[go: up one dir, main page]

AT319139B - Staustrecke in Rollen-Förderern - Google Patents

Staustrecke in Rollen-Förderern

Info

Publication number
AT319139B
AT319139B AT307371A AT307371A AT319139B AT 319139 B AT319139 B AT 319139B AT 307371 A AT307371 A AT 307371A AT 307371 A AT307371 A AT 307371A AT 319139 B AT319139 B AT 319139B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
roller
conveyor
stop
hand
rollers
Prior art date
Application number
AT307371A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ermanco Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ermanco Inc filed Critical Ermanco Inc
Priority to AT307371A priority Critical patent/AT319139B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT319139B publication Critical patent/AT319139B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/22Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
    • B65G47/26Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
    • B65G47/261Accumulating articles
    • B65G47/263Accumulating articles the conveyor drive is taken from a longitudinally extending shaft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Staustrecke in Rollen-Förderern, deren Förder-Rollen von einer unter der
Rollenbahn gelagerten Welle aus über je einen endlosen, elastischen Riemen angetrieben sind, welcher einerseits in einer Rille der Förder-Rolle läuft und anderseits unter Verwindung um 900 über eine Schnur-Rolle, welch letztere auf der Antriebswelle axial verschiebbar gelagert ist und auf Reibung mitgenommen wird. 



   In der   brit. Patentschrift Nr. 903, 999   ist ein Rollen-Förderer beschrieben, dessen Förder-Rollen von unten her durch Riemen oder Gurt angetrieben sind, welche mittels unter demselben heb- und senkbar angeordneter
Druckrollen gegen die Förder-Rollen gedrückt werden ; beim Absenken dieser Druckrollen kommt der Riemen ausser Wirkung, so dass die   Förder-Rollen   nicht mehr angetrieben sind und das Fördergut stehen bleibt. Bei
Rollen-Förderern der eingangs beschriebenen Bauart können jedoch von dieser bekannten Ausführungsform lediglich die Schaltrolle, welche über die Rollenbahn in den Weg des Fördergutes ragt und ausserdem die übertragungsorgane zum Bremsglied übernommen werden.

   Bei einer andern Type von Rollen-Förderern ist unter den Förder-Rollen eine Bremsleiste angeordnet, welche durch einen beliebig gesteuerten Schaltvorgang pneumatisch gegen dieselben gedrückt wird. Bei Anwendung dieser Massnahme. wäre jedoch zusätzlich die
Bremsleiste und die pneumatische Steuerung erforderlich. 



   Es sollen nun Rollen-Förderer der eingangs beschriebenen Bauart mit einer Staustrecke geschaffen werden, bei welcher mit möglichst wenigen und insbesondere einfachen, zusätzlichen Bauelementen ein einwandfreies
Abbremsen der Förder-Rollen ermöglicht wird. 



   Nach der Erfindung wird dies bei Staustrecken in Rollen-Förderern der eingangs beschriebenen Bauart in wirksamer Weise dadurch erreicht, dass auf der Antriebswelle Buchsen von der Länge mehrerer Schnur-Rollen samt deren Abständen durch Reibung mitnehmbar sitzen, welche Laufrillen für die Treibriemen mehrerer
Förder-Rollen tragen, dass ferner jede dieser Buchsen an einem Ende einen Anschlag hat, vor welchem ein Gegenanschlag gegen Federzug schwenkbar gelagert ist, dass dieser Gegenanschlag über einen Kettenzug mit einem über dem anschlag-seitigen Ende der in Förderrichtung benachbarten Buchse angeordneten Winkelhebel verbunden ist, der eine Schaltrolle trägt, welche durch entsprechende Dimensionierung des Winkelhebels und des
Federzuges in ihrer Ruhelage über der Rollenbahn vorragt.

   Bei einer Variante dieser Anlage können auch auf jeder der auf der Antriebswelle sitzenden Buchsen mehrere Schnur-Rollen gleichfalls durch Reibung mitnehmbar angebracht sein. 



   Eine bevorzugte Ausgestaltung dieser Staustrecke in Rollen-Förderern ergibt sich dadurch, dass jede Förderwalze mittels eines zweiten Treibriemens mit einer auf einer zweiten-zur Antriebswelle parallelen-, festen Achse drehbar gelagerten Buchse verbunden ist und dass diese drehbare Buchse einen zweiten Anschlag trägt, in dessen Bereich ein von der Schaltrolle gesteuerter, zweiter Gegenanschlag liegt ; zweckmässig ist dabei auf einer parallel zu den Förderwalzen gelagerten Stange eine Hohlwelle gleitend angebracht, welche einerseits den zweiten Gegenanschlag und anderseits einen Zapfen trägt, welch letzterer mit einer mittels einer Welle verschwenkbaren Gabel in Eingriff steht. Bei dieser Anordnung wird also die Brems-Vorrichtung mittels einer von der Antriebswelle und des von derselben abgeleiteten Förder-Antriebes gesonderten Steuerung betätigt. 



   Bei einer weiteren Ausführungsform der Staustrecke in Rollen-Förderern, bei welcher die Schnur-Rollen nach Art einer Scheibenbremse abgebremst werden, ist die Anordnung so getroffen, dass an einzelnen Schnur-Rollen je auf der gleichgerichteten Seite ein Bremsbacken fest angebracht und auf der andern Seite ein Bremsbacken verstellbar gelagert ist, welch letztere an einer gemeinsamen, unter Federzug stehenden Stange befestigt sind, die mit einem am Ende einer Förderrollen-Gruppe liegenden, einarmigen Hebel verbunden ist, welcher eine Schaltrolle trägt, und dass bei entsprechender Dimensionierung dieses Hebels sowie des Federzuges einerseits die Schaltrolle über der Rollenbahn vorragt und anderseits die Bewegung der Schaltrolle ausreicht, um beide Bremsbacken als Scheibenbremse wirken zu lassen. 



   In den Zeichnungen sind drei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäss aufgebauten Rollen-Förderers mit einer Staustrecke veranschaulicht. Es zeigen : Fig. 1 und 3 einen Ausschnitt aus einem solchen Rollen-Förderer mit Brems-Vorrichtung, in Seitenansicht bzw. in Vorderansicht auf die rechte Stirnseite ; Fig. 2 die zugehörige Stopp-Vorrichtung,   vergrössert ; Fig. 4 die   Wirkungsweise dieses Rollen-Förderers, schematisch ; Fig. 5 eine Brems-Vorrichtung nach Art einer Scheibenbremse ; und schliesslich Fig. 6 eine andere Ausführungsform der Brems-Vorrichtung. 



   Bei der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Staustrecke eines Rollen-Förderers sind auf der Antriebswelle--12- 
 EMI1.1 
 --15-- gelagert,--15--. Über dem, in Förderrichtung gesehen, hinteren Ende der   Buchse--19--ist   eine Schaltrolle - auf dem schwenkbaren   Kniehebel--24-und   am Ende einer jeden Buchse sitzt ein Anschlag   --20-.   Von diesem   Kniehebel--24-aus   geht eine   Kettenverbindung --25-- zu   einem durch die Feder   27nach   links gezogenen Hebel--26--, der an einer zwischen den   Schienen --11-- gelagerten   Welle   - -22-- im Bereich   des   Anschlags -20-- der   vorhergehenden   Buchse --19-- sitzt.   Die Welle-22trägt den   Gegenanschlag --21--,

     der in den Drehbereich des   Anschlags --20- gezogen   wird, sobald ein   Stückgut-28-die Schaltrolle-23-nach   unten drückt. Durch das Stoppen der Buchsen-19- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 werden nun nicht die gesamten   Förderrollen --10-- des   zugehörigen Abschnitts angehalten, da der doppelte Reibungsschlupf einigen Rollen noch ein kurzes Weiterlaufen gestattet, insbesondere unter dem Beharrungsvermögen des darüber laufenden   Stückgutes-28-.   



   In Fig. 4 ist gezeigt, dass sich eine grössere Zahl   Stückgüter-28-in   der Staustrecke der Förderanlagen sammeln kann, weil vom ersten   Stückgut --28-- der   vorhergehende zu einer   Buchse --19-- gehörige   Förderrollenabschnitt stillgelegt wird. Von den davorliegenden Abschnitten wird jedoch weiteres Stückgut nachgezogen, bis das auf dem dahinterliegenden Abschnitt weiter rollende vorderste Stückgut über die zugehörige Steuerrolle auch diesen Abschnitt stoppt. Vom vordersten Abschnitt können dann die gestauten Stückguter 
 EMI2.1 
 nur ein einfacher Schlupf vorhanden, so dass das Stückgut schneller angehalten wird. 



   Eine andere Ausführungsform der Bremsvorrichtung ist in Fig. 5 dargestellt. Hier ist für jede Schnurrolle --15-- ein fester Anschlag--29--, z. B. von einer Schiene--11--getragen, vorgesehen und ein loser 
 EMI2.2 
 festen Anschläge --29-- gezogen, so dass die Schnurrollen nach Art einer Scheibenbremse abgebremst werden. 



   Im Beispiel der Fig. 6 wirkt die Bremsvorrichtung nicht direkt auf den von der Hauptantriebswelle - ausgehenden über die   Schnurrollen--45--und   den   Treibriemen --18-- auf   die Förderrollen   --10--   ausgeübten Antrieb. Die Förderrollen haben vielmehr eine zweite Laufrille für einen zweiten   Treibriemen-18--,   der über   Buchsen-44-läuft,   die auf einer festen   Achse --42-- drehbar   gelagert sind. Auf dieser   Buchse --44-- sitzt   ein   Anschlag-40-,   der von einem   Gegenanschlag --50-- gesperrt   werden kann.

   Dieser Anschlag wird in der früher dargestellten Weise beim Niederdrücken der Schaltrolle   --23-- gesteuert.   Auch hier ist wieder ein doppelter Schlupf vorhanden, nämlich zwischen Achse-42und   Buchse --44-- und   zum andern zwischen   Hauptantriebswelle-43-und Schnurrolle-45-.   Der auf der   Achse-42-sitzende Gegenanschlag-50-kann   nun trotz niedergedrückter   Schaltrolle-23--   ausgelöst und damit der Antrieb der   Förderrollen-10-auf   folgende Weise freigegeben werden. Die Welle --22-- ist zu diesem Zweck als Hohlwelle auf einer festen   Stange --46-- verschiebbar   gelagert.

   Die Hülse trägt den Bolzen-38-, der von der Gabel-48--, die auf der schwenkbaren, in Förderrichtung sich erstreckenden   Welle --49-- sitzt,   umfasst. Will man die Sperre für die Förderrollen freigeben, so wird die Welle - mit der   Gabel --48-- geschwenkt,   wodurch über den   Zapfen-38-die Welle-22-und   damit der   Gegenanschlag--50--nach   rechts aus dem Bereich des   Anschlags-40-gerückt   wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Staustrecke in Rollen-Förderern, deren Förder-Rollen von einer unter der Rollenbahn gelagerten Welle aus über je einen endlosen, elastischen Riemen angetrieben sind, welcher einerseits in einer Rille der Förder-Rolle läuft und anderseits unter Verwindung um 900 über eine Schnur-Rolle, welch letztere auf der Antriebswelle axial 
 EMI2.3 
 Antriebswelle (12) Buchsen (19) von der Länge mehrerer Schnur-Rollen (15) samt deren Abständen durch Reibung mitnehmbar sitzen, welche Laufrillen für die Treibriemen (18) mehrerer Förder-Rollen (10) tragen, dass ferner jede dieser Buchsen (19) an einem Ende einen Anschlag (20) hat, vor welchem ein Gegenanschlag (21) gegen Ferderzug (27) schwenkbar gelagert ist, dass dieser Gegenanschlag (21) über einen Kettenzug (25)

   mit einem über dem   anschlagseitigen   Ende der in Förderrichtung benachbarten Buchse (19) angeordneten Winkelhebel (24) verbunden ist, der eine Schaltrolle (23) trägt, welche durch entsprechende Dimensionierung des Winkelhebels (24) und des Federzuges (27) in ihrer Ruhelage über der Rollenbahn (10) vorragt. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. Förderwalze (10) mittels eines zweiten Treibriemens (18) mit einer auf einer zweiten, zur Antriebswelle (12) parallelen, festen Achse drehbar gelagerten Buchse (44) verbunden ist und dass diese drehbare Buchse (44) einen zweiten Anschlag (40) trägt, in dessen Bereich ein von der Schaltrolle (23) gesteuerter, zweiter Gegenanschlag (50) liegt (Fig. 6). EMI2.5 parallel zu den Förderwalzen (10) gelagerten Stange (46) eine Hohlwelle (22) gleitend angebracht ist, welche einerseits den zweiten Gegenanschlag (50) und anderseits einen Zapfen (38) trägt, welch letzterer mit einer mittels einer Welle (49) verschwenkbaren Gabel (48) in Eingriff steht.
    4. Staustrecke in Rollen-Förderern, nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass an einzelnen Schnur-Rollen (15) je auf der gleichgerichteten Seite ein Bremsbacken (29) fest angebracht und auf der andern Seite ein Bremsbacken (30) verstellbar gelagert ist, welch letztere (30) an einer <Desc/Clms Page number 3> gemeinsamen, unter Federzug (27) stehenden Stange (31) befestigt sind, die mit einem am Ende einer Förderrollen-Gruppe (10) liegenden, einarmigen Hebel (24') verbunden ist, welcher eine Schaltrolle (23) trägt, und dass bei entsprechender Dimensionierung dieses Hebels (24') sowie des Federzuges (27) einerseits die Schaltrolle (23) über der Rollenbahn (10) vorragt und anderseits die Bewegung der Schaltrolle (23) ausreicht, um beide Bremsbacken (29,30) als Scheibenbremse wirken zu lassen.
    5. Staustrecke in Rollen-Förderern, nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass auf jeder der auf der Antriebswelle (12) sitzenden Buchse (19) mehrere Schnur-Rollen (15) gleichfalls durch Reibung mitnehmbar angebracht sind (Fig. 1).
AT307371A 1971-04-09 1971-04-09 Staustrecke in Rollen-Förderern AT319139B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT307371A AT319139B (de) 1971-04-09 1971-04-09 Staustrecke in Rollen-Förderern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT307371A AT319139B (de) 1971-04-09 1971-04-09 Staustrecke in Rollen-Förderern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT319139B true AT319139B (de) 1974-12-10

Family

ID=3544867

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT307371A AT319139B (de) 1971-04-09 1971-04-09 Staustrecke in Rollen-Förderern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT319139B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2337427A1 (de) Staustrecke in einem rollenfoerderer
DE1481291A1 (de) Speicherrollenbahn
AT319139B (de) Staustrecke in Rollen-Förderern
DE509573C (de) Spindelantrieb fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
DE1254158B (de) Vorrichtung zum Vereinzeln und Abtransportieren des jeweils vordersten Blattes eines Blattstapels
DE2653276C2 (de) Riemchenstreckwerk für Spinnereimaschinen
DE3836646C2 (de) Faserkräuselvorrichtung
CH529035A (de) Rollenförderer
DE2166134C3 (de) Staustrecke für einen Rollenförderer
DE663180C (de) Kettenraederwechselgetriebe mit stufenloser Regelung
DE7113652U (de) Antrieb fur Rollenförderer
DE861979C (de) Fangvorrichtung fuer endlose Stahlgliederbaender u. dgl.
DE2166134A1 (de) Staustrecke in einem rollenfoerderer
AT129618B (de) Mechanischer Webstuhl mit positivem Schützenantrieb.
DE505741C (de) Vorrichtung zum Andruecken des Films in Projektionsfuehrungen von Kinematographen
DE2941361C2 (de) Seiltrieb
DE3045173A1 (de) Vorrichtung fuer die konstante zufuhr von garn an textilmaschinen
DE519171C (de) Eintourenkupplung, insbesondere fuer Kistennagelmaschinen, mit Bremse
DE372547C (de) Reibungskupplung
DE3229801C2 (de) Seilbremse zum selbsttätigen Abbremsen eines Seiles
DE1286446B (de) Umlenkrolle fuer Foerderbaender
DE1281765B (de) Bandabzug fuer strangfoermiges Gut mit Luftkissenanpressung
DE2013160A1 (de) Fordervorrichtung, insbesondere zur Dungforderung
DE959016C (de) Eintourenkupplung fuer Adressendruck- und -praegemaschinen
AT93709B (de) Reklamevorrichtung für endlose Bänder.

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee