DE1271349B - Schalungselement fuer die Mantelbetonbauweise - Google Patents
Schalungselement fuer die MantelbetonbauweiseInfo
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- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/84—Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
- E04B2/86—Walls made by casting, pouring, or tamping in situ made in permanent forms
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- E04B2/28—Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid
- E04B2/30—Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid using elements having specially designed means for stabilising the position; Spacers for cavity walls
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4WWW& PATENTAMT
Int. Cl.:
E04c
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 37 b-1/14
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1271349
P 12 71 349.4-25
19. September 1963
27. Juni 1968
P 12 71 349.4-25
19. September 1963
27. Juni 1968
Die Erfindung betrifft ein Schalungselement für die Mantelbetonbauweise, bestehend aus zwei Leichtbauplatten,
beispielsweise Holzfaserbetonplatten od. dgl., die mittels mit ihnen wenigstens paarweise verbundener
Bügel od. dgl. aus Baustahl im Abstand voneinander gehalten werden.
Schalungselemente dieser Art werden bekanntlich trocken zu einer Wand versetzt, wobei — meist
schichtweise — der Zwischenraum mit Beton vergossen wird. Die an Stelle von dem Zwischenraum ίο
überbrückenden massiven Stegen oder ähnlichen Mitteln verwendeten Bügel, Körbe usw. aus Metall haben
den Vorteil, daß der Zwischenraum vollständig von dem Füllbeton eingenommen, also eine monolithische,
nicht durchbrochene Betonschicht gebildet wird.
Die bisher verwendeten Metallteile sind entweder in den Baustoff der Platten eingefügt bzw. eingedrückt
oder durchqueren die Platten und sind auf ihrer Außenfläche in unterschiedlicher Weise verankert.
In beiden Fällen ist der Nachteil einer mehr oder weniger großen Kältebrücke gegeben. Außerdem
sind die an den Außenseiten der Plattenabschnitte der meist aus Draht gefertigten Abstandhalter der Gefahr
des Röstens ausgesetzt. Die innerhalb von Leichtbauplatten liegenden Teil der Bügel od. dgl. können unter
chemischen Einflüssen, z. B. der Einwirkung des CaI-ciumclorids des Bindemittels, zerstört werden. Eine
Verzinkung ist wegen der damit verbundenen erhöhten Kosten im allgemeinen nicht möglich. Drahtbügel
sind ferner zu elastisch, um beim Einbringen des Betons die Platten ausreichend in ihrer Lage halten zu
können. Eine sogenannte Sparschalung ist daher oft unumgänglich.
Zum Vermeiden dieser Nachteile sind Querstege aus einem kastenförmig geformten Maschendrahtgeflecht
oder aus Lochblech mit punktgeschweißten Flanschen vorgeschlagen worden, deren Befestigung
zwischen den Leichtbauplatten durch Klebeschichten, z. B. Zementschlempe, oder einen anderen geeigneten
Klebemörtel erfolgt. Hierbei dringt das Klebematerial teilweise durch die Maschen bzw. Löcher und bildet
innere Wulstränder, um eine Verankerung zu erzielen. Die Befestigung in dieser Weise ist aber unvollkommen
und nicht ausreichend, um die Stege bei den unvermeidlichen Erschütterungen während des Transports
solcher Bauelemente sicher zu halten. Insbesondere die Stege aus Lochblech sind zu steif, um elastisch
Stöße abfangen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schalungselement zu schaffen, bei dem die geschilderten
Nachteile nicht auftreten. Insbesondere soll es für ein leichtes Versetzen und zur Aufnahme des Beton-Schalungselement
für die Mantelbetonbauweise
Anmelder:
Beton-Box A. G., St. Gallen (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Langewiesche, Patentanwalt,
8400 Regensburg, Zollerstr. 13
8400 Regensburg, Zollerstr. 13
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 20. September 1962 (A 7463/62)
drucks beim Verfüllen ausreichend steif sein, jedoch so viel Elastizität aufweisen, als es für den Transport
als hinreichender Schutz vor der zerstörenden Wirkung von Stößen nötig ist.
Zur Lösung geht die Erfindung aus von dem eingangs beschriebenen Schalungselement für die Mantelbetonbauweise,
bestehend aus zwei Leichtbauplatten, beispielsweise Holzfaserbetonplatten od. dgl., die mittels
mit ihnen wenigstens paarweise verbundener Bügel od. dgl. aus Baustahl im Abstand voneinander gehalten
werden. Die Lösung selbst zur Erzielung eines für ein leichtes Versetzen ausreichend steifen Schalungselementes
ohne Aufgabe der geringfügigen Elastizität, die durch einen Bügel aus Baustahl gegeben
ist, sowie zur Vermeidung von Kältebrücken besteht nach der Erfindung darin, daß die Bügel mit ihren
parallel zu den Platten verlaufenden Teilen durch aufgebrachte kleine Häufchen oder Streifen aus
Zementmörtel od. dgl., in die sie tief eingebettet sind, mit den Leichtbauplatten verbunden sind.
Bei diesem Schalungskörper sind Wärmebrücken
vermieden. Die Bügel od. dgl. kommen mit deii
Leichtbauplatten nicht unmittelbar in Berührung, so daß chemische Korrosionen durch den Plattenbaustoff
verhindert sind.
Wenn die Häufchen oder Streifen die Biegestelle der Bügel umfassen, können auch besonders große
Schalungselemente ausreichend steif sein, ohne daß der Querschnitt der Bügel vergrößert werden muß.
Zweckmäßig können die mit den Leichtbauplatten verbundenen Bügel od. dgl. aus »bi-Stahl« gefertigt
sein. Zwei der klammerartigen Bügel können vorteilhaft zu einem ringartig geschlossenen Bügel vereinigt
sein. Die ringartig geschlossenen Bügel können paarweise durch leiterartig angeordnete Stege miteinander
verbunden sein. Bei Verwendung solcher Abstand-
·. " · . 809 567/100
halter kann die erhärtende Masse sich überall ungehindert ausbreiten, und es entsteht dadurch ein
echter Monolith.
Die erfindungsgemäße Abstandhalterung läßt sich bei den verschiedensten Arten von Bauelementen verwenden,
z. B. solchen, die entweder aus zwei gleichen Platten od. dgl. bestehen, oder aus zwei ungleichen
Elementen. Beispielsweise kann für die Außenplatte eine Leichtbauplatte und für die Innenplatte ein Putzträger,
wie beispielsweise Staußziegelgewebe, verwendet werden. Solche Schalungselemente wirken dann
auf der Wandaußenseite ausreichend wärmedämmend, sind auf der Rauminnenseite aber zum Erzielen
gleichmäßiger Raumtemperatur und gesunden Wohnklimas möglichst unisoliert.
An Stelle von zwei Platten können auch innen- und außenseitig Putzträger, wie beispielsweise Staußziegelgewebe,
verwendet werden, wodurch sich Bauelemente für schalldämmende Zwischenwände ergeben,
ao
In der Zeichnung ist die Erfindung an verschiedenen Schalungselementen schematisch dargestellt. Es
zeigen
F i g. 1, 2 und 3 ein Schalungselement im Schaubild
sowie die Verbindung zwischen seinen Bügeln und Platten im Ausschnitt in einem lotrechten und einem
waagerechten Schnitt,
F i g. 4 einen Ausschnitt aus einer Mantelbetonwand in einem waagerechten Schnitt,
F i g. 5 die Mantelbetonwand nach F i g. 4 in einem lotrechten Schnitt und
F i g. 6 und 7 einen Ausschnitt aus einer Mantelbetonwand mit Schalungselementen für schalldämmende
Zwischenwände, ebenfalls im waagerechten und lotrechten Schnitt.
Das Schalungselement nach den F i g. 1 bis 3 besteht aus zwei Leichtbauplatten 1 und 1', die mittels
Bügeln 3 im Abstand voneinander gehalten werden. Die Bügel 3 bestehen aus zwei aus Rundstählen geformten,
ringartig geschlossenen Einzelbügeln 4, die in Abständen mittels Stegen 5, ebenfalls aus Rundstahl,
miteinander verbunden sind. Die Bügel 3 werden an den Leichtbauplatten 1 und 1' mittels kleiner
Häufchen oder Streifen 6 aus Zementmörtel befestigt.
An Stelle von Bügeln können auch Stege, Körbe od. dgl. verwendet werden; als Werkstoff an Stelle
von bi-Stahl auch Baustahl od. dgl.; jedoch ist die dargestellte Ausführungsform besonders zweckmäßig.
Solche Bauelemente sind handlich und erlauben ein Einrütteln des Füllbetons zwecks Erreichung entsprechend
hoher Betongüte, ohne eine Beschädigung der Bauelemente befürchten zu müssen, und eignen sich
somit zweckentsprechend für die monolithische Bauweise.
Die Ausführungsform des Schalungselementes nach den Fig. 4und5 unterscheidet sich von jener nach
den Fig. 1 bis 3 dadurch, daß für die Innenseite eine Putzträgerplatte 7 verwendet wird, die beispielsweise
aus Staußziegelgewebe bestehen kann. Die Bügel 3 sind bei dieser Ausführungsform mittels Streifen 8
aus Zementmörtel an der äußeren Leichtbauplatte 1 bzw. der inneren Putzträgerplatte 7 befestigt.
Bei dem Schalungselement für schalldämmende Zwischenwände nach den Fig. 6 und 7 sind zwei
Putzträgerplatten 7 und 7' beispielsweise aus Staußziegelgewebe miteinander mittels Bügeln 3 od. dgl.
verbunden. Dabei sind wieder die Bügel 3 od. dgl. mittels Streifen 8 aus Zementmörtel an den beiden
Putzträgerplatten 7 und T befestigt. Bei Verwendung dieser Schalungselemente läßt sich eine vorzügliche
Schalldämmung erreichen. Der Zwischenraum zwischen den Putzträgerplatten 7, T ist mit Beton 10
verfüllt.
Es lassen sich natürlich noch die verschiedensten Abänderungen denken, ohne vom Rahmen der Erfindung
abzuweichen, dies gilt insbesondere für den Querschnitt und das Material der Verbindungsbügel
od. dgl. sowie für die für die einzelnen Leichtbauoder Putzträgerplatten verwendeten Werkstoffe.
Claims (4)
1. Schalungselement für die Mantelbetonbauweise, bestehend aus zwei Leichtbauplatten, beispielsweise
Holzfaserbetonplatten od. dgl., die mittels mit ihnen wenigstens paarweise verbundener
Bügel od. dgl. aus Baustahl im Abstand voneinander gehalten werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bügel (3) mit ihren parallel zu den Platten verlaufenden Teilen durch aufgebrachte kleine Häufchen oder Streifen (6,8)
aus Zementmörtel od. dgl., in die sie eingebettet sind, mit den Leichtbauplatten (1,1') verbunden
sind.
2. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Bügel (4) zu einem ringartig
geschlossenen Bügel (4) vereinigt sind.
3. Schalungselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlossenen Bügel (4)
paarweise durch Stege (5) verbunden sind.
4. Schalungselement nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Häufchen
oder Streifen (6,8) die Biegestelle der Bügel (3) umfassen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 812 828, 936168;
österreichische Patentschrift Nr. 191599;
schweizerische Patentschriften Nr. 191780,
313 919,367309;
britische Patentschrift Nr. 148 595;
USA.-Patentschrift Nr. 2 624 929.
Deutsche Patentschriften Nr. 812 828, 936168;
österreichische Patentschrift Nr. 191599;
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313 919,367309;
britische Patentschrift Nr. 148 595;
USA.-Patentschrift Nr. 2 624 929.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 567/100 6.68 © Bimdesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT746362A AT249327B (de) | 1962-09-20 | 1962-09-20 | Bauelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1271349B true DE1271349B (de) | 1968-06-27 |
Family
ID=3596291
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1271A Pending DE1271349B (de) | 1962-09-20 | 1963-09-19 | Schalungselement fuer die Mantelbetonbauweise |
| DEB54743U Expired DE1954164U (de) | 1962-09-20 | 1963-09-19 | Bausteinartiges schalungselement. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB54743U Expired DE1954164U (de) | 1962-09-20 | 1963-09-19 | Bausteinartiges schalungselement. |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3314207A (de) |
| AT (1) | AT249327B (de) |
| CH (1) | CH427191A (de) |
| DE (2) | DE1271349B (de) |
| GB (1) | GB1023077A (de) |
| LU (1) | LU44472A1 (de) |
| NL (1) | NL298113A (de) |
| NO (1) | NO115713B (de) |
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