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DE1275632B - Demodulator fuer frequenzmodulierte Schwingungen mit einer Verzoegerungsleitung - Google Patents

Demodulator fuer frequenzmodulierte Schwingungen mit einer Verzoegerungsleitung

Info

Publication number
DE1275632B
DE1275632B DEF43442A DEF0043442A DE1275632B DE 1275632 B DE1275632 B DE 1275632B DE F43442 A DEF43442 A DE F43442A DE F0043442 A DEF0043442 A DE F0043442A DE 1275632 B DE1275632 B DE 1275632B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
phase
delay line
demodulator
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF43442A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Masaka Ogi
Dipl-Ing Tomoyoshi Yamashita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Ltd
Original Assignee
Fujitsu Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fujitsu Ltd filed Critical Fujitsu Ltd
Publication of DE1275632B publication Critical patent/DE1275632B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D3/00Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
    • H03D3/02Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal
    • H03D3/06Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators
    • H03D3/08Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators by means of diodes, e.g. Foster-Seeley discriminator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Networks Using Active Elements (AREA)

Description

  • Demodulator für frequenzmodulierte Schwingungen mit einer Verzögerungsleitung Die Erfindung bezieht sich auf einen Demodulator für frequenzmodulierte Schwingungen, bei dem zwei gleichrichtende Elemente zwischen Eingang und Ausgang einer Verzögerungsleitung geschaltet sind.
  • Bei Frequenzdiskriminatoren, bei denen zwei aus einem Stromkreis mit konzentrierten Elementen bestehende Resonanzkreise vorgesehen sind, kann, wenn auch die Amplitudenkurve der Ausgangsspannung geradlinig gemacht werden kann, eine geradlinige Phasenkurve nicht erreicht werden, was notwendigerweise zu Phasenverzerrungen führt.
  • Um diese Phasenverzerrungen auszugleichen, mußte bisher ein Phasenausgleicher vorgesehen werden. Ein solcher Ausgleich der Phasenverzerrungen über ein breites Frequenzband ist aber nur schwer realisierbar und z. B. für ein Breitband-Mehrfachnachrichtensystem ungeeignet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, riese Nachteile zu vermeiden und einen phasenverzerrungsfreien Diskriminator mit guter Modulationscharakteristik zu schaffen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Demodulator für frequenzmodulierte Schwingungen, bei dem zwei gleichrichtende Elemente zwischen Eingang und Ausgang einer Verzögerungsleitung geschaltet sind, dadurch gelöst, daß bei Verwendung von Dioden als gleichrichtende Elemente die erste Diode für Hochfrequenz unmittelbar zwischen Eingang und Ausgang der Verzögerungsleitung und die zweite Diode für Hochfrequenz unmittelbar zwischen Eingang und einem dem Ausgang der Leitung nachgeschalteten, die Phase um 1801 drehenden Element eingeschaltet ist und daß die Demodulationsprodukte über je einen Widerstand an die Ausgangsklemme des Demodulators geschaltet sind.
  • Durch die USA.-Patentschrift 3 022 461 ist zwar ein Frequenz- und/oder Phasendemodulator bekannt, bei dem zwei gleichrichtende Elemente zwischen Ein-und Ausgang eines Verzögerungsnetzwerkes gelegt sind. Diese Schaltung unterscheidet sich jedoch vom Erfindungsgegenstand nicht nur darin, daß als gleichrichtende Elemente Transistoren verwendet sind, deren Emitter-Basis-Strecken unmittelbar zwischen Ein- und Ausgang eines Verzögerungsnetzwerks gelegt sind, sondern vor allem darin, daß bei dieser Schaltung am Ausgang des Verzögerungsnetzwerks kein die Phase um 1.801 drehendes Element vorgesehen ist, worauf auch kein Hinweis dieser Patentschrift entnehmbar ist.
  • Erst dadurch wird aber, wie in der nachfolgenden Beschreibung erläutert, die gute Phasenlinearität über ein breites Frequenzband beim Erfindungsgegenstand erreicht.
  • Auch in der deutschen Patentschrift 691560 ist in der F i g. 2 ein Frequenz- bzw. Phasendiskriminator behandelt, der eine Verzögerungsleitung enthält. Die betreffende Schaltung unterscheidet sich einerseits dadurch vom Erfindungsgegenstand, daß die Eingangsspannung der Laufzeitkette gegenphasig an die Gleichrichterelemente, die dort aus den Gitter-Kathoden-Strecken von Verstärkerröhren bestehen, angelegt wird, und vor allem dadurch, daß die beiden Spannungen, die den beiden Gleichrichterstrecken zugeführt werden, einfach durch Serienschaltung jeweils der verzögerten Spannung mit der unverzögerten Spannung erzeugt werden. Es ist dort zwar ein übertrager vorgesehen, der jedoch zur Gewinnung dieser Serienspannungen dient und dessen Primärseite parallel zum Eingang der Verzögerungsleitung liegt, während seine Sekundärseite zur Gewinnung einer Gegentaktspannung mit einer Mittelanzapfung versehen ist, der die verzögerte Spannung zugeführt wird. Dadurch liegt die verzögerte Spannung in Serie mit jeder Teilwicklung der Sekundärseite des übertragers, und es entsteht somit bereits vor den gleichrichtenden Elementen eine vektorielle Addition der beiden Spannungen. Es liegt somit bei dieser Patentschrift ein gänzlich anderes Schaltungskonzept als beim Erfindungsgegenstand vor, mit dem sich ebenfalls die obengenannten Vorteile des Erfindungsgegenstandes nicht erreichen lassen.
  • Die übrigen, am Schluß zitierten bekannten Diskriminatoranordnungen, die mit Verzögerungsleitungen arbeiten, weisen entweder noch zusätzliche Resonanzkreise auf, wodurch sich, wie bereits eingangs erwähnt, die Phasenlinearität, die beim Erfindungsgegenstand angestrebt wird, nicht erreichen läßt, oder sie haben ein wesentlich anderes und vom Erfindungsgegenstand weitab liegendes Schaltungs- oder Funktionsprinzip.
  • An Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung noch näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, F i g. 2 ein Spannungsvektordiagramm zur Erklärung der Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes und F i g. 3 das Verhältnis zwischen der Eingangsfrequenz f und Ausgangsspannung u beim Erfindungsgegenstand.
  • In der F i g. 1 ist ein Verzögerungsleitungsabschnitt A-B mit dem Wellenwiderstand ZO am Eingang A mit der Signalquelle e verbunden, deren Ausgangsimpedanz dem Wellenwiderstand Z, gleich gewählt ist. Der Ausgangspunkt B ist über den übertrager, dessen übersetzungsverhältnis 1 : 1 ist und der die Phase um 180' verschiebt, mit dem Verbraucher abgeschlossen, dessen Impedanzwert ebenfalls dem Wellenwiderstand Z, gleich gewählt ist. Zwischen beiden Punkten A und B tritt demnach keine Reflexion auf.
  • Wenn nun die Phase des Signals im Mittelpunkt der VerzögerungsleitungA-B als die Norm festgesetzt wird, sind die Spannungen in den Punkten A, B und C, da auf der Leitung keine Reflexion auftritt, alle gleich groß, und die Phase im Punkt A eilt der Phase im Mittelpunkt um eine gewisse Größe (9 vor, während die Phase im Punkt B der genormten Phase um e nacheilt. Die Phase im Punkt C weicht von derselben im Punkt B um 1801 ab. Die Spannung in jedem Punkt ist im Vektordiagramm nach der Fig. 2 dargestellt. Wenn hierbei die Länge der Verzögerungsleitung mit 1 und die Wellenlänge des Signals mit A bezeichnet wird, wird e wie folgt ausgedrückt: Wenn die Frequenz des Signals geändert wird, nehmen die Spannungen in jedem Punkt A, B und C den mit der in der F i g. 2 gestrichelten Linie gezeigten Verlauf. Aus diesem Vektordiagramm ergibt sich, daß die Spannungen zwischen den Punkten A und B und A und C in Abhängigkeit von der Frequenz die konstante Phase (ABIIA'B'# ACIIA'C') und die in der F i g. 3 gezeigte sinusförmig geänderte Größe aufweisen. In der F ig. 3 ist auf der Abszisse die Frequenz f und auf der Ordinate die Größe u der Spannung aufgetragen. Die Länge 1 der Verzögerungsleitung wird so gewählt, daß die dem Kreuzungspunkt der zwei Kurven in der F i g. 3 entsprechende Frequenz die mittlere Frequenz der Signalquelle e wird. Wie in der F i g. 1 gezeigt ist, wird die Spannung zwischen den Punkten A und B durch den aus der Diode D., dem Kondensator C, und dem Widerstand R, bestehenden Integrationskreis und die Spannung zwischen den Punkten A und C durch den aus der Diode DI, dem Kondensator C, und dem Widerstand Ri bestehenden Integrationskreis jeweils einhüllendenartig gleichgerichtet (detect by the Envelope Detector) und am Ausgang OP gemischt. Auf diese Weise kann die Frequenzdiskäminatorwirkung mit guter Charakteristik erreicht werden.
  • Wie aus der F i g. 2 ersichtlich ist, halten die Phasen der Spannungen zwischen den Punkten A, B und A, C stetig den Unterschied von 90' voneinander aufrecht, und die Phase im Mittelpunkt der Verzögerungsleitung A -B wird, wenn die Phase der Signalquelle e als die Norm angesehen wird, mit der Frequenz geändert. Da aber diese Änderung der Frequenz proportional ist, tritt beim erfindungsgemäßen Frequenzdiskriminator gar keine Phasenverzerrung auf. Da ferner die Größe der Spannung gegenüber der Frequenz, wie in der F! g. 3 gezeigt ist, sinusförmig geändert wird, kann für den Frequenzdiskriminator eine gute Linearität über ein breites Band dann erreicht werden, wenn der Amplitudenkurve der Frequenz der Signalquelle e ein Buckel von entsprechender Größe gegeben und der gekrümmte Verlauf der Ausgangsspannung ausgeglichen wird. Da dieser Ausgleich mit einem geringen Grad auskommt, kann wegen der obenerwähnten Phasenverzerrungsfreiheit der Frequenzdiskriminator mit besonderem Vorteil auch als Diskriminator für ein Breitband-Mehrfachnachrichtensystem ausgebildet werden, der kein Nebensprechen hervorruft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1 . Demodulator für frequenzmodulierte Schwingungen, bei dem zwei gleichrichtende Elemente zwischen Eingang und Ausgang einer Verzögerungsleitung geschaltet sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Dioden als gleichrichtende Elemente die erste Diode für Hochfrequenz unmittelbar zwischen Eingang und Ausgang der Verzögerungsleitung und die zweite Diode für Hochfrequenz unmittelbar zwischen Eingang und einem dem Ausgang der Leitung nachgeschalteten, die Phase um 180' drehenden Element eingeschaltet ist und daß die Demodulationsprodukte über je einen Widerstand an die Ausgangsklemme des Demodulators geschaltet sind.
  2. 2. Demodulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Phase um 180' drehende Element als Übertrager mit einem Übersetzungsverhältnis von 1 : 1 ausgebildet ist. 3. Demodulator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsleitung nach dem die Phase um 180' drehenden Element mit ihrem Wellenwiderstand abgeschlossen ist. 4. Demodulator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Verzögerungsleitung der dem Modulator zugeführten mittleren Frequenz entsprechend bemessen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 691560; deutsche Auslegeschriften Nr. 1018 480, 1070 695; französische Patentschrift Nr. 1113 390; USA.-Patentschriften Nr. 2 420 892, 3 022, 1461; »IEEE Transactions on microwave theory and techniques«, Januar 1963, S. 88.
DEF43442A 1963-07-15 1964-07-15 Demodulator fuer frequenzmodulierte Schwingungen mit einer Verzoegerungsleitung Pending DE1275632B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1275632X 1963-07-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1275632B true DE1275632B (de) 1968-08-22

Family

ID=14963110

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF43442A Pending DE1275632B (de) 1963-07-15 1964-07-15 Demodulator fuer frequenzmodulierte Schwingungen mit einer Verzoegerungsleitung

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DE (1) DE1275632B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE691560C (de) * 1935-06-05 1940-05-30 Rca Corp Verfahren zum Empfang frequenz- oder phasenmodulierter Schwingungen
US2420892A (en) * 1944-07-07 1947-05-20 Westinghouse Electric Corp Frequency modulation detector
FR1113390A (fr) * 1953-10-12 1956-03-28 Détecteur de modulation de fréquence linéaire
DE1018480B (de) * 1956-03-26 1957-10-31 Telefunken Gmbh Diskriminatoranordnung fuer sehr hohe Frequenzen
DE1070695B (de) * 1958-01-31 1959-12-10
US3022461A (en) * 1959-07-20 1962-02-20 Ampex Frequency and/or phase demodulator

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