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DE1272940B - Tauchkuehler mit thermoelektrischer Kuehlung - Google Patents

Tauchkuehler mit thermoelektrischer Kuehlung

Info

Publication number
DE1272940B
DE1272940B DE1961L0040280 DEL0040280A DE1272940B DE 1272940 B DE1272940 B DE 1272940B DE 1961L0040280 DE1961L0040280 DE 1961L0040280 DE L0040280 A DEL0040280 A DE L0040280A DE 1272940 B DE1272940 B DE 1272940B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
thermocouples
container
vessel
immersion cooler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961L0040280
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Dunkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1961L0040280 priority Critical patent/DE1272940B/de
Publication of DE1272940B publication Critical patent/DE1272940B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B21/00Machines, plants or systems, using electric or magnetic effects
    • F25B21/02Machines, plants or systems, using electric or magnetic effects using Peltier effect; using Nernst-Ettinghausen effect
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D31/00Other cooling or freezing apparatus
    • F25D31/002Liquid coolers, e.g. beverage cooler
    • F25D31/003Liquid coolers, e.g. beverage cooler with immersed cooling element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Tauchkühler mit thermoelektrischer Kühlung Diese Erfindung bezieht sich auf Tauchkühler mit thermoelektrischer Kühlung, die als tragbares, leicht bewegliches Kleinkühlgerät in ein Gefäß eingesetzt werden sollen, um eine darin befindliche Flüssigkeit zu kühlen. Es sind bereits verschiedene Vorschläge für solche Geräte gemacht und ähnliche Geräte, wie z. B. Kühlkissen, bekanntgeworden, bei denen die Kühlwirkung mit Hilfe von Thermoelementen unter Ausnutzung des Peltiereffektes erzielt wird, jedoch haben sich diese Vorschläge bisher nicht in die Praxis einführen lassen, da entweder der Wirkungsgrad zu schlecht oder der technische Aufwand so hoch war, daß ihre Herstellung unwirtschaftlich war. Die Hauptursache, die die praktische Realisierung verhinderte, ist in der Schwierigkeit zu erblicken, die an den warmen Lötstellen der Thermoelemente auftretende Wärme abzuführen. Man hat vorgeschlagen, diese mittels einer Kühlflüssigkeit abzuführen, die zu diesem Zweck in einem Kreislaufsystem entweder durch natürliche Konvektion oder unter Verwendung von Pumpen umläuft. Erstere Maßnahme dürfte in vielen Fällen unzureichend sein, da in dem äußeren Teil des Kreislaufs nicht genügend Wärme abgegeben werden kann, letztere erhöht wieder den Aufwand für ein derartiges Gerät, das ja möglichst billig sein soll, in untragbarer Weise.
  • Es ist auch eine thermoelektrisch betriebene Anlage zur Kühlung bzw. Heizung von Wasser bekannt, bei denen die an den warmen Lötstellen einer Thermoelementenbatterie auftretende Wärme durch ein wärmeübertragendes Medium an die kalten Lötstellen einer zweiten Thermoelementenbatterie weitergegeben wird. Diese Anordnung stellt eine Kaskadenschaltung zur Erhöhung der Heizleistung der Anlage dar. Die bekannte Anordnung ist schon auf Grund ihres konstruktiven Aufbaus als tragbares, leicht bewegliches Tauchkühlgerät nicht anwendbar.
  • Ein bekanntes Tauchkühlgerät zur Kühlung einer Flüssigkeit unter Ausnutzung des Peltiereffektes besteht darin, daß in einem Gefäß die zu Gruppen zusammengefaßten Thermoelemente verschiedene Länge besitzen, wobei die warmen Lötstellen sämtlicher Thermoelemente in gleicher Höhe in einem eine Kühlflüssigkeit enthaltenden Behälter liegen, während durch unterschiedliche Länge der Thermoelemente die kalten Lötstellen in verschiedenen Ebenen liegen, was bewirken soll, daß die kalten Lötstellen der kürzeren Elemente jeweils die Joulesche Wärme der längeren Elemente kompensieren sollen. Dabei können nur die kalten Lötstellen der längsten Elemente durch Eintauchen in einen Flüssigkeitsbehälter zur Kühlung der darin befindlichen Flüssigkeit ausgenutzt werden. Diese bekannte Anordnung ist äußerst aufwendig und unwirtschaftlich. Als tragbares, leicht bewegliches Kleinkühlgerät, das in ein beliebiges Flüssigkeitsgefäß eingetaucht werden kann, ist diese bekannte Anordnung nicht brauchbar.
  • Durch die Erfindung soll nun ein Tauchkühlgerät geschaffen werden, das klein und handlich ist, jederzeit zur Kühlung einer Flüssigkeit in ein beliebiges Gefäß eingetaucht werden kann, und bei dem für eine ausreichende Abfuhr der aus der Flüssigkeit aufgenommenen Wärme Sorge getragen ist. Der Erfindung ist dabei das an sich bekannte Prinzip der Abführung der aufgenommenen Wärme durch ein wärmetragendes Medium zugrunde gelegt.
  • Der Tauchkühler gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch zwei getrennte, je mit einer Anzahl von Thermoelementen bestückte und miteinander durch Rohrleitungen verbundene Gefäße oder Behälter, von denen der erste so ausgebildet ist, daß er in das zu kühlende Gut, insbesondere eine Flüssigkeit eingetaucht werden kann, um dieser Wärme zu entziehen, wobei zur Abführung der aufgenommenen Wärme in an sich bekannter Weise ein wärmetragendes Medium dient, das in einem durch die Rohrleitungen und die beiden Gefäße gebildeten geschlossenen Kreislaufsystem die Wärme in das zweite außerhalb des zu kühlenden Gutes angeordnete Gefäß und in diesem an die kalten Lötstellen der in ihm enthaltenen Thermoelemente abgibt, worauf das abgekühlte Medium auf Grund der Thermosyphonwirkung in das erste Gefäß zurückfließt.
  • Im Gegensatz zu der erwähnten bekannten Anordnung, bei welcher das wärmetragende Medium innerhalb des gleichen Gefäßes von den warmen Lötstellen einer ersten Thermoelementengruppe auf die kalten Lötstellen einer zweiten Thermoelementengruppe übertragen wird, um eine Kaskadenschaltung von Thermoelementen zu bilden, wird es bei der Erfindung dazu benutzt, in einem zweiten, vom ersten getrennten Gefäß durch eine zweite Thermoelementengruppe rückgekühlt zu werden, worauf es in das erste Gefäß auf Grund der Thermosyphonwirkung zurückfließt, um dort erneut Wärme aufzunehmen.
  • Durch die Aufteilung des Tauchkühlgerätes in zwei getrennte Gefäße, die lediglich durch Schlauch- oder Rohrleitungen zur Bildung eines geschlossenen Kreislaufes für das wärmetragende Medium miteinander verbunden sind, wird ein konstruktiv einfacher, übersichtlicher Aufbau erzielt, für dessen Betrieb, abgesehen von einer Füllmöglichkeit für das wärmetragende Medium, lediglich die elektrischen Anschlüsse benötigt werden. Es ist also leicht beweglich, kann sehr klein und handlich gestaltet werden und ist auf diese Weise außerordentlich vielseitig anwendbar. Durch die Aufteilung in die zwei Gefäße, von denen das zweite durch die Anwendung einer zweiten Thermoelementengruppe lediglich zur Erhöhung der Wärmeabfuhr dient, wird ein Tauchkühlgerät geschaffen, das gegenüber den bekannten Geräten dieser Art bei vermindertem Aufwand einen wesentlich besseren Wirkungsgrad erzielt.
  • Zweckmäßig ist dieses Kleinkühlgerät so aufgebaut, daß in dem ersten, wärmeisolierten, in das zu kühlende Gut einsetzbaren Behälter eine Anzahl von Thermoelementen eingesetzt ist, deren kalte Lötstellen mit aus dem Behälter heraustretenden Wärmeaustauschern und dessen warme Lötstellen mit rohrförmigen, das Kühlmedium führenden Wärmeleitkörpern verbunden sind, die gegenüber den kalten Wärmeaustauschern wärmeisoliert sind, und daß dieser Behälter mit dem zweiten, nicht mit dem zu kühlenden Gut in Verbindung stehenden Behälter über das Kühlmedium führende Rohr- oder Schlauchleitungen verbunden ist, wobei dieser zweite Behälter ebenfalls eine Anzahl von Thermoelementen enthält, deren den kalten Lötstellen zugeordnete Wärmeaustauscher in wärmeleitender Verbindung mit dem Kühlmedium stehen, während die deren warmen Lötstellen zugeordneten Wärmeaustauscher mit aus dem Behälter in die Umgebungsluft heraustretenden Kühlrippen od. dgl. ausgerüstet sind.
  • Dieser zweite Behälter ist zweckmäßig in seinem Inneren durch die Thermoelementanordnung in zwei übereinanderliegende Abteile unterteilt, in deren oberes das erwärmte Kühlmedium geleitet wird. Diese beiden Abteile sind untereinander durch senkrechte Kanäle in einem oder mehreren den kalten Lötstellen der Thermoelemente zugeordneten Wärmeaustauschkörpern verbunden, an deren kalten Wänden sich das Kühlmedium beim Durchfluß abkühlt. Das abgekühlte Kühlmedium wird dann aus dem unteren Abteil zu dem ersten Behälter zurückgeführt. Auch dieser zweite Behälter ist vorteilhaft mit einer Wärmeisolierung versehen, die zumindest die warmen Wärmeaustauscher gegenüber den kalten und die Behälterwand im Bereich des unteren Abteils isoliert. Als Wärmeisolationsmaterial sind vor allem die an sich in der modernen Kältetechnik bereits verbreitet verwendeten Schaumkunststoffe geeignet, die als vorgeformte Körper in die Behälter eingesetzt oder in ihnen selbst erzeugt werden können.
  • In den Figuren ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Flüssigkeitskühler dargestellt, der im folgenden näher beschrieben werden soll. Die Erfindung ist jedoch nicht nur auf einen Flüssigkeitskühler, sondern auch auf ähnliche kleine, insbesondere leicht ortsveränderliche, elektrothermisch betriebene Kühlgeräte entsprechenden Aufbaus, d. h. mit einem in zu kühlendes Gut einsetzbaren Kühlbehälter und einem davon getrennten Behälter zur Rückkühlung eines die Wärme vom ersten Behälter abführenden Mediums, anwendbar.
  • F i g. 1 zeigt die gesamte Einrichtung in Ansicht. Es ist dabei angenommen, daß sie von einem nur angedeuteten Stativ 3 gehalten wird. Der wärmeaufnehmende Teil 1 ist in die in einem Behälter, z. B. einem Glas 4, befindliche zu kühlende Flüssigkeit 5 eingetaucht, der wärmeabgebende Teil 2 ist rechts oben dargestellt. Beide Teile sind miteinander durch ein rohrförmiges Teil 6 verbunden, welches die Hin-und Rückleitung für das Kühlmedium sowie gegebenenfalls auch die elektrischen Anschlußleitungen enthält. Diese Rohrleitungen u. dgl. sind in beide kolbenartigen Behälter an deren Hals dicht eingeführt. Die für den Betrieb der Thermoelemente erforderliche Stromversorgungseinrichtung ist nicht dargestellt.
  • F i g. 2 und 3 sind Darstellungen des wärmeabgebenden Teiles, und zwar F i g. 2 im Querschnitt längs der in F i g. 3 eingezeichneten Schnittlinie II-II. F i g. 3 zeigt diesen Teil von der Seite, teilweise im Schnitt, und zwar einmal längs der Schnittlinie AB und außerdem längs der Linie CD in F i g. 2.
  • Die F i g. 4, 5 und 6 zeigen den wärmeaufnehmenden Teil des Gerätes in verschiedenen Schnitten. F i g. 4 ist ein Längsschnitt längs der Linie IV-IV in F i g. 6, F i g. 5 ist ein Längsschnitt entsprechend der Schnittlinie V-V in F i g. 6, und F i g. 6 ist ein Querschnitt in der in F i g. 4 eingezeichneten Ebene VI-VI.
  • Der in den F i g. 2 und 3 dargestellte wärmeabgebende Teil des Gerätes besteht aus einem kolbenartigen Behälter 2 ovalen Querschnitts, dessen Wandung aus Metall oder einem geeigneten Kunststoff besteht. Diese Wandung umgibt einen Formkörper 7 aus wärmeisolierendem Material, insbesondere Schaumkunststoff, der zwei übereinanderliegende horizontale Kanäle 8, 9 für das umlaufende Kühlmedium aufweist. Das warme Kühlmedium tritt durch die Leitung 16 in den oberen Kanal 8 ein. In die zwischen den beiden Kanälen vorhandene Trennwand 10 ist eine Reihe von Thermoelementen 11 in solcher Anordnung eingesetzt, daß die den warmen Lötstellen dieser Thermoelemente zugeordneten Wärmeaustauscher 12 seitlich außen in einem Wandausschnitt liegen und mit Kühlrippen 13 in die freie Umgebungsluft ragen. Die innenliegenden kalten Lötstellen sind mit Wärmeaustauschkörpern 14 verbunden, die mehrere parallele, senkrechte, den oberen und den unteren Kanal verbindende Bohrungen 15 aufweisen. Die Thermoelemente liegen in zwei horizontalen Reihen beiderseits dieser die Wärme von dem warmen Kühlmedium bei dessen Durchfluß durch die Bohrungen aufnehmenden Wärmeaustauschkörper. Zweckmäßig wird nur ein einziger Wärmeaustauschkörper für alle Thermoelemente gemeinsam verwendet, der dann nur in an sich bekannter Weise elektrisch gegenüber diesen isoliert sein muß. Im unteren Kanal 9 befindet sich dann das abgekühlte Kühlmedium, das von dort über die Leitung 17 zum wärmeaufnehmenden Teil l zurückfließt. Die kalten und die warmen Wärmeaustauschkörper sind gegeneinander durch die Wärmeisolation 7 des Behälters wärmeisoliert. Um die Wärmeabgabe zu unterstützen, kann in bestimmten Fällen der Isolierkörper auch so ausgebildet sein, daß der obere Kanal gegenüber der Behälterwandung nicht isoliert ist. Dies hängt natürlich von den Betriebstemperaturen und der Temperatur der Umgebungsluft bzw. des Mediums, an das die Wärme abgegeben wird, ab.
  • Der wärmeaufnehmende Teil des Gerätes (F i g. 4 bis 6) ist folgendermaßen aufgebaut: Er besteht ebenfalls aus einem kolbenartigen Behälter 1, dessen Wandung zum Teil von einem gut wärmeleitenden Wärmeaustauschkörper 18 mit durch Rippen 19 vergrößerter Oberfläche gebildet wird. Dieser Wärmeaustauschkörper ist gut wärmeleitend, jedoch elektrisch isoliert mit den kalten Lötstellen einer Reihe übereinander im Behälterinneren angeordneter Thermoelemente 20 verbunden. Diese sind in bekannter Weise und ähnlich wie in dem wärmeabgebenden Teil des Gerätes über Verbindungsstücke 21 aus Kupfer elektrisch in Reihe geschaltet, wobei das erste und das letzte Verbindungsstück als Anschlußstücke für die elektrischen Leitungen 22, 23 ausgebildet sind. Die den warmen Lötstellen zugeordneten Verbindungsstücke sind gut wärmeleitend, jedoch elektrisch isoliert mit einem Wärmeleitkörper 24 verbunden, der eine senkrechte Bohrung 25 aufweist. Die zwischen den Thermoelementen und ihren Wärmeaustauschkörpern befindlichen Hohlräume in dem Behälter 1 sind wieder mit einer Wärmeisolation 7, vorzugsweise in Gestalt eines Schaumkunststoffkörpers, ausgefüllt. In diesem sind jedoch zwei Kanäle 26 und 27 ausgespart, über welche die Bohrung 25 oben und unten an die durch das Verbindungsstück 6 geführten Leitungen angeschlossen ist. Dabei ist der Kanal 26 an das obere Ende der Bohrung 25 geführt, von welchem die an dem warmen Wärmeleitkörper 24 entstandene und auf das Kühlmedium übertragene Wärme abgeführt wird, während der Kanal 27 seitlich neben der Thermoelementenanordnung vorbei nach unten an das untere Ende der Bohrung 25 geführt ist und dieser das in dem zweiten äußeren Behälter 2 rückgekühlte Kühlmedium zuleitet. Die elektrischen Anschlußleitungen 28, 29 sind ebenfalls durch die Wärmeisolierung hindurch an die bereits erwähnten Anschlußstücke 22, 23 geführt, mit denen sie in bekannter Weise verbunden sind.
  • Die Wärmeisolation 7 umgibt auch innerhalb der Peltierelementenreihe deren einzelne Elemente und Verbindungsglieder, sie ist dort der Deutlichkeit halber in der Zeichnung weggelassen.
  • Der Zusammenbau des gesamten Gerätes kann beispielsweise wie folgt durchgeführt werden: Die fertig vorbereiteten Thermoelementleisten werden zunächst mit den Wärmeleitkörpern verbunden, vorzugsweise durch einen elektrisch isolierenden Klebelack. Dann werden die Leitungen für das Kühlmedium und die elektrischen Zuleitungen angeschlossen und diese Teile im zusammengebauten Zustand in eine Schäumform eingelegt und mit Schaumstoff umschäumt. Dabei wird zweckmäßig Polystyrol- oder Polyurethanschaum verwendet.
  • Der so gebildete Schaumstofformkörper kann dann eine die Behälterwandung bildende Umhüllung erhalten, die beispielsweise von einem Kunststoffschrumpfschlauch gebildet wird oder durch Spachteln mit geeigneten Spachtelmitteln und Auftragen einer glasfaserverstärkten Polyesterharzschicht erzeugt wird. Bei Verwendung von Polyurethanschaum ergibt sich eine besonders vorteilhafte Lösung dadurch, daß man von vornherein in der Schäumform ein Vlies aus synthetischem Fasermaterial einlegt, das dann beim Schäumen mit dem Harz eine harte Oberflächenschicht auf dem Schaumstoffkörper bildet. Die Rippen der Wärmeleitkörper müssen bei der Fertigung des Gerätes vom Schaumstoff und von der Umhüllung freigehalten werden. Diese Bedingung bietet zugleich den Vorteil, daß für den Schaumvorgang diese Rippen als Halterungen für die einzuschäumenden Teile benutzt werden können. Die Abstützung einzelner Teile der beiden Geräteteile kann auch durch Einlegen geeigneter Schaumstoffplatten oder -körper entsprechender Gestaltung erfolgen.
  • Die Befestigung des Gerätes in der Gebrauchslage kann je nach dem Anwendungsfall verschieden sein. Bei dem gezeigten Beispiel ist an eine Anwendung des Kühlgerätes in einem Laboratorium gedacht, und die Befestigung erfolgt mit Hilfe eines der dort üblichen Stative, wobei das Verbindungsstück zwischen beiden Geräteteilen als starrer rohrförmiger Körper ausgebildet ist.
  • Die Wärmeabfuhr aus dem Behälter 2 an das umgebende Medium - hier an die Umgebungsluft -kann gegebenenfalls durch Anwendung eines Ventilators od. dgl. verbessert werden, der einen Kaltluftstrom über die Kühlrippen bläst, es ist aber auch möglich, den ganzen Behälter mit seinen Kühlrippen mit einer Kühlflüssigkeit zu überrieseln oder zu überbrausen. Auch kann selbstverständlich die Wärmeabfuhr an ein anderes Medium als die Umgebungsluft erfolgen.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Mit thermoelektrischer Kühlung arbeitender Tauchkühler, gekennzeichnet durch zwei getrennte, je mit einer Anzahl von Thermoelementen (11, 20) bestückte und miteinander durch Rohr- und Schlauchleitungen (16, 17) verbundene Gefäße oder Behälter (1, 2), von denen der erste (1) so ausgebildet ist, daß er in das zu kühlende Gut, insbesondere in eine Flüssigkeit (5), eingetaucht werden kann, um dieser Wärme zu entziehen, wobei zur Abführung der aufgenommenen Wärme in an sich bekannter Weise ein wärmetragendes Medium dient, das in einem durch die Rohrleitungen und die beiden Gefäße gebildeten geschlossenen Kreislaufsystem die Wärme in das zweite außerhalb des zu kühlenden Gutes angeordnete Gefäß (2) und in diesem an die kalten Lötstellen der in ihm enthaltenen Thermoelemente (11) abgibt, worauf das abgekühlte Medium auf Grund der Thermosyphonwirkung in das erste Gefäß zurückfließt.
  2. 2. Tauchkühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Gefäßen angeordneten Thermoelemente von einer allseitigen Wärmeisolierung (7) umhüllt sind, aus der nur die zur Wärmeaufnahme bzw. -abgabe dienenden, beim ersten Gefäß mit den kalten und beim zweiten Gefäß mit den warmen Lötstellen der Thermoelemente verbundenen und die Gefäßwände durchsetzenden Wärmeleitkörper (12/13 bzw. 18/19) heraustreten.
  3. 3. Tauchkühler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den warmen Lötstellen der Thermoelemente (20) des ersten Gefäßes und die mit den kalten Lötstellen der Thermoelemente (11) des zweiten Gefäßes verbundenen Wärmeaustauscher (24,14) rohrförmig ausgebildet und an die beide Gefäße verbindenden Rohrleitungen (16,17) angeschlossen sind, wobei diese Wärmeaustauscher mit den Rohrleitungen das geschlossene Kreislaufsystem für das wärmetragende Medium bilden.
  4. 4. Tauchkühler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das in das zu kühlende Gut einzusetzende Gefäß (1) kolbenartig ausgebildet ist, daß die in diesem angeordneten Thermoelemente (20) eine senkrechte Leiste bilden, deren kalte und warme Lötstellen nach einander entgegengesetzten Richtungen weisen, und daß die mit den kalten bzw. warmen Lötstellen verbundenen Wärmeaustauscher allen Thermoelementen gemeinsam und gegenüber den Thermoelementen elektrisch isoliert sind.
  5. 5. Tauchkühler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung für das Kühlmedium durch eine neben der Thermoelementleiste durch die Wärmeisolierung (7) des Behälters vorn Kolbenhals nach unten geführte und an das untere Ende des rohrförmigen Wärmeaustauschers angeschlossene Rohrleitung (27) gebildet wird, während als Rückleitung eine zweite durch den Kolbenhals geführte und an das obere Ende des Wärmeaustauschers angeschlossene Rohrleitung (26) dient.
  6. 6. Tauchkühler nach Anspruch 1 bis 3,° dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Behälter (2) als horizontal liegender Kolben ausgebildet ist, in dessen Inneren die Thermoelemente in einer zugleich eine horizontale Trennwand bildenden Leiste befestigt sind.
  7. 7. Tauchkühler nach Anspruch 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite, der Rückkühlung des Kühlmediums dienende Behälter (2) in seinem Inneren durch die Thermoelementanordnung in zwei übereinanderliegende Abteile (8, 9) unterteilt ist, in deren oberes (8) das erwärmte Kühlmedium geleitet wird, daß diese beiden Abteile miteinander über senkrechte Kanäle (15) in einem oder mehreren den kalten Lötstellen der Thermoelemente (11) zugeordneten Wärmeaustauschkörpern (14) in Verbindung stehen, und daß das beim Durchfluß durch diese Kanäle abgekühlte Kühlmedium von dem unteren Abteil (9) zu dem ersten Kühlbehälter (1) zurückgeführt wird. B.
  8. Tauchkühler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Behälter mit Einrichtungen zum Einhängen in ein die zu kühlende Flüssigkeit aufnehmendes Gefäß, der zweite Behälter mit Mitteln zur Befestigung desselben in horizontaler Lage oberhalb des ersten Behälters ausgerüstet ist.
  9. 9. Tauchkühler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmeisolierung ein vorgefertigter und die thermoelektrischen Einrichtungen enthaltender Isoiierformkörper aus Hartschaumstoff dient und daß die Behälterwandungen von einer als Schrumpfschlauch auf den Schaumstoffkörper aufgezogenen Kunststoffolie gebildet sind.
  10. 10. Tauchkühler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmeisolierung ein vorgefertigter und die thermoelektrischen Einrichtungen enthaltender Isolierformkörper aus Hartschaumstoff dient und daß die Behälterwandungen durch Spachteln der Oberfläche des Schaumkunststoffkörpers mit einer geeigneten Spachtelmasse und Auftragen einer glasfaserverstärkten Polyesterharzschicht erzeugt sind.
  11. 11. Tauchkühler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmeisolierung ein vorgefertigter und die thermoelektrischen Einrichtungen enthaltender Isolierformkörper aus Hartschaumstoff dient und daß die Behälterwandungen bei der Herstellung des Schaumstoffkörpers auf dessen Oberfläche durch Einlegen eines Vlieses aus synthetischen Fasern in die Schäumform erzeugt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 489 994; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1760 240; USA.-Patentschrift Nr. 2 928 253.
DE1961L0040280 1961-10-23 1961-10-23 Tauchkuehler mit thermoelektrischer Kuehlung Pending DE1272940B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE489994C (de) * 1925-10-08 1930-01-22 Horace Francois Adolphe Turret Einrichtung zur Erzeugung von Kaelte durch Ausnutzung des Peltier-Effektes
DE1760240U (de) * 1957-10-04 1958-01-23 Licentia Gmbh Tauchkuehlgeraet.
US2928253A (en) * 1958-04-07 1960-03-15 Whirlpool Co Thermoelectric apparatus for cooling and heating liquids

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