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DE1274435B - Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Papierbahnen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Papierbahnen od. dgl.

Info

Publication number
DE1274435B
DE1274435B DEM42463A DEM0042463A DE1274435B DE 1274435 B DE1274435 B DE 1274435B DE M42463 A DEM42463 A DE M42463A DE M0042463 A DEM0042463 A DE M0042463A DE 1274435 B DE1274435 B DE 1274435B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
rollers
annular grooves
end wall
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM42463A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bruderhaus Maschinen GmbH
Original Assignee
Bruderhaus Maschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bruderhaus Maschinen GmbH filed Critical Bruderhaus Maschinen GmbH
Priority to DEM42463A priority Critical patent/DE1274435B/de
Publication of DE1274435B publication Critical patent/DE1274435B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/32Addition to the formed paper by contacting paper with an excess of material, e.g. from a reservoir or in a manner necessitating removal of applied excess material from the paper
    • D21H23/40Addition to the formed paper by contacting paper with an excess of material, e.g. from a reservoir or in a manner necessitating removal of applied excess material from the paper only one side of the paper being in contact with the material
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H5/00Special paper or cardboard not otherwise provided for
    • D21H5/0005Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating
    • D21H5/0012Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by bringing paper into contact with an excess of fluids, the paper carrying away only a part of the fluid material, e.g. by passing through liquids, gases or vapours
    • D21H5/0015Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by bringing paper into contact with an excess of fluids, the paper carrying away only a part of the fluid material, e.g. by passing through liquids, gases or vapours only one side of the paper being in contact with the treating medium, e.g. paper carried by support

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  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Papierbahnen od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Papierbahnen od. dgl. mittels gelösten Mineralien, Leim, Kunststoffen od. dgl. mit zwei horizontal nebeneinander angeordneten, gegeneinanderdrückbaren Walzen, zwischen denen die Bahn von oben nach unten hindurchgeführt wird, und mit in den über den Walzen gebildeten kelchförmigen Zwischenraum an den Walzenenden eingesetzten, an der Drehbewegung der Walzen nicht teilnehmenden Abschlußwänden, die zusammen mit den Walzen einen Behälter für die Behandlungsflüssigkeit bilden.
  • Das bei Vorrichtungen dieser Art auftretende Problem besteht darin, den aus sich drehenden und feststehenden Teilen gebildeten, die Behandlungsflüssigkeit aufnehmenden kelchförmigen Zwischenraum möglichst gut abzudichten, jedoch die Reibung zwischen sich drehenden und feststehenden Teilen möglichst gering zu halten.
  • Es ist bei Maschinen zum Anleimen oder Lakkieren an sich bekannt, Abschlußwände im Profil keilförmig auszubilden und sie in ebenfalls keilförmig ausgebildete Ringnuten von Walzen dichtend eingreifen zu lassen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung löst das Problem unter Benutzung dieser Erkenntnis dadurch, daß die Tiefe des Eingriffs der Kanten in die Ringnuten regelbar ist. Dadurch kann der Dichtungsspalt der Art der Behandlungsflüssigkeit angepaßt werden. Bei leichtflüssigen Flüssigkeiten kann der Dichtungsspalt eng und bei zähflüssigen Flüssigkeiten weiter gehalten werden, wodurch die Reibungsverhältnisse günstig beeinflußt werden können.
  • Die Ringnuten können in auswechselbaren Stirnscheiben oder Reifen der Walzen angeordnet sein. Im Fall der Anordnung von Stirnscheiben ist es für den Ausbau zweckmäßig, wenn diese nach einer im wesentlichen einem Durchmesser entsprechenden Teilungsfuge unterteilt sind. Die Abschlußwände einerseits und die Stirnscheiben oder die die Ringnuten tragenden Reifen andererseits können aus untereinander verschiedenen Stoffen, beispielsweise Gummi, Bronze, Stahl, Kunststoff od. dgl., bestehen, die bei gegenseitiger Reibung einem möglichst geringen Verschleiß unterworfen sind.
  • Mindestens auf der Bedienungsseite der Vorrichtung ist die Abschlußwand ausschwenkbar, damit einerseits eine vollständige Entleerung des kelchförmigen Zwischenraumes bei Bedarf möglich ist und andererseits gegebenenfalls eine vor den Stirnseiten der Walzen vorgesehene Seilführungseinrichtung zum Aufführen eines Bahnanfanges in die senkrechte, durch die Berührungslinie der beiden Walzen gehende Ebene eingeschwenkt werden kann und der zwischen den Walzen hindurchlaufende Bahnanfang seitlich mit der Seilführungseinrichtung in Verbindung bleiben kann. Zur Durchführung dieses Ausschwenkens der Abschlußwand mindestens auf der Bedienungsseite der Vorrichtung bedient man sich der bei solchen Vorrichtungen vorhandenen Einrichtung zur achsparallelen Bewegung der einen Walze gegenüber der zweiten und trifft die Anordnung so, daß die ausschwenkbare Abschlußwand an dem einen Ende eines am Lager der ortsfest gelagerten Walze angelenkten, um die Walze herum gekrümmten doppelarmigen Hebels angeordnet ist, dessen anderes Ende vorzugsweise von der Einrichtung zur achsparallelen Bewegung der ersten Walze derart steuerbar ist, daß beim Bewegen dieser ersten Walze die Abschlußwand ausgeschwenkt wird. Der die Abschlußwand tragende Schenkel des doppelarmigen Hebels ist mit einem verstellbaren Anschlag und das den Hebel tragende Lager mit einem Gegenanschlag versehen.
  • Mindestens eine der Abschlußwände weist zweckmäßig einen Rohrstutzen zum Anschluß einer Einrichtung zur Regelung des Flüssigkeitsstandes im Behälter auf.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Ansicht der Vorrichtung, F i g. 2 einen teilweisen Axialschnitt durch eine der Walzen.
  • Die Vorrichtung besteht aus zwei Walzen 1 und 2, deren Zapfen 3 in Lagern 4 gelagert sind. Beispielsweise die Walze 1 ist achsparallel gegenüber der ortsfest gelagerten Walze 2 verschiebbar oder verschwenkbar, so daß die Walzen 1, 2 sowohl mit dem erforderlichen Druck gegeneinandergepreßt werden, aber auch voneinander entfernt werden können.
  • Zwischen den sich berührenden Walzen 1 und 2 wird die Bahn, beispielsweise eine Papierbahn 5, über Leitwalzen 6, 7 in senkrechter Richtung von oben nach unten hindurchgeführt. Über der Berührungslinie 8 der Walzen 1 und 2 befindet sich ein kelchförmiger Zwischenraum, der an den Walzenenden durch Abschlußwände 9, vorzugsweise bis zur Scheitelhöhe, abgeschlossen wird, die zusammen mit den Walzen 1 und 2 einen Behälter für die Behandlungsflüssigkeit bilden.
  • Die Abschlußwände 9 sind, wie insbesondere aus F i g. 2 hervorgeht, in Ringnuten 10 der Walzen 1, 2 dichtend geführt, und zwar sind sowohl die in die Ringnuten 10 eingreifenden Kanten 9' der Abschlußwand als auch die Ringnuten 10 selbst im Profil keilförmig ausgebildet, und die Eingriffstiefe der Kanten 9' der Abschlußwand 9 ist regelbar.
  • Die Ringnuten 10 können in auswechselbaren Stirnscheiben 11 oder in an den Walzenenden vorgesehenen Reifen angeordnet sein. Zur Erleichterung des Ausbaus können die Stirnscheiben 11 nach einer im wesentlichen nach einem Durchmesser verlaufenden Teilungsfuge 12 oder nach den Radien eines Sektors unterteilt sein. Beispielsweise können die Abschlußwand 9 aus Bronze oder Stahl und die die Ringnuten 10 enthaltenden Teile der Walzen 1, 2 aus Gummi oder Kunststoff od. dgl. bestehen.
  • Mindestens auf der Bedienungsseite der Vorrichtung ist die Abschlußwand 9 ausschwenkbar. Zu diesem Zweck kann sie an dem einen Ende eines um die ortsfest gelagerte Walze 2 gekrümmten doppelarmigen Hebels 13 angeordnet sein, der um eine Achse 14 schwenkbar ist, die beispielsweise durch an den Lagern 3 der ortsfest gelagerten Walze 2 angeordnete Arme 15 getragen werden kann. Das andere Ende des doppelarmigen Hebels 13 kann von der Einrichtung zur achsparallelen Bewegung der Walze 1 derart steuerbar sein, daß beim Wegbewegen der Walze 1 von der Walze 2 die Abschlußwand 9 ausgeschwenkt wird, wie in F i g.1 gestrichelt dargestellt ist. Beispielsweise kann das nicht die Abschlußwand 9 tragende Ende 16 des doppelarmigen Hebels 13 an die Kolbenstange 17 eines bei 18 gelenkig gelagerten Zylinder-Kolben-Aggregates 19 angelenkt sein, das in Abhängigkeit von der achsparallelen Bewegung der Walze 1 gesteuert werden kann.
  • Damit die Eingriffstiefe der mit den Walzen 1, 2 zusammenarbeitenden Kanten 9' der Abschlußwand 9 einstellbar ist, kann der die Abschlußwand 9 tragende Schenkel des doppelarmigen Hebels 13 mit einem verstellbaren Anschlag 20, z. B. in Form einer Stellschraube, versehen sein, der an dem den Hebel 13 tragenden Lager 3 der Walze 2 einen Gegenanschlag 21 findet.
  • Für die Unteransprüche 5 bis 8 wird Schutz nur in Verbindung mit dem Hauptanspruch beansprucht.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Papierbahnen od. dgl. mittels gelösten Mineralien, Leim, Kunststoffen od. dgl. mit zwei horizontal nebeneinander angeordneten, gegeneinanderdrückbaren Walzen, zwischen denen die Bahn von oben nach unten hindurchgeführt wird, und mit in den über den Walzen gebildeten kelchförmigen Zwischenraum an den Walzenenden eingesetzten, an der Drehbewegung der Walzen nicht teilnehmenden Abschlußwänden, die zusammen mit den Walzen einen Behälter für die Behandlungsflüssigkeit bilden und deren im Profil keilförmig, vorzugsweise schwach keilförmig, ausgebildete Kanten in ebenfalls keilförmig ausgebildete Ringnuten der Walzen dichtend eingreifen, dadurch gekennzeichn e t, daß die Tiefe des Eingriffs der Kanten (9') in die Ringnuten (10) regelbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnuten (10) in auswechselbaren Stirnscheiben (11) oder Reifen der Walzen (1, 2) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnscheiben (11) nach einer im wesentlichen einem Durchmesser entsprechenden Teilungsfuge (12) oder nach den Radien eines Sektors unterteilt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußwände (9) einerseits und die Stirnscheiben (11) oder die die Ringnuten (10) tragenden Reifen der Stirnscheiben (10) andererseits je aus verschiedenen Stoffen, beispielsweise Gummi, Bronze, Stahl, Kunststoff od. dgl., bestehen, die bei gegenseitiger Reibung einem möglichst geringen Verschleiß unterworfen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens auf der Bedienungsseite der Vorrichtung die Abschlußwand (9) ausschwenkbar angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5 mit einer Vorrichtung zur achsparallelen Bewegung der einen Walze gegenüber der anderen, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschwenkbare Abschlußwand (9) an dem einen Ende eines am Lager (3) der ortsfest gelagerten Walze (2) angelenkten doppelarmigen Hebels (13) angeordnet ist, dessen anderes Ende vorzugsweise von der Einrichtung zur achsparallelen Bewegung der einen Walze (1) derart steuerbar ist, daß beim Verschieben dieser Walze (1) die Abschlußwand (9) ausgeschwenkt wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelarmige Hebel (13) um die ortsfest gelagerte Walze (2) gekrümmt und in einem Abstand von der Achse dieser Walze (2) auf der der verschiebbaren Walze (1) abgekehrten Seite des Lagers (3) der ortsfest gelagerten Walze (1) angelenkt und sein freies Ende (16) an der Kolbenstange (17) eines gelenkig gelagerten Zylinder-Kolben-Aggregates (19) angelenkt ist, das in Abhängigkeit von der Bewegung der achsparallel bewegbaren Walze (1) steuerbar ist. B. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abschlußwand (9) tragende Schenkel des doppelarmigen Hebels (13) mit einem verstellbaren Anschlag (20) und das Lager (3) der ortsfest gelagerten Walze (2) mit einem Gegenanschlag (21) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1219 322; deutsche Auslegeschrift Nr. 1005 479; deutsche Patentanmeldung P 4701 VII b/54 d (bekanntgemacht am 7. 8.1952); britische Patentschrift Nr. 428 592; USA.-Patentschriften Nr. 2 257 373, 2 281340.
DEM42463A 1959-08-17 1959-08-17 Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Papierbahnen od. dgl. Pending DE1274435B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB428592A (en) * 1934-11-13 1935-05-15 St Annes Board Mill Co Ltd Improvements in machinery for making paper, board, lino, roofing felt or the like
US2257373A (en) * 1938-02-02 1941-09-30 K C M Company Method and apparatus for coating sheet material
US2281340A (en) * 1939-09-08 1942-04-28 Cons Water Power And Paper Com Paper coating device
DE1005479B (de) * 1952-12-18 1957-04-04 Tootal Broadhurst Lee Co Ltd Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufbringen einer in einer Fluessigkeit enthaltenen Substanz auf durchlaufendes Material
DE1219322B (de) * 1959-08-17 1966-06-16 Bruderhaus Maschinen Gmbh Vorrichtung zum UEberziehen einer Papierbahn od. dgl. mit einer Streichmassenloesung

Patent Citations (5)

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