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DE1272427B - Verfahren und Vorrichtung zur digitalen Regelung oder Steuerung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur digitalen Regelung oder Steuerung

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Publication number
DE1272427B
DE1272427B DE19641272427 DE1272427A DE1272427B DE 1272427 B DE1272427 B DE 1272427B DE 19641272427 DE19641272427 DE 19641272427 DE 1272427 A DE1272427 A DE 1272427A DE 1272427 B DE1272427 B DE 1272427B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
actual value
counter
pulses
pulse
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641272427
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Stumper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Demag Zug GmbH
Original Assignee
Demag Zug GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag Zug GmbH filed Critical Demag Zug GmbH
Priority to DE19641272427 priority Critical patent/DE1272427B/de
Publication of DE1272427B publication Critical patent/DE1272427B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C9/00Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
    • B66C9/16Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for maintaining alignment between wheels and track
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/46Position indicators for suspended loads or for crane elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur digitalen Regelung oder Steuerung Die ErfIndung betrifft ein Verfahren zur digitalen Regelung mittels einer Regel- oder Steuervorrichtung mit einem Istwertzähler, dem bei einer Veränderung des Istwertes entsprechende Zählimpulse (Istwertimpulse) zugeführt werden, und mit Mitteln zur zusätzlichen Kontrolle der Zählung. Beispielsweise kann es sich dabei um die Steuerung der Lage eines Krans handeln. Der Kran läuft an Marken vorbei, die in festen Abständen voneinander angeordnet sind und photoelektrisch, induktiv oder kapazitiv abgetastet werden. Jedesmal, wenn der Kran eine solche Marke passiert, erhält man einen Impuls, der einem Zähler, dem Istwertzähler, zugeführt wird. Durch besondere Vorkehrungen kann man dafür sorgen, daß die Impulse vorwärts oder rückwärts gezählt werden, je nachdem, ob der Kran in der einen oder in der anderen Richtung an den Marken vorbeiführt. Der Istwertzähler liefert dann ein Maß für die Lage des Krans. Je nach der Größe des Istwertes in bezug auf einen Sollwert kann dann beispielsweise ein Vorwärts- oder ein Rückwärtsantrieb eingeschaltet werden, um den Kran an eine bestimmte gewünschte Stelle zu bringen.
  • Es ist einleuchtend, daß man bei solchen digitalen Regel- oder Steuervorrichtungen besonders darauf achten muß, daß der Istwert im Istwertzähler stets richtig angezeigt wird. Eine falsche Istwertanzeige, z. B. bei einem Kran, kann zu gefährlichen Fehlfunktionen und erheblichem Schaden Anlaß geben. Die geschilderte digitale Bestimmung des Istwertes mittels eines Istwertzählers ist besonders problematisch, weil der Zähler stets nur von Änderungen des Istwertes durch die Impulse »erfährt« und die Änderungen integriert. Es wird also niemals der Istwert unmittelbar (ohne Bezugnahme auf die »Vorgeschichte«) gemessen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine überwachung des Istwertzählers vorzunehmen und den Istwert auf diese Weise zu sichern.
  • Drei Einflüsse können insbesondere zu einer Verfälschung des im Zähler angezeigten oder gespeicherten Istwertes führen: a) Es können Istwertimpulse ausfallen, etwa weil eine photoelektrisch abgetastete Marke verschmutzt oder verdeckt ist, oder es können falsche Istwertimpulse gegeben werden ' beispielsweise durch ein sonstiges reflektierendes Teil längs der Bahn eines Krans.
  • b) Es können Istwertimpulse kommen, ohne daß z. B. infolge eines Defektes eine entsprechende Änderung des Istwertzählerstandes stattfindet. Umgekehrt könnte sich der Zählerstand aus irgendeinem Grunde ändern, ohne daß dies durch einen Istwertimpuls hervorgerufen worden wäre.
  • c) Es kann der Zähler selbst defekt sein.
  • Zur Ausschaltung der unter a) angeführten Fehler wird erfindungsgemäß vorgesehen, daß zur Istwertsicherung bei einer Veränderung des Istwertes zwischen zwei Istwertimpulsen eine vorgegebene Zahl von Hilfsimpulsen erzeugt und auf einen Hilfszähler gegeben werden, daß der Zählerstand des Hilfszählers bei Erscheinen eines Istwertimpulses abgefragt und wieder auf Null zurückgestellt wird und daß ein Störungssignal gegeben wird, wenn der Zählerstand des Hilfszählers bei Erscheinen des Istwertimpulses nicht der besagten vorgegebenen Zahl entspricht.
  • Zwischen zwei richtigen Istwertimpulsen werden somit eine vorgegebene Anzahl von Hilfsimpulsen gegeben. Ist bei Erscheinen eines Istwertimpulses der Hilfszähler auf dem richtigen Zählerstand, so zeigt das an, daß es sich um einen »echten« Istwertimpuls gehandelt hat. Der Hilfszähler kann dann wieder auf Null zurückgestellt werden und ist daraufhin wieder bereit, den nächsten Istwertimpuls zu überwachen. Kommt aber ein falscher Istwertünpuls zwischen zwei Marken, dann zeigt der Hilfszähler beim Abfragen einen falschen Zählerstand, und es wird ein geeignetes Störungssignal ausgelöst. Ähnliches geschieht, wenn ein Istwertimpuls ausfällt. Dann zählt der Hilfszähler immer weiter über die vorgegebene Zahl hinaus. Es kann dann entweder vom Hilfszähler selbst ein Störungssignal abgeleitet werden, oder es ergibt sich beim nächstfolgenden Istwertimpuls automatisch ein falscher, nämlich zu großer Zählerstand am Hilfszähler, wodurch das Störungssignal ausgelöst-wird.
  • Die unter b) aufgeführten Störungen werden in weiterer Ausbildung der Erfindung dadurch überwacht, daß bei jeder Veränderung des Zählerstandes in bekannter Weise ein Veränderungsimpuls erzeugt wird und daß einer Vergleichsschaltung die Istwertimpulse und die Veränderungsimpulse zugeführt werden, wobei diese ein Störungssignal liefert, wenn nicht gleichzeitig mit einem Istwertimpuls ein Veränderungsünpuls gegeben wird und umgekehrt. Dabei muß natürlich berücksichtigt werden, daß der Veränderungsimpuls gegenüber dem Istwertimpuls um die Schaltzeit der Anordnung verzögert ist. Hierbei lassen sich die beiden möglichen Störungen, nämlich Istwertimpuls ohne Veränderungsimpuls und Veränderungsimpuls ohne Istwertimpuls, auch getrennt herausführen und zur Anzeige bringen und/ oder durch einen Drucker registrieren.
  • Bei einer digitalen Regel- oder Steuervorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann man eine überwachung des Istwertzählers vorsehen, indem Mittel zur überwachung der Anzahl der L-Ausgänge des Zählers vorgesehen sind.
  • Von den Zählerausgängen ist immer eine bestimmte Anzahl im L-Zustand, während die anderen sich im 0-Zustand befinden. Aus der Anzahl der - gleichgültig bei welchem Zählerstand - sich im Zustand L befindlichen Ausgänge kann man daraus schließen, ob der Zähler als solcher noch intakt ist oder nicht.
  • Bei einer Anordnung, bei welcher die Zählerdekaden des Zählers als Schieberegister mit jeweils fünf bistabilen Kippstufen ausgebildet sind, kann das in der Weise bewerkstelligt werden, daß jeweils zwei Ausgänge der Kippstufen derart an einem Und-Gatter anliegen, daß bei jedem Zählerstand ein und nur ein Und-Gatter leitend ist und daß ein Störungssignal gegeben wird, wenn keines oder mehr als eines der Gatter leitend wird.
  • In der deutschen Auslegeschrift 1196 094 wurde schon vorgeschlagen, eine Eichung vorzunehmen, also das Verhältnis von Istwertimpulsen zur Wegstrecke festzustellen, um Änderungen dieses Verhältnisses zu kompensieren, die dadurch entstehen, daß sich »im Laufe der Zeit das Förderseil in das Seilfutter einarbeitet». Zu diesem Zweck wird dort rein statistisch auf einer vorgegebenen Strecke die Anzahl der erhaltenen Istwertimpulse gezählt. Wenn diese Anzahl von der vorgegebenen, dieser Kontrollstrecke entsprechenden Zahl abweicht, erfolgt eine Korrektur, indem durch einen Frequenzteiler eine bestimmte Anzahl, z. B. 68 aus 1000 Istwertimpulsen, unterdrückt wird. Es wird dabei angenommen, daß auch außerhalb der Kontrollstrecke jeweils 68 Istwertimpulse pro 1000 Impulse zuviel erscheinen und entsprechend extrapoliert.
  • Was außerhalb der Kontrollstrecke geschieht, insbesondere ob dort alle Istwertimpulse tatsächlich erscheinen oder oh etwa zu viele Istwertimpulse erscheinen, ist bei der bekannten Anordnung nicht weiter erläutert.
  • Wenn umgekehrt gerade in der Kontrollstrecke zu viele oder zu wenige Impulse auftreten, dann wird dieser Fehler ebenfalls durch Beeinflussung des Frequenzteilers auf die gesamte übrige Wegstrecke extrapoliert. Demgegenüber bezweckt die vorliegende Erfindung, das richtige Erscheinen jedes einzelnen Istwertimpulses zu kontrollieren, und zwar mit geringstmöglichem Aufwand z. B. an Zählerkapazität. Zu diesem Zweck wird zusätzlich zu den Istwertimpulsen zwischen denselben eine vorgegebene Anzahl von Hilfsimpulsen gegeben und in einen Hilfszähler eingespeist. Kommt ein Istwertimpuls, bevor der Hilfszähler diese vorgegebene Anzahl von Hilfsimpulsen gezählt hat, dann ist es ein »falscher Impuls«, der beispielsweise nicht berücksichtigt zu werden braucht.
  • Zählt der Hilfszähler über die vorgegebene Anzahl von Hilfsimpulsen hinaus, ohne daß er durch den nächsten Istwertimpuls zurückgestellt wird, so ist ein Istwertimpuls nicht gezählt worden, und es muß, beispielsweise ein Störsignal gegeben werden. Es wird somit das richtige Erscheinen jedes einzelnen Istwertimpulses überwacht und nicht nur eine statistische Korrektur der Impulszahl-Weglänge-Eichung vorgenommen.
  • Dies alles kann bei der Erfindung mit zwei Zählern von relativ geringer Zählkapazität geschehen-. Der Istwertzähler braucht dabei nur die maximal mögliche Zahl von Istwertimpulsen zu speichern, währenddessen der Hilfszähler nur für etwas mehr als die Anzahl der zwischen zwei Istwertimpulsen erscheinenden Hilfsimpulse eingerichtet zu sein braucht, obwohl die Anzahl der Hilfsimpulse ein Vielfaches der zu erwartenden Istwertimpulse beträgt. Der Hilfszähler wird üblicherweise von jedem Istwertimpuls wieder auf Null zurückgestellt.
  • Nach dem bekannten Vorschlag erfolgt noch eine weitere Kontrolle des Zählerstandes, nämlich durch den Kontakt SS über das Korrekturglied KG. Dadurch werden alle Zähler bei Vorbeifahrt des Förderkorbes am SchachtschalterSS auf den Zählerstand eingestellt, der dem Ort, an dem dieser Schachtschalter angeordnet ist, genau entspricht. Es wird hier die Lage des Förderkorbes auf zweifache Weise gemessen: Zum einen erfolgt eine »integrierende« Lagemessung durch Aufsummieren von Impulsen, ähnlich wie bei der Erfindung, und zum anderen wird die Lage einmal beim Vorbeigehen am Schalter SS als Digitalwert, z. B. als Zählerstand 27 183, ohne Rücksicht auf die Vorgeschichte angegeben und dem Zähler eingeprägt. Bei der Erfindung hingegen erfolgt sowohl die Lagemessung als auch die Kontrolle »integrierend«, d. h. also durch Aufsummierung von Impulsen, nämlich der Istwertimpulse und der Hilfsimpulse. Es ist jedoch nicht erforderlich, beim Vorbeigehen an einem Kontrollpunkt dem Zählwerk einen bestimmten Wert einzuprägen, etwa 27 183, und dem nächsten Kontrollpunkt einen anderen Wert, etwa 28 183. Es ist einleuchtend, daß die Notwendigkeit der Parallelübertragung eines Zählerstandes an jedem Kontrollpunkt eine sehr starke Komplikation bedeutet, die durch eine »integrierende« Lagemessung nach der Erfindung gerade vermieden werden soll.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen an Hand einer Schaltungsanordnung dargestellt und im folgenden beschrieben: Fig. 1 ist ein Blockschaltbild der Schaltungsanordnung und F i g. 2 eine Schaltung zur Codeprüfung eines aus fünf bistabilen Kippstufen aufgebauten Zählers. In F i g. 1 werden die lstwertimpulse auf einen Eingang 10 gegeben und beaufschlagen einen Haupt-Istwertzähler 11. Auf einen Eingang 12 werden zwischen zwei Istwertimpulsen bei normalem Betrieb eine vorgegebene Anzahl von Hilfsimpulsen gegeben, die einen Hilfszähler 13 beaufschlagen.
  • Wenn ein Istwertimpuls am Eingang 10 erscheint, dann steuert dieser über den Signalweg 14 eine Kontrollschaltung 15, welche den Hilfszähler 13 über die Leitungen 18 abfragt. Wenn der Zählerstand des Hilfszählers 13 der besagten vorgegebenen Zahl entspricht, wird er über den Signalweg 16 auf Null zurückgestellt, so daß er für die Kontrolle eines neuen Istwertimpulses bereit ist. Entspricht der Zählerstand nicht dem vorgegebenen Wert, dann wird an einem Ausgang 17 ein Störungssignal gegeben. Wenn der Istwertimpuls ausfällt, zählt der Hilfszähler 13 weiter über den vorgegebenen Wert hinaus und löst dadurch ebenfalls über den Signalweg 17 ein Störungssignal aus. Es ist auch hier möglich, für die beiden Störungen getrennte Signale aus der Kontrollschaltung 15 herauszuführen und in bekannter Weise anzuzeigen.
  • Wenn der Haupt-Istwertzähler 11 seinen Zählerstand irgendwie verändert, dann gibt er über einen Signalweg 19 ein Signal auf eine Kontroll- oder Vergleichssehaltung 20. Auf diese Vergleichsschaltung 20 wird gleichzeitig der jeweilige Istwertimpuls über einen Signalweg 21 gegeben. Wenn über einen der Signalwege 19 oder 21 ein Signal kommt, ohne daß gleichzeitig ein Signal über den anderen Weg erscheint, gibt die Schaltung 20 ein Störungssignal an einen Ausgang 22. Die Schaltung 20 kontrolliert somit, daß alle Impulse am Eingang 10 auch tatsächlich im Hauptzähler 11 gezählt werden, und daß andererseits aber der Hauptzähler 11 nicht seinen Stand ändert, daß daß ein Impuls am Eingang 10 aufgetreten wäre.
  • Schließlich wird der Haupt-Istwertzähler 11 noch über den Signalweg 23 von einem Codeprüfer 24 überwacht, welcher an einem Ausgang 25 ein Störungssignal liefert, wenn die Ausgänge des Zählers 11 nicht mit dem benutzten Code in Einklang stehen.
  • Ein Beispiel eines solchen Codeprüfers ist in F i g. 2 für einen an sich bekannten Zähler dargestellt, der als ringförmig geschlossenes Schieberegister mit fünf bistabilen Kippstufen ausgebildet ist. Ein solcher Zähler besitzt zehn Ausgänge A 1 bis A, und B, bis B.,
    Zählung Ausgänge A Ausgänge B
    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
    0 0 L L L L L L L L L L 0 0 0 0 0 0 0 0 0
    1 L 0 L L L L L L L L 0 L 0 0 0 0 0 0 0 0
    2 L L 0 L L L L L L L 0 0 L 0 0 0 0 0 0 0
    3 L L L 0 L L L L L L 0 0 0 L 0 0 0 0 0 0
    4 L L L L 0 L L L L L 0 0 0 0 L 0 0 0 0 0
    5 L L L L L 0 L L L L 0 0 0 0 0 L 0 0 0 0
    6 L L L L L L 0 L L L 0 0 0 0 0 0 L 0 0 0
    7 L L L L L L L 0 L L 0 0 0 0 0 0 0 L 0 0
    8 L L L L L L L L 0 L 0 0 0 0 0 0 0 0 L 0
    9 L L L L L L L L L 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 L
    Signalplan 2 Hier kann man die B-Ausgänge in der beschriebenen Weise an die Triggerstufen legen.
  • Die Störsignale auf den Leitungen 17, 25 und 22 können in geeigneter Weise weiterverarbeitet werden. deren Zustände sich nach folgendem Schema ergeben:
    Zählung Ausgänge A Ausgänge B
    1 2 3 4 5
    1 2 3 4 5
    10 L L L L L 0 0 0 0 0
    11 0 L L L L L 0 0 0 0
    12 0 0 L L L L L 0 0 0
    13 0 0 0 L L L L L 0 0
    14 0 0 0 0 L L L L L 0
    15 0 0 0 0 0 L L L L L
    16 L 0 0 0 0 0 L L L L
    17 L L 0 0 0 0 0 L L L
    18 L L L 0 0 0 0 0 L L
    19 L L L L 0 0 0 0 0 L
    Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, liegen die Ausgänge Al bis A, und Bi bis B, des Zählers (bzw. der Zählerdekade) paarweise an den Eingängen von Und-Gattern Uo bis U., und zwar A, mit A" an U., A 2 Mit Bi an Ul, A, mit B, an U2 USW, Wie man aus der obigen Tabelle entnehmen kann, ist bei einem Zählerstand 0 der Zustand L an beiden Eingängen von U.. Bei allen anderen Und-Gattern liegt an einem Eingang der Zustand 0. Bei Zählerstand 1 liegt nur bei Ul an beiden Eingängen der Zustand L usw. Wenn der Zähler einwandfrei arbeitet, ist stets eines und nur eines der Und-Gatter U, bis U, leitend. Statt Und-Gatter mit zwei Eingängen können auch solche mit fünf Eingängen benutzt werden, so daß dann UO mit Al, A2J A33 A43 A, verbunden ist; U, mit A23 A3, AP Bi USW.
  • Die Ausgangsströme der Gatter U, bis U, werden auf Triggerstufen Ti und T2 od. dgl. geleitet. Von diesen spricht T, an, wenn wenigstens eines der Und-Gatter U, bis U, leitet.
  • Die andere Triggerstufe T2 spricht an, wenn wenigstens zwei Und-Gatter U, bis U, leiten. Bei intaktem Hauptzähler 11 muß der Ausgang von T, = L und der Ausgang von T, = 0 sein. Der Ausgang von T, ist über eine Umkehrstufe I und ein Oder-Gatter 0 mit dem Störungs-Signalausgang 25 verbunden. An dem Oder-Gatter liegt außerdem der Ausgang von T2.
  • Bei einem reinen dekadischen Zähler mit zehn bistabilen Kippstufen ergeben sich die AusgängeA, bis Aio und B, bis Bio nach folgendem Schema: Bei jeder der drei Störungen stimmt der Istwertzählerstand nicht mehr mit dem tatsächlichen Standort des Krans oder der zu steuernden Einrichtung überein. Der Kran wird dann durch eine Zusatzeinrichtung automatisch an den Anfangspunkt der Wegstrecke zurückgefahren, wo der Istwertzähler durch ein dort angebrachtes Schaltmittel korrigiert wird. Bei Stönmgsmeldungen aus den Schaltungen 15 bzw. 20 kann der Bewegungsvorgang von neuem eingeleitet werden. Bei nochmaliger Störung kann der Vorgang noch einmal oder mehrere Male wiederholt werden, bevor ein endgültiges Störungssignal erzeugt wird. Bei einem Störungssignal aus der Schaltung 24 (Codeprüfung) liegt der Fehler entweder im Zähler oder in der Codepräfschaltung, so daß vor dem neuerlichen Start der Fehler etwa durch Auswechseln der betreffenden Baugruppen beseitigt werden muß.
  • Die Erfindung ist hier an einem Beispiel »Kransteuerung« erläutert. Es ist aber einleuchtend, daß sie auch bei anderen Arten digitaler Regelung oder Steuerung Verwendung finden könnte, die einen Istwertzähler enthalten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur digitalen Regelung oder Steuerung mittels einer Regel- oder Steuervorrichtung mit einem Istwertzähler, dem bei einer Veränderung des Istwertes entsprechende Zählimpulse (Istwertimpulse) zugeführt werden, und mit Mitteln zur zusätzlichen Kontrolle der Zählung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Istwertsicherung bei einer Veränderung des Istwertes zwischen zwei Istwertimpulsen eine vorgegebene Zahl von Hilfsimpulsen erzeugt und auf einen Hilfszähler gegeben werden, daß der Zählerstand des Hilfszählers bei Erscheinen eines Istwertimpulses abgefragt und wieder auf Null zurückgestellt wird und daß ein Störungssignal gegeben wird, wenn der Zählerstand des Hilfszählers bei Erscheinen des Istwertimpulses nicht der besagten vorgegebenen Zahl entspricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Veränderung des Zählerstandes in bekannter Weise ein Veränderungsimpuls erzeugt wird und daß einer Vergleichsschaltung die Istwertünpulse und die Veränderungsimpulse zugeführt werden, wobei diese ein Störungssignal liefert, wenn nicht gleichzeitig mit einem Istwertimpuls ein Veränderungsimpuls gegeben wird und umgekehrt. 3. Digitale Regel- oder Steuervorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur überwachung der Anzahl der L-Ausgänge des Zählers vorgesehen sind. 4. Digitale Regel- oder Steuervorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher die Zähldekaden des Zählers als Schieberregister mit jeweils fünf bistabilen Kippstufen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei oder fünf Ausgänge der Kippstufen derart an einem Und-Gatter anliegen, daß bei jedem Zählerstand ein und nur ein Und-Gatter leitend ist und daß ein Störungssignal gegeben wird, wenn keines oder mehr als eines der Gatter leitend wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1169 094.
DE19641272427 1964-11-05 1964-11-05 Verfahren und Vorrichtung zur digitalen Regelung oder Steuerung Pending DE1272427B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2262355A1 (de) * 1971-12-21 1973-06-28 Lucas Electrical Co Ltd Prozessteuervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169094B (de) * 1962-03-29 1964-04-30 Siemens Ag Verfahren und Einrichtung zur digitalen Steuerung einer Schachtfoerdermaschine

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