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DE1275125B - Anordnung zur UEberwachung von Steuereinrichtungen zur Verarbeitung binaerer Zeichen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Anordnung zur UEberwachung von Steuereinrichtungen zur Verarbeitung binaerer Zeichen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen

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Publication number
DE1275125B
DE1275125B DES102594A DES0102594A DE1275125B DE 1275125 B DE1275125 B DE 1275125B DE S102594 A DES102594 A DE S102594A DE S0102594 A DES0102594 A DE S0102594A DE 1275125 B DE1275125 B DE 1275125B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
control device
lines
inputs
signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES102594A
Other languages
English (en)
Inventor
Koerber
Dipl-Ing Ulrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES102594A priority Critical patent/DE1275125B/de
Priority claimed from DE19681762770 external-priority patent/DE1762770C/de
Publication of DE1275125B publication Critical patent/DE1275125B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Zur Steuerung von Vermittlungsvorgängen in Fernsprechvermittlungsanlagen werden in zunehmendem Maße zentrale Steuereinrichtungen eingesetzt, wobei eine derartige Steuereinrichtung entweder für Teile dieser Vermittlungsanlage, beispielsweise eine Koppelstufe, vorgesehen sein kann oder auch zentral sämtliche Vorgänge in der gesamten Fernsprechvermittlungsanlage steuert. Dabei kann sich ein Fehler oder gar der Ausfall einer derartigen Steuereinrichtung in einem Maße auswirken, daß im ungünstigsten Fall die gesamte Fernsprechvermittlungsanlage unbrauchbar ist. An die Betriebssicherheit einer derartigen zentralen Steuereinrichtung sind infolgedessen ganz besonders hohe Anforderungen zu stellen.
  • Zur Erhöhung der Betriebssicherheit von Einrichtungen ist es bereits bekannt (s. beispielsweise F. K o p p e h e 1 e : »Erhöhung der Zuverlässigkeit von Nachrichtenanlagen durch Redundanz - eine kritische Betrachtung«, NTZ, 17 [1964I, H.4, S. 179 bis 184), diese Einrichtungen bzw. Baugruppen oder Bauelemente dieser Einrichtungen mehrfach vorzusehen, wobei diese zusätzlichen Elemente entweder während der Betriebszeiten ständig in Funktion sind oder erst in dem Augenblick eingesetzt werden, in dem sie tatsächlich nötig sind, d. h. in dem ein Fehler in dieser Einrichtung oder einem Teil dieser Einrichtung auftritt. So ist es beispielsweise bekannt (s. deutsche Auslegeschrift 1033 730), aufgenommene Informationen außer einem in Betrieb befindlichen zentralen Umordner auch einem Reserveurnordner zuzuleiten, wobei von beiden Umordnern diese Informationen ausgewertet werden und die von beiden Umordnern gelieferten Ergebnisse miteinander verglichen werden und bei Ungleichheit dieser Ergebnisse ein Fehlersignal abgegeben wird; auf das hin ti.:r fehlerhafte Umordner festgestellt wird und bei-Spiels veise abgetrennt werden kann.
  • Außerdem ist bereits eine Vorrichtung zur Anzeige der Betriebsbereitschaft von Kontaktmeßinstrumenten in automatischen Meßanlagen bekanntgeworden, mit deren Hilfe sowohl die Meßkontakte als auch die Anschlußkontakte von Kontaktmeßinstrumenten zur Erhöhung der Betriebssicherheit überprüft werden. Dazu werden die zu prüfenden Kontaktstrecken durch feste Widerstände überbrückt, die von einem Ruhestrom durchflossen werden, und sämtliche Ruhestromkreise sind über eine ODER-Schaltung mit einer Anzeigeeinrichtung verbunden. Nach einer Ausgestaltung dieser bekannten Vorrichtung werden in Meßpausen die Zeiger der Meßinstrumente durch eine entsprechende Vorrichtung zwischen den Toleranzkontaktfedern der Meßinstruinente zwecks einer Funktionsprüfung der Anlage hin- und hergeschaltet. Dabei kann mit Hilfe von weiteren nachgeschalteten ODER-Schaltungen ein fehlerhafter Schaltkontakt dadurch festgestellt werden, daß am Ausgang dieser Vorrichtung Signale auftreten, die der jeweiligen Zeigerstellung der Meßinstrumente und damit dem Zustand der zu prüfenden Kontaktstrecken nicht entsprechen. Die Fehleranzeige wird bei dieser Vorrichtung durch über diese weiteren ODER-Gatter an die zii prüfenden Kontaktstrecken angeschlossene Anzeigeanordnungen bewirkt, die auch im Betrieb der Kontaktmeßinstruinente dazu dienen, um anzuzeigen, daß die Maße des Prüflings innerhalb eines Toleranzbereichs liegen bzw. diesen nach der positiven oder negativen Seite überschreiten. Die erfindungsgemäße Anordnung zeigt nun einen neuen Weg, die Betriebssicherheit von Einrichtungen zu erhöhen. Sie dient zur Überwachung auf fehlerhafte Signalzustände in Steuereinrichtungen zur Verarbeitung binärer Zeichen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen, bei denen während der Betriebspausen auf zu diesen Steuereinrichtungen führenden Signalleitungen jeweils normalerweise solche Signale auftreten, die zu einer durch ein am Ausgang bzw. auf einer Zwischenergebnisleitung der betreffenden Steuereinrichtung auftretendes Signal angezeigten Erfüllung einer Verknüpfungsbedingung dieser Steuereinrichtung nichts beitragen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß mit den genannten Signalleitungen sowie außerdem mit solchen Zwischenergebnisleitungen, auf denen während der Betriebspause normalerweise jeweils die gleichen binären Signale auftreten wie auf den genannten Signalleitungen, die Eingänge einer gemeinsamen ODER-Schaltung für die zur Erfüllung der jeweiligen Verknüpfungsbedingungen beitragenden, auf den betreffenden Leitungen auftretenden Signale verbunden sind, die mit Abgabe eines die Erfüllung der ODER-Bedingung anzeigenden Ausgangssignals während der Betriebspause das Vorliegen eines fehlerhaften Signalzustandes anzeigt.
  • Gegenüber der beispielsweise aus der deutschen Auslegeschrift 1033 730 bekannten Anordnung besitzt die erfindungsgemäße Anordnung den Vorteil, daß auf der einen Seite die Betriebssicherheit der Steuereinrichtung nahezu in demselben Maße erhöht werden kann wie bei der bekannten Anordnung, ohne daß indessen eine Verdoppelung der gesamten Steuereinrichtung erforderlich wäre.
  • Gegenüber der weiterhin genannten bekannten Vorrichtung weist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung den Vorteil auf, daß sig dadurch, daß ein ODER-Gatter gerade an solchen Leitungen angeschlossen ist, auf denen in den Betriebspausen jeweils normalerweise solche Signale auftreten, die zu einer durch ein am Ausgang bzw. auf einer Zwischenergebnisleitung der betreffenden Steuereinrichtung auftretendes Signal angezeigten Erfüllung einer Verknüpfungsbedingung dieser Steuereinrichtung nichts beitragen, sowohl Fehler, die durch mangelhafte Steck- oder Lötstellen, als auch Fehler, die durch mangelhafte Bauelemente oder Funktionsgruppen der Steuereinrichtung verursacht werden, mit Hilfe ein und derselben Einrichtung feststellen kann. Hierdurch ist es bedingt, daß mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anordnung nicht nur einzelne Meßuhren auf ihre Betriebsbereitschaft geprüft werden können, sondern vielmehr, wie an Hand der Beschreibung noch gezeigt wird, umfangreiche Steuereinrichtungen zur Verarbeitung binärer Zeichen, wobei, wie bereits erwähnt, nicht nur Fehler angezeigt werden, die durch fehlerhafte Teile der Steuereinrichtung verursacht werden, sondern auch solche, die durch Drahtriß, schlechte Lötstellen oder Potentialberührung, und zwar sowohl von zu diesen Steuereinrichtungen führenden Signalleitungen als auch von Zwischenergebnisleitungen hervorgerufen werden. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zeichnet sich demnach gegenüber der bekannten Vorrichtung durch einen erweiterten Einsatzbereich aus.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann nach einer Ausgestaltung dadurch vereinfacht werden, daß von in der Steuereinrichtung enthaltenen UND-Gattern und ODER-Gattern nur die UND-Gatter mit ihren Eingängen an die Eingänge der genannten gemeinsamen ODER-Schaltungen angeschlossen sind.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Figuren beschrieben. Von diesen zeigt F i g. 1 einen Ausschnitt aus einer Steuereinrichtung, an Hand der im folgenden die Erfindung erläutert wird, F i g. 2 ein Beispiel, wie zur zusätzlichen Erhöhung der Betriebssicherheit eine in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung enthaltene Funktionsgruppe verdoppelt werden kann, F i g. 3 die Maßnahmen, die zur Erhöhung der Betriebssicherheit bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung beispielsweise zu treffen sind.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Steuereinrichtung St besteht aus den UND-Gattern U, dem ODER-Gatter 0d und dem Sperrgatter S. Die genannten Gatter sind derart zusammengeschaltet, daß ein binäres 1-Signal, das auf der zu der Steuereinrichtung St führenden SignalleitungEl auftritt, nur dann ein Signal am Ausgang A der Steuereinrichtung zur Folge hat, wenn zusätzlich Quittungssignale auf den Signalleitungen Q l, Q 3 und Q 4 auftreten, wobei auf den Signalleitungen Q 1 und Q 4 als Quittungssignal ein binäres 1-Signal und auf der Signalleitung Q 3 ein 0-Signal aufzutreten hat. In entsprechender Weise hat ein an die Signalleitung E2 gelegtes 1-Signal nur dann ein Signal am Ausgang A zur Folge, wenn auf clon Signalleitungen Q2 und Q4 1-Signale auftreten und auf der Signalleitung Q3 ein 0-Signal auftritt. Die Steuereinrichtung St dient also zur Verarbeitung; binärer Zeichen, die auf den zu dieser Steuereinrichtung führenden Signalleitungen E1 und F`2 und Q1 ... Q4 auftreten. Während der Betriebspause, treten auf diesen Signalleitungen, jeweils :normalerweise solche Signale auf, die zu Diner durch e111 2m Ausgang A bzw. auf eiri:- der leitungen Z1 ... Z4 auftretendes c%nal nngezeigtr@a Erfüllung einer Verkna.ipfzam,wsl@edinginig d; -ser Steuereinrichtung nichts beitragen. So treten @väl@@@@@iad der Betriebspause auf de;ii als Eingangsleitungen dienenden Signalleitungen EI. und E"2 sowie auf den als Leitungen für Quittungssigiuille dienenden Signalleitungen Q1, Q2 und Q4 während der Betriebspausen 0-Signale auf, während auf der Signalleitung Q3 für Quittungssignale während dieser Zeitspannen gegebenenfalls ein 1-Signal auftritt. Das Auftreten derartiger Signale auf diesen Leiturigen ist durch die diese Signale liefernden 'Peileinrichtungen der Anlage bedingt, zu deren Steuerung die betreffende Steuereinrichtung eingesetzt ist, also beispielsweise durch Kontakte von Belegungsrelais in Fernsprechvermittlungsanlagen.
  • Neben der soeben beschriebenen Steuereinrichtung ist in F i g. 1 auch die Einrichtung dargestellt, die durch ihre erfindungsgemäße Anordnung zur Erhöhung der Betriebssicherheit dieser Steuereinrichtung gegenüber auf den Signalleitungen bzw. Zwischenergebnisleitungen auftretenden fehlerhaften Signalzuständen dient. Es ist dies die ODER-Schaltung F, deren Eingänge mit denjenigen Signalleitungen und Zwischenergebnisleitungen, auf denen während der Betriebspause normalerweise binäre 0-Signale auftreten, verbunden sind. Diese allen diesen Leitungen gemeinsame ODER-Schaltung F ist so ausgebildet, daß sie auf die zur Erfüllung der jeweiligen Verknüpfungsbedingungen beitragenden, auf den betreffenden Leitungen auftretenden 1-Signale anspricht und infolgedessen mit Abgabe eines die Erfüllung der ODER-Bedingung anzeigenden Ausgangssignals während der Betriebspause das Vorliegen eines fehlerhaften Signalzustandes anzeigt. Auf die in F i g. 1 dargestellte erfindungsgemäße Schaltungsanordnung angewandt bedeutet dies, daß die Eingänge der ODER-Schaltung F mit solchen zu den Steuereinrichtungen führenden Signalleitungen bzw. solchen Zwischenergebnisleitungen verbunden sind, auf denen während der Betriebspause normalerweise 0-Signale auftreten, also mit den Signalleitungen E 1, E2, Q 1, Q 2 und Q 4 und außerdem den Zwischenergebnisleitungen Z3 und Z4, da auf diesen ebenfalls als sich auf Grund der Eingangssignale der vorhergehenden Gatter ergebende Zwischenergebnisse während der Betriebspause normalerweise 0-Signale auftreten. So tritt beispielsweise auf der Zwischenergebnisleitung Z2 ein 0-Signal auf, da auf beiden zum UND-Gatter U2 führenden Signalleitungen 0-Signale auftreten; entsprechend ist es bei der Zwischenergebnisleitung Z_ 1. Die Zwischenergebnisleitungen Z1 und Z2, bilden nun wiederum zum ODER-Gatter 0d führende Signalleitungen. Am Ausgang des ODER-Gatters 0d, das mit der Zwischenergebnisleitung 7.3 verbunden ist, treten infolgedessen auch 0-Signale auf, wenn auf den beiden Zwischenergebnisleitungen 71 und Z2 derartige Signale auftreten. Weiterhin tritt auch auf der Zwischenergebnisleitung Z4 ein 0-Signal auf, da der Signaleingang des SPERR-Gatters S, nämlich die Zwischenergebnisleitung Z 3, wie bereits erwähnt, dieses Signal führt. Tritt nun auf irgendeiner der erwähnten Leitungen, die mit den Eingängen F'1 ... F"1 oder ODER-Schaltung F verbunden sind, während der Betriebspause statt des erwähnten fy-Signalf N f:i. %i@°herweise ein 1-Signal auf, dann gibt Blieselhl"cii@iltu ng an ihrem Ausgang F'S nahczti f@leiclazeiti.x, cl. h. ebenfalls während der Betriebspause, ein Aussgangssigwil ab, cl.@ s infolgedessen das Vorliegen eines fehlerl-=aften @a#ialztistiiiides anzeigt. Andererseits rauß nach des Arbeitszustandes und Eintritt der letricllspause am Ausgang .N'S ein 0-Signal auftreten, welches unter anderem anzeigt, claß auf den zur Steuereinrichtung St führcriden Signalleitungen keine fehlerhaften Signale auftreten, d. h. claß diese Signale 19eic;i@,iclsvs:@ise liefernde Relais ordnungsgemäß iitw.hta l r:`.ien.
  • Umgekehrt können bei der eränJungsgemäßen Schaltungsanordnung die Signale, riic zusaunmen zu einer durch ein am Ausgang der Steaic:i-7°cirichttuig auftretendes Signal angezeigten Erfüllung einer Verknüpfungsbedingung etwas beitragen -- bzw. das ständige Ausbleiben eines solchen Signals außerhalb der Betriebspausen -, automatisch dadurch überwacht werden, daß geprüft wird, ob zurnindes! in g=_,-wissen Zeitabständen am Ausgang A ein Signal auftritt, so daß es ausreicht, mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anordnung die Signalleitungen daiutifhin zu überwachen, ob sie zur Erfüllung der VcrknCipfungsbedingungen beitragende Signale auch während der Betriebspause führen.
  • Wie in der F i g. 1 dargestellt, sind von den in der Steuereinrichtung St enthaltenen UND-Gattern und ODER-Gattern nur die UND-Gatter mit ihren Eingängen an die Eingänge der genannten gemeinsamen ODER-Schaltung angeschlossen. Ein Anschluß der als Eingänge der ODER-Schaltung Od dienenden Zwischenergebnisleitungen Z1 und Z2 an die Eingänge der genannten ODER-Schaltung erübrigt sich, da sich ein fehlerhaftes 1-Signal durch dieses ODER Gatter hindurch fortpflanzt und als fehlerhaftes 1-Signal auf der Zwischenergebnisleitung Z3 erscheint.
  • In diesem Fall kann angenommen werden, daß ein 1-Signal auf der Zwischenergebnisleitung Z 1 und/ oder der Zwischenergebnisleitung Z2 ein 1-Signal auf der Zwischenergebnisleitung Z3 hervorruft, wodurch fehlerhafte, auf den Zwischenergebnisleitungen Z 1 und Z2 auftretende Signalzustände durch die Zwischenergebnisleitung Z3 mit überwacht werden können.
  • Bisher wurde beschrieben, wie mit Hilfe der erfindungsgemäßen Anordnung die Betriebssicherheit von Steuereinrichtungen erhöht werden kann. Nach einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann die Betriebssicherheit noch weiter erhöht werden, und zwar dadurch, daß zusätzlich Teile der betreffenden Steuereinrichtung und/oder die genannte gemeinsame ODER-Schaltung doppelt vorgesehen sind. Diese doppelt vorgesehenen Teile der Steuereinrichtung können Funktionsgruppen sein, die jeweils nur eingangsseitig und ausgangsseitig zusammengeschaltet sind, wie dies beispielsweise für ein an sich bekanntes Gatter in F i g. 2 dargestellt ist. Mit Hilfe eines derartigen Gatters lassen sich, wie später noch an Hand der F i g. 3 ausgeführt wird, alle Gatterfunktionen, wie beispielsweise die eines UND-Gatters, einer ODER-Gatters oder eines SPERR-Gatters, realisieren. Das eine der in F i g. 2 dargestellten Gatter besteht aus den beiden Dioden D1 und D2, die kathodenseitig zusammengeschaltet sind. In entsprechender Weise besteht das andere der beiden Gatter aus den Dioden D 3 und D 4, die ebenfalls kathodenseitig zusammengeschaltet sind. Eingangsseitig sind diese beiden Gatter zusammengeschaltet, indem beispielsweise die Diode D 1 mit der Diode D 3 und die Diode D 2 mit der Diode D 4 verbunden ist. Ausgangsseitig sind beide Gatter zusammen mit dem Inverter 1Z2 verbunden. Besonders zweckmäßig ist, daß bei der Verdoppelung einer Funktionsgruppe gegebenenfalls die Eingänge der genannten gemeinsamen ODER-Schaltung an die Eingangsklemmen der einen und die Signalleitungen an die Eingangsklemmen der anderen Funktionsgruppe unmittelbar angeschlossen sind und dann die beiden Anschlußpunkte über eine Leitungsverbindung miteinander verbunden sind. Wenn also beispielsweise das in F i g. 2 dargestellte doppelt vorgesehene Gatter an die Stelle des in F i g.1 dargestellten UND-Gatters U 2 tritt, dann können die Leitungen Q 2 und E 2 sowie die Eingänge F1 und F2 des ODER-Gatters F in der in F i g. 2 dargestellten Weise angeschlossen sein. Durch die geschilderte Maßnahme werden mit Hilfe des ODER-Gatters F auch Drahtbrüche in der eingangsseitigen Verdrahtung der doppelt vorgesehenen Funktionsgruppen, wie beispielsweise eine Unterbrechung der Verbindung der Anoden der beiden Diode4 D 1 und D 3, überwacht. Ein Ausfall dieser links vom Punkt P liegenden, doppelt vorgesehenen Funktionsgruppe kann bei dieser Art der Verdrahtung nicht auftreten, wenn vorausgesetzt wird, daß innerhalb dieser Funktionsgruppe während der Lebensdauer der gesamten Steuereinrichtung ein Drahtbruch immer nur an einer Stelle auftreten kann. Vom Punkt P ab wird die Überwachung der betrachteten Funktionsgruppe durch die Überwachung der nächsten Stufe, hier beispielsweise durch -die überwachung der Zwischenleitung Z2, mit übernommen.
  • Wie eine erfindungsgemäße Schaltunganordnung eingesetzt werden kann, um die Betriebssicherheit von. Steuereinrichtungen gegenüber Fehlern, die beispielsweise durch Drahtriß, schlechte Lötstellen oder Potentialberührung hervorgerufen werden, zu erhöhen, zeigt auch die im folgenden beschriebene F i g. 3: Dort ist zunächst eine Steuereinrichtung St 1 dargestellt, die aus einem Teil der in F ig. 1 dargestellten Steuereinrichtung St besteht, wobei jetzt technische Realisierungsbeispiele für die in dieser Steuereinrichtung enthaltenen Funktionsgruppen dargestellt sind. Außer dieser Steuereinrichtung St 1 ist auch noch die Vermittlungsanlage V A angedeutet, die solche Signale liefert, die mit Hilfe der Steuereinrichtung St l zu verarbeiten sind. Die genannten Einrichtungen sind mit Hilfe weiterer Einrichtungen zur erfindungsgemäßen Anordnung ergänzt, und zwar mit Hilfe der Inverter 1 und mit Hilfe des Gatters FG, die, wie noch gezeigt werden wird, zusammen eine ODER-Schaltung bilden.
  • Wie bereits erwähnt, lassen sich in an sich bekannter Weise mit Hilfe eines Gatters, wie es beispielsweise an Hand von F i g. 2 beschrieben wurde, Gatter beliebiger logischer Funktionen aufbauen. Die logische Funktion, die durch ein derartiges Gatter ausgeführt wird, hängt davon ab, welche binären Signale an seinen Eingängen auftreten. So wirkt das in F i g. 2 dargestellte Gatter als ODER-Gatter, wenn als binäres 1-Signal ein positives Potential und als binäres 0-Signal beispielsweise Nullpotential gewählt wird, da dann unabhängig davon, ob an dem mit Q2 oder mit E2 bezeichneten Eingang oder auch an beiden Eingängen ein 1-Signal anliegt, am Punkt P ebenfalls ein 1-Signal auftritt. Andererseits wirkt das dargestellte Gatter als UND-Gatter, wenn als 1-Signal beispielsweise Nullpotential und als 0-Signal ein positives Potential gewählt wird, da in diesem Fall dann und nur dann am Punkt P ein 1-Signal auftritt, wenn sowohl am Eingang Q2 als auch am Eingang E2 ein 1-Signal anliegt. Beim Übergang von einem als UND-Gatter verwendeten derartigen Gatter zu einem als ODER-Gatter verwendeten derartigen Gatter kann das 1-Signal der einen Art in das 1-Signal der anderen Art umgesetzt werden. Dies kann mit Hilfe von Invertern, beispielsweise in Form von einstufigen Schaltverstärkern, erfolgen. So ist beispielsweise zwischen das als UND-Gatter wirkende Gatter GOd (F i g. 3) in die Zwischenergebnisleitung Z 2 der Inverter 1Z2 und zwischen das letztere Gatter und das bezüglich seines mit der Zwischenergebnisleitung Z3 verbundenen Eingangs als UND-Gatter wirksame Gatter GS in die Zwischenergebnisleitung Z3 der Inverter 1Z3 eingefügt.
  • Nach der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung sind mit solchen Leitungen der Steuereinrichtung Stl, auf denen während der Betriebspause normalerweise jeweils solche Signale auftreten, die zu einer Erfüllung der jeweiligen Verknüpfungsbedingungen nichts beitragen, die Eingänge einer gemeinsamen ODER-Schaltung für die Erfüllung der zu der jeweiligen Verknüpfungsbedingung beitragenden, auf den betreffenden Leitungen auftretenden Signale verbunden. Wenn als gemeinsame ODER-Schaltung ebenfalls ein zu dem in F i g. 2 dargestelltes analoges Gatter Verwendung finden soll, dann müssen die Eingänge dieses Gatters über Inverter mit den genannten Leitungen verbunden sein, wenn die dort auftretenden und zur Erfüllung einer UND-Verknüpfungsbedingung beitragenden Signale bei der ODER-Schaltung zur Abgabe eines die Erfüllung der ODER-Bedingung anzeigenden Ausgangssignals führen sollen. Auf den in Frage kommenden Leitungen E2, Q 2, Z 3, Q 4 und Z 4 (F i g. 3) der Steuerschaltung St l treten normalerweise während der Betriebspause positive Signale auf. Diese haben am Ausgang der jeweils nachgeschalteten Inverter 1 als Signal ein Erdpotential zur Folge, auf die das als ODER-Schaltung verwendete Gatter FG nicht anspricht. Tritt dagegen auf einer dieser Leitungen fälschlicherweise als Signal kein positives Potential, sondern beispielsweise Erdpotential auf, dann tritt am Ausgang des nachgeschalteten Inverters, beispielsweise des Inverters 11, ein positives Potential auf. Dieses hat dann am Ausgang des Gatters FG ' die Abgabe eines die Erfüllung der ODER-Bedingung anzeigenden Ausgangssignals zur Folge, das infolgedessen das Vorliegen eines fehlerhaften Signalzustandes anzeigt. Bei den in F i g. 3 vorhandenen Leitungen ist angedeutet, welches Potential dort normalerweise während der Betriebspausen auftritt. Außerdem ist in Klammern angegeben, welches Potential dort beispielsweise im Fehlerfall anliegt. Dabei kann es sich um ein positives Potential handeln, welches durch ein Pluszeichen angedeutet ist oder um ein Erdpotential, welches durch das Symbol l dargestellt ist. Statt des Erdpotentials kann dort auch ein negatives Potential oder, beispielsweise durch Drahtbruch bedingt, ein undefiniertes Potential auftreten, das sich in der Steuereinrichtung genauso auswirkt wie ein Signal in Form von Erdpotential.
  • Zur weiteren Erhöhung der Betriebssicherheit können in F i g. 3 statt der einen ODER-Schaltung FG zwei ODER-Schaltungen vorgesehen sein, von denen jede bei Vorliegen eines fehlerhaften Signalzustandes ein die Erfüllung der ODER-Bedingung anzeigendes Ausgangssignal liefert. Die Eingänge der zusätzlichen ODER-Schaltung sind dann ebenfalls über Inverter mit den genannten Leitungen an den in F i g. 3 angedeuteten Stellen verbunden, so daß auch bei Ausfall eines Inverters bzw: eines als ODER-Schaltung dienenden Gatters ein fehlerhafter Signalzustand angezeigt wird.
  • Neben den genannten Leitungen weist die Steuereinrichtung St 1 die zusätzliche Leitung Q 3 auf, die, wie in der Figur angedeutet, in der Betriebspause ein Signal führt, das zur Erfüllung einer Verknüpfungsbedingung der Steuereinrichtung beiträgt. Wie F i g. 1 zeigt, ist die Leitung Q 3 mit dem Sperreingang des Gatters S verbunden, so daß infolgedessen ein auf dieser Leitung auftretendes 0-Signal zur Erfüllung einer Verknüpfungsbedingung dieses Gatters beiträgt. Falls diese Leitung dagegen während der Betriebspausen ein 1-Signal aufzuweisen hätte, so könnte diese Leitung gegebenenfalls zusammen mit weiteren während der Betriebspausen normalerweise dasselbe Signal führenden Leitungen mit den Eingängen einer weiteren ODER-Schaltung verbunden -sein, die ebenso wie die ODER-Schaltung FS das Vorliegen eines fehlerhaften Signalzustandes anzeigte, wenn fälschlicherweise auf diesen Leitungen das zur Erfüllung der Verknüpfungsbedingung beitragende 0-Signal auftritt. Bei der Leitung Q 3 ist dies jedoch nicht möglich, da diese auch während der Betriebspause normalerweise ein als 0-Signal wirksames Erdpotential führt. In diesem Fall kann jedoch nach einer Ausgestaltung der Erfindung die Betriebssicherheit bezüglich dieser Leitung dadurch erhöht werden, daß jeweils neben einer solchen Leitung eine weitere, normalerweise die gleichen Signale führende Leitung vorgesehen ist, die zu einem entsprechenden weiteren Eingang des von dieser Leitung gesteuerten Gatters GS führt, wie dies in F i g. 3 dargestellt ist.
  • Da Potentialfreiheit auf einer der betrachteten Leitungen ebenso wie ein Erdpotential oder ein negatives Potential zum Ansprechen der betrachteten ODER-Schaltung führt, wird also durch ihre Verwendung die Betriebssicherheit auch gegenüber Fehlern erhöht, die durch Drahtriß oder schlechte Lötstellen hervorgerufen werden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur überwachung auf fehlerhafte Signalzustände in Steuereinrichtungen zur Verarbeitung binärer Zeichen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen, bei denen während der Betriebspausen auf zu diesen Steuereinrichtungen führenden Signalleitungen jeweils normalerweise solche Signale auftreten, die zu einer durch ein am Ausgang bzw. auf einer Zwischenergebnisleitung der betreffenden Steuereinrichtung auftretendes Signal angezeigten Erfüllung einer Verknüpfungsbedingung dieser Steuereinrichtung nichts beitragen, dadurch gekennzeichn e t, daß mit den genannten Signalleitungen (E 1, E2, Q l, Q 2 und Q4) sowie außerdem mit solchen Zwischenergebnisleitungen (Z3 und Z4), auf denen während der Betriebspause normalerweise jeweils die gleichen binären Signale auftreten wie auf den genannten Signalleitungen, die Eingänge einer gemeinsamen ODER-Schaltung (F) für die zur Erfüllung der jeweiligen Verknüpfungsbedingung beitragenden, auf den betreffenden Leitungen auftretenden Signale verbunden sind, die mit Abgabe eines die Erfüllung der ODER-Bedingung anzeigenden Ausgangssignals während der Betriebspause das Vorliegen eines fehlerhaften Signalzustandes anzeigt (F i g.1).
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von in der Steuereinrichtung enthaltenen UND-Gattern (U) und ODER-Gattern (0d) nur die UND-Gatter mit ihren Eingängen an die Eingänge der genannten gemeinsamen ODER-Schaltung angeschlossen sind (F i g.1).
  3. 3. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Betriebssicherheit zusätzlich Teile der betreffenden Steuereinrichtungen und/oder die genannte gemeinsame ODER-Schaltung doppelt vorgesehen sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Steuereinrichtung, die zusätzliche Leitungen aufweist, die in der Betriebspause Signale führen, die zur Erfüllung einer Verknüpfungsbedingung dieser Steuereinrichtung beitragen, jeweils neben einer solchen Leitung (Q 3) eine weitere, normalerweise die gleichen Signale führende Leitung (Q 3') vorgesehen ist, die zu einem entsprechenden weiteren Eingang jedes von der ersteren Leitung gesteuerten Gatters (GS) führt (F ig. 3).
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelt vorgesehenen Teile der Steuereinrichtung Funktionsgruppen sind, die jeweils nur eingangsseitig und ausgangsseitig zusammengeschaltet sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verdoppelung einer Funktionsgruppe gegebenenfalls die Eingänge (Q2, E2) der genannten gemeinsamen ODER-Schaltung an die Eingänge der einen (Dioden D 1 und D2) und die Signalleitungen (F 1, F 2) an die Eingänge der anderen Funktionsgruppe (Dioden D3 und D4) angeschlossen sind (Fig. 2).
DES102594A 1966-03-17 1966-03-17 Anordnung zur UEberwachung von Steuereinrichtungen zur Verarbeitung binaerer Zeichen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen Pending DE1275125B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033730B (de) * 1956-10-20 1958-07-10 Standard Elektrik Ag Anordnung zur UEberwachung zentraler Umordner

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