DE1269973B - Arbeitsmantel u. dgl. - Google Patents
Arbeitsmantel u. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
- A41F1/00—Fastening devices specially adapted for garments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A41d
Deutsche KL: 3 b -13/02
Nummer: 1269 973
Aktenzeichen: P 12 69 973.9-26
Anmeldetag: 4. Mai 1962
Auslegetag: 12. Juni 1968
Die Erfindung betrifft einen Arbeitsmantel u. dgl., bei dem die Knöpfe an dem einen Verschlußrand
durch eine Halterungsschnur lösbar gehalten sind. Arbeitsmäntel u. dgl. müssen in der Regel häufig gewaschen
werden, oft wöchentlich oder gar täglich. Deshalb werden bei diesen Kleidungsstücken die
Knöpfe lösbar angebracht, damit sie beim Waschen, Mangeln und Bügeln des Kleidungsstückes nicht stören
und auch selbst nicht beschädigt werden. Hierfür werden bisher die mit ösen versehenen einzelnen
Knöpfe mit ihren ösen durch das zugehörige ösenloch der Verschlußleiste des Kleidungsstückes gesteckt
und hinter der Leiste mit einem eine spiralige Fuge aufweisenden metallischen Federring gehalten.
Das Abnehmen und Anbringen der Knöpfe ist umständlich und zeitraubend.
Bei einem weiteren bekannten Kleidungsstück werden die Knöpfe mit einer Schnur oder einem Band
verbunden, und die so gebildete Einheit wird lösbar an der Verschlußleiste des Kleidungsstückes oder
eines Wäschestückes angebracht. Dabei sind die Knöpfe in der Weise ersetzt, daß mit einer durchgehenden
Schnur Ösen (Schlingen) gelegt und befestigt werden, insbesondere durch Annähen, und daß
der anschließende Teil der Schnur durch einen in den Kragen gelegten Kanal aus steifem Stoff und
durch die vorgenannten Ösen, nachdem sie durch ösenlöcher des anderen Kleidervorderteils gesteckt
sind, gezogen und am freien Ende durch eine Schleife und einen Knoten gesichert wird. Dieser Verschluß
ist aber leicht lösbar, indem man die Schleife und den Knoten löst und aufknüpft und dann die Schnur aus
den ösen herauszieht und auch hinreichend weit durch den in den Kragen eingelegten Kanal zurückzieht.
Wesentlich ist danach für diese Verschlußart, Knöpfe überhaupt zu vermeiden, indem eine durchgehende
Schnur zum Bilden von Ösen (Schlaufen) am einen Kleidervorderteil benutzt wird. Dabei wird die
Schnur mit ihrem freien Endteil wie ein Riegel durch diese Ösen gezogen und gibt gemeinsam mit ihnen
den knopflosen Verschluß ab. Dieser Verschluß ist somit ein Bestandteil des Bekleidungsstückes, und er
kann von ihm nicht gelöst werden. Er hindert somit beim Waschen, Bügeln oder Mangeln.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, und zwar dadurch, daß die je eine senkrecht angeordnete öse
aufweisenden Knöpfe mit der Öse durch je ein Ösenloch
des Kleidungsstückes gesteckt und von der durch die Ösen hindurchgezogenen Schnur gehalten
sind, wobei die Schnur einen abnehmbaren Teil zur Freigabe der Knöpfe bildet. Dadurch ist das Einsetzen
und Lösen der Knöpfe wesentlich erleichtert.
Arbeitsmantel u. dgl.
Anmelder:
Hans Mergenthaler,
8729 Ebelsbach, Stettfelderstr. 27
Als Erfinder benannt:
Hans Mergenthaler, 8729 Ebelsbach
Nach einer bevorzugten weiteren Ausführungsform der Erfindung wird für die Halterungsschnur Plastik,
vorzugsweise mit einer Fadeneinlage, verwendet. Damit ist ein leichtes Herausziehen der Schnur aus den
Ösen der Knöpfe bei der Abnahme des Verschlusses von dem Mantel und zugleich ein leichtes Einführen
der Schnur in die Ösen gewährleistet.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser
zeigt
F i g. 1 einen Arbeitsmantel od. dgl. in Vorderansicht,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der
F i g. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 in Draufsicht eine Teildarstellung der
Knopfhalterung mit der Schnur an einer Verschlußleiste des Mantels od. dgl.,
F i g. 4 in Draufsicht eine Teildarstellung auf ein Ösenloch an einer Verschlußleiste des Mantels,
F i g. 5 in schaubildlicher Darstellung einen ösenknopf,
F i g. 6 einen Längsschnitt durch die ösenloch- und Deckleiste des Mantels od. dgl. mit den Knöpfen
und der Schnur, mit zeichnerischen Abständen zwischen diesen Teilen und
F i g. 7 eine Abwandlung der Haltungsschnur.
Das in F i g. 1 dargestellte Kleidungsstück 1 besitzt drei aufgesetzte Taschen 2, 3 und 4 und ist an dem
einen Verschlußrand des Vorderteils mit Knöpfen 5, 6, 7 und an dem anderen Verschlußrand mit
Knopflöchern 8, 9,10 versehen.
Die Knöpfe sind mit Ösen 5α, 6 a, Ία ausgebildet.
Mit der Öse ist der Knopf durch ein Ösenloch, das mit einem Nähfaden eingesäumt ist (s. F i g. 4), gesteckt
und dahinter lösbar gehaltert. Damit die Ösenlöcher eine feste Umgrenzung erhalten, ist der Stoff des
einen Vorderteils am Rand umgelegt, so mit dem umgelegten Stoffteil 1 b und dem zugehörigen Vorderteil
und an beiden Rändern zusammengenäht. Damit ent-
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steht eine kräftige »Ösenlochleiste« mit in dieser angebrachten
Ösenlöchern 11, 12, 13. Auf die Ösenlochleiste ist eine Deckleiste Ic mit Randnähten aufgenäht,
jedoch, wie F i g. 3 zeigt, am inneren Rand über die Strecke der Ösenlöcher 11, 12, 13 und oben
und unten noch etwas darüber hinaus offen gelassen.
Die mit ihren Ösen in die Ösenlöcher bzw. durch sie hindurchgesteckten Knöpfe sind durch eine Schnur
14, die nach Fig. 1 bis 6 durch die Ösen 5a bis Ία
der ganzen Knopfreihe hindurchgezogen und an beiden Enden durch je einen von Hand geknüpften und
leicht wieder zu lösenden Knoten gesichert oder gesperrt ist, so daß die »verdickten« Schnurenden nicht
durch die Ösen gleiten können. Die Dicke der Schnur 14 ist dem lichten Durchmesser der Ösen Sa bis la
angepaßt, so daß sie ohne Schwierigkeiten durch die Ösen der Knöpfe hindurchgezogen werden kann. Bei
einer Schnur mit kreisförmigem Querschnitt und länglichen Ösen an den Knöpfen (vgl. F i g. 5) entspricht
der Durchmesser der Ösen dem Durchmesser der Schnur.
Die Schnur 14 besitzt an jedem Ende eine aus einem Knoten bestehende Verdickung. Dabei muß
eine Verdickung von Hand zu lösen und wieder zu bilden sein. Am anderen Ende kann, wie F i g. 7
zeigt, eine feste Verdickung an der Halterungsschnur 14 angebracht sein, z.B. in Gestalt einer Schlaufe
14' c an der Halterungsschnur 14'. Die Schlaufe 14' c
kann durch eine Metallhülse 14' d zusammengehalten werden. Die Dicke der Halterungsschnur 14, 14' beträgt
etwa 2 bis 3 mm und kann aus Bindfaden, einer dünnen Wäscheleine u. dgl., aus Flachs, Hanf usw.
hergestellt sein oder auch aus farbigem Kunststoff, Plastik u. dgl. bestehen. Bei einer Kunststoffschnur ist
ein Bündel verzwirnter oder nicht verzwirnter Kunststoff- oder Kunstseidenfäden eingelegt. Die Kunststoffaußenhülle
umgibt dabei schlauchförmig das eingelegte Bündel. Die Halterungsschnur 14, 14' kann
aber auch durchgehend aus Kunststoff oder ganz oder teilweise aus Gummi u. dgl. bestehen.
In Fig. 1 ist, bis auf die lösbare Halterung der
Ösenknöpfe durch die Halterungsschnur 14,14', ein Kleidungsstück mit üblichen Verschlußleisten dargestellt.
Für die Anordnung der Verschlußteile, nämlich der Knöpfe 5, 6, 7 und der Halterungsschnur 14,14',
braucht das Fertigungsverfahren des Kleidungsstükkes nicht geändert zu werden. Lediglich zum Schluß
der Fertigung ist — statt des Eindrehens eines Federringes an jedem einzelnen Ösenknopf — die Halterungsschnur
14,14' in die Ösen Sa, 5 b, 5 c, 6 a einzuziehen.
Vor dem Waschen, Mangeln, Bügeln usw. brauchen keine Knöpfe gelöst und dann wieder eingesetzt
zu werden. Mit der Halterungsschnur 14,14' läßt sich dies mühelos und schnell durchführen. Es
ist hierfür nur an dem einen Ende der Halterungsschnur 14 der Knoten 14 a oder 14 b zu lösen und
dann die Schnur 14,14' aus den Ösen 5a bis la herauszuziehen,
worauf die Knöpfe 5, 6, 7 abzunehmen sind. Beim Wiederansetzen der Knöpfe 5, 6, 7 wird
die Schnur 14,14' durch die Ösen 5 a bis 7 α gezogen
und anschließend in der Schließlage durch das Schürzen des beim Abnehmen gelösten Knotens 14 α bzw.
14 b gesichert. Bei starker Beanspruchung der Verschlußleisten des Kleidungsstückes legt sich die
Schnur 14,14' um die öse und gegebenenfalls bis vor die Knopfleiste. Damit kann der Knopf großen Beanspruchungen
ausweichen, ohne dabei aus der Verschlußleiste des Kleidungsstückes auszureißen und
eine Beschädigung hervorzurufen. Nach Beendigung der Beanspruchung kehren der Knopf und die Halterungsschnur
14, 14' in ihre Normallage zurück. Die Nachgiebigkeit der Halterungsschnur 14, 14' im Sinn
ihres vorübergehenden Vordringens in oder durch das Ösenloch Sa bis Ta des zu stark beanspruchten
Knopfes 5 bis 7 läßt es ratsam erscheinen, die Schnur 14, 14' in ihrer Dicke so zu bemessen, daß sie, um
die Knopföse zur Schlaufe umgelegt, noch in das Ösenloch des Kleidungsstückes, ohne dies zu beschädigen,
vordringen kann. Infolgedessen wird die Schnur 14, 14' gegebenenfalls in ihrer Dicke kleiner
bemessen als die lichte Weite der Ösen Sa bis Ta der
Knöpfe 5 bis 7. Zweckmäßig wird für die Schnur 14, 14' ein Material verwendet, das elastisch in die gestreckte
Lage zurückzukehren sucht, damit die Schnur 14, 14' und mit ihr der Knopf 5 bis 7 nach Beendigung
der Zugbeanspruchung wieder selbsttätig in die Normallage zurückkehren. Hierfür haben sich Plastikschnüre
als gut erwiesen. In Längsrichtung elastisch dehnbare Schnüre können ebenfalls mit Vorteil als
Halterungsschnur 14,14' verwendet werden.
Für die lösbare Verdickung (Sperre) am einen Ende der Halterungsschnur 14,14' bildet ein handgeknüpfter
Knoten die einfachste Ausführung. Man kann dabei auch z. B. eine Klammer verwenden, die
mit gewölbten, in der Längsrichtung der Klammer verlaufenden Klemmbacken die Halterungsschnur
umgreift und so eine lösbare Verdickung (Sperre, Sicherung) an dem betreffenden Ende der Halterungsschnur
ergibt.
Die Knöpfe können unter anderem aus Kunststoff bestehen, während die Ösen aus Metall hergestellt
und in die Knopfplatte eingesetzt sind. Die Ösen können aber auch aus Kunststoff bestehen und an die
Knopfplatten mit angeformt sein.
Claims (2)
1. Arbeitsmantel u. dgl., bei dem die Knöpfe an dem einen Verschlußrand durch eine Halterungsschnur
lösbar gehalten sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die je eine senkrecht angeordnete Öse (5 a, 6 a, Ta) aufweisenden
Knöpfe (5, 6, T) mit den Ösen (5a, 6a, Ta) durch je ein Ösenloch (11, 12, 13) des Kleidungsstückes
gesteckt und von der durch die Ösen (5a, 6a, Ta) hindurchgezogenen Schnur (14,14') gehalten sind,
wobei die Schnur (14,14') einen abnehmbaren Teil zur Freigabe der Knöpfe (5, 6, 7) bildet.
2. Arbeitsmantel u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsschnur
(14,14') aus Plastik, vorzugsweise mit einer Fadeneinlage, besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1720 213;
schweizerische Patentschrift Nr. 68 037;
britische Patentschrift Nr. 2 052;
USA-Patentschriften Nr. 1389 131, 1 068 956,
1109 796.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1720 213;
schweizerische Patentschrift Nr. 68 037;
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 559/2 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1269A DE1269973B (de) | 1962-05-04 | 1962-05-04 | Arbeitsmantel u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEP1269A DE1269973B (de) | 1962-05-04 | 1962-05-04 | Arbeitsmantel u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1269973B true DE1269973B (de) | 1968-06-12 |
Family
ID=5660716
Family Applications (1)
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| DEP1269A Pending DE1269973B (de) | 1962-05-04 | 1962-05-04 | Arbeitsmantel u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1269973B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2779920A1 (fr) * | 1998-04-10 | 1999-12-24 | Gomez Anne | Dispositif de boutonnage amovible notamment pour les vetements |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1068956A (en) * | 1912-10-05 | 1913-07-29 | Catherine A Werle | Garment construction. |
| US1109796A (en) * | 1913-12-27 | 1914-09-08 | John F Sills | Finger-protector. |
| CH68037A (de) * | 1914-01-28 | 1915-02-01 | Ohlenschlaeger Geb Prothmann T | Verbindungsmittel für Stoffstücke |
| US1389131A (en) * | 1920-11-29 | 1921-08-30 | Margaret W Earnshaw | Flexible garment-fastener |
| DE1720213U (de) * | 1956-01-11 | 1956-04-12 | Aurnhammer Geb | Mantelartiges bekleidungsstueck. |
-
1962
- 1962-05-04 DE DEP1269A patent/DE1269973B/de active Pending
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