DE1038127B - Quarzkontrollierte Oszillatorschaltung - Google Patents
Quarzkontrollierte OszillatorschaltungInfo
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- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
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- H03B5/30—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator
- H03B5/32—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator
- H03B5/34—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator being a piezoelectric resonator active element in amplifier being vacuum tube
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- H03B2201/0258—Varying the frequency of the oscillations by electronic means the means being an electronic switch for switching in or out oscillator elements the means comprising a diode
Landscapes
- Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine quarzkontrollierte Oszillatorschaltung.
Um die Frequenzkonstanz, die bei belasteten Oszillatoren durch Änderungen der Wechselstromwiderstände
beeinträchtigt wird, zu verbessern, war es bekannt, den frequenzerzeugenden Kreis einer Oszillatorschaltung
weitgehend von rückwirkenden Einflüssen freizuhalten. Eine häufig angewendete Schaltung
ist der elektronengekoppelte Oszillator, bei dem der Schwingkreis zwischen Kathode, Steuergitter und
Schirmgitter einer Pentode angeordnet ist, wobei sich das Schirmgitter im allgemeinen auf Massepotential
befindet. Die Hochfrequenzenergie wird über den Anodenkreis, der nicht an der Schwingungserzeugung
beteiligt und durch das auf Massepotential liegende Schirmgitter abgeschirmt ist, abgenommen. Es ist
auch bekannt, die Frequenzkonstanz einer solchen Schaltung durch Quarzstabilisierung weiter zu verbessern,
z. B. dadurch, daß zwischen Steuergitter und Schwingkreis ein Quarz geschaltet wird.
Eine solche Schaltung hat hinsichtlich der Frequenzkonstanz gewisse Nachteile, die sich insbesondere
dann bemerkbar machen, wenn es sich um Oberwellenquarze handelt zur Erzeugung sehr hoher
Frequenzen. Es besteht dann die Schwierigkeit, den Einfluß des phasendrehenden Oszillatorkreises auf die
Quarzfrequenz möglichst klein zu halten. Außerdem wirkt sich die Gitterkathodenkapazität, die parallel
zum Quarz liegt, nachteilig auf die Frequenzstabilität aus. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der
Quarz beidseitig auf Schwingungspotential liegt. Das bedeutet für den Fall einer Frequenzumschaltung,
ζ. B. durch Umschalten der Steuerquarze mittels Richtleiter, daß sich die Erdkapazitäten störend bemerkbar
machen.
Die Erfindung gibt eine Schaltung an, in der eine Beeinflussung des Steuerquarzes weitgehend vermieden
wird und die außerdem die Anwendung einer vorteilhaften und sicheren Frequenzumschaltung ermöglicht,
wenn die Erzeugung verschiedener Frequenzen mittels umschaltbarer Steuerquarze vorgesehen
ist.
Gemäß der Erfindung wird eine quarzkontrollierte Oszillatorschaltung mit Elektronenkopplung so ausgeführt,
daß einem zwischen Steuergitter und Schirmgitter der Oszillatorröhre liegenden Schwingkreis mit
einer zur Kathode führenden induktiven oder kapazitiven Anzapfung ein zwischen dem Schirmgitter und
dem schirmgitterseitigen Ende des Schwingkreises angeordneter Steuerquarz in Reihe geschaltet ist, der
auf einen oder mehrere andere dazu parallel liegende Steuerquarze mittels auf der Erdseite liegender steuerbarer
Richtleiter frequenzumschaltbar ausgebildet ist. Dadurch ergibt sich, daß der phasendrehende Oszilla-
Quarzkontrollierte Oszillatorschaltung
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Franz Edmaier, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
torkreis wegen der fehlenden Gittervorspannung durch die Gitter-Kathoden-Strecke der Oszillatorröhre
stark gedämpft ist und eine dementsprechend breite Resonanzkurve erhält. Frequenzänderungen des
Oszillatorkreises beeinflussen die Frequenzstabilität des Steuerquarzes daher nur außerordentlich wenig.
Die zum Quarz parallel liegende Kathodenschirmgitterkapazität
wirkt sich, da sie durch das Steuergitter abgeschirmt ist, praktisch nicht auf die Frequenzkonstanz
aus.
Da der Quarzkreis in seiner Serienresonanz schwingt und die Impedanzen dementsprechend klein
sind, da zum anderen der Quarz in die Schaltung so eingebaut ist, daß er einseitig auf Erdpotential liegt,
kann die Oszillatorschaltung vorzugsweise mittels Richtleiter frequenzumschaltbar ausgebildet werden.
Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung ist in der Figur dargestellt.
An das Steuergitter, die Kathode und das Schirmgitter der Pentode 1 ist der frequenzbestimmende
Schwingkreis 2, 3 angeschlossen. Die hier angewandte Dreipunktschaltung mit induktiver Spannungsteilung
(Hartley) kann durch eine Schaltung mit kapazitiver Spannungsteilung (Colpitts) ersetzt werden. Der
Anodenkreis, der nicht an der Schwingungserzeugung beteiligt ist, wohl aber durch Abstimmung des
Kreises 13, 14 auf ein ganzzahliges Vielfaches der Grundfrequenz zur Frequenzvervielfachung herangezogen
wird, ist durch das über den Kondensator 12 geerdete Schirmgitter gegen den der Frequenzerzeugung
dienenden Teil der Pentode abgeschirmt. Zur Verbesserung der Frequenzstabilität ist zwischen dem
schirmgitterseitigen Ende des Schwingkreises 2, 3, der mit einer zur Kathode führenden Anzapfung versehen
ist, und dem Schirmgitter der Pentode über den Kondensator 12 ein Steuerquarz, beispielsweise 7,
809 60O/340
eingeschaltet. Frequenzverstimmungen durch Änderungen des Schwingkreises 2, 3 beeinflussen den in
Serienresonanz arbeitenden Steuerquarz nur ganz geringfügig, da der durch die Steuergitter-Kathoden-Strecke
der Pentode gedämpfte Schwingkreis 2, 3 eine breite Resonanzkurve besitzt.
Oberwellenquarzschaltungen, die im allgemeinen geringere Frequenzstabilität aufweisen als Schaltungen
mit Grundwellenquarzen, arbeiten in der erfindungsgemäßen Anordnung, wie Versuche gezeigt
haben, einwandfrei.
Die Frequenzumschaltung in Oszillatoren, die bei Verwendung mechanischer Umschalter, z. B. Relais,
vor allem bei sehr hohen Frequenzen unstabile Verhältnisse zur Folge haben, kann in der erfindungsgemäßen
Schaltung wegen der kleinen Impedanzen des in Serienresonanz arbeitenden Quarzkreises vorteilhafterweise
mittels einer Kombination je eines Steuerquarzes 4, 5, 6 oder 7 mit je einem Richtleiter
8, 9, 10 oder 11 vorgenommen werden. Über ao einen Schalter 15 wird jeweils der dem einzuschaltenden
Steuerquarz zugeordnete Richtleiter an eine Spannung gelegt, die ihn leitend macht, während alle
übrigen Richtleiter durch eine Vorspannung gesperrt sind.
Claims (1)
- Patentanspruch:Quarzkontrollierte Oszillatorschaltung mit Elektronenkopplung, dadurch gekennzeichnet, daß einem zwischen Steuergitter und Schirmgitter der Oszillatorröhre liegenden Schwingkreis mit einer zur Kathode führenden induktiven oder kapazitiven Anzapfung ein zwischen dem Schirmgitter und dem schirmgitterseitigen Ende des Schwingkreises angeordneter Steuerquarz in Reihe geschaltet ist, der auf einen oder mehrere andere dazu parallel liegende Steuerquarze mittels auf der Erdseite liegender steuerbarer Richtleiter frequenzumschaltbar ausgebildet ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 256 363;
britische Patentschrift Nr. 287 484;
USA.-Patentschrift Nr. 2 553 366;
W. A. Edson : »Vacuum Tube Oszillators«,
New York, 1953, S. 204-205.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 600/340 9.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50528A DE1038127B (de) | 1956-09-26 | 1956-09-26 | Quarzkontrollierte Oszillatorschaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50528A DE1038127B (de) | 1956-09-26 | 1956-09-26 | Quarzkontrollierte Oszillatorschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1038127B true DE1038127B (de) | 1958-09-04 |
Family
ID=7487787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50528A Pending DE1038127B (de) | 1956-09-26 | 1956-09-26 | Quarzkontrollierte Oszillatorschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038127B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090727B (de) * | 1959-08-22 | 1960-10-13 | Deutsche Bundesbahn | Frequenzumschaltung quarzgesteuerter Oszillatoren mittels Halbleiterdioden |
| US3020421A (en) * | 1959-09-08 | 1962-02-06 | Collins Radio Co | Crystal switching system |
| US3070754A (en) * | 1960-02-24 | 1962-12-25 | Singer Mfg Co | Signal generator utilizing plural oscil-lators with plural crystals |
| FR2283581A1 (fr) * | 1974-08-30 | 1976-03-26 | Thomson Csf | Oscillateur multifrequences a quartz |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB287484A (en) * | 1927-03-21 | 1929-03-28 | Marconi Wireless Telegraph Co | Improvements in or relating to piezo-electric devices |
| CH256363A (fr) * | 1942-11-23 | 1948-08-15 | Bataille Roger | Procédé pour le réglage d'un poste radio-électrique sur une fréquence désirée et poste radio-électrique pour la mise en oeuvre de ce procédé. |
| US2553366A (en) * | 1949-06-15 | 1951-05-15 | Pye Ltd | Crystal controlled high-frequency oscillator |
-
1956
- 1956-09-26 DE DES50528A patent/DE1038127B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB287484A (en) * | 1927-03-21 | 1929-03-28 | Marconi Wireless Telegraph Co | Improvements in or relating to piezo-electric devices |
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| DE1090727B (de) * | 1959-08-22 | 1960-10-13 | Deutsche Bundesbahn | Frequenzumschaltung quarzgesteuerter Oszillatoren mittels Halbleiterdioden |
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