DE1272805B - Vorrichtung fuer eine Verpackungsmaschine zum Ausgleich von Laengenunterschieden einer Verpackungsbahn - Google Patents
Vorrichtung fuer eine Verpackungsmaschine zum Ausgleich von Laengenunterschieden einer VerpackungsbahnInfo
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- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
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Description
- Vorrichtung für eine Verpackungsmaschine zum Ausgleich von Längenunterschieden einer Verpackungsbahn Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für eine Verpackungsmaschine zum Ausgleich von Längenunterschieden in einer thermoplastischen Kunststoffbahn zum Herstellen von Verpackungen, insbesondere aus einem aus der Folienbahn gebildeten Schlauch.
- Bei der Herstellung von Verpackungen aus thermoplastischer Kunststoffolie, die zum Verschließen der Verpackung versiegelt werden, müssen die zu versiegelnden Kanten sehr genau aufeinanderliegen, um einen dichten Verschluß zu erreichen und eine möglichst geringe Materialzugabe für die Naht einhalten zu können. Thermoplastische Kunststoffbahnen sind jedoch z. B. durch unterschiedliche Abkühlungsgeschwindigkeiten bei der Herstellung oder anderen äußeren Einflüssen häufig geringen Längenänderungen in unterschiedlichen Richtungen unterworfen, die zu einer, wenn auch geringen Verwerfung der Bahnen führen können.
- Es sind zwar Vorrichtungen bekannt, bei welchen derartige thermoplastische Kunststoffbahnen gleichzeitiger Erwärmung mittels eines ilüssigen oder gasförmigen Wärmeträgers einer Spannung unterworfen werden, um eine gleichmäßige ebene Bahn herzustellen. Jedoch können derartige Längenänderungen auch nach dieser in der Regel bei der Herstellung vorgenommenen bekannten Behandlung bei der Lagerung und beim Transport erneut Längenänderungen erfahren.
- Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die bei der Lagerung oder dem Transport der Folienbahnrollen entstehenden Längenänderungen in der Bahn, die insbesondere die Längsnahtbildung beeinträchtigen, unmittelbar vor der Verarbeitung der Folienbahn zu Verpackungen ausgleicht.
- Gemäß der Erfindung wird dies erreicht durch eine an sich bekannte Heizkammer mit Durchgangsschlitzen für die Folienbahn und außerhalb der Heizkammer vor jedem Schlitz angeordneten Umlenkschienen mit zugeordneten Führungsrollen für die von der Heizkammer weg umgelenkte Folienbahn.
- Diese erfindungsgemäße Vorrichtung kann als Anbaueinheit an eine Verpackungsmaschine verwendet werden, da sie sehr kleine Abmessungen hat.
- Dadurch ist ein wahlweiser Anbau je nach verwendeter Folienbahn möglich, und es besteht keine Gefahr mehr, daß sich die Folienbahn nach Durchlaufen der Vorrichtung erneut verformt. Die erfindungsgemäße Anordnung der Umlenkschiene ermöglicht auf einfache Weise durch Reibungswiderstand bei der Bahnbewegung das Einhalten der gewünschten Spannung während der Behandlung in der Einrichtung. Um eine Einstellung der Spannung zu ermöglichen, sind die Umlenkschienen und die Führungsrollen vorzugsweise auf in Abstand zueinander einstellbaren Haltestützen angeordnet.
- Um einen möglichst intensiven Wärmeübergang zwischen dem gasförmigen Wärmeträger in der Heizkammer zu ermöglichen, können in der Heizkammer parallel zur Oberfläche der Folienbahn in Abstand von dieser verlaufende perforierte Platten angeordnet sein, welche Abschlußwände von Warm- oder Kaltluftzuführ- oder -abführkammern bilden. Wenn in der Vorrichtung eine Erwärmungszone und nachgeschaltete Kühlzone in der Heizkammer vorgesehen ist, wird vorzugsweise in der Kühlzone Kaltluft seitlich gegen die Kanten der Folienbahn geblasen, so daß die Abkühlung von der am leichtest verformbaren Kante aus fortschreitet.
- Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der an einer Verpackungsmaschine angeordneten erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1, F i g. 3 eine Draufsicht auf diese Vorrichtung, F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 2, F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 2 und F i g. 6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in Fig. 2.
- In F i g. 1 ist eine Vorrichtung 10 zur Behandlung von thermoplastischen Folien 12 gezeigt, die in kontinuierlich arbeitenden Verpackungsmaschinen durch Versiegeln der Kanten 15, 16 (Fig.2) auf einem Dorn 14 zu einem Schlauch 13 verarbeitet werden.
- Die Vorrichtung 10 ist auf vertikalen Haltern 11 am Maschinengestell gelagert.
- Die Vorrichtung 10 umfaßt eine Heizkammer 17, die aus einem Gehäusekörper 18 mit Deckel 19 besteht. Die an den Haltern 11 liegenden Stützen20 sind an der oberen Wand 21 und an der unteren Wand 22 befestigt. Die Wände21, 22 sind an den vorderen Seiten so ausgebildet, daß sie die obere Fläche 23 und die untere Wandfläche 24 des Deckels 19 aufnehmen können, wobei vertikale Durchgangsschlitze 25, 26 für die Folie 12 gebildet werden.
- Der Deckel 19 ist mittels Scharnier 27 und Raste 28, 29 mit dem Gehäusekörperl8 verbunden. Der Gehäusekörper 18 und der Deckel 19 sind mit einer Wärmeisolierung 30, 31 versehen.
- In der Heizkammerl7 liegen übereinander angeordnet eine U-förmige Heißluftspeisekammer 32 und eine Rückführkammer33 für die abgekühlte Heißluft. Sie bestehen aus je zwei Zwischenwänden34, 35 und 36, 37. Die Wände 34, 36 sind in dem Gehäusekörper 18 befestigt, während die Wände 35, 37 auf der Innenstirnseite des Deckels 19 angebracht sind. Die Wände 34 und 36 haben L-förmigen Querschnift. Bei geschlossener Tür 19 sind die Zwischenwände 35 und 37 mit den L-förmigen Wänden durch ein lösbares Gelenkstück gemäß der Fig.3 in der Nähe des Scharniers 27 verbunden.
- Ein Lufterhitzer 39 und ein Ventilator 40 sind auf der einen Seitenwand 41 der Heizkammer 17 gelagert, wobei durch eine Öffnung in der Seitenwand 41 Heißluft an die untere Kammer 32 zugeführt wird, von wo sie durch Öffnungen 43 (F i g. 2, 4) in den Wänden 34, 35 der Kammer 32 in die Heizkammer 17 gelangt. Die Luft gelangt dann durch öffnungen 44 in den gegenüberliegenden Wänden 36, 37 der oberen Kammer 33 und dann durch ein Loch 45 in der Seitenwand 41 der Heizkammer 17 in eine Luftrückführleitung 46. Sie führt zu dem Ventilatorgehäuse 40. Auf diese Weise erhält man eine Zirkulation der heißen Luft in der Heizkammer 17.
- Ein Kaltluftventilator 47 ist an der gegenüberliegenden Seitenwand 48 der Heizkammer 17 befestigt und über eine Öffnung 49 mit einer Kammer 50 verbunden. Die Kammer 50 hat einen trapezförmigen Querschnitt und ist auf der Innenseite der Wand 48 befestigt. Die schmale innere Stirnfläche der Kaltluftkammer weist Schlitzöffnungen 51 auf, damit die Kaltluft um die Folienkante rund um die Folie 12 strömen und diese kühlen kann, wenn die Folienzuführung unterbrochen ist. Ein Thermometer 52 mit Anzeigegerät 53 ist am Gehäusekörper 18 an- gebracht. Eine thermostatische Steuerung 54 steuert die Zufuhr von Heißluft zum Gehäuse mit der gewünschten Temperatur.
- Die Folie 12 wird am Boden der Heizkammer 17 über eine Rolle 55 und eine Umlenkschiene 56 zugeführt. Sie erstrecken sich zwischen zwei Stützen 57, welche durch Schrauben 58 an der Bodenwand 22 des Gehäusekörpers 18 befestigt sind. Die Folie 12 wird am oberen Ende der Heizkammer 17 auf einer Umlenkschiene 60 und auf einer Rolle 61 gehalten. Beide Teile sind auf zwei in Abstand stehenden Stützen 62 angeordnet. Die Stützen 62 sind auf der oberen Wand 21 des Gehäusekörpers durch Schrauben 63 befestigt. Die Umlenkschienen 56 und 60 sind auf den Haltestützen derart gelagert, daß sie in eine parallele Lage zueinander eingestellt werden können. Die Folie 12 wird zwischen der Heizkammer 17 und einem Umformer 64 zur Faltenfolienschlauchbildung um den Dorn 14 durch Halterollen 65, 66, 67 od. dgl. geführt und gehalten.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung für eine Verpackungsmaschine zum Ausgleich von Längenunterschieden in einer thermoplastischen Kunststoffbahn zum Herstellen von Verpackungen, insbesondere aus einem aus der Folienbahn gebildeten Schlauch, g e k e n n -zeichnet durch eine an sich bekannte Heizkammer (17) mit Durchgangsschlitzen (25, 26) für die Folienbahn (12) und außerhalb der Heizkammer (17) vor jedem Schlitz (25 bzw. 26) angeordneten Umlenkschienen (56, 60) mit zugeordneten Führungsrollen (55, 61) für die von der Heizkammer weg umgelenkte Folienbahn.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkschienen (56, 60) und die Führungsrollen (55, 61) auf in Abstand zueinander einstellbaren Haltestützen (57, 62) am oberen und unteren Ende der Heizkammer(17) angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Heizkammer (31) parallel zur Oberfläche der Folienbahn (12) in Abstand von dieser verlaufende perforierte Platten(34, 35, 36, 37) angeordnet sind, welche Abschlußwände von U-förmigen, am oberen und unteren Ende der Heizkammer (17) angebrachten Heißluftzu- und abführkammern bilden.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Heizkammer (17) längs der Folienkante (16) eine Kaltluftzuführkammer (50) mit trapezförmigem Querschnitt angeordnet ist, deren zur Folienkante gerichtete schmale Stirnseite Kaltluftaustrittsschlitze (51) aufweist.In Betracht gezogene Druckschriften; Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 129 680; britische Patentschriften Nr. 715 702, 870 734; belgische Patentschrift Nr. 565 674; USA.-Patentschrift Nr. 2779 684.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE (1) | DE1272805B (de) |
Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
| BE565674A (de) * | ||||
| GB715702A (en) * | 1950-12-12 | 1954-09-22 | Sterling Drug Inc | Improvements in or relating to apparatus and method for making and filling containers |
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| DE1129680B (de) * | 1956-04-06 | 1962-05-17 | Pegulan Werke Ag | Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Transportbaendern |
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1963
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