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Entlüftungskappe für Bildwerfer Die Erfindung betrifft Bildwerfer
mit einer klappbaren, gitterartigen Entlüftungskappe, an der Bauteile für die Halterung
der optischen Glieder der Beleuchtungsoptik angeordnet sind.
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Bei einem bekannten Bildwerfer dieser Art sind an die eigentliche
Entlüftungskappe U-förmig gestaltete Wandteile angeschweißt, die schlitzartige Lagerstellen
für die ihrerseits in besonderen Fassungen befestigten optischen Bauteile haben,
wobei diese Fassungen noch durch einen Verriegelungsstift in den Lagerstellen festgelegt
werden. Es handelt sich hierbei also um eine aus vielen Einzelteilen bestehende
Halterung, deren Herstellung aufwendig ist und die auch erhebliche Montagearbeiten
erfordert.
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Bei einem anderen bekannten Bildwerfer mit einer klappbaren, gitterartigen
Entlüftungskappe sind an dieser Blattfedern befestigt, die bei geschlossener Kappe
in Auflage auf die an sich auf der Gehäusebodenplatte und in einem anderen Gehäuse
lagernden Bauteile der Beleuchtungsoptik kommen. Beim Aufklappen der Kappe lösen
sich diese Blattfedern von den optischen Bauteilen, die dann in ihren Lagerstellen
verbleiben. Abgesehen davon, daß diese Teile dann der Hand nicht leicht zugänglich
sind, erfordert diese Halterung besondere Gestaltungen von drei Baugruppen des Gerätes,
nämlich der Bodenplatte, des Lampengehäuses und der Entlüftungskappe, wobei diese
Gestaltungen in maßlicher Beziehung aufeinander abgestimmt sein müssen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Bildwerfer der
anfangs genannten Art die bauliche Vereinigung zwischen der Entlüftungskappe und
den Halterungen für die optischen Glieder der Beleuchtungsoptik so weit zu treiben
und gleichzeitig so zu vereinfachen, daß sich herstellungsmäßig und auch bezüglich
der Montagen erhebliche Vorteile gegenüber den genannten vorbekannten Anordnungen
ergeben.
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Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß einstückig mit der Entlüftungskappe
Halterungen ausgebildet sind und zwischen jeweils zwei Rippen des Gitters liegen,
daß die Halterungen nur von einer Seite her zugängliche Einsetzöffnungen für die
optischen Glieder aufweisen, und daß jedes optische Glied in seiner Halterung durch
eine Blattfeder festgelegt wird.
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Nachfolgend wird die Erfindung an Hand schematischer Zeichnungen von
Ausführungsbeispielen erläutert.
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F i g. 1 zeigt in natürlichen Verhältnissen die optische Einrichtung
eines Bildwerfers; F i g. 2 zeigt in einer Übersicht eine Lüftungskappe verbunden
mit den Optikhalterungen; F i g. 3 zeigt Schnitte durch verschiedene Zonen der Lüftungskappe;
F i g. 4 und 5 zeigen in Einzelheiten die Linsenbefestigung; F i g. 6 zeigt den
Erfindungsgedanken in einer abgewandelten Ausführungsform.
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In F i g. 1 sind die optischen Elemente eines Bildwerfers dargestellt:
Hohlspiegel 1, Asphäre 2, Wärmefilter 3, Bildlinse 4 und Objektiv 5. Die Darstellung
läßt erkennen, welcher Aufwand erforderlich ist, die in Form und Maß unterschiedlichen
optischen Elemente in maßlicher Beziehung zueinander zu befestigen.
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F i g. 2 zeigt an einem Ausführungsbeispiel die Bewältigung dieser
Aufgabe nach dem Erfindungsgedanken. Statt der üblichen Halterung in Schiebern ist
die Optik in Fassungen gebettet, die mit der Lüftungskappe ein einheitliches Gußstück
bilden. Dem Hohlspiegel 1 ist die Halterung 1 a zugeordnet, der Asphäre 2 die Halterung
2 a, dem Wärmefilter 3 die Halterung 3 a und der Bildlinse 4 die Halterung 4 a.
D stellt das Diapositiv dar.
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Um eine exakte maßliche Beziehung zum Objektiv zu schaffen, ist die
Lüftungskappe 5 an einem Träger 6 angelenkt, an dem die Objektivfassung 7 befestigt
ist. Eine weitere Abstützung 8 gibt der Lüftungskappe 5 eine weitere Auflage, in
der sie durch Riegel 9 arretiert wird. Durch die Einheit aller Halterungen und der
Lüftungskappe 5 und deren Verbindung über Träger 6 mit dem Objektiv ist die maßliche
Beziehung aller optischer Teile gewährleistet. Die maßliche Beziehung zur Lampe
13 ist gesichert, durch die Befestigung der Abstützung 8, der Lampenfassung 12 und
des Trägers 6 auf dem Gehäuseboden 10 des Gehäuses 11.
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Die gestrichelt dargestellte Position 14 zeigt die geöffnete Lüftungskappe
5 und läßt erkennen, daß die Optik weitgehend zugänglich ist. Der Kreisbogen
F-G
macht sichtbar, daß die Kante 2 b der Halterung 2a bei der Bogenbewegung
den Kolben der Lampe 13 nicht berührt. Die dargestellte Lampe entspricht dem Typ
Quarz-Jod-Lampe und weist einen Kolben besonders kleinen Durchmessers auf.
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Für die günstige Preisstellung eines Druckgußteiles ist es wichtig,
daß die Gießform nur in einer Richtung gezogen werden muß. Sogenannte Schieber,
die quer zur Hauptziehrichtung der Form gezogen werden müssen, komplizieren Form.
und Fertigung und verteuern das Gußstück. Die konstruktive Lösung für die Verbindung
aller Optikhalterungen mit der Lüftungskappe zu einem einfachen Gußstück liegt in
der Anordnung der Halterungen im Raum zwischen den Querrippen 5 a der Lüftungskappe
5. F i g. 3 läßt erkennen, daß die Sitze der optischen Elemente nach oben offen
sind, deren Gießkerne also gemeinsam mit dem Kern des Lüftungsgitters gezogen werden
können. Die Linie HJ stellt die Ebene der Formentrennung dar. Während die
Felder der Lüftungskappe 5, denen Halterungen zugeordnet sind, im Querschnitt des
Gießkernes der Halterungen offenbleiben müssen, können die übrigen Felder weitere
zu den Außenrippen 5 a parallel verlaufende Rippen 5 c (F i g. 3,
A), erhalten.
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Die in Form und Maß unterschiedliche Ausbildung der Halterungen macht
innerhalb gegebener Grenzen keine Schwierigkeit. F i g. 3, A stellt die Halterung
2 a
einer Linse 2 dar, während F i g. 3, B die Halterung 3 a desWärmefilters
3 zeigt. F i g. 3, C stellt die Halterung 4 a der Linse 4 dar.
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In F i g. 4 und 5 ist eine Halterung 2 a mit Linse 2 in Einzelheiten
dargestellt. Die Halterung 2 a ist ein Bestandteil der Lüftungskappe 5 mit den Längsrippen
5 b und den Querrippen 5 a. Die Linse 2 liegt zur Hälfte ihres Umfanges an
der Fläche 2 b der Halterung an. Die Linsenfläche 2 e liegt ebenfalls zur Hälfte
an der profilierten Fläche 2 c, die Linsenfläche 2 f an dem profilierten
Teilstück 2 d der Halterung an.
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Das Gegenlager bildet das Teil 15, welches in einer Nut 16 der Querrippen
5 a gelagert ist und von einer an den Querrippen abgestützten Feder 17 gegen
die Linse 2 gedrückt wird. Die Montage der Linse erfolgt so, daß die Linse aus der
gestrichelt angedeuteten Schrägposition 18 so lange gegen das federnde Teil 15 gedrückt
wird, bis sie über die Kante 2g des Teilstückes 2 d hinweggehoben werden kann. Unter
Wirkung der Feder 17 nimmt die Linse 2 dann die dargestellte Position in der Halterung
ein. Bei leichteren optischen Elementen, z. B. dem Hohlspiegel 1 oder dem Wärmefilter
3, genügt zum Andruck eine entsprechend ausgebildete Feder, das Teil 15 ist dann
entbehrlich.
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F i g. 6 zeigt eine Anordnung, bei der infolge der Verwendung einer
Projektionslampe 19 mit größerem Kolbendurchmesser die Scharnierachse 22 parallel
zur optischen Achse gelegt ist. Selbst geringster Abstand des Hohlspiegels oder
der Asphäre zur Lampe 19 behindert nicht die Schwenkbewegung KZ der mit dem Lüftungsgitter
verbundenen Halterung 21 a. Die Achse 22 ist an Träger 23 befestigt, der an Auflage
24 befestigte Arretierhebel 25 arretiert die Lüftungskappe 21 in Betriebszustand.
Das Gehäuse 26
umschließt die Einrichtung.