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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stapelachse für Plattenwechsler
Stapelachse für Plattenwechsler, die an einem Plattenteller drehfest angebracht
ist, bei welcher in dem unteren Teil der Stapelachse radial bewegbare, sich gegen
die Innenseite der Plattenmittellöcher der im Abspielstapel liegenden Schallplatten
legende Mitnahmemittel vorhanden sind, die über ein Steuergestänge zwangläufig so
verstellt werden, daß sie bei dem Abfall einer Schallplatte in das Innere der Stapelachse
zurückgezogen werden.
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Bei einem herkömmlichen Plattenwechsler werden eine Vielzahl von Platten
am oberen Ende einer mittleren Achse getragen, und diese Platten werden einzeln
auf einen Plattenteller zum Abspielen freigegeben. Der Durchmesser der Stapelachse
ist ewas geringer als der Durchmesser der Bohrung in den Platten und dient dazu,
die Platten auf dem Plattenteller in zentrierter Lage zu halten, während sich die
Platten mit dem Plattenteller um die Stapelachse drehen. Bei herkömmlichen Plattenwechslern
wird die in Abspiellage auf dem Plattenteller befindliche -Schallplatte nur infolge
ihrer Reibungsberührung mit dem sich drehenden Plattenteller gedreht. Wenn infolgedessen
eine Vielzahl von Platten auf dem Plattenteller gestapelt ist und die oberste Platte
abgespielt werden soll, wird diese Platte nur mittels der Reibungsberührung zwischen
den zahlreichen in dem Abspielstapel aufgestapelten Platten gedreht.
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Dabei besteht eine Neigung für die Platten, relativ zueinander zu
gleiten, und wenn derartiger Schlupf eintritt, wird natürlich die oberste abzuspielende
Platte nicht in der vorgesehenen Geschwindigkeit, d. h. in der Geschwindigkeit des
Plattentellers, gedreht. Wird weiterhin ein Plattenwechsler verwendet, bei dem die
Stapelachse gegenüber der Vertikalen geneigt ist, z. B. etwa 13° gegen die Vertikale,
so wird verständlich sein, daß der Abspielstapel auf dem Plattenteller beträchtlich
mehr Schlupf gegenüber dem Plattenteller aufweist, da die Schwerkraft auf den Platten
nicht länger hauptsächlich in Richtung des Plattentellers wirkt. Dementsprechend
ist es bekannt, einen Mechanismus vorzusehen, der den auf dem Plattenteller angeordneten
Plattenstapel mit diesem fest kuppelt.
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Ein Plattenarretierungsmechanismus der bisher bekannten Art besteht
aus einem Element, das in der Gegend des Plattentellers in dem Achskörper angeordnet°ist,
wenn es zurückgezogen ist, und im wesentlichen radial aus einer Seite des Achskörpers
nach außen bewegt wird, um den Bohrungsrand der Platten auf dem Plattenteller zu
erfassen und diese Platten seitlich gegen die gegenüberliegende Seite des Achskörpers
zu ziehen. Mit anderen Worten, das Festhalten der Schallplatten währennd des Abspiels
wird bewirkt durch zeitweiliges Vergrößern des Durchmessers des Achskörpers, so
daß er sich fest gegen die Bohrungsränder der Platten anlegt. Es hat sich herausgestellt,
daß sich die Platten auf einem Plattenteller mit größerer Zuverlässigkeit und mit
geringerem Verschleiß an den Plattenbohrungen gemeinsam mit dem Plattenteller drehen,
wenn eine zusätzliche Kraft auf die oberste Platte etwa in Richtung des Plattentellers
ausgeübt wird. Wenn sie in Verbindung mit einem geneigten Plattenwechsler verwendet
wird, ersetzt diese zugefügte Kraft die Schwerkraft, die infolge der Ausrichtung
des Plattenwechslers beträchtlich verringert ist. Solche Plattenwechsler sind bekannt,
bei denen ein Gewichtsteller den Vorratsstapel belastet.
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Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine drehbare
Stapelachse mit einem solchen verbesserten Mechanismus zum Erfassen und Halten einer
Platte in Abspiellage auf dem Plattenteller zu schaffen, und zwar bei einem geringsten
Aufwand an Bauteilen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch
gelöst, daß die Mitnahmemittel wenigstens eine Stufe, die übergreifend an der Kante
des Mittelloches der obersten in Abspiellage auf dem Plattenteller befindlichen
Schallplatte anliegen und die Platte oder die Platten derart gegen den Plattenteller
festhalten kann, daß sich die oberste Platte im Gleichlauf mit dem Plattenteller
dreht, und Steuermittel aufweisen, die die Mitnahmemittel axial zur Stapelachse
vom Plattenteller fortbewegen und auch die Stufe in den Stapelachskörper zurückziehen,
wenn es erwünscht ist, eine Schallplatte von dem Abspielstapel an den Plattenteller
zum Abspielen freizugeben.
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Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil, daß unabhängig von der Lage
des Plattentellers ständig eine sichere Anlage der abzuspielenden Schallplatte an
dem unter ihr befindlichen Plattenstapel bzw. an dem Plattenteller und somit ein
Abspielen mit der vorgesehenen Geschwindigkeit gewährleistet ist.
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Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. Darin zeigt F i g. 1 eine teilweise
abgebrochene und teilweise geschnittene Ansicht, die eine geneigte Stapelachse für
Plattenwechsler mit Plattenhaltemitteln zeigt, die gemäß der vorliegenden Erfindung
konstruiert sind, F i g. 2 eine Einzelansicht eines Plattenhalteelementes, das ein
Teil der Stapelachse gemäß F i g. 1 darstellt, F i g. 3 eine teilweise weggebrochene
und teilweise geschnittene vergrößerte Teilansicht, die das untere Ende der Achse
gemäß F i g. 1 und das Plattenhalteelement in wirksamer Lage darstellt, in der es
auf eine Platte in Abspiellage wirkt und sie gegen den Plattenteller preßt, F i
g. 4 einen Teilquerschnitt etwa entlang der Linie 4-4 in F i g. 3, F i g. 5 eine
teilweise weggebrochene und teilweise geschnittene Ansicht einer anderen Ausführungsform
der Erfindung, die eine Stapelachse für einen Plattenwechsler mit einem Paar Plattenhalteelementen
aufweist, die von entgegengesetzten Seiten des Achskörpers hervorstehen, um die
oberste einer Vielzahl von Platten auf dem Plattenteller zu erfassen, F i g. 6 eine
der F i g. 1 ähnliche Ansicht, die das Paar Plattenhalteelemente zeigt, die wirksam
angeordnet sind, um eine Platte in Abspiellage zu erfassen und sie gegen den Plattenteller
zu pressen, F i g. 7 eine vergrößerte, teilweise geschnittene Teilansicht, die das
untere Ende der Achse gemäß F i g. 6 zeigt, wobei das Paar von Plattenhalteelementen
in ausgezogenen Linien in wirksamer Plattenhaltelage gezeigt ist, die sie einnehmen,
wenn drei Platten auf dem Plattenteller angeordnet sind, und in Strichpunktlinien
in der wirksamen Plattenhaltelage; die sie einnehmen, wenn eine einzige Platte auf
dem Plattenteller angeordnet ist, und F i g. 8 einen Querschnitt im wesentlichen
entlang der Linie 8-8 in F i g. 7.
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Bevor die vorliegende Erfindung im einzelnen beschrieben wird, sollte
verständlich sein, daß der Plattenhaltemechanismus der Erfindung mit Vorteil in
Verbindung mit fast jeder Stapelachse für Plattenwechsler der Art verwendet werden
kann, die sich mit dem Plattenteller dreht, und daß daher seine Anwendung nicht
auf einen Plattenwechsler mit geneigtem Plattenteller beschränkt ist. Andererseits
wird der Plattenhaltemechanismus der Erfindung hier in Verbindung mit einer Stapelachse
für einen Plattenwechsler beschrieben, die unter einem Winkel von etwa 13° zur Horizontalen
geneigt ist, da ein derartiger Haltemechanismus offensichtlich eine besondere nützliche
Anwendung darstellt, da die Schwerkraft der Platten nur eine sehr geringe Wirkung
beim Belasten einer Platte in Abspiellage gegen den Plattenteller aufweist.
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Die F i g. 1 bis 4 zeigen eine Stapelachse 20, die fest mit einem
Plattenteller 22 zur gemeinsamen Drehung mit diesem verbunden ist. Die Achse 20
hat einen Nabenabschnitt 24 mit vergrößertem Durchmesser an ihrem unteren
Ende, der in eine mittlere Bohrung 26 in dem Plattenteller 22 hineinpaßt, und ein
Flansch 28 an der Achse ist angeschraubt oder anderweitig an dem Plattenteller angebracht,
um die Achse daran zu befestigen. In der beschriebenen Ausführung erstreckt sich
die Achse 20 senkrecht zum Plattenteller 22 und unter einem Winkel von 13° zur Horizontalen,
und die Achse weist einen Achskörper 30 mit einer Verlängerung 31 mit verringertem
Durchmesser am oberen Ende auf, das mit einer Hülse 32 abgedeckt ist. Das untere
Ende der Achsverlängerung 32 bildet eine Ringschulter 34, und die Verlängerung weist
ein Plattenablageelement zum Halten einer Vielzahl von abzuspielenden Platten auf.
Das heißt, ein Stapel von abzuspielenden Platten kann auf die Verlängerung 32 aufgesetzt
werden, so daß er gegen die Ringschulter 34 anliegt, und ein Stabilisierungselement
(nicht gezeigt) kann verwendet werden, das sich nach unten auf die oberste Platte
in dem Stapel auflegt, um die Platten gegen die Schulter 34 zu pressen und die Platten
auch zu stabilisieren. Es sollte bemerkt werden, daß Ausdrücke, wie z. B. »oberer«,
»unterer«, »nach oben« und »nach unten« und Bezeichnungen ähnlicher Art hier verwendet
werden, als wenn die Achse vertikal angeordnet wäre, und daher bedeutet »nach oben«
von dem Plattenteller fort, und »nach unten« bedeutet gegen den Plattenteller.
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Der Achskörper 30 weist im allgemeinen ein hohles zylindrisches Element
mit einem Längsschnitt 36 auf, das sich über dessen gesamte Länge erstreckt. Ein
Plattenhalteelement 38 ist innerhalb des Achskörpers 30 in dem Schlitz 36 angeordnet,
und das Halteelement ist zwischen einer zurückgezogenen Lage gemäß F i g. 1 und
eine ausgefahrenen Lage gemäß F i g. 3 beweglich. Das Plattenelement 38 ist im wesentlichen
flach und weist einen im wesentlichen längsgerichteten Schlitz 40 darin auf. Das
untere Ende des Schlitzes 40 schließt eine geneigte Kurvenfläche 42 und einen äußeren
unteren Endabschnitt 44 von verringerter Weite ein. Eine Seite des Halteelementes
38 besteht aus einer flachen Oberfläche 46, die an ihrem unteren Ende in einer Plattenberührungsstufe
48 ausläuft, und das untere Ende des Halteelementes weist einen Finger 50 auf, der
mit einem Betätigungselement in einer später zu beschreibenden Weise zusammenarbeitet.
Das obere Ende des Halteelementes 38 weist einen relativ langen Finger 52 auf, der
während eines Plattenwechseltaktes die unterste der Platten auf der Ablageverlängerung
32 über die Schulter 34 hebt, um zu ermöglichen, daß die Platte entlang des Achskörpexs
nach unten auf den Plattenteller zum Abspielen fällt.
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Das Plattenhalteelement 38 ist innerhalb des Achskörpers 30 in dem
Längsschlitz 36 angeordnet, und ein Querstift 54 ist auf dem Achskörper fest angebracht,
so
daß er durch den Schlitz 40 hindurchgeht und dadurch das Halteelement führt. Eine
Druckfeder 56 ist innerhalb des Achskörpers 30 zwischen einem Rand 58 an dem Halteelement
38 und einer oberen Endwand 60 des Achskörpers angeordnet.
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Ein Lappen 62 steht nach oben von dem Rand 58 hervor und wird von
dem unteren Ende der Druckfeder 56 umfaßt. Auf diese Weise preßt die Feder 56 das
Halteelement 58 nach unten gegen den Plattenteller 22, und zusätzlich arbeitet der
Lappen 62 mit dem unteren Ende der Feder zusammen, um das obere Ende des Halteelementes
seitlich festzuhalten und zu verhindern, daß es aus der Achse herausfällt. Eine
zweite Feder 64 hat einen Arm 65, der in der Seite des Halteelementes 38 in der
Nähe von dessen unterem Ende fest angeordnet ist, und ein zweiter Federarm 66 liegt
an der Innenwand 68 der Achse an, um das untere Ende des Halteelementes radial aus
dem Achskörper 30 herauszupressen. Ein Betätigungselement 70 ist in dem unteren
Ende des Achskörpers 30 angeordnet und nach oben und nach unten darin axial beweglich.
Das Betätigungselement hat einen Schubabschnitt 72 an seinem oberen Ende, der an
dem unteren Finger 50 des Halteelementes 38 anliegt.
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Die Arbeitsweise der in den F i g.1 bis 4 gezeigten Stapelachse wird
jetzt beschrieben. Das Betätigungselement 70 ist in normaler Ruhelage in F i g.
3 gezeigt, in der es sich am unteren Ende seines axialen Hubes befindet. Eine einzige
Platte R ist in Abspiellage auf dem Plattenteller 22 gezeigt, und die Platte wird
durch das Plattenhalteelement 38 gegen den Plattenteller gepreßt. Das Untere Ende
des Plattenhalteelementes 38 wird in seiner radial ausgefahrenen Lage durch die
Feder 64 gehalten, so daß es durch den Schlitz 36 hervorsteht und sich aus dem Achskörper
30 seitlich nach außen erstreckt und dadurch die Plattenberührungsstufe 48 freilegt,
die den Randabschnitt der Bohrung der Platte R berührt. Außerdem drückt die Druckfeder
56 nach unten auf das Halteelement 38, um die Stufe 48 zu veranlassen, sich gegen
die Oberseite der Platte R in der Nähe ihres Bohrungsrandes anzulegen und die Platte
gegen den Plattenteller zu pressen. Das Halteelement 38 übt auf diese Weise eine
Kraft auf die Platte in Richtung auf den Plattenteller aus, um sicherzustellen,
daß sich die Platte gemeinsam mit demPlattenteller während eines Abspielvorganges
dreht.
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Zu Beginn eines Plattenwechseltaktes, wenn es erwünscht ist, eine
weitere Platte auf den Plattenteller zum Abspielen zu bringen, wird das Betätigungselement
70 aus der Lage gemäß F i g. 3 in die Lage gemäß F i g. 1 nach oben bewegt,
und infolge seiner Berührung mit dem Finger 50 des Plattenhalteelementes
38 hebt das Betätigungselement dieses in seine oberste Lage gemäß F i g. 1 an. Wenn
das Plattenhalteelement 38 sich dieser letzteren Lage nähert, berührt der Querstift
54 den geneigten Abschnitt 42 des Schlitzes 40 und lenkt das Halteelement
in eine radial zurückgezogene Lage, in der es vollständig in den Achskörper 30 zurückgezogen
ist.
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In der beschriebenen Ausführung ragt das obere Ende des langen Fingers
52 an dem Halteelement 38 über die Ringschulter34 hervor, wenn sich das Halteelement
in seiner obersten Lage befindet. Dadurch erstreckt sich das Ende des Fingers 52
durch das obere Ende des Längsschlitzes 36 hindurch und ragt über die Schulter 34
um einen Abstand hervor, der die Dicke einer Platte nicht übersteigt. Die Aufwärtsbewegung
des Betätigungselementes 70 ist zeitlich abgestimmt, so daß der Finger 52
veranlaßt wird, über die Schulter 34 hervorzustehen, wenn sich die drehende Achse
20 in einer Drehstellung befindet, die um 1.80° von der in F i g. 1 gezeigten Lage
verlagert ist. Somit ragt der Finger 52 über die Schulter 34 hervor, wenn der Finger
um 180° aus der Lage gemäß F i g. 1 verlagert ist, und das Ende dieses Fingers ragt
in die Bohrung der untersten auf der Verlängerung 32 getragenen Platte hinein. Wenn
sich die Achse 20 um 180° dreht, bewegt sich das Ende des Fingers 52 in die in F
i g. 1 gezeigte Lage und hebt dabei die unterste Platte auf der Verlängerung 32
über die Schulter 34. Auf diese Weise wird die unterste Platte veranlaßt, entlang
der Achse 20 nach unten auf den Plattenteller zu gleiten.
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Zum Zeitpunkt, da sich die Achse um weitere 180° gedreht hat, muß
das Betätigungselement 70 nach unten um einen Abstand bewegt werden, der ausreicht,
um den Finger 52 unter die Schulter 34 zurückzuziehen, so daß keine weitere Platte
nach unten auf die Achse freigegeben wird, und damit wird der Finger 52 veranlaßt,
sich nur während annähernd einer Drehung der Achse 20 über die Schulter 34 hinauszuerstrecken.
Der unterste schmale Schlitzabschnit 44 ist ausreichend lang, um dem Halteelement
38 die Möglichkeit zu geben, ausreichend gegen den Plattenteller bewegt zu werden,
um den Finger 52 unter die Schulter 34 zu ziehen, ohne daß der Stift 54 den schmalen
Schlitzabschnitt verläßt. Infolgedess$n wird das Halteelement 38 in einer derartigen
Lage ruhen, in der es radial zurückgezogen bleibt. Die Art und Weise des Aufbewahrens
der Platten am oberen Ende der Achse auf der Verlängerung 32 und des Freigebens
jeweils einer einzigen Platte an den Plattenteller zum Abspielen ist ausführlicher
in der gleichzeitig eingereichten Patentanmeldung mit dem Titel »Stapelachse für
Plattenwechsler« beschrieben. Wie vorher erwähnt, bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf den Plattenhaltemechanismus, und der Plattenlösemechanismus ist hier nur beschrieben,
um an Hand eines Beispiels eine geneigte Stapelachse für einen Plattenwechsler zu
erläutern, mit der der Haltemechanismus der vorliegenden Erfindung vorteilhaft verwendet
werden kann.
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Nachdem der freigegebenen Platte ausreichend Zeit gegeben wurde, um
eine Abspiellage auf dem Plattenteller zu erreichen, wird das Betätigungselement
70
nach unten zum unteren Ende seines Hubes gemäß F i g. 3 bewegt. Wenn das
Halteelement 38 sich unter der Kraft der Feder 56 nach unten bewegt, bewegt der
schmale Abschnitt 44 des Schlitzes 40 sich von dem Querstift 54 fort, und die Feder
64 wird das Halteelement veranlassen, sich in seine radial ausgefahrene Lage zu
bewegen, in der die Plattenberührungsstufe 48 frei liegt und über den Randabschnitt
der Bohrung der Platte auf dem Plattenteller greift. Es wird somit verständlich
sein, daß das radial ausgefahrene Halteelement 38 seine Bewegung gegen den Plattenteller
unter der Kraft der Feder 56 fortsetzt, bis die Stufe 48 die abzuspielende Platte
berührt und festklemmt. Auf diese Weise übt das Halteelement 38 eine Kraft auf die
obere Platte auf dem Plattenteller aus und preßt diese gegen den Plattenteller.
In der beschriebenen Ausführung ist die wirksame Lage des Plattenhalteelementes
38 von der Anzahl der Platten auf dem Plattenteller abhängig. Somit ändert sich
der
Hub des Elementes 38, da es durch die Feder 56 gegen den Plattenteller
bewegt wird, bis die Stufe 48 in Berührung mit der abzuspielenden Platte kommt.
Es wird ersichtlich sein, daß das Betätigungselement 70 nicht mit dem Halteelement
38 verbunden ist und einfach als Schubelement wirkt, um das Halteelement in dem
Achskörper 30 nach oben zu bewegen, während die elastische Feder 56 das Halteelement
in die entgegengesetzte Richtung bewegt.
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Die F i g. 5 bis 8 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Dort ist eine Stapelachse 100 für einen Plattenwechsler gezeigt, die
so geneigt ist, daß sie einen Winkel von etwa 13°zur Horizontalen aufweist. Die
Achse 100
hat einen Flansch 102 an ihrem unteren Ende, der an einen Plattenteller
104 angeschraubt oder auf andere Weise zur gemeinsamen Drehung mit ihm befestigt
ist. Die Achse 100 weist einen zylindrischen Achskörper 106 mit einem Paar gegenüberliegend
angeordneten Längsschlitzen 108 und 110 auf, die gemäß F i g. 8 darin ausgeformt
sind und sich über die gesamte Länge des Achskörpers erstrecken. Am oberen Ende
des Achskörpers 106 ist eine Verlängerung 112 mit verringertem Durchmesser angeordnet,
und wie in der Ausführung gemäß den F i g. 1 bis 4 kann eine Vielzahl von abzuspielenden
Platten auf die Verlängerung 112 gehängt werden, so daß sie sich gegen eine Schulter
114 anlegen. Obwohl kein Mechanismus zum Heben einer Platte über die Schulter 114
zum Freigeben derselben an den Plattenteller zum Abspielen gezeigt ist, wird verständlich
sein, daß jeder geeignete Mechanismus zu diesem Zweck verwendet werden kann. Wenn
es. erwünscht ist, können derartige Mechanismen die Form des Hubfingers 52 annehmen,
wie er in Verbindung mit der Ausführung gemäß den F i g. 1 bis 4 und ausführlicher
in der obenerwähnten gleichzeitig eingereichten Patentanmeldung beschrieben ist.
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Ein Paar Plattenhalteelemente 116 und 116' sind in nebeneinanderliegender
Beziehung in dem Achskörper 106 angeordnet. Das Halteelement 116 weist eine Vielzahl
von angeformten, in Längsrichtung im Abstand angeordneten Stufen 118a, 118b, 118c,
118 d,118 e und 118 f an der Außenseite auf, während ähnliche an dem
Element 116' ausgeformte Stufen mit entsprechenden Bezugszahlen mit einem Strich
bezeichnet sind. Die zwei Halteelemente 116 und 116' sind gegenüberliegend derart
angeordnet, daß das Element 116 in dem Schlitz 108 angeordnet und durch den Schlitz
in eine ausgefahrene Lage bewegbar ist, in der die zahlreichen Stufen 118 sich über
eine Seite des Achskörpers 106 hinauserstrekken, um den Randabschnitt einer Plattenbohrung
in Abspiellage auf dem Plattenteller 104 zu überdecken, während das Element
116' in dem Schlitz 110 angeordnet und durch diesen in eine ausgefahrene
Lage bewegbar ist, in der die zahlreichen Stufen 118' sich über die gegenüberliegende
Seite des Achskörpers hinauserstrecken, um den gegenüberliegenden Randabschnitt
der Bohrung einer Platte auf dem Plattenteller zu überdecken.
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Das Plattenhalteelement 116 hat einen Finger 120 an seinem unteren
Ende, und das Halteelement 116' hat einen ähnlichen Finger 120'. Ein Betätigungselement
122 ist im unteren Ende des Achskörpers 106 axiaI verschiebbar und hat einen Schubabschnitt
124 an seinem oberen Ende, der an den Unterseiten der beiden Finger 120 und 120'
angreift. Das obere Ende des Halteelementes 116 hat einen im wesentlichen längsgerichteten,
darin ausgeformten Schlitz 126, und ein ähnlicher Schlitz 126' ist in dem Halteelement
116' ausgeformt. Ein Querstift 128 ist an dem Achskörper 106 fest angebracht und
erstreckt sich durch die beiden Schlitze 126 und 126', um die oberen Enden der Halteelemente
116 und 116' zu führen und festzuhalten, während sie sich in den Schlitzen 108 bzw:
110 zwischen oberen zurückgezogenen unwirksamen Lagen gemäß F i g. 5 und unteren
radial ausgefahrenen wirksamen Lagen gemäß F i g. 6 und 7 bewegen. Unter den Schlitzen
126 und 126' sind die Halteelemente außerdem mit Kurvenschlitzen 130 und
130' versehen, die geneigte Kurvenabschnitte 132
bzw. 132' und schmale
untere Endschlitzabschnitte 134 bzw. 134' aufweisen. Ein Querstift 136 ist an dem
Achskörper 106 fest angebracht und ragt durch die beiden Schlitze 130 und 130' hindurch,
um die radiale Zurückziehung der beiden Halteelemente 116 und 116' zu steuern, wenn
sie durch das Betätigungselement 122 nach oben bewegt werden. Wenn somit die Halteelemente
nach oben bewegt werden, berührt der Stift 136 die beiden schrägen Kurvenschlitzabschnitte
132 und 132' und zieht die Halteelemente zurück, und wenn der Stift 136 in den beiden
schmalen Schlitzabschnitten 1.34 und 134' angeordnet ist, werden die beiden Halteelemente
vollständig in den Achskörper 106 zurückgezogen, wie es in F i g. 5 gezeigt ist.
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Eine Druckfeder 138 ist unter den Schlitzen 130 und 130' angeordnet
und erstreckt sich seitlich zwischen den beiden Plattenhalteelementen 116 und 116',
um sie in entgegengesetzte radial ausgefahrene Richtungen zu pressen, wobei die
Enden der Feder durch an den Halteelementen angeformte Lappen 140 und 140' festgehalten
werden. Wenn somit die Halteelemente nach unten bewegt werden, wobei sie die schmalen
Schlitzabschnitte 134 und 134' veranlassen, sich von dem Stift 136 fortzubewegen,
wird die Druckfeder138 verursachen, daß beide Halteelemente radial ausgefahren werden,
wie es in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist. Eine weitere Druckfeder 142 ist in
dem oberen Ende des Achccörpers 106 angeordnet, um auf die oberen Enden der Halteelemente
116 und 116' zu wirken und sie nach unten gegen den Plattentellei zu pressen. Wenn
somit das Betätigungselement 122 nach unten bewegt wird, wird die Feder 142 eine
Bewegung der beiden Plattenhalteelemente nach unten verursachen.
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Die Arbeitsweise des soeben beschriebenen Plattenhaltemechanismus
ist im wesentlichen dieselbe wie die in Verbindung mit den F i g. 1 bis 4 beschriebene,
mit der Ausnahme, daß zwei gegenüberliegend angeordnete Halteelemente 116 und 116'
in der Ausführung gemäß den F i g. 5 bis 8 vorgesehen sind. und daß jedes der Halteelemente
eine Vielzahl von Plattenberührungsstufen 118 und 118' hat, um den zum Berühren
einer Platte auf dem Plattenteller erforderlichen Axialhub zu verringern. Somit
wird bei Beginn eines Plattenwechseltaktes das Betätigungselement 122 nach oben
bewegt, um die Halteelemente 116 und 116' in ihre in F i g. 5 gezeigte oberste Lage
anzuheben, und während dieser Bewegung veranlaßt der Stift 136, daß die Halteelemente
vollständig in den Achskörper 106 zurückgezogen sind. Während die Halteelemente
zurückgezogen sind, hebt ein Mechanismus (nicht gezeigt) die unterste Platte auf
der Ablageverlängerung 112 über die Ringschulter 114
und gibt der
Platte die Möglichkeit, entlang des Achskörpers nach unten in eine Abspiellage auf
dem Plattenteller zu gleiten.
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Wenn die Platte den Plattenteller 104 erreicht hat, wird das
Betätigungselement 122 nach unten in seine unterste Lage gemäß den F i g. 6 und
7 bewegt, und die Halteelemente 116 und 116' werden gleichzeitig nach unten gegen
den Plattenteller durch die Druckfeder 142 bewegt. Während sich die Halteelemente
nach unten bewegen, wobei sie die schmalen Schlitzabschnitte 134 und 134' veranlassen,
sich von dem Querstift 136 fortzubewegen, bewegt die Feder 138 die beiden Halteelemente
in ihre radial ausgefahrene Lage, in der die Vielzahl von Stufen 118 über eine Seite
des Achskörpers 106 hervorstehen und den Randabschnitt der Bohrung der obersten
Platte auf dem Plattenteller überdecken, während die Stufen 118' über die entgegengesetzte
Seite des Achskörpers hervorstehen und den gegenüberliegendenRandabschnitt der Plattenbohrung
überdecken. Es wird verständlich sein, daß sich die Halteelemente 116 und 116' nach
unten gegen den Plattenteller 104 bewegen, bis eine der Stufen darauf die abzuspielende
Platte berührt, wodurch die Halteelemente auf die oberste Platte einwirken, um sie
in Richtung auf den Plattenteller zu pressen.
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Wie oben erwähnt, sichert die Aufbringung einer Kraft, die im wesentlichen
gegen den Plattenteller gerichtet und auf die obere Platte auf dem Plattenteller
aufgebracht wird, daß alle Platten darauf sich gemeinsam mit dem Plattenteller mit
der genauen Abspielgeschwindigkeit drehen. Es wird weiter verständlich sein, daß
der Hub der Halteelemente 116 und 116', während sie sich aus ihrer obersten Lage
gemäß F i g. 5 nach unten gegen den Plattenteller bewegen, um eine Platte zu berühren,
normalerweise den Längsabstand der einzelnen Stufen 118 und 118' nicht übersteigt,
da, sobald eine der Stufen an jedem Halteelement die obere Platte berührt, die Haltewirkung
erfolgt. Damit werden verschiedene der Plattenberührungsstufen wirksam, um die obere
Platte in Abhängigkeit von der Anzahl der auf dem Plattenteller angeordneten Platten
festzuhalten. F i g. 7 zeigt die Halteelemente 116 und 116' in ausgezogenen Linien,
wobei die Stufen 118 b und 118 b' an der oberen Platte in einem Stapel
von drei Platten R auf dem Plattenteller anliegen, und sie zeigt weiter in Strichpunktlinien
die Halteelemente, während die Stufen 118a und 118d in wirksamer Lage an
einer einzelnen auf dem Plattenteller angeordneten Platte anliegen.