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DE1273489B - Filter - Google Patents

Filter

Info

Publication number
DE1273489B
DE1273489B DEA50532A DEA0050532A DE1273489B DE 1273489 B DE1273489 B DE 1273489B DE A50532 A DEA50532 A DE A50532A DE A0050532 A DEA0050532 A DE A0050532A DE 1273489 B DE1273489 B DE 1273489B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
auxiliary
magnet
filter body
sieve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA50532A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Bernhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IAARGOIA GES MIT Beschrankter
Original Assignee
IAARGOIA GES MIT Beschrankter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IAARGOIA GES MIT Beschrankter filed Critical IAARGOIA GES MIT Beschrankter
Priority to DEA50532A priority Critical patent/DE1273489B/de
Publication of DE1273489B publication Critical patent/DE1273489B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/06Filters making use of electricity or magnetism
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13Supported filter elements
    • B01D29/15Supported filter elements arranged for inward flow filtration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/50Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition
    • B01D29/52Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in parallel connection

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Filter Die Erfindung betrifft ein Filter mit je einem parallelgeschalteten, mechanisch wirkenden Filtereinsatz und einem Filtermagnet, wobei sich nach der Filtration beide Filtratströme vereinigen.
  • Die bekannten, zur Reinigung von Flüssigkeit, insbesondere Ö1, dienenden Filter, welche z. B. bei Motoren oder hydraulischen Einrichtungen in einem geschlossenen Ölkreislauf angeordnet sind, enthalten normalerweise einen mechanischen Filtereinsatz, beispielsweise einen sternförmigen Filterkörper, und einen Filtermagneten. Der bekannte sternförmige Filterkörper entfernt dabei die nicht magnetisierbaren Schmutzteilchen, während der Filtermagnet die magnetischen Schmutzteilchen aus dem ÖIkreis lauf ausffltriert.
  • Bei einem Filter der obengenannten Gattung (deutsches Gebrauchsmuster 1 885 221) strömt das zu reinigende Medium (Öl) durch einen Einlaßstutzen direkt zum Magnetsystem. Erst nach einer relativ langen Verweilzeit im Magnetfilterbereich gelangt der ungeteilte Mediumstrom in den mechanischen Filterbereich und nach dessen Durchsetzung zum Auslaßstutzen. Die Hintereinanderschaltung des Magnetfilters und des mechanischen Filters ermöglicht jedoch nur eine niedrige Durchströmungsgeschwindigkeit des zu reinigenden Mediums. Um eine Erhöhung der Durchflußmenge des Mediums bei diesem Filter zu ermöglichen, muß ein Zentrierstück einschließlich eines den Filtermagneten umhüllenden Bechers gegen ein anderes Zentrierstück, welches Durchlässe aufweist, ausgetauscht werden. Dadurch fließt jetzt ein Teil des Mediumstromes nicht mehr am Magnetfilterabschnitt vorbei, sondern gelangt durch diese Durchlässe unmittelbar zum mechanischen Filterabschnitt. Der andere Teilstrom des Mediums vereinigt sich nach dem Vorbeiströmen am Magneten wieder mit dem ersten magnetisch nicht gereinigten Teilstrom des Mediums. Nachteilig macht sich hierbei jedoch bemerkbar, daß stets in beiden Fällen der gesamte ÖIstrom durch den mechanischen Filterabschnitt strömen muß, ehe das Öl wieder aus dem Filtergehäuse in den Ölkreislauf zurückkehren kann.
  • Bei einem weiteren bekannten Filter (deutsche Auslegeschrift 1 041 008) teilt sich der zu filternde Medium strom in zwei Teilströme auf, wobei der eine Teilstrom lediglich eine Magnetfilterstufe durchfließt.
  • Dabei besteht der Nachteil, daß die an der Magnetfilterstufe angesammelten ferromagnetischen Teilchen größere Zusammenballungen bilden, die leicht abreißen und wieder in den Ölkreislauf zurückgelangen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die oben geschilderten Nachteile zu vermeiden und ein Filter vorzuschlagen, das auf Grund seines Aufbaus mit einer hohen Durchfließgeschwindigkeit betrieben werden kann und bei dem der am Magnetfilter vorbeiströmende Teilstrom ohne die vom Magneten abfallenden zusammengeballten Schmutzteilchen wieder in den Ölkreislauf zurückgelangt.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein äußerer sternförmiger Filterkörper und ein innerer koaxialer Siebzylinder als Hilfssieb vorgesehen sind und zentral im Siebzylinder der Filtermagnet angeordnet ist, der lediglich den zum Hilfssieb gerichteten Teilstrom beeinflußt.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines Filters gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der in bekannter Weise sternförmige Filterkörper an der Außenseite einer mit Öffnungen versehenen, den Filtermagneten umgebenden Rohrwand anliegt, an deren Innenseite das Hilfssieb angeordnet ist.
  • Die Geschlossenheit des Aufbaus eines solchen Filters läßt sich vorteilhafterweise dadurch steigern, daß sein von der durchbrochenen Rohrwand umschlossener Innenraum durch eine quer zur Rohrachse verlaufende Trennwand in zwei Abschnitte unterteilt ist, von denen der den Filtermagneten aufnehmende Abschnitt mit dem Hilfssieb ausgekleidet ist und der andere Abschnitt der Aufnahme der gefilterten, abströmenden Flüssigkeit dient.
  • Besonders günstig ist es ferner, wenn die Strömungswiderstände von Filterkörper und Hilfs- sieb so aufeinander abgestimmt sind, daß zwischen etwa 10 und 35 O/o, vorzugsweise etwa 20 O/o, der gesamten Flüssigkeitsmenge durch das Hilfssieb und der Rest durch den Filterkörper strömen.
  • Von Vorteil ist schließlich noch, wenn die Filterfeinheiten des Filterkörpers und des Hilfssiebes 0,06 bzw. 0,1mm betragen und die Flächen von Filterkörper und Hilfssieb sich wie etwa 6: 1 verhalten.
  • Die mit dem Filterihach der Erfindung -erzielten Vorteile bestehen in folgendem: Da ein einem Sieb nachgeschalteter Filtermagnet nicht zur Anwendung gelangt, ist ein Mitreißen zusammengeballter ferromagnetischer Schmutzteilchen in den Flüssigkeitskreislauf hinter dem Filter ausgeschlossen. Gleichwohl kann das erfindungsgemäße Filter bei hohen Durchsatzgeschwindigkeiten betrieben werden, da der dem Hilfssieb vorgeschaltete Filtermagnet wegen des im allgemeinen relativ kleinen an ihm vorbeistreichenden Teilstromes ein gutes Anlagerungsvermögen der Schmutzteilchen gewährleistet. Bei alledem besitzt das Filter gemäß der Erfindung einen einfachen Aufbau und zeichnet sich weiterhin durch große Robustheit aus. Schließlich läßt sich das Mengenverhältnis der Teilströme durch Einstellen der Strömungswiderstände an Haupt- und Hilfssieb beliebig regulieren, so daß das Filter einem weiten Bereich verschiedener Anwendungen zugeführt werden kann.
  • Die nachstehende Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der Erläuterung. Es zeigt Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Filters gemäß der Erfindung und Fig. 2 einen Schnitt des Filters aus Fig. 1 entlang der Linie 2-2.
  • Ein sterngefaltetes Sieb 1, im folgenden auch als Hauptsieb bezeichnet (vgl. F i g. 2), ist oben und unten in einen ringförmigen Träger 2 bzw. 3 fest eingegossen, wobei zu der umgebogene Außenrand 4 der Träger ein Herausziehen der erstarrten Gießmasse 5 verhindert. In die Gießmasse mit eingegossen ist ein zylindrisches Rohr, dessen Rohrwand 6 von verhältnismäßig weiten Öffnungen 7 durchbrochen ist und das dem Sieb 1 die axiale Steifheit verleiht. Die Faltkanten 8 des sterugefalteten Siebes 1 legen sich (vgl F i g. 2) an die Außenseite der Rohrwand 6 an. Der aus dem Sieb 1 und dem zylindrischen Rohr bestehende Siebeinsatz ist mit Hilfe des oberen Trägers in nicht näher zu erläuternder Weise auswechselbar an einem Schraubflansch9 befestigt, der mit einer zur Pumpe des Flüssigkeitskreislaufes führenden Saugleitung verbunden wird. Die Innenseite der Rohrwand 6 ist mit einem Hilfssieb 10 ausgekleidet, das sich vom unteren Rand der Rohrwand bis zu einer Stelle nach oben erstreckt, wo der Innenraum des zylindrischen Rohres durch eine Trennwand 11 in zwei Abschnitte 12 und 13 unterteilt ist.
  • An der Trennwand 11 ist hängend ein aus mehreren Einzelmagneten bestehender Filtermagnet 14 an sich bekannter Bauart befestigt. Hierzu weist die Trennwand 11 einen nach unten abstehenden Bügel 15 auf, an dem mittels einer Mutter 16 und einer unten mit Griff 17 versehenen Schraube 18 der Magnet 14 gehaltert ist.
  • Die zu reinigende, über den Flansch 9 abgesaugte Flüssigkeit tritt in das Filter von der Seite her und von unten her in Teilströme I und II ein. Der TeilstromI durchsetzt das Hauptsieb 1, während der TeilstromII das HilfssieblO durchdringt und sich anschließend mit dem Teilstrom I vereinigt. Die vereinigten Ströme werden dann gemeinsam abgesaugt.
  • Dabei streicht lediglich der Teilstrom II am Filtermagneten 14 vorbei und wird von diesem von ferromagnetischen Schmutzteilchen gereinigt, während der Teilstrom 1 von diesem Magneten völlig unbeeinflußt bleibt.
  • Die Filterfläche und die Siebfeinheit (Porendurchmesser) von Haupt- und Hilfssieb werden vorteilhafterweise so aufeinander abgestimmt, daß zwischen etwa 10 und 30°/0, vorzugsweise etwa 20°/o, der gesamten Flüssigkeitsmenge durch das Hilfssieb und der Rest durch das Hauptsieb strömen. Da auf diese Weise der größere Teilstrom nicht am Filtermagneten 14 vorbeigeführt wird und durch den relativ kleinen, am Filtermagneten vorbeifließenden Teilstrom keine am Magneten haftenden Schmutzteilchen abgerissen werden, kann das erfindungsgemäße Filter mit beträchtlichen Durchsatzgeschwindigkeiten betrieben werden. Dennoch läßt sich bei geschlossenem Ölkreislauf im Laufe der Zeit erreichen, daß die gesamte ÖImenge am Magneten vorbeigeführt und dabei eine vollkommene Abscheidung von Eisenteilchen u. dgl. vollzogen wird.
  • Bei einer praktisch bewährten Ausführungsform eines Filters gemäß der Erfindung betrugen die Filterfeinheiten des Hauptsiebes und des Hilfssiebes 0,06 bzw. 0,1 mm; die Filterflächen von Haupt- und Hilfssieb verhielten sich wie etwa 6:1.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Filter mit je einem parallelgeschalteten, mechanisch wirkenden Filtereinsatz und einem Filtermagnet, wobei sich nach der Filtration beide Filtratströme vereinigen, d a dur c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein äußerer sternförmiger Filterkörper (1) und ein innerer koaxialer Siebzylinder als Hilfsglied (10) vorgesehen sind und zentral im Siebzylinder (10) der Filtermagnet (14) angeordnet ist, der lediglich den zum Hilfssieb (10) gerichteten Teilstrom (II) beeinflußt.
  2. 2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in bekannter Weise sternförmige Filterkörper (1) an der Außenseite einer mit öffnungen (7) versehenen, den Filtermagneten (14) umgebenden Rohrwand (6) anliegt, an deren Innenseite das Hilfssieb (10) angeordnet ist.
  3. 3. Filter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von der durchbrochenen Rohrwand (6) umschlossene Innenraum durch eine quer zur Rohrachse verlaufende Trennwand (11) in zwei Abschnitte (12, 13) unterteilt ist, von denen der den Filtermagneten (14) aufnehmende Abschnitt (12) mit dem Hilfssieb (10) ausgekleidet ist und der andere Abschnitt (13) der Aufnahme der gefilterten, abströmenden Flüssigkeit dient.
  4. 4. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungswiderstände von Filterkörper (1) und Hilfssieb (10) so aufeinander abgestimmt sind, daß zwischen etwa 10 und 300/o, vorzugsweise etwa 20°/, der gesamten Flüssigkeitsmenge durch das Hilfssieb (10) und der Rest durch den Filterkörper (1) strömen.
  5. 5. Filter nach einem der voranstehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, daß die Filterfeinheiten des Filterkörpers (1) und des Hilfssiebes (10) 0,06 bzw. 0,1 mm betragen und die Flächen von Filterkörper und Hilfssieb sich wie etwa 6 : 1 verhalten.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1041 008, 1087569,1118758; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 885 221; britische Patentschrift Nr. 675420; USA.-Patentschrift Nr. 2850 168.
DEA50532A 1965-10-19 1965-10-19 Filter Pending DE1273489B (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB675420A (en) * 1950-05-30 1952-07-09 Pieter Jens Christiannse Filter with magnets for removing iron parts from contaminated oil
US2850168A (en) * 1955-08-02 1958-09-02 Winslow Engineering And Mfg Co Full-flow filter
DE1041008B (de) * 1955-03-10 1958-10-16 Argo Feinmechanik Schmieroelfilter, insbesondere an Brennkraftmaschinen
DE1087569B (de) * 1956-12-06 1960-08-25 Bendix Aviat Corp Filtereinsatz
DE1118758B (de) * 1959-11-05 1961-12-07 Fr August Neidig Soehne Maschi Fluessigkeitsfilter mit zylindrischem Filtereinsatz
DE1885221U (de) * 1963-10-24 1964-01-02 Argo Feinmechanik Fluessigkeitsfilter mit zwen filtereinsatzen.

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