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DE1272535B - Verfahren zum Verkleben von UEberzuegen aus Organopolysiloxanelastomeren mit Schichttraegern aus Polyester- und/oder Polyamidkunststoffen - Google Patents

Verfahren zum Verkleben von UEberzuegen aus Organopolysiloxanelastomeren mit Schichttraegern aus Polyester- und/oder Polyamidkunststoffen

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Publication number
DE1272535B
DE1272535B DE1965D0048003 DED0048003A DE1272535B DE 1272535 B DE1272535 B DE 1272535B DE 1965D0048003 DE1965D0048003 DE 1965D0048003 DE D0048003 A DED0048003 A DE D0048003A DE 1272535 B DE1272535 B DE 1272535B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radicals
water
polyester
organopolysiloxane
silanes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965D0048003
Other languages
English (en)
Inventor
Robert E Kincaid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Silicones Corp
Original Assignee
Dow Corning Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Corning Corp filed Critical Dow Corning Corp
Publication of DE1272535B publication Critical patent/DE1272535B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/643Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds containing silicon in the main chain
    • D06M15/65Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds containing silicon in the main chain containing epoxy groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C08g
D06n;D06m;C09j
Deutsche Kl.: 39 b-22/10
39b-22/01;81-l,2*fl(4;
Nummer: 1272 535
Aktenzeichen: P 12 72 535.8-43 (D 48003)
Anmeldetag: 18. August 1965
Auslegetag: 11. Juli 1968
Ein bei Organopolysiloxanelastomeren immer wieder auftretendes Problem ist deren relativ geringe Haftung auf verschiedenen Schichtträgern, insbesondere auf organischen Kunststoffen, wodurch die Wirkungsweise der elastomeren überzüge häufig stark beeinträchtigt wird.
Aus der USA.-Patentschrift 3 055 774 ist bekannt, daß die Haltbarkeit von wasserabweisenden Organopolysiloxanfilmen auf Cellulosegeweben dadurch verbessert werden kann, daß wasserdispergierbare Epoxysilane in Verbindung mit wasserabweisenden Organopolysiloxanen verwendet werden. Aus der USA.-Patentschrift 3 076 726 ist ferner bekannt, daß durch bestimmte Silane, die sowohl Epoxy- als auch Acetoxyreste an Silicium gebunden enthalten, in Form von Lösungen in organischen Lösungsmitteln in Verbindung mit Organopolysiloxanen die Abriebfestigkeit von Siloxanüberzügen auf verschiedenen Substraten, einschließlich Polyamiden und Polyestern, verbessert werden kann. Diese Patentschrift vermittelt jedoch die Lehre, daß für diese Wirkung die Gegenwart von Acetoxygruppen entscheidend ist.
Es wurde nun gefunden, daß die Haftung von Organopolysiloxanelastomeren auf Polyester- und Polyamidkunststoffen auch durch Behandlung von Epoxysiliciumverbindungen, die frei von Acetoxygruppen sind, beträchtlich gesteigert werden kann, was auf Grund des Standes der Technik überraschend ist.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Verbesserung der Haftfestigkeit von Organopolysiloxanelastomeren, insbesondere solchen, die keine Füllstoffe enthalten, auf Substraten aus Polyestern und/oder Polyamiden. Die erfindungsgemäß beschichteten Gewebe aus Polyestern und/oder Polyamiden sind außergewöhnlich waschfest und wasserundurchlässig.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Verkleben von überzügen aus Organopolysiloxanelastomeren mit Schichtträgern aus Polyester- und/oder Polyamidkunststoffen mittels Silanen in wäßriger Lösung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtträger vor dem Auftragen der Organopolysiloxanformmasse, die anschließend in an sich bekannter Weise zu einem elastomeren überzug gehärtet wird, mit einer wäßrigen Lösung aus Silanolen und/oder deren wasserlöslichen Kondensaten, die durch Zusammenbringen von Silanen der allgemeinen Formel
CH2-CHRxSK
3 _e
Verfahren zum Verkleben von Überzügen aus Organopolysiloxanelastomeren mit Schichtträgern aus Polyester- und/oder Polyamidkunststoffen
Anmelder:
Dow Corning Corporation, Midland, Mich. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. B. Pass, Rechtsanwalt,
8000 München 22, Von-der-Tänn-Str. 14
Als Erfinder benannt: Robert E. Kincaid, Greensboro, N. C. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 8. September 1964 (395 057)
worin R zweiwertige Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis C-Atomen oder zweiwertige Kohlenwasserstoffätherreste mit nicht mehr als 10 C-Atomen, die mit dem Si-Atom über eine Si — C-Bindung verknüpft sind, R' einwertige Kohlenwasserstoffreste mit weniger als 7 C-Atomen, X Alkoxyreste bedeuten, α und χ jeweils Werte von 0 bis 1 haben, mit Wasser hergestellt worden sind, befeuchtet und die so behandelten Schichtträger anschließend getrocknet werden.
Bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beträgt die Konzentration des Silanols in der wäßrigen Lösung vorteilhaft 0,5% -oder weniger bis zu 25% oder mehr, bezogen auf das Gewicht der Lösung. Für die Grundierung von Polyester- und/oder Polyamidgeweben ist eine Konzentration von 3 bis 25% vorteilhaft zur Erzielung einer befriedigenden Waschfestigkeit. Auch hierbei wird die wäßrige Beschichtung anschließend getrocknet, dann die Organo-
polysiloxan formmasse aufgetragen und zu einem elastomeren überzug gehärtet.
Die Organopolysiloxanformmasse kann in beliebiger üblicher Weise, z. B. durch Eintauchen, Aufstreichen oder Aufsprühen, aufgetragen werden. Die Härtung der Formmasse erfolgt gleichfalls in bekannter Weise, z. B. durch energiereiche Strahlung oder durch Mitverwendung von chemischen Agen-
IMMMn
tien, wie hitzeaktivierte Peroxyde. Bei Einsatz von Organopolysiloxanen mit SiH-Bindungen können Salze von Carbonsäuren, wie Dibutylzinndilaurat, Dibutylzinndiacetat, Stannooctoat oder Eisenoctoat, zugemischt werden; ferner können auch Kombinationen von diesen Salzen und Kieselsäurealkylestern verwendet werden; bei Einsatz von Organopolysiloxanen mit Alkenylresten können SiH-Gruppen enthaltende Organopolysiloxane und Platinkatalysatoren, wie Chlorplatinsäure, zugemischt werden.
Beispiele für zweiwertige Kohlenwasserstoffreste R in der oben angegebenen allgemeinen Formel sind Methylen-, Dimethylen-, Tetramethylen-, Octamethylenreste oder beliebige zweiwertige aromatische Kohlenwasserstoffreste, wie der Phenylenrest, oder cycloaliphatische Kohlenwasserstoffreste, wie Cyclohexylen- oder Cyclopentylenreste. Beispiele für Kohlenwasserstoffätherreste R sind solche der Formeln wichtsprozent Essigsäure in hier nicht beanspruchter Weise hergestellt. Hierbei werden die Silanole in situ gebildet und bleiben in Lösung. Diese wäßrige Lösung wird dann auf das Substrat aufgetragen und anscliließend getrocknet.
Manchmal ist es vorteilhaft, dem Wasser Äthanol zuzufügen, um die Silanole in Lösung zu halten. Das ist besonders vorteilhaft bei Verbindungen, die Cycloalkylenoxydreste der Formel
- CH2O — CH2
CH2O — CH2CH2CH2
20
25
enthalten, die unter sauren Bedingungen sehr empfindlich sind und mit Wasser in Gegenwart von verdünnter Säure reagieren können. Der Zusatz von Alkohol ist auch bei großen Resten R und R' von Vorteil. Zur Herstellung von wasserundurchlässigen Geweben aus Polyestern und/oder Polyamiden ist die Grundierung mit Silanolen, die durch Vermischen von Silanen der Formel
CH2CHCH2O(CH2)3Si(OCH3)3
— CH7O
— CH2(OCH2CH2)3OCH2CH2
Beispiele für einwertige Kohlenwasserstoffreste R' sind Methyl-, Äthyl-, Vinyl-, Phenyl-, Cyclohexyl- oder Allylreste.
Der Ausdruck »Silanol« umfaßt sowohl monomere Silanole als auch Siloxanole, die mit Wasser dispergierbar sind. Beispiele hierfür sind Silanole der Formeln
O f*
CH2CHSi(OH)2
— CH2O(CH2)3Si(OH)3
CH2CH2Si(OH)3
CH2CH
QH4-Si(OH)3
CH2CHCH2O(CH2)3Si(OH)2
und deren wasserlösliche Kondensate.
Diese Silanole werden am besten durch Vermischen der entsprechenden Alkoxysilane, vorzugsweise Methoxysilane, z. B. der allgemeinen Formel
T"
mit Wasser, vorteilhaft in Gegenwart von 0,1 Gemit Wasser hergestellt worden sind, besonders vorteilhaft.
Die Zusammensetzung der Organopolysiloxanformmasse kann in bekannter Weise beliebig sein.
Bekanntlich bestehen derartige Formmassen im wesentlichen aus Diorganopolysiloxanen, deren organische Reste einwertige Kohlenwasserstoffreste, wie Methyl-, Äthyl-, Vinyl-, Phenyl-, Allyl-, Toluyl-, Cyclohexyl- oder Benzylreste, oder einwertige halogenierte Kohlenwasserstoffreste, wie 3,3,3-Trifluorpropyl-, Chlorphenyl-, Perfluorvinyl-, α,α,α-Trifluortolyl oder Chlorcyclohexylreste, sind.
Eine Verbesserung der Haftung wird sowohl mit füllstoffhaltigen als auch mit füllstofffreien Organopolysiloxanformmassen erzielt. Es wurde jedoch festgestellt, daß bei einigen Anwendungsarten, insbesondere bei der Behandlung von Geweben, füllstofffreie Organopolysiloxanformmassen weit bessere Produkte liefern (vgl. französische Patentschrift
45 1445 048).
Das erfindungsgemäße Verfahren ist weit besser als die unter Verwendung üblicher Siloxangrundiermittel arbeitenden Methoden, die bisher zur Verbesserung der Haftfestigkeit von Organopolysiloxanelastomeren auf verschiedenen Substraten angewendet wurden. Es ist auch in unerwarteter Weise besser als verschiedene andere Silanole und Silane, von denen erwartet werden sollte, daß sie die Haftfestigkeit von Elastomeren auf Polyester- und/oder Polyamidschichtträger verbessern könnten.
Eines der wichtigsten Anwendungsgebiete für das erfindungsgemäße Verfahren ist die Herstellung von wasserundurchlässigen Geweben, die mit einem dünnen Film von füllstofffreien Organopolysiloxanelastomeren überzogen sind. Solche wasserundurchlässigen Gewebe sind beispielsweise besonders erwünscht bei der Herstellung von Kinderbekleidungsstücken oder Zeltausrüstungen.
Beispiel 1 '
Ein Polyestergewebe mit Leinenbindung von 80 · 86 cm Größe aus Terephthalsäure — Äthylen-
glykol wurde mit einer wäßrigen Lösung gesättigt, die 5 Gewichtsprozent Silanol enthielt, das durch Vermischen der Verbindung der Formel
O
CH2CHCH2OCH2CH2CH2Si(OCH3)3
mit Wasser, das 0,1 % Essigsäure enthielt, hergestellt worden war. Das gesättigte Gewebe wurde durch Abquetschwalzen geführt, an der Luft getrocknet und 4 Minuten bei 1213C gehärtet.
Eine 25°/oige Xylollösung eines Gemisches aus 97 Gewichtsprozent eines hochviskosen Dimethylpolysiloxans und 3 Gewichtsprozent Methylhydrogensiloxan, das 7 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Siloxans, Dibutylzinndioctoat als Katalysator enthielt, wurde mittels einer Rakel beschichtet. Das Gewebe wurde zweimal beschichtet und anschließend 5 Minuten bei 177C gehärtet.
50 Proben des so erhaltenen Gewebes wurden in einer handelsüblichen Haushalts waschmaschine unter Verwendung eines handelsüblichen Waschmittels und eines Calciumhypochloritbleichmittels unter den der Maschine entsprechenden Bedingungen gewaschen. Nach jeder Wäsche wurde das Gewebe in einem Standardhaushaltstrockner getrocknet. Nach 50 Wasch- und Trockenvorgängen zeigte keines der Gewebe wesentliche Abnutzungserscheinungen oder Verlust der wasserdichten Eigenschaften.
Beispiel 2
Eine 10°/oige wäßrige Lösung des Silanols aus Beispiel 1 wurde auf die gleiche Art des Polyestergewebes aufgetragen. Anschließend wurde das Gewebe durch Abquetschwalzen und zum Härten 5 Minuten bei 1210C durch einen Dampfkessel geführt. Das grundierte Gewebe wurde dann mit einer 25%igen Xylollösung des Siloxans aus Beispiel 1 beschichtet und 3 Minuten bei 1910C gehärtet. Eine zweite Schicht aus Organopolysiloxan wurde in gleicher Weise aufgetragen. Die Gewebeaufnahme betrug 40,5 g Siloxan pro Quadratmeter Gewebe. Das unbeschichtete Gewebe wog 33,75 g pro Quadratmeter.
Das so beschichtete Gewebe ist auch nach 150 Wasch- und Trockenvorgängen nach dem oben beschriebenen Verfahren noch wasserdicht.
Beispiel 3
Bei Verwendung eines Polyamidgewebes im Verfahren gemäß Beispiel 1 wurden gleichwertige Ergebnisse erzielt.
Beispiel 4
Folgende Silane wurden unter folgenden Bedingungen in hier nicht beanspruchter Weise hydrolysiert und verwendet.
CH2J5Si(O J)Si(OCH3 )3 C3H7 Hydrolysebedingungen
(Gewichtsprozent)
Silan CH2Si(OCH3), 25% Äthanol, 75% Wasser
\^~iT)>CH2CH2Si(OCH3)3 CH2O)3CH2
o CH3 0,1% Essigsäure in Wasser
CH2CHSi(OCH3J2 CH3)3
O
1% Essigsäure in Wasser
CH2CHCH2O <^
0 1% Essigsäure in einem Gemisch aus
25% Äthanol und 75% Wasser
CH2CHCH2O(CH2
O 50% Äthanol, 50% Wasser
CH2CHi
Die so erhaltenen wäßrigen Lösungen der entsprechenden Silanole und/oder deren wasserlöslichen Kondensaten wurden anschließend nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren eingesetzt. Es wurden praktisch gleichwertige, gute Ergebnisse erzielt.
Versuchsbericht
Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Silane wurden in Form einer wäßrigen Lösung, die 5 Gewichtsprozent des betreffenden Silans enthielt, auf Polyestergewebe (aus Terephthalsäure + Äthylenglykol) aufgetragen. Das behandelte Gewebe wurde 4 Minuten bei 1200C luftgetrocknet. Anschließend wurde das getrocknete Gewebe mit einer handelsüblichen Organopolysiloxanformmasse beschichtet und 5 Minuten bei 1760C gehärtet. Jedes der so behandelten und beschichteten Gewebe wurde in sechs Teststreifen zerschnitten. Die Teststreifen wurden in heißem Wasser unter Verwendung eines handelsüblichen Waschmittels gewaschen. Nach dem Waschen wurden die Teststreifen jeweils 45 Minuten in einer Haushaltstrocken vorrichtung getrocknet. Ein Wasch- und Trockenvorgang wurde jeweils als ein Waschcyclus bezeichnet. Nach 10 Waschcyclen wurden die Teststreifen auf Löcher in einer Falte des Gewebes untersucht. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
Verwendete Silane (in wäßriger Lösung)
(1) CH2CHCH2 O(CH2)3Si(OCH3)3
(2) CH2 = CHSi [OCH2CH2N(CH3)2
• HOOCCH3]3
(3) kein Silan.
Durchschnittliche Anzahl vonLöchem je Teststreifen
nach 10 Waschcyclen
3 14
30
IO
Die Löcher entstehen, wenn sich die Organopolysiloxanbeschichtung von dem Gewebe löst. Die Anzahl der Löcher dient daher als Maß für Abnutzungserscheinungen. Wie aus den Zahlenwerten in der Tabelle ersichtlich, sind bei Verwendung des Vinylsilans (2) gemäß Beispiel 4 der USA.-Patentschrift 2 902 389 viermal so viele Löcher zu beobachten als bei erfindungsgemäßer Verwendung des wäßrigen Epoxysilans (1). Ohne Mitverwendung eines Haftmittels (3) ist die Anzahl der beobachteten Löcher zehnmal so groß als bei der erfindungsgemäßen Verwendung des Epoxysilans (1).
Diese Vergleichsversuche beweisen eindeutig, daß die mit den erfindungsgemäß verwendeten Epoxysilanen behandelten Gewebe hinsichtlich Abnutzungserscheinungen den mit anderen bekannten, vergleichbaren Mitteln behandelten Geweben überlegen sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Verbesserung der Haftfestigkeit von überzügen aus Organopolysiloxanelastomeren auf Schichtträgern aus Polyester- und/oder Polyamidkunststoffen mittels Silanen in wäßriger Lösung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtträger vor dem Auftragen der Organopolysiloxanformmasse, die anschließend in an sich bekannter Weise zu einem elastomeren überzug gehärtet wird, mit einer wäßrigen Lösung aus Silanolen und/oder deren wasserlöslichen Kondensaten, die durch Zusammenbringen von Silanen der allgemeinen Formel
    R'
    /O\ ι"
    CH2 CHRxSiX3-1,
    worin R zweiwertige Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 10 C-Atomen oder zweiwertige Kohlenwasserstoffätherreste mit nicht mehr als 10 C-Atomen, die mit dem Si-Atom über eine Si — C-Bindung verknüpft sind, R' einwertige Kohlenwasserstoffreste mit weniger als 7 C-Atomen, X Alkoxyreste bedeuten, α und χ jeweils Werte von 0 bis 1 haben, mit Wasser hergestellt worden sind, befeuchtet und die so behandelten Schichtträger anschließend getrocknet werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschrift Nr. 2 902 389.
    809 569/597 7.6! O Bundesdruckerei Berlin
DE1965D0048003 1964-09-08 1965-08-18 Verfahren zum Verkleben von UEberzuegen aus Organopolysiloxanelastomeren mit Schichttraegern aus Polyester- und/oder Polyamidkunststoffen Pending DE1272535B (de)

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CH1204365A4 (de) 1967-07-14
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SE308291B (de) 1969-02-10
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