DE1273572B - Rasterausgangsschaltung zur Korrektur der Kissenverzeichnung in der Vertikalablenkung - Google Patents
Rasterausgangsschaltung zur Korrektur der Kissenverzeichnung in der VertikalablenkungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al - 35/20
Nummer: 1273 572
Aktenzeichen: P 12 73 572.7-31 (N 26178)
Anmeldetag: 6. Februar 1965
Auslegetag: 25. Juli 1968
Die Erfindung betrifft eine Rasterausgangsschaltung zur Korrektur des Kissenverzeichnungsanteiles
der Vertikalablenkung, die Verstärker enthält, denen sägezahnförmige Rasterablenk-Eingangssignale zugeführt
werden, und Mittel, in denen diese Rasterablenksignale mit der Zeilenfrequenz durch Zumischen
von Zeilenfrequenz-Eingangssignalen mit Zeilenfrequenz moduliert werden.
Eine solche Schaltung ist bekannt aus der deutschen Patentschrift 1023 078. Dort wird für die Korrektur
der vertikalen Kissenverzeichnung (Nord-Süd-Kissenverzeichnung) das sogenannte Potentiometerprinzip
angewendet, d. h., es wird eine ihre induktive Impedanz mit der Zeilenfrequenz ändernde
Spule parallel zu den Rasterablenkspulen geschaltet. Dieses Prinzip ist aber in der Praxis nicht ausführbar.
Die Rasterablenkspulen haben, durch die niedrige Frequenz von 50 oder 60 Hz der vertikalen Ablenkung,
einen ohmschen Widerstandswert R, der von derselben Größenordnung oder öfter groß gegenüber
der wirksamen induktiven Impedanz (L) dieser Ablenkspulen ist. Wird nun eine sich ändernde
Spule parallel zu den Rasterablenkspulen geschaltet, so hat dies kaum Einfluß, wenn R groß gegen L
ist, oder es ergibt sich eine unerwünschte Phasenverschiebung, wenn R von derselben Größenordnung
wie L ist.
Diese Nachteile werden vermieden, wenn dafür gesorgt wird, daß der Korrekturstrom mit Zeilenfrequenz
bereits zum sägezahnförmigen Rasterablenkstrom addiert ist, bevor dieser Gesamtstrom
den Rasterablenkspulen zugeführt wird. Dies wird erreicht, wenn gemäß der Erfindung zwei Rasterablenk-Endverstärker
in Reihe geschaltet sind und eine B-Gegentaktstufe bilden und wenn die Ablenkspulen
mit einer Ausgangsklemme der erwähnten Gegentaktschaltung verbunden sind über einen Abstimmkondensator,
der einen solchen Wert hat, daß er zusammen mit der Induktanz der erwähnten Ablenkspulen
einen praktisch auf die Zeilenfrequenz abgestimmten Reihenresonanzkreis bildet und der
durch Nebenschlußmittel für die sägezahnförmigen Rasterströme überbrückt ist.
Bemerkt sei, daß das Anordnen des Abstimmkondensators in Reihe mit den Rasterablenkspulen den
Vorteil hat, daß die Form der zugeführten Signale mit der Zeilenfrequenz praktisch ohne Bedeutung
wird. Der so gebildete, auf die Zeilenfrequenz abgestimmte Reihenresonanzkreis sorgt dafür, daß ein
sinusförmiger Strom mit Zeilenfrequenz gebildet wird, der dem gewünschten Parabelstrom genügend
angenähert ist.
Rasterausgangsschaltung zur Korrektur der
Kissenverzeichnung in der Vertikalablenkung
Kissenverzeichnung in der Vertikalablenkung
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E.-E. Walther, Patentanwalt,
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Als Erfinder benannt:
Briand Ernest Attwood,
South Croydon, Surrey (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 10. Februar 1964 (5465),
vom 30. Oktober 1964
Großbritannien vom 10. Februar 1964 (5465),
vom 30. Oktober 1964
as Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen
beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die verzerrten horizontalen Rasterlinien sowie die zeilenfrequenten Komponenten, die zur
Korrektur dieser verzerrten Linien benötigt sind, F i g. 2 den gesamten Rasterablenkstrom, der aus
der Addition (Mischung) von einem sägezahnförmigen Rasterablenkstrom und parabelförmigen
Zeilenströmen zusammengesetzt ist,
F i g. 3 eine erste Ausführungsform mit zwei
Röhrenmodulatoren,
F i g. 4 eine zweite Ausführungsform mit einer in
Reihe liegenden Gegentaktausgangsstufe, wobei eine Kombination eines pnp-Typ-Transistors und eines
npn-Typ-Transistors verwendet wird,
F i g. 5 eine erste Abart und
F i g. 6 eine zweite Abart der Ausführungsform nach F i g. 4.
Geeignete Ablenkspulen für eine 90°-Masken-Farbwiedergaberöhre ergeben gewöhnlich etwa 8%
kissenförmige Verzeichnung der horizontalen Abtastlinien. Vorrichtungen für die dabei benötigte Korrektur
der vertikalen Ablenkung machen Gebrauch von einer symmetrischen gekrümmten Wellenform, deren
Amplitude bis Null abnimmt und deren Phase sich in der Mitte einer Rasterbildperiode umkehrt. Dies
ist in den Fig. 1 und 2 der schematischen Zeichnungen näher verdeutlicht.
809 587/391
3 4
Fig. 1,(6) zeigt die verzerrten horizontalen Raster- . eines npn-Transistors T1 mit einem pnp-Typ-Transilinien.
Zur Korrektur derselben wird in den Raster- stör T2 in der Gegentaktschaltung. Die dargestellte
ablenkstrom eine gekrümmte (vorzugsweise parabo- Steuerstufe ist ein Emitterfolger, in dem ein npnlische)
Zeilenfrequenzkomponente [F i g. 1, (α) und Transistor T0 und ein Aufladekreis R7, C9 mit einem
(c)] eingeführt, wobei die Phase der Parabel der Ver- 5 HilfsWiderstand R8 verwendet werden. Die schemazerrung
entgegengesetzt ist. Diese Phase muß sich in tisch mit S bezeichneten Mittel wirken als Schalter
der Mitte einer Rasterbildperiode um 180° ändern, parallel zum Aufladekondensator C9, und diese
da die Verzerrung in der unteren Bildhälfte der in Mittel können z. B. aus einem Sperroszillator beder
oberen Bildhälfte entgegengesetzt ist. Durch stehen (in diesem Falle kann er für Gleichstrom über
Messung des Maßes der Verzeichnung über die io eine Diode gekoppelt werden, wie es in der britischen
ganze Bildabtastung wird das erforderliche Maß der Patentschrift 935 722 beschrieben ist),
parabolischen Korrektur im bestimmt, und die resul- Die an den Basiselektroden der Transistoren T1
tierende Modulations-Umhüllende ist in F i g. 2 mit und T2 angelegte Vorspannung kann auf übliche
Em bezeichnet. Obwohl parabolische Korrektur ideal Weise von einem angezapften Widerstand abgeist,
hat sich durch Versuch ergeben, daß eine sinus- 15 griffen werden, der zwischen der Kollektorelektrode
förmige Korrektur auch befriedigend sein kann. und der Emitter-Speiseleitung-HT liegt. Wenn eine
Eine erste Ausführungsform ist gegeben in F i g. 3. Gleichstromkopplung mit Steuertransistor T0 vorhan-In
dieser Figur sind die Röhren F&1 und F02 die in den ist, bedeutet dies, wenn die Kondensatoren C10
Reihe geschalteten Verstärker, die die Gegentakt-B- und C11 weggelassen werden, daß an die erwähnten
Stufe bilden. Ly ist die vertikale Ablenkspule eines 20 Basiselektroden keine besondere Vorspannung gelegt
magnetischen Ablenksystems. Bequemlichkeitshalber zu werden braucht.
wurde angenommen, daß die Raster- und die Zeilen- C9 ist mit der positiven Speisespannungsleitung
frequenzen 50 Hz bzw. 15 kHz betragen. (Erde) über den Widerstand R8 verbunden, der einen
Bei Betrachtung der ersten Hälfte einer Bildab- sehr schnellen Impuls während des Rückschlags ertastung
ist am Anfang maximale Korrektur und am 35 zeugen soll, um T2 schnell zu sperren, und der auch
Ende dieser Halbperiode keine Korrektur notwendig. vom Ausgang her als Stromrückkopplungsweg wirkt,
Eine sägezahnförmige Steuerspannung wird an den um die Linearität des erzeugten sägezahnförmigen
Eingangsklemmen tf ± und tf2 der Röhren F61 und Stromes zu verbessern.
F&2 angelegt. Eine parabolische oder mehr oder Der Kondensator C13 ist ein großer den Gleichweniger impulsförmige Wellenform mit Zeilen- 30 strom sperrender Kondensator, der die gleiche Funkfrequenz
wird an den Eingangsklemmen dieser tion erfüllt wie der entsprechende Kondensator in
Röhren gelegt. F i g. 3. Eine Diode D1 und ein Kondensator C2 sind
Aus dem Beispiel nach F i g. 3 ist ersichtlich, daß dem Kreis hinzugefügt, um einen schnellen Rückmit
nur zwei Ausgangsröhren F61 und F62 eine schlag zu ermöglichen. Diese zusätzlichen Teile sind
Schaltung zur Rasterkorrektur der Kissenverzeich- 35 nicht wesentlich, da ein schneller Rückschlag auch
nung erzielt ist. nach anderen Verfahren erzielbar ist; man kann z. B.
Es kann, wie dargestellt, ein Gleichstrom-Sperr- den Speisespannungswert auf einen geeigneten Pegel
kondensator C0 angebracht werden, um die Notwen- steigern.
digkeit einer dritten Gleichstromleitung zu umgehen, Ein schneller Rückschlag ergibt sich dadurch, daß
jedoch ist dies nicht wesentlich. 40 einerseits (a) die Ablenkspulen L1, während des
Der abgestimmte Reihenkreis besteht aus Ablenk- Rückschlages auf eine Frequenz gleich der Rückspulen
Ly und einem Abstimmungskondensator Cys Schlagperiode, z. B. etwa 1 kHz, abgestimmt werden;
in Verbindung mit einer Nebenschlußspule Lby. dies erfolgt mit Hilfe eines Kondensators C12: wäh-(Diese
ist vorgesehen, weil der Kondensator Cys eine rend der Abtastung ist C12 zu groß, um die Abstimzu
hohe Impedanz für die Rasterfrequenzkompo- 45 mung der Spulen auf die Zeilenfrequenz nennenswert
nente darstellt.) zu beeinflussen, jedoch ist weiter eine Diode D1 vor-
Die Verwendung von Pentoden bietet den Vorteil, handen, um C12 zu überbrücken und demnach die
daß g3-Elektroden für die impulsförmigen oder para- Sägezahnkomponente durchzulassen, und andererbolischen
Eingangssignale verfügbar sind, was ein seits (b) wird eine Hochspannung gewählt, welche
einfaches multiplizierendes Mischen der Zeilen- und 50 hoch genug ist, um sicherzustellen, daß die Umkeh-Rasterfrequenzsignale
möglich macht. Diese Schal- rung des Spulenstromes in weniger als 1 ms vollendet
rung hat jedoch den Nachteil, daß der pro Röhre ist, nach der ersten halben sinusförmigen Auserforderliche Spitzenstrom verhältnismäßig hoch ist schwingung.
(z.B. 300mA), und im Falle der oberen Röhre F61 Die AblenkspulenLy bestehen in der Regel aus
ist nur die Hälfte der für die Schirm- oder g2-Gitter 55 zwei Teilen. Für einen Farbempfänger mit einem
verfügbaren Speisespannung ausnutzbar. 90°-Ablenkwinkel können diese beiden Teile in
Diese Probleme können durch Verwendung von Reihe geschaltet werden, wobei ihr gesamter
Transistoren statt Röhren überwunden werden, und ohmscher Widerstand etwa 50 Ohm beträgt. Bei der
Fig. 4 zeigt eine der Schaltung nach Fig. 3 gleich- dann von der Belastung aufgenommenen Ablenkwertige
Transistorschaltung in Verbindung mit einer 60 leistung (z. B. 1,73 Watt) wäre es notwendig, eine
einfachen Ansteuerstufe. Speisespannung von z. B. 70 Volt und eine Spitzen-
Die Steuerstufe, die andere Formen hat oder weg- rückschlagspannung von 120 Volt zu verwenden. Mit
gelassen werden kann, wenn Transistoren mit hoher Rücksicht auf die während des Rückschlages aufVerstärkung
verwendet werden, liefert einer einzigen tretenden verhältnismäßig hohen Spitzenspannungen
Eingangs-Steuerklemme tf einen einzigen sägezahn- 65 ist es daher vorzuziehen, die Spulen Ly parallel zu
förmigen Aussteuerimpuls, da Aussteuerungen ent- schalten, wobei die notwendige Speisespannung auf
gegengesetzten Vorzeichens (wie bei tfl und tf2 in etwa 36VoIt und die Spitzenspannung von T2 auf
F i g. 3) nicht notwendig sind wegen der Verwendung nur 60 Volt herabgesetzt wird (der Transistor T1
5 6
braucht nur die Spannung der Speisespannung aus- einer Rasterbildperiode stromleitend ist. Die gal-
zuhalten, d. h. in diesem Beispiel bis zu einem Maxi- vanisch miteinander verbundenen Enden der Dioden
mum von 36 Volt). sind über eine einzige Klemme tL mit einer Zeilen-
Die Zeilenimpulse werden über Zeilenfrequenz- frequenzquelle verbunden; eine solche Quelle kann
Eingangsklemmen tL den Emitterelektroden der 5 eine Spule sein, wie die Spule L10 und L11 nach
Transistoren T1 und T2 von den Zeilentransformator- F i g. 4.
wicklungen L10 und L11 zugeführt. Genau wie in den Bei dieser Schaltung wird die gewünschte Moduvorhergehenden
Beispielen ist es nicht notwendig, lations-Umhüllende in sehr einfacher und zuverparabolische
oder sinusförmige Zeilenfrequenz- lässiger Weise erzielt, ungeachtet der Eingangs-Eingangssignale
anzulegen. Es wäre jedoch möglich, io Charakteristiken der Transistoren T1 und T2.
ein parabolisches Eingangssignal dem Booster- Man wird bemerken, daß die Zeilenfrequenz-Kondensator einer üblichen Zeilenablenkschaltung Eingangsklemme tx für die beiden Dioden ein zu entnehmen, aber weil, wie hier, zwei Eingangs- gleiches Vorzeichen hat, so daß eine einzige Versignale entgegengesetzter Phase notwendig sind, ist bindung mit dem Booster-Kondensator genügt, wenn eine solche Lösung kostspieliger, weil der Booster- 15 ein parabolisches Eingangssignal statt eines impuls-Kondensator in zwei in Reihe geschaltete Konden- förmigen Zeilen-Eingangssignals verwendet werden satoren mit einer für Wechselstrom an Erde gelegten soll. R15 und R16 sind derart angebracht, daß an Verbindung geteilt werden müßte. ihnen Zeilensignalspannungen entwickelt werden
ein parabolisches Eingangssignal dem Booster- Man wird bemerken, daß die Zeilenfrequenz-Kondensator einer üblichen Zeilenablenkschaltung Eingangsklemme tx für die beiden Dioden ein zu entnehmen, aber weil, wie hier, zwei Eingangs- gleiches Vorzeichen hat, so daß eine einzige Versignale entgegengesetzter Phase notwendig sind, ist bindung mit dem Booster-Kondensator genügt, wenn eine solche Lösung kostspieliger, weil der Booster- 15 ein parabolisches Eingangssignal statt eines impuls-Kondensator in zwei in Reihe geschaltete Konden- förmigen Zeilen-Eingangssignals verwendet werden satoren mit einer für Wechselstrom an Erde gelegten soll. R15 und R16 sind derart angebracht, daß an Verbindung geteilt werden müßte. ihnen Zeilensignalspannungen entwickelt werden
Bei der Schaltung nach F i g. 4 werden infolge der können. R16 hat gleichzeitig eine zweite Funktion,
Nichtlinearität der Transistor-Eingangscharakte- 20 weil die an R16 und A13 entwickelten Spannungen
ristiken die Zeilenfrequenz-Eingangssignale von L10 (im Falle von D3) und an R8 (im Falle von D2) dazu
und L11 multiplikativ gemischt (mit dem Sägezahn an verwendet werden, die Dioden D2 und D3 derart vor-
den Basiselektroden). Nachstehend folgt ein Satz zuspannen, daß Zeilensignale mit der richtigen
praktischer Werte von Einzelteilen geeignet für eine Amplitude zu jeder Zeit verfügbar sind.
Schaltung nach F i g. 4 bei Anwendung in einem 25 Es hat sich ergeben, daß der Diodentyp nicht
625-Zeilen-Fernsehempfänger. kritisch ist, da in der Wahl der notwendigen Gestalt
_ . m ,»„, m ,„..,,„ jeder Charakteristik Freiheit besteht.
Transistor T0 Mullard-Typ AC127 Bei einer anderen Schaltung lassen sich zwei
lransistor I1
Ub.-lyp 2 JN I486 Zeilenfrequenz-Eingangssignale entgegengesetzten
Transistor T2 .. Mullard-Typ OC 28 3o Vorzeichens verwenden, welche z. B. einem in zwei
Hochspannungs-HT -36 Volt Teile geteilten Booster-Kondensator, wie vorerwähnt,
Dl0de Di
Mullard-Typ OA10 oder z 5 wd wicklungen5 wie den Spulen L10 und L11
Diese Elemente bilden (jer F i g. 4, entnommen werden können. In diesem
Rasterablenkspulen Ly
Induktanz Lby
Kondensator C
ys
zusammen einen auf Falle kann die erforderliche Mischung mittels die Zeilenfrequenz ab- 35 zweier mit R8 verbundener Dioden erfolgen, wie in
gestimmten Reihen- F i g. 6 dargestellt, wobei der Schiebekontakt von R kei ld k
nur als Modulations-Amplitudenregelung wirksam
Widerstand R6 3,3 Ω ist. In diesem Falle werden Zeilensignalspannungen
Widerstand R7 15 kΩ (angelegt an tLa und tLb) an R18 und JR19 entwickelt,
Widerstand R8 etwa 4 Ω 4o und die an R8 entwickelte Spannung wird zur Vor-
Widerstand R9 etwa 680 Ω spannung von Dioden D2 und D3 verwendet, so daß
Widerstände R10 und A11 ... je 5 Ω Zeilensignale mit der richtigen Amplitude zu jeder
Widerstände R12 und i?13 ... je 2,2 Ω Zeit verfügbar sind.
Widerstand Ru 2,7 Ω Im Vergleich zu F i g. 5 bietet diese Schaltung den
Kondensator C9 8 μΡ 45 Vorteil einer etwas besseren Symmetrie, jedoch sind
Kondensatoren C10 und C11 je 500 μΡ dabei zwei Zeilenfrequenz-Eingangssignale entgegenKondensator
C12 2 μΡ gesetzten Vorzeichens erforderlich.
Kondensator C13 1000 μΡ Bei der Schaltung nach F i g. 6 kann die Puffer-Wicklungen
L10 und L11 1 Windung auf Zeilen- stufe T0, R9 weggelassen und durch eine direkte Ver-
transformator 50 bindung des Verbindungspunktes von R7 und C9 mit
Rückschlagzeit 800 μβ C10 und C11 ersetzt werden. In diesem Falle werden
die Zeilen-Eingangssignale über C9 den Basiselektro-
Modifikationen der Schaltung nach F i g. 4 werden den der Transistoren T1 und T2 zugeführt,
erhalten, wenn die nichtlinearen Charakteristiken Bei den Schaltungen nach den F i g. 5 und 6 wird von Dioden zur Erzielung der notwendigen Mischung 55 die erforderliche Modulations-Umhüllende im Geverwendet werden, statt darauf zu basieren, daß die gensatz zur multiplikativen Mischung, welche bei den Eingangscharakteristiken der Ausgangstransistoren Schaltungen nach den F i g. 3 und 4 angewendet über den gewünschten Betriebsbereich die richtige wird, durch additive Mischung erzielt,
nichtlineare Form haben. Bei den Schaltungen nach den F i g. 5 und 6 (und
erhalten, wenn die nichtlinearen Charakteristiken Bei den Schaltungen nach den F i g. 5 und 6 wird von Dioden zur Erzielung der notwendigen Mischung 55 die erforderliche Modulations-Umhüllende im Geverwendet werden, statt darauf zu basieren, daß die gensatz zur multiplikativen Mischung, welche bei den Eingangscharakteristiken der Ausgangstransistoren Schaltungen nach den F i g. 3 und 4 angewendet über den gewünschten Betriebsbereich die richtige wird, durch additive Mischung erzielt,
nichtlineare Form haben. Bei den Schaltungen nach den F i g. 5 und 6 (und
Die F i g. 5 und 6 zeigen solche Schaltungen, bei 60 auch bei der Schaltung nach F i g. 4) bedeutet die
denen gleiche Bezugszeichen für entsprechende Teile Anwesenheit einer Spule Lby zur Überbrückung des
verwendet werden. Einfachheitshalber sind die 50-Perioden-Sägezahns, daß diese gegebenenfalls als
Zeilen-Eingangskreise mit T1 bezeichnet. Primärwicklung eines Transformators dienen kann,
Bei der Schaltung nach F i g. 5 ist die Wellenform dessen Sekundärwicklung zur Basiselektrode des
der Spannung an R8 derart, daß die Diode D2 wäh- 65 Transistors T0 rückgekoppelt werden würde. Die
rend der ersten Hälfte einer Rasterbildperiode strom- Verwendung einer solchen Rückkopplung zur Erleitend
ist, und die Spannungen an R13 und R16 sind zielung einer guten Abtastlinearität ist gut brauchbar,
derart, daß die Diode D3 während der zweiten Hälfte da einfache Korrekturnetzwerke infolge der Ab-
Wesenheit der üblichen bei Α-Betrieb verwendeten Raster-Ausgangsdrosselspule oder des dementsprechenden
Transformators sich schwer verwenden lassen.
Claims (7)
1. Rasterausgangsschaltung zur Korrektur des Kissenverzeichnungsanteiles der Vertikalablenkung,
die Verstärker enthält, denen sägezahnförmige Rasterablenk-Eingangssignale zugeführt
werden, und Mittel, in denen diese Rasterablenksignale mit der Zeilenfrequenz durch Zumischen
von Zeilenfrequenz-Eingangssignalen mit ZeUenfrequenz moduliert werden, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Rasterablenk-Endverstärker (F01, F02 bzw. T1, T2) in Reihe geschaltet
sind und eine B-Gegentaktstufe bilden und daß die Ablenkspulen (Ly) mit einer Ausgangsklemme
der erwähnten Gegentaktschaltung (F01, F62 bzw. T1, T2) verbunden sind über
einen Abstimmkondensator (Cys), der einen
solchen Wert hat, daß er zusammen mit der Induktanz der erwähnten Ablenkspulen (Ly)
einen praktisch auf die Zeilenfrequenz abgestimmten Reihenresonanzkreis (L3,, Cys) bildet,
und der durch Nebenschlußmittel (Lby) für die
sägezahnförmigen Rasterströme überbrückt ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschlußmittel (Lby)
aus einer Nebenschlußspule bestehen, derart, daß diese mit den Ablenkspulen (Ly) und dem Abstimmkondensator
(Cys) eine Kombination bildet, welche sowohl Parallelresonanz als auch Reihenresonanz
aufweist, und die Nebenschlußspule (Lby) und der Abstimmkondensator (Cys) zusammen
ein Element und die Ablenkspulen das andere Element des Reihenresonanzkreises bilden,
der auf die Zeilenfrequenz abgestimmt ist.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegentaktausgangsstufe
(T1, T0) aus der Kombination eines npn-Transistors
(T1) und eines pnp-Transistors (T2) besteht.
4. Schaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Mischen additiv mit Hilfe eines den Ausgangsverstärkervorrichtungen (T1, T2) hinzugefügten
Diodenpaares (D2, D3) erfolgt.
5. Schaltung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Transistorsteuerstufe (T0) als Emitterfolger,
mit der Basiselektrode des Steuertransistors (T0) verbundenem ÄC-Aufladenetzwerk
(R7, C9) und Mittel (tL) zum Zuführen eines
einzigen Zeilenfrequenz-Eingangssignals über eine (D2) der erwähnten Dioden und den Kondensator
(C9) des erwähnten Netzwerkes (R7, C9)
an die Basiselektrode des Steuertransistors (T0) und über die andere der erwähnten Dioden (D3)
an die Emitterelektrode jenes Endtransistors (T2), der sich an der geerdeten Seite der Gegentaktstufe
(T1, T2) befindet.
6. Schaltung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein ÄC-Aufladenetzwerk (R7, C9) und
Mittel (tLb, tLa) zum Zuführen zweier Zeilenfrequenz-Eingangssignale
mit entgegengesetzter Phase über den Kondensator (C9) des erwähnten
Netzwerkes (R7, C9) an die Basiselektroden der
Ausgangstransistoren, wobei jedes Eingangssignal dem erwähnten Netzwerk (R7, C9) über eine der
erwähnten Dioden (D2, D3) zugeführt wird und
diese Dioden (D2, D3) hinsichtlich ihrer Durchlaßrichtung
gegensinnig geschaltet sind.
7. Schaltung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei
Gegentaktausgangsverstärker (T1, T2) über die
Parallelschaltung eines Kondensators (C2) und einer Diode (D1) miteinander verbunden sind,
wobei der Kondensator (C2) einen solchen Wert hat, daß er die Ablenkspulen (Ly) während des
Rasterrückschlags praktisch auf eine Frequenz gleich der Rasterrückschlagperiode abstimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1023078,1051996.
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1023078,1051996.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 587/391 7.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1274631B (de) * | 1967-01-14 | 1968-08-08 | Telefunken Patent | Schaltungsanordnung zur Tangensentzerrung bei einer Vertikalablenkung, insbesondere fuer einen Fernsehempfaenger |
| FR2164545B1 (de) * | 1971-12-21 | 1974-06-07 | Ibm France | |
| GB1574506A (en) * | 1976-05-26 | 1980-09-10 | Philips Nv | Line sawtooth deflection current generator |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1023078B (de) * | 1955-12-27 | 1958-01-23 | Gen Electric | Schaltungsanordnung zur Entzerrung des auf den Leuchtschirm einer Kathodenstrahlroehre geschriebenen Rasters |
| DE1051996B (de) * | 1954-08-11 | 1959-03-05 | Bendix Aviat Corp | Schaltungsanordnung zur Strahlablenkung einer Kathodenstrahlroehre |
-
1964
- 1964-02-10 GB GB546564A patent/GB1081676A/en not_active Expired
-
1965
- 1965-02-04 NL NL6501395A patent/NL6501395A/xx unknown
- 1965-02-06 DE DE1965N0026178 patent/DE1273572B/de active Pending
- 1965-02-09 FR FR4896A patent/FR1424229A/fr not_active Expired
-
1968
- 1968-05-31 GB GB2616868A patent/GB1260137A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051996B (de) * | 1954-08-11 | 1959-03-05 | Bendix Aviat Corp | Schaltungsanordnung zur Strahlablenkung einer Kathodenstrahlroehre |
| DE1023078B (de) * | 1955-12-27 | 1958-01-23 | Gen Electric | Schaltungsanordnung zur Entzerrung des auf den Leuchtschirm einer Kathodenstrahlroehre geschriebenen Rasters |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6501395A (de) | 1965-08-11 |
| GB1260137A (en) | 1972-01-12 |
| GB1081676A (en) | 1967-08-31 |
| FR1424229A (fr) | 1966-01-07 |
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