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DE1274799B - Einsetzstreifen fuer in den Rohlaufstreifen eines Fahrzeugluftreifens in einer Vulkanisierform einzuvulkanisierende Greiferkrallen - Google Patents

Einsetzstreifen fuer in den Rohlaufstreifen eines Fahrzeugluftreifens in einer Vulkanisierform einzuvulkanisierende Greiferkrallen

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DE1274799B
DE1274799B DESCH36178A DESC036178A DE1274799B DE 1274799 B DE1274799 B DE 1274799B DE SCH36178 A DESCH36178 A DE SCH36178A DE SC036178 A DESC036178 A DE SC036178A DE 1274799 B DE1274799 B DE 1274799B
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strip
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Ernst Schuhknecht
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B29h
Deutsche KL: 39 a6 -17/38
Nummer: 1274 799
Aktenzeichen: P 12 74 799.8-16 (Sch 36178)
Auslegetag: 28. November 1964
Auslegetag: 8. August 1968
Die Erfindung betrifft einen Einsetzstreifen für in den Rohlaufstreifen eines Fahrzeugluftreifens in einer Vulkanisierform einzuvulkanisierende Greiferkrallen von einer dem Umfang des Rohlaufstreifens etwa entsprechenden Länge mit Einstecklöchern für die Greiferkrallen.
Bekannte Einsetzstreifen in Vulkanisierformen dieser Art (deutsches Gebrauchsmuster 1862223) setzen voraus, daß die Vulkanisierform selbst bereits mit Stecklöchern zum Einstecken des einen Endes von Greiferstiften versehen ist. Um diese Stifte nicht einzeln in die Stecklöcher einstecken zu müssen, sondern wenigstens gruppenweise einstecken zu können, sind als Träger für eine Serie von Stiften Bänder aus weichem Blech vorgesehen. Diese sind mit einer sich mit der Lage der Stecklöcher der Vulkanisierform deckenden Serie von Büchsen versehen. Aus diesen Büchsen werden die darin eingesteckten Greiferstifte an die Stecklöcher der Vulkanisierform übergeben; eine Verbindung des tragenden Bandes mit der Form ist dabei nicht vorgesehen. Obwohl in diesem Fall auch ein Band von der Länge des gesamten Umfangs der Vulkanisierform in Erwägung gezogen ist, wird hiervon ausdrücklich abgeraten, und zwar offensichtlich, weil die Handhabung eines solch langen, weichen, mit Büchsen besetzten und die Greiferstifte tragenden Blechbandes innerhalb der Vulkanisierform zu schwierig wäre.
In einer anderen bekannten Vulkanisierfonn (USA.-Patentschrift 2904878) ist, um darin die in fortlaufender Serie aus einem einzigen langen Draht gebogenen und als Serie einzuvulkanisierenden Greiferelemente festzulegen, eine Mehrzahl von mittels Spreizfedern in einer Formrinne einzuklemmenden Haltevorrichtungen vorgesehen. Von diesen weist jede ein Segment eines gebogenen Metallstreifens auf. Dieser hat aber keine Einstecklöcher für darin einzusteckende Greiferelementenden, sondern eine durchgehende Schwalbenschwanzrippe, an der sich bügeiförmige Schenkelteile der Greiferserie festklemmen. Die Haltevorrichtungen eignen sich also nicht für Einzel-Greiferkrallen, insbesondere nicht für solche, die mit dem freien Stirnende ihrer Greiferkralle oder -krallen aus dem Laufstreifen ragen sollen und daher mit diesem Stirnende in zur Vulkanisierform gehörende Einstecklöcher gesteckt werden müssen.
Elastische Einlegestreifen sind als Auskleidung von Vulkanisierformen für Fahrzeuglaufreifen nur dergestalt bekanntgeworden (USA.-Patentschrift 2 865 054), daß sie aus Weichgummi bestehen und gegenüber den aus dem Rohlaufstreifen herausragen-
Einsetzstreifen für in den Rohlaufstreifen
eines Fahrzeugluftreifens in einer Vulkanisierform einzuvulkanisierende Greiferkrallen
Anmelder:
Ernst Schuhknecht,
7000 Stuttgart-Feuerbach, Fichtelbergstr. 47
Als Erfinder benannt:
Ernst Schuhknecht, 7000 Stuttgart-Feuerbach - -
den Teilen von darinsteckenden Greiferelementen wie ein Polster elastisch nachgeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Mittel zum Einbringen der in Löcher der Form ein-
a° zusteckenden Greiferelemente unter Verwendung von eingangs erwähnten Einsteckstreifen so zu gestalten, daß mit einem Griff ein den ganzen Innenumfang der Vulkanisierform bedeckender und mit Greiferelementen bestückter Einsetzstreifen in die
as Vulkanisierform eingebracht werden kann und sich dann selbsttätig darin hält. Bei der Lösung dieser Aufgabe ist als Lösungsprinzip vorgesehen, den Einsteckstreifen als zur Vulkanisierform gehörenden, aber leicht in die Form ein- und ausbaubaren, die in der Form vorzusehenden Einstecklöcher enthaltenden Streifen auszubilden.
Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck vorgesehen, daß die Einsetzstreifen aus elastisch federnden Werkstoffen bestehen und während des Vulkanisier-Vorganges auf Grund elastischer Vorspannung mit den Greiferkrallen in der Vulkanisierform gehaltert sind.
Ein solcher gemäß der Erfindung gestalteter biegeelastischer Einsetzstreifen hält das im Einsteckloch befindliche und nicht einzuvulkanisierende Stirnende der Greiferkrallen ohne zusätzliche Hilfsmittel. Er kann, ohne die eingesteckten Greiferelemente zu verlieren, zu einem federnden Ring gebogen werden, und zwar zunächst zu einem solchen kleineren Durchmessers, als er für den Ring in seiner Soll-Lage vorgesehen ist; danach wird der Ring ins Forminnere gebracht und kann unter elastischem Aufweiten in seine Soll-Lage schnappen, in der er sich selbsttätig in der Vulkanisierform haltert. Der Arbeiter braucht dabei nicht in den heißen Bereich der Form zu fassen. Ein solcher Einsteckstreifen erfordert so wenig Werkstoff und samt Anbringung der Einsteck-
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löcher so wenig Herstellungsaufwand, daß das Herstellen bereits mit Greiferelementen bestückter Einsteckstreifen beim Formenhersteller und die laufende Nachlieferung an den Vulkaniseur in Erwägung gezogen werden kann.
Obwohl ein Haltern mit Hilfe der elastischen Vorspannung bereits eine ausreichende Sicherheit für das Festhalten der Einsetzstreifen in ihrer Soll-Lage ergibt, ist zu aller Vorsicht zweckmäßigerweise noch
ausgebildeten Greiferelementen bestückten Einsetzstreifens,
unter Verwendung von Einsetzstreifen nach F i g. 5 geformt wurde,
Fig. 7 eine andere Ausführungsart der Form
dieser Art läßt sich die Bestückung derselben vor dem Einsetzen in die Form besonders einfach und auch maschinell durchführen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des 5 Einsetzstreifens schematisch dargestellt. Darin zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch einen Teil der oberen Hälfte einer Vulkanisierform mit einem Einsteckstreifen,
Fig. 2 eine Innenansicht gegen ein Teilstück der
vorgesehen, daß die Enden der Einsetzstreifen in ein io in F i g. 1 dargestellten Form in Blickrichtung des in der Vulkanisierform angeordnetes brückenartiges Pfeiles^,
Führungsstück einsteckbar sind. Hierbei wird man F i g. 3 einen Teilschnitt durch das Teilstück ge-
zuerst die relativ weit von diesen Enden von Hand maß F i g. 2 längs der Schnittlinie 3-3 in F i g. 2, erfaßten Einsteckstreifen in die Brücke einstecken Fig. 4 einen weiteren Teilschnitt gemäß der
und den übrigen Einsteckstreifen durch elastisches 15 Schnittlinie 4-4 in F i g. 2,
Einbuchten seiner Kreisform nach innen in den lieh- F i g. 5 eine schaubildliche Darstellung eines in die
ten Raum der Form einbringen und dann in seine Form einzulegenden und mit als Greiferkrallen Kreisform zuriickschnappen lassen.
Seitliche Lagesicherungen für die durch ihre
eigene elastische Vorspannung in der Vulkanisier- 20 Fig. 6 einen Querschnitt durch ein Teilstück eines form gehalterten Einsteckstreifen sind in besonders Rohlaufstreifens, der in der Form nach Fig. 1 bis 4 einfacher Weise dadurch geschaffen, daß den Seiten
der Einsetzstreifen zur seitlichen Lagesicherung an
der Fonnfläche der Vulkanisierform in über den
Umfang verteilten Abständen angeordneten Siehe- 25 nach F i g. 1 für die Befestigung des Einsetzstreif ens, rungsnasen, insbesondere als Blechlamellen in Fig. 8 eine andere gemäß Fig. 7 verwendete
Schlitze einsteckbare Sicherungsnasen, zugeordnet Form von Greiferkrallen in dem wiederum schausind, bildlich dargestellten Stück eines Einsetzstreifens,
Ferner ist vorteilhaft eine seitliche Lagesicherung Fig. 9 wiederum eine andere Ausführungsform
der Einsetzstreifen an der Form auch dadurch ge- 30 der Vulkanisierform nach Fig. 1 mit in Nuten in schaffen, daß den Einsetzstreifen zur seitlichen Lage- die Vulkanisierform eingebetteten Einsetzstreifen, sicherung in über den Umfang verteilten Abständen
an der Formfläche der Vulkanisierform angeordnete,
radial gerichtete Stifte zum Einstecken in Bohrungen
der Einsetzstreifen zugeordnet sind. 35
Um eine seitliche Lagesicherung der Einsetzstreifen an der Formfläche auch ohne in diese Formfläche einzusteckende Sicherungselemente zu ermöglichen, ist schließlich vorgesehen, daß den Seiten der Einsetzstreifen zur seitlichen Lagesicherung für die 40 Formung von Wellennuten in der Lauf decke dienende wellenförmige Formrippen der Vulkanisierform zugeordnet sind.
Bei den bisher erläuterten seitlichen Lagesicherungen liegen die Einsetzstreifen auf derjenigen Fläche 45 die hinter der Schnittebene liegende, an sich sichtder Vulkanisierform auf, die die Umfangsfläche des bare gekrümmte Innenseite eines zur Vulkanisier-Rohlaufstreifens formt. Infolgedessen entstehen in form gehörenden Rings 14 nicht dargestellt, dieser Umfangsfläche des Rohlaufstreifens Umfangs- Die Vulkanisierform nach F i g. 1 weist eine obere
nuten entsprechend dem Querschnitt der Streifen. Formhälfte 11 und eine nur strichpunktiert angedeu-Aus dem Grunde dieser Nuten ragen die Greifer- 5° tete untere Formhälfte 12 auf. An der oberen Formenden mit einem der Dicke des Streifens bzw. der hälfte ist zu erkennen, daß diese aus einem Ring 13 Nut entsprechenden Betrag heraus. Beim Ausformen und dem darin auswechselbar untergebrachten zweieiner solchen Bereifung in der Vulkanisierform zieht ten Ring 14 besteht. Der zweite Ring 14 ist entsich der Streifen mit dem Nachlassen des ihn in die sprechend der dem Rohlaufstreifen während der Form eindrückenden Preßdruckes auf einen geringe- 55 Vulkanisation zu gebenden Profilform gestaltet. In ren Durchmesser zusammen, wobei sich die in den dem vereinfacht wiedergegebenen Beispiel formt die Streifen steckenden Enden der Greifer aus den Strei- Fläche 14 a des Ringes 14 die Lauffläche des Rohfen herausziehen. Der Fahrzeugluftreifen kann dann lauf Streifens, während keilförmige Rippen 14 b entaus der geöffneten Vulkanisierform herausgenommen sprechende keilförmige Nuten des Rohlaufstreifens werden. Will man die obenerwähnte Bildung von 60 formen. In F i g. 6 ist an dem ausgeformten Rohlauf-Umfangsnuten in der Umfangsfläche des Rohlauf- streifen 15 dementsprechend die Lauffläche mit ISa Streifens vermeiden, so ist zweckmäßigerweise vor- bezeichnet, während die darin eingeformten keilgesehen, daß den Einsetzstreifen zur seitlichen Lage- förmigen Nuten bei 15 b zu erkennen sind. Zwischen sicherung in der Formfläche der Vulkanisierform diesen Nuten 15 b bzw. der Außenseite verbleiben angeordnete, der Breite und Dicke der Einsetzstrei- 65 dann Rippen 15 c. In die zwei äußeren Rippen 15 c fen entsprechende Nuten zugeordnet sind. sind dabei Greiferelemente in Form von Greifer-
Vorteilhafterweise bestehen die Einsetzstreifen aus krallen 16 aus verschleißfestem Draht eingeformt, einem elastisch federnden Kunststoff. In Streifen Die Greiferkrallen 16 haben im Beispiel nach F i g. 1
F i g. 10 einen Querschnitt durch einen Rohlaufstreifen, der in der Vulkanisierform nach Fi g. 9 ausgeformt wurde,
Fig. 11 eine schaubildliche Darstellung eines Stückes eines Einsetzstreifens, bestückt mit stiftförmigen Greiferelementen, wie sie in der Form nach Fig. 9 und in der Lauffläche nach Fig. 10 verwenwendet sind,
F i g. 12 wiederum eine andere Ausführungsform einer Vulkanisierform gemäß Fig. 1, bei der ein Einsetzstreifen im Grund einer Nut zwischen wellenförmig verlaufenden Rippen eingesetzt ist.
In den Fig. 1, 7 und 9 ist der Einfachheit halber
5 6
bis 6 insgesamt die Form von U-Krampen, wobei Führt man in der Form unter der üblichen pneu-
der Steg der U-Krampen S-förmig verläuft und die matischen Aufweitung des Rohlaufstreifens 15 die
geraden Schenkel etwas senkrecht zur Lauffläche 15 α Formung seiner Lauffläche durch, so werden die
des Rohlaufstreifens 15 stehen. Die Schenkel der Greiferkrallen 16 in der vorgesehenen Weise darin
Greiferkrallen sind besonders gehärtet und ragen mit 5 eingebettet. Bei dem daran anschließenden Nach-
ihren Enden bis in den Bereich der Lauffläche 15 a lassen des pneumatischen inneren Druckes zieht sich
und wirken auf glatter, insbesondere eisbedeckter der geformte Rohlauf streif en 15 unter entsprechender
Fahrbahn als Rutschsicherung und Greifhilfe. Verringerung seines Durchmessers wieder um einen
Für die Einbettung der Greiferkrallen 16 in den bestimmten Betrag zusammen. Hierbei ziehen sich
Rohlaufstreifen 15 ist die Form wie folgt ausgebildet: io die Schenkelenden der Greiferkrallen 16 bereits aus
In die die Lauffläche 15 α formende Formfläche den Einsetzstreifen 18 heraus, die dieser Durch-14 a sind Schlitze 14 c eingebracht und in diese Blech- messerverringerung nicht nachgehen können. In dem lamellen 17 stramm eingesteckt. Die Lamellen 17 ausgeformten Rohlaufstreifen 15 haben sich dann die ragen um einen bestimmten Betrag aus der Fläche Einsetzstreifen 18 in Form von flachen Trapeznuten 14a hervor. Sie sind in bestimmten, aus Fig. 2 er- 15 ISd und die Lamellen in Form von schmalen Schiitsichtlichen Umfangsabständen vorgesehen und haben zen 15 e abgeformt. Aus der nunmehr wieder leeren außerdem einen sowohl aus Fig. 1 als auch aus Form wird der nunmehr leere, d. h. von seinen F i g. 2 ersichtlichen seitlichen Abstand. Letzterer Greiferkrallen 16 befreite Einsetzstreifen 18 entfernt, entspricht der größten Breite eines zwischen den Er kann gegebenenfalls wieder verwendet werden. Lamellen 17 einzusetzenden Einsetzstreifens 18 20 Auf jeden Fall wird er für den neuen Formungsvor-(Streifen). gang ersetzt durch einen neuen, bereits mit Greifer-
Ein solcher Einsetzstreifen ist in F i g. 5 in ge- krallen 16 besetzten Einsetzstreifen 18. streckter Lage in einem Teilstück dargestellt. Er hat Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 und 8 sind in diesem Beispiel trapezförmigen Querschnitt und an einem wiederum Trapezquerschnitt aufweisenden ist aus einem sprungelastischen Kunststoff, z. B. 25 Einsetzstreifen 18 aus Kunststoff diesmal andere Polyamid, hergestellt. Er hat in diesem Beispiel eine Greiferkrallen 26 vorgesehen. Sie haben einen aus Länge, die dem Innenumfang der Formfläche 14 a einem Wendelgang bestehenden U-Steg und gerade entspricht. In dem Streifen sind geformte Löcher 18 a Schenkel, die in ihrer Richtung nur wenig von der in solchen Abständen und in solcher Anordnung Senkrechten auf die Formfläche 14 a abweichen. Die vorgesehen, daß darin die Schenkelenden der 30 Streifen 18 weisen außer den Einstecklöchern 18 α für Greiferkrallen 16 mit strammer Passung eingesetzt die Schenkelenden der Greiferkrallen 26 auch noch werden können. Bei der Verwendung von Kunst- Bohrungen 18 b auf. Diese sind zur Aufnahme von stoffstreifen ist auch noch mit einer gewissen elasti- Stiften 21 vorgesehen. Durch derartige Stifte 21 werschen Aufweitung der Löcher zu rechnen, so daß den weitere seitliche Sicherungen für die Lage des zusammen mit dem hohen Reibungskoeffizienten 35 sich an sich schon durch seine Sprungelastizität selbst zwischen Krallenschenkel und Kunststoffstreifen die haltenden Einsetzstreifens 18 entbehrlich. Krallen so sicher in dem Streifen sitzen, daß sie bei Beim Beispiel nach Fig. 9 bis 11 sind als Greif erder im folgenden beschriebenen Handhabung des krallen zylindrische Stifte 24 aus hochverschleiß-Streifens sicher darin halten. Ein Kunststoffstreifen festem und entsprechend hartem Werkstoff vorgeist auch für eine etwa vorgesehene maschinelle Be- 40 sehen, die ihrerseits in eine mit einem Kopf 25 a verstückung des Streifens 18 mit Greiferkrallen 16 be- sehene Kunststoffhülle 25 eingebettet sind. Die mit sonders geeignet. Kopf versehenen Stifte 24 sollen so in die Masse des
Um die in den Rohlaufstreifen 15 einzuformenden Rohlaufstreifens 15 eingebettet werden, daß nur die Greiferkrallen 16 vor dem Vulkanisiervorgang in die überstehenden Enden der Stifte 24 aus der Lauf-Vulkanisierform einzubringen, wird der Einsetzstrei- 45 fläche 15 α des Rohlauf streif ens 15 herausragen, fen 18 zu einem Ring gebogen, wobei die Greifer- Um dies bei dem Formungsvorgang zu erreichen, krallen 16 auf der Ringinnenseite liegen. Beim Ein- sind in die Löcher 28 a des auch hier wieder vorgebringen überlappen sich zunächst die Enden des sehenen, jedoch Rechteckprofil aufweisenden, aus Streifens 18, danach läßt man den Streifen dank der Kunststoff bestehenden Einsetzstreifens 28 die Enden Sprungelastizität des Streifenmaterials sich wieder 50 der Stifte 24 satt passend eingesetzt. Sie halten sich aufweiten und sich mit dieser Sprungelastizität unter darin genügend sicher, auch wenn nun — wie oben entsprechendem Druck gegen die Formfläche 14 a beschrieben — der Streifen 28 zu einem Ring geboanlegen, und zwar im Bereich zwischen zwei Reihen gen und in die Form eingebracht wird und sich darin der Lamellen 17. Die Lamellen 17 dienen dabei wieder sprungelastisch aufweitet. Hierbei läßt man lediglich zur seitlichen Halterung. Die beiden Enden 55 ihn in seinem Querschnitt entsprechende rechteckige des Streifens 18 stoßen in der in der Form einge- Nuten 14 e der Form einschnappen, die für eine brachten Lage stumpf gegeneinander. Zur Sicherung Sicherung gegen seitliches Verschieben sorgen. Wenn der Enden des Streifens in der Form ist noch ein als die Nuten 14 e in ihrer Tiefe der Dicke des Streifens Brücke ausgebildetes Führungsstück 19 mit Schrau- 28 entsprechen, so hinterläßt letzterer in der Laufben 20 an die Form angeschraubt. Beim Einbringen 60 fläche 15 a des fertigen Rohlauf streif ens 15 keine des Streifens 18 werden seine beiden Enden unter die Vertiefungen. Dafür ragen aber die Stifte 24 von Brücke geschoben und er selbst in die Form einge- vornherein um einen gewissen Betrag über die Laufbracht, wobei seine Ringform zunächst eine Ein- fläche 15 a hinaus.
buchtung nach innen hat, die anschließend auswärts In Fig. 12 ist die Unterbringung eines im Quergedrückt wird. Der Streifen schnappt dabei sprung- 65 schnitt rechteckigen Streifens 28 in einer Form geelastisch in seine Kreisform und legt sich mit ent- zeigt, bei der im Gegensatz zu dem Ring 14 an dem sprechender Kraft auf die Auflagefläche der Form Formring 34 die die Nuten bildenden Rippen 34 a auf. nicht geradlinig am Innenumfang des Formrings ver-
laufen, sondern nach einer Wellenlinie. Der Schnitt nach Fig. 12 ist im Bereich einer nach der Bereifungsaußenseite gerichteten Wellenkuppe 34 aa gelegt. Dadurch wird in der Zeichnung die Wellenflanke ac bis zur nächsten, zur Bereifungsinnenseite hin gerichteten Wellenkuppe 34 ab sichtbar. Der Einsetzstreifen 28 hat eine Breite, die dem jeweils am Rippenfuß gemessenen Abstand der inneren Wellenkuppe ab der einen Rippe 34 a von der äußeren Wellenkuppe 34 aa der benachbarten Rippe 34 a entspricht. Wenn dann der Streifen 28 infolge seiner Sprungelastizität auf den Grund der Nut zwischen zwei Rippen 34a aufliegt, so hat er dadurch gleichzeitig eine seitliche Führung an den als Führungsnasen dienenden Wellenkuppen der Rippen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Einsetzstreifen für in den Rohlaufstreifen eines Fahrzeugluftreifens in einer Vulkanisierform einzuvulkanisierende Greiferkrallen von einer dem Umfang des Rohlaufstreifens etwa entsprechenden Länge mit Einstecklöchern für die Greiferkrallen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsetzstreifen (18, 28) aus elastisch federnden Werkstoffen bestehen und während des Vulkanisationsvorganges auf Grund elastischer Vorspannung mit den Greiferkrallen (16, 26) in der Vulkanisierform gehaltert sind.
2. Einsetzstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Einsetzstreifen (18, 28) in ein in der Vulkanisierform angeordnetes brückenartiges Führungsstück (19) einsteckbar sind.
3. Einsetzstreifen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Seiten der Einsetzstreifen (18) zur seitlichen Lagesicherung an der Formfläche (14 a) der Vulkanisierform in über den Umfang verteilten Abständen angeordnete Sicherungsnasen, insbesondere als Blechlamellenil?) in Schlitze (14 c) einsteckbare Sicherungsnasen, zugeordnet sind.
4. Einsetzstreifen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Einsetzstreifen (18) zur seitlichen Lagesicherung in über den Umfang verteilten Abständen an der Formfläche (14 a) der Vulkanisierform angeordnete radial gerichtete Stifte (21) zum Einstecken in Bohrungen (18 b) der Einsetzstreifen (18) zugeordnet sind.
5. Einsetzstreifen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Seiten der Einsetzstreifen (28) zur seitlichen Lagesicherung für die Formung von Wellennuten in der Lauf decke dienende wellenförmige Formrippen (34 α) der Vulkanisierform zugeordnet sind.
6. Einsetzstreifen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Einsetzstreifen (18) zur seitlichen Lagesicherung in der Formfläche (14 a) der Vulkanisierform angeordnete, der Breite und Dicke der Einsetzstreifen (18) entsprechende Nuten (14 e) zugeordnet sind.
7. Einsetzstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsetzstreifen (18, 28) aus einem elastisch federnden Kunststoff bestehen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 862223;
britische Patentschrift Nr. 768 433;
USA.-Patentschriften Nr. 2 770 013, 2 865 054.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 589/201 7.63 © Bundesdruckerei Berlin
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