DE1275030B - Vorrichtung zur Herstellung von Bucheinbanddecken - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von BucheinbanddeckenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B42c
Deutsche Kl.: 11 c - 3
Nummer: 1275 030
Aktenzeichen: P 12 75 030.0-27 (S 89916)
Anmeldetag: 10. März 1964
Auslegetag: 14. August 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Bucheinbanddecken, mit einer senkrechten,
höhenverschiebbaren und abwechselnd hin und her drehenden Welle, mit wenigstens einem
einen Saugkopf tragenden Arm, und mit einer Bremse zum Abbremsen der senkrechten Welle während
deren Drehbewegung.
Bei derartigen Vorrichtungen erfaßt der Saugkopf die Seitenteile und die Rückenteile des Einbandes,
um diese auf eine Plattform zu bringen, auf der diese Teile weiterverarbeitet werden. Die Hin- und Herbewegung
der Welle, die den den Saugkopf tragenden Arm aufweist, führt zu Schwingungen, deren Stärke
mit zunehmender Größe der Bucheinbände gefährliche Größenordnungen annehmen kann.
Die Verminderung von Schwingungen dieser Art mit Hilfe von Bremsen ist nicht neu. Es ist außerdem
schon bekannt, mit der Bremse die senkrechte Welle während ihrer Drehbewegung abzubremsen.
Dazu dient bei den vorbekannten Vorrichtungen eine mechanische Bremse. Hieraus ergeben sich jedoch
eine Reihe von Schwierigkeiten.
Wenn auf der Vorrichtung verschiedene Bucheinbände mit entsprechend unterschiedlichen Größen
und Gewichten hergestellt werden, müssen verschie- as
dene Saugköpfe und Arme eingebaut werden. Dann arbeitet eine mechanische Bremse nicht genau genug,
um die geänderten Massen hinreichend zu berücksichtigen. Daneben lassen sich die Abmessungen der
mechanischen Bremse sowie ihre eigene Masse nicht beliebig verkleinern. Deshalb kann die Bremse häufig
nur unter Schwierigkeiten an einer bestimmten Stelle in der Vorrichtung untergebracht werden, an der
auch andere Einrichtungen liegen müssen und an der für die Nachstellung, Wartung und Untersuchung der
Bremse hinreichend Platz vorhanden ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das eingangs dargestellte Problem der Abbremsung der hin
und her drehenden Welle so zu lösen, daß insbesondere solche Schwierigkeiten und Nachteile vermieden
werden.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung grundsätzlich durch ein die Bremse bildendes
hydraulisches System mit einer kreisbogenförmigen, mit Flüssigkeit gefüllten und die senkrechte Welle
umgebenden feststehenden Kammer, einem sich in der Kammer entsprechend dem Kreisbogen abwechselnd
hin und her drehenden, angetriebenen Flügel und mit einem an der Kammer angeschlossenen
äußeren Kreislaufsystem zum Ausgleich der durch den Flügel in der Kammer bewegten Flüssigkeit,
wobei die Drehbewegung des Flügels in einer Dreh-Vorrichtung zur Herstellung von
Bucheinbanddecken
Bucheinbanddecken
Anmelder:
Smyth Europea S. p. A., Mailand (Italien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. H. Bahr und Dipl.-Phys. E. Betzier,
Patentanwälte, 4690 Herne, Freiligrathstr. 19
Als Erfinder benannt:
Lorenzo Depetris,
Giovanni Depetris, Mailand (Italien)
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 10. Mai 1963 (9934)
Italien vom 10. Mai 1963 (9934)
richtung auf die senkrechte Welle übertragbar ist und das Kreislaufsystem für den Durchlauf der bei
dieser Drehbewegung aus der Kammer verdrängten Flüssigkeit einen veränderlichen Durchlaufquerschnitt
aufweist.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann so ausgebildet werden, daß das äußere Kreislaufsystem
zwei Leitungen, die jeweils an die Kreisbogenenden der Kammer angeschlossen sind und an einem Rückschlagventil
enden, eine das Rückschlagventil überbrückende Leitung und ein weiteres Rückschlagventil
aufweist, das in entgegengesetzter Richtung wirkt und mit einem einstellbaren Drosselventil in Reihe
geschaltet ist.
Der Flügel kann mit einem drehbaren Zahnrad angetrieben werden, das zwei außermittig angeordnete,
um 180° versetzte Bohrungen, die zur Zahnradachse symmetrisch angeordnet sind, aufweist; die
senkrechte Welle trägt dann mindestens einen außermittig angeordneten Stift, der in die Bohrungen des
Zahnrades eingreifen kann.
Es ist ferner zweckmäßig, zur Ausrichtung des Stiftes gegenüber den Bohrungen eine Einrichtung zu
verwenden, die aus zwei zur Achse der senkrechten Welle symmetrisch angeordneten und mit der Welle
über einen Träger fest verbundenen koaxialen Rollen sowie zwei die Rollen führenden Schienen, die an
einer senkrechten Querwand befestigt sind, besteht, wobei die Schienen nach oben nur so weit verlaufen,
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daß sich die senkrechte Welle in der Endstellung drehen kann.
An Hand von Zeichnungen wird das Ausfuhrungsbeispiel
der Erfindung beschrieben; es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Herstellung von
Bucheinbanddecken in Seitenansicht,
Fig. 2 den Gegenstand nach Fig. 1 in Stirnansicht,
Fig. 3 den Gegenstand nach den Fig. 1 und 2 in Aufsicht,
Fig. 4 im vergrößerten Maßstab und im Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 1 den Antrieb der
Vorrichtung,
Fig. 5 in vergrößertem Maßstab und im Längsschnitt den Antrieb,
F i g. 6 und 7 Schnittdarstellungen längs der Linien VI-VI bzw. VII-VII der Fig. 1,
F i g. 8 einen Querschnitt längs der Linie VIII-VIII
der Fig. 3,
F i g. 9 einen Schnitt in vergrößertem Maßstab und
F i g. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X der Fig. 9.
Die in den Zeichnungen wiedergegebene Vorrichtung weist nach Fig. 3 zwei allgemein mit Cl und
C2 bezeichnete Beschickungsvorrichtungen für Seitenteile eines Bucheinbandes auf. Die Seitenteile ,sind
mit ihren Kanten auf einem Buchrückenteil an einer Zuführungsstation angeordnet. Von dort werden sie
mit Hufe der Beschickungsvorrichtungen Cl, C 2 bis zu einer Plattform PT gefördert. Diese ist in der
Höhe einstellbar. Auf ihr werden die Seitenteile und der Rückenteil mit einer eine Leimschicht tragenden
Leinwand verleimt. Eine Vorrichtung CT dient zum Überziehen der Leinwand mit Klebstoff und zu deren
Weitergabe an eine Schiene Bt, die die Leinwand zur Plattform PT fördert
Eine senkrechte Welle 41 hat einen Arm, 4er einen Saugkopf (Fig. 1 und 2) trägt. Der Saugkopf
zieht die Seitenteile und den Rückenteil von einer Zuführungsstation ab und trägt sie, bis sie auf der
Leinwand liegen, die auf der Plattform PT ausgelegt ist.
Unter dem Maschinenrahmen befindet sich eine Bettplatte 1 mit zwei Seitenwänden Iß, Xb, die durch
Querverstrebmngsw.ände verbunden sind.
An einer Seitenwand .der Bettplatte 1 (Fig. 6) ist
unten eine Konsole,! befestigt, die eine Längsführung
für einen .Sehlitten 3 raufweist. Der Schlitten 3 ist bei
3a verlängert und trägt eine .Schraube 4, die mit Hilfe eines Handrades 4a (Fig. 1) von Hand gedreht
werden Jcann.
Fin die Maschine antreibender Elektromotor 5 ist
auf dem Schlitten 3 befestigt. Die Motorwelle trägt eine Scheibe 6 für meinen Keilriemen 7, der Bewegungen
auf einen zylindrischen Teil Sa (F i g. 1) einer drehbar auf Einern Halter 9 montierten Seheibe
(F i g. 4) überträgt, die an der Bettplatte 1 neben der Konsole 2 befestigt ist.
Zwei Keilriemen 10 laufen auf dem gerillten Teil 8 b einer Scheibe und stehen unter der Wirkung
einer einstellbaren Rolle 11. Die Keilriemen treiben eine :Scheibe 12 an, die an einem Ende einer Welle
13 sitzt. Eine Platte 14 .versehließt eine Bohrung in der Seitenwand 1« des Maschinenrahmens. Die Welle
13 sitzt in Lagern, die in einem -Kopf 15 α auf einem Arm 15 angebracht sind, der an der Platte 14 befestigt
ist. Eine UmfangsriHe .mit trapezförmigem -Querschnitt ist in der Nabe 16 für die Scheibe 12
angebracht. In ihr läuft ein Keilriemen 17, der auch über eine Scheibe 18 auf einer Welle 19 läuft. Die
Welle liegt parallel zur Welle 13 und sitzt in Lagern in einer Durchbohrung in der Platte 14, sowie in
einem Halter 20, der am Kopf 15a auf dem Arm 15 befestigt ist. Auf der Welle 19 sitzt jenseits der Platte
14 ein Zahnrad 21.
Die Welle 13 wirkt auf eine weich eingreifende Reibungskupplung 22, sie wird von einem elektrischen
ίο Kontakt 23 gesteuert. Die Abtriebswelle 24 der Kupplung 22 verläuft koaxial zur Welle 13 und ist
in der Platte 14 und in einem Halter 25 gelagert. Die Welle 24 trägt ein Zahnrad 26 zwischen der Platte 14
tind dem Halter 25. Das Zahnrad 26 kämmt mit einem größeren Zahnrad 27 auf einer Welle 28, die
drehbar in der Platte 14 bzw. einer Bohrung sitzt, welche durch eine Deckplatte 29 α verschlossen ist.
Die Platte stellt einen Schenkel 29 & eines U-förmigen Halters 29 dar. Jenseits des Zahnrades 27 trägt die
Welle 28 ein Zahnrad 30, das mit einem größeren Zahnrad 31 auf einer Nockenwelle 32 kämmt; sie
trägt nicht gezeichnete Nocken zur Steuerung der verschiedenen Arbeitsvorgänge der Maschine.
Der zwischen der Platte 14 und dem Schenkel 29 & des Halters 29 liegende Teil der Welle 28 trägt ein
frei drehbares Zahnrad 33 (Fi g. 5), welches mit dem
Zahnrad21 (Fig. 4) auf der Welle 19 kämmt, die
von der Welle 13 über den Keilriemen 17 und die Seheibe 18 angetrieben wird. Ein 1LiHaIiTiLa 34 ist auf
der Welle 28 in der Nähe des Zahnrades 33 gelagert, während eine Scheibe 35 auf der Welle 28 an der
Seite des Zahnrades 34 angeordnet ist, die in Richtung des Schenkels 29 b des Halters 29 weist.
Das Zahnrad 26 kämmt mit einem Zwisehenzahnrad 36 (F i g. 2) auf einem Halter, der an der Innenfläche
der Seitenwand la des Maschinenrahmens befestigt ist. Das Zwischenzahnrad 36 kämmt seinerseits
mit einem Zahnrad 37 a auf der Klebstoff auftragenden
Walze 38.
Ein Leinwandzylinder 40 sitzt oberhalb der in einen Behälter 39 mit Klebstoff eintauchenden
Walze 38.
Zwischen den Seitenwänden la, 16 des Rahmens
ist eine senkrechte Welle 41 angeordnet. Die Welle 41 ist drehbar und in axialer Richtung verschieblich
in einem Bodenhalter 42 gelagert (Fig. 8), der an einer Querwandung 43 des Maschinenrahmens befestigt
ist. Eine zweite Lagerung befindet sich in einem oberen Halter 44, der wie der Bodenhalter 42
an der Querwandung 43 befestigt ist. Das untere Ende der Welle 41 trägt eine drehbare Büchse 45
(Fig. 6 und 8) mit einer ringförmigen UmfangsriHe 46. Die Umfangsrille 46 führt einen Ansatz 47. Dieser
sitzt drehbar auf dem Ende eines Armes 48 (Fig. 8) eines Winkelhebels auf einer Querwelle 49. Der
andere, in den Zeichnungen nicht sichtbare Arm dieses Winkelhebels verläuft bis zu einer Scheibe 50
(Fi g. 7) auf der Nockenwelle 32, welche eine endlose gekrümmte Rille 51 aufweist, in der eine nicht
gezeichnete Rolle läuft, die am Ende des anderen Armes .des Winkelhebels angebracht ist. Die Rille 51
und die übrige Vorrichtung -bewirken, daß der Arm zwischen .einer in Fig. 9 wiedergegebenen unteren
Stellung und einer in Fig. 6 wiedergegebenen oberen Stellung beweglich ist.
Der obere Halter 44 trägt einen Block 52 (Fig. 10) mit einer Bohrung, deren Mittelteil einen geringeren
Durchmesser aufweist als der Endteil.
I 275
Der Block 52 hat senkrechte Seitenflansche 53 (Fig. 10), die die Ränder einer Bohrung (Fig. 6)
im oberen Teil der Querwandung 43 erfaßt.
Eine Hülse 57 auf der Welle 41 ist drehbar im Block 52 über ein Wälzlager 54 mit Abschlußdeckplatten
55 und mit Abdichtungen 56 montiert. Die Hülse 57 ist nicht unmittelbar auf der Welle 41 befestigt.
Der Rand des Mittelteils der Bohrung im Block 52 und die einander gegenüberliegenden Radialflächen
der Abschlußdeckplatten 55 (Fig. 9 und 10)
bilden mit dem Außenumfang der Hülse 57 eine Ringkammer58. Diese Ringkammer umschließt einen
Flügel 59, der mit Hilfe von Schrauben 60 mit der Hülse 57 verbunden ist, und zwei Anschläge 61, 62,
die an den Block 52 angeschraubt sind. Das vom Block 52 nach unten weisende Ende der Hülse 57
trägt ein Zahnrad 63, das mit einer Zahnstange 64 kämmt, die verschiebbar in einer L-förmigen Führung
65 montiert ist (Fig. 6). Das der Nockenwelle ao 32 zugewandte Ende der Zahnstange ist über einen
Lenker 66 und einen Querzapfen 67 an eine Gabel angeschlossen, die am Oberteil eines Armes 68 befestigt
ist, welcher sich auf der Querwelle 49 verschwenken kann. Der Arm 68 sitzt in der Nähe der
Scheibe 69 (F i g. 8) auf der Nockenwelle .32. Die Scheibe 69 trägt eine durchgehend gekrümmte Rille
70 in ihrer der Scheibe 50 gegenüberliegenden Fläche (F i g. 7), die die senkrechte Bewegung der Welle 41
bewirkt. In der Rille 70 läuft eine.Rolle 71, die drehbar auf einem Zapfen auf dem in Richtung der
Scheibe 69 weisenden Arm $8 montiert ist. Die Rille 70 läßt die Zahnstange 64 bei jeder Drehung der
Nockenwelle 32 hin und her gehen, um die Welle 41 um 180° zu drehen.
Ein Joch oder Träger 72 (F i g. 6) ist auf die Welle 41 aufgekeilt. Es befindet sich im Bereich des Zahnrades
63, sobald sich die Welle 41 voll ausgehoben hat, und trägt einen Stift 73. Dieser paßt in der angehobenen
Stellung der Welle 41 in eine von mehreren durchgehenden Bohrungen 74, die um 180° im
Zahnrad 63 versetzt angeordnet sind. Das Joch 72 trägt an jedem Ende einen Zapfen 75 für eine Rolle
76. Die Querwandung 43, an der außerdem die Halter für die Welle 41 befestigt sind, trägt zwei Schienen
als Führungen 77, die als Abwälzbahnen für die Rollen 76 zu Beginn der Aufwärtsbewegung und am
Ende der Abwärtsbewegung der Welle 41 wirken. Im voll angehobenen Zustand der Welle 41, in der der
Stift 73 in eine der Bohrungen 74 im Zahnrad 63 greift, befinden sich die Rollen 76 über den
oberen Enden der Führungen 77 und ermöglichen eine freie Drehung der Welle 41 zusammen mit dem
Joch 72. Ein Doppelquerarm 79 ist auf dem Oberteil der Welle41 (vgl. Fig. 1, 8 und 9) montiert. Seine
nach unten abgebogenen Enden reichen im Querträger 80 für Halter 81. An diesen hängen Saugnäpfe
82, die mit Hilfe von nicht gezeichneten Leitungen an einen Unterdruck gelegt sind.
Fig. 9 zeigt einen für die Herstellung kleiner Bucheinbände geeigneten Arm, während Fig. 8
einen Doppelarm mit zwei Saugköpfen wiedergibt, der sich für die Herstellung großer Bucheinbände
eignet.
Die Saugköpfe können die beiden Seitenteile und den Rückenteil für die Einbanddecken, die an der
Zuführungsstation (Fig. 3) bereitliegen, ansaugen, zu einer gegenüberliegenden Stelle transportieren und
auf der Leinwand absetzen, die vorher auf eine bewegliche Plattform ausgelegt wurde (vgl. die Stellung
des linken Teiles des Doppelquerarmes 79 in Fig. 9).
Zum Transportieren der Seitenteile und desRükkenteiles
wird die Welle 41 ,zuerst aus ihrer unteren, in Fig. 9 wiedergegebenen Stellung in ihre obere
Stellung nach Fig. 6 angehoben und dann um 180° verdreht. Während des Übergangs der Seitenteile und
des Rückenteiles erhebt sich ein Saugkopf zuerst über die Plattform PT und dreht sich dann in eine
Stellung, die über der Beschneidestation für die Teile der Einbanddecken liegt. Beim anschließenden Absenken
der Welle 41 zusammen mit dem Dopelquerarm 79 wird dieser Saugkopf wieder auf ein frisches
Paar von Seitenteilen und einem Rückenteil abgesenkt, die von der fieschneidestation zugeführt worden
sind, während der andere Saugkopf die Seitenteile und „den Rückenteil "auf eine frische Leinwand
legt, die in der Zwischenzeit auf der Plattform abgelegt worden ist.
Die Ringkammer 58, in der sich der radiale Flügel 59 der Welle 41 bewegt, ist mit einer Flüssigkeit,
insbesondere mit Öl gefüllt. Die Kammer hat die Form eines Ringsegmentes, das von den am Block
52 befestigten Anschlägen 61 und 62 begrenzt wird. Bohrungen 83 und 84 führen au Verbindungsleitungen
85 und 86 und in die Leitungen 87 und ?88. Die Leitung;88 führt zu .einer Leitung 91 in einem Block
90. Die Leitung/87 führt zu einer Leitung 89 des Blockes 90. Beide Leitungen sind über ein Rückschlagventil
92 mit einer Feder 93 verbunden. Die Leitungen=89 und 91 sind mit einer Leitung 94 unter
Zwischenschaltung von Ventilen 95 und 96 verbunden. Das Ventil 95 ist ein Rückschlagventil mit einer
Kugel 97 und einer Feder 98 in einer Bohrung 99, die mit einem Stopfen 100 verschlossen ist. Das
Ventil 96, als Drosselventil ausgebildet, besitzt einen von außen in die Bohrung im Block 90 eingeschraubten
Stift 101. Die Spitze des Stiftes 101 drosselt die Verbindung zwischen den Leitungen 91 und 94.
Bei Bewegung in Richtung des Pfeiles 102 trifft das Öl, das aus der Leitung 91 zur Leitung 89 durch
das Rückschlagventil 92 strömt, auf einen geringeren Widerstand als bei Strömung in entgegengesetzter
Richtung, die sich bei Drehung des Zahnrades 63 mit der Welle 41 in Richtung des Pfeiles 103 einstellt. In
diesem Falle tritt Öl aus der Ringkammer 58 aus und in die Leitung 89 durch die Leitung 87 ein. Das Öl
kann das Rückschlagventil 92 nicht überwinden und strömt zur Leitung 94 und durch das einstellbare
Drosselventil 96 zur Leitung 91, die mit der Leitung 88 verbunden ist. Dieser Strömung wird jedoch ein
beträchtlicher Widerstand entgegengesetzt.
Geringeren Widerstand findet der Rückhub der Zahnstange, da beim Rückhub das Zahnrad 63 von
der Welle 41 gelöst ist. Deshalb wird der Umlauf des den Saugkopf tragenden Armes gebremst und
eine Dämpfung ohne die sonst unvermeidlichen Schwingungen am Ende jeder Drehung um 180°
erzielt. Die Bremswirkung läßt sich durch Einstellen des Stiftes 101 von Hand ändern und damit auf
Größe und Gewicht des den Saugkopf tragenden Armes abstimmen.
Das Drosselventil 96 kann von einem im Block 90 beweglichen Stempel gebildet werden, mit dem die
Flüssigkeitsströmung durch die Leitung 94 am Ende jedes Umlaufes der Welle 41 weitergedrosselt wird.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Bucheinbanddecken, mit einer senkrechten, höhenverschiebbaren
und abwechselnd hin und her drehenden Welle, mit wenigstens einem einen Saugkopf tragenden Arm und mit einer Bremse
zum Abbremsen der senkrechten Welle während deren Drehbewegung, gekennzeichnet durch ein die Bremse bildendes hydraulisches
System mit einer kreisbogenförmigen, mit Flüssigkeit gefüllten und die senkrechte Welle (41) umgebenden
feststehenden Kammer (58), einem sich in der Kammer entsprechend dem Kreisbogen abwechselnd hin und her drehenden, angetriebenen
Flügel (59) und mit einem an der Kammer
(58) angeschlossenen äußeren Kreislaufsystem (87,90, 88) zum Ausgleich der durch den Flügel
(59) in der Kammer (58) bewegten Flüssigkeit, wobei die Drehbewegung des Flügels (59) in einer
Drehrichtung auf die senkrechte Welle (41) über- ao tragbar ist und das Kreislaufsystem (87,88,90)
für den Durchlauf der bei dieser Drehbewegung aus der Kammer (58) verdrängten Flüssigkeit
einen veränderlichen Durchlaufquerschnitt aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Kreislaufsystem
zwei Leitungen (87 und 88), die jeweils an die Kreisbogenenden der Kammer (58) angeschlossen
sind und an einem Rückschlagventil (92) enden, eine das Rückschlagventil (92) überbrückende
Leitung (94) und ein weiteres Rückschlagventil (97,98) aufweist, das in entgegengesetzter Richtung
wirkt, und mit einem einstellbaren Drosselventil (96) in Reihe geschaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Flügel (59) antreibendes
drehbares Zahnrad (63) zwei außermittig angeordnete, um 180° versetzte Bohrungen (74),
die zur Zahnradachse symmetrisch angeordnet sind, aufweist und die senkrechte Welle (41)
mindestens einen außermittig angeordneten, zum Eingriff in die Bohrungen (74) des Zahnrades (63)
festgelegten Stift (73) trägt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine zur Ausrichtung des Stiftes (73)
gegenüber einer der Bohrungen (74) dienende Einrichtung, bestehend aus zwei zur Achse der
senkrechten Welle (41) symmetrisch angeordneten und mit der Welle über einen Träger (72) fest
verbundenen koaxialen Rollen (76), sowie zwei die Rollen (76) führenden Schienen (77), die an
einer senkrechten Querwand (43) befestigt sind und nach oben nur so weit verlaufen, daß sich
die senkrechte Welle (41) in der Endstellung drehen kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 509158;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1037 471.
Deutsche Patentschrift Nr. 509158;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1037 471.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
809 590/4 8.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT993463 | 1963-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1275030B true DE1275030B (de) | 1968-08-14 |
Family
ID=11133430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES89916A Pending DE1275030B (de) | 1963-05-10 | 1964-03-10 | Vorrichtung zur Herstellung von Bucheinbanddecken |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| US (1) | US3334758A (de) |
| DE (1) | DE1275030B (de) |
| NL (2) | NL6400298A (de) |
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| AU2001262370A1 (en) * | 2000-05-19 | 2001-11-26 | Maping Ky, L. Huotari | Method and device for making the covers of a book or equivalent |
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1963
- 1963-12-31 US US334866A patent/US3334758A/en not_active Expired - Lifetime
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- 1964-01-16 NL NL6400298A patent/NL6400298A/xx unknown
- 1964-03-10 DE DES89916A patent/DE1275030B/de active Pending
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1967
- 1967-10-24 NL NL6714422A patent/NL6714422A/xx unknown
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Also Published As
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| US3334758A (en) | 1967-08-08 |
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