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DE1270582B - Vorrichtung zum Schuetteln metallurgischer Gefaesse, insbesondere Giesspfannen - Google Patents

Vorrichtung zum Schuetteln metallurgischer Gefaesse, insbesondere Giesspfannen

Info

Publication number
DE1270582B
DE1270582B DEP1270A DE1270582A DE1270582B DE 1270582 B DE1270582 B DE 1270582B DE P1270 A DEP1270 A DE P1270A DE 1270582 A DE1270582 A DE 1270582A DE 1270582 B DE1270582 B DE 1270582B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cup
ring
drive
frame
vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1270A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Hofmeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DEP1270A priority Critical patent/DE1270582B/de
Publication of DE1270582B publication Critical patent/DE1270582B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D27/00Stirring devices for molten material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/04Removing impurities by adding a treating agent
    • C21C7/064Dephosphorising; Desulfurising
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H23/00Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings
    • F16H23/04Wobble-plate gearings; Oblique-crank gearings with non-rotary wobble-members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D2003/0034Means for moving, conveying, transporting the charge in the furnace or in the charging facilities
    • F27D2003/0038Means for moving, conveying, transporting the charge in the furnace or in the charging facilities comprising shakers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D2003/0085Movement of the container or support of the charge in the furnace or in the charging facilities
    • F27D2003/0087Rotation about a vertical axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schütteln metallurgischer Gefäße, insbesondere Gießpfannen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schütteln metallurgischer Gefäße, insbesondere Gießpfannen, für die Behandlung von Metallschmelzen, insbesondere Stahlschmelzen.
  • Um in Gießpfannen Entschwefelungen oder ähnliche metallurgische Reaktionen vorteilhafter durchführen zu können, hat man die Pfannen in verschiedenen Weisen gedreht und geschwenkt. Hierfür sind entsprechende Vorrichtungen erforderlich.
  • Metallurgische Reaktionen können grundsätzlich in einem rotierenden Gefäß, das aufrecht steht, beschleunigt werden. Das Gefäß wird dabei an Kopf und Fuß in einem Drehlager bzw. einem Spurlager gehalten (deutsche Patentschrift 174 777). Die Wirkung beschränkt sich auf die durch Zentrifugalkräfte hervorgerufene Mischung.
  • An Stelle von Dreh- und Spurlagern am Mündungsbereich bzw. am Gefäßboden ist es auch bekannt (österreichische Patentschrift 19 370), das Gefäß mittels Kippzapfen in einer Gabel aufzuhängen, die unterhalb des Gefäßbodens selber an einer Säule Dreh- und Spurlager aufweist. Während des Drehens der Säule wird das Gefäß zur Gabel festgestellt. Die Mischwirkung beruht hauptsächlich auf der Ausbildung des Rotations-Paraboloids. Säule und Gabel mit Gefäß des vorbekannten Gegenstandes können auch mit ihrer Drehachse horizontal gelegt werden (deutsche Patentschrift 898 814). Auch dabei ist das Gefäß feststellbar. Die Mischwirkung ist durch eine mehr ovale Gefäßform gegeben, wobei das Ausmauerungsfutter entsprechend stark beansprucht ist.
  • Eine weitere bekannte Möglichkeit der Durchmischung des Gefäßinhaltes ist nach der deutschen Auslegeschrift 1030 037 in einem Gefäß gegeben, das mit seiner Hauptachse exzentrisch zur Achse eines horizontalen Drehtellers aufgesetzt in Umdrehung versetzbar ist. Bei größeren Gefäßen ist jedoch die auftretende Zentrifugalkraft für die Drehlager und die übrigen Vorrichtungsteile schädlich. Ab einer bestimmten Schmelzenmenge kann deshalb die Mischwirkung nicht mehr gesteigert werden. Die Gefahr eines. Gefäßbruches ist beträchtlich.
  • Für sehr große Pfannen, etwa von 80 t, 100 t und mehr Fassungsvermögen, sind die bekannten Vorrichtungen zur Gefäßlagerung wegen der großen Massenkräfte ungeeignet. Eine Verbesserung der Mischwirkung ist ebenfalls erforderlich. Die hierbei auftretenden Schwingungen erfordern besondere Vorrichtungen zur Aufnahme erhöhter Stützkräfte.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg, durch den man mit erträglichem Kostenaufwand eine gute Lagerung der zu rüttelnden Gefäße erzielt und eine besonders gute Durchmischung bewirkt, indem ein überschlagen einer umlaufenden Welle und somit eine intensive Berührung mit der Reaktionsschicht stattfindet. Trotzdem bleiben die Massenkräfte in Grenzen und können auf kürzerem Weg über eine stabile Vorrichtung in das Fundament geleitet werden. Die Vereinigung aller Vorteile besteht erfindungsgemäß in der Lösung, daß ein das Gefäß aufnehmendes kelchförmiges Gerüst vorgesehen ist, das unterhalb seines Schwerpunktes von einem eine Dreh- und Taumelbewegung ermöglichenden Stützlager getragen wird, das eine Bewegung des Behandlungsgefäßes in der Weise zuläßt, daß die gemeinsame Mittelachse von Gefäß und Schüttelgerüst einen Kegelmantel beschreiben kann.
  • Eine zweckmäßige Ausführung des kelchförmigen Gerüstes besteht nach der weiteren Erfindung darin, daß dieses aus einer oberen Gabel oder einem Korb zur Aufnahme des Gefäßes und einem anschließenden zylindrischen, an seinem Unterende im Stützlager gehaltenen Stiel gebildet ist. Insofern wird erreicht, daß die Masse des Gerüstes klein gehalten werden kann.
  • Nach der weiteren Erfindung ist nunmehr vorgesehen, daß das kelchförmige Gerüst für den Einsatz von Gießpfannen mit mehr als 2 Stützpunkten mit einem oberen Ring versehen ist, auf den sich die Pratzen des Gefäßes abstützen. Es sind damit die Voraussetzungen geschaffen, die Auflagerkräfte an den Pratzen der Gießpfanne günstig aufzunehmen.
  • Eine noch leichtere Bauweise der Vorrichtung kann dadurch erzielt werden, daß das kelchförmige Gerüst aus einem oberen Tragring gebildet ist, der über eine aus Platten, Stäben. od. dgl. bestehende Zwischenkonstruktion mit: dem. Spurlager verbunden ist.
  • Zur Aufnahme von großen Stützkräften ist die Vorrichtung nunmehr nach einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung derart ausgestattet, daß als Führungsmittel zur Erzeugung der Kegelmantelbewegung des kelchförmigen Gerüstes und zugleich zur Aufnahme der Kräfte in horizontaler Ebene ein feststehender waagerechter Ring dient; in dem das Gerüst abrollt oder sich abwälzt.
  • Eine direkte Einleitung der Stützkräfte in das Fundament der Anlage ist dadurch möglich, daß nach einer weiteren erfinderischen Maßnahme der feststehende--Ring in Höhe des Hüttenflurs angeordnet ist und daß das Spurlager unterhalb des Hüttenflurs liegt.
  • Eine weitere zur Erfindung gehörende Maßnahme, die ein geschütztes Unterbringen des Antriebes zum Gegenstand hat, besteht vorteilhafterweise darin, daß der feststehend unterhalb des Hüttenflurs angeordnete Antrieb an dem - kelchförmigen Gerüst angreift und über axial nachgiebige, die Kegehnantelbewegung des Gerüstes zulassende Mittel, wie Federn, elastische Kupplungen, mit diesem verbunden ist. Ein solcher Antrieb dient dem Zweck, durch die übertragung von -Einzelkräften am- Umfang -des kelchförmigen Gerüstes die Kegelmantel-Bewegung zu erzeugen.
  • Nach der weiteren Erfindung kann die Antriebsbewegung derart günstig auf das kelchförmige Gerüst übertragen werden, daß das mit dem Zylinderstiel ausgestattete Kelchgerüst von einem Ring umschlossen ist, der mit der Kurbelstange eines Kurbelantriebes verbunden ist und auf den Stiel eine kreisende Bewegung überträgt. _ _ - Hierzu ist es vorteilhaft, daß das mit einem Zylinderstiäl- ausgestattete - Kelchgerüst von einem Ring umschlossen ist, dem von mehreren synchron rotierenden Kurbeln eine kreisende Bewegung übertragen wird. Dieser Antrieb dient also zur Erzeugung einer kontinuierlichen Drehbewegung, so daß die Kelchgerüst Achse mit gleichbleibender` Geschwindigkeit auf dem Kegelmantel rotiert.
  • Zur Beseitigung dennoch auftretender Schwingungen ist es zweckmäßig; daß zwischen den Kurbeln und dem Ring federnde Zwischenstücke eingeschaltet sind.
  • Für den- A_ ntrieb gibt es noch eine- weitere günstige Möglichkeit derart, daß die Antriebsvorrichtung als formschlüssiges Getriebe ausgebildet ist und dem Kelchgerüst eine rotierende Bewegung Überträgt.-Bei schweren metallurgischen Gefäßen, die bewegt werden müssen, ist- es zweckmäßig, eine klare Trennung zwischen Gewichtslagerung und Antriebsübertragung durchzuführen. Deshalb ist nach der weiteren Erfindung vorgesehen, daß der Drehantrieb aus einem dem Antriebsmotor -nachgeschalteten Untersetzungsgetriebe besteht und auf eine vertikale, durch das mit einer Mittelöffnung versehene Spurlager hindurchgeführte Antriebswelle wirkt, die an ihren beiden Enden mit dem Kelchgerüst und dem Antriebszahnrad raumbeweglich bzw. mittels Bögenzahnkupplungen gekuppelt ist.
  • Schließlich ist es auch günstig, zur übertragung von Beschleunigungs- bzw: Bremskräften die senkrechte Antriebswelle als Drehstabfeder auszubilden, um beim Anfahren bzw. Abbremsen ein allmähliches Steigern der Kräfte ohne Brach von Anlagenteilen durchführen zu können. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung schematisch dargestellt und im folgenden näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt eine Seitenansicht des gesamten Kelchgerüstes; F i g. 2 gibt eine Draufsicht dazu wieder; F i g. 3 und 4 zeigen andere Ausführungsformen des Antriebes.
  • Das Gefäß 1 ist mit seinen Pratzen 2 in das Gerüst 3 gesetzt, an dessen Unterende der Stiel 4 angeordnet ist. Der Stiel 4 läuft in eine kugelkalottenförmige Fläche 5 aus, die in einem entsprechenden Stützlager 6 gelagert ist. Das kelchförmige Gerüst 3 ist an der Außenseite mit einem Ring 7 versehen, mit dem es sich an einer Seite auf einen Ring 8 abstützt, der die von ihm aufgenommenen waagerechten Kräfte über die Böcke 9 auf den Hüttenflur 10 überträgt.
  • Drei feststehende Kurbeln 11 treiben über die Kurbelstange 12 einen Ring 13 an, in welchem der Stiel 4 gehalten ist. Die Kurbeln 11 und die entsprechenden Antriebsaggregate, z. B. Elektromotoren mit einem Getriebe, sind feststehend angebracht, während der Stiel 4 beim Antrieb durch die Kurbelstangen 12 eine Kreisbahn beschreibt. Da sich beim Abwälzen des Ringes 7 auf dem Ring 8 zugleich eine Drehung des Kelchgerüstes 3 um seine Mittelachse 14 ergibt; ist ein entsprechendes Lager vorgesehen, das als Ring 13 ausgebildet ist.
  • Sämtliche senkrechten Kräfte werden durch das Stützlager 6 aufgenommen. Die waagerechten Kräfte werden in der Nähe ihrer Entstehung, etwa in Höhe des Schwerpunktes des bewegten, aus Gießpfanne und Kelchgerüst bestehenden Systems vom Ring 8 aufgenommen und gleich in den Hüttenflur übergeleitet. Der Ring 8 und das Stützlager 6 können durch die bei 15 angedeutete Konstruktion miteinander in Verbindung stehen.
  • Die Ringe 7 und 8 liegen selbst bei hohen Belastungen mit relativ geringen Flächenpressungen gegeneinander, da sie gleichsinnige Wölbungen aufweisen und wenig differierende Durchmesser haben.
  • Statt die üblichen Pfannenzapfen zum Einsetzen in das Kelchgerüst 3 zu benutzen, kann man die Pfanne auch mit besonderen Zapfen ausrüsten.
  • Der Antrieb kann statt durch die dargestellten symmetrisch zum Stiel 4 liegenden Kurbelstangen 12 auch durch ein Kurbelpaar etwa nach F i g. 3 erfolgen, bei dem die Kurbeln 18 durch eine Koppelstange 19 verbunden sind, durch deren als Auge 20 ausgebildetes Kopfende der Stiel 4 hindurchgeführt ist.
  • Hier sowie bei dem Kurbelantrieb nach F i g. 2. wird zweckmäßig in den Antrieb; etwa in die Kurbelstange 12, durch Einschaltung von Federn od. dgl. eine gewisse Nachgiebigkeit bzw. Anpassungsfähigkeit gelegt, damit bei Differenzen zwischen der von den Kurbeln aufgeprägten Kreisbahn und der durch die beiden Ringe 7 und 8 bestimmten Kreisbahn keine Zwängungen oder gar Brüche auftreten.
  • F i g. 4 zeigt einen anderen Aufbau des Stiels 4 mit einem anderen Antrieb.
  • Das Gefäß 1 mit den Zapfen 2 ist in diesem Fall mit- Pratzen 1 a versehen, mit denen es sich auf einen Ring 3 a des Kelchgerüstes 3 absetzt. Das Kelchgerüst 3 ist wiederum mit einem Laufring 7 versehen, der sich auf dem feststehenden Ring 8 abwälzt.
  • Im dargestellten Beispiel sind die Ringe 7 und 8 aus einem Eisenbahnschienenprofil gebildet. Von dem Ring 3 a führen zwei oder mehr Streben 25 zu der unteren Stielfläche 5, die sich wiederum auf das Stützlager 6 abstützt. Der Antrieb ist in diesem Fall unter dem Stützlager 6 aufgebaut und besteht aus dem Motor 26, einer Rutschkupplung 27, die insbesondere eine Induktionskupplung sein kann, aber auch als hydraulische oder mechanische Rutschkupplung ausgeführt sein kann.
  • Die Motorwelle treibt auf ein Schneckengetriebe 28, auf dessen Schneckenradwelle das Ritzel 29 sitzt, welches mit dem Rad 30 kämmt. Im Innern dieses Rades ist eine Zahnkupplung 31 angebracht, die am Ende einer langen Welle 32 sitzt, deren oberes Ende ebenfalls durch eine Zahnkupplung 33 mit einem Querholm oder Bogen 34 zwischen den Streben 25 verbunden ist.
  • Das Gewicht des Stützpendels samt Inhalt wird auch bei dieser Ausführung vom Stützlager 5, 6 aufgenommen. Die seitlichen Kräfte werden vom Ring 7 in den Ring 8 geleitet. Das Drehmoment wird von der Welle 32 durch die Mitte des durchbohrten Stützlagers 5, 6 hindurch auf den Stiel 4 geleitet, wobei die Zahnkupplungen 31 und 33 ähnlich wie ein kardanisches Gelenk wirken, so daß von dem fest, in üblicher Weise gelagerten Zahnrad 30 über die kardanartigen Gelenke 31 und 33 das Drehmoment in den Stiel 4 geleitet werden kann, ohne daß Unzuträglichkeiten auftreten, die anderenfalls daraus resultieren würden, daß der Stiel 4 im Stützlager 5, 6 schwingt, die Welle 32 dagegen um die Kupplung 31 bzw. die Mitte des Zahnrades 30.
  • Die in F i g. 4 dargestellte Ausführung hat den Vorteil, daß der Antrieb weitgehend in üblicher Weise ausgeführt und weitgehend gekapselt werden kann. Außerdem kann die Welle 32 nach Art einer Drehstabfedernng ausgebildet werden, so daß eine gewisse Drehelastizität im Antrieb vorhanden ist, welche sich namentlich beim Anlaufen vorteilhaft auswirkt. Der Antrieb ist in einer besonderen Kammer 35 untergebracht, die nach oben durch entsprechende Abschirmbleche 36 und sonstige Dichtungen geschützt werden kann und die beliebig von der Seite oder von oben her zugänglich ist.
  • Bei der in F i g. 4 dargestellten Bauart ist die Größe des Getriebes nicht mehr durch den Durchmesser des Stieles 4 bestimmt, vielmehr entfällt der Stiel gänzlich und wird durch die Streben 25 ersetzt, und die Welle 32 kann je nach Lage des Falles als drehfeste oder drehfedernde Welle ausgebildet sein.
  • Setzt man das Gefäß 1 mit den dargestellten Pratzen 1 a auf den Ring 3 a ab, so wird die Last auf den gesamten Umfang des Ringes 3 a verteilt. Sie kann sich beispielsweise an 3 Stellen abstützen und dann durch 3 Streben 25 zum Spurlager 5, 6 geleitet werden. Es können auch mehrere Abstützstellen zur noch gleichmäßigeren Verteilung der Last benutzt werden, wobei gegebenenfalls etwas federnde Elemente zwischengeschaltet werden können, um ein möglichst gleichmäßiges Tragen aller Absetzpunkte und der entsprechenden Streben 25 zu erreichen.
  • Damit für jeden Füllungszustand und für jede chemische und physikalische Beschaffenheit der im Gefäß 1 zu behandelnden metallurgischen Schmelzen die richtige Drehzahl gewählt werden kann, wird der Antrieb zweckmäßig regelbar gemacht, z. B. indem man ein regulierbares Antriebsaggregat, etwa einen Leonard-Satz, benutzt. Der Einbau einer Rutschkupplung, insbesondere einer Induktionskupplung, ist zweckmäßig, weil diese allmähliches Anfahren gestattet und auch kleine Unregelmäßigkeiten überbrückt, welche etwa durch Abweichungen der Ringe 7, 8 von der Kreisform durch Schlupf od. dgl. entstehen können.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Schütteln metallurgischer Gefäße; insbesondere Gießpfannen, für die Behandlung von Metallschmelzen, insbesondere Stahlschmelzen, gekennzeichnet durch ein das Gefäß (1) aufnehmendes kelchförmiges Gerüst (3), das unterhalb seines Schwerpunktes von einem eine Dreh- und Taumelbewegung ermöglichenden Stützlager (6) getragen wird, das eine Bewegung des Behandlungsgefäßes in der Weise zuläßt, daß die gemeinsame Mittelachse von Gefäß (1) und Schüttelgerüst (3) einen Kegelmantel beschreiben kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das kelchförmige Gerüst (3) aus einer oberen Gabel oder einem Korb zur Aufnahme des Gefäßes (1) und einem anschließenden zylindrischen, an seinem Unterende im Stützlager (5, 6) gehaltenen Stiel (4) gebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kelchförmige Gerüst (3, 4 bzw. 3 a, 25, 34) für den Einsatz von Gießpfannen mit mehr als zwei Stützpunkten mit einem oberen Ring (3a)' versehen ist, auf den sich die Pratzen (1 a) des Gefäßes (1) abstützen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kelchförmige Gerüst aus einem oberen Tragring (3 a) gebildet ist, der über eine aus Platten (34), Stäben (25) od. dgl. bestehende Zwischenkonstruktion mit dem Spurlager (6) verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsmittel zur Erzeugung der Kegelmantelbewegung des kelchförmigen Gerüstes (3, 4 bzw. 3a, 25, 34) und zugleich zur Aufnahme der Kräfte in horizontaler Ebene ein feststehender waagerechter Ring (8) dient, in dem das Gerüst abrollt oder sich abwälzt.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Ring (8) in Höhe des Hüttenffurs (10) angeordnet ist und daß das Spurlager (5, 6) unterhalb des Hüttenflurs (10) liegt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehend unterhalb des Hüttenflurs angeordnete Antrieb an dem kelchförmigen Gerüst (3, 4 bzw. 3 a, 25, 34) angreift und über axial nachgiebige, die Kegelmantelbewegung des Gerüstes zulassende Mittel, wie Federn, elastische Kupplungen (12, 19), mit diesem verbunden ist. B.
  8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Stiel (4) ausgestattete Kelchgerüst (3) von einem Ring (13) umschlossen ist, der mit der Kurbelstange (19) eines Kurbelantriebes (18) verbunden ist und auf den Stiel (4) eine kreisende Bewegung überträgt.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem Stiel (4) ausgestattete Kelchgeräst von einem Ring (13) umschlossen ist, dem von mehreren synchron rotierenden Kurbeln (11) eine kreisende Bewegung übertragen wird.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kurbeln (11) und dem Ring (13) federnde Zwischenstücke (12) eingeschaltet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung als formschlüssiges Getriebe ausgebildet ist und dem Kelchgerüst (3, 4 bzw. 3 a, 25, 34) eine rotierende Bewegung überträgt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb aus einem dem Antriebsmotor (26) nachgeschalteten übersetzungsgetriebe (28, 29, 30) besteht und auf eine vertikale, durch das mit einer Mittelöffnung versehene Spurlager (5, 6) hindurchgeführte Antriebswelle (32) treibt, die an ihren beiden Enden mit dem Kelchgerüst (34) und dem Antriebszahnrad (30) raumbeweglich bzw. mittels Bogenzahnkupplungen (31) gekuppelt ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Antriebswelle (32) als Drehstabfeder ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 174 777; deutsche Auslegeschrift Nr. 1030 037; österreichische Patentschrift Nr. 19 370:
DEP1270A 1962-01-27 1962-01-27 Vorrichtung zum Schuetteln metallurgischer Gefaesse, insbesondere Giesspfannen Pending DE1270582B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE174777C (de) *
AT19370B (de) * 1902-12-20 1905-02-25 Karl Koller
DE1030037B (de) * 1955-06-15 1958-05-14 Stora Kopparbergs Bergslags Ab Verfahren zur Durchfuehrung von metallurgischen Reaktionen

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