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DE1273199B - Verfahren zur Herstellung von expandierbaren Styrolpolymerisaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von expandierbaren Styrolpolymerisaten

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Publication number
DE1273199B
DE1273199B DE1963B0073321 DEB0073321A DE1273199B DE 1273199 B DE1273199 B DE 1273199B DE 1963B0073321 DE1963B0073321 DE 1963B0073321 DE B0073321 A DEB0073321 A DE B0073321A DE 1273199 B DE1273199 B DE 1273199B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polymerization
styrene
protective colloid
parts
hours
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963B0073321
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Heinz Mueller-Tamm
Dr Erhard Stahnecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE1963B0073321 priority Critical patent/DE1273199B/de
Publication of DE1273199B publication Critical patent/DE1273199B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/16Making expandable particles
    • C08J9/20Making expandable particles by suspension polymerisation in the presence of the blowing agent

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von expandierbaren Styrolpolymerisaten Styrolhomo- und -mischpolymerisate werden vielfach durch Polymerisieren der Monomeren in wäßriger Suspension in Gegenwart von Schutzkolloiden hergestellt. Man erhält die Polymerisate hierbei in Form von Perlen, deren Durchmesser zwischen einigen Zehntelmillimetern und einigen Millimetern liegen. Dieses Verfahren hat insbesondere zur Herstellung von verschäumbaren Styrolpolymerisaten technische Bedeutung erlangt. Bei dieser Verfahrensvariante werden die Monomeren in Gegenwart von flüssigen oder gasförmigen Treibmitteln polymerisiert, wobei als Schutzkolloide makromolekulare wasserlösliche organische Verbindungen, wie Polyvinylalkohol, Methyl- oder Oxyäthylcellulose oder N-Vinylpyrrolidonpolymerisate, verwendet werden.
  • Es zeigte sich, daß die Größe, Form und Beschaffenheit der durch Suspensionspolymerisation erhaltenen Perlen für deren Verarbeitung von erheblicher Bedeutung sind. So werden z. B. verhältnismäßig kleine Perlen erhalten, deren Durchmesser größtenteils unter 0,5 mm liegen, wenn man makromolekulare organische Schutzkolloide verwendet. Versucht man, größere Perlen durch Herabsetzen der Rührintensität während der Suspensionspolymerisation oder durch Vermindern der Schutzkolloidmenge herzustellen, so werden instabile Suspensionen erhalten, die während des Herstellungsprozesses leicht koagulieren können.
  • Es ist bereits bekannt, daß man mit Mischpolymerisaten aus N-Vinylpyrrolidon und geringen Mengen Acrylsäureestern oder Vinylestern als Schutzkolloid durch Suspensionspolymerisation stabile Suspensionen erhalten kann, deren Teilchen Durchmesser bis zu 3 mm haben. Hierbei stellen sich jedoch andere Schwierigkeiten ein, da man ausnahmslos Polymerisatteilchen erhält, deren Form von der Kugelform abweicht. So sind besonders die größeren Teilchen deformiert; sie haben meist eine Nieren-, Linsen- oder Ei form. Derartig deformierte Perlen aus expandierbaren Styrolpolymerisaten sind bei der Weiterverarbeitung zu Formkörpern mit schaumförmiger Struktur aus verschiedenen Gründen unerwünscht.
  • Schaumstofformkörper, die aus Teilchen von unregelmäßiger Gestalt hergestellt werden, zeigen auf ihrer Oberfläche oder Schnittfläche ein unregelmäßiges, unschönes Bild. Solche Schaumkörper sind somit für alle dekorativen Zwecke, wie -z. B. als Sichtplatten, ungeeignet. Auch in dem Verpackungssektor sind Schaumstofformkörper aus deformierten, unregelmäßigen Teilchen wegen ihres unvorteilhaften Aussehens unerwünscht. Außerdem bilden sich bei Schaumkörpern aus unregelmäßigen Teilchen innerhalb des Schaumes häufig Lunkerstellen. Sie sind somit gas- und flüssigkeitsdurchlässig; auch werden hierdurch die Isoliereigenschaften verschlechtert.
  • Es wurde nun gefunden, daß man feinteilige verschäumbare Styrolpolymerisate, welche diese Nachteile nicht aufweisen, durch Polymerisieren von Styrol oder Gemischen aus Styrol und anderen monomeren polymerisierbaren Verbindungen, die mindestens 50 Gewichtsprozent Styrol enthalten, in wäßriger Suspension in Gegenwart eines Treibmittels und 0,05 bis 1 Gewichtsprozent eines wasserlöslichen organischen Schutzkolloids herstellen kann, wenn man zumindest die Hauptmenge des Schutzkolloids der Suspension während der Polymerisation vor dem Umsatz zugibt, an dem zusammengeflossene Polymerisatteilchen sich nicht mehr trennen.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhält man Perlen mit einer idealen Kugelgestalt, die sich zu Schaumstofformkörpern mit gleichmäßiger Struktur verarbeiten lassen.
  • Styrol kann allein oder im Gemisch mit anderen monomeren polymerisierbaren Verbindungen polymensiert werden, wobei die Monomerenmischungen mindestens 50 Gewichtsprozent Styrol enthalten.
  • Geeignete Comonomere sind z. B. Kernhalogenstyrole, Kerumethylstyrole, o;-Methylstyroi, Acrylsäure- oder Methacrylsäurenitril, Ester der Acryl-oder Methacrylsäure von Alkoholen mit 1 bis 8 C-Atomen, Vinylester oder Vinylcarbazol oder geringe Mengen an vernetzenden Monomeren, wie Divinylbenzol oder 1 ,4-Butandioldiacrylat.
  • Als Schutzkolloide kommen makromolekulare wasserlösliche organische Verbindungen, wie Polyvinylalkohol, Polyacrylamid, Methyl-, Oxyäthyl- und Carboxymethylcellulose, N-Vinylpyrrolidonpolymerisate, z. B. Mischpolymerisate aus N-Vinylpyrrolidon und Acrylsäure- oder Vinylestern, Gelatine und Stärke in Frage. Man kann auch Mischungen der Schutzkolloide verwenden. Man verwendet 0,05 bis 10/o, vorteilhaft 0,1 bis 0,50/0, Schutzkolloid, bezogen auf die Monomerenmenge.
  • Geeignete Treibmittel sind bekanntlich Flüssigkeiten und unter Druck verflüssigbare Gase, welche die thermoplastischen Kunststoffe nicht lösen oder nur quellen und deren Siedepunkte unter dem Erweichungspunkt des Kunststoffs liegen, z. B. aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Propan, Butan, Pentan und Hexan, oder cyclische Kohlenwasserstoffe, wie Cyclopentan und Cyclohexan. Auch Halogenkohlenwasserstoffe, wie Dichlordifluormethan und 1,2,2-Trifluor-1,1,2-trichloräthan, sind verwendbar. Ferner können auch Lösungsmittel für die thermoplastischen Kunststoffe im Gemisch mit Kohlenwasserstoffen oder Halogenkohlenwasserstoffen verwendet werden. Eine der Mischungskomponenten soll dabei einen Siedepunkt besitzen, der unter dem Erweichungspunkt des Kunststoffs liegt. Auch Alkohole, wie Methanol und Äthanol, sind im Gemisch mit Kohlenwasserstoffen und bzw. oder Halogenkohlenwasserstoffen als Treibmittel geeignet. Man verwendet das Treibmittel vorteilhaft in Mengen von 3 bis 15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Monomere oder Monomerengemisch.
  • Das Treibmittel kann den Monomeren vor oder während der Polymerisation zugesetzt werden. Mitunter ist es vorteilhaft, den Druck im Polymerisationsgefäß während des Polymerisationsvorgangs zu erhöhen.
  • Als Polymerisationsinitiatoren eignen sich vorzugsweise unter den Polymerisationsbedingungen in Radikale zerfallende Verbindungen. So eignen sich z. B.
  • Peroxyde, wie Benzoylperoxyd, oder Hydroperoxyde sowie Azoverbindungen, wie Azoisobuttersäuredinitril.
  • Man verwendet die Polymerisationsinitiatoren vorteilhaft in Mengen zwischen 0,2 und 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das bzw. die Monomeren.
  • Man führt das Verfahren zweckmäßig bei einer Temperatur zwischen 30 und 120"C, vorteilhaft zwischen 60 und 900 C, unter Verwendung der bei der Suspensionspolymerisation üblichen Wassermengen durch. Man verwendet vorteilhaft entsalztes Wasser.
  • Es kann aber auch Wasser verschiedener Härte verwendet werden; ebenso können dem Wasser Salze, z. B. Puffersalze, zugesetzt werden. Das Verfahren wird im allgemeinen unter dem Dampfdruck des Gemisches aus Monomeren und Treibmitteln ausgeführt. Manchmal ist es auch vorteilhaft, den Druck im Polymerisationsgefäß durch Aufpressen von Inertgas, wie beispielsweise Stickstoff, zu erhöhen. Das Aufpressen von Inertgas kann zu Beginn oder auch während der Polymerisation erfolgen.
  • Die Polymerisation der Monomeren kann auch in Gegenwart von Zusatzstoffen, z. B. von Farbstoffen, Weichmachern oder als Flammschutzmittel dienenden organischen Halogenverbindungen, wie Chlorparaffinen oder bromierten Butadienoligomeren, durchgeführt werden. Die Zusatzstoffe können den Monomeren zugesetzt oder zusammen mit dem Treibmittel eingebracht werden.
  • Man kann einen geringeren Teil des Schutzkolloids vor Beginn der Polymerisation dem Polymerisations- ansatz zusetzen und die Hauptmenge während der Polymerisation. Mitunter kann es auch vorteilhaft sein, ein weniger wirksames Schutzkolloid vor der Polymerisation und anschließend während der Polymerisation ein besonders wirksames Schutzkolloid dem Ansatz zuzugeben.
  • Das Zugeben der Schutzkolloide bzw. des Schutzkolloids erfolgt vor dem Umsatz, an dem zusammengeflossene Polymerisatteilchen sich nicht mehr trennen.
  • Beim Suspensionspolymerisationsvorgang fließen bekanntlich die Teilchen, welche Monomeres und Polymeres enthalten, von Beginn der Polymerisation an bis zur Erreichung eines bestimmten Umsatzes zusammen, d. h., gebildete Teilchen können sich zu größeren vereinigen, und größere Teilchen werden infolge der mechanischen Bewegung der Suspension in kleinere getrennt. Oberhalb eines bestimmten Umsatzes tritt das Trennen von Polymerisatteilchen nicht mehr ein. Dieser bestimmte Umsatz ist abhängig von der Monomerenzusammensetzung, von der Anwesenheit von Zusatzstoffen, wie Weichmachern, Treibmitteln oder Flammschutzmitteln, und von den Polymerisationsbedingungen. Er kann experimentell z. B. nach der Methode ermittelt werden, wie sie in Journal of Applied Polymer Science, Bd. 3, Jahrgang 1960, S. 374, beschrieben ist. Dieser bestimmte Umsatz wird auch als »particle identity point« bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen engen Bereich, der im allgemeinen innerhalb eines Umsatzes von 40 bis 80°/o liegt.
  • Polymerisiert man in Suspension ohne Schutzkolloide, so verkleben die Teilchen nach dem bestimmten Umsatz, an dem die Teilchen nicht mehr getrennt werden, zu größeren Agglomeraten; die Suspension koaguliert.
  • Der bestimmte Umsatz, an dem die Teilchen nicht mehr getrennt werden, läßt sich daher experimentell leicht ermitteln, indem man Monomere in Suspension polymerisiert und den Zeitpunkt (Umsatz) ermittelt, in dem die Suspension koaguliert.
  • Die in den Beispielen genannten Teile sind Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente.
  • Beispiel 1 In einem druckfesten Kessel mit Blattrührer werden 7500 Teile entsalztes Wasser, 8 Teile Natriumpyrophosphat, 7000 Teile Styrol, 29 Teile Benzoylperoxyd und 490 Teile Pentan gemischt. Diese Mischung wird 20 Stunden bei 70"C und 15 Stunden bei 85"C gehalten, wobei mit 50 Umdrehungen pro Minute gerührt wird.
  • Nach 9 Stunden wird der Mischung eine Lösung von 20 Teilen Poly-N-vinylpyrrolidon vom K-Wert 90 in 150 Teilen entsalztem Wasser zugegeben.
  • 17 Stunden nach Einsetzen der Polymerisation wird Stickstoff bis zu einem Innendruck von 5 atü in den Kessel eingepreßt. Nach insgesamt 35 Stunden läßt man unter Rühren abkühlen. Das Polymerisat wird gewaschen und getrocknet. Man erhält ein Polymerisat mit ausnahmslos kugelförmigen Perlen und folgender Größenverteilung:
    Teilchengröße, mm
    >3,0 1 2,5 bis 3,0 l 2,0bis 2,5 l 1,2 bis 2,0 l 0,8 bis 1,2 l 0,4 bis 0,8 1 <0,4
    °/0Anteile | | Spuren | 8 | 70 | 20 | 2 | Spuren
    Die Perlen lassen sich in strömendem Dampf auf ein Schüttgewicht von 11 g/l aufschäumen. Die expandierten Perlen haben eine bemerkenswert feine und gleichmäßige Zellstruktur.
  • Gibt man die gleiche Menge desselben Schutz- kolloids bereits vor Beginn der Polymerisation der Mischung zu und polymerisiert unter sonst gleichen Bedingungen, so erhält man ein Perlpolymerisat mit folgender Größenverteilung:
    Teilchengröße, mm
    >2,5 1 2,0 bis 2,5 1 1,5 bis 2,0 1 1,2 bis 1,5 1 0,8 bis 1,2 0,4 bis 0,8 <0,4
    %Anteile.................. - - Spuren 1 4 80 15
    Beispiel 2 In einem druckfesten Kessel mit Blattrührer werden 400 Teile entsalztes Wasser, 0,4 Teile Natriumpyrophosphat, 350 Teile Styrol, 0,8 Teile Benzoylperoxyd und 0,7 Teile Tert.-butylperbenzoat gemischt Diese Mischung wird 7 Stunden bei 80°C, danach 5 Stunden bei 90"C, danach 7 Stunden bei 100°C gehalten, wobei mit 140 Umdrehungen pro Minute gerührt wird.
  • Nach 4l/2 Stunden setzt man dem Polymerisationsansatz eine Lösung von 1 Teil Poly-N-vinylpyrrolidon vom K-Wert 90 in 10 Teilen entsalztem Wasser zu.
  • 6 Stunden nach Einsetzen der Polymerisation werden 20 Teile Pentan in den Kessel eingebracht und nach insgesamt 9 Stunden Stickstoff bis zu einem Innendruck von 6 atü in den Kessel gepreßt. Nach insgesamt 19 Stunden läßt man unter Rühren abkühlen.
  • Das Polymerisat wird gewaschen und getrocknet.
  • Man erhält ein Polymerisat mit ausnahmslos kugelförmigen Perlen und folgender Größenverteilung:
    Teilchengroöße, mm
    >3,0 2,5 bis 3,0 2,0 bis 2,5 1,2 bis 2,0 0,8 bis 1,2 0,4 bis 0,8 <0,4
    Anteile.................. - - 4 70 21 5 Spuren
    Die Perlen lassen sich in strömendem Dampf auf ein Schüttgewicht von 12 g/l aufschäumen. Die expandierten Perlen haben eine feine und gleichmäßige Zell struktur.
  • Gibt man die gleiche Menge desselben Schutz- kolloids dem Polymerisationsansatz bereits vor der Polymerisation zu und polymerisiert unter sonst gleichen Bedingungen, so erhält man ein Perlpolymerisat mit folgender Größenverteilung:
    Teilchengröße, mm
    >2,5 1 2,0 bis 2,5 1 1,5 bis 2,0 1 1,2 bis 1,5 1 0,8 bis 1,5 1 0,4 bis 0,8 1 <0,4
    %anteile...................... - - - Spuren 2 78 20
    Beispiel 3 Wie im Beispiel 1 beschrieben, wird eine Mischung aus 400 Teilen Wasser, 0,4 Teilen Natriumpyrophosphat, 350 Teilen Styrol, 5 Teilen Acrylnitril, 1,12 Teilen Benzoylperoxyd, 0,7 Teilen Di-tert.-butylperoxyd, 11 Teilen Hexabromcyclododecan und 22 Teilen Pentan 20 Stunden bei 70°C und 15 Stunden bei 85°C gehalten, wobei mit 130 Umdrehungen pro Minute gerührt wird.
  • Nach 8 Stunden wird der Mischung eine Lösung von 1,5 Teilen Oxyäthylcellulose vom K-Wert 70 in 10 Teilen Wasser zugegeben und nach 15 Stunden Stickstoff bis zu einem Kesselinnendruck von 5 atü in den Kessel eingepreßt. 35 Stunden nach Einsetzen der Polymerisation läßt man unter Rühren abkühlen.
  • Das Polymerisat wird gewaschen und getrocknet.
  • Man erhält ein Perlpolymerisat mit ausnahmslos kugelförmigen Perlen und folgender 'Größenverteilung:
    Teilchengröße, mm
    >3,0 1 2,5 bis 3,0 1 2,0 bis 2,5 1 1,2 bis 2,0 1 0,8 bis 1,2 0,4 bis 0,8 <0,4
    %Anteile...................... - - 1 70 22 6 1
    Die Perlen lassen sich in strömendem Dampf auf ein Schüttgewicht von 12 g/l aufschäumen. Die geschäumten Teilchen können in perforierten druckfesten Formen unter der Einwirkung von Dampf zu fiammfesten Schaumstofformkörpern verarbeitet werden.
  • Gibt man die gleiche Menge desselben Schutzkolloids dem Ansatz bereits vor der Polymerisation zu und polymerisiert unter sonst gleichen Bedingungen, so erhält man ein Perlpolymerisat mit folgender Größenverteilung:
    Teilchengröße, mm
    >2,5 1 2,0 bis 2,5 1 1,5 bis 2,0 1 1,2 bis 1,5 1 0,8 bis 1,2 0,4 bis 0,8 <0,4
    %Anteile...................... - - - Spuren 3 75 22

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von feinteiligen verschäumbaren Styrolpolymerisaten durch Polymerisieren von Styrol oder Gemischen aus Styrol und anderen monomeren polymerisierbaren Verbindungen, die mindestens 50 Gewichtsprozent Styrol enthalten, in wäßriger Suspension in Gegenwart eines Treibmittels und 0,05 bis 1 Gewichtsprozent eines wasserlöslichen organischen Schutzkolloids, dadurch gekennzeichnet, daß man zumindest die Hauptmenge des Schutzkolloids der Suspension während der Polymerisation vor dem Umsatz zugibt, an dem zusammengeflossene Polymerisatteilchen sich nicht mehr trennen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Gesamtmenge des Schutzkolloids während der Polymerisation zugibt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 151 117.
DE1963B0073321 1963-08-30 1963-08-30 Verfahren zur Herstellung von expandierbaren Styrolpolymerisaten Pending DE1273199B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151117B (de) * 1954-08-19 1963-07-04 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von expandierbaren Perlpolymerisaten in waessriger Suspension

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151117B (de) * 1954-08-19 1963-07-04 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von expandierbaren Perlpolymerisaten in waessriger Suspension

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