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DE1275160B - Einrichtung zur parametrischen Erregung bzw. Verstaerkung elektromagnetischer Wellen - Google Patents

Einrichtung zur parametrischen Erregung bzw. Verstaerkung elektromagnetischer Wellen

Info

Publication number
DE1275160B
DE1275160B DE1961S0077346 DES0077346A DE1275160B DE 1275160 B DE1275160 B DE 1275160B DE 1961S0077346 DE1961S0077346 DE 1961S0077346 DE S0077346 A DES0077346 A DE S0077346A DE 1275160 B DE1275160 B DE 1275160B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resonator
inner conductor
signal line
pump
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961S0077346
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Woerrlein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1961S0077346 priority Critical patent/DE1275160B/de
Publication of DE1275160B publication Critical patent/DE1275160B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F7/00Parametric amplifiers
    • H03F7/04Parametric amplifiers using variable-capacitance element; using variable-permittivity element
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices
    • H03K3/47Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices the devices being parametrons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)

Description

  • Einrichtung zur parametrischen Erregung bzw. Verstärkung elektromagnetischer Wellen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur parametrischen Erregung bzw. Verstärkung kurzer und sehr kurzer elektromagnetischer Wellen. Ein solcher parametrischer Schwingungserzeuger kann beispielsweise als Parametron in der Rechenmaschinentechnik Anwendung finden.
  • Ein Parametron ist ein schwingungsfähiges Gebilde, bei dem mindestens einer der Schwingkreisparameter steuerbar veränderlich ist und bei dem die anzuregende Signalschwingung sich als Subharmonische einer Pumpschwingung aufschaukelt, die periodisch und phasenrichtig immer wieder Energie an die anzufachende Signalschwingung abgibt. Das Parametron kann beispielsweise ein üblicher elektromagnetischer Schwingkreis mit konzentrierten reaktiven Schaltelementen L und C sein, bei dem entweder I. oder aber C veränderlich ist und gesteuert werden kann. Der erste Fall liegt bei einem ferromagnetischen Parametron vor, der zweite Fall bei einem elektrischen Parametron mit Varäctordiode.
  • Diese heute gebräuchlichen Ausführungsformen von Parametrons mit konzentrierten Reaktanzen L und C lassen sich aber nicht bei den hohen Betriebsfrequenzen betreiben, die in der Rechenmaschinentechnik im Zuge der allgemeinen Steigerung der Operationsgeschwindigkeit angestrebtwerden.Es sind nun Schaltungsanordnungen bekanntgeworden, die zur Erzielung höherer Frequenzen Hohlraumresonatoren verwenden, in denen eine Schwingung parametrisch angefacht wird. Eine solche Anordnung ist in der Zeitschrift »Proceedings of the IRE«, Juni 1958, S. 1301, sowie in der Zeitschrift »Fernmeldepraxis«, Bd.37, Nr.6, beschrieben. Sie besteht aus einem Hohlraumresonator, der drei Öffnungen besitzt, von denen zwei in gleichem Abstand von jeweils einem Stirnende des Hohlraumresonators angeordnet sind. Durch diese Öffnungen wird das Eingangs- und Ausgangssignal kapazitiv ein- bzw. ausgekoppelt. Die dem Ausgang benachbarte Stirnseite des Hohlraumresonators enthält die dritte, zur Einkopplung der Pumpfrequenz vorgesehene Öffnung. In der Mitte des Resonators befindet sich eine gegen die Wandung des Resonatorkörpers gleichspannungsisolierte Varactordiode, deren Kapazität spannungs- bzw- feldstärkeabhängig ist. Wird nun eine geeignete, auf eine Resonanzfrequenz des Resonators abgestimmte Eingangsspannung eingekoppelt, so wird diese durch die Pumpspannung, deren Frequenz doppelt so groß wie die der Eingangsspannung ist, verstärkt und kann am Ausgang abgenommen werden.
  • Der Nachteil dieser Anordnung besteht darin, daß eine Einstellung des Arbeitspunktes der Varactordiode nicht möglich ist, weil diese von außen nicht zugänglich ist. Eine genaue Einstellung des Arbeitspunktes ist aber zur Erzielung einer bestimmten Verstärkung notwendig.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, ein Parametron zu schaffen, das diesen Nachteil nicht aufweist. Dies wird unter Verwendung eines Leitungsresonators, dessen effektive Länge gleich der halben Wellenlänge der anzuregenden Welle ist und der an eine Pump- und mindestens eine Signalleitung angeschlossen ist, dadurch erreicht, daß der Resonator mindestens teilweise mit einem Material mit feldstärkeabhängiger Dielektrizitätskonstante gefüllt ist, daß ein von der äußeren Wandung elektrisch isolierter Innenleiter vorhanden ist und daß das aus äußerer Wandung und Innenleiter bestehende Leitersystem an eine Vorspannungsquelle angeschlossen ist und daß die Signalleitung in der Mitte und die Pumpleitung ein Fünftel der Resonatorlänge vom Resonatorende entfernt an den Resonator angeschlossen ist.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß das den Resonator ausfüllende Material ferroelektrische Eigenschaften wie z. B. Bariumtitanat besitzt. Dabei ermöglicht die hohe Dielektrizitätskonstante des Bariumtitanats besonders kleine räumliche Abmessungen der Reson,atoren. Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung und Ausgestaltung der Einrichtung nach der Erfindung ist der Leitungsresonator mit Bariumtitanat fast vollständig ausgefüllt, wobei in Umgebung des Signalleitungsanschlusses der Resonator zweckmäßigerweise frei von Bariumtitanat bleibt, weil dadurch die Bedämpfung vermindert wird. Der Anpassung wegen ist es vorteilhaft, an dieser Stelle dem Innenleiter einen größeren Durchmesser zu geben.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. F i g. 1 zeigt einen allseitig metallisch geschlossenen Leitungsresonator. Der Innenraum 1 zwischen den Außenwänden 2 und dem Innenleiter 3 ist mit Bariumtitanat ausgefüllt. Der Innenleiter 3 ist von den Außenwänden 2 durch ein Isolationsstück 4 und eine Isolationshülse 5 elektrisch isoliert und kann über die Leitung 6 an eine Vorspannungsquelle angeschlossen werden, deren anderer Pol über die Leitung 7 mit der Außenwand 2 des Resonators zu verbinden ist. Der Resonator bildet also einen Kondensator mit Bariumtitanat als Dielektrikum.
  • F i g. 2 a zeigt die Spannungsverteilung längs des Resonators bei einer Schwingung mit der Pumpfrequenz, die sich in dem Resonator als stehende Welle ausbilden kann. Diese Pumpwelle weist zwei Amplitudenmaxima auf, ist also nicht die Grundschwingung, sondern die erste Oberschwingung.
  • F i g. 2 b zeigt die Spannungsverteilung längs des Resonators bei einer stehenden Welle der Grundschwingung im gleichen Resonator. Diese Grundschwingung mit der halben Pumpfrequenz wird als Signalwelle verwendet. Sie kann unter geeigneten Bedingungen durch die Pumpwelle angefacht, d. h. zu immer größerer Amplitude aufgeschaukelt werden. Diese parametrische Erregung der Signalwelle geschieht im einzelnen folgendermaßen: In den Spannungsmaxima der Pumpwelle wird der Wert der Dielektrizitätskonstante des Bariumtitanats am stärksten geändert. Stellt man sich die stehende Pumpwelle als überlagerung von hin- und zurücklaufenden Wellen vor, wie es der räumliche Spannungsamplitudenverlauf in der F i g. 3 a zeigt, so ergibt sich der zeitliche Spannungsamplitudenverlauf nach F i g. 3 b. Der übersichtlichkeit wegen sei diese Sinuswelle ersetzt durch die Rechteckwelle nach F i g. 3 c; entsprechende Wirkungen ergäben sich aber auch im Falle der Sinuswelle. Die Spannung hat den in der F i g. 3 d dargestellten zeitlichen Verlauf der Dielektrizitätskonstante und damit der Kapazität zur Folge. Die Kapazität wird also zwischen dem Wert Co, der durch eine elektrische Vorspannung des Bariumtitanats voreingestellt ist, und dem Wert Cl hin und her gesteuert. Durch die periodischen Veränderungen der Kapazität wird die parametrische Schwingung gemäß F i g. 3 e angefacht. Sie sei zunächst noch schwach, ihre Amplitude ist mit U, bezeichnet. Die erste Kapazitätserhöhung zur Zeit To, hat keinen Einfluß auf die Spannung, denn diese ist Null. Die erste Kapazitätsverminderung zur Zeit T1 erhöht aber die Spannung, da der Induktivität wegen sich die Ladung des Kondensators nicht plötzlich verändern kann. Die erhöhte Spannung verläuft so, als wäre ihre Amplitude UI gewesen. Die zweite Kapazitätserhöhung zur Zeit To 2 bleibt wiederum ohne Einfluß auf die Spannung. Die zweite Kapazitätsverminderung zur Zeit T2 führt wiederum zu einer Spannungserhöhung, so, als wäre die Amplitude U2 usw. Auf diese Weise schaukelt sich die parametrisch erregte Signalwelle zu immer größerer Amplitude auf, nämlich in der nächsten Halbperiode auf die Amplitude U3 usw. Zu den Zeiten T1, T2, T3 usw. gibt die Pumpwelle auf dem Umweg über den elektrischen Energieinhalt des Dielektrikums Energie an die anzufachende Signalwelle ab. Diesen Vorgang nennt man parametrische Erregung.
  • Bei der Erläuterung der Schwingungsanfachung gemäß F i g. 3 e wurde von einer bereits vorhandenen schwachen Signalschwingung mit der Amplitude Uo ausgegangen. Diese Schwingung kann beispielsweise von einer nur vor dem Einschalten der Pumpspannung eingekoppelten Signalspannung herrühren. Die Schwingung kann in einer von zwei um 180° verschiedenen Phasenlagen auftreten; in der F i g. 3 e ist eine davon willkürlich angenommen. Den beiden Phasenlagen sind die binären Informationen »0« und »1«, mit denen elektronische Rechenmaschinen arbeiten, eindeutig zugeordnet. Welche der beiden Phasenlagen vorliegt, läßt sich besonders einfach entscheiden durch Vergleich mit einer Referenzschwingung gleicher Frequenz. Daher wird in Rechenmaschinen, die mit Parametrons arbeiten, eines von diesen zum Referenzparametron bestimmt und seiner Signalschwingung die binäre Information »0« zugeordnet.
  • F i g. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Parametrons mit Anschlüssen 6/7 für die elektrische Vorspannungsquelle, 8/9 für die Signalleitung und 10/11 für die Pumpleitung. Es ist in diesem speziellen Beispiel nur eine einzige Signalleitung vorgesehen, wie es bei Parametrons üblich ist, weil nämlich die Signale zu verschiedenen Zeiten ein- bzw. ausgekoppelt werden. Die Signal- und Pumpleitungen sind im Bereich maximaler elektrischer Feldstärke der Signal- bzw. Pumpwelle kapazitiv angekoppelt. Zwecks gegenseitiger Entkopplung der Signal- und Pumpleitungen ist die Signalleitung in der Resonatormitte angeschlossen, weil dort (nach F i g. 2b) das Maximum der Signalspannung und zugleich (nach F i g. 2 a) ein Minimum der Pumpspannung auftritt. Zur Einkopplung der Pumpschwingung ist hingegen die Resonatormitte ungeeignet, vielmehr eignet sich hierzu das zweite und das vierte Fünftel des Resonators.
  • Die in der Nähe der Signalankopplungsstelle gelegenen Bereiche des Ferroelektrikums bewirken wohl eine Bedämpfung des Systems, da an dieser Stelle die Signalspannung ihr Maximum erreicht, tragen jedoch nur wenig zur parametrischen Erregung bei, da die Pumpspannung an dieser Stelle ein Minimum aufweist. Es ist daher zweckmäßig, den Resonator nur teilweise mit Bariumtitanat auszufüllen und insbesondere die Umgebung 12 der Signalankopplungsstelle frei zu lassen, um dadurch die Kreisgüte des Resonators zu erhöhen. Durch entsprechende Vergrößerung des Innenleiterquerschnitts 13 an dieser Stelle lassen sich Sprünge des Wellenwiderstandes an der Grenzfläche des Dielektrikums vermeiden.
  • Die Erfindung wurde an Hand eines speziellen Ausführungsbeispiels beschrieben. Selbstverständlich sind mannigfache Abwandlungen und Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes ohne weiteres möglich. Insbesondere sei auf die Möglichkeit hingewiesen, die Einrichtung auch zur parametrischen Verstärkung von Signalschwingungen zu verwenden, dadurch, daß Signalein- und -ausgänge voneinander getrennt werden, so daß gleichzeitig das zu verstärkende Signal ein- und das verstärkte Signal ausgekoppelt werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur parametrischen Erregung bzw. Verstärkung elektromagnetischer Wellen unter Verwendung eines Leitungsresonators, dessen effektive Länge gleich der halben Wellenlänge der anzuregenden Welle ist und der an eine Pump- und mindestens eine Signalleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonator mindestens teilweise mit einem Material mit feldstärkeabhängiger Dielektrizitätskonstante gefüllt ist, daß ein von der äußeren Wandung elektrisch isolierter Innenleiter vorhanden ist und daß das aus äußerer Wandung und Innenleiter bestehende Leitersystem an eine Vorspannungsquelle angeschlossen ist und daß die Signalleitung in der Mitte und die Pumpleitung ein Fünftel der Resonatorlänge vom Resonatorende entfernt an den Resonator angeschlossen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Resonator ausfüllende Material ferroelektrische Eigenschaften wie z. B. Bariumtitanat besitzt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonator auf der Höhe des Signalleitungsanschlusses von ferromagnetischem Material frei ist und daß dort der Innenleiter einen größeren Durchmesser aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1099 007; »Die Naturwissenschaften«, H.10/1960, S.220, 221; »Fernmeldepraxis«, vom 15.3.1960, S.218 bis 220; »Proceedings of the IRE«, Juni 1958, S. 1301; »IBM Technical Disclosure Bulletin«, Dezember 1960, S. 33 bis 35.
DE1961S0077346 1961-12-29 1961-12-29 Einrichtung zur parametrischen Erregung bzw. Verstaerkung elektromagnetischer Wellen Pending DE1275160B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099007B (de) * 1957-06-06 1961-02-09 Western Electric Co Parametrischer Wanderfeldverstaerker

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099007B (de) * 1957-06-06 1961-02-09 Western Electric Co Parametrischer Wanderfeldverstaerker

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