DE1274171B - Schaltung zur frequenzabhaengigen Gradationsentzerrung von Farbfernsehsignalen - Google Patents
Schaltung zur frequenzabhaengigen Gradationsentzerrung von FarbfernsehsignalenInfo
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- H04N9/00—Details of colour television systems
- H04N9/64—Circuits for processing colour signals
- H04N9/67—Circuits for processing colour signals for matrixing
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES JfflWWS PATENTAMT
Int. α.:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al-34/31
Nummer:
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Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
P 12 74 171.8-31 (F 46726)
28. Juli 1965
1. August 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur frequenzabhängigen Gradationsentzerrung von Farbfernsehsignalen,
wonach die in einem Farbbildsignalgeber erzeugten Farbwertsignale über je einen Gradationsentzerrer
einer Farbmatrix zugeführt werden. In dieser Farbmatrix wird ein Leuchtdichtesignal abgeleitet,
welches sich zu 30 bzw. 59 bzw. 11% aus den über den Gradationsentzerrer geführten Farbwertsignalen
bezüglich der Farben Rot bzw. Grün bzw. Blau zusammensetzt. Dabei werden dieses Leuchtdichtesignal und die modulierten Farbdifferenzsignale addiert und als Farbbildsignal (FBA)
oder als Farbbildsignalgemisch (FBAS) abgegeben. Das erfindungsgemäße Verfahren ist bei allen Fernseh-Farbübertragungsverfahren
anwendbar, bei denen ein Leuchtdichtesignal und ein trägerfrequentes Farbsignal addiert und gemeinsam übertragen
werden. Insbesondere ist das erfindungsgemäße Verfahren beim NTSC-, PAL- und SECAM-Verfahren
anwendbar.
Die Amplituden der üblicherweise im Rahmen des monochromen Fernsehens erzeugten Bildsignale entsprechen
einer Folge von Leuchtdichtewerten. Wenn bei der Umwandlung dieser Leuchtdichtewerte in
Bildsignalamplituden und umgekehrt — wegen der nichtlinearen Charakteristik der Aufnahme- und
Wiedergabegeräte — nichtlineare Verzerrungen auftreten, dann ändert sich die Leuchtdichteübertragungscharakteristik
des Fernsehsystems. Wenn gewisse Amplitudenbereiche (beispielsweise Amplitudenbereiche
entsprechend den dunklen Grautönen) des Videosignals mittels Gradationsentzerrer
mehr verstärkt werden als andere Amplitudenbereiche (beispielsweise Amplitudenbereiche entsprechend
den hellen Grautönen), dann können die nichtlinearen Verzerrungen verringert werden, wobei
jedoch der Rauschpegel der verstärkten Amplitudenbereiche vergrößert wird. Um diesen Nachteil zu
vermeiden, werden nach einem bekannten Verfahren nur die tiefen Frequenzanteile des Videosignals
einem Gradationsentzerrer zugeleitet. Die hohen Frequenzanteile des Videosignals werden dagegen zu
den entzerrten tiefen Frequenzanteilen gemischt. Auf diese Weise werden die am meisten störenden nichtlinearen Verzerrungen ausgeregelt, ohne daß der
Rauschpegel angehoben wird.
Im Rahmen der Farbfernsehtechnik wird bekanntlich nicht nur jeweils ein Videosignal, sondern es
werden jeweils drei Videosignale (die Farbwertsignale entsprechen den Farben Rot, Grün, Blau)
gewonnen. Nichtlineare Verzerrungen können bekanntlich unter Verwendung je eines Gradationsent-
Schaltung zur frequenzabhängigen
Gradationsentzerrung von Farbfernsehsignalen
Gradationsentzerrung von Farbfernsehsignalen
Anmelder:
Fernseh G. m. b. H.,
6100 Darmstadt, Am Alten Bahnhof 6
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Helmut Schönfelder, 6100 Darmstadt
zerrers verringert werden, wobei in ähnlicher Weise
ao wie beim monochromen Fernsehen der Rauschpegel der verstärkten Amplitudenbereiche angehoben wird.
Dabei werden die höheren Rauschfrequenzen des Leuchtdichtesignals zu den modulierten Farbdifferenzsignalen
addiert und einem Decoder (im Fern-
s5 sehempfangsgerät) zugeführt. Im Farbdemodulator
dieses Decoders werden die Rauschfrequenzen demoduliert und sind als demodulierte Rauschanteile
mit relativ großem Pegel deutlich sichtbar. Bei der Übertragung von Farbbildern stören diese
Rauschanteile somit noch mehr als bei der Übertragung und Sichtbarmachung monochromer Bilder.
In Anlehnung an die bekannten Verfahren des monochromen Fernsehens läge es nahe, nur die
tiefen Frequenzanteile jedes Farbwertsignals über je einen ersten Kanal mit je einem Gradationsentzerrer
zu übertragen, die hohen Frequenzanteile über je einen zweiten Kanal zu übertragen und die Frequenzanteile
beider Kanäle zu addieren. Dazu wären für jedes Farbwertsignal je ein Tiefpaßfilter und je
ein Hochpaßfilter erforderlich. Auf diese Weise ließen sich zwar die nichtlinearen Verzerrungen verringern.
Ein derartiges Verfahren hätte jedoch den Nachteil, daß wegen der drei Hochpaßfilter und
wegen der drei Tiefpaßfilter ein erheblicher zusätzlicher technischer Aufwand erforderlich wäre.
Außerdem hätte dieses Verfahren den Nachteil, daß die drei Hochpaßfilter und die drei Tiefpaßfilter hinsichtlich
ihrer komplementären Charakteristik abgeglichen werden müßten, wozu zeitraubende Abgleicharbeiten
erforderlich wären.
Die Erfindung bezweckt, ein Verfahren anzugeben, bei dessen Anwendung eine frequenzabhängige Grast»
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3 4
dationsentzerrung erzielt wird, ohne daß die Nach- zeichnet sind. Die an Hand der Fig. 1 und 2 dargeteile
der erwähnten Verfahren in Kauf genommen stellten Schaltungsanordnungen dienen zur frequenzwerden
müssen. abhängigen Gradationsentzerrung von Farbfernseh-
Bei einer Schaltung zur frequenzabhängigen Signalen.
Gradationsentzerrung von Farbfernsehsignalen mit 5 Mittels der Schaltungsanordnung nach Fig. 1
je einem Gradationsentzerrer für die in einem Färb- werden unter Verwendung der Farbbildsignalgeber 1
bildsignalgeber erzeugten Farbwertsignale und einer bzw. 1' bzw. 1" (beispielsweise: Fernsehaufnahme-Matrix
zur Bildung eines Leuchtdichtesignals aus röhren von Farbfernsehkameras, Photozellen von
den über die Gradationsentzerrer geführten Färb- Lichtpunktabtastern) die Farbwertsignalei? bzw. G
wertsignalen und einer Addierstufe zur Zusammen- io bzw. B bezüglich der Farben Rot bzw. Grün bzw.
Setzung dieses Leuchtdichtesignals mit den farbträ- Blau gewonnen. Diese Farbwertsignale werden über
gerfrequenten Farbdifferenzsignalen sind erfindungs- Korrekturstufen 2 bzw. 2' bzw. 2" den Gradationsgemäß
ein Tiefpaßfilter, welches die hohen Fre- entzerren! 3 bzw. 3' bzw. 3" zugeführt. Die von diequenzen
des Leuchtdichtesignals in an sich bekann- sen Gradationsentzerrern entzerrten Farbwertter
Weise unterdrückt, und ein Hochpaßfilter vor- 15 signale R' bzw. G' bzw. B' werden der Matrix 4 zugesehen,
dessen Charakteristik komplementär zur geführt, in der ein Leuchtdichtesignal Y' abgeleitet
Charakteristik des Tiefpaßfilters ist und dem das wird, welches sich zu 30 bzw. 59 bzw. 11% aus den
vor dem zugeordneten Gradationsentzerrer abge- Farbwertsignalen R' bzw. G' bzw. B' zusammensetzt,
nommene Farbwertsignal der Farbe Grün zugeführt In dieser Farbmatrix 4 werden auch die Farbdiffewird
und die tiefen Frequenzen dieses Farbwert- 20 renzsignale R' — Y' und B' — Y' abgeleitet und den
signals unterdrückt, und in der Addierstufe erfolgt Modulationsstufen S bzw. 6 zugeführt,
die Zusammensetzung der Ausgangssignale des Tief- Um eine frequenzabhängige Gradationsentzerrung
die Zusammensetzung der Ausgangssignale des Tief- Um eine frequenzabhängige Gradationsentzerrung
paßfilters und des Hochpaßfilters zu einem vollstän- zu bewirken, werden die über 1 MHz liegenden Fredigen
Leuchtdichtesignal. quenzen des Leuchtdichtesignals Γ' unter Verwen-
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich da- 25 dung des Tiefpaßfilters 7 unterdrückt, und das der
durch aus, daß nichtlineare Verzerrungen bei der Farbe Grün zugeordnete Farbwertsignal G wird
Übertragung eines Farbbildes weitgehend vermieden noch vor dem Gradationsentzerrer 3' abgenommen
werden und daß der dazu erforderliche technische und dem Hochpaßfilter 8 zugeführt. Dieses Hoch-Aufwand
gering ist. Das erfindungsgemäße Ver- paßfilter 8 unterdrückt die tiefen Frequenzen unter
fahren zeichnet sich aber auch noch dadurch aus, 30 1 MHz dieses Farbwertsignals G, so daß in der
daß kaum störende Rauschanteile im wiedergege- Additionsstufe 9 die hohen Frequenzen des Farbbenen
Farbbild erkennbar sind. Dies einmal deshalb, wertsignals G, die tiefen Frequenzen des Leuchtweil
das der Farbe Grün zugeordnete Farbwert- dichtesignals Y' und die modulierten Farbdifferenzsignal
noch vor dem zugeordneten Gradationsent- signale r' — y' und b' — y' addiert werden und vom
zerrer abgenommen wird, so daß die Rausehanteile 35 Ausgang dieser Addierstufe 9 an Klemme 11 ein
in diesem Gradationsentzerrer nicht verstärkt wer- Farbbildsignal FBA oder ein Farbbildsignalgemisch
den und mit relativ kleinem Pegel zu den träger- FBAS abgegeben wird. Die Charakteristik des Hochfrequenten
Farbdifferenzsignalen addiert und zum paßfilters 8 ist komplementär zur Charakteristik des
Demodulator übertragen werden, wo sie (wegen des Tiefpaßfilters 7. Im Übertragungskanal des Hochrelativ kleinen Pegels der demodulierten Rausch- 40 paßfilters 8 kann eine Verzögerungsstufe 12 angeanteile)
kaum Störungen verursachen. Außerdem ordnet sein, um das Farbwertsignal G derart zu verwerden
die geringen Rauschanteile im wiedergege- zögern, daß es gegenüber dem Leuchtdichtesignal Y'
benen Farbbild auch dadurch ermöglicht, weil das und gegenüber den modulierten Farbdifferenz-Farbwertsignal
bezüglich der Farbe Grün — welches Signalen / — y' und V — y' kerne wesentliche Phadem
Hochpaßfilter zugeführt wird — in vielen Fällen 45 senverschiebung aufweist. Es ist wesentlich, daß das
mit einem geringeren Rauschanteil als die Farbwert- Farbwertsignal G im Übertragungskanal zwischen
signale bezüglich der Farben Rot und Blau be- dem Farbbildsignalgeber Γ und dem Gradationsenthaftet
ist. zerrer 3' (und nicht erst nach diesem Gradationsent-
Wenn die Farbwertsignale bezüglich der Farben zerrer 3') abgenommen wird, weil nur in diesem Fall
Rot, Grün und Blau mit angenähert gleichen Rausch- 50 eine wesentliche Störabstandsverbesserung erzielt
anteilen behaftet sind (wie z. B. Farbwertsignale, die wird. Dies deshalb, weil das Farbwertsignal G noch
unter Verwendung einer Superorthikon-Farbkamera vor dem Gradationsentzerrer 3' abgenommen wird,
gewonnen werden), dann ist es zweckmäßig, die den so daß die Rauschanteile des Farbwertsignals G im
Farben Rot, Grün und Blau zugeordneten Farbwert- Gradationsentzerrer 3' nicht verstärkt werden. Die
signale noch vor den zugeordneten Gradationsent- 55 Rauschanteile des Farbwertsignals G werden somit
zerrern abzunehmen und einer an sich bekannten mit relativ kleinem Pegel über das Hochpaßfilter 8
Matrix zuzuführen, in der ein weiteres Leuchtdichte- übertragen und in der Addierstufe 9 zu den modusignal
gewonnen wird, welches sich zu 30 bzw. 59 lierten Farbdifferenzsignalen / — y' und b' — y'
bzw. 11% aus den vor den Gradationsentzerrern addiert, und das gewonnene FBA- oder FBAS-Signal
abgenommenen Farbwertsignalen bezüglich der 60 wird über Klemme 11 zum Demodulator (nicht dar-Farben
Rot bzw. Grün bzw. Blau zusammensetzt. gestellt) übertragen. Wegen des relativ kleinen Pegels
Dieses weitere Leuchtdichtesignal wird dann an Stelle der demodulierten Rauschanteile des im Demodudes
der Farbe Grün zugeordneten Farbwertsignals lator gewonnenen Signals werden kaum Störungen
dem Hochpaßfilter zugeführt. verursacht. Außerdem ist das Farbwertsignal G in
Im folgenden werden die Erfindung und Ausfüh- 65 vielen Fällen mit geringeren Rauschanteilen berungsbeispiele
derselben an Hand der Fig. 1 und 2 haftet als die Farbwertsignalei? und B, so daß sich
beschrieben, wobei in mehreren Figuren dargestellte auch aus diesem Grunde die geringen Rauschanteile
gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen gekenn- im wiedergegebenen Farbbild erklären lassen.
Dagegen ist ein Verfahren bekannt, welches die Schärfe von monochromen Fernsehbildern verbessern
soll, wenn Farbfernsehsignale auf einem Bildschirm für monochromes Fernsehen sichtbar gemacht
werden. Bekanntlich können durch drei verschiedene Farbwertsignale R, G, B Deckungsfehler
bewirkt werden, die eine Verringerung der Schärfe zur Folge haben. Nach diesem bekannten Verfahren
wird das Farbwertsignal G nach dem Gradationsentzerrer 3' abgenommen und dem Hochpaßfllter 8 zugeführt.
Dabei werden somit die Rauschanteile des Farbwertsignals G im Gradationsentzerrer 3' verstärkt,
was sich auf dem Bildschirm der angeschlossenen Empfänger für monochromes Fernsehen
störend auswirkt.
Mittels der Schaltungsanordnung nach F i g. 2 werden unter Verwendung der Farbbildsignalgeber 1
bzw. Γ bzw. 1" ebenfalls Farbwertsignale R, G, B abgeleitet und den Korrekturstufen 2 bzw. 2' bzw. 2"
zugeführt. Abweichend von der Schaltungsanord- ao
nung nach F i g. 1 wird nun nicht nur das Farbwertsignal G dem Hochpaßfilter 8 zugeführt, sondern es
werden alle drei Farbwertsignale R, G, B noch vor den Gradationsentzerrern 3,3', 3" abgenommen und
einer weiteren Matrix 13 zugeführt, in der ein wei- «5
teres Luminanzsignal Y gewonnen wird, welches sich zu 30 bzw. 59 bzw. 11% aus den FarbwertsignalenR
bzw. G bzw. B zusammensetzt. Dieses weitere Leuchtdichtesignal Y wird dem Hochpaßfilter 8 zugeführt,
wodurch die tiefen Frequenzen unter 1 MHz dieses weiteren Leuchtdichtesignals Y unterdrückt werden.
Mittels der Additionsstufe 9 werden die hohen Frequenzanteile des weiteren Leuchtdichtesignals Y, die
tiefen Frequenzanteile des Leuchtdichtesignals Y' und die modulierten Farbdifferenzsignale r' — y',
b' — y' addiert und dem Ausgang 11 ein Farbbildsignal FBA oder Farbbildsignalgemisch FBAS zugeleitet.
Im Übertragungskanal des Hochpaßfilters 8 kann wieder eine Verzögerungsstufe 12 angeordnet
sein, um das Leuchtdichtesignal Y derart zu verzögern, daß es gegenüber dem Leuchtdichtesignal Y'
und gegenüber den modulierten Farbdifferenzsignalen / — y' und b' — y' keine wesentliche Phasenverschiebung
aufweist.
Mittels der Korrekturstufen 2,2', 2" kann sowohl
eine Aperturkorrektur als auch eine Frequenzganganhebung im Vorverstärker von Farbfernsehkameras
bewirkt werden. Durch derartige Maßnahmen wird auch der Pegel der höherfrequenten Rauschanteile
der Farbwertsignale R, G, B angehoben. Die Erfindung ist um so vorteilhafter anwendbar, je höher
diese Rauschanteile angehoben werden. Insbesondere ist somit die Erfindung besonders vorteilhaft anwendbar,
wenn als Farbbildsignalgeber 1,1', 1" eine Plumbikon-Farbfernsehkamera, eine Vidikon-Farbfernsehkamera
oder ein Lichtpunktabtaster verwendet wird.
Claims (4)
1. Schaltung zur frequenzabhängigen Gradationsentzerrung von Farbfernsehsignalen mit je
einem Gradationsentzerrer für die in einem Farbbildsignalgeber erzeugten Farbwertsignale und
einer Matrix zur Bildung eines Leuchtdichtesignals aus den über die Gradationsentzerrer geführten
Farbwertsignalen und einer Addierstufe zur Zusammensetzung dieses Leuchtdichtesignals
mit den farbträgerfrequenten Farbdifferenzsignalen, gekennzeichnet durch ein Tiefpaßfilter
(7), welches die hohen Frequenzen des Leuchtdichtesiginals (Y') in an sich bekannter
Weise unterdrückt, und ein Hochpaßfilter (8), dessen Charakteristik komplementär zur Charakteristik
des Tiefpaßfilters (7) ist und dem das vor dem zugeordneten Gradationsentzerrer (3') abgenommene
Farbwertsignal (G) der Farbe Grün zugeführt wird und die tiefen Frequenzen dieses
Farbwertsignals unterdrückt und in der Addierstufe (9) die Zusammensetzung der Ausgangssignale
des Tiefpaßfilters (7) und des Hochpaßfilters (8) zu einem vollständigen Leuchtdichtesignal
erfolgt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine weitere Matrix (13), der die vor den
zugeordneten Gradationsentzerrern (3, 3', 3") abgenommenen Farbwertsignale (R, G, B) zugeführt
sind, welche ein weiteres Leuchtdichtesignal (Y) bildet, das dem Hochpaßfilter (8) an Stelle des
Farbwertsignals (G) der. Farbe Grün zugeführt wird.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Grenzfrequenz des
Tiefpaßfilters (7) und die untere Grenzfrequenz des Hochpaßfilters (8) bei etwa 1 MHz liegt.
4. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Verzögerungsstufe (12) zum
Laufzeitausgleich der über das Hochpaßfilter (8) und das Tiefpaßfilter (7) geführten Signale sowie
der farbträgerfrequenten Farbdifferenzsignale.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 037 506.
Deutsche Patentschrift Nr. 1 037 506.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 588/291 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF46726A DE1274171B (de) | 1965-07-28 | 1965-07-28 | Schaltung zur frequenzabhaengigen Gradationsentzerrung von Farbfernsehsignalen |
| US567687A US3510572A (en) | 1965-07-28 | 1966-07-25 | Method of and apparatus for the gradation correction of color television signals |
| NL6610581A NL6610581A (de) | 1965-07-28 | 1966-07-27 | |
| GB33887/66A GB1117533A (en) | 1965-07-28 | 1966-07-28 | A method for generating a gamma-corrected colour television luminance signal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF46726A DE1274171B (de) | 1965-07-28 | 1965-07-28 | Schaltung zur frequenzabhaengigen Gradationsentzerrung von Farbfernsehsignalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1274171B true DE1274171B (de) | 1968-08-01 |
Family
ID=7101199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF46726A Withdrawn DE1274171B (de) | 1965-07-28 | 1965-07-28 | Schaltung zur frequenzabhaengigen Gradationsentzerrung von Farbfernsehsignalen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3510572A (de) |
| DE (1) | DE1274171B (de) |
| GB (1) | GB1117533A (de) |
| NL (1) | NL6610581A (de) |
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| GB1117533A (en) | 1968-06-19 |
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|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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