DE1271617B - Behaelter fuer Transport und Aufbewahrung von Fluessigkeiten, insbesondere von Bier - Google Patents
Behaelter fuer Transport und Aufbewahrung von Fluessigkeiten, insbesondere von BierInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D11/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material
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Description
- Behälter für Transport und Aufbewahrung von Flüssigkeiten, insbesondere von Bier Die Erfindung betrifft einen Behälter zum Transport und zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten, insbesondere von Bier. Solche Behälter in Form von Fässern, Tonnen od. dgl. sind aus Festigkeitsgründen mit Reifen oder Ringen versehen. Bei Holzfässern hat man Eisenreifen aufgezogen und zum Teil diese noch durch Schrauben gesichert. Bei Metallbehältern hat man die Reifen oder Ringe aufgeschrumpft oder aufgeschweißt. Hierbei konnte man auch die Ringe beiderseits durch in den Behältermantel einzudrückende Sicken oder Wulste sichern. Diese Möglichkeiten bestehen jedoch nicht bei Behältern, die aus Kunststoff geblasen bzw. gepreßt oder aus einzelnen Teilen zusammengeschweißt sind. Hier scheiterte das Aufbringen der Reifen an der bei Kunststoffen werkstoffbedingten Form und an den Materialeigenschaften. Die Reibung zwischen Kunststoffbehälter und Reifen ist zu gering, so daß diese, insbesondere auch wegen ihrer hohen Elastizität, schon nach kurzer Zeit wieder vom Behälter absprangen. Auch das an sich naheliegende Aufschweißen von Reifen oder sonstigen Verstärkungen ist nicht anwendbar, weil durch den Schweißvorgang im Reifen bzw. in der Behälterwand innere Spannungen im Material entstehen, die beim Gebrauch des Behälters zur Bildung von Rissen und Sprüngen und damit zum Undichtwerden der Behälter führen, was besonders nachteilig bei Bierfässern ist, weil hier die mit im Behälter eingeschlossene Kohlensäure entweicht.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Fertigung von mit Reifen bewehrten Flüssigkeitsbehältern die Verwendung von Kunststoffen, insbesondere von Thermoplasten, zu ermöglichen, um daraus einen billigen und leichten, aber trotzdem stabilen Transport- und Aufbewahrungsbehälter herzustellen. Kunststoff läßt sich bei geringstem Gewicht leicht verarbeiten, ist leicht zu reinigen und ist unangreifbar durch Flüssigkeiten, Säuren und Gase. Erfindungsgemäß ist bei der Ausbildung des Behälters als Kunststoffhohlkörper dieser in seiner Mantelfläche mit rundherum laufenden durch sich ins Behälterinnere erstreckende Einziehungen der Mantelfläche gebildete Nuten von einer solchen Tiefe versehen, daß die aufgeschrumpften Verstärkungsringe aus thermoplastischem Kunststoff, der einen hohen Wärmeausdehnungskoeffizienten hat, mit einem wesentlichen Teil ihrer Querschnittsfläche in den Nuten Aufnahme finden. Die nutenartigen Vertiefungen weisen dabei zweckmäßig hinterschnittene Kanten auf. Tiefe und Querschnittsform der Nuten sind so gewählt, daß der den Behältermantel verstärkende Reifen oder Ring niemals vom Behälter mehr abspringen kann.
- Der Kunststoffring ist als ein in sich geschlossener, dem Nutenquerschnitt entsprechender Profilring ausgebildet. Dieser kann zweckmäßig einen sich in die Nute einlegenden Fuß und einen über den Behälterumfang hinausstehenden bzw. sich auf die Behälterseitenwand auflegenden Kopf aufweisen. Am Behälterrand sitzende Ringe können in ihrem Querschnitt zugleich dem Kantenprofil entsprechen und damit die Behälterkante umfassen. Eine besonders einfache Fertigung ist dann gegeben, wenn die Nuten und die darin unterzubringenden Ringe im Querschnitt eine Kreisform aufweisen. Andererseits lassen sich in einfachster Weise in der Behälterwand Griffe bilden, indem die Nut auf einem Teil des Behälterumfanges erweitert und vertieft und dieser Teil von dem in der Nut sitzenden Ring überbrückt ist.
- Der Erfindungsgedanke läßt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu. Einige davon sind in der Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil eines faß artigen Flüssigkeitsbehälters, F i g. 2 und 3 Teilausschnitte aus einer Behälterwand mit dazu vorgesehenem Verstärkungsring und Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Ringbefestigung zwecks Bildung eines Traggriffes für den Behälter.
- Der etwa faßförmige Behälter 1 ist mit einem gewölbten Boden 6 versehen und aus Kunststoff geblasen oder gepreßt bzw. aus einzelnen Teilen zusammengeschweißt. Er ist mit rundherum laufenden nutenartigen Vertiefungen 2 bzw. 3 versehen. In den Nuten sitzt jeweils ein Profilring aus Kunststoff.
- Die Nuten können, ebenso wie die darin sitzenden Profilringe, verschiedene Querschnittsform aufweisen.
- Sie sind aber auf jeden Fall so tief, daß der einmal in sie eingebrachte Profilring während des normalen Gebrauchs des Behälters nicht von diesem wieder abspringen kann. Das Kunststoffmaterial hat üblicherweise einen hohen Wärmeausdehnungskoeffizienten. Die Ringe werden zum Zwecke des Aufbringens auf den Behälter entsprechend stark erwärmt, bis in Höhe der Nuten über den Behälter hinweggebracht und dann durch Abkühlung geschrumpft, wobei sie mit dem größten Teil ihrer Querschnittsfläche in die Nuten, diese völlig ausfüllend, eintreten.
- Mit besonderem Vorteil eignet sich für die Ringe ein Kunststoffmaterial, welches einen verhältnismäßig hohen Wärmeausdehnungskoeffizienten hat. Da während des üblichen Gebrauchs die Behälter nicht mehr übernormal hohen Temperaturen ausgesetzt werden, ist nicht zu befürchten, daß die Ringe aus den Nuten heraustreten.
- F i g. 2 und 3 zeigen verschiedene Querschnittsformen für die Nuten bzw. die Ringe. Die Nut 4 gemäß F i g. 2 hat einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt mit hinterschnittenen Kanten. Für diese Nut wird beispielsweise ein Profilring verwendet, der mit einem Fuß 5 versehen ist, welcher dem Nutenquerschnitt entspricht und der außerdem einen Kopf 7 aufweist, welcher über den Behältermantel 1 hinausreicht bzw. sich auf dessen Außenseite beiderseits der Nut auflegt.
- Bei der Ausbildung gemäß Fig. 3 gelangt eine Nut 2 zur Anwendung, die im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt hat und zur Aufnahme eines Profliringes 8 von eben solchem Querschnitt bestimmt ist.
- Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 ist ersichtlich, daß der Profilring8 als Kantenring auch mit einem um die Faßkante herumgreifenden Profilteil 9 versehen sein kann.
- Gemäß F i g. 4 ist in der Behälterwand 1 ein Traggriff gebildet. Dies geschieht in der Weise, daß die Nute 10, die um den Umfang des Behälters herumläuft, im Bereich des Griffes eine Erweiterung 11 aufweist, die von dem in der Nute 10 liegenden Profilring 12 überbrückt wird. Man kann dann im Bereich der Erweiterung bzw. der Vertiefung 11 um den Ring 12 herumfassen.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Behälter für Transport und Aufbewahrung von Flüssigkeiten, insbesondere von Bier, mit um den Behältermantel herumgelegten Verstärkungsringen, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ausbildung des Behälters (1) als Kunststoffhohlkörper dieser in seiner Mantelfläche rundherum laufende durch sich ins Behälterinnere erstreckende Einziehungen der Mantelfläche gebildete Nuten (2, 3, 4) von einer solchen Tiefe aufweist, daß die aus thermoplastischem Kunststoff mit hohem Wärmeausdehnungskoeffizienten bestehenden, aufgeschrumpften Verstärkungsringe (5, 7, 8) mit einem wesentlichen, der Querschnittsform der Nuten (2, 3, 4) entsprechenden Teil ihrer Querschnittsfläche in den Nuten (2, 3, 4) Aufnahme finden.
- 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nutenartigen Vertiefungen (2, 3, 4) hinterschnittene Kanten aufweisen.
- 3. Behälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringprofil einen sich in die Nute(3, 4) einlegenden Fuß (5) und einen über den Behälterumfang hinausstehenden bzw. sich auf die Behälteraußenwand (1) auflegenden Kopf (7) aufweist.
- 4. Behälter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Behälterrand sitzenden Profilringe (8, 9) in ihrem Querschnitt dem Profil der Behälterkante (1, 6) entsprechen und die Behälterkante (1, 6) umfassen.
- 5. Behälter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (2) und die darin einzubringenden Ringe (8) im Querschnitt Kreisform aufweisen.
- 6. Behälter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (10) auf einem Teil des Behälterumfanges erweitert und vertieft und dieser Teil zur Bildung eines Griffes von dem in der Nut sitzenden Ring (12) überbrückt ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 557721; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 719 717.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1271A DE1271617B (de) | 1962-04-21 | 1962-04-21 | Behaelter fuer Transport und Aufbewahrung von Fluessigkeiten, insbesondere von Bier |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1271617B true DE1271617B (de) | 1968-06-27 |
Family
ID=5661499
Family Applications (1)
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| DEP1271A Pending DE1271617B (de) | 1962-04-21 | 1962-04-21 | Behaelter fuer Transport und Aufbewahrung von Fluessigkeiten, insbesondere von Bier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1271617B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE557721C (de) * | 1932-08-26 | Ver Stahlwerke Akt Ges | Verfahren zum Befestigen von Rollreifen auf Hohlkoerpern u. dgl. | |
| DE1719717U (de) * | 1952-04-03 | 1956-03-29 | Mauser Kg | Bauchiges rollreifenfass. |
-
1962
- 1962-04-21 DE DEP1271A patent/DE1271617B/de active Pending
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE557721C (de) * | 1932-08-26 | Ver Stahlwerke Akt Ges | Verfahren zum Befestigen von Rollreifen auf Hohlkoerpern u. dgl. | |
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