[go: up one dir, main page]

DE1270770B - Anlage zum Heizen bzw. Kuehlen der Raumluft von Gebaeuderaeumen - Google Patents

Anlage zum Heizen bzw. Kuehlen der Raumluft von Gebaeuderaeumen

Info

Publication number
DE1270770B
DE1270770B DE19641270770 DE1270770A DE1270770B DE 1270770 B DE1270770 B DE 1270770B DE 19641270770 DE19641270770 DE 19641270770 DE 1270770 A DE1270770 A DE 1270770A DE 1270770 B DE1270770 B DE 1270770B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat exchanger
fan
room
heat transfer
zone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641270770
Other languages
English (en)
Inventor
Robert D Blum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Borg Warner Corp
Original Assignee
Borg Warner Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Borg Warner Corp filed Critical Borg Warner Corp
Priority to DE19641270770 priority Critical patent/DE1270770B/de
Publication of DE1270770B publication Critical patent/DE1270770B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F3/00Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/06Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the arrangements for the supply of heat-exchange fluid for the subsequent treatment of primary air in the room units
    • F24F3/10Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the arrangements for the supply of heat-exchange fluid for the subsequent treatment of primary air in the room units with separate supply lines and common return line for hot and cold heat-exchange fluids i.e. so-called "3-conduit" system

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Conditioning Control Device (AREA)

Description

  • Anlage zum Heizen bzw. Kühlen der Raumluft von Gebäuderäumen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Heizen bzw. zum Kühlen der Raumluft von Gebäuderäumen, bei der mehrere in verschiedenen Zonen angeordnete Wärmetauscheraggregate mit je einer Lüfteranordnung vorgesehen sind und die Versorgung der Wärmetauscheraggregate mit Wärmeübertragungsmedium vorzugsweise von einem zentralen Versorgungssystem erfolgt.
  • Die Zuführung des Wärmeübertragungsmediums zu den Wärmetauschern erfolgt zweckmäßigerweise über je eine Zufuhrleitung für beheiztes oder gekühltes Wärmeübertragungsmedium, welche unmittelbar vor dem Wärmetauscher mittels eines einstellbaren Ventils, welches in Abhängigkeit von den Temperaturverhältnissen in dem zu beheizenden oder zu kühlenden Raum gesteuert werden kann, wahlweise mit der Wärmetauschereingangsleitung verbunden werden können, während zur Rückführung des Wärmeübertragungsmediums nur eine Leitung dient, welche normalerweise zusammen mit den Zufuhrleitungen einen durch das vorzugsweise zentrale Versorgungssystem der Anlage hindurchgeführten geschlossenen Kreislauf bildet. Derartige Anlagen werden in der Regel als sogenannte Dreirohrsysteme bezeichnet. Vorzugsweise bezieht sich die Erfindung auf solche Dreirohrsysteme, kann jedoch ebensogut auf sogenannte Zweirohrsysteme angewendet werden, welche nur eine Zufuhrleitung für das entweder beheizte oder gekühlte Wärmeübertragungsmedium besitzen. In diesem Fall ist jedoch zur Steuerung der Strömungsmenge und/oder Strömungsgeschwindigkeit des Wärmeübertragungsmediums die Anordnung von entsprechenden Steuerventilen erforderlich.
  • Bei einer typischen Anlage dieser Art sind die Wärmetauscher, welche z. B. aus Heizungs- oder Kühlschlangen bestehen können, mit je einem motorisch antreibbaren Lüfter versehen. Der Lüfter saugt Raumluft aus dem zu beheizenden oder zu kühlenden Raum an und richtet den Raumluftstrom auf die Wärmeübertragungsflächen des Wärmetauschers, wodurch ein Wärmeübergang von Wärmetauscherflächen in den umgewälzten Raumluftstrom erfolgt. Nachdem der Raumluftstrom die Wärmetauscherflächen eines Wärmetauscheraggregates passiert hat, wird er zurück in den zu beheizenden oder zu kühlenden Raum gelenkt. Zum Zweck der Veränderung der Umwälzgeschwindigkeit der Raumluft sind in der Regel drei Geschwindigkeitsstufen für den Lüfter und damit für den vom Lüfter durchgesetzten Massenstrom vorgesehen. Die Einstellung der erforderlichen Luftumwälzung bzw. Lüftergeschwindigkeit erfolgt in Abhängigkeit von der gewünschten Heiz- oder Kühlleistung der Anordnung. Es ist selbstverständlich, daß der Betrieb der Lüfteranordnungen in den einzelnen Geschwindigkeitsstufen zu einer entsprechend gestuften Geräuschbelästigung in dem zu beheizenden bzw. zu kühlenden Raum führt. Häufig wird daher die Wahl der Lüftergeschwindigkeit in Abhängigkeit von der gerade noch als ertragbar empfundenen Geräuschbelästigung eingestellt, wobei eine den wirklichen Erfordernissen nicht gerecht werdende Beheizung bzw. Kühlung des Raumes in Kauf genommen werden muß. Aus baulichen Gründen ist es häufig auch unvermeidbar, die niedrigste Lüftergeschwindigkeit höher auszulegen, als dies für bestimmte Bedingungen der Raumtemperierung erforderlich bzw. erwünscht wäre. Zum Beispiel muß auch bei niedrigster Lüftergeschwindigkeit noch die Möglichkeit zum Anlassen der Lüftermotoren gegeben sein, wodurch die Spannungsreduzierung zum Zweck der Drehzahlverringerung der Lüftermotoren begrenzt wird. Zur Sicherstellung einer wenigstens begrenzten Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse der zu belüftenden Räume werden daher häufig Aggregate unterschiedlicher Bauart und Größe in verschiedenen Räumen eines Gebäudes installiert, was natürlich in bezug auf die Lagerhaltung und Typenvielfalt zu einer beträchtlichen Verteuerung solcher Anlagen führt.
  • Die der Erfindung zugrunde gelegte Aufgabe besteht daher in der Schaffung einer Anlage zum Heizen bzw. Kühlen der Raumluft von Gebäuderäumen, bei der die vorgenannten Mängel vermieden sind. Insbesondere soll durch die erfindungsgemäß zu schaffende Anlage auch eine gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art verbesserte Anpassungsfähigkeit an veränderliche Bedingungen gewährleistet sein.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Anlage zum Heizen bzw. Kühlen der Raumluft von Gebäuderäumen, welche mit mehreren in verschiedenen Zonen angeordneten und mit je einer Lüfteranordnung versehenen Wärmetauscheraggregaten ausgerüstet ist, deren Versorgung mit einem Wärmeübertragungsmedium, welches in Abhängigkeit von der Temperatur des Raumes, z. B. infolge Steuerung durch einen Thermostaten, beheizt oder gekühlt werden kann, vorzugsweise von einem zentralen Versorgungssystem erfolgt, an das die Wärmetauscher angeschlossen sind, wobei die Raumluft von der Lüfteranordnung jedes Wärmetauscheraggregates angesaugt und über die Wärmeübertragungsflächen des Wärmetauschers in den Raum zurückgeblasen wird. Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht darin, daß die Motoren zum Betrieb der Lüfter innerhalb einer Zone in einem geschlossenen Stromkreis elektrisch miteinander verbunden sind und daß der elektrische Stromkreis jeder Zone einen Spannungsregler zur zentralen Drehzahleinstellung bzw. -veränderung der einer Zone zugeordneten Lüftermotoren aufweist.
  • Nach dem Vorschlag der Erfindung besitzen die Lüfteranordnungen der einzelnen Wärmetauscheraggregate stufenlos regelbare Elektromotoren, welche vorzugsweise nicht von dem Benutzer desjenigen Raumes in ihrer Geschwindigkeit beeinflußt werden können, welcher von dem betreffenden Wärmetauscheraggregat beheizt bzw. gekühlt wird. Die Ansaugseite der Lüfteranordnung jedes Wärmetauscheraggregates steht mit dem zu beheizenden bzw. zu kühlenden Raum in Verbindung, so daß im Betrieb der Lüfter Raumluft aus dem zu temperierenden Gebäuderaum absaugt. Diese Raumluft wird von dem Gebläse durch das eigentliche Heiz- bzw. Kühlsystem des Wärmetauscheraggregates hindurchgeblasen und anschließend erneut dem betreffenden Gebäuderaum zugeführt. Die Lüftermotoren der verschiedenen Wärmetauscheraggregate sind vorzugsweise zonenweise miteinander verbunden, und jeder Zone ist eine Steuereinrichtung, z. B. ein Spannungsregler, zur Einstellung der Lüfterdrehzahl zugeordnet, so daß die Lüfterdrehzahl und mithin die Lüfterleistung aller in der betreffenden Zone zusammengefaßten Wärmetauscheraggregate von einer zentralen Stelle gesteuert werden. Um dennoch innerhalb der einer Zone zugeordneten Räume unterschiedliche Temperierungen vornehmen zu können, ist jedem Wärmetauscheraggregat ein Steuerventil zugeordnet, welches entweder vom Benutzer des betreffenden Raumes oder in Abhängigkeit von einem in dem Raum installierten Thermostaten derart gesteuert werden kann, daß eine mehr oder weniger große Menge beheizten oder gekühlten Wärmeübertragungsmediums dem diesem Raum zugeordneten Wärmetauscher zugeführt werden kann. Hierdurch wird bei zonenweise festgelegter Ventilatorleistung die gewünschte Raumtemperatur durch mehr oder weniger große Aufwärmung bzw. Abkühlung des über die Wärmeübertragungsflächen des Wärmetauschers geführten Raumluftstromes erreicht. Wie bereits oben ausgeführt wurde, muß bei sogenannten Zweirohrsystemen zur Steuerung der in der Zeiteinheit durch das Wärmetauscheraggregat hindurchgesetzten Menge des Wärmeübertragungsmediums ein Steuerventil vorgesehen werden, welches gleichfalls direkt vom Benutzer des Raumes oder mittels eines Thermostaten betätigt werden kann.
  • Der Vorteil der Anordnung nach der Erfindung besteht gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art darin, daß die zonenweise durch einen Stromkreis zusammengefaßten Lüfteraggregate jeweils mit der niedrigstmöglichen Drehzahl und entsprechend geringstmöglichen Geräuschentwicklung betrieben werden können und daß wegen der stufenlosen Regelbarkeit der Antriebsmotoren für die Lüfter diese Drehzahl den jeweiligen Bedingungen, z. B. der Außentemperatur, leicht angepaßt werden kann. Darüber hinaus zeichnet sich die erfindungsgemäße Anordnung durch geringe Anlagekosten und niedrige Betriebskosten aus, da einerseits die Lüfteranordnungen der verschiedenen Wärmetauscheraggregate völlig gleich ausgebildet und andererseits mit der jeweils günstigsten Betriebsdrehzahl betrieben werden können.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher beschrieben werden, ohne jedoch auf diese Ausführungsform beschränkt zu sein. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Erfindung bei einem -typischen Dreirohrsystem einer Anlage zum Heizen bzw. Kühlen der Raumluft von Gebäuderäumen angewendet. Die Erfindung kann jedoch auch, wie bereits oben ausgeführt wurde, in Verbindung mit einem Zweirohrsystem verwendet werden. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind nur zwei Zonen mit je zwei Wärmetauscheraggregaten dargestellt, es ist jedoch offensichtlich, daß sowohl beliebig viele Zonen als auch eine größere Anzahl von Heizaggregaten in jeder Zone vorgesehen sein können, wobei die Anzahl der Heizaggregate in den einzelnen Zonen selbstverständlich unterschiedlich sein kann. Die Anzahl der erforderlichen Zonen und der Wärmetauscheraggregate innerhalb einer Zone sind abhängig von den Erfordernissen des zu beheizenden bzw. zu kühlenden Gebäudes.
  • Jede Zone ist bei der in der Zeichnung dargestellten Anlage mit zwei Wärmetauscheraggregaten 10 ausgestattet. Jedes Wärmetauscheraggregat besitzt eine als Heizungs- bzw. Kühlschlange ausgebildete Wärmetauschereinheit 11 sowie einen von einem Elektromotor 13 angetriebenen Lüfter 12. Der motorisch angetriebene Lüfter 12 saugt Raumluft durch den Lufteinlaß 14 in das Wärmetauscheraggregat 10 ein und bläst diese Raumluft über die Wärmeübertragungsflächen der als Heiz- bzw. Kühlschlange ausgebildeten Wärmetauschereinheit 11, wodurch ein Wärmeübergang von dem durch die Wärmetauschereinheit hindurchgeführten Wärmeübertragungsmedium an die Raumluft erfolgt. Nachdem die Raumluft die Wärmeübertragungsflächen der Wärmeübertragungseinheit 11 passiert hat, verläßt sie durch den Luftauslaß 15 das Wärmetauscheraggregat und gelangt in den zu temperierenden Raum zurück. Die Antriebsmotoren 13 der Lüfter 12 aller in einer Zone zusammengefaßten Wärmetauscheraggregate 10 sind mittels der Zweigleitungen 21, 22 an eine elektrische Ringleitung 19, 20 angeschlossen. Jeder Zone ist ein Spannungsregler 16 zugeordnet, welcher in die Ringleitung 19, 20 eingeschaltet ist und mit Speiseleitungen 17,18 in Verbindung steht. Der Spannungsregler 16 gestattet eine stufenlose Veränderung der Spannungsbeaufschlagung aller an die Ringleitungen 19, 20 einer Zone angeschlossenen Lüftermotoren 13. Hierdurch ist eine stufenlos veränderliche Drehzahlregelung der Lüftermotoren möglich, wobei alle Lüftermotoren innerhalb einer Zone in Abhängigkeit von der Einstellung des Spannungsreglers 16 in gleicher Weise und gleichzeitig eingestellt werden. Es ist offensichtlich, daß an Stelle der Spannungsregelung vielfältige andere Maßnahmen zur gleichzeitigen Drehzahlveränderung aller in einer Zone zusammengefaßten Lüftermotoren ergriffen werden können, welche jedoch hier keiner weiteren Erörterung bedürfen, da solche Maßnahmen dem Fachmann hinlänglich bekannt sind.
  • Zur Versorgung der Wärmetauschereinheiten 11 der Wärmetauscheraggregate 10 mit gekühlten bzw. beheiztem Wärmeübertragungsmediurn stehen die Wärmetauschereinheiten 11 über unten noch näher zu beschreibende Rohrleitungen und Steuerventilanordnungen mit einer Versorgungseinrichtung in Verbindung, durch die das Wärmeübertragungsmedium vorzugsweise in einem geschlossenen Kreislauf hindurchgeführt und erwärmt bzw. gekühlt wird. Die Versorgungseinrichtung ist durch ein Kühlsystem, welches aus einem Verdichter 23, einem Kondensator 24 und einem Kühler 25 besteht, und einem Heizaggregat 37 gebildet. Der Verdichter 23 der Kühlanlage steht mit seiner Auslaßseite über eine Heißgasleitung 26 mit dem Einlaß des Kondensators 24 in Verbindung. Vom Kondensatorauslaß erstreckt sich eine Leitung 27 zu einer Drosselstelle 28, an der das im Kompressor 23 verdichtete und nach der Verdichtung dem Kondensator 24 rückgekühlte Gas eine Druckreduzierung erfährt. Von der Drosselstelle 28 führt die Leitung 29 zur Einlaßseite des Kühlers 25. Vom Kühler erstreckt sich zum Einlaß des Verdichters die den Kreislauf der Kühlanlage schließende Kaltgasleitung 30. Der Kondensator 24 der Kühlanlage ist mit einer Einlaßleitung 31 und einer Auslaßleitung 32 für die Zu- bzw. Abführung eines Kühlmediums, z. B. Wasser, ausgerüstet.
  • Der Stromkreis des gekühlten Wärmeübertragungsmediums besteht aus einer durch den Kühler 25 hindurchgeführten Sammelleitung 33, an die Steigeleitungen 34 angeschlossen sind, welche zu den Wärmetauscheraggregaten 10 der einzelnen Zonen hinführen und über Zweigleitungen 35 mit einer Seite eines Dreiwegehahnes 36 verbunden sind. Von jedem Dreiwegehahn 36 führt eine Leitung 41 zu den Wärmetauschereinheiten 11 der Aggregate 10.
  • Der Stromkreis für die erwärmte Flüssigkeit umfaßt eine Heizeinrichtung 37, z. B. einen Heizkessel, sowie eine das Wärmeübertragungsmedium an den Kessel heranführende Leitung 46 und eine Sammelleitung 38 für die Weiterleitung des Wärmeträgers nach dessen Erwärmung. An die Sammelleitung 38 sind Steigerohre 39 angeschlossen. Von den Steigeleitungen 39 führen Leitungen 40 zu dem Dreiwegehahn 36, und zwar auf der zweiten Eingangsseite desselben. Die dritte oder gemeinsame Seite jedes Dreiwegehahnes 36 ist durch eine Leitung 41 an die Wärmetauschereinheit 11 angeschlossen. Von jeder Wärmetauschereinheit 11 führt eine Leitung 42 zu einer Rückführleitung 43, welche wieder an eine Rückführsammelleitung 44 angeschlossen ist. Von der Rückführsammelleitung 44 führt eine Zweigleitung 45 zum Kühler 25, wodurch der Kreislauf für das gekühlte übertragungsmedium geschlossen wird. Der Kreislauf für den zu beheizenden Wärmeträger wird durch bereits oben erwähnte Zweigleitungen 46 geschlossen, welche sich bis zu der Eingangsseite der Heizeinrichtung 37 erstreckt.
  • Der Kessel 37 ist mit je einer Dampfeinlaßleitung 47 und einer Dampfauslaßleitung 48 versehen, um die darüberströmende Wärmeaustauschflüssigkeit zu erwärmen. Es ist offensichtlich, daß jedes beliebige Erwärmungsmedium benutzt werden kann.
  • Die Steuerung der Temperatur innerhalb eines einzelnen Raumes kann durch Thermostaten 49 erreicht werden, welche die Dreiwegehahne 36 steuern, um entweder erwärmtes oder abgekühltes Wärmeübertragungsmedium in Abhängigkeit von der in dem Raum erwünschten Temperatur zu den Wärmetauschereinheiten 11 zu führen.
  • Im Betrieb liefert der Verdichter 23 heißes Kälteträgergas zu dem Kondensator 24, in welchem dem Gas durch das durch die Leitungen 31 und 32 fließende Kühlwasser die Kompressionswärme entzogen wird. Der hierdurch wenigstens teilweise kondensierte Kälteträger fließt dann durch die Leitung 27 zu der Drosselstelle 28, an der eine starke Druckabsenkung und infolge der Expansion weitere erhebliche Temperaturabsenkung eintritt. Danach gelangt der Kälteträger zum Kühler 25, an dem nunmehr dem durch die Leitung 45 gleichfalls dem Kühler 25 zugeführten Wärmeübertragungsmedium Wärme entzogen wird, so daß das Wärmeübertragungsmedium mit erheblich verringerter Temperatur über die Leitung 33 vom Kühler 25 abströmt. Infolge des Wärmeentzuges aus dem Wärmeübertragungsmedium wird der dem Kühler 25 über die Leitung 29 zugeführte Kälteträger erwärmt und geht in gasförmigen Zustand über, bevor er über die Leitung 30 zum Verdichter 23 strömt und erneut verdichtet und dem Kreislauf der Kühlanlage zugeführt wird. Das im Kühler 23 gekühlte Wärmeübertragungsmedium strömt über die Leitung 33 vom Kühler ab und über die Leitungen 34, 35 und die Dreiwegehähne 36 zu den Wärmetauschereinheiten 11 der Aggregate 10, sofern die Thermostaten 49 die Dreiwegehähne auf Durchgang von den Leitungen 35 zu den Leitungen 41 eingestellt haben, d. h. sofern eine Kühlung der Gebäuderäume gefordert wird.
  • Die Flüssigkeit, die von der Rückführsammelleitung 44 in die Zweigleitung 46 strömt, wird auf ihrem Durchgang durch den Kessel 37 durch den durch die Leitungen 47 und 48 fließenden Dampf erwärmt. Die erwärmte Wärmeträgerflüssigkeit fließt dann durch die Sammelleitung 38, die Steigeleitungen 39 sowie die Verbindungsleitungen 40 zu der entsprechenden Anschlußseite der Dreiwegehähne 36 und durch die Wärmetauschereinheiten 11 der Aggregate 10 hindurch, sofern die Dreiwegehähne 36 in Abhängigkeit von den Temperaturbedingungen des Rahmens durch die Thermostaten 49 auf Durchgang eingestellt sind. Die Abführung des Wärmeübertragungsmediums von den Wärmetauschereinheiten 11 erfolgt durch die Leitungen 42 über die Rückführleitungen 43 und die Rückführsammelleitung 44, von der ein Teil der Wärmeträgerflüssigkeit durch die Zweigleitung 45 zum Kühler 25 und der andere Teil durch die Zweigleitung 46 zum Kessel 37 strömt, bevor nach erfolgter Kühlung am Kühler 25 bzw. am Heizkanal 37 nach erfolgter Aufheizung der Kreislauf erneut beginnt.
  • Die Spannungsregler 16 werden entweder automatisch oder von Hand und vorzugsweise zonenweise eingestellt, um die Drehzahl der Motoren 13, welche die Lüfter 12 in den verschiedenen Wärmetauscheraggregaten 10 antreiben, zu steuern. Durch die zentrale Steuerung der Lüfterdrehzahl können sie so eingestellt werden, daß sie ein den Außenbedingungen entsprechendes Raumluftvolumen umwälzen und zum Wärmeaustausch mit den Wärmetauschereinheiten 11 bringen. Zusätzlich können sie bei einer weitaus niedrigeren Drehzahl und demzufolge geringerem Geräusch betrieben werden, als es bei einzelgesteuerten Lüftern möglich wäre. Für eine Verwendung während der Nachtzeit würden sie üblicherweise auf einen sehr niedrigen Stand eingestellt werden, um die erforderliche Raumbeheizung bzw. Kühlung zu gewährleisten und dabei gleichzeitig den Geräuschpegel auf einem Mindestwert zu halten. Es ist auch leicht ersichtlich, daß sie während der Heizperiode mit einer Mindestdrehzahl betrieben werden können, und zwar wegen des größeren Temperaturunterschiedes zwischen dem Wärmeträger und der Raumluft. Die Spannungsregler 16 sind so einzustellen, daß immer eine Mindestspannung aufrechterhalten wird, welche eine Mindestdrehzahl für den Motor und den Lüfter gewährleistet.
  • Es sei darauf hingewiesen, daß die Erfindung keineswegs auf die in der Zeichnung dargestellte und oben beschriebene Ausführungsform beschränkt ist. Vielmehr sind im Rahmen der Erfindung vielfältige Abwandlungen möglich.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Anlage zum Heizen bzw. Kühlen der Raumluft von Gebäuderäumen, mit mehreren in verschiedenen Zonen angeordneten und mit je einer Lüfteranordnung versehenen Wärmetauscheraggregaten, deren Versorgung mit einem Wärmeübertragungsmedium, welches in Abhängigkeit von der Temperatur des Raumes, z. B. infolge Steuerung durch einen Thermostaten, beheizt bzw. gekühlt werden kann, vorzugsweise von einem zentralen Versorgungssystem erfolgt, an das die Wärmetauscher angeschlossen sind, wobei die Raumluft von der Lüfteranordnung jedes Wärmetauscheraggregates angesaugt und über die Wärmeübertragungsflächen des Wärmetauschers in den Raum zurückgeblasen wird, d a -durch gekennzeichnet, daß die Motoren (13) zum Antrieb der Lüfter (12) innerhalb einer Zone in einem geschlossenen Stromkreis (19, 20) elektrisch miteinander verbunden sind, und daß der elektrische Stromkreis jeder Zone einen Spannungsregler (16) zur zentralen Drehzahleinstellung bzw. -veränderung der einer Zone zugeordneten Motoren aufweist.
DE19641270770 1964-03-04 1964-03-04 Anlage zum Heizen bzw. Kuehlen der Raumluft von Gebaeuderaeumen Pending DE1270770B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19641270770 DE1270770B (de) 1964-03-04 1964-03-04 Anlage zum Heizen bzw. Kuehlen der Raumluft von Gebaeuderaeumen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19641270770 DE1270770B (de) 1964-03-04 1964-03-04 Anlage zum Heizen bzw. Kuehlen der Raumluft von Gebaeuderaeumen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1270770B true DE1270770B (de) 1968-06-20

Family

ID=5661098

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19641270770 Pending DE1270770B (de) 1964-03-04 1964-03-04 Anlage zum Heizen bzw. Kuehlen der Raumluft von Gebaeuderaeumen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1270770B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1020687A3 (de) * 1999-01-18 2002-10-30 Supellex AG Vorrichtung zum Verteilen und Mischen eines im geschlossenen Kreislauf umgewälzten Wärmeträgermediums
IT202000003386A1 (it) * 2020-02-19 2021-08-19 Aermec Spa Impianto di climatizzazione centralizzato

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1020687A3 (de) * 1999-01-18 2002-10-30 Supellex AG Vorrichtung zum Verteilen und Mischen eines im geschlossenen Kreislauf umgewälzten Wärmeträgermediums
IT202000003386A1 (it) * 2020-02-19 2021-08-19 Aermec Spa Impianto di climatizzazione centralizzato
WO2021165902A1 (en) * 2020-02-19 2021-08-26 Aermec S.P.A. Centralized air-conditioning system

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1606564B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur energierückgewinnung
DE1778989C3 (de) Anlage zum Heizen und Kühler von mehreren Räumen mit unterschiedlichem Wärmebedarf oder Kühlbedarf
DE69211012T2 (de) Klimaanlage für räume
DE2853757A1 (de) Steuersystem fuer ein kuehlsystem mit verschiedenen betriebsweisen
EP0282886B1 (de) Verfahren zum Steuern der Vorlauftemperatur einer Anlage zur Übertragung von Wärmeenergie
DE1679480A1 (de) Steuer-Vorrichtung fuer Klima-Anlagen
DE3301303C2 (de)
DE10323287A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Energierückgewinnung
DE602004012905T2 (de) Energie sparende klimaprüfkammer und betriebsverfahren
DE1454527B2 (de) Anlage zum gegebenenfalls gleichzeitig erfolgenden zonenweise beheizen und kuehlen eines mehrzonen-gebaeudes
DE3036661A1 (de) Zentrale warmwasserheizungsanlage
DE1426936B1 (de) Kuehlaggregat und dessen Steuerung
DE1270770B (de) Anlage zum Heizen bzw. Kuehlen der Raumluft von Gebaeuderaeumen
DE2731523A1 (de) Temperierungsvorrichtung fuer lueftungsluft
EP0037843A1 (de) Klimatisierungsvorrichtung für eine Vielzahl von Räumen, insbesondere Schiffsräumen
DE2712110C2 (de) Anlage zum Heizen und/oder Kühlen
DE2845298A1 (de) Modifizierte kaelte- und heizungs- anlage fuer lueftungstechnische anlagen auf schiffen
DE2442102B2 (de) Vorrichtung zum Einblasen von Luft aus einer Zufuhrleitung in einen Raum
DE2757721A1 (de) Verfahren zur temperatureinstellung von medien
DE669665C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Regeln der Temperatur und der Feuchtigkeit von Luft
DE1454653B2 (de) Klimaanlage
DE112009000657B4 (de) Verfahren zum Betrieb eines Kühlgeräts sowie Kühlgerät zum Durchführen eines solchen Verfahrens
CH437705A (de) Luftkonditionierungseinrichtung
DE3022931A1 (de) Heizanlage zur ausnutzung der abwaerme von viehstaellen
DE9414055U1 (de) Zentralheizsystem für Gebäude