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DE1275323B - Baumentastungs- und/oder Entrindungsgeraet - Google Patents

Baumentastungs- und/oder Entrindungsgeraet

Info

Publication number
DE1275323B
DE1275323B DEF49464A DEF0049464A DE1275323B DE 1275323 B DE1275323 B DE 1275323B DE F49464 A DEF49464 A DE F49464A DE F0049464 A DEF0049464 A DE F0049464A DE 1275323 B DE1275323 B DE 1275323B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tree trunk
tree
wire mesh
sliding contacts
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF49464A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Fend
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
Fichtel and Sachs AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fichtel and Sachs AG filed Critical Fichtel and Sachs AG
Priority to DEF49464A priority Critical patent/DE1275323B/de
Priority to US642466A priority patent/US3461925A/en
Priority to SE8122/67A priority patent/SE305310B/xx
Publication of DE1275323B publication Critical patent/DE1275323B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/095Delimbers
    • A01G23/0955Self-propelled along standing trees
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G23/00Forestry
    • A01G23/02Transplanting, uprooting, felling or delimbing trees
    • A01G23/08Felling trees

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIg
Deutsche Kl.: 4Sf-3/08
Nummer: 1275 323
Aktenzeichen: P 12 75 323.0-23 (F 49464)
Anmeldetag: 11. Juni 1966
Auslegetag: 14. August 1968
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Entasten und/oder Entrinden stehender Bäume, bestehend aus einem das oder die Arbeitswerkzeuge, den Antriebsmotor und ein Getriebe tragenden Gestell, einer mit dem Getriebe verbundenen Vorschubeinrichtung, die das Gerät den Baumstamm auf und ab bewegt, und ferner einer auf den Antriebsmotor einwirkenden elektrischen Abschalteinrichtung.
Die bekannten Entastungsgeräte der obengenannten Art müssen vor Erreichen des Bodens über eine manuell zu betätigende Abschalteinrichtung abgestellt werden, um so ein gewaltsames Aufsetzen des Gerätes auf den Boden zu verhindern. Infolge der schraubenförmigen Bewegung des Gerätes ist dieses Abfangen verhältnismäßig schwierig und verlangt von der Bedienungsperson eine ständige Beobachtung des Gerätes. Außerdem kann sich die Bedienungsperson beim Abfangen leicht verletzen.
Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten sind zwar schon selbsttätig wirkende Abschalteinrichtungen am Gerät vorgeschlagen worden, doch waren diese Lösungen nicht in vollem Umfang befriedigend, denn sie waren entweder relativ kompliziert im Aufbau oder, falls ein einfacher Abschaltstab zur Anwendung gelangte, dieser beim Transport des Gerätes hinderlieh und deshalb leicht Beschädigungen ausgesetzt.
Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine Abschalteinrichtung für Geräte zum Entasten und/oder Entrinden stehender Bäume zu schaffen, die das Gerät bei Rückkunft in Bodennähe selbsttätig abschaltet und sich gegenüber den bereits vorgeschlagenen Lösungen durch einen äußerst einfachen und robusten Aufbau auszeichnet, ohne daß einzelne Abschaltelemente bei der Beförderung des Gerätes hinderlich sein können.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß diese Abschalteinrichtung aus einem am Gerät angeordneten elektrischen Schleifkontaktpaar und einer am Baumstamm anbringbaren, mit diesem Schleifkontaktpaar zusammenwirkenden Kontaktbrücke besteht, wodurch der Antriebsmotor beim Überfahren der Kontaktbrücke und somit vor Erreichung des Bodens selbsttätig abgeschaltet wird. Durch die erfindungsgemäße Unterteilung der Abschalteinrichtung in ein gerätefestes Kontaktpaar und in eine am Baumstamm in der gewünschten Haltehöhe anbringbare Kontaktbrücke erhält man eine sowohl im Aufbau als auch in der Bedienung äußerst einfache Abschalteinrichtung. Da im Gegensatz zu einer der bereits vorgeschlagenen Abschalteinrichtungen kein zum Boden ragender Abschaltstab vorhanden ist, kann das Gerät ohne besondere Vorbe-Baumentastungs- und/oder Entrindungsgerät
Anmelder:
Fichtel & Sachs A. G.,
8720 Schweinfurt, Ernst-Sachs-Str. 62
Als Erfinder benannt:
Fritz Fend, 8400 Regensburg
reitungen transportiert werden. Vorteilhaft ist ferner, daß bei der erfindungsgemäßen Abschalteinrichtung auch keine besonderen Einstellmöglichkeiten zur Korrektur bzw. Berücksichtigung unterschiedlicher Schlupfverhältnisse nötig sind. Die erfindungsgemäße Abschalteinrichtung erlaubt somit einen rationellen Einsatz mehrerer Geräte zum gleichen Zeitpunkt.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, als Kontaktbrücke ein biegsames Drahtgitter zu verwenden, das um die Baumstammoberfläche gelegt und mittels eines mit einem Haken versehenen Gummistrammers od. dgl. geschlossen gehalten wird. Das Umlegen eines solchen Drahtgitters in der gewünschten Haltehöhe am Baumstamm bereitet keinerlei Schwierigkeiten und setzt auch keine besondere Schulung des Bedienungspersonals voraus. Vorteilhaft ist ferner, daß ein solches Drahtgitter auch harten Beanspruchungen weitestgehend gewachsen ist und bei Verschleiß unabhängig vom Gerät und ohne Zeitverlust durch ein neues ausgetauscht werden kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Länge des Drahtgitters, d. h. seine Abmessung in Umfangsrichtung der Bäume so gewählt, daß sie größer als der größte Umfang des etwa für die Bearbeitung in Frage kommenden Baumstammes ist. Hieraus ergeben sich zwei wesentliche Vorteile, nämlich, für alle Baumstämme ist nur ein Drahtgitter nötig, und zum anderen, durch die sich bei der Anpassung des Drahtgitters an den gerade vorliegenden Baumstammdurchmesser ergebende Überlappung der Drahtgitterenden wird ein Hängenbleiben der Vorschubeinrichtung und der Schleifkontakte am Beginn des Drahtgitters vermieden, vorausgesetzt natürlich, daß die Überlappung in der Vorschubrichtung des abwärts bewegten Gerätes vorgenommen wird.
Mit Rücksicht darauf, daß die am Gerät angeordneten Kontakte längs der oft harzigen Baumstammoberfläche schleifen und somit leicht verharzt oder
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sonstwie verschmutzt werden können, wird nach einem Merkmal der Erfindung zur Erhöhung der Funktionssicherheit der Abschalteinrichtung vorgeschlagen, die Breite des Drahtgitters, d. h. seine Ausdehnung in Richtung der Baumstammachse, so groß zu bemessen, daß eine Selbstreinigung der Kontakte beim Überschleifen des Drahtgitters erzielbar ist.
Erfindungsgemäß sind die beiden Schleifkontakte jeweils unter Zwischenschaltung einer Isolationsschicht auf einer gemeinsamen, mit dem Gerät verbundenen Kontaktplatte angeordnet. Aus der Verwendung einer gemeinsamen Kontaktplatte ergibt sich eine Vereinfachung des konstruktiven Aufbaues, denn nunmehr ist nur ein Befestigungsarm od. dgl. für die beiden Schleifkontakte am Gerät vorzusehen.
In Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes wird nach einem Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, die Kontaktplatte an einem radial zur Baumstammoberfläche schwenkbaren Arm des Gerätes in Richtung auf die Baumstammoberfläche kippbar zu lagern. Die erfindungsgemäße Lagerung der Kontaktplatte und damit der Schleifkontakte erlaubt deren Anpassung an den jeweiligen Verlauf der Baumstammoberfläche, so daß etwa auf einen unregelmäßigen Baumwuchs zurückzuführende Schwierigkeiten vermieden werden. Die Erfindung setzt natürlich voraus, daß beispielsweise eine Feder vorhanden ist, die die Kontaktplatte in Richtung auf die Baumstammoberfläche beaufschlagt, so daß die Schleifkontakte zwangläufig dem Stammverlauf folgen.
Wie ein weiteres' Merkmal der Erfindung zeigt, ist es vorteilhaft, die Schleifkontakte im wesentlichen kegelförmig mit abgerundeter Spitze auszubilden, denn eine solche Ausbildung gewährleistet eine lange Lebensdauer der Kontakte, insbesondere dann, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung diese aus V2A-Stahl hergestellt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung empfiehlt es sich, daß die elektrische Abschalteinrichtung zu-Die elektrische Abschalteinrichtung besteht einmal aus den am Gerät angeordneten Schleifkontakten 9 und dem in der gewünschten Haltehöhe am Baumstamm 2 angelegten, als Kontaktbrücke für die beiden Schleifkontakte 9 dienenden Drahtgitter 13. Die beiden Schleifkontakte 9 sind jeweils unter Zwischenschaltung einer Isolationsschicht 16 auf einer gemeinsamen, mit dem Gerät verbundenen Kontaktplatte 10 angeordnet. Die Kontaktplatte 10 und damit auch die
ίο Schleifkontakte 9 sind an einem radial zur Baumstammoberfläche schwenkbaren (vgl. Pfeil 18) Arm 11 des Gerätes in Richtung auf die Baumstammoberfläche kippbar (vgl. Pfeil 17) gelagert. Wie insbesondere F i g. 2 zeigt, ist an der Lagerstelle des Armes 11 am Gestell 1 eine schraubenförmig gewundene Biegefeder 12 vorgesehen, die den Arm 11 und somit über die Kontaktplatte 10 die Schleifkontakte 9 gegen die Baumstammoberfläche drückt. Die Schleifkontakte 9 sind im wesentlichen kegelförmig mit abgerundeter Spitze ausgebildet und vorzugsweise aus V2A-Stahl hergestellt.
Das als Kontaktbrücke dienende Drahtgitter 13 besteht aus einem rechteckigen, engmaschigen und leicht biegsamen Gitterstreifen, dessen Länge so bemessen ist, daß auch beim größten in Frage kommenden Baumstammdurchmesser sich beim Umlegen des Gitterstreifens seine beiden Enden überlappen (vgl. Fig. 1 unten). Das Drahtgitter 13 ist dabei so anzulegen, daß der außenliegende Endabschnitt des Gitters in Bewegungsrichtung des Gerätes überlappt. Am überlappenden Ende des Drahtgitters 13 ist ein Gummistrammer 14 od. dgl. vorgesehen, der im gespannten Zustand mittels eines an seinem Ende befestigten Hakens in eine Masche des Drahtgitters eingehakt wird. Die Breite des Drahtgitters 13 wird vorzugsweise so groß bemessen, daß eine Selbstreinigung der Kontakte 9 beim Überschleifen des Drahtgitters 13 eintritt.
Die F i g. 3 zeigt in vergrößerter Darstellung die auf
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sätzlich eine zu den Schleifkontakten parallelgeschal- 40 dem Arm 11 kippbar gelagerte Kontaktplatte 10, auf tete Kurzschlußhandtaste aufweist. Bei Einzeleinsatz deren Vorderseite, d. h. auf ihrer der Baumstammdes Gerätes kann somit auf ein Anlegen des Draht- oberfläche zugewandten Seite, die kegelförmigen gitters verzichtet und das Gerät in üblicher Weise über Schleifkontakte 9 durch eine Isolationsscheibe 16 vondiese Kurzschlußhandtaste abgestellt werden. einander getrennt angeordnet sind und auf deren
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung er- 45 Rückseite ebenfalls durch Kontaktklemmen 19 von
geben sich aus der Zeichnung und der sich anschließenden Beschreibung.
Fi g. 1 zeigt in schematischer Darstellung den Aufbau eines erfindungsgemäßen Gerätes;
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die schwenkbar am Gerät befestigten Schleifkontakte;
Fig. 3 zeigt in vergrößerter Darstellung die in F i g. 1 dargestellte Seitenansicht der Schleifkontakte;
Fig. 4 gibt ein Schaltschema wieder, bei dem parallel zu den elektrischen Schleifkontakten noch eine Kurzschlußhandtaste vorgesehen ist.
Das in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Entastungsgerät besteht aus dem Gestell 1, das aufklappbar ausgeführt ist und den Baumstamm 2 umgibt, dem auf dem Gestell befestigten Antriebsmotor, welcher in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als Brennkraftmaschine 3 dargestellt ist, einem Schnittwerkzeug, das als Kettensäge 4 ausgebildet ist, und einer Vorschubeinriehtung. Die Vorschubeinrichtung ist mit dem Getriebe 5 verbunden und besteht aus vier angetriebenen Laufrädern 6. Von außen zugänglich ist die aus dem Gehäuse des Getriebes 5 ragende Steuereinrichtung 7 für den Vorschub des Gerätes.
einander getrennt die Kontaktklemmen 19 vorgesehen sind. Der Doppelpfeil 17 soll die mögliche Schwenkbzw. Kippbewegung der Kontaktplatte 10 um den Arm 11 veranschaulichen.
F i g. 4 zeigt das Schaltschema für eine elektrische Abschalteinrichtung, die zusätzlich eine zu den Schleifkontakten 9 parallelgeschaltete Kurzschlußhandtaste 8 aufweist. Die Kurzschlußhandtaste 8 ist wie bei den bisher bekannten Baumentastungsgeräten der genannten Art im unteren Bereich eines vertikal verlaufenden Gestellteiles 1 angeordnet (vgl. Fig. 1). Die mit dem Massepunkt 23 verbundene Leitung 24 geht auf den Kontakt 25 der Kurzschlußhandtaste 8 und von hier über die Leitung 22 auf die eine Kontaktklemme 19 der Kontaktplatte 10 und somit auf einen der beiden Schleifkontakte. Der zweite Schleifkontakt 9 steht über seine Kontaktklemme 19 und die Leitung 21 direkt oder mittelbar mit dem Kontakt 26 der Kurzschlußhandtaste 8 und damit mit dem Kurzschlußkabel 28 der Brennkraftmaschinenzündanlage in Verbindung. Das Kurzschlußkabel 28 kann somit entweder durch Betätigung der Kurzschlußhandtaste 8 oder durch Überbrückung der beiden Schleifkon-
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takte 9 mit dem Massepunkt 23 verbunden werden, wodurch in beiden Fällen die Zündung unterbrochen wird und die Brennkraftmaschine und damit das Entastungsgerät zum Stillstand kommen.
Im folgenden wird die Wirkungsweise des Entastungsgerätes nach F i g. 1 beschrieben.
Die Brennkraftmaschine 3 dient als Antriebsmotor für die Kettensäge 4 und über das Getriebe 5 für die Lauf räder 6. Die Lauf räder 6 sind gegenüber der Baumachse um einen bestimmten Winkel geneigt, so daß durch sie eine schraubenförmige Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung des Gerätes am Baumstamm 2 erzielt wird. Bei der Aufwärtsbewegung des Entastungsgerätes werden durch die in geringem Abstand zur Mantelfläche des Baumstammes 2 geführte Kettensäge die Äste dicht an der Oberfläche des Stammes abgesägt. Die Steighöhe des Gerätes wird an der Steuereinrichtung 7 eingestellt. Erreicht das Gerät die eingestellte Steighöhe, so wird das als Wendegetriebe ausgebildete Getriebe 5 in Abwärtsrichtung umgeschaltet. Das Gerät bewegt sich dann mit konstantem Vorschub entlang einer Schraubenlinie am Baumstamm abwärts. Sobald nunmehr die am Gerät angebrachten Schleifkontakte 9 auf das in der gewünschten Haltehöhe am Baumstamm angebrachte Drahtgitter 13 auflaufen, werden diese über das Drahtgitter miteinander verbunden und somit der durch sie gebildete Kurzschlußschalter geschlossen. Die Zündung der Brennkraftmaschine wird auf diese Weise selbsttätig unterbrochen und die Brennkraftmaschine abgeschaltet.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern kann im Sinn des Erfindungsgedankens weitgehend abgewandelt werden. Dient beispielsweise ein Elektromotor als Antriebsmotor für das Gerät, so kann über die erfindungsgemäße Abschalteinrichtung ein Abschaltrelais gesteuert und mit dessen Hilfe die Stromzufuhr unterbrochen werden.
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Claims (9)

Patentansprüche:
1. Baumentastungs- und/oder Entrindungsgerät, umfassend ein das oder die Arbeitswerkzeuge, den Antriebsmotor und ein Getriebe tragendes Gestell, eine mit dem Getriebe verbundene Vorschubeinrichtung, die das Gerät den Baumstamm auf- und abwärts bewegt, und ferner eine auf den Antriebsmotor einwirkende elektrische Abschalt-
45 einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß diese Abschalteinrichtung aus einem am Gerät angeordneten elektrischen Schleifkontaktpaar (9) und einer am Baumstamm (2) anbringbaren, mit dem Schleifkontaktpaar (9) zusammenwirkenden Kontaktbrücke (13) besteht, wodurch der Antriebsmotor (3) beim Überfahren der Kontaktbrücke und somit vor Erreichung des Bodens selbsttätig abgeschaltet wird.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke aus einem biegsamen Drahtgitter (13) besteht, das um die Baumstammoberfläche (2) gelegt und mittels eines mit einem Haken (15) versehenen Gummistrammers (14) od. dgl. geschlossen gehalten wird.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Drahtgitter (13), d. h. seine Abmessung in Umfangsrichtung des Baumes, so gewählt ist, daß sie größer als der größte Umfang des etwa für die Bearbeitung in Frage kommenden Baumstammes ist.
4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Drahtgitters (13) so groß bemessen ist, daß eine Selbstreinigung der Kontakte (9) beim Überschleifen des Drahtgitters erzielbar ist.
5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schleif kontakte (9) jeweils unter Zwischenschaltung einer Isolationsschicht (16) auf einer gemeinsamen, mit dem Gerät verbundenen Kontaktplatte (10) angeordnet sind.
6. Gerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktplatte (10) an einem radial zur Baumstammoberfläche schwenkbaren Arm (11) des Gerätes in Richtung auf die Baumstammoberfläche kippbar gelagert ist.
7. Gerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte (9) im wesentlichen kegelförmig mit abgerundeter Spitze ausgebildet sind.
8. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifkontakte (9) aus V2A-Stahl hergestellt sind.
9. Gerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Abschalteinrichtung (9 bis 20) zusätzlich eine zu den Schleifkontakten (9) parallelgeschaltete Kurzschlußhandtaste (8) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 590/14 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
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