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DE127589C - - Google Patents

Info

Publication number
DE127589C
DE127589C DENDAT127589D DE127589DC DE127589C DE 127589 C DE127589 C DE 127589C DE NDAT127589 D DENDAT127589 D DE NDAT127589D DE 127589D C DE127589D C DE 127589DC DE 127589 C DE127589 C DE 127589C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hour
arms
disc
star wheel
hour disc
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT127589D
Other languages
English (en)
Publication of DE127589C publication Critical patent/DE127589C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ja 127589 KLASSE Ad.
zu vorbestimmten Zeiten.
Vorrichtungen zum selbstthätigen Anzünden und Auslöschen von Lampen zu vorher bestimmten Zeiten sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekannt geworden. Beispielsweise ist in der deutschen Patentschrift 107778 eine Einrichtung beschrieben, bei der eine drehbare Scheibe in gleichmäßiger Vertheilung um die Achse herum mit Löchern versehen ist. Gegen diese Scheibe können Arme eingestellt werden, die in die vorerwähnten Durchbrechungen bezw. Stundenlöcher der Scheibe greifen. Nach dem Oeffnen des Hahnes wird infolge allmählichen Rückdrehens der Scheibe das Hahnküken durch die Arme in entgegengesetzter Richtung gedreht, so daß der Schluß des Hahnes nach Ablauf der Stunden bezw. zu der Zeit erfolgt, der entsprechend die Arme auf der Stundenscheibe eingestellt sind. Während bei dieser bekannten Construction das Hahnküken hin- und hergedreht wird, findet bei der in der britischen Patentschrift 24104/1899 beschriebenen ähnlichen Construction eine Drehung des Hahnkükens in stets derselben Richtung statt. Eine Stundenscheibe, gegen die die Arme eingestellt werden könnten, ist hierbei nicht vorhanden, wohl aber findet sich eine solche wieder in der deutschen Patentschrift 72562, bei der diese Scheibe auch, im Gegensatz zu der oben zuerst behandelten Patentschrift, nicht fest, sondern lose auf der Triebachse des Apparates sitzt. Diese lose Stundenscheibe kann gegen eine auf der Triebachse feste Scheibe eingestellt werden, und zwar mit Hülfe eben derselben Arme, die gegen die Stundenscheibe einstellbar sind.
(2. Auflage, ausgegebt Auch bei dem den Gegenstand dieser Erfindung bildenden Apparat zum selbstthätigen Anzünden und Auslöschen von Lampen zu vorbestimmten Zeiten finden eine auf der Triebachse feste Scheibe, eine auf der Triebachse lose und mit der festen Scheibe kuppelbare Stundenscheibe und zwei (event, auch drei) gegen die Stundenscheibe einstellbare und sie gleichzeitig mit der festen Scheibe kuppelnde Arme Verwendung, die in diesem Falle die Drehung des Hahnes, und zwar in stets derselben Richtung, bewirken. Es liegt nun das Neue bei dieser Einrichtung gegenüber den oben besprochenen bekannten Einrichtungen in dem Zusammenarbeiten der losen Stundenscheibe mit einem an dem Hahnküken (oder an einem elektrischen Umschalter etc.) befestigten Sternrade, dessen jeweils der Stundenscheibe zugekehrter Zahn als Marke oder Markirungszeichen für die Einstellung der Stundenscheibe dient.
Durch diese Einrichtung wird die in ihren übrigen Theilen im Wesentlichen bekannte Zündvorrichtung in mechanischer Beziehung zugleich vervollkommnet und vereinfacht.
Auf der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine Vorderansicht der wesentlichen Theile der Zündvorrichtung und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einstellscheiben mit ihren Armen.
Fig. 3 und 4 zeigen Schnitte durch den hierbei verwendeten Hahn, und zwar in rechtwinkelig zu einander liegenden Ebenen.
Es ist α (Fig. 1 und 2) das Gehäuse eines Uhrwerkes von irgend welcher bekannten Art, jedoch vorzugsweise ein sogen. Achttagewerk,
en am ig. Mär\ igoS.J
das mittels einmaligen Aufwindens für eine Woche oder mehr in Gang gesetzt werden kann, wobei dieses Werk in bekannter Weise so eingerichtet ist, daß die Achse b eine Umdrehung in 24 Stunden ausführt. Auf der Achse b ist eine Scheibe c befestigt, an der eine andere Scheibe e mittels Winkelarmen d drehbar gehalten wird. Die Scheibe e besitzt 24 mit Schraubengewinde versehene Löcher, die zweimal mit den Bezeichnungen 1 bis 12 versehen sind, welch letztere die Tagesund Nachtstunden bedeuten. Die Scheibe e ist auf der Achse b lose drehbar, und in gleicher Weise sind auf dieser Achse zwei Arme f und g angeordnet, von denen jeder eine von Hand drehbare Schraube h trägt. Seitlich von dem Uhrgehäuse α erstreckt sich ein Arm i, an dem in diesem Falle ein Gashahn befestigt ist. Dieser besteht in bekannter Weise aus dem Gehäuse k (Fig. 3 und 4) und dem Küken I, welch letzteres jedoch außen mit einem Sternrade m mit acht Zähnen versehen ist. Bei der gezeigten Ausführungsform dieses Kükens erstrecken sich durch dasselbe kreuzweis gelegene Gaskanäle (Fig. 3), und neben diesen befindet sich auf der Mantelfläche des Kükens eine umlaufende Nuth η (Fig. 4), die mittels einer von dem Gaszuführungskanal p des Gehäuses k ausgehenden Verlängerung ständig an den Gaszufluß angeschlossen ist. Andererseits steht diese umlaufende Nuth nach oben hin in Verbindung mit einem kleinen Gaskanal q, der zur dauernden Speisung einer Zündflamme bezw. einer Reihe von Zündflammen (eine für jede Flamme der betreffenden Lampenreihe) dient. Der Gasabführungskanal s des Hahngehäuses k dient natürlich zur Speisung sämmtlicher Hauptflammen.
Von den Zähnen des Sternrades in ist, wie aus Fig. ι ersichtlich, jeder zweite mit einem Markirungsstrich versehen, und zwar sind dies alle die Zähne, bei deren horizontaler oder verticaler Stellung der Hahn geschlossen ist. Bei jeder dieser (vier) Stellungen steht ein Markirungszahn direct gegenüber der Stundenscheibe e bezw. ist radial nach dieser hin gerichtet.
Angenommen nun, daß der Antrieb des Sternrades durch den Arm/, also das Oeffnen des Gashahnes, Abends um 6 Uhr und das Schließen des Gashahnes durch den Arm g Nachts um 2 Uhr erfolgen soll, und ferner angenommen, daß die diesbezügliche Einstellung der beiden Arme Mittags um 2 Uhr vorgenommen wird, so wird die Stundenscheibe, bevor sie mit der von dem Uhrwerk dauernd gedrehten festen Scheibe c gekuppelt wird, auf der Achse b so gedreht, daß sich die Stundenbezeichnung 2 (2 Uhr Mittags) gerade gegenüber dem nach der Stundenscheibe hinzeigenden Markirungszahn des Sternrades befindet. Darauf werden dann die beiden Schrauben h, die bis jetzt nur zur Kupplung der Arme mit der Stundenscheibe gedient haben, fester angezogen, so daß sich jetzt die hinteren Winkelarme d der Stundenscheibe fest gegen die Scheibe c legen, womit die Kupplung von c und e hergestellt ist. Von diesem Moment an werden die Stundenscheibe e und die Armefg mitgedreht, so daß nach Verlauf von 4 Stunden, also um 6 Uhr, eine Achteldrehung des Sternrades m, also das Oeffnen des Gashahnes, und nach Verlauf von weiteren 8 Stunden, also Nachts um 2 Uhr, wieder eine Achteldrehung des Sternrades, also das Schließen des Gashahnes, erfolgt.
Diese Thätigkeit wiederholt sich nun Tag für Tag, so lange wie eben das Uhrwerk überhaupt geht, ohne daß also währenddessen an den einzelnen Tagen irgend welche weitere Beeinflussung der wirksamen Theile nothwendig wäre. Nur wenn irgend eine andere Einstellung der Arme sich als wünschenswerth oder nothwendig erweist und wenn diese Einstellung zu einer anderen Zeit wie beim letzten Mal vorgenommen wird, muß auch die Scheibe e von Neuem gegen die Scheibe c gedreht werden, derart, daß sich die Bezeichnung der Stunde, an der die neue Einstellung vorgenommen wird, wieder gegenüber dem zunächst gelegenen Markirungszahn des Sternrades m befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum selbsttätigen Anzünden und Auslöschen von Lampen zu vorher bestimmten Zeiten durch einen oder mehrere Arme, die an einer mittels einer festen Triebscheibe gedrehten losen Stundenscheibe einstellbar und mit beiden kuppelbar sind und ein an dem Hahn, Umschalter oder dergl. befestigtes Sternrad in stets derselben Richtung drehen, dadurch gekennzeichnet, daß der nach der Stundenscheibe gerichtete Zahn des Sternrades als Marke für die Einstellung der Stundenscheibe benutzt wird, derart, daß nach der Einstellung der Arme auf der Stundenscheibe eine Drehung dieser bis zur Gegenüberstellung des Markirungszahnes des Sternrades und der der Einstellungszeit der Arme entsprechenden Zeitbezeichnung auf der Stundenscheibe Und dann erst die Kupplung der letzteren mit der Triebscheibe erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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