DE1275323B - Baumentastungs- und/oder Entrindungsgeraet - Google Patents
Baumentastungs- und/oder EntrindungsgeraetInfo
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- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G23/00—Forestry
- A01G23/02—Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIg
Deutsche Kl.: 4Sf-3/08
Nummer: 1275 323
Aktenzeichen: P 12 75 323.0-23 (F 49464)
Anmeldetag: 11. Juni 1966
Auslegetag: 14. August 1968
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Entasten und/oder Entrinden stehender Bäume, bestehend
aus einem das oder die Arbeitswerkzeuge, den Antriebsmotor und ein Getriebe tragenden Gestell, einer
mit dem Getriebe verbundenen Vorschubeinrichtung, die das Gerät den Baumstamm auf und ab bewegt,
und ferner einer auf den Antriebsmotor einwirkenden elektrischen Abschalteinrichtung.
Die bekannten Entastungsgeräte der obengenannten Art müssen vor Erreichen des Bodens über eine
manuell zu betätigende Abschalteinrichtung abgestellt werden, um so ein gewaltsames Aufsetzen des Gerätes
auf den Boden zu verhindern. Infolge der schraubenförmigen Bewegung des Gerätes ist dieses
Abfangen verhältnismäßig schwierig und verlangt von der Bedienungsperson eine ständige Beobachtung des
Gerätes. Außerdem kann sich die Bedienungsperson beim Abfangen leicht verletzen.
Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten sind zwar schon selbsttätig wirkende Abschalteinrichtungen am
Gerät vorgeschlagen worden, doch waren diese Lösungen nicht in vollem Umfang befriedigend, denn
sie waren entweder relativ kompliziert im Aufbau oder, falls ein einfacher Abschaltstab zur Anwendung
gelangte, dieser beim Transport des Gerätes hinderlieh und deshalb leicht Beschädigungen ausgesetzt.
Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine Abschalteinrichtung für Geräte zum Entasten
und/oder Entrinden stehender Bäume zu schaffen, die das Gerät bei Rückkunft in Bodennähe selbsttätig
abschaltet und sich gegenüber den bereits vorgeschlagenen Lösungen durch einen äußerst einfachen
und robusten Aufbau auszeichnet, ohne daß einzelne Abschaltelemente bei der Beförderung des Gerätes
hinderlich sein können.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß diese Abschalteinrichtung aus einem am
Gerät angeordneten elektrischen Schleifkontaktpaar und einer am Baumstamm anbringbaren, mit diesem
Schleifkontaktpaar zusammenwirkenden Kontaktbrücke besteht, wodurch der Antriebsmotor beim
Überfahren der Kontaktbrücke und somit vor Erreichung des Bodens selbsttätig abgeschaltet wird.
Durch die erfindungsgemäße Unterteilung der Abschalteinrichtung in ein gerätefestes Kontaktpaar und
in eine am Baumstamm in der gewünschten Haltehöhe anbringbare Kontaktbrücke erhält man eine
sowohl im Aufbau als auch in der Bedienung äußerst einfache Abschalteinrichtung. Da im Gegensatz zu
einer der bereits vorgeschlagenen Abschalteinrichtungen kein zum Boden ragender Abschaltstab vorhanden
ist, kann das Gerät ohne besondere Vorbe-Baumentastungs- und/oder Entrindungsgerät
Anmelder:
Fichtel & Sachs A. G.,
8720 Schweinfurt, Ernst-Sachs-Str. 62
Als Erfinder benannt:
Fritz Fend, 8400 Regensburg
reitungen transportiert werden. Vorteilhaft ist ferner, daß bei der erfindungsgemäßen Abschalteinrichtung
auch keine besonderen Einstellmöglichkeiten zur Korrektur bzw. Berücksichtigung unterschiedlicher
Schlupfverhältnisse nötig sind. Die erfindungsgemäße Abschalteinrichtung erlaubt somit einen rationellen
Einsatz mehrerer Geräte zum gleichen Zeitpunkt.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, als Kontaktbrücke ein biegsames Drahtgitter
zu verwenden, das um die Baumstammoberfläche gelegt und mittels eines mit einem Haken versehenen
Gummistrammers od. dgl. geschlossen gehalten wird. Das Umlegen eines solchen Drahtgitters in
der gewünschten Haltehöhe am Baumstamm bereitet keinerlei Schwierigkeiten und setzt auch keine besondere
Schulung des Bedienungspersonals voraus. Vorteilhaft ist ferner, daß ein solches Drahtgitter auch
harten Beanspruchungen weitestgehend gewachsen ist und bei Verschleiß unabhängig vom Gerät und ohne
Zeitverlust durch ein neues ausgetauscht werden kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Länge des Drahtgitters, d. h. seine Abmessung in
Umfangsrichtung der Bäume so gewählt, daß sie größer als der größte Umfang des etwa für die Bearbeitung
in Frage kommenden Baumstammes ist. Hieraus ergeben sich zwei wesentliche Vorteile, nämlich,
für alle Baumstämme ist nur ein Drahtgitter nötig, und zum anderen, durch die sich bei der Anpassung
des Drahtgitters an den gerade vorliegenden Baumstammdurchmesser ergebende Überlappung der
Drahtgitterenden wird ein Hängenbleiben der Vorschubeinrichtung und der Schleifkontakte am Beginn
des Drahtgitters vermieden, vorausgesetzt natürlich, daß die Überlappung in der Vorschubrichtung des
abwärts bewegten Gerätes vorgenommen wird.
Mit Rücksicht darauf, daß die am Gerät angeordneten Kontakte längs der oft harzigen Baumstammoberfläche
schleifen und somit leicht verharzt oder
809 590/1+
sonstwie verschmutzt werden können, wird nach einem Merkmal der Erfindung zur Erhöhung der
Funktionssicherheit der Abschalteinrichtung vorgeschlagen, die Breite des Drahtgitters, d. h. seine Ausdehnung
in Richtung der Baumstammachse, so groß zu bemessen, daß eine Selbstreinigung der Kontakte
beim Überschleifen des Drahtgitters erzielbar ist.
Erfindungsgemäß sind die beiden Schleifkontakte jeweils unter Zwischenschaltung einer Isolationsschicht
auf einer gemeinsamen, mit dem Gerät verbundenen Kontaktplatte angeordnet. Aus der Verwendung
einer gemeinsamen Kontaktplatte ergibt sich eine Vereinfachung des konstruktiven Aufbaues, denn
nunmehr ist nur ein Befestigungsarm od. dgl. für die beiden Schleifkontakte am Gerät vorzusehen.
In Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes wird nach einem Merkmal der Erfindung vorgeschlagen,
die Kontaktplatte an einem radial zur Baumstammoberfläche schwenkbaren Arm des Gerätes in Richtung
auf die Baumstammoberfläche kippbar zu lagern. Die erfindungsgemäße Lagerung der Kontaktplatte
und damit der Schleifkontakte erlaubt deren Anpassung an den jeweiligen Verlauf der Baumstammoberfläche,
so daß etwa auf einen unregelmäßigen Baumwuchs zurückzuführende Schwierigkeiten vermieden
werden. Die Erfindung setzt natürlich voraus, daß beispielsweise eine Feder vorhanden ist, die die Kontaktplatte
in Richtung auf die Baumstammoberfläche beaufschlagt, so daß die Schleifkontakte zwangläufig
dem Stammverlauf folgen.
Wie ein weiteres' Merkmal der Erfindung zeigt, ist es vorteilhaft, die Schleifkontakte im wesentlichen
kegelförmig mit abgerundeter Spitze auszubilden, denn eine solche Ausbildung gewährleistet eine lange
Lebensdauer der Kontakte, insbesondere dann, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung diese
aus V2A-Stahl hergestellt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung empfiehlt es sich, daß die elektrische Abschalteinrichtung zu-Die
elektrische Abschalteinrichtung besteht einmal aus den am Gerät angeordneten Schleifkontakten 9
und dem in der gewünschten Haltehöhe am Baumstamm 2 angelegten, als Kontaktbrücke für die beiden
Schleifkontakte 9 dienenden Drahtgitter 13. Die beiden Schleifkontakte 9 sind jeweils unter Zwischenschaltung
einer Isolationsschicht 16 auf einer gemeinsamen, mit dem Gerät verbundenen Kontaktplatte 10
angeordnet. Die Kontaktplatte 10 und damit auch die
ίο Schleifkontakte 9 sind an einem radial zur Baumstammoberfläche
schwenkbaren (vgl. Pfeil 18) Arm 11 des Gerätes in Richtung auf die Baumstammoberfläche
kippbar (vgl. Pfeil 17) gelagert. Wie insbesondere F i g. 2 zeigt, ist an der Lagerstelle des Armes 11
am Gestell 1 eine schraubenförmig gewundene Biegefeder 12 vorgesehen, die den Arm 11 und somit über
die Kontaktplatte 10 die Schleifkontakte 9 gegen die Baumstammoberfläche drückt. Die Schleifkontakte 9
sind im wesentlichen kegelförmig mit abgerundeter Spitze ausgebildet und vorzugsweise aus V2A-Stahl
hergestellt.
Das als Kontaktbrücke dienende Drahtgitter 13 besteht aus einem rechteckigen, engmaschigen und leicht
biegsamen Gitterstreifen, dessen Länge so bemessen ist, daß auch beim größten in Frage kommenden
Baumstammdurchmesser sich beim Umlegen des Gitterstreifens seine beiden Enden überlappen (vgl.
Fig. 1 unten). Das Drahtgitter 13 ist dabei so anzulegen, daß der außenliegende Endabschnitt des Gitters
in Bewegungsrichtung des Gerätes überlappt. Am überlappenden Ende des Drahtgitters 13 ist ein
Gummistrammer 14 od. dgl. vorgesehen, der im gespannten Zustand mittels eines an seinem Ende befestigten
Hakens in eine Masche des Drahtgitters eingehakt wird. Die Breite des Drahtgitters 13 wird vorzugsweise
so groß bemessen, daß eine Selbstreinigung der Kontakte 9 beim Überschleifen des Drahtgitters
13 eintritt.
Die F i g. 3 zeigt in vergrößerter Darstellung die auf
Die F i g. 3 zeigt in vergrößerter Darstellung die auf
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sätzlich eine zu den Schleifkontakten parallelgeschal- 40 dem Arm 11 kippbar gelagerte Kontaktplatte 10, auf
tete Kurzschlußhandtaste aufweist. Bei Einzeleinsatz deren Vorderseite, d. h. auf ihrer der Baumstammdes
Gerätes kann somit auf ein Anlegen des Draht- oberfläche zugewandten Seite, die kegelförmigen
gitters verzichtet und das Gerät in üblicher Weise über Schleifkontakte 9 durch eine Isolationsscheibe 16 vondiese
Kurzschlußhandtaste abgestellt werden. einander getrennt angeordnet sind und auf deren
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung er- 45 Rückseite ebenfalls durch Kontaktklemmen 19 von
geben sich aus der Zeichnung und der sich anschließenden Beschreibung.
Fi g. 1 zeigt in schematischer Darstellung den Aufbau
eines erfindungsgemäßen Gerätes;
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die schwenkbar am Gerät befestigten Schleifkontakte;
Fig. 3 zeigt in vergrößerter Darstellung die in
F i g. 1 dargestellte Seitenansicht der Schleifkontakte;
Fig. 4 gibt ein Schaltschema wieder, bei dem
parallel zu den elektrischen Schleifkontakten noch eine Kurzschlußhandtaste vorgesehen ist.
Das in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Entastungsgerät besteht aus dem Gestell 1, das aufklappbar
ausgeführt ist und den Baumstamm 2 umgibt, dem auf dem Gestell befestigten Antriebsmotor,
welcher in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als Brennkraftmaschine 3 dargestellt ist, einem Schnittwerkzeug,
das als Kettensäge 4 ausgebildet ist, und einer Vorschubeinriehtung. Die Vorschubeinrichtung
ist mit dem Getriebe 5 verbunden und besteht aus vier angetriebenen Laufrädern 6. Von außen zugänglich
ist die aus dem Gehäuse des Getriebes 5 ragende Steuereinrichtung 7 für den Vorschub des Gerätes.
einander getrennt die Kontaktklemmen 19 vorgesehen sind. Der Doppelpfeil 17 soll die mögliche Schwenkbzw.
Kippbewegung der Kontaktplatte 10 um den Arm 11 veranschaulichen.
F i g. 4 zeigt das Schaltschema für eine elektrische Abschalteinrichtung, die zusätzlich eine zu den
Schleifkontakten 9 parallelgeschaltete Kurzschlußhandtaste 8 aufweist. Die Kurzschlußhandtaste 8 ist
wie bei den bisher bekannten Baumentastungsgeräten der genannten Art im unteren Bereich eines vertikal
verlaufenden Gestellteiles 1 angeordnet (vgl. Fig. 1). Die mit dem Massepunkt 23 verbundene Leitung 24
geht auf den Kontakt 25 der Kurzschlußhandtaste 8 und von hier über die Leitung 22 auf die eine Kontaktklemme
19 der Kontaktplatte 10 und somit auf einen der beiden Schleifkontakte. Der zweite Schleifkontakt
9 steht über seine Kontaktklemme 19 und die Leitung 21 direkt oder mittelbar mit dem Kontakt 26
der Kurzschlußhandtaste 8 und damit mit dem Kurzschlußkabel 28 der Brennkraftmaschinenzündanlage
in Verbindung. Das Kurzschlußkabel 28 kann somit entweder durch Betätigung der Kurzschlußhandtaste 8
oder durch Überbrückung der beiden Schleifkon-
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takte 9 mit dem Massepunkt 23 verbunden werden, wodurch in beiden Fällen die Zündung unterbrochen
wird und die Brennkraftmaschine und damit das Entastungsgerät zum Stillstand kommen.
Im folgenden wird die Wirkungsweise des Entastungsgerätes nach F i g. 1 beschrieben.
Die Brennkraftmaschine 3 dient als Antriebsmotor für die Kettensäge 4 und über das Getriebe 5 für die
Lauf räder 6. Die Lauf räder 6 sind gegenüber der Baumachse um einen bestimmten Winkel geneigt, so
daß durch sie eine schraubenförmige Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung des Gerätes am Baumstamm 2 erzielt
wird. Bei der Aufwärtsbewegung des Entastungsgerätes werden durch die in geringem Abstand zur
Mantelfläche des Baumstammes 2 geführte Kettensäge die Äste dicht an der Oberfläche des Stammes
abgesägt. Die Steighöhe des Gerätes wird an der Steuereinrichtung 7 eingestellt. Erreicht das Gerät die
eingestellte Steighöhe, so wird das als Wendegetriebe ausgebildete Getriebe 5 in Abwärtsrichtung umgeschaltet.
Das Gerät bewegt sich dann mit konstantem Vorschub entlang einer Schraubenlinie am Baumstamm
abwärts. Sobald nunmehr die am Gerät angebrachten Schleifkontakte 9 auf das in der gewünschten
Haltehöhe am Baumstamm angebrachte Drahtgitter 13 auflaufen, werden diese über das Drahtgitter miteinander
verbunden und somit der durch sie gebildete Kurzschlußschalter geschlossen. Die Zündung der
Brennkraftmaschine wird auf diese Weise selbsttätig unterbrochen und die Brennkraftmaschine abgeschaltet.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern kann im Sinn
des Erfindungsgedankens weitgehend abgewandelt werden. Dient beispielsweise ein Elektromotor als
Antriebsmotor für das Gerät, so kann über die erfindungsgemäße Abschalteinrichtung ein Abschaltrelais
gesteuert und mit dessen Hilfe die Stromzufuhr unterbrochen werden.
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Claims (9)
1. Baumentastungs- und/oder Entrindungsgerät, umfassend ein das oder die Arbeitswerkzeuge,
den Antriebsmotor und ein Getriebe tragendes Gestell, eine mit dem Getriebe verbundene Vorschubeinrichtung,
die das Gerät den Baumstamm auf- und abwärts bewegt, und ferner eine auf den Antriebsmotor einwirkende elektrische Abschalt-
45 einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß diese Abschalteinrichtung aus einem am Gerät
angeordneten elektrischen Schleifkontaktpaar (9) und einer am Baumstamm (2) anbringbaren,
mit dem Schleifkontaktpaar (9) zusammenwirkenden Kontaktbrücke (13) besteht, wodurch der Antriebsmotor
(3) beim Überfahren der Kontaktbrücke und somit vor Erreichung des Bodens selbsttätig abgeschaltet wird.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke aus einem biegsamen
Drahtgitter (13) besteht, das um die Baumstammoberfläche (2) gelegt und mittels eines mit
einem Haken (15) versehenen Gummistrammers (14) od. dgl. geschlossen gehalten wird.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Drahtgitter (13),
d. h. seine Abmessung in Umfangsrichtung des Baumes, so gewählt ist, daß sie größer als der
größte Umfang des etwa für die Bearbeitung in Frage kommenden Baumstammes ist.
4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Drahtgitters (13)
so groß bemessen ist, daß eine Selbstreinigung der Kontakte (9) beim Überschleifen des Drahtgitters
erzielbar ist.
5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schleif kontakte (9)
jeweils unter Zwischenschaltung einer Isolationsschicht (16) auf einer gemeinsamen, mit dem Gerät
verbundenen Kontaktplatte (10) angeordnet sind.
6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktplatte (10) an einem radial zur Baumstammoberfläche schwenkbaren Arm (11) des Gerätes in Richtung auf die Baumstammoberfläche
kippbar gelagert ist.
7. Gerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte (9) im wesentlichen
kegelförmig mit abgerundeter Spitze ausgebildet sind.
8. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte (9) aus
V2A-Stahl hergestellt sind.
9. Gerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Abschalteinrichtung
(9 bis 20) zusätzlich eine zu den Schleifkontakten (9) parallelgeschaltete Kurzschlußhandtaste
(8) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 590/14 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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- 1966-06-11 DE DEF49464A patent/DE1275323B/de active Pending
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1967
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