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DE1272672B - Hydrodynamischer Drehmomentwandler - Google Patents

Hydrodynamischer Drehmomentwandler

Info

Publication number
DE1272672B
DE1272672B DEK39489A DEK0039489A DE1272672B DE 1272672 B DE1272672 B DE 1272672B DE K39489 A DEK39489 A DE K39489A DE K0039489 A DEK0039489 A DE K0039489A DE 1272672 B DE1272672 B DE 1272672B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turbine stage
turbine
torque converter
blade ring
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK39489A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Sven-Olof Kronogard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volvo AB
Original Assignee
Volvo AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volvo AB filed Critical Volvo AB
Publication of DE1272672B publication Critical patent/DE1272672B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H41/00Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
    • F16H41/04Combined pump-turbine units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Hydrodynamischer, Drehmomentwandler Die Erfindung bezieht sich auf einen hydrodynamischen Drehmomentwandler mit einem zweistufigen, radial einwärts durchströmten Turbinenteil und einem zwischen dessen Turbinenstufen angeordneten gegenläufig umlaufenden Leitrad sowie einem vom umlaufenden Gehäuse des Drehmomentwandlers getragenen Pumpenteil, der in der der Antriebswelle abgewandten Seite des toroidalen Kreislaufs angeordnet ist, während das Leitrad in dem der genannten Welle benachbarten Bereich vorgesehen ist, und der Schaufelkranz der ersten Turbinenstufe von einer mit der Abtriebswelle des Wandlers verbundenen Läuferscheibe getragen wird und mittels einer zum Kreislaufkern gehörenden Scheibe den Schaufelkranz der zweiten Turbinenstufe trägt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem solchen Wandler Vorkehrungen zu treffen, daß ohne Verschlechterung des Wirkungsgrades vollkommener Axialschubausgleich erreicht wird, so daß auch bei klein bemessenen oder sogar fehlenden Axiallagern eine hohe Lebensdauer des Aggregats erzielt wird.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein radial nach innen gerichteter, frei tragender Schirm mit dem Schaufelkranz der zweiten Turbinenstufe verbunden ist und die äußere Begrenzungswand des Kreislaufs in dessen radial gesehen innerem Teil bildet.
  • Es ist bereits bekannt, bei Wandlern die zweite Turbinenstufe über einen als Schirm ausgebildeten Wandteil des Strömungskanals mit der Abtriebswelle zu verbinden, wobei diese zweite Turbinenstufe über ein scheibenförmiges, zum Kreislaufkern gehörendes Glied den Schaufelkranz der ersten Turbinenstufe trägt (britische Patentschrift 700 443 und französische Patentschrift 1050 241). Bei der Ausführung nach der britischen Patentschrift werden die auf die Turbinenstufe ausgeübten Axialkräfte von den Wellenlagern aufgenommen. Bei der französischen Patentschrift ist mit der ersten Turbinenstufe eine Scheibe verbunden, die ausschließlich zum Ausgleich des Axialschubs dient. Dabei sind aber infolge der zusätzlich in der Arbeitsflüssigkeit bewegten Ausgleichsscheibe Reibungsverluste in Kauf zu nehmen.
  • Beim Erfindungsgegenstand nehmen der freitragende Schirm, die die äußere (erste) Turbinenstufe tragende. Scheibe sowie das scheibenförmige Glied des Kreislaufkerns resultierende Druckkräfte auf, deren Summe in einfacher Weise durch entsprechende Bemessung dieser Glieder ohne zusätzliche Ausgleichsscheiben zu null gemacht werden kann. Weiterhin wird das Drehmoment der nicht unmittelbar mit der Abtriebswelle verbundenen zweiten Turbinenstufe durch die Schaufeln der ersten Turbinenstufe auf einem größeren Radius zur Abtriebswelle. übergeleitet, wo die Schaufelzähl wie auch das Profil der einzelnen Schaufeln größer als bei der auf kleinerem Radius liegenden Turbinenstufe isst, - so daß die erste Turbinenstufe in stärkerem Maße zur Hindurchleitung des Drehmoments geeignet ist. Neben besonders einfacher und gedrängter Bauweise, wie sie insbesondere bei Kraftfahrzeugen erwünscht ist, ist bei gleicher Lebensdauer und bei gleichem Materialaufwand eine höhere Festigkeit und Steifigkeit vorhanden, wodurch die Spaltverluste besonders klein gemacht werden können.
  • Die einzige Figur zeigt in einem abgebrochenen Längsschnitt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Das mit 1 bezeichnete Gehäuse des hydraulischen Drehmomentwandlers ist mit der Antriebswelle verbunden. Der toroidale Flüssigkeitskreislauf des Wandlers enthält eine Pumpenbeschaufelung 2, in Strömungsrichtung darauffolgend eine erste Turbinenstufe 3, ein Leitrad 4 und eine zweite Turbinenstufe 5. Das Leitrad ist drehbar und wird von einer hohlen Welle 6 getragen. Der Schaufelkranz der ersten Turbinenstufe 3 trägt die zweite Turbinenstufe 5 mittels eines ringförmigen, zum Kern des Kreislaufs gehörenden Gliedes 9, das am Leitrad 4 vorbeigeht. Die zweite Turbinenstufe 5 trägt ihrerseits einen sich radial nach innen erstreckenden Schirm 10, der einen Teil der äußeren Begrenzungswand für den Kreislauf bildet. Zum Kern des Kreislaufs gehört weiterhin ein mit den Pumpenschaufeln 2 verbundenes Glied 11 mit einem gleichbleibenden Krümmungshalbmesser am radial außenliegenden Bereich des Kreislaufs. Die Scheibe 7 der ersten Turbinenstufe 3 erstreckt sich über den Schaufelkranz dieser letzteren hinaus und bildet eine äußere Begrenzungswand 7 a des Kreislaufs unmittelbar vor dem Einlaß zur ersten Turbinenstufe.
  • Die, in radialer Richtung äußere Begrenzung des Kreislaufs ist mit einer Verengung von 5 bis 10 % ausgeführt. Die Kanalbreite in den drei Schaufelgrenzen 3, 4, 5 nimmt fortlaufend zu, wobei sich die Sehnenlänge der Schaufeln ebenfalls erhöht. Weiterhin ist, in radialer Richtung betrachtet, die innere Begrenzung des Kreislaufs mit einer Verengung ausgeführt.
  • Wie aus der Figur ersichtlich, ist das Glied 9 des Kernes an der zweiten Turbinenstufe vorbei verlängert, wodurch derjenige Teil des radial inneren, gekrümmten Begrenzungsteiles des Kreislaufs unmittelbar nach dieser zweiten Turbinenstufe durch Wände begrenzt wird, die zusammen mit dem Schaufelkranz umlaufen. Dieser Teil ist mit geringer oder gar keiner Verengung ausgeführt, während die gesamte Verengung dann in den nachfolgenden Teil des Kreislaufs vor dem Eintritt in die Pumpenbeschaufelung 2 verlegt wird.
  • Wegen des Druckunterschiedes zwischen den radial äußeren und inneren Bereichen des Kreislaufs findet ständig ein gewisser Leckverlust der Arbeitsflüssigkeit durch übertritt von dem radial äußeren zu dem radial inneren Bereich durch die Spalte zwischen den Glieder 9 und 11 des Kernes statt. Der im radial innenliegenden Teil liegende Spalt ist in bekannter Weise so gerichtet, daß der aus ihm in den Kreislauf austretende Strom im wesentlichen parallel zur Strömungsrichtung im Kreislauf fließt.
  • In dem Wandler findet weiterhin eine ständige Umwälzung der gewöhnlich aus C51 bestehenden Arbeitsflüssigkeit statt, in dem diese durch den zwischen der Scheibe 7 der ersten Turbinenstufe und der Scheibe des Leitrades 4 befindlichen Spalt abfließt und dabei eine zwischen den Naben dieser beiden Scheiben vorgesehene Druckzwischenlage 12 wirksam schmiert. Ferner tritt die Arbeitsflüssigkeit durch den Spalt 14 im Anschluß an den Schirm 10 auch an das Axiallager 13 heran.
  • Weiterhin ist eine aus und einrückbare Kupplung zwischen der Turbine und der Motorwelle vorgesehen. Die Nabe der Scheibe 7 trägt eine lamellenartige Scheibe 15, die unter der -Einwirkung eines ringförmigen Kolbens 16 steht. Das Druckmittel zum Einrücken der Kupplung ist durch eine Bohrung in der Welle 6 zuführbar. Im Raum rechts vom Kolben 16 nach der Figur herrscht derselbe Druck wie im Drehmomentwandler. Dieser Druck dient zum Ausrücken der Kupplung, wenn die linke Seite des Kolbens entlastet ist. Da der Druck im Drehmomentwandler beim Einrücken der Kupplung der Kolbenkraft entgegenwirkt, erscheint es besonders bei großen Leistungen zweckmäßig, daß der überdruck im Drehmomentwandler auf null abgesenkt wird, sobald dem Kolben 16 Druckmittel zwecks Einrücken der Kupplung zugeführt wird.
  • Das Drehmoment der zweiten Turbinenstufe 5 wird über den Schaufelkranz der ersten Turbinenstufe 3 auf die Welle 8 übertragen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit einem zweistufigen, radial einwärts durchströmten Turbinenteil und einem zwischen dessen Turbinenstufen angeordneten gegenläufig umlaufenden Leitrad sowie einem vom umlaufenden Gehäuse des Drehmomentwandlars getragenen Pumpenteil, der in der der Antriebswelle abgewandten Seite des toroidalen Kreislaufs angeordnet ist, während das Leitrad in dem der genannten Welle benachbarten Bereich vorgesehen ist, und der Schaufelkranz der ersten Turbinenstufe von einer mit der Abtriebswelle des Wandlers verbundenen Läuferscheibe getragen wird und mittels einer zum Kreislaufkern gehörenden Scheibe den Schaufelkranz der zweiten Turbinenstufe trägt, dadurch gekennzeichnet, daß ein radial nach innen gerichteter, freitragender Schirm (10) mit dem Schaufelkranz (5) der zweiten Turbinenstufe verbunden ist und die äußere Begrenzungswand des Kreislaufs in dessen radial gesehen innerem Teil bildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 664 854, 1008 590; deutsche Patentanmeldung S 2(593 XII/47h (bekanntgemacht am 17. 2.1955); französische Patentschrift Nr. 1050 241; britische Patentschriften Nr. 700 443, 703 473; USA.-Patentschrift Nr. 2 580 072.
DEK39489A 1958-12-23 1959-12-21 Hydrodynamischer Drehmomentwandler Pending DE1272672B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1272672X 1958-12-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1272672B true DE1272672B (de) 1968-07-11

Family

ID=20422902

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK39489A Pending DE1272672B (de) 1958-12-23 1959-12-21 Hydrodynamischer Drehmomentwandler

Country Status (1)

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DE (1) DE1272672B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE664854C (de) * 1935-04-02 1938-09-05 Klein Stroemungswechsel- und -wendegetriebe mit zwei gegenlaeufig beschaufelten Pumpenraedern
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DE1008590B (de) * 1952-03-10 1957-05-16 Volvo Ab Hydraulisches Wechselgetriebe

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