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DE1272992B - Reversibles Schieberegister - Google Patents

Reversibles Schieberegister

Info

Publication number
DE1272992B
DE1272992B DE1965T0027904 DET0027904A DE1272992B DE 1272992 B DE1272992 B DE 1272992B DE 1965T0027904 DE1965T0027904 DE 1965T0027904 DE T0027904 A DET0027904 A DE T0027904A DE 1272992 B DE1272992 B DE 1272992B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
shift register
feedback
register
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965T0027904
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ulrich Haller
Dr-Ing Horst Ohnsorge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1965T0027904 priority Critical patent/DE1272992B/de
Publication of DE1272992B publication Critical patent/DE1272992B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C19/00Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers

Landscapes

  • Shift Register Type Memory (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

  • Reversibles Schieberegister Auf vielen Gebieten der Datenverarbeitung und der Datenübertragung besteht die Notwendigkeit, Schieberegister vorzusehen, die sowohl in Vorwärtsals auch in Rückwärtsrichtung arbeiten können. Dabei erhält man bei einem rückwärts laufenden Schieberegister die Stellung der einzelnen Registerstufen in zur Vorwärtsrichtung umgekehrter Reihenfolge. Solche reversiblen Schieberegister können bei Systemen Verwendung finden, in denen verschiedene Ereignisse in der umgekehrten Reihenfolge ihres Auftretens wiedergegeben werden sollen. Fallen beispielsweise aus einer Signalfolge verschiedene Signale aus, so kann ein reversibles Schieberegister diese ausgefallenen Signale regenerieren, nachdem wieder ein ursprüngliches Signal aufgetreten ist.
  • Es ist bekannt, ein reversibles Schieberegister dadurch zu realisieren, daß entsprechend F i g. 1 ein aus n Registerstufen R1 bis R" bestehendes Schieberegister über zwei Taktleitungen t1 und t2 angesteuert wird. Dabei schiebt der Schiebetakt t1 die Informationen der einzelnen Stufen über die Leitungen s1 um je eine Stufe nach rechts weiter, während der Schiebetakt t2 die Informationen der einzelnen Stufen über die Leitungen s2 um je eine Stufe nach links schiebt. An den beiden Eingängen E1 und E2 des Schieberegisters liegen dabei verschiedene Eingangssignale. Werden beispielsweise in das Schieberegister fortlaufend Einsen am Eingang Ei eingeschrieben, so werden am Eingang E2 fortlaufend Nullen eingeschrieben. Bei Operationsbeginn sollen alle Stufen des Schieberegisters in der Stellung »0« stehen. Nach i Vorwärtsschiebetakten stehen die Registerstufen R1 bis Ri in der Stellung »1«. Erfolgt darauf ein Rückwärtsschieben, so erscheinen am Ausgang A2 des Schieberegisters i Signale der Wertigkeit »1«, d. h., die Registerstufen R1 und Ri nehmen in umgekehrter Reihenfolge die Stellungen ein, die sie beim Vorwärtsschieben eingenommen hatten. Ein solches reversibles Schieberegister nach F i g. 1 hat jedoch den Nachteil, daß zur Verarbeitung von n Signalen n Registerstufen benötigt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein reversibles Schieberegister zu schaffen, das zur Verarbeitung von n Signalen wesentlich weniger als n Registerstufen benötigt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Kombination eines an sich bekannten rückgekoppelten Schieberegisters, bei dem die Information einer bestimmten Stufe über zwischen bestimmten vorhergehenden Stufen liegende Antivalenzglieder mit den entsprechenden Informationen dieser Stufen verknüpft wird, mit einem weiteren, die gleichen Stufen verwendenden rückgekoppelten Schieberegister, bei dem die Information einer durch die rückgekoppelte Stufe des ersten Schieberegisters bestimmten anderen Stufe über zwischen den gleichen Stufen wie die Antivalenzglieder liegende Äquivalenzglieder mit den entsprechenden Informationen dieser Stufe verknüpft wird, wobei die Ansteuerung für Vorwärts- oder Rückwärtsschieben über zwei getrennte Taktleitungen erfolgt.
  • Ist dabei eine Rückkopplung vom Ausgang der letzten Stufe auf ein am Eingang der ersten Stufe liegendes Antivalenzglied vorgesehen, so erfolgt gleichzeitig eine Rückkopplung vom Ausgang der ersten Stufe auf ein am Eingang der letzten Stufe liegendes Äquivalenzglied. Auch bei diesem erfindungsgemäßen reversiblen Schieberegister wird dem Eingang der letzten Stufe eine Dauerfolge von Nullen zugeführt, falls dem Eingang der ersten Stufe eine Dauerfolge von Einsen zugeführt wird, und umgekehrt.
  • In den F i g. 2 und 3 sind Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen reversiblen Schieberegisters dargestellt, an Hand deren Aufbau und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung noch etwas näher erläutert werden sollen.
  • Die F i g. 2 zeigt den allgemeinen Fall eines erfindungsgemäßen n-stufigen reversiblen Schieberegisters mit Rückkopplung. In diesem Fall liegt vor jedem der einzelnen Registerstufen R1 bis Rn in der einen Richtung ein Antivalenzglied, in der anderen Richtung ein Äquivalenzglied. Die Eingänge der Verknüpfungsglieder sind zum einen mit dem Ausgang der vorhergehenden Registerstufe, zum anderen mit einer gemeinsamen Rückkopplungsleitung verbunden, über die die Information der jeweils - in Schieberichtung gesehen - letzten Registerstufe rückgekoppelt wird. Wird das Schieberegister über die Leitung t1 getaktet, so nimmt es an seinem Eingang Ei je Takt eine »1« auf und gibt die Information der i-ten Registerstufe über die Informationsleitung s1 unter Antivalenzbildung mit der über die Rückkopplungsleitung r1 rückgekoppelten Information der n-ten Registerstufe an die (i +1)-te Stufe weiter. Dieser Vorgang wird invertiert, wenn das Schieberegister über die Leitung t2 getaktet wird. In diesem Fall wird am Eingang E2 je Takt eine »0« aufgenommen .und die Information der (i +1)-ten Registerstufe unter Äquivalenzbildung mit der über die Leitung r2 rückgekoppelten Information der ersten Registerstufe an die i-te Stufe weitergegeben. Ein derartiges reversibles Schieberegister braucht zur Verarbeitung von n Signalen, wobei n = 1, 2, 3 . . ., im Optimalfall nur 1d n Registerstufen, wobei Id den Logarithmus dualis, d. h. den Logarithmus zur Basis 2 bezeichnet. Rückgekoppelte Schieberegister weisen bekanntlich einen periodischen Zyklus auf. Dabei ist die Periode abhängig voll der Art der Rückkopplung, und innerhalb jeder Periode gibt es nur eine Stellung, bei der alle Registerstufen die Stellung »0« einnehmen. Bei geeigneter Rückkopplung erhält man bekanntlich eine Maximalperiode mit 2n-1 Registerstellungen, wobei n die Zahl der Registerstufen ist.
  • Die F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen reversiblen rückgekoppelten Schieberegisters mit drei Registerstufen. Bei diesem Schieberegister erfolgt in Vorwärtsrichtung eine Rückkopplung der Information der dritten Registerstufe über Antivalenzglieder auf die Eingänge der ersten und zweiten Registerstufe. In Rückwärtsrichtung erfolgt eine Rückkopplung der Information der ersten Registerstufe über Äquivalenzglieder auf die Eingänge der ersten und dritten Registerstufe. Ein solches Register hat in Vorwärts- und Rückwärtsrichteng die Maximalperiode von. 2s-1= 7. Über eine bistabile Kippstufe K werden die Schalter S1 und S2 angesteuert, über die die Schiebetakte t1 und t2 an die Registerstufen gelangen. Soll ein Vorwärtsschieben erfolgen, so wird der Schalter S1 geschlossen und der Schalter S2 geöffnet. Soll ein Rückwärtsschieben erfolgen, so wird der Schalter S2 geschlossen und der Schalter St geöffnet. Bei einer Eingabe einer Dauerfolge von Einsen am Eingang Ei nehmen die Registerstufen beim Vorwärtsschieben der Information folgende Stellung ein:
    El R1 R2 RS
    0
    0
    0
    1 1 0 0
    1 1 1 0
    1 1 1 1
    1 0 0 1
    1 0 1 0
    1 1 0 1
    1 0 0 0
    1 1 0 0
    Dieser bei einem über Antivalenzglieder rückgekoppelten Schieberegister an sich bekannte Vorgang wird erfindungsgemäß invertiert, indem dem Eingang E2 eine Dauerfolge von Nullen zugeführt wird, wobei .durch die entsprechende Rückkopplung über Äquivalenzglieder beim Rückwärtsschieben die Registerstufen folgende Stellungen einnehmen.
    Es p" R2 Ra
    0 0 0
    0 1 0 1
    0 0 1 0
    0 0 ß 1
    0 1 1 1
    0 1 1 0
    0 1 0 0
    0 0 0 0
    0 1 .0 1
    Wie ein Vergleich der beiden Perioden zeigt, unterscheidet sich die letztere Periode von der erste= ren nur durch die Umkehrung der einzelnen Stellengen der Registerstufen innerhalb der Periode.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Reversibles Schieberegister, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h die Kombination eines an sich bekannten rückgekoppelten Schieberegisters; bei dem die Information einer bestimmten Stufe über zwischen bestimmten vorhergehenden Stufeh liegende Antivalenzgliedermit den entsprechenden Informationen dieser Stufen verknüpft wird, mit einem weiteren, die gleichen- Stufen verwendenden rückgekoppelten Schieberegister, bei dem die Information einer durch die rückgekoppelte Stufe des ersten Schieberegisters bestimmten anderen Stufe über zwischen den gleichen Stufen wie die Antivalenzglieder liegende Äquivalenzglieder mit den entsprechenden Informationen dieser Stufe verknüpft wird, wobei die Ansteuerung für Vorwärts- oder Rückwärtsschieben über zwei getrennte Taktleitungen erfolgt.
  2. 2. Reversibles Schieberegister nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückkopplung vom Ausgang der letzten Stufe auf ein am Eingang der ersten Stufe liegendes Antivalenzglied und eine Rückkopplung vom Ausgang der ersten Stufe auf ein am Eingang der letzten Stufe liegendes Äquivalenzglied vorgesehen ist.
  3. 3. Reversibles Schieberegister nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Eingang der letzten Stufe eine Dauerfolge von Nullen zugeführt wird, falls dem Eingang der ersten Stufe eine Dauerfolge von Einsen zugeführt wird, und umgekehrt.
DE1965T0027904 1965-01-30 1965-01-30 Reversibles Schieberegister Pending DE1272992B (de)

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