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DE1273435B - Schuerfkuebelfahrzeug - Google Patents

Schuerfkuebelfahrzeug

Info

Publication number
DE1273435B
DE1273435B DEC34481A DEC0034481A DE1273435B DE 1273435 B DE1273435 B DE 1273435B DE C34481 A DEC34481 A DE C34481A DE C0034481 A DEC0034481 A DE C0034481A DE 1273435 B DE1273435 B DE 1273435B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
scraper
line
pump
hydraulic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC34481A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Cordes
Hans Kroeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUGO CORDES DIPL ING
Original Assignee
HUGO CORDES DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUGO CORDES DIPL ING filed Critical HUGO CORDES DIPL ING
Priority to DEC34481A priority Critical patent/DE1273435B/de
Publication of DE1273435B publication Critical patent/DE1273435B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/64Buckets cars, i.e. having scraper bowls
    • E02F3/65Component parts, e.g. drives, control devices
    • E02F3/651Hydraulic or pneumatic drives; Electric or electro-mechanical control devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Schürfkübelfahrzeug Die Erfindung betrifft ein Schürfkübelfahrzeug, dessen Schürfkübel mit seinem hinteren Ende um eine horizontale Querachse schwenkbar zwischen dem Gleiskettenführungsrahmen zweier Gleisketten gelagert ist und an seinem vorderen Ende mittels zweier zum Heben und Senken des Schürfkübels dienender hydraulischer Zylinder an dem Gleiskettenführungsrahmen abgestützt ist, wobei die den Kolbenstangen gegenüberliegenden und beim Heben des Schürfkübels beaufschlagten Druckräume der hydraulischen Zylinder miteinander verbunden und gemeinsam an das Steuerorgan des Hydrauliksystems sowie an wenigstens einen zur Federung des Schürfkübels dienenden Gas- bzw. Feder-Hydraulikspeicher angeschlossen sind.
  • Bei einem bekannten Schürfkübelfahrzeug dieser Art ist in der Leitung, die den Gas- bzw. Feder-Hydraulikspeicher mit den den Kolbenstangen gegenüberliegenden Druckräumen der hydraulischen Zylinder verbindet, ein Absperrventil angeordnet, welches unmittelbar vor dem Schürfvorgang geschlossen wird, um die Federwirkung des Gas- bzw. Feder-Hydraulikspeichers auszuschalten, da zum Herstellen eines genauen Planums eine vollkommen starre Führung der Schürfkübelschneide erforderlich ist. Dies ist jedoch insofern nachteilig, als am Schürfkübelfahrzeug Schäden auftreten können, wenn während des Schürfvorganges extrem starke Stöße von den Gleisketten auf den Schürfkübel übertragen werden. Außerdem kann bei dem bekannten Schürfkübelfahrzeug die Kraft des Antriebsmotors zu Beginn des Schürfvorganges nur zu einem kleinen Teil ausgenutzt werden, da zu Beginn des Schürfvorganges die Fahrgeschwindigkeit des Schürfkübelfahrzeuges verringert und gleichzeitig der Schürfkübel ohne Kraftaufwand unter der Wirkung seines Eigengewichts abgesenkt wird, für das anschließende Schürfen aber zunächst noch keine große Kraft benötigt wird.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile des bekannten Schürfkübelfahrzeuges zu vermeiden, und besteht darin, daß die hydraulischen Zylinder doppeltwirkend ausgebildet sind und die auf der Seite der Kolbenstangen befindlichen Druckräume ebenfalls miteinander verbunden und gemeinsam einerseits an das Steuerorgan angeschlossen und andererseits noch über eine zusätzliche Leitung direkt mit dem Sammelbehälter des Hydrauliksystems verbunden sind und daß die Leitung, welche die den Kolbenstangen gegenüberliegenden Druckräume mit dem Steuerorgan verbindet, und die zusätzliche Leitung, welche die auf der Seite der Kolbenstangen befindlichen Druckräume direkt mit dem Sammelbehälter verbindet, über ein in zwei Schaltstellungen umschaltbares Schaltorgan geführt sind, welches in der einen Schaltstellung die beiden Leitungen geöffnet hält, in der anderen Schaltstellung dagegen die beiden Leitungen unterbricht und die der Pumpe des Hydrauliksystems abgewandte Seite des Steuerorgans mit dem Sammelbehälter verbindet. Hierdurch wird erreicht, daß zu Beginn des Schürfvorganges, also in einer Betriebsphase, in der wenig Kraft benötigt wird, die Kraft des Antriebsmotors dazu ausgenutzt werden kann, in dem Gas- bzw. Feder-Hydraulikspeicher einen hohen Druck aufzubauen, und daß die auf diese Weise gespeicherte Energie dann nach Beendigung des Schürfvorganges, also in einer Betriebsphase, in der viel Kraft benötigt wird, für das Anheben des Schürfkübels nutzbar gemacht werden kann, so daß nach Beendigung des Schürfvorganges die Kraft des Antriebsmotors sofort in vollem Umfang zur Beschleunigung des Schürfkübelfahrzeuges zur Verfügung steht und das Schürfkübelfahrzeug somit in kürzester Zeit auf die volle Transportgeschwindigkeit gebracht werden kann. Beim erfindungsgemäß ausgebildeten Schürfkübelfahrzeug können nämlich zum Absenken des Schürfkübels in die Schürfstellung das Steuerorgan und das Schaltorgan so betätigt werden, daß die auf der Seite der Kolbenstangen befindlichen Druckräume der hydraulischen Zylinder mit der Pumpe des Hydrauliksystems verbunden sind, die den Kolbenstangen gegenüberliegenden Druckräume dagegen abgeschlossen und ausschließlich mit dem Gas- bzw. Feder-Hydraulikspeicher in Verbindung stehen, den auf der Seite der Kolbenstangen befindlichen Druckräumen also Druckmittel zugeführt wird und infolgedessen das Druckmittel, welches sich in den den Kolbenstangen gegenüberliegenden Druckräumen befindet, in den Gas- bzw. Feder-Hydraulikspeicher gedrückt wird, so daß in dem Gas- bzw. Feder-Hydraulikspeicher ein hoher Druck aufgebaut und somit eine erhebliche Energie gespeichert wird, während nach Beendigung des Schürfvorganges zum Anheben des Schürfkübels in die Transportstellung das Schaltorgan lediglich so betätigt zu werden braucht, daß die auf der Seite der Kolbenstangen befindlichen Druckräume mit dem Sammelbehälter in Verbindung stehen und somit drucklos werden, da dann das zu Beginn des Schürfvorganges in dem Gas- bzw. Feder-Hydraulikspeicher unter hohem Druck gespeicherte Druckmittel wieder in die den Kolbenstangen gegenüberliegenden Druckräume der hydraulischen Zylinder zurückströmt und den Schürfkübel anhebt, ohne daß hierzu die Kraft des Antriebsmotors erforderlich ist. Das erfindungsgemäß ausgebildete Schürfkübelfahrzeug hat außerdem den Vorteil, daß die Schürfkübelschneide während des Schürfvorganges infolge des in dieser Betriebsphase im Gas- bzw. Feder-Hydraulikspeicher und damit auch in den Druckräumen der hydraulischen Zylinder herrschenden hohen Druckes praktisch starr geführt wird, während des Schürfvorganges auftretende extrem starke Stöße auf die Gleisketten des Schürfkübelfahrzeuges aber trotzdem von dem Gas-bzw. Feder-Hydraulikspeicher federnd aufgefangen werden und somit keine Schäden am Schürfkübelfahrzeug verursachen können.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die den Kolbenstangen gegenüberliegenden Druckräume der hydraulischen Zylinder mit der Saugleitung der Pumpe über ein Schaltventil verbunden, welches über eine an die Druckleitung der Pumpe angeschlossene Steuerleitung vom Förderdruck der Pumpe gesteuert wird und dessen Ansprechdruck wenig unter dem Ansprechdruck des an die Druckleitung angeschlossenen Druckbegrenzungsventils liegt, und ist außerdem in der Saugleitung der Pumpe in Strömungsrichtung vor dem Anschluß des Schaltventils noch ein Rückschlagventil angeordnet. Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß, im Falle beim Absenken des Schürfkübels der Druck in der Druckleitung der Pumpe bis auf den Ansprechdruck des Druckbegrenzungsventils ansteigt, eine Verbindung zwischen den den Kolbenstangen gegenüberliegenden Druckräumen der hydraulischen Zylinder und der Saugleitung der Pumpe hergestellt und das Druckmittel, welches dann aus den den Kolbenstangen gegenüberliegenden Druckräumen abströmt, über die Pumpe den auf der Seite der Kolbenstangen befindlichen Druckräumen zugeführt wird, so daß eine Unterbrechung des Absenkvorganges, wie sie beim Ansprechen des Druckbegrenzungsventils eintreten würde, vermieden wird und außerdem die Energie des abströmenden Druckmittels nicht verlorengehi, sondern die dann als Motor arbeitende Pumpe antreibt und somit zusätzlich zum Antrieb des Schürfkübelfahrzeuges genutzt wird. In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der hydraulische Schaltplan eines Schürfkübelfahrzeuges nach der Erfindung dargestellt.
  • Der Schürfkübel des nicht dargestellten Schürfkübelfahrzeuges ist mit seinem hinteren Ende um eine horizontale Querachse schwenkbar zwischen den Gleiskettenführungsrahmen zweier Gleisketten gelagert und an seinem vorderen Ende mittels der in dem Schaltplan dargestellten hydraulischen Zylinder 7, die doppeltwirkend ausgebildet sind und zum Heben und Senken des Schürfkübels dienen, an den Gleiskettenführungsrahmen abgestützt. Die den Kolbenstangen 17 gegenüberliegenden und beim Heben des Schürfkübels beaufschlagten Druckräume 9 der hydraulischen Zylinder 7 sind miteinander verbunden und gemeinsam an das Steuerorgan 14 des Hydrauliksystems sowie an zwei zur Federung des Schürfkübels dienende Gas-Hydrauhkspeicher 10,11 angeschlossen, die durch unterschiedlichen Fülldruck in den Gasräumen an die jeweils gewünschte Federcharakteristik angepaßt werden können. Der mit dem niedrigeren Gasdruck gefüllte Gas-Hydraulikspeicher 10 ist durch ein vom Druck des Druckmittels selbsttätig gesteuertes Abschaltventil18 vor zu hohem Aufladedruck geschützt, während der mit dem höheren Gasdruck gefüllte Gas-Hydraulikspeicher 11 durch ein ebenfalls vom Druck des Druckmittels selbsttätig gesteuertes Überdruckventil 16 vor zu hohem Aufladedruck geschützt ist. Anstatt der beiden Gas-Hydraulikspeicher 10,11 können auch mehr als zwei oder auch nur ein Gas-Hydraulikspeicher angeordnet werden.
  • Die auf der Seite der Kolbenstangen 17 befindlichen Druckräume 8 der hydraulischen Zylinder 7 sind ebenfalls miteinander verbunden und gemeinsam einerseits an das Steuerorgan 14 angeschlossen und andererseits noch über eine zusätzliche Leitung direkt mit dem Sammelbehälter 13 des Hydrauliksystems verbunden. Die Leitung, welche die den Kolbenstangen 17 gegenüberliegenden Druckräume 9 mit dem Steuerorgan 14 verbindet, und die zusätzliche Leitung, welche die auf der Seite der Kolbenstangen 17 befindlichen Druckräume 8 direkt mit dem Sammelbehälter 13 verbindet, sind über ein in zwei Schaltstellungen umschaltbares Schaltorgan 15 geführt, welches in der dargestellten Schaltstellung die beiden Leitungen geöffnet hält, in der anderen Schaltstellung dagegen die beiden Leitungen unterbricht und die der Pumpe 12 des Hydrauliksystems abgewandte Seite des Steuerorgans 14 mit dem Sammelbehälter 13 verbindet. Zum Umschalten des Schaltorgans 15 dient ein in den Stromkreis einer Batterie 22 eingeschalteter Elektromagnet 23, der durch Schließen eines am Betätigungshebel 20 des Steuerorgans 14 angeordneten elektrischen Kontaktes 21 betätigt wird.
  • Die Leitung, welche die den Kolbenstangen 17 gegenüberliegenden Druckräume 9 der hydraulischen Zylinder 7 mit den Gas-Hydraulikspeichern 10, 11 verbindet, ist mit der Saugleitung 26 der Pumpe 12 über eine Zweigleitung verbunden, in der ein Schaltventil 24 angeordnet ist. Dieses Schaltventil 24 wird über eine an die Druckleitung der Pumpe 12 angeschlossene Steuerleitung 25 vom Förderdruck der Pumpe 12 gesteuert und ist so ausgelegt, daß sein Ansprechdruck wenig unter dem Ansprechdruck des an die Druckleitung der Pumpe 12 angeschlossenen Druckbegrenzungsventils 19 liegt. Außerdem ist in der Saugleitung 26 der Pumpe 12 in Strömungsrichtung vor dem Anschluß des Schaltventils 24 noch ein Rückschlagventi127 angeordnet.
  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäß ausgebildeten Schürfkübelfahrzeuges ist folgende: Wenn mit dem Schürfkübelfahrzeug ein genaues Planum hergestellt werden soll, so wird das Schaltorgan 15 vor dem Absenken des Schürfkübels in die Schürfstellung durch Schließen des elektrischen Kontaktes 21 in die Schaltstellung gebracht, in der die Leitung, welche die den Kolbenstangen 17 gegenüberliegenden Druckräume 9 mit dem Steuerorgan 14 verbindet, und die zusätzliche Leitung, welche die auf der Seite der Kolbenstangen 17 befindlichen Druckräume 8 direkt mit dem Sammelbehälter 13 verbindet, unterbrochen sind, und hierauf das Steuerorgan 14 in seine dem linken Symbolkästchen entsprechende Stellung »Senken« gebracht. Dadurch wird das von der Pumpe 12 geförderte Druckmittel den auf der Seite der Kolbenstangen 17 befindlichen Druckräumen 8 der hydraulischen Zylinder 7 zugeführt und infolge der dadurch bewirkten Bewegung der Kolben 28 der Schürfkübel gesenkt und gleichzeitig das Druckmittel, welches sich in den den Kolbenstangen 17 gegenüberliegenden Druckräumen 9 befindet, in die Gas-Hydraulikspeicher 10, 11 gedrückt, in denen hierbei ein hoher Druck aufgebaut und somit eine erhebliche Energie gespeichert wird.
  • Während des anschließenden Schürfvorganges wird durch den in den Gas-Hydraulikspeichern 10, 11 und damit auch in den Druckräumen 8, 9 der hydraulischen Zylinder 7 herrschenden hohen Druck bewirkt, daß die Schürfkübelschneide praktisch starr geführt wird und somit ein genaues Planum hergestellt wird, daß aber trotzdem auf die Gleisketten des Schürfkübelfahrzeuges wirkende extrem starke Stöße von den Gas-Hydraulikspeichern 10, 11 federnd aufgefangen werden und somit keine Schäden am Schürfkübelfahrzeug verursachen können.
  • Nach Beendigung des Schürfvorganges ist es zum Anheben des Schürfkübels in die Transportstellung lediglich erforderlich, das Schaltorgan 15 durch Öffnen des elektrischen Kontaktes 21 wieder in die in dem Schaltplan dargestellte Ausgangsstellung umzuschalten, da beim Umschalten des Schaltorgans 1.5 in die Ausgangsstellung die auf der Seite der Kolbenstangen 17 befindlichen Druckräume 8 der hydraulischen Zylinder mit dem Sammelbehälter 13 verbunden und somit drucklos werden, bei drucklosen Druckräumen 8 aber das zu Beginn des Schürfvorganges in den Gas-Hydraulikspeichern 10, 11 unter hohem Druck gespeicherte Druckmittel wieder in die den Kolbenstangen 17 gegenüberliegenden Druckräume 9 zurückgedrückt und dadurch der Schürfkübel angehoben wird, ohne daß hierzu die Kraft des Antriebsmotors erforderlich ist. Nach Beendigung des Schürfvorganges steht also die Kraft des Antriebsmotors sofort in vollem Umfang zur Beschleunigung des Schürfkübelfahrzeuges zur Verfügung, so daß das Schürfkübelfahrzeug in kürzester Zeit auf die volle Transportgeschwindigkeit gebracht werden kann. Während der Transportfahrt wirken die Gas-Hydraulikspeicher 10,11 dann wieder als Feder zur Federung des Schürfkübels, da sie während der Transportfahrt lediglich unter einem dem Gewicht des gefüllten Schürfkübels entsprechenden Druck steht. Wenn das Schaltorgan 14 vor dem Absenken des Schürfkübels in die Schürfstellung nicht umgeschaltet wird, sondern in der in dem Schaltplan dargestellten Stellung verbleibt und nur das Steuerorgan 14 in die dem linken Symbolkästchen entsprechende Stellung »Senken« gebracht wird, so wird der Schürfkübel unter der Wirkung seines Eigengewichtes abgesenkt, da in diesem Fall alle Druckräume 8, 9 der hydraulischen Zylinder 7 mit dem Sammelbehälter 13 in Verbindung stehen und daher drucklos sind, während das von der Pumpe 12 geförderte Druckmittel über die zusätzliche Leitung, welche die auf der Seite der Kolbenstangen 17 befindlichen Druckräume 8 mit dem Sammelbehälter 13 verbindet, wieder drucklos zum Sammelbehälter 13 zurückströmt. Zum Anheben des Schürfkübels nach Beendigung des Schürfvorganges wird dann das Steuerorgan 14 in die dem rechten Symbolkästchen entsprechende Stellung »Heben« gebracht, in der das von der Pumpe 12 geförderte Druckmittel den den Kolbenstangen 17 gegenüberliegenden Druckräumen 9 der hydraulischen Zylinder 7 zugeführt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schürfkübelfahrzeug, dessen Schürfkübel mit seinem hinteren Ende um eine horizontale Querachse schwenkbar zwischen den Gleiskettenführungsrahmen zweier Gleisketten gelagert ist und an seinem vorderen Ende mittels zweier zum Heben und Senken des Schürfkübels dienender hydraulischer Zylinder an den Gleiskettenführungsrahmen abgestützt ist, wobei die den Kolbenstangen gegenüberliegenden und beim Heben des Schürfkübels beaufschlagten Druckräume der hydraulischen Zylinder miteinander verbunden und gemeinsam an das Steuerorgan des Hydrauliksystems sowie an wenigstens einen zur Federung des Schürfkübels dienenden Gas- oder Feder-Hydraulikspeicher angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulischen Zylinder (7) doppeltwirkend ausgebildet sind und die auf der Seite der Kolbenstangen (17) befindlichen Druckräume (8) der hydraulischen Zylinder (7) ebenfalls miteinander verbunden und gemeinsam einerseits an das Steuerorgan (14) angeschlossen und andererseits noch über eine zusätzliche Leitung direkt mit dem Sammelbehälter (13) des Hydrauliksystems verbunden sind und daß die Leitung, welche die den Kolbenstangen (17) gegenüberliegenden Druckräume (9) mit dem Steuerorgan (14) verbindet, und die zusätzliche Leitung, welche die auf der Seite der Kolbenstange (17) befindlichen Druckräume (8) direkt mit dem Sammelbehälter (13) verbindet, über ein in zwei Schaltstellungen umschaltbares Schaltorgan (15) geführt sind, welches in der einen Schaltstellung die beiden Leitungen geöffnet hält, in der anderen Schaltstellung dagegen die beiden Leitungen unterbricht und die der Pumpe (12) des Hydrauliksystems abgewandte Seite des Steuerorgans (14) mit dem Sammelbehälter (13) verbindet.
  2. 2. Schürfkübelfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kolbenstangen (17) gegenüberliegenden Druckräume (9) der hydraulischen Zylinder (7) mit der Saugleitung der Pumpe (12) über ein Schaltventil (24) ver- Bunden sind, welches über eine an die Druckleitung der Pumpe (12) angeschlossene Steuerleitung (25) vom Förderdruck der Pumpe (12) gesteuert wird und dessen Ansprechdruck wenig unter dem Ansprechdruck des an die Druck-Leitung angeschlossenen Druckbegrenzungsventils (19) liegt, und daß in der Saugleitung (26) der Pumpe (12) in Strömungsrichtung vor dem Anschluß des Schaltventils (24) ein Rückschlagventil (2'7) angeordnet ist.
DEC34481A 1964-11-26 1964-11-26 Schuerfkuebelfahrzeug Pending DE1273435B (de)

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DE (1) DE1273435B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0024558A1 (de) * 1979-08-30 1981-03-11 Caterpillar Tractor Co. Hydraulische Auswahlsteuerung für ein Werkzeug
EP1813730A3 (de) * 2006-01-25 2007-11-14 Wilhelm Stoll Maschinenfabrik GmbH Frontlader und Traktorkabine für einen Traktor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0024558A1 (de) * 1979-08-30 1981-03-11 Caterpillar Tractor Co. Hydraulische Auswahlsteuerung für ein Werkzeug
EP1813730A3 (de) * 2006-01-25 2007-11-14 Wilhelm Stoll Maschinenfabrik GmbH Frontlader und Traktorkabine für einen Traktor

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