DE1273655B - Steckerkupplung mit einem Schalter - Google Patents
Steckerkupplung mit einem SchalterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
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- H01R13/70—Structural association with built-in electrical component with built-in switch
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Description
- Steckerkupplung mit einem Schalter Die Erfindung bezieht sich auf eine Steckerkupplung mit einem Schalter zur Befestigung an Motoren, Maschinen und Geräten, wie Scheinwerfern, Rasenmähern u. dgl., in deren Gehäuse ein Schalter und Steckerstifte eingebaut sind.
- Bei Motoren verwendet man gewöhnlich aus Kostengründen und einer beschränkten Fläche zum Anbringen von Steckerkupplungen zweiteilige, aus Schalter und Stecker bestehende Anschlußgeräte, von denen das eine auch noch das Motorenklemmbrett bildet. Sie sind im Gegensatz zu gekapselten Steckerkupplungen nicht wasserdicht ausgebildet und deshalb unerwünscht.
- Eine bekannte Steckerkupplung ist nach Art von gekapselten abschaltbaren Steckdosen aufgebaut, die bekanntlich eine schalenförmige Grundplatte, einen in ihr eingebauten Schalter, in ihr eingebaute Steckerelemente und einen die Grundplatte abdeckenden Deckel besitzen. Die Anbringung dieser Steckerkupplung an Motoren und Geräten ist nur unter Anwendung zusätzlicher Zwischenstücke möglich und daher aufwendig und sperrig. Es ist ferner eine kombinierte Anordnung eines Schalters mit einer Steckerkupplung bekannt, bei der die Steckerelemente an Stelle in einer Grundplatte in einen massiven Porzellanblock eingebaut sind, der nach beiden Seiten Ausnehmungen besitzt. Die Vorderseite enthält einen Schalter mit Zuggriff und die Aufnahme für den Stecker, die Rückseite die durch eine Verschlußplatte abgedeckten Anschlußklemmen. Diese Anordnung ist zur Befestigung an einem Motor, einem Gerät oder der Außenseite einer Maschine nicht geeignet, nicht nur deshalb, weil Porzellan besonders schlagempfindlich ist; sondern weil auch aufwendige Maßnahmen notwendig wären, um die Steckerkupplung wasserdicht zu kapseln.
- Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Steckerkupplung zu schaffen, welche an Geräten und Motoren nach Art eines Klemmbrettes anzubringen ist, im wesentlichen die Normmaße einhält, wasserdicht ausgebildet ist, wasserdicht aufgesetzt werden kann und konstruktiv nicht aufwendig ist.
- Gemäß der Erfindung wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die hohle Kappe der Steckerkupplung selbst ihr einteiliges Gehäuse bildet, seine Auflagefläche in ihren Abmessungen etwa der Größe eines Motorenklemmbrettes entspricht und seine Ränder als Dichtflansch ausgebildet sind, daß in an sich bekannter Weise die Betätigungsachse des Schalters wasserdicht abgedichtet durch die Gehäusedecke zum Betätigungsknebel führt, daß ferner der mit außenliegenden Steckerstiften ausgestattete Sockel mit dem Gehäuse einstückig ausgebildet und dessen Stiftdurchführung gegen den Innenraum des Gehäuses wasserdicht abgeschlossen ist und daß in an sich bekannter Weise die stromleitenden Verbindungen vom Schalter zu den Stiften' in diesem Innenraum angeordnet sind.
- Dabei besteht vorteilhaft die Dichtung für die Betätigungsachse des Schalters aus einer die Betätigungsachse umschließenden gelochten Gummischeibe, die gegen einen umlaufenden Ring mit Schneide der Durchtrittsöffnungen der Betätigungsachse angepreßt ist; insbesondere bilden die Umgebung der Durchtrittsöffnung in dem Gehäuse und der Schaft des Knebels eine Labyrinthdichtung. Der Raum zwischen der Gummischeibe und dem Labyrinth kann mit Dichtfett gefüllt sein. Die Durchtrittsöffnung der Steckerstifte wird mit Gummischeiben abgedichtet. Um verschiedenen Befestigungsabständen Rechnung zu tragen, ist das Gehäuse mit diagonal gerichteten, aus dem Maschinenbau bekannten Langlöchern für die Befestigungsschrauben ausgestattet. Vorzugsweise sind Stecker und Schaltknebel, wie an sich bekannt, voneinander durch einen Schutzrand abgegrenzt. Das Gehäuse hat an einer Seite eine Kabeleinführung mit einer Dichtfuge, in deren Nähe im Hohlraum des Gehäuses eine Zugentlastung für das Kabel angeordnet ist, und vorzugsweise eine Hilfsklemme. Das Gehäuse kann aus Grauguß, einem Thermoplast oder Duroplast geformt sein.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung in drei Figuren.
- F i g. 1 zeigt die Steckerkupplung von der Rückseite, F i g. 2 einen Schnitt und F i g. 3 ihre Draufsicht.
- Die Steckerkupplung nach dem Ausführungsbeispiel besteht aus dem Gehäuse 1, deren Seitenwandungen 2 den Dichtflansch 3 bilden. Die Abmessungen dieses Gehäuses 1 entsprechen in der Grundfläche der eines Klemmbrettes, wobei nur die gebogene Wand 4 über die Länge des Klemmbrettes hinausreicht. In den Ecken des Gehäuses 1 befinden sich die in diagonaler Richtung laufenden Langlöcher 5, die damit für verschiedene Befestigungsabstände vorgesehen sind. Der Sockel 6 des Steckers ist einstückig mit dem Gehäuse 1. Im Innenraum 7 des Gehäuses 1 mit dem Sockel 6, der aus einem Duroplast, Thermoplast oder aus Grauguß bestehen kann, ist der zweipolige Schalter 8 mittels Schrauben 9 befestigt. Seine Betätigungsachse 10 geht durch die Gehäusedecke 11 des Gehäuses 1 hindurch, und auf ihr sitzt der Schalterknebel 12. Der Schaft 13 dieses Schalterknebels 12 bildet zusammen mit einem Kranz 14 eine Labyrinthdichtung. Die Innenwand der Gehäusedecke 11 hat um die Schalterachse 10 einen umlaufenden Rand 15 mit einer Schneide 16, gegen die sich eine zwischen dem umlaufenden Rand 15 und der Schalterbrücke 17 beim Anschrauben des Schalters 8 anliegende Gummidichtung 18 anpreßt. Der entstandene Hohlraum 19 ist mit einem Dichtfett gefüllt. Die Steckerstifte 20 sind durch den Sockel 6 hindurchgeführt und vom Innenraum 7 des Gehäuses 1 her unter Zwischenfügung von Gummidichtungen 21 befestigt. Mit 22, 23 sind die Stromzuführungsleitungen von den Steckerstiften 20 zu den Anschlußklemmen 24, 25 des Schalters 8 bezeichnet. Der Sockel 6 besitzt die üblichen Randerdungskontakte, deren Anschluß durch den Sockel 6 nach innenabgedichtet hindurchgeführt ist, und 26 ist die im Innenraum 7 des Gehäuses 1 angeordnete Erdanschlußklemme. Die Steckerstifte 20 dienen zur Stromzuführung mit Hilfe einer Steckerkupplung, die Stromzuführung zum Motor oder Gerät erfolgt mittels eines Kabels vom Schalter 8 aus. Dieses Stromzuführungskabel wird an die Klemmen 27, 28 angeschlossen und durch die Kabeleinführungsöffnung 29 in der Seitenwandung 2 a des Gehäuses 1 hindurchgeführt. Mit 34 ist eine Hilfsklemme bezeichnet. Die Kabeleinführungsöffnung 29 besitzt eine Dichtfuge 30. Zur Kabelbefestigung mittels einer Schelle und zur Zugentlastung dienen die Befestigungslöcher 31, die in unmittelbarer Nähe der Seitenwand 2 a und der Kabeleinführungsöffnung 29 liegen. Der Schaltwinkel des Knebels 12 ist zu beiden Seiten durch Anschläge 32 begrenzt. Die Decke 11 des Gehäuses 1 ist derart geformt, daß zwischen dem Knebel 12 und der Steckerkupplung eine Trennwand 33 entsteht, die gleichzeitig als Schutzrand für den Knebel 12 und die Steckerstifte 20 dient. Die ganze Steckerkupplung ist so bemeßbar, daß bei geringer Bauhöhe die Normenmaße eingehalten werden.
- Der Einbau bzw. Anbau an einem Gerät oder Motor ist ohne weiteres verständlich. Man setzt die Steckerkupplung nach der Erfindung an die Stelle des Klemmbrettes und schafft eine Stromzuführung vom Schalter zum Gerät über die genannte Kabelzuführung. Die Stromzuführung von außen erfolgt über die Steckerkupplung. Die wasserdichte Abdichtung der Steckerkupplung nach der Erfindung erreicht man mit Hilfe der Dichtflansche 3.
Claims (9)
- Patentansprüche: 1. Steckerkupplung mit einem Schalter zur Befestigung an Motoren, Maschinen und Geräten, wie Scheinwerfern, Rasenmähern u. dgl., in deren Gehäuse ein Schalter und Steckerstifte eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Kappe der Steckerkupplung selbst ihr einteiliges Gehäuse bildet, seine Auflagefläche in ihren Abmessungen etwa der Größe. eines Motorklemmbrettes entspricht und seine Ränder als Dichtflansch ausgebildet sind, daß in an sich bekannter Weise die Betätigungsachse (10) des Schalters (8) wasserdicht abgedichtet durch die Gehäusedecke (11) zum Betätigungsknebel (12) führt, daß ferner der mit außenliegenden Steckerstiften (20) ausgestattete Sockel (6) mit dem Gehäuse (1) einstückig ausgebildet und dessen Stiftdurchführung gegen den Innenraum (7) des Gehäuses (1) wasserdicht abgeschlossen ist und daß in an sich bekannter Weise die stromleitenden Verbindungen (22, 23) vom Schalter (8) zu den Stiften (20) in diesem Innenraum (7) angeordnet sind.
- 2. Steckerkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung für die Betätigungsachse (10) des Schalters (8) aus einer die Betätigungsachse umschließenden gelochten Gummischeibe (18) besteht, die gegen einen umlaufenden Ring (15) mit Schneide (16) der Durchtrittsöffnung der Betätigungsachse (10) angepreßt ist.
- 3. Steckerkupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umgebung der Durchtrittsöffnung in dem Gehäuse (1) und des Schaftes (13) des Knebels (12) eine Labyrinthdichtung bilden.
- 4. Steckerkupplung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (19) zwischen der Gummischeibe (18) und dem Labyrinth mit Dichtfett gefüllt ist.
- 5. Steckerkupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnungen der Steckerstifte (20) mit Gummischeiben (21) abgedichtet sind.
- 6. Steckerkupplung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) mit diagonal gerichteten Langlöchern (5) für die Befestigungsschrauben ausgestattet ist.
- 7. Steckerkupplung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Stecker (6, 20) und Schaltknebel (12) voneinander in an sich bekannter Weise durch einen Schutzrand (33) abgegrenzt sind. B.
- Steckerkupplung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) an einer Seite (2 a) eine Kabeleinführung (29) mit einer Dichtfuge (30) besitzt, in deren Nähe im Hohlraum des Gehäuses (1) eine Zugentlastung für das Kabel angeordnet ist und vorzugsweise eine Hilfsklemme (34).
- 9. Steckerkupplung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) aus Grauguß, einem Thermoplast oder Duroplast gefertip-,t ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1115 334; 1127 981; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1906 584; USA.-Patentschrift Nr. 1669120.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964B0079011 DE1273655B (de) | 1964-10-22 | 1964-10-22 | Steckerkupplung mit einem Schalter |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1964B0079011 DE1273655B (de) | 1964-10-22 | 1964-10-22 | Steckerkupplung mit einem Schalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1273655B true DE1273655B (de) | 1968-07-25 |
Family
ID=6980123
Family Applications (1)
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| DE1964B0079011 Pending DE1273655B (de) | 1964-10-22 | 1964-10-22 | Steckerkupplung mit einem Schalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1273655B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4324092C1 (de) * | 1993-07-17 | 1994-09-15 | Schulte Elektrotech | Elektrische Schalter-Stecker-Kombination |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1669120A (en) * | 1923-05-08 | 1928-05-08 | Gen Electric | Combined switch and plug receptacle |
| DE1115334B (de) * | 1958-11-26 | 1961-10-19 | Berker Geb | Abschaltbare Steckdose |
| DE1127981B (de) * | 1960-07-15 | 1962-04-19 | Busch Jaeger Duerener Metall | Drehschaltgriff mit Kantelsprungwerk, insbesondere fuer schaltbare Steckdosen |
| DE1906584A1 (de) * | 1969-02-11 | 1970-08-13 | Franz Baum | Bohrstaender fuer elektrische Handbohrmaschinen |
-
1964
- 1964-10-22 DE DE1964B0079011 patent/DE1273655B/de active Pending
Patent Citations (4)
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|---|---|---|---|---|
| US1669120A (en) * | 1923-05-08 | 1928-05-08 | Gen Electric | Combined switch and plug receptacle |
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