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DE1271627B - Schwingfoerdergeraet - Google Patents

Schwingfoerdergeraet

Info

Publication number
DE1271627B
DE1271627B DEP1271A DE1271627A DE1271627B DE 1271627 B DE1271627 B DE 1271627B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271627 A DE1271627 A DE 1271627A DE 1271627 B DE1271627 B DE 1271627B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
elastic
inserts
conveying element
conveyor device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1271A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Wambold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEP1271A priority Critical patent/DE1271627B/de
Publication of DE1271627B publication Critical patent/DE1271627B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0384Troughs, tubes or the like
    • B65G2812/0396Troughs, tubes or the like characterised by the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Schwingfördergerät Die Erfindung bezieht sich auf Schwingfördergeräte, bei denen ein mehr oder weniger feingranuliertes Gut durch Wurfbewegungen gefördert wird, indem der Fördergutträger, insbesondere die Förderrinne oder das Förderelement, mechanisch in Schwingungen versetzt wird. Schwingantriebe dieser Art sind bekannt. Der Antrieb kann dabei mit einer beliebigen Frequenz, z. B. durch einen Unwuchtmotor, vorgenommen werden. Vorteilhaft werden jedoch Wechselstrom-Schwingantriebe benutzt, welche je nach der Frequenz der speisenden Spannung und der angewendeten Schaltung mit verschiedenen Schwingfrequenzen betrieben werden können. Vorteilhaft wird als speisende Spannung das Stromversorgungsnetz angewendet, wobei je nach der angewendeten Schaltung Schwingfrequenzen von 50 oder 100 dz bzw. 60 oder 120 Hz erzielt werden.
  • Aus Untersuchungen mit feingranuliertem Gut geht hervor, daß solche Haufwerke nicht den Gesetzen des Wurfes im luftleeren Raum folgen, sondem von dem Verlauf des Luftdruckes unter dem Haufwerk maßgeblich beeinflußt werden. Die Drücke unter dem Haufwerk und die Luftbewegungen hängen nicht nur von der Frequenz und Amplitude der Schwingung, sondern von der spezifischen Gas durch lässigkeit und dem Schüttgewicht des Haufwerkes ab.
  • Mit wachsender Schichthöhe des Haufwerkes ergab sich zunächst eine etwa lineare Zunahme der maximalen Unter- und Überdrücke der Luft. Bei einer Steigerung der Schichthöhe über einen bestimmten Wert wurde eine Abnahme des Gasdruckes und der Abstände zwischen Haufwerk und Unterlage gemessen.
  • Bei der Förderung von feingranuliertem Gut, insbesondere von pulverförmigem Gut, wie Grieß, Mehl, Gips, Zement, tritt daher die hinsichtlich der Förderung unangenehme Erscheinung des »Puffens« auf, die sich dahingehend auswirkt, daß die Förderung des Gutes unregelmäßig verläuft, insbesondere läßt sich aber die Förderung mit nur einer verhältnismäßig geringen Förderhöhe ausführen.
  • Diese Eigenschaft hat zur Folge, daß zur Förderung einer bestimmten Menge an Fördergut größere Schwingfördergeräte oder mehrere Schwingfördergeräte erforderlich sind.
  • Es hat nicht an Versuchen gefehlt, die die Förderleistung von Schwingförderrinnen vermindemden Wirbelerscheinungen und Luftdruckverhältnisse, insbesondere das »Puffen« zu beseitigen bzw. deren Auswirkungen zu vermindern. So wurde bereits vorgeschlagen, die Schwingförderrinnen für feinkörniges, staubförmiges Gut, die einen luftdurchlässigen Rinnenboden besitzen, dessen Öffnungen den Durchtritt des Fördergutes möglichst verhindern sollen, so auszugestalten, daß die Öffnungen des Rinnenbodens, die auf diesem unmittelbar aufliegende Fördergutschicht mit der Außenluft verbinden.
  • Es ist auch bereits eine Schwingförderrinne für körniges Gut bekanntgeworden, bei der im Rinnenboden Durchtrittsöffnungen vorgesehen sind, durch welche dem zu fördernden Gut Luft, Feuchtigkeit oder Wärme zugeführt werden kann.
  • Bei einer anderen bekannten Förderrinne ist eine schlauchartige elastische Einlage vorgesehen. Im Betrieb strömt durch den so gebildeten Hohlraum Druckluft, wodurch eine Wölbung der das Gut fördernden Fläche bewirkt und auf der Förderoberfläche angebackenes Gut gelöst wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Förderleistung gegebener Schwingfördergeräte, insbesondere solche für förderunwilliges Gut, ohne die Anwendung aufwendiger Mittel zu erhöhen.
  • Ausgehend von einem Fördergerät, bestehend aus einem in Schwingungen versetzten und mit einer nachgiebigen Einlage versehenen Förderelement, wie einer Förderrinne, besteht die Erfindung darin, daß der Teil des Förderelementes, auf welchem die Einlage auf- bzw. anliegt, mit Öffnungen versehen ist, derart, daß sich im Betrieb zwischen der Einlage und dem Förderelement Lufträume bilden können.
  • Durch die besondere Art der Einlagen im Fördergerät wird erreicht, daß die Förderung im verdichteten Zustand des Fördergutes stattfindet, in welchem es förderwilliger ist als im aufgelockerten Zustand, bei dem es mit 30 bis 40 o/o Luft gemischt sein kann.
  • Die Förderwilligkeit kann auch dadurch wesentlich gesteigert werden, daß das Förderelement mit schlauchartigen, elastischen Einlagen versehen ist, die gegebenenfalls Versteifungseinlagen enthalten.
  • Die die Förderwilligkeit von feingranuliertem Gut steigenden Einlagen können am Förderelement starr befestigt sein. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß dadurch das Gewicht des Gerätes und somit auch das Nutzgewicht des Fördergerätes vergrößert wird.
  • Die Einlagen können aber auch außerhalb des Fördergerätes an einem von den Schwingungen des Fördergerätes unabhängigen ruhenden Punkt befestigt sein. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß sich das Nutzgewicht des Fördergerätes nicht verändert.
  • Gemäß einer weiteren Alternative können die Einlagen am Nutzgerät auch elastisch befestigt sein. Dies kann beispielsweise über Gummipuffer erfolgen. Das Gewicht des Einhängekörpers beeinflußt hierbei kaum die Schwingungseigenschaften des Nutzgerätes.
  • Schließlich kann die Befestigung der Einlagen am Förderelement über Lenkerfedern erfolgen. Bei einer geeigneten Federkonstante der Lenkerfedern kann die Einlage als Kompensator wirken und damit die Schwingbreite und den Mengendurchsatz des Fördergerätes erhöhen.
  • Die Erfindung ist nicht auf Geräte beschränkt, bei denen die Förderung von feingranuliertem Gut im Vordergrund steht, vielmehr kann sie auch in Verbindung mit Aufgabebunkern mit Vorteil angewendet werden. Bei dieser Anwendung wird die unangenehme Eigenschaft vieler pulverförmiger Stoffe vermieden, daß sie bei der Aufgabe durch einen Bunker nicht gleichmäßig in das Fördergut nachfließen. Beim Abziehen des Fördergutes aus einem Bunker können sich im Fördergut Hohlräume bilden, die plötzlich zusammenbrechen. Das Fördergut stürzt dabei in das Fördergerät und sucht sich einen Ausweg.
  • Befinden sich auf dem Fördergerät, insbesondere dem Förderelement, verhältnismäßig geringe Mengen Fördergut, so kann der Fall auftreten, daß durch die kinetische Energie des herabstürzenden Fördergutes das auf dem Förderelement befindliche Material ruckartig herausgeschleudert wird. Das so in Bewegung geratene Fördergut kann eine schnelle und vollkommene Entleerung des Bunkers zur Folge haben.
  • Dies wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch vermieden, daß im Aufgabebunker eine Kammer in Gestalt eines blasenartigen Gebildes mit einer Luftaustrittsöffnung vorgesehen ist. Die Luftkammer kann zur Vergrößerung ihrer Wirkung über eine Öffnung mit einem luftdurchlässigen Luftsack oder, ähnlich wie bei einem Staubsauger, mit einem luftdurchlässigen Luftsack in Verbindung stehen.
  • Die Luftkammer kann aber auch im Förderelement selbst angebracht sein.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen.
  • Die Erfindung ist in den F i g. 1 bis 8 beispielsweise dargestellt.
  • In der F i g. 1 ist ein Teil eines Förderelementes in Gestalt einer FörderrinnelO dargestellt, die durch einen Schwingantrieb (nicht dargestellt) angetrieben wird. Innerhalb der Förderrinne 10, zu den Seitenwänden 12, 14 benachbart, sind elastische Einlagen 16, 18 angeordnet. Sie verlaufen, wie aus der Fig. 1 ersichtlich, schräg zu den Wänden 12, 14 stehend, so, daß Hohlräume20, 22 gebildet werden. Um einen Luftausgleich dieser Hohlräume 20, 22 mit der Atmosphäre außerhalb der Förderrinne zu ermög- lichen, sind die Seitenwände 12, 14 mit Öffnungen 24 versehen. Die elastischen Einlagen 16, 18 können aus irgendeinem geeigneten Werkstoff, z. B. Gummi, Polyvinylchlorid u. dgl., bestehen.
  • Eine Förderrinne mit den elastischen Einlagen 16, 18 an den Seitenwänden 12, 14 genügt für Förderrinnen verhältnismäßig geringer Breite (zur Förderung von Zement bis etwa 200 mm), um einwandfreie Fördereigenschaften für förderunwiliges Gut zu erhalten.
  • Soll die Förderung von förderunwilligem Gut mit breiteren Förderrinnen vollzogen werden, dann können noch ein oder mehr elastische Zwischenstege angewendet werden. Ein solcher Zwischensteg 26 ist in F i g. 1 dargestellt. Er besteht aus einem gefalteten Streifen, der in seiner Länge umgebogen ist, daß ein Teil mit einem etwa umgekehrt stehenden V entsteht.
  • Dadurch wird ein Hohlraum 28 gebildet. Dieser Zwischensteg 26 ruht mit seinen Enden auf dem Boden 30 der Förderrinne 10. Um einen Ausgleich der im Hohlraum 28 befindlichen Luft gegenüber der äußeren Atmosphäre zu ermöglichen, ist der Boden 30 an dieser Stelle mit Öffnungen 32 versehen.
  • Die Hohlräume 20, 22, 28 können am Rinnenauslauf offen sein. Die Öffnungen 24, 32 ermöglichen ein besseres Mitschwingen der elastischen Einlagen 16, 18 bzw. des Zwischensteges 26, bei den im Fördergut auftretenden pulsierenden Druckschwankungen. Eine Verbindung des Fördergutes mit der Außenluft durch die FörderrinnelO selbst besteht nicht.
  • Bei der in Fig.2 dargestellten Ausführungsform ist die Förderrinne 10 mit einer auch den Boden 30 bedeckenden elastischen Einlage 34 versehen. Die Befestigung dieser Einlage 34 erfolgt beispielsweise am Boden 30 der Förderrinne 10 mittels Auflagen 36, mit denen die elastische Einlage 34 am Boden30 der Förderrinne 10 befestigt ist. Die Befestigung kann durch Vernietung oder durch Verschraubung oder auf eine andere geeignete Weise (nicht dargestellt) vollzogen werden. Nur an diesen Stellen ist die elastische Einlage mit der Förderrinne 10 fest verbunden. An den übrigen Stellen liegt die elastische Einlage 34 lose an den Wändenl2, 14 bzw. auf dem Boden 30 der Förderrinne 10 auf und kann den pulsierenden Schwingungen des Fördergutes folgen.
  • Das Fördergut hebt sich hierbei von der elastischen Einlage 34 nicht ab, sondern gleitet beim Abwärtsschwingen der Förderrinne 10 über die Oberfläche der elastischen Einlage 34 hinweg. Auch in diesem Fall sind die Wandungen 14 und der Boden 30 der Förderrinne 10 mit Öffnungen 24 bzw. mit Schlitzen 38 ausgerüstet.
  • Eine ähnliche Ausführungsform zeigt Fig. 3. Zur Förderung wird hierbei ein geschlossenes Rohr 40 angewendet, welches auf der unteren Fläche mit Öffnungen 24 versehen ist. Innen ist es mit einer elastischen Einlage 42 versehen, welche durch Auflagen 36 (beispielsweise durch Vernietung, Verschraubung od. dgl., nicht dargestellt) mit dem Förderrohr 40 fest verbunden ist. Die Wirkungsweise der elastischen Einlage 42 im Förderrohr 40 ist ähnlich, wie in Verbindung mit den F i g. 1 und 2 an der Förderrinne 10 beschrieben.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung von flächenhaften, elastischen Einlagen im Förderelement beschränkt, vielmehr kann das Förderelement, z.B. wie in Fig.4 dargestellt, eine FörderrinnelO mit elastischem, schlauchartigem Gebilde44 sein. Diese schlauchartigen Gebilde 44 können in der Förderrinne 10 einzeln oder mehrfach angewendet werden.
  • Bei der Anwendung mehrerer schlauchartiger Gebilde 44 werden diese dann vorteilhaft, wie aus Fig.4 hervorgeht, in verschiedenen Höhen angeordnet. Der Innenraum dieser Schläuche 44, die auch durch eine abstützende Einlage 46, z. B. in Gestalt einer Drahtwendel, verstärkt sein können, steht mit der äußeren Atmosphäre durch die außerhalb der Förderrinne 10 liegenden Öffnungen 8 in Verbindung. Diese schlauchartigen Gebilde 44 erfüllen denselben Zweck wie die elastischen Einlagen 16, 18, 42 bzw. der elastische Zwischensteg 26 der Ausführungsform der Fig. 1 bis 3.
  • In die Förderelemente der F i g. 1 bis 4 oder auch in Fördergeräte ohne elastische Einlagen können auch, wie Fig. 5 zeigt, elastische Einlagen 50 eingehängt werden. Diese elastischen Körper 50 können aus Drahtgestellen bestehen, welche z.B. mit luftdurchlässigem Gummistoff überzogen sind. Diese Körper 50 hängen in das Fördergut hinein und nehmen während des Förderns die pulsierenden Druckschwankungen auf. Es ist vorteilhaft, die elastischen Einhängekörper 50 schlank auszubilden, damit das Fördergut am Abfließen praktisch nicht gehindert wird.
  • Die elastischen Einlagen können am Fördergerät starr befestigt werden. Praktisch ist hierbei zu berücksichtigen, daß das Gewicht der elastischen Einlagen das Nutzgewicht des Fördergerätes erhöht.
  • Die Befestigung der elastischen Einlagen kann aber auch an einer Stelle erfolgen, welche außerhalb des Fördergerätes getrennt von diesem liegt. Hierbei tritt nicht der Fall ein, daß das Nutzgewicht des Fördergerätes verändert wird. Dies ist beim nachträglichen Einbau von elastischen Einlagen in bereits eingesetzte Fördergeräte von Bedeutung.
  • Die Befestigung der elastischen Einlagen kann aber auch elastisch am Nutzgerät selbst erfolgen, was beispielsweise über Gummipuffer vollzogen werden kann. Die Schwingungseigenschaften des Nutzgerätes werden hierbei durch das Gewicht der elastischen Einlagen nur in verschwindend geringem, kaum wahrnehmbarem Maß beeinflußt.
  • Es ist aber auch möglich, die elastischen Einlagen mit dem Fördergerät, z. B. der Förderrinne, über Lenkerfedern zu halten (Lenkerfederkonstruktionen sind allgemein bekannt, und es wird daher abgesehen, diese Ausführungsform darzustellen). Bei einer geeigneten Federkonstante der Lenkerfedern können die elastischen Einlagen kompensierend wirken und dadurch die Schwingbreite und den Mengendurchsatz des Fördergerätes erhöhen.
  • Das Prinzip der Anwendung von elastischen Einlagen mit dem durch diese gebildeten Luftpuffer ist nicht auf Förderelemente, wie Förderrinnen, beschränkt, vielmehr können diese auch mit demselben Erfolg beim Abzug von pulverförmigen Stoffen aus einem Bunker mit Erfolg eingesetzt werden. In der Fig. 6 ist eine solche Ausführungsform dargestellt.
  • Nach der Erfindung kann ein elastisches Puffergebilde in Gestalt eines blasenartigen Teiles 54 im Auslauf eines Bunkers 56 oder im Einlauf eines Fördergerätes 58 eingebaut sein. Das blasenartige Teil 54 endet außerhalb des Bunkers 56 mit einer Luftaustrittsöffnung 60.
  • Auch im Fördergerät 58 kann ein blasenartiges Teil 54 vorgesehen sein, dessen Austrittsöffnung 60 außerhalb des Fördergerätes liegt. Mit 76 ist eine Blende bezeichnet.
  • Viele pulverförmige Stoffe haben die unangenehme Eigenschaft, daß sie bei der Aufgabe durch einen Bunker nicht gleichmäßig in das Fördergerät nachfließen. Beim Abziehen des Fördergutes aus einem Bunker können sich daher Hohlräume im Fördergut bilden, die dann plötzlich zusammenbrechen. Das Fördergut stürzt dabei in das Fördergerät und sucht sich einen Ausweg. Befindet sich auf dem Fördergerät eine verhältnismäßig geringe Menge Fördergut, so kann es vorkommen, daß das auf dem Fördergerät befindliche Material ruckartig herausgeschleudert wird. Hierbei kann eine schnelle vollkommene Entleerung des Bunkers eintreten.
  • Befinden sich aber im Bunkerauslauf bzw. Rinneneinlauf blasenartige Teile 54, dann nehmen diese den durch das herabfallende Fördergut entstehenden Stoß auf, und ein »Durchschießen« oder Hervorquellen des Materials hinter der Blende 76 wird vermieden.
  • Bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform ist in einer Luftkammer 62 eine Öffnung 64 vorgesehen, welche mit einem Sack 66 in Verbindung steht. Dieser Sack kann luftdicht oder ähnlich einem Staubsaugerbeutel porös sein. Er kann aber auch aus Gummi bestehen. Bei einem auftretenden Überdruck in der Luftkammer 62 durch plötzliches Nachrutschen von Fördergut kann die Luft durch die Öffnung 64 in den Sack 66 gelangen und im Fall eines porösen Sackes nach außen entweichen bzw. im Fall eines nicht porösen Sackes diesen Sack aufblähen.
  • Mitgerissenes Fördergut wird in dem Sack zurückgehalten. Die beim Fördern entstehenden Druckschwankungen in der Luftkammer 62 können ebenfalls durch den Sack 66 aufgenommen werden.
  • An Stelle der Anwendung eines blasenartigen Teiles 54 in der Förderrinne (vgl. F i g. 6) kann, wie F i g. 8 zeigt, am Einlauf des Fördergerätes 58 auch eine membranartige Platte 68 vorgesehen sein, welche über einen elastischen Flansch 70 mit dem Fördergerät 58 verbunden ist. Federn 72 ermöglichen eine nachgiebige Verlagerung der Platte. Bei Überdruck kann die Platte 68 gegen die Rückwand 74 gedrückt ausweichen und bei einem störungsfreien Betrieb wieder in ihre Ruhelage zurückgehen.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Fördergerät, bestehend aus einem in Schwingungen versetzten und mit einer nachgiebigen Einlage versehenen Förderelement, wie einer Förderrinne, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil des Förderelementes, auf welchem die Einlage auf- bzw. anliegt, mit Öffnungen versehen ist, derart, daß sich im Betrieb zwischen der Einlage und dem Förderelement Lufträume bilden können.
  2. 2. Schwingfördergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Einlage als elastische Wände ausgebildet sind.
  3. 3. Schwingfördergerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderelement mit elastischen Stegen versehen ist.
  4. 4. Schwingfördergerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderelement mit schlauchartigen, elastischen Einlagen versehen ist, die gegebenenfalls Versteifungseinlagen enthalten.
  5. 5. Schwingfördergerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen am Förderelement starr befestigt sind.
  6. 6. Schwingfördergerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen am Förderelement über elastische Mittel befestigt sind.
  7. 7. Schwingfördergerät nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, -daß die Befestigung der Einlagen am Förderelement über elastische Mittel, insbesondere über Gummipuffer erfolgt.
  8. 8. Förderelement nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen getrennt vom Förderelement gehalten werden.
  9. 9. Fördergerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Einlagen am Förderelement über Lenkerfedern erfolgt.
  10. 10. Fördergerät nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 11, gekennzeichnet durch die Anwendung von elastischen Einlagen am Einlaufende des Förderelementes bzw. am Auslaufende eines Bunkers.
  11. 11. Fördergerät nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Aufgabebunker eine Luftkammer in Gestalt eines blasenartigen Gebildes mit einer Luftaustrittsöffnung angeordnet ist.
  12. 12. Fördergerät nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammer über eine Öffnung mit einem porösen oder undurchlässigen Luftsack in Verbindung steht.
  13. 13. Fördergerät nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Förderelement eine Luftkammer vorgesehen ist.
  14. 14. Fördergerät nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 10 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammer aus einer unter dem Einfluß einer Federung stehenden, mit dem Förderelement über ein elastisches Glied, wie einem elastischen Flansch, stehenden Platte besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 136 642; USA.-Patentschrift Nr. 3 087 602.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3017441A1 (de) * 1980-05-07 1981-11-12 Uhde Gmbh, 4600 Dortmund Schwingfoerderer
DE4112660A1 (de) * 1990-04-25 1991-11-07 Licentia Gmbh Teilefoerderer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136642B (de) * 1960-06-24 1962-09-13 Werkspoor Nv Schwingfoerderrinne fuer koerniges Gut, z. B. Zucker, zum Waerme- und/oder Feuchtetausch
US3087602A (en) * 1960-05-25 1963-04-30 Hooker Chemical Corp Conveyor apparatus

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