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DE1271048B - Haengeurinal - Google Patents

Haengeurinal

Info

Publication number
DE1271048B
DE1271048B DEP1271A DE1271048A DE1271048B DE 1271048 B DE1271048 B DE 1271048B DE P1271 A DEP1271 A DE P1271A DE 1271048 A DE1271048 A DE 1271048A DE 1271048 B DE1271048 B DE 1271048B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
urinal
basin
standpipe
bell
odor trap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1271A
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Seppelfricke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEPPELFRICKE GEB GmbH
Original Assignee
SEPPELFRICKE GEB GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEPPELFRICKE GEB GmbH filed Critical SEPPELFRICKE GEB GmbH
Priority to DEP1271A priority Critical patent/DE1271048B/de
Publication of DE1271048B publication Critical patent/DE1271048B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D13/00Urinals ; Means for connecting the urinal to the flushing pipe and the wastepipe; Splashing shields for urinals

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

  • Hängeurinal Die Erfindung bezieht sich auf ein an der Wand aufzuhängendes Urinal.
  • Derartige Hängeurinale bestehen in der Regel aus einem Keramikbecken, das von einer im wesentlichen horizontalen, durchbrochenen Trennwand in ein Beckenoberteil und ein Beckenunterteil unterteilt wird. Dabei besitzt das Beckenoberteil eine rückwärtige sowie seitliche Wandungen, während es nach vorn und oben offen ist, wobei der Rand der Öffnung gewöhnlich als mit Löchern versehener Spülwasserkanal ausgebildet ist. Urin und Spülwasser fließen aus dem Beckenoberteil durch die horizontale, durchbrochene Trennwand in das allseitig geschlossene Beckenunterteil, das an seiner Unterseite mit einem Anschlußstutzen für eine Abflußleitung versehen ist. In dem Beckenunterteil ist ein Geruchverschluß angeordnet, dessen Wasserfüllung die Abflußleitung abdichtet.
  • Bei bekannten Hängeurinalen wird der Geruchverschluß in folgender Weise erzielt: In dem Beckenunterteil ist eine im wesentlichen horizontale Abdeckplatte angeordnet, die von einer Stelle der Beckenwandung ausgehend einen Teil des Raumes in dem Beckenunterteil überdeckt und an ihrem freien Rand mit einer vertikal nach unten ragenden Schürze versehen ist, durch die der Raum in dem Beckenunterteil in zwei nebeneinanderliegende Kammern unterteilt wird, nämlich in eine von der Abdeckplatte abgedeckte Kammer und in eine nicht abgedeckte Kammer. Von der Abflußöffnung des Urinals ragt ein Standrohr in die abgedeckte Kammer hinein, so daß die beiden Kammern stets bis an die Eintrittsöffnung des Standrohres mit Flüssigkeit gefüllt sind. Die aus dem Beckenoberteil durch die durchbrochene Trennwand in das Beckenunterteil strömende Flüssigkeit wird in die nicht abgedeckte Kammer geleitet, muß in dieser abwärts strömen, unter der Schürze hindurch in die abgedeckte Kammer eintreten, in dieser wieder aufwärts strömen und in das Standrohr eintreten. Dabei dichtet die in die Flüssigkeitsfüllung eintauchende Schürze die abgedeckte Kammer, die durch das Standrohr mit der Abflußleitung in Verbindung steht, luftdicht gegen die nicht abgedeckte Kammer ab. An die Stelle des Standrohres kann auch eine vom Boden des Urinals ausgehende vertikale Trennwand treten, die die abgedeckte Kammer in zwei Räume unterteilt, von denen der eine mit der nicht abgedeckten Kammer in Verbindung steht und stets mit Flüssigkeit gefüllt ist, während in dem anderen Raum die Abflußöffnung des Urinals angeordnet ist.
  • Diese Geruchverschlüsse haben wegen ihrer zahlreichen Kammern und Trennwände den offensichtlichen Nachteil, daß sie nicht in einem Guß hergestellt werden können. Bei der Herstellung von Keramikbecken werden daher diese Geruchverschlüsse zweiteilig hergestellt, wobei der eine Teil des Geruchverschlusses beziehungsweise des Beckenunterteils in einem Guß mit dem Beckenoberteil hergestellt wird, während der andere Teil. zunächst getrennt gegossen und sodann vor dem Brand an das andere Gußteil angarniert wird. Die getrennte Herstellung dieser beiden Gußteile und insbesondere das in der Keramikindustrie bekannte Angarnieren eines Gußteils an das andere Gußteil erfordern einen erhöhten Zeit-, Arbeits- und Kostenaufwand, und überdies ist die Trennfuge eine Fehlerquelle, da an dieser Stelle Risse und Undichtigkeiten auftreten können.
  • Entsprechendes gilt gleichermaßen auch für die Herstellung aus Metall oder Kunststoff, wo getrennte Teile gegossen oder gespritzt und sodann miteinander verschweißt oder verklebt werden müssen.
  • Um eine Reinigung der bekannten Geruchverschlüsse vornehmen zu können, sind diese mit einer Reinigungsöffnung versehen, die mittels einer Schraube oder eines eingeschraubten Stopfens verschlossen wird. Daraus ergibt sich als weiterer Nachteil, daß die einzelnen Kammern des Geruchverschlusses durch die öffnung nur teilweise direkt einzusehen sind und nur sehr schwer zu reinigen sind.
  • Um die vorgenannten Nachteile zu vermeiden, hat man bei anderen bekannten Urinalen den Geruchverschluß so ausgebildet, daß von der Abflußöffnung des Urinals vertikal ein Standrohr in das Beckenunterteil hineinragt, so daß das Beckenunterteil wiederum bis an die Eintrittsöffnung des Standrohres mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die Trennwand zwischen dem Beckenoberteil und dem Beckenunterteil ist mit einer großen Öffnung versehen, in die von oben her eine Glocke eingesetzt wird, die durch einen Bajonettverschluß in der Trennwand gehalten wird. Das Standrohr ragt von unten her in die Glocke hinein. Die Glocke besitzt oben zwei mit Abstand voneinander angeordnete Böden, von denen der untere geschlossen ist, während der obere Boden und ebenso die Seitenwandung der Glocke zwischen den beiden Böden mit Öffnungen versehen sind, so daß die Flüssigkeit aus dem Beckenoberteil durch die Öffnungen des oberen Glockenbodens und die seitlichen Öffnungen des Glockenmantels in das Beckenunterteil fließen kann. Bei diesen Geruchverschlüssen kann zwar das Standrohr beim Gießen des Urinals im gleichen Guß an das Becken angeformt und das Beckenunterteil kann nach Herausnehmen der Glocke gereinigt werden, auf der anderen Seite besitzen diese Geruchverschlüsse aber auch eine Reihe von Nachteilen. Der Raum zwischen den beiden Glockenböden läßt sich nämlich durch die Löcher im oberen Glockenboden oder durch die seitlichen Löcher im Glockenmantel nur sehr schwer reinigen, und es können leicht Verstopfungen auftreten. Zwischen dem Umfang des oberen Glockenbodens und dem Rand der Öffnung in der Beckentrennwand wird eine unhygienische Fuge gebildet, in der sich leicht Schmutz festsetzt. Ferner besteht die Gefahr, daß bei einem unsorgfältigen Einsetzen der Glocke eine einwandfreie Abdichtung in dem Geruchverschluß nicht mehr erzielt wird. Darüber hinaus kann die Glocke von jedermann aus dem Urinal herausgenommen werden, so daß überhaupt keine Abdichtung mehr vorhanden ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hängeurinal mit Geruchverschluß zu schaffen, das ein glattes und fugenfreies Beckenoberteil besitzt, das sich einfach und relativ billig herstellen läßt, bei dem keine unbefugten Eingriffe an dem Geruchverschluß erfolgen können und das sich leicht reinigen läßt.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Hängeurinal mit einem Geruchverschluß und einem außerhalb des Urinalbeckens liegenden Anschlußstutzen zum Anschluß einer Abflußleitung erfindungsgemäß durch eine mit Gewinde versehene Abflußöffnung gelöst, in die ein mit einem Durchflußkanal versehener Stopfen abgedichtet eingeschraubt ist, der auf seiner Unterseite mit dem Anschlußstutzen und auf seiner Oberseite mit einem innerhalb des Urinalbeckens liegenden Standrohr versehen ist, das in eine Geruchverschlußglocke hineinragt.
  • Durch eine derartige Ausbildung werden die den bekannten Hängeurinalen anhaftenden, vorstehend angegebenen Nachteile beseitigt.
  • Die Geruchverschlußglocke kann dabei an dem Urinalbecken angefonnt sein und aus einem Guß mit dem Urinalbecken bestehen. In besonders vorteilhafter Weise kann die Geruchverschlußglocke, deren Durchmesser dann kleiner als der Gewindedurchmesser ist, aber auch an dem Standrohr angeordnet sein, wobei das Standrohr und die Geruchverschlußglocke auch von einem mit dem Stopfen verbundenen Kunststoffteil gebildet sein können.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines Hängeurinals nach der Erfindung im Vertikalschnitt dargestellt.
  • Das Hängeurinal nach F i g. 1 besteht aus einem Keramikbecken, das von einer im wesentlichen horizontalen, durchbrochenen, im übrigen aber völlig glatten Trennwand 1 in ein Beckenoberteil 2 und ein Beckenunterteil 3 unterteilt wird Das Beckenoberteil 2 wird von einer Rückwand 4 mit einer Aufhängevorrichtung 5 und von Seitenwänden 6 gebildet und besitzt nach vorn und oben eine Öffnung, deren Rand 7 einen Spülkanal 8 mit Austrittsöffnungen 9 enthält und mit einem Anschlußstutzen 10-,für eine Wasserleitung verbunden ist. Urin und Spülwasser fließen aus dem Beckenoberteil 2 durch die Löcher 11 der siebartig durchbrochenen Trennwand 1 in das allseitig geschlossene Beckenunterteil 3 ab.
  • Das Beckenunterteil 3 besitzt an seiner Unterseite eine mit Gewinde versehene Abflußöffnung 12, in die ein Stopfen 13 eingeschraubt ist, der mittels einer Dichtung 14 abgedichtet ist. Der Stopfen 13 besitzt einen Durchflußkanal 15 und ist auf seiner Unterseite mit einem außerhalb des Urinalbeckens liegenden Anschlußstutzen 16 für eine Abflußleitung und auf seiner Oberseite mit einem innerhalb des Urinalbeckens liegenden Standrohr 17 versehen. Stopfen 13, Anschlußstutzen 16 und Standrohr 17 bilden ein einziges, in einem Guß hergestelltes Keramikteil.
  • Das Standrohr 17 ragt von unten her in eine Geruchverschlußglocke 18 hinein, die an dem Urinalbecken angeformt ist und in einem Guß mit dem Becken hergestellt ist. An ihrem unteren Rand besitzt die Glocke 18 auf ihren Umfang verteilte große öffnungen 19, so daß die Flüssigkeit durch die öffnungen 19 in die Glocke 18 eintreten, in dieser hochsteigen und über die Oberkante des Standrohres 17 abfließen kann.
  • Es hat sich gezeigt, daß sich bei der Herstellung des Urinals als Keramikteil die Schrumpfungen beim Trocknen der gegossenen Teile und beim anschließenden Brennen trotz des verhältnismäßig großen Durchmessers der Abflußöffnung 12 und des Stopfens 13 ausreichend beherrschen und vorherbestimmen lassen, so daß es möglich ist, die Abflußöffnung 12 und den Stopfen 13 mit Gewinde zu versehen und die fertigen Teile miteinander zu verschrauben.
  • Der von dem Standrohr 17 und der Glocke 18 gebildete Geruchverschluß kann nicht unbefugt geöffnet oder verändert werden. Nach dem Abschrauben des Stopfens 13 können Standrohr 17 und Glocke 18 mühelos gereinigt werden, und durch die großen über den Umfang der Glocke verteilten Öffnungen 19 kann auch das Beckenunterteil 3 gereinigt werden.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Geruchverschlusses ermöglicht es, den Raum im Beckenunterteil 3 mit relativ viel Wasser zu füllen, so daß auch dann, wenn nach der Benutzung nicht mit frischem Wasser gespült wird, eine reichliche Verdünnung des Urins erfolgt und eine Geruchbildung weitgehend vermieden wird.
  • F i g. 2 zeigt eine besonders vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Hängeurinals, das sich von der Ausführungsform nach F i g. 1 nur in der Gestaltung des Standrohres 17 und der Glocke 18 unterscheidet. Das Standrohr 17 besteht aus einem Kunststoffrohr, das in einen keramischen Stopfen 13 eingesetzt und dicht eingekittet oder eingeklebt ist. Die Glocke 18 ist nicht mit dem Becken verbunden, sondern ebenfalls als Kunststoffteil hergestellt und auf das Standrohr 17 aufgesetzt sowie mit diesem verklebt. Da hierbei das Standrohr 17 an seinem oberen Ende von der Glocke 18 verschlossen wird, ist der Mantel des Standrohres 17 mit einer Öffnung 20 versehen. Standrohr 17 und Glocke 18 können auch als ein einziges Teil hergestellt sein und auch aus keramischem Material bestehen. Die Ausführungsform des Hängeurinals nach F i g. 2 bietet den besonderen Vorteil, daß durch Abschrauben des Stopfens 13 der gesamte Geruchverschluß aus dem Urinalbecken herausgenommen und ebenso wie das Beckenunterteil besonders leicht gereinigt werden kann. Weiterhin ist es möglich, auf diese Weise den gesamten Geruchverschluß in einem Bedarfsfall auszuwechseln.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Hängeurinal mit einem Geruchverschluß und einem außerhalb des Urinalbeckens liegenden Anschlußstutzen zum Anschluß einer Abflußleitung, gekennzeichnet durch eine mit Gewinde versehene Abflußöffnung (12), in die ein mit einem Durchflußkanal (15) versehener Stopfen (13) abgedichtet eingeschraubt ist, der auf seiner Unterseite mit dem Anschlußstutzen (16) und auf seiner Oberseite mit einem innerhalb des Urinalbeckens liegenden Standrohr (17) versehen ist, das in eine Geruchverschlußglocke (18) hineinragt.
  2. 2. Hängeurinal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geruchverschlußglocke (18) an dem Urinalbecken angeformt ist und aus einem Guß mit dem Urinalbecken besteht. 3. Hängeurinal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geruchverschlußglocke (18), deren Durchmesser kleiner ist als der Gewindedurchmesser, an dem Standrohr (17) angeordnet ist. 4. Hängeurinal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (17) und die Geruchverschlußglocke (18) von einem mit dem Stopfen (13) verbundenen Kunststoffteil gebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Sanitär- und Heizungstechnik, 1964, H.
  3. 3, S. 131.
DEP1271A 1965-06-04 1965-06-04 Haengeurinal Pending DE1271048B (de)

Priority Applications (1)

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DEP1271A DE1271048B (de) 1965-06-04 1965-06-04 Haengeurinal

Applications Claiming Priority (1)

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DEP1271A DE1271048B (de) 1965-06-04 1965-06-04 Haengeurinal

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1271048B true DE1271048B (de) 1968-06-20

Family

ID=5661228

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DEP1271A Pending DE1271048B (de) 1965-06-04 1965-06-04 Haengeurinal

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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