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DE1269967B - Einteilige Schnellwechsel-Schutzbacken fuer Schraubstoecke - Google Patents

Einteilige Schnellwechsel-Schutzbacken fuer Schraubstoecke

Info

Publication number
DE1269967B
DE1269967B DEP1269A DE1269967A DE1269967B DE 1269967 B DE1269967 B DE 1269967B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269967 A DE1269967 A DE 1269967A DE 1269967 B DE1269967 B DE 1269967B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
protective
clamping
clamping jaws
protective jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Assum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Messerschmitt AG
Original Assignee
Messerschmitt AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt AG filed Critical Messerschmitt AG
Priority to DEP1269A priority Critical patent/DE1269967B/de
Publication of DE1269967B publication Critical patent/DE1269967B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B1/00Vices
    • B25B1/24Details, e.g. jaws of special shape, slideways
    • B25B1/2405Construction of the jaws
    • B25B1/2452Construction of the jaws with supplementary jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Numnxer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 25b
Deutsche Kl.: 87 a-5
1 269 967
P 12 69 967.1-15
25. März 1967
6. Juni 1968
Die Erfindung betrifft einteilige Schnellwechsel-Schutzbacken, die auf Spannbacken von Schraubstöcken oder von Greifern aufsetzbar sind, in der von den Oberkanten der Spannbacken beschriebenen Ebene bündig endigen und die Spannbacken mit Seitenteilen seitlich umgreifen. Bei derartigen Schutzbacken wird gefordert, daß sie sich leicht, möglichst mit einem Handgriff auswechseln lassen, gleichzeitig aber einen ausreichend guten Sitz am Spannbacken verbürgen, damit sie sich auch beim Ausspannen von festgebackenen Werkstücken nicht unbeabsichtigt lösen oder sonstwie von den Spannbacken abfallen können. Darüber hinaus sollen derartige Schutzbacken auch das Einspannen von Werkstücken mit geringerer Einspanntiefe ermöglichen,
Es sind bereits einteilige Schutzbacken bekannt, die in der von den Oberkanten der Spannbacken beschriebenen Ebene jeweils bündig endigen, Hierbei handelt es sich aber um in horizontale Schwalbenschwanzführungen einschiebbare oder durch einen Magneten gehaltene Schutzbacken, die auf Grund des hierfür erforderlichen Arbeite- und Materialaufwandes nicht als echte Massenverbrauchsgüter anzusprechen sind. Weiterhin sind sogenannte Winkelschutzbacken bekannt, die zum Teil auch einteilig ausgebildet sind, aber auf Grund ihrer Winkelkonfiguration die von den Oberkanten der Spannbacken beschriebene Ebene jeweils überragen und daher in diesem Teil keine ausreichende und sichere Kraftübertragung für Werkstücke mit nur geringer Einspanntiefe gewährleisten. Um das lästige Abfallen der in der Regel lose von oben aufgelegten Winkelbacken zu vermeiden, hat man auch bereits versucht, Winkelbacken in seitlichen Führungen zu sichern oder die Spannbacken seitlich umgreifende Seitenteile vorzusehen.
Neben den vorerwähnten, mit reinem Formschluß an den Spannbacken gehaltenen Schutzbacken sind aber auch bereits Klemmverbindungen bekanngeworden, wonach die Schutzbacken durch horizontale, elastische Klemmleisten oder mittels durch Schrauben verspannbare Bügel zusätzlich kraftschlüssig von oben her an die Spannbacken gedrückt werden. Auch sind bereits mehrteilige Winkelschutzbacken mit seitlichen, L- oder U-förmigen Haltebügeln als zusätzliche Sicherung des eigentlichen Schutzbackenmittelteils bekanntgeworden sowie mittels Schraubenfedern vorspann- und verstellbare Winkelschutzbacken. Aber weder durch diese oder weitere bekannte Maßnahmen, wie z. B. Winkelschutzbacken mit einem weichen Kern oder mit einem nachgiebigen Belag zu versehen oder in seitlichen Laschen einer winkelförmigen Halterung umsetzbare Mehrbelag-Einteilige Schnellwechsel-Schutzbacken für
Schraubstöcke
Anmelder;
Messerschmitt A. G.,
8900 Augsburg, Haunstetter Str. 148
Als Erfinder benannt:
Johann Assum, 8900 Augsburg
Schutzbacken vorzusehen, konnten die eingangs erwähnten Nachteile gemildert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und möglichst einfache, billige und robuste, mit einem Handgriff ohne zusätzliche Mittel schnell auswechselbare und ohne wesentliche Abänderungen an herkömmlichen Schraubstöcken oder Greifern mit und ohne einen entsprechenden Spannbackensatz auch für Werkstücke mit relativ geringer Einspanntiefe verwendbare und mindestens in einer Ebene nach drei Richtungen gegen Verschiebung gesicherte Schutzbacken zu erstellen.
Diese Aufgabe wird bei der nach der Erfindung in Betracht zu ziehenden Gattung von Schnellwechsel-Schutzbacken dadurch gelöst, daß die Schutzbacken bandförmig ausgebildet sind, biegeelastische Mittelstücke aufweisen und sowohl die Seiten als auch die Stirnflächen der Spannbacken jeweils unter Vorspannung umfassen, Eine derartige einteilige Ausbildung bringt nicht nur eine Kostenersparnis und eine verminderte Störanfälligkeit, eine größere Betriebssicherheit und eine verringerte Unfallgefahr mit sich, sondern gewährleistet darüber hinaus auch vielseitigere Einsatzmöglichkeiten, wie beliebig seiten- und höhenverkehrtes Aufsetzen und damit eine doppelte Kantenausnutzung sowie ferner einen erweiterten Anwendungsbereich, insbesondere für Werkstücke mit nur geringer Einspanntiefe. Dabei wird der sichere Sitz derartiger Schutzbacken nicht zuletzt dadurch erreicht, daß sich das Schutzbackenmittelteil von Hand leicht durchbauchen läßt und mit seinen beiden etwas steiferen Seitenteilen beim Aufklemmen auf den Spannbacken jeweils eine ähnliche Wirkung zeigt, wie sie bei Verschlußklammern für Einmachgläser bekannt ist. Von Vorteil ist hierbei, wenn die Seitenteile eine geringere Elastizität aufweisen als das Schutzbackenmittelteil, insbesondere auch, wenn letz-
809 558/96
teres beidseitig in U-förmig ausgebildete Seitenteile übergeht.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es zweckmäßig, daß die Seitenteile der Schutzbacken mit den Seiten der Spannbacken zusätzlich zum Kraft-Schluß einen an sich bekannten Formschluß mit relativ grober Tolerierung aufweisen. Hierdurch soll verhindert werden, daß auch in Sonderfällen, z. B. bei unsachgemäßer Handhabung, insbesondere beim Aufsetzen der Schutzbacken, diese nur in der beabsichtigten Anordnung Verwendung finden. Werden beispielsweise mehrere Sätze Schutzbacken mit einem Satz Spannbacken gemeinsam zum Verkauf angeboten, so kann der Formschluß zwischen den genannten Backenarten bereits vom Hersteller entsprechend vorgesehen werden. Werden jedoch die Schutzbacken paarweise oder einzeln entsprechend den genormten Spannbreiten der Spannbacken vertrieben, so muß der Käufer jeweils selbst die Anpassung an dem bereits vorhandenen Schraubstock oder Greifer vornehmen. Hierbei empfiehlt es sich, als Formschluß zwischen Schutzbacken und Spannbacken in letzteren zur Einspannebene parallele Ausnehmungen mit dazu senkrechten Auflageflächen als Begrenzungen vorzusehen. Am einfachsten läßt sich das dadurch erreichen, wenn man diese Ausnehmungen durch Absätze auf der Rückseite von auswechselbaren Spannbacken zwischen diesen und den Spannbackenträgern bildet.
Um trotz der Einteiligkeit derartiger Schutzbacken auch eine Anpassungsmöglichkeit an unterschiedlich beim Spannvorgang zu behandelnde Werkstücke aufweisen zu können, ist nach der Erfindung ferner vorgesehen, daß die Schutzbacken mit einer der Biegeelastizität des Mittelstückes angepaßten, an sich bekannten Auflage versehen werden können. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Material, wie beispielsweise Gummi, Thermoplaste, Kupfer, Aluminium, Blei, Vulkanfiber, diese Auflage besteht und wie sie mit dem Mittelstück des Schutzbackens verbunden ist, sofern nur durch entsprechende Abstimmung die Biegeelastizität des Mittelstücks gewährleistet ist.
Alles weitere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. Es zeigt
F i g. 1 einen Schraubstockbacken mit aufgesetztem Schutzbacken,
F i g. 2 das Gegenstück zum in F i g. 1 dargestellten Schraubstockbacken ohne Schraubstockschutzbacken,
Fig. 3 einen erfindungsgemäßen Schutzbacken ohne Auflagen und
F i g. 4 eine Seitenansicht eines Schraubstockoberteils mit Schutzbacken und eingespanntem Werkstück.
Die aus einem bandförmigen Mittelstück 1 α und sich an seinen Enden anschließenden Seitenteilen 2
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45 und Rückteilen 2 α bestehenden Schutzbacken werden vor Gebrauch leicht durchgebaucht und dann von oben mit den Rückteilen'2 α in die Ausnehmungen 6 eingeführt. Sie werden so weit durchgeschoben, daß die Unterkanten der Rückteile 2 α auf Auflageflächen 8 aufliegen. Die Oberkanten der Schutzbacken liegen dann bündig mit den Oberseiten der Schraubstockbacken oder darunter.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Einteilige Schnellwechsel-Schutzbacken, die auf Spannbacken von Schraubstöcken oder von Greifern aufsetzbar sind, in der von den Oberkanten der Spannbacken beschriebenen Ebene bündig endigen und die Spannbacken mit Seitenteilen seitlich umgreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzbacken (la, lc, Id und 2) bandförmig ausgebildet sind, biegeelastische Mittelstücke (la) aufweisen und sowohl die Seiten als auch die Stirnflächen der Spannbacken (3) unter Vorspannung umfassen.
2. Schutzbacken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzbacken (Ia3 lc, Id und 2) beidseitig in U-förmig ausgebildeten Seitenteilen (2 und 2 a) endigen, die eine größere Steifigkeit aufweisen als die Mittelstücke (la).
3. Schutzbacken nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (2 und 2 a) der Schutzbacken mit den Seiten der Spannbacken (3) zusätzlich zum Kraftschluß einen an sich bekannten Formschluß mit relativ grober Tolerierung aufweisen.
4. Schutzbacken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Formschluß zwischen Schutzbacken (la, lc, Id, 2 und 2a) und Spannbacken (3) in letzteren zur Einspannebene parallele Ausnehmungen (6) mit dazu senkrechten Auflageflächen (8) als Begrenzungen vorgesehen sind.
5. Schutzbacken für auswechselbare Spannbacken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (6) durch Absätze (4) auf der Rückseite der Spannbacken (3) zwischen diesen und den Spannbackenträgern (5) gebildet sind.
6. Schutzbacken nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzbacken eine der Biegeelastizität des Mittelstückes (la) angepaßte, an sich bekannte Auflage (16) aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 925 218, 969008; französische Patentschriften Nr. 489 772, 542 436, 972188, 984 890, 1041484;
USA.-Patentschriften Nr. 2 288 998, 2778 257.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 558/96 5.68 © Bundesdruckerei Berlin
DEP1269A 1967-03-25 1967-03-25 Einteilige Schnellwechsel-Schutzbacken fuer Schraubstoecke Pending DE1269967B (de)

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