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DE1275614B - Schaltungsanordnung zur durch eine Bezugsschwingung erzwungenen phasenrichtigen Demodulation eines niederfrequenten Signals, insbesondere zur Verwendung in einem Gleichspannungsverstaerker - Google Patents

Schaltungsanordnung zur durch eine Bezugsschwingung erzwungenen phasenrichtigen Demodulation eines niederfrequenten Signals, insbesondere zur Verwendung in einem Gleichspannungsverstaerker

Info

Publication number
DE1275614B
DE1275614B DE1966T0031699 DET0031699A DE1275614B DE 1275614 B DE1275614 B DE 1275614B DE 1966T0031699 DE1966T0031699 DE 1966T0031699 DE T0031699 A DET0031699 A DE T0031699A DE 1275614 B DE1275614 B DE 1275614B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistors
voltage
circuit arrangement
resistors
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966T0031699
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ulrich Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1966T0031699 priority Critical patent/DE1275614B/de
Publication of DE1275614B publication Critical patent/DE1275614B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/38DC amplifiers with modulator at input and demodulator at output; Modulators or demodulators specially adapted for use in such amplifiers
    • H03F3/387DC amplifiers with modulator at input and demodulator at output; Modulators or demodulators specially adapted for use in such amplifiers with semiconductor devices only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur durch eine Bezugsschwingung erzwungenen phasenrichtigen Demodulation eines niederfrequenten Signals, insbesondere zur Verwendung in einem Gleichspannungsverstärker Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur -durch eine Bezugsschwingung erzwungenenphasenrichtigen Demodulation eines niederfrequenten Signals.
  • Bekannte Schaltungsanordnungen dieser Art arbeiten nach verschiedenen Prinzipien, von denen die meistgebräuchlichen in den F i g. 1 bis 3 gezeigt sind.
  • F i g. 1 stellt das Prinzipschaltbild eines bekannten Zerhackerverstärkers dar, mit dem sehr kleine Gleichspannungen polaritätsgetreu und/oder sehr niederfrequente Schwingungen phasengetreu verstärkbar sind. Die zu verstärkenden Signale werden den Klemmen 1 und 2 zugeführt und mittels des Relaiskontakts 2 des Relais 3 in eine meanderförmige, durch den beispielsweise RC-gekoppelten Verstärker 4 verstärkbare Wechselspannung mit der Frequenz des Relais-Steuergenerators 5 umgeformt. Der Widerstand 6 ist zum Vermeiden eines Kurzschlusses des nicht gezeigten Signalgenerators durch den Relaiskontakt 2 vorgesehen. Die verstärkte meanderförmige Spannung steht zwischen den Klemmen 7 und 8 zur Verfügung und ist mittels des Relaiskontakts 9 wieder gleichrichtbar. Der Relaiskontakt 9 gehört zum Relais 10, das gleichfalls aus dem Relais-Steuergenerator 5 gespeist wird, wodurch der Relaiskontakt 9 synchron mit dem Relaiskontakt 2 arbeitet. Selbstverständlich ist der Relaiskontakt 9 aber auch mit dem Relaiskontakt 2 als gesonderter Kontakt auf einem gemeinsamen Relais montierbar, wodurch dann eins der beiden Relais 3 und 10 eingespart werden kann. Weiterhin sind die Relais 3 und 10 mit ihren Kontakten bei geringeren geforderten Empfindlichkeiten des Verstärkers auch durch andere an sich bekannte Schaltmittel ersetzbar, beispielsweise durch Schaltdioden oder Schalttransistoren. Der Widerstand 11 dient zum Vermeiden eines Kurzschlusses durch den Relaiskontakt 9. Zwischen den Ausgangsklemmen 12 und 13 des gezeigten Zerhackerverstärkers ist die verstärkte Signalspannung abgreifbar; häufig wird sie anschließend noch durch einen Tiefpaß gefiltert, der beispielsweise aus dem Kondensator 14 und dem Widerstand 15 besteht. Die gefilterte verstärkte Signalspannung ist daraufhin an den Klemmen 16 und 17 entnehmbar.
  • F i g. 2 zeigt eine weitere bekannte Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art, die an Stelle des Relaiskontakts 9 und des Widerstandes 11 bei der Anordnung nach F i g. 1 verwendbar ist, wie durch die gleichnumerierten Eingangs- und Ausgangsklemmen 7, 8 und 12, 13 angedeutet ist, und mit der die Wiedergleichrichtung durch einen Diodenschalter erfolgt. Dieser Schalter besteht aus zwei gegensinnig gepolten Dioden 18 und 19, die durch die Ausgangsspannung des Generators 5 abwechselnd gesperrt und geöffnet werden. Der Generator 5 ist hierzu an die Klemmen 20 und 21 des Gegentakttransformators 22 anschließbar.
  • F i g. 3 zeigt die bekannte Möglichkeit der Wiedergleichrichtung der zwischen den Klemmen 7 und 8 der Anordnung nach F i g. 1 auftretenden Schwingungen mittels eines Transistorschalters mit dem Transistor 23 und dessen Basis-Vorwiderstand 24. Der Generator 5 ist hierbei zwischen den Klemmen 25 und 26 anschließbar.
  • Die nach den bisher beschriebenen bekannten Prinzipien arbeitenden Anordnungen der eingangs genannten Art sind für viele praktische Anwendungsfälle zum Demodulieren extrem kleiner Spannungen, insbesondere bei hohen Modulationsfrequenzen, wegen ihrer nicht ausreichenden Driftfreiheit ungeeignet oder zumindest nachteilig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine diese Nachteile vermeidende Schaltungsanordnung anzugeben, die außer der Demodulation gleichzeitig eine Signalverstärkung ermöglicht.
  • Die Erfindung besteht bei einer Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art darin, daß die Schaltvorrichtung zwei bezüglich ihrer Ausgangsstromstrecken gegensinnig in Serie geschaltete Transistoren enthält, zwischen deren Kollektoren die demodulierten Schwingungen abgreifbar sind, daß zwischen die Kollektoren zwei gleich große ohmsche Widerstände geschaltet sind, daß zwischen die Verbindungspunkte dieser Widerstände und der Ausgangsstromstrecken der Transistoren die Steuerwechselspannung angelegt wird und daß das zu demodulierende Signal den zwei Transistoren gleichphasig zugeführt wird.
  • Bei der Erfindung wird der bekannte Vorteil in Gegentakt- oder Differentialverstärkern gegeneinandergeschalteter Transistoren ausgenutzt, der in der kompensierenden Wirkung auf deren Temperaturverhalten besteht. Gegenüber dem Stand der Technik treten als hervorstechende Vorteile des Erfindungsgegenstandes eine weitgehende Kompensation der Restspannungen der Transistoren, eine extrem kleine Drift und ein Verstärkungsgrad auf, der wesentlich über demjenigen liegt, den bekannte Anordnungen nach Art der in F i g. 3 gezeigten besitzen.
  • An Hand der F i g. 4 und 5 seien im folgenden Ausführungsbeispiele der Erfindung zu deren näheren Erläuterung beschrieben.
  • Beim Ausführungsbeispiel der Erfindung nach F i g. 4 sind zwei Transistoren 27 und 28 vorgesehen, die bezüglich ihrer Ausgangsstromstrecken - im gezeigten Beispielsfall bezüglich ihrer Emitter-Kollektor-Strecken - gegensinnig in Serie geschaltet sind und deren Außenwiderstände 29 und 30 gleich groß gewählt sind. Als Steuerwechselspannung wird diesen Transistoren die Spannung eines an die Klemmen 31 und 32 anschließbaren, nicht gezeigten Bezugsschwingungsgenerators über einen Transformator 33 zugeführt. Der Bezugsschwingungsgenerator ist bei Verwendung der Anordnung nach F i g. 4 in einer Anordnung nach F i g. 1 (dort an Stelle der Bauelemente 9 und 11) der Generator 5. Mit 34 und 35 sind beim Ausführungsbeispiel der Erfindung nach F i g. 4 zwei in Serie liegende Spannungsteilerwiderstände bezeichnet, die der Erzeugung der Basisvorspannungen für die Transistoren 27 und 28 dienen. Die Basis des Transistors 27 ist mit dem Verbindungspunkt der Spannungsteilerwiderstände über den Widerstand 36 verbunden, während die Basis des Transistors 28 mit dem Verbindungspunkt der Spannungsteilerwiderstände direkt verbunden ist.
  • In F i g. 5 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, das weitgehend mit demjenigen nach F i g..4 übereinstimmt, zu dessen Weiterbildung jedoch zusätzliche Elemente vorgesehen sind und die deshalb eine geringfügige Schaltungsabänderung enthält. So ist in an sich bekannter Weise zwischen den Transistoren 27 und 28 ein Symmetrierwiderstand 37 zum Ausgleich von Exemplarstreuungen bezüglich der elektrischen Eigenschaften der Transistoren 27 und 28 und der Toleranzen der übrigen Bauelemente vorgesehen, wodurch die Restspannungen der Transistoren und der Schaltungsunsymmetrien, die besonders bei Temperaturschwankungen störend auftreten, noch besser kompensiert werden als bei der Anordnung nach F i g. 4.
  • Um die Basisvorspannung der Transistoren 27 und 28 weitgehend von den Schwankungen der synchron mit der Bezugsschwingung variierenden Steuerwechselspannung unabhängig zu machen, ist bei der Anordnung nach F i g. 5 eine zusätzliche Halbleiterdiode 38 eingefügt. Außerdem ist der Spannungsteilermittelpunkt der Widerstände 34 und 35 durch einen Kondensator 39 abgeblockt.
  • Bei einem in der Praxis bewährten Ausführungsbeispiel der Erfindung nach F i g. 5 sind als Transistoren 27 und 28 solche des Typs 0C 602 vorgesehen, deren Außenwiderstände 29 und 30 sind je 5 kS2 groß. Als Diode 38 ist eine Halbleiterdiode vom Typ A0 1$0 vorgesehen. Der Symmetrierwiderstand 37 hat eine Größe von 200 9. Die gleich großen Widerstände 35 und 36 sind je 5 k9 groß, während der Widerstand 34 500 S2 besitzt und die Kapazität des Kondensators 39 bei einer Betriebsfrequenz des Bezugsschwingungsgenerators von 50 kHz etwa 10 000 pF beträgt. Die Größe dieses Kondensators ist abhängig von der gewählten Betriebsfrequenz immer so zu wählen, daß der Spannungsteilermittelpunkt wechselspannungsmäßig praktisch geerdet ist. Die Aussteuergrenze dieses erprobten Ausführungsbeispiels der Erfindung liegt bei größenordnungsmäßig ± 5 V Gleichspannung zwischen den Klemmen 12 und 13. Die Frequenz der Bezugsschwingung ist zu 50 kHz gewählt. Hierbei ergibt sich eine Verstärkung, die größer als 5 ist im Vergleich zum Diodenschalter nach F i g. 2. Die Drift wurde mit kleiner als 5 mV/' C bestimmt.
  • Besonders vorteilhaft ist die Erfindung als Demodulator in einem Gleichspannungsverstärker an sich bekannter Art verwendbar, bei dem eingangsseitig die zu verstärkende Gleichspannung mit der Frequenz der Steuerwechselspannung zerhackt, darauf in einem Wechselspannungsverstärker verstärkt und anschließend in einem durch die Steuerwechselspannung gesteuerten Demodulator polaritätsgetreu wieder gleichgerichtet wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur durch eine Bezugsschwingung erzwungenen phasenrichtigen Demodulator eines niederfrequenten Signals mittels einer transistorisierten Schaltvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daßdieSchaltvorrichtung zwei bezüglich ihrer Ausgangsstromstrecken gegensinnig in Serie geschaltete Transistoren (27, 28) enthält, zwischen deren Kollektoren die demodulierten Schwingungen abgreifbar sind, daß zwischen die Kollektoren zwei gleich große ohmsche Widerstände (29, 30) geschaltet sind, daß zwischen die Verbindungspunkte dieser Widerstände und der Ausgangsstromstrecken der Transistoren die Steuerwechselspannung angelegt wird und daß das zu demodulierende Signal den zwei Transistoren gleichphasig zugeführt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in Serie zwischen die zwei Transistoren (27, 28) ein Symmetrierwiderstand (37) eingeschaltet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsstromstrecken der zwei Transistoren (27, 28) ihre Kollektor-Emitter-Strecken sind, daß zum Erzeugen der Basisvorspannungen der zwei Transistoren ein Spannungsteiler vorgesehen ist, der aus zwei zwischen das Bezugspotential, beispielsweise Massepotential, der Steuerwechselspannung und den elektrischen Mittelpunkt der Verbindung der zwei Transistoren geschalteten Widerstände (34, 35) besteht, daß ein weiterer Widerstand (36) zwischen dem Verbindungspunkt der Spannungsteilerwiderstände und der Basis des einen (27) der zwei Transistoren vorgesehen ist, daß die Basis des anderen (28) der zwei Transistoren direkt mit dem Verbindungspunkt der zwei Spannungsteilerwiderstände verbunden ist und daß die Steuerwechselspannung zwischen die elektrischen Mittelpunkte einerseits der Außenwiderstände (29, 30) und andererseits der Verbindung der zwei Transistoren (27, 28) gelegt ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungspunkt der Spannungsteilerwiderstände (34, 35) durch einen Kondensator (39) gegen das Bezugspotential (Masse) abgeblockt ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Verwendung als Demodulator in einem Gleichspannungsverstärker an sich bekannter Art, bei dem eingangsseitig die zu verstärkende Gleichspannung mit der Frequenz der Steuerwechselspannung zerhackt, darauf in einem Wechselspannungsverstärker verstärkt und anschließend in einem durch die Steuerwechselspannung gesteuerten Demodulator polaritätsgetreu wieder gleichgerichtet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 3188 576.
DE1966T0031699 1966-07-28 1966-07-28 Schaltungsanordnung zur durch eine Bezugsschwingung erzwungenen phasenrichtigen Demodulation eines niederfrequenten Signals, insbesondere zur Verwendung in einem Gleichspannungsverstaerker Pending DE1275614B (de)

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DE1966T0031699 Pending DE1275614B (de) 1966-07-28 1966-07-28 Schaltungsanordnung zur durch eine Bezugsschwingung erzwungenen phasenrichtigen Demodulation eines niederfrequenten Signals, insbesondere zur Verwendung in einem Gleichspannungsverstaerker

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3188576A (en) * 1962-02-16 1965-06-08 Cons Electrodynamics Corp Temperature compensation for d.c. amplifiers

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3188576A (en) * 1962-02-16 1965-06-08 Cons Electrodynamics Corp Temperature compensation for d.c. amplifiers

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