DE1273360B - Schrupp- und Pendelschleifwalze - Google Patents
Schrupp- und PendelschleifwalzeInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D5/00—Bonded abrasive wheels, or wheels with inserted abrasive blocks, designed for acting only by their periphery; Bushings or mountings therefor
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Description
- Schrupp- und Pendelschleifwalze Die Erfindung betrifft eine Schrupp- und Pendelschleifwalze, bestehend aus mehreren, in axialer Richtung auf gemeinsamer Welle angeordneten, durch äußere Haltemittel zusammengehaltenen Einzelschleifscheiben, zwischen denen Abstandsscheiben von kleinerem Durchmesser als die einzelnen Schleifscheiben angeordnet sind.
- Es ist bei Schrupp- und Pendelschleifwalzen bekannt, auf einer gemeinsamen Welle mehrere ringförmige Schleifscheiben anzuordnen, die ihrerseits in Umfangsnuten von je einem Paar von Spannscheiben gehalten sind, die auf der Welle befestigt sind. Durch Zwischenscheiben wird dann der Abstand der Schleifscheiben in der gewünschten Weise vergrößert. Abgesehen von ihrem Eingreifen in die Umfangsnuten der Spannscheiben sind die Schleifscheiben völlig frei. Bei den hohen Beanspruchungen während des üblicherweise rauhen Betriebs reicht häufig die Stabilität dieser Schleifscheiben gegen die seitlich ausgeübten Drücke nicht aus, so daß ein Splittern oder Brechen eintritt.
- Diesen Nachteil hat man dadurch zu beheben versucht, daß feste Abstandsscheiben angebracht werden, die bis in die Nähe des Umfangs reichen. Werden zwischen den Einzelschleifscheiben solche inneren, festen Abstandsscheiben und mit diesen festen Abstandsscheiben starr verbundene Rippen aus ebenfalls starrem Material verwendet, so ergibt sich in Axialrichtung eine derartige Versteifung des zusammengebauten Körpers, daß bei Auftreten von Schlägen oder Stößen ein Zerbrechen oder Ausbröckeln bei kleineren Scheiben gar nicht zu vermeiden ist, dies um so mehr, als bei diesen bekannten Konstruktionen diese Abstandsscheiben auf dem Umfang der zugehörigen Einzelschleifscheiben vor dem Zusammenbau noch starr verbunden werden und so ein festes Ganzes mit diesen Einzelschleifscheiben bilden. Häufig werden die Abstandsscheiben auch auf beiden Seiten mit den Einzelschleifscheiben zusammengeklebt, so daß sich ein vollständig starrer Körper ergibt, der während der Bearbeitung seine Form elastisch nicht ändern kann.
- In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die ringsegmentartigen Zwischenräume zwischen den Rippen nicht etwa ein elastisches Nachgeben der Einzelschleifscheiben an diesen Stellen ermöglichen, weil eine große Zahl von Rippen in verhältnismäßig kleinem Winkelabstand vorgesehen ist. Diese Abstände sind deswegen bei dieser Konstruktion erforderlich, um die Schleifspäne und den Abbrand tangential nach außen zum Abschleudern zu bringen.
- Anstatt starre Abstandsscheiben zu verwenden, ist es ferner bekannt, solche aus Schaumstoff zwischen den Einzelschleifscheiben anzuordnen. Diese füllen jedoch die ganze Tiefe der Einzelschleifscheiben aus, so daß an den Spannstellen eine kräftige Halterung nicht vorhanden ist und größere axiale Kräfte nicht aufgenommen werden können.
- Der Erfindung -liegt nun die Aufgabe zugrunde, den Einzelschleifscheiben an ihren inneren Teilen eine feste Einspannung zu geben und sie an den äußeren, beim Schleifen stark beanspruchten Teilen elastisch zu stützen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß um die inneren Abstandsscheiben bekannte, aus elastischem Material bestehende und höchstens bis zum Umfang der einzelnen Schleifscheiben reichende Zwischenringe vorgesehen sind, deren Dicke in nicht eingebautem Zustand größer als die Dicke der inneren Abstandsscheiben ist. Hier bilden die Innenteile der Einzelschleifscheiben mit den Abstandsringen und der Welle einen festen, starren Körper, während die äußeren ringförmigen Umfänge der Einzelschleifscheiben miteinander nur über die elastischen Zwischenringe verbunden sind und bereits im Ruhezustand etwas nachgeben können. Durch diese elastische Stützung der Ringumfänge wird ein Abbröckeln und ein Brechen unter normalen Arbeitsbedingungen vermieden.
- Zweckmäßig ist es, wenn der äußere Zwischenring aus einem solchen Material hergestellt ist, daß er sich mindestens so stark abnutzt und/oder abbrennt, wie die Abnutzung am Umfang der Einzelschleifscheiben erfolgt, jedoch der Verbrauch der äußeren Zwischenringe nicht wesentlich größer als der Verbrauch der Einzelschleifscheiben ist, und günstig ist es, wenn der Zwischenraum zwischen den Einzelschleifscheiben kleiner als die Scheibendicke, vorzugsweise die Hälfte bis ein Viertel, ist.
- Vorteilhaft ist es, wenn die äußeren Zwischenringe aus Schaumstoff, insbesondere aus organischem Material auf der Basis von natürlichem Kautschuk und synthetischem Kautschuk oder Kunststoffe, wie Polyvinylchlorid, Polyurethan und Polyester, sind.
- Bei Gußputzarbeiten od. dgl. mit der erfindungsgemäßen Schnipp- und Pendelschleifwalze kann eine grobkönige Zusammensetzung aller Einzelschleifscheiben erwünscht sein. Um jedoch beispielsweise beim Entfernen von Zunderbelag auf Platinen usw. eine geringe Oberflächenrauhigkeit zu erhalten, ist es zweckmäßig, wenn die äußeren Einzelschleifscheiben grobkörnig und die inneren Einzelschleifscheiben feinkörnig zusammengesetzt sind. Um zu verhindern, daß der durch das Schleifen entstehende Funkenregen die Stirnwandrandzonen der Einzelschleifscheiben angreift und verkokt, ist es vorteilhaft, wenn die Poren der Einzelschleifscheiben mindestens teilweise, beispielsweise durch Spritzen, Tauchen, Spachteln oder Streichen mit Epichlorhydrinharz gefüllt bzw. deren Schleifkörper filmartig durch dieses Harz überzogen sind, wobei dieses Harz gegebenenfalls lediglich an den Stirnseiten der Einzelschleifscheiben angebracht ist.
- In der Zeichnung ist ein Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- In der Zeichnung ist als Ganzes eine Schrupp- und Pendelschleifwalze mit 10 bezeichnet, mit deren Hilfe beispielsweise der Zunderbelag einer Platine abgeschliffen werden kann. Die Schnipp- und Pendelschleifwalze setzt sich aus einem Satz von beispielsweise vier Einzelschleifscheiben 13 bis 16 zusammen, die im Abstand voneinander auf einer gemeinsamen Welle 18 angeordnet sind und die von äußeren, auf der Welle 18 aufgeschraubten Stirnspannflanschen 20 und 22 zusammengehalten werden. Es sei dabei erwähnt, daß in Wirklichkeit die Einzelschleifscheiben in der Art von Trennscheiben etwa 4 bis 5 mm stark ausgebildet sind.
- Der Abstand der Einzelschleifscheiben zueinander wird von je einer auf der Welle 18 angeordneten, inneren Abstandsscheibe 25 und von einem um diese angeordneten, äußeren Zwischenring 26 überbrückt. Dabei besteht die innere Abstandsscheibe aus einem vorzugsweise wenig oder gar nicht federnden Material, wie beispielsweise Pappe, so daß die Einzelschleifscheiben durch den von den Stirnspannflanschen erzeugten Preßdruck jeweils gleiche Abstände zueinander haben. Die Unebenheiten an den Stirnseiten werden dabei von den inneren Abstandsscheiben ausgeglichen.
- Der Durchmesser der inneren Abstandsscheiben 25 entspricht dabei ungefähr dem der Stirnspannflansche, während die äußeren Zwischenringe so bemessen sind, da sie einen etwas geringeren Durchmesser als die Einzelschleifscheiben aufweisen. Die äußeren Zwischenringe 26 sind aus Schaumstoff, insbesondere aus organischem Material auf der Basis von natürlichem Kautschuk oder Kunststoffe, wie Polyvinylchlorid, Polyurethan und Polyester, geschaffen und ermöglichen eine begrenzte elastische Nachgiebigkeit der Einzelschleifscheiben zueinander. Erwähnt sei noch, daß die äußeren Zwischenringe vor dem Einsetzen in ihrer Dicke größer als die Stärke der inneren Abstandsscheiben 25 sind, so daß hierdurch in zusammengespanntem Zustand die Einzelschleifscheiben fächerartig unter der Wirkung des Schaumstoffes um einen kleinen Betrag nach außen gedrückt werden. Die Vorspannung der Einzelschleifscheiben verringert sich dabei, je näher sie bei der Mittelebene der gesamten Schnipp- und Pendelschleifwalze liegen. Wird nun der Schnipp- und Pendelschleifwalze im Betriebszustand eine Vorschubbewegung in axialer Richtung erteilt, so wird durch die Belastung die betreffende äußere Einzelschleifscheibe höchstens so weit entgegen der Vorschubbewegung angedrückt, daß ihre äußere Stirnseite senkrecht zur Welle 18 steht. Hierdurch wird ein Bruch der Einzelschleifscheiben vermieden. Außerdem ist zur Erhöhung der Elastizität in jeder Einzelschleifscheibe noch eine oder zwei Glasfaserfolien vorgesehen. Damit durch den seitlich vorbeisprühenden Funkenregen die Einzelschleifscheiben nicht verkoken und ausbrechen, sind diese an ihren Stirnseiten mit einem Präparat behandelt, das die Scheiben gegen Wärmebeeinflussung schützt. Dieses Verfahren ist in der Industrie unter der Bezeichnung »Berisieren« bekannt. Das Verhältnis der Abstände der Einzelschleifscheiben zu deren Dicke ist so gewählt, daß die beim Schleifen in Vorschubrichtung entstehenden Schleifspäne unter einem Winkel x von der Tangentialrichtung der Einzelschleifscheiben abgelenkt und innerhalb den Abständen von dem zu bearbeitenden Material weggeschleudert werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Schnipp- und Pendelschleifwalze, bestehend aus mehreren, in axialer Richtung auf gemeinsamer Welle angeordneten, durch äußere Haltemittel zusammengehaltenen Einzelschleifscheiben, zwischen denen Abstandsscheiben von kleinerem Durchmesser als die einzelnen Schleifscheiben angeordnet sind, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß um die inneren Abstandsscheiben (25) bekannte, aus elastischem Material bestehende und höchstens bis zum Umfang der einzelnen Schleifscheiben (13 bis 16) reichende Zwischenringe (26) vorgesehen sind, deren Dicke in nicht eingebautemZustand größer als dieDicke der inneren Abstandsscheiben (25) ist.
- 2. Schnipp- und Pendelschleifwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenringe (26) aus Schaumstoff, insbesondere aus organischem Material auf der Basis von natürlichem Kautschuk und synthetischem Kautschuk oder Kunststoffen, wie Polyvinylchlorid, Polyurethan und Polyester, bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1683 983; französische Patentschrift Nr. 610 977; USA.-Patentschriften Nr. 2 887 830, 2 807 256, 1735 891, 1403 416;
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| DEB59970A DE1273360B (de) | 1960-11-03 | 1960-11-03 | Schrupp- und Pendelschleifwalze |
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|---|---|
| DE (1) | DE1273360B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1960
- 1960-11-03 DE DEB59970A patent/DE1273360B/de active Pending
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