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DE1274010B - Kontinuierlich arbeitende Fleischzerkleinerungsmaschine - Google Patents

Kontinuierlich arbeitende Fleischzerkleinerungsmaschine

Info

Publication number
DE1274010B
DE1274010B DEM55290A DEM0055290A DE1274010B DE 1274010 B DE1274010 B DE 1274010B DE M55290 A DEM55290 A DE M55290A DE M0055290 A DEM0055290 A DE M0055290A DE 1274010 B DE1274010 B DE 1274010B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
meat
machine
shaft
machine housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM55290A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Schmock Jun
Andrew H Vedvik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oscar Mayer Kartridg Pak S A
Original Assignee
Oscar Mayer Kartridg Pak S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oscar Mayer Kartridg Pak S A filed Critical Oscar Mayer Kartridg Pak S A
Priority to DEM55290A priority Critical patent/DE1274010B/de
Publication of DE1274010B publication Critical patent/DE1274010B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • B02C18/06Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives
    • B02C18/08Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments with rotating knives within vertical containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Kontinuierlich arbeitende Fleischzerkleinerungsmaschine Die Erfindung betrifft eine kontinuierlich arbeitende Fleischzerkleinerungsmaschine mit einem Einlaß in das Maschinengehäuse für das zu zerkleinernde Fleisch und einer Zerkleinerungseinrichtung, bei der an einer drehbaren Welle mehrere bis dicht an die Innenfläche des Maschinengehäuses heranreichende von Messerhaltern getragene Messerglieder befestigt sind, sowie mit einem Auslaß und einer Sammelvorrichtung zur Aufnahme des ausgetragenen zerkleinerten Fleisches, welche innerhalb des Maschinengehäuses angeordnet sind. Die erfindungsgemäße Fleischzerkleinerungsmaschine ist insbesondere zur Verwendung bei der Wurstherstellung geeignet, wobei die Fleischbestandteile des Wurstbreis bei dessen Zubereitung zerhackt bzw. fein vermahlen werden. Zwar ist die erfindungsgemäße Fleischzerkleinerungsmaschine speziell zur Verwendung bei der Herstellung von zerkleinerten Fleischerzeugnissen, wie Wurst, geeignet, sie ist aber ebenso auch für die kontinuierliche und selbsttätige Zerkleinerung jedes beliebigen Stoffs ähnlicher Konsistenz wie Fleisch geeignet, welcher der ihr eigenen Arbeitsreihenfolge unterzogen werden kann.
  • Es sind bereits kontinuierlich arbeitende Fleischzerkleinerungsmaschinen bekannt, bei denen das zerkleinerte Fleisch in einen feststehenden Auffangraum ausgetragen wird, aus dem es dann durch darauffolgende Fleischmengen mehr oder minder herausgepreßt wird. Wird das Maschinengehäuse unter Unterdruck gesetzt bzw. evakuiert, so sucht der Unterdruck im Gehäuse das Austreten des Fleisches aus der Auffangvorrichtung zu verhindern, so daß die nachdrückende Fleischmenge eine erhebliche Kraft zu überwinden hat und es zu einem unerwünschten Pressen des Fleisches kommt, oder, wenn das austretende Fleisch den Auslaß nur teilweise ausfüllt, wird ein Unterdruck im Maschinengehäuse nicht aufrechtzuerhalten sein. Teilweise ist zur Lösung des Austragproblems auch entweder ein Fördermittel vorgesehen, das mit der die Messer tragenden Welle umläuft und die Fleischteilchen zerfasert und zerquetscht, oder es wird das zerkleinerte Fleisch mit Hilfe eines getrennten und daher aufwendigen Antriebssystems diskontinuierlich ausgetragen.
  • Aufgabe der erfindungsgemäßen Fleischzerkleinerungsmaschine ist es demgegenüber, den Austrag des zerkleinerten Fleisches ohne ein mögliches Pressen des zerkleinerten Fleisches zu bewerkstelligen, ein Zerquetschen oder Zerfasern der Fleischteilchen zu verhindern, die Möglichkeit zu geben, den Zerkleinerungs- und Austragvorgang unter Unterdruck bzw. einer inerten Atmosphäre durchzuführen und darüber hinaus eine einfach aufgebaute und kompakte Einrichtung zu bilden, die über eine einzige Antriebsvorrichtung antreibbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Sammeleinrichtung einen schüsselförmigen Rotor aufweist, der mit der Welle der Zerkleinerungseinrichtung fest verbunden und mit dieser zusammen drehbar ist, wobei der Rotor von der Antriebseinrichtung unter Verlagerung des Fleisches mittels Fliehkraft zum Umfang des Rotors antreibbar ist, und eine Austragseinrichtung vorgesehen ist, die in den das Fleisch im Rotor sammelnden Rotorabschnitt hineinreicht.-Vorteilhafterweise besitzt die Stoffaustrageinrichtung Düsenform und ist drehfest und bis in das sich mit dem schüsselförmigen Rotor mitdrehende zerkleinerte Fleisch eingreifend angeordnet. Weiterhin kann die Stoffaustrageinrichtung vorteilhafterweise radial von einem nach unten gerichteten maschinenfesten Austragrohr abstehen, das in die Mitte des Rotors eingesetzt und zentral auf den Auslaß ausgerichtet ist, und der Rotor kann mit der Welle der Zerkleinerungseinrichtung durch radial verlaufende schräge, den Stoff in Richtung des Außenumfangs des Rotors lenkende, speichenartige Rippen verbunden sein. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung wird dadurch gebildet, daß zwischen den schrägen Rippen Luftdurchlässe vom Rotor ins Innere des Maschinengehäuses vorgesehen sind und daß der Innenraum des Rotors zusammen mit dem Maschinengehäuse über nahe der Welle innerhalb der Messerglieder vorgesehene und in Radialrichtung mit dem Inneren des Maschinengehäuses verbundenen Luftkanäle evakuierbar ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen lotrechten teilweisen Querschnitt durch eine kontinuierlich arbeitende Hackmaschine mit den Merkmalen der Erfindung, F i g. 2 eine Aufsicht auf den Hack- bzw. Zerkleinerungsabschnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 1, F i g. 3 eine Aufsicht auf den Stoffsammel- und -austragabschnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 1, F i g. 4 einen teilweisen Querschnitt durch den Stoffsammel- und -austragabschnitt der Anordnung längs der Linie 4-4 in F i g. 3 und F i g. 5 eine Teil-Aufsicht auf einen Abschnitt des Stoffsammel- und -austragabschnitts der Anordnung längs der Linie 5-5 in F i g. 1.
  • Gemäß F i g. 1 besteht die erfindungsgemäße, kontinuierlich arbeitende Hackmaschine 10 allgemein aus einem Zerkleinerungsabschnitt 11, der den Hackabschnitt der Maschine darstellt, und einem Stoffsammel- und -austragabschnitt 12. Im einzelnen weist die Maschine 10 ein hülsenartiges oberes Wellengehäuse 13 auf, das eine Welle 14 aufnimmt, deren oberes Ende durch eine mit Hilfe einer Anzahl von Zylinderkopfschrauben 16 am oberen Ende des Gehäuses 13 befestigte Stirnkappe 15 nach außen vorsteht. Die Stirnkappe 15 nimmt ein mit der Welle 14 in Berührung stehendes Wellen-Abdichtglied 17 auf. Das vorstehende obere Ende der Welle 14 steht in Antriebsverbindung mit einer Keilriemenscheibe 18 mit einer Anzahl von in dieser vorgesehenen Nuten, in welche nicht dargestellte Keilriemen eingreifen, welche ihrerseits durch eine Kraftquelle angetrieben werden und eine Drehbewegung der Welle 14 hervorbringen. Die dargestellte Maschine 10 ist für stehenden Betrieb ausgelegt und weist zum Zweck der Befestigung eine starr am- Gehäuse 13 befestigte Halterung 19 auf.
  • Innerhalb des Gehäuses 13 ist um die Welle 14 herum eine kombinierte Sicherungsmutter-Scheibenanordnung 20 vorgesehen, die mit dem Innenlaufring eines an der Welle angebrachten Lagers 21 in Berührung steht, während dessen Außenlaufring am einen Ende durch einen Lager-Klemmring 22 gehalten wird. Im Gehäuse 13. ist weiterhin um die Welle 14 herum ein im Abstand vom ersten Lager angeordnetes ; Lager 23 vorgesehen, wobei die Lager 21 und 23 mit Hilfe einer Abstandhülse 24 in ihren Betriebslagen gehalten werden. Das untere Lager 23 liegt auf einem nach oben abstehenden hülsenartigen Abschnitt einer Gehäuse-Deckelplatte 25 auf, während das Gehäuse 13 um diesen nach oben abstehenden Abschnitt der Deckelplatte 25 herum in enger Berührung mit der umgebenden Oberseite derselben befestigt ist. Eine ausdehnbare Wellendichtung 26 ist zwischen dem unteren Lager 23 und einer um den unteren Abschnitt der Welle 14 herum vorgesehenen Hülse 27 angeordnet, die ihrerseits mittels einer in das untere Ende der Welle 14 eingeschraubten Klemmschraube 28 an einer Axialbewegung relativ zur Welle 14 gehindert wird. Die -Deckelplatte 25 ist mit Hilfe von Zylinderkopfschrauben 30 an der Oberseite eines zylindrischen Hackgehäuses 29 befestigt und schließt dieses ab. Gemäß F i g. 2 ist die Hülse 27 vorzugsweise drehfest mit der Welle 14 keilverzahnt und weist an ihrer Unterseite eine mittels Keilverzahnung mit ihr verbundene schüsselförmige Stoff-Sammeleinrichtung in Form eines Rotors 31 auf. Der Rotor 31 dreht sich zusammen mit der Hülse 27 und der Welle 14 und wird durch eine Klemmutter 32 an einer Axialverlagerung diesen Teilen gegenüber gehindert.
  • Im Hackgehäuse 29 ist eine Anzahl von Hackmessergliedern 33 mit Hilfe einer Reihe von abwechselnd angeordneten Messer-Halteringen 34 und Ring-Abstandstücken 35 angebracht. Wie insbesondere aus F i g. 2 hervorgeht, besitzt jedes Messer 33 im wesentlichen dreieckigen Umriß und ist mit einer konvexen Schneidkante 36 versehen, die an ihrer Unterseite eine Abschrägung 37 aufweist. An jedem Messer-Haltering 34 sind vier, jedoch gewünschtenfalls auch mehr oder weniger, in Umfangsrichtung auf Abstände verteilte Messer 33 angeordnet, die jeweils mittels zweier stehbolzenartiger Stifte 38 befestigt sind. Zur Anbringung am Ring 34 ist jedes Messer 53 mit einem sich nach außen öffnenden Schlitz 39 zur Aufnahme des einen Stifts 38 sowie mit einer Bohrung 40 zur Aufnahme des anderen Stifts 38 versehen. Jeder Messer-Haltering 34 trägt gemäß F i g. 1 an seinen beiden Seiten je vier komplementäre Messer 33, wobei die aufeinanderfolgenden Messersätze in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sind, wie dies insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich ist. Die Abstandstücke 35 sind derart ausgebildet, daß sie einen ausreichenden Zwischenraum zwischen den Messer-Halteringen 34 und den an diesen befestigten Messergliedern gewährleisten, und weisen nicht dargestellte Stift-Aufnahmeöffnungen auf, um die Teile der Anordnung untereinander zu verbinden und eine Relativbewegung zwischen diesen Teilen zu verhindern.
  • Wie weiterhin aus F i g. 2 hervorgeht, sind die Messer-Halteringe 34 und die Abstandstücke 35 mit durch einwärts gerichtete flanschähnliche Abschnitte 41 gebildeten zentralen Stegen versehen, welche sich eng an die Hülse 27 anschmiegen und um deren Umfang herum auf Abstände verteilt sind, so daß sie zwischen sich eine Anzahl von axialen, über die ganze Länge der Hülse 27 verlaufenden Luftabsaug- bzw. Gaseinlaßkanälen bzw. -öffnungen 42 bilden. Wie später genauer beschrieben werden wird, dienen die Kanäle 42 zum Absaugen von Luft, obgleich in diesem Zusammenhang zu beachten ist, daß auch ein Inertgas, wie Stickstoff, unter Ausnutzung der Öffnungen 42 zur Zufuhr des Gases in die Maschine eingeleitet werden kann.
  • Gemäß F i g. 1 ist die Deckelplatte 25 mit einem Anschluß 43 versehen, in den das Ende eines Luft-Saugrohrs 44 eingeschraubt ist. Der Anschluß 43 fluchtet mit einem in einem Winkel angeordneten Kanal 45, der seinerseits durch die Deckelplatte 25 hindurch verläuft und mit dem Oberteil der Hülse 27 in Verbindung steht. Die Oberseite der Hülse 27 weist einen aus demselben Stück bestehenden, radial auswärts verlaufenden napfförmigen Abschnitt 46 mit einer Anzahl von in diesem vorgesehenen, unter einem Winkel geneigten Öffnungen 47 auf, welche mit den axial verlaufenden Kanälen 42 in Verbindung stehen. Die Absaugung von Luft erfolgt über den Kanal 45, dem die Luft über die Kanäle 42 zugeführt wird. Die Luft wird auf Grund des gegenseitigen Abstands der Messer 33 über den Umfang jedes Halterings 34 (F i g. 2) zwischen den Messern hindurch aus dem äußeren Umfangsbereich des Zerkleinerungsabschnitts herausgesaugt.
  • Die Arbeitsweise des Hackabschnitts 11 der erfindungsgemäßen Hackmaschine 10 entspricht den bekannten Anordnungen. Der zu verarbeitende Stoff, beispielsweise verhältnismäßig kleine Fleischstücke, die mit sonstigen Wurstbrei-Bestandteilen gemischt sein können, wird über ein Eintrittsrohr 48 in das Gehäuse 29 eingebracht. Dieses Rohr 48 weist einen in einen Eintrittsanschluß 49 eingeschraubten Düsenabschnitt auf, während der Anschluß 49 an der Dekkelplatte 25 des Gehäuses 29 befestigt ist. Die Platte 25 weist ihrerseits eine Eintrittsöffnung 50 auf, die dicht neben dem Außenrand des Gehäuses 29 und unmittelbar über der obersten Reihe der Messer 33 angeordnet ist. Die Fleischteilchen werden kontinuierlich in den Hackabschnitt 11 eingebracht und gelangen in Berührung mit den Messern 33, die mit verhältnismäßig hoher Drehzahl, beispielsweise mit etwa 3000 bis 4500 U/min, angetrieben werden. Die hierdurch hervorgebrachte Fliehkraft bewirkt, daß sich das Fleisch längs der Innenfläche des Gehäuses 29 ansammelt und eine sich fortlaufend bewegende Fleischhülse bzw. -schicht bildet. Hierdurch gelangt das Fleisch in Berührung mit den sich nahe der Innenfläche des Gehäuses 29 befindlichen Schneidkanten 36 der Messer 33.
  • Die Dicke der hülsenartigen Fleischansammlung schwankt zwischen etwa 3,2 und etwa 16 mm, und die Schneidkanten der einzelnen Messerglieder 33 bewegen sich fortlaufend durch diese Ansammlung hindurch und bewirken eine verhältnismäßig feine Vermahlung des Stoffs. Die durch die hohe Drehzahl der umlaufenden Messer 33 erzeugte Fliehkraft hält die Fleischteilchen an der Innenfläche des Gehäuses 29 fest, während die an den unteren Kanten der Messer 33 vorgesehenen Abschrägungen 37 eine kontinuierliche Abwärtsbewegung der angesammelten Fleischteilchen längs der Innenfläche des Gehäuses 29 in Richtung auf das untere Austragende des Hackabschnitts 11 bewirken.
  • Wie erwähnt, wird während der Vermahlung bzw. Zerkleinerung des Fleisches laufend über das Rohr 44 Luft abgesaugt, wobei die auf Grund der Zerkleinerung des Fleisches aus diesem frei werdende Luft zwischen den Messern 33 durch die Kanäle 42 abgesaugt wird und schließlich nach oben durch die Kanäle 47 in das Rohr 44 gelangt. Das System kann dabei unter einen beliebigen Unterdruck gesetzt werden.
  • Das zerkleinerte Fleisch oder dergleichen Stoff wird vom Hackabschnitt 11 der Maschine 10 in den Austragrotor 31 abgegeben, in welchem es sich auf Grund des unter der Einwirkung der Fliehkraft erfolgenden kontinuierlichen Stoffaustrags auf die im folgenden beschriebene Weise am Umfang ansammelt. Der Rotor 31 besitzt die Form einer sich drehenden Schüssel mit einem aufrecht stehenden Rand, der eng um das untere Ende des Hackgehäuses 29 herum angeordnet ist, um einen Stoffverlust zwischen diesen beiden Abschnitten zu verhindern. Gemäß den F i g. 1, 3 und 4 weist der Rotor einen zentralen Nabenabschnitt 51 auf. Die Nabe 51 ist auf die vorher beschriebene Weise mittels eines Keils mit der Hülse 27 und der Welle 14 verbunden; wodurch der Rotor 31 in Drehbewegung versetzt wird. Der äußere Schüsselabschnitt des Rotors 31 wird über eine Anzahl von stegartigen Rippen 52, die längs ihrer Oberseiten abgeschrägt sind und somit geneigte Stoff-Führungsflächen 53 darstellen, von der Nabe 52 getragen. Wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich ist, sind die oberen Kanten der Flächen 53 den unteren Kanten gegenüber etwas nach außen auseinanderlaufend angeordnet und bilden auf diese Weise eine Steigung, welche auswärts verläuft und den Stoff in Richtung des äußeren Umfangsabschnitts der Rotorschüssel abgibt.
  • Der Schüsselabschnitt des Rotors 31 ist mit einem am Umfang liegenden Stoff-Sammelbereich 54 versehen und weist eine durch einen festgeschraubten Abdeckring 55 teilweise verschlossene zentrale Bodenöffnung auf. Der Abdeckring 55 ist seinerseits mit einer zentralen Öffnung versehen, welche von einem maschinenfesten Austragrohr 56 durchsetzt wird. Zwischen den benachbarten Flächen von Rohr 56 und Abdeckplatte 55 ist genügend Zwischenraum vorgesehen, um die Drehbewegung des Rotors 31 mit hohen Drehzahlen zum Rohr 56 zu gestatten. Das Rohr 56 ist in eine Boden-Abdeckplatte 57 eingeschraubt, die an ihrer Außenseite mit einer Hülse 58 versehen ist, um an ein nicht dargestelltes Austragrohr für den vermahlenen Stoff angeschlossen werden zu können, wobei die Hülse 58 durch die Platte 57 hindurch axial mit dem Rohr 56 fluchtet.
  • Die Platte 57 ist zwecks Abdeckung einer zentralen Bodenöffnung eines Gehäuses 60, das um den Rotor 31 herum angeordnet ist und diesen umschließt, mit Hilfe von Zylinderkopfschrauben 59 an diesem Gehäuse befestigt. Das Gehäuse 60 steht in Umfangsrichtung über das untere Ende des Hackabschnitts 11 hinaus vor und ist mit einem mit Hilfe von abnehmbaren Befestigungsgliedern 62 an ihm befestigten flanschartigen Deckelglied 61 versehen. Die Deckelplatte 61 ist starr mit der Außenfläche des Hackgehäuses 29 verbunden und bildet den äußeren Gehäuseabschnitt der Anordnung. Auf Grund dieser Anordnung ist die gesamte Maschine einschließlich des vom Rotor 31 abgenommenen Erzeugnisses im Betrieb vollständig abgeschlossen, so daß durch den Kanal 45 ein wirksames Absaugen von Luft erfolgen kann.
  • Im Zusammenhang mit dieser Luftabsaugung ist zu beachten, daß ein Betrieb der gesamten Maschine unter Unterdruckbedingungen möglich ist, da sich die Kanäle 42 abwärts durch den gesamten Hackabschnitt erstrecken und nicht nur auf die vorher beschriebene Weise über die Zwischenräume zwischen den Messergliedern 33 in Verbindung stehen, sondern außerdem über eine Anzahl von radial verlaufenden Nuten 63 (F i g. 3) in der Oberseite der Nabe 51 des Rotors 31 mit dem Inneren des Rotors 31 verbunden sind. Die Luft wird bei ihrem Freiwerden aus dem Gut während dessen mechanisch erfolgender Zerkleinerung und fortlaufender Verarbeitung durch die wirksamen Elemente der Maschine kontinuierlich und unmittelbar aus der Maschine 10 abgesaugt.
  • Wie insbesondere aus den F i g. 1 und 5 ersichtlich ist, weist das maschinenfeste Rohr 56 an seinem in den Rotor 31 eingesetzten oberen Abschnitt eine an ihm befestigte, in Radialrichtung nach außen abstehende Rohrhülse 64 auf, an deren äußerem Ende eine starr angebrachte Stoff-Aufnahmedüse 65 vorgesehen ist, welche sich mit einer Krümmung bis dicht an die Innenfläche des Rotors 31 in dessen Stoff-Sammelbereich 54 erstreckt. Das äußere Ende der Düse 65 ist offen und dient dazu, das Gut während der Drehbewegung des Rotors 31 nach Art einer Schöpfeinrichtung aufzunehmen. Die hohe Drehzahl, mit welcher das Erzeugnis durch den Rotor 31 bewegt wird, gewährleistet eine Austragkraft solcher Stärke, daß das Gut durch die Düse 65 sowie die Rohre 64 und 56 zu dem an der Unterseite der Maschine befindlichen Austragpunkt bewegt wird. Die Kraft reicht aus, um das Gut fortlaufend durch ein mit der Austraghülse 58 verbundenes Rohr in eine weitere Gut-Verarbeitungseinrichtung, wie eine Mischvorrichtung oder einen Wurstfüller, zu fördern. Die Düse ist vorzugsweise in einem Abstand von etwa 0,38 bis 0,76 mm vom Außenumfang des Rotors 31 entfernt angeordnet.
  • Unter Berücksichtigung der wesentlichen Merkmale der kontinuierlichen Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Maschine, gewünschtenfalls in Verbindung mit dem Aufrechterhalten von Luftabsaugbedingungen, ist in F i g. 4 die schalenartige Ansammlung 66 des zerkleinerten Stoffs dargestellt, wie sie im Hackabschnitt 11 der Anordnung aufgebaut und aufrechterhalten wird. Die Stoffansammlung 66 bewegt sich fortlaufend längs der Innenfläche des Hackgehäuses 29 abwärts und wird durch und über die Schrägflächen 53 der Rippen 52 hinweg in Richtung auf den Außenumfang der Innenseite des Rotors 31 geleitet. Die sich aus der hohen Umlaufgeschwindigkeit des Rotors 31 ergebende Fliehkraft gewährleistet das fortlaufende Aufrechterhalten der Ansammlung 67 aus zerkleinertem Gut im Gut-Sammelbereich 54 des Rotors, in welchen die Düsenöffnung des maschinenfesten Austragglieds hineinragt. Wie am deutlichsten in F i g. 5 dargestellt ist, erfolgt der Austrag der Gutansammlung 67 aus dem Rotor 31 praktisch auf Grund eines Ausschöpfens des Gut-Sammelbereichs 54, während sich eine erneute Ansammlung 68 bildet, sobald der Rotor an der Düse 65 vorbeigelangt ist. Während des gesamten Betriebs werden in der Maschine Unterdruckbedingungen aufrechterhalten, wobei die Luft vom verarbeiteten Gut entfernt wird, um dieses frisch zu halten und im Fall von Fleisch eine Verfärbung zu verhindern.
  • Obgleich vorstehend eine bevorzugte Ausführungsform eines Hackabschnitts 11 beschrieben wurde, können auch andere geeignete Gut-Zerkleinerungseinrichtungen in Verbindung mit dem Gutsammel-und -austragabschnitt 12 der Anordnung Verwendung finden. Der bevorzugte Hackabschnitt ist insbesondere im Hinblick auf die Merkmale der mit den anderen Abschnitten zusammenwirkenden einzigen Antriebseinrichtung, der Gutansammlung sowie der Luftabsaugung zur Anwendung bei der erfindungsgemäßen Maschine geeignet.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Kontinuierlich arbeitende Fleischzerkleinerungsmaschine, mit einem Einlaß in das Maschinengehäuse für das zu zerkleinernde Fleisch und einer Zerkleinerungseinrichtung, bei der an einer drehbaren Welle mehrere bis dicht an die Innenfläche des Maschinengehäuses heranreichende, von Messerhaltern getragene Messerglieder befestigt sind, sowie mit einem Auslaß und einer Sammelvorrichtung zur Aufnahme des ausgetragenen zerkleinerten Fleisches, welche innerhalb des Maschinengehäuses angeordnet sind, d a -durch gekennzeichnet, daß die Sammeleinrichtung einen schüsselförmigen Rotor (31) aufweist, der mit der Welle (27, 14) der Zerkleinerungseinrichtung fest verbunden und mit dieser zusammen drehbar ist, wobei der Rotor von der Antriebseinrichtung (18) unter Verlagerung des Fleisches mittels Fliehkraft zum Umfang des Rotors antreibbar ist, und eine Austrageinrichtung (65) vorgesehen ist, die in den das Fleisch im Rotor sammelnden Rotorabschnitt hineinreicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrageinrichtung (65) Düsenform besitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrageinrichtung (65) drehfest und bis in das sich mit dem schüsselförmigen Rotor (31) mitdrehende zerkleinerte Fleisch eingreifend angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrageinrichtung (65) radial von einem nach unten gerichteten maschinenfesten Austragrohr (56) absteht, das in die Mitte des Rotors (31) eingesetzt und zentral auf den Auslaß (58) ausgerichtet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (31) mit der Welle (27, 14) der Zerkleinerungseinrichtung (11) durch radial verlaufende schräge, den Stoff in Richtung des Außenumfangs (54) des Rotors (31) lenkende speichenartige Rippen (52) verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den schrägen Rippen (52) Luftdurchlässe vom Rotor ins Innere des Maschinengehäuses vorgesehen sind und daß der Innenraum des Rotors (31) zusammen mit dem Maschinengehäuse über nahe der Welle (27,14) innerhalb der Messerglieder (33) vorgesehene und in Radialrichtung mit dem Inneren des Maschinengehäuses verbundenen Luftkanälen (42) evakuierbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 650 591, 886 703, 1035 511; deutsche Auslegeschriften Nr. 1030 218, 1039 876, 1046 988; französische Patentschrift Nr. 1177 809; USA.-Patentschrift Nr.-2 974 701.
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