
DE1232663B (de) Hohlkathode mit einer Elektronenaustrittsoeffnung
DE1276242B (de) Kathodenanordnung fuer Gasentladungsvorrichtungen
DE3407197C2 (de) Kathodenstrahlröhre
DE2647727C2 (de)
DE635165C (de) Elektrisches Entladungsgefaess, insbesondere Gleichrichter fuer hohe Betriebsspannungen
DE1023150B (de) Hohlkathode fuer Hochvakuumentladungseinrichtungen und Elektrodenanordnung mit einersolchen Kathode
EP0559283B1 (de) Kathode mit einem porösen Kathodenelement
DE2052172A1 (de) Schnellheizkathode
DE683834C (de) Elektrisches Entladungsgefaess mit Oxydkathode und mehreren weiteren Elektroden, insbedsondere Verstaerkerroehre
DE19800773C1 (de) Indirekt geheizte Kathode mit hoher Lebensdauer
DE1927603C3 (de) Elektronenvervielfacher
AT155714B (de) Vorrichtung mit einer elektrischen Entladungsröhre.
DE908166C (de) Elektrische gas- oder dampfgefuellte Entladungsroehre
DE628459C (de) Entladungsgefaess mit direkt beheizter bandfoermiger grossflaechiger Gluehkathode
DE843872C (de) Anodenrohr fuer hochgespannte Ionenventile
DE679719C (de) Gas- oder dampfgefuelltes elektrisches Entladungsgefaess
AT336700B (de) Mehrstrahl-kathodenstrahlrohre