[go: up one dir, main page]

DE1269897B - Fallschirm - Google Patents

Fallschirm

Info

Publication number
DE1269897B
DE1269897B DEP1269A DE1269897A DE1269897B DE 1269897 B DE1269897 B DE 1269897B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269897 A DE1269897 A DE 1269897A DE 1269897 B DE1269897 B DE 1269897B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parachute
canopy
main
opening
parachute canopy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Gustav Heinrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pioneer Parachute Co Inc
Original Assignee
Pioneer Parachute Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pioneer Parachute Co Inc filed Critical Pioneer Parachute Co Inc
Priority to DEP1269A priority Critical patent/DE1269897B/de
Publication of DE1269897B publication Critical patent/DE1269897B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/02Canopy arrangement or construction
    • B64D17/14Canopy arrangement or construction with skirt or air-deflecting panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Fallschirm Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Fallschirms nach dem Hauptpatent 1239 572.
  • Das Hauptpatent schützt einen Fallschirm mit einer Hauptfallschirmkappe und einer das öffnen des Fallschirms erleichternden Luftablenkeinrichtung, die zwischen dem Scheitel der Hauptfallschirmkappe und der an den Fangleinen hängenden Last angeordnet ist, wobei erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen ist, daß während des öffnungsbeginns der Hauptfallschirmkappe etwa in Höhe der Ebene des Basisrandes der Hauptfallschirmkappe als Luftablenkeinrichtung ein Innenschirm angeordnet ist.
  • Mit dem Fallschirm nach dem Hauptpatent wird die Aufgabe gelöst, einen Fallschirm mit einer Luftablenkeinrichtung auszustatten, bei der die erreichte Verkürzung der Öffnungszeit nicht von einem entsprechenden Ansteigen des Öffnungsstoßes begleitet ist. Dabei soll die Ablenkvorrichtung ohne starre Teile auskommen und im Aufbau einfach und betriebssicher sein.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Fall= schirms nach dem Hauptpatent liegt darin, daß die Fallschirmkappe Durchbrechungen besitzt.
  • Gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Fallschirmkappe eine Bänderkappe.
  • Gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Fallschirmkappe eine Ringspaltkappe.
  • Diese an sich bekannten Fallschirmarten entwickeln bekanntlich beim öffnen einen verhältnismäßig geringen Stoß, so daß man sie im Gegensatz zu den keine Durchbrechungen aufweisenden Fallschirmkappen auch bei Geschwindigkeiten über 650 km in der Stunde verwenden kann. Die zahlreichen Durchbrechungen bewirkten aber andererseits bisher, daß die betreffenden Fallschirme sich zwar mit verhältnismäßig geringem Stoß, dafür aber auch langsamer öffneten und somit nicht für Absprünge aus geringer Höhe verwendet werden konnten.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung beseitigt diesen Nachteil und ermöglicht nunmehr die Anwendung von Bänderkappen, Ringsegelkappen und Ringspaltkappen auch für Absprünge aus niedriger Höhe. Der auf diese Weise erreichten Beschleunigung des Öffnungsvorganges steht keine entsprechende Erhöhung des Öffnungsstoßes gegenüber. Die Erfindung ermöglicht also das Abspringen sowohl bei hohen Geschwindigkeiten als auch aus niedriger Höhe.
  • Es folgt die Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung an Hand von Zeichnungen. F i g. 1 ist eine schaubildliche Ansicht eines Leitflächenfallschirms in einem Innenschirm; F i g. 2 ist ein schematisch dargestellter Schnitt durch einen Fallschirm, dessen Hauptfallschirmkappe teilweise entfaltet ist; F i g. 3 ist ein der F i g. 2 ähnliches Schnittbild, wobei die Hauptfallschirmkappe in voll entfalteter Stellung gezeigt wird; F i g. 4 zeigt eine schaubildliche Ansicht eines Fallschirms mit Bänderkappe und F i g. 5 eine schaubildliche Ansicht eines Fallschirms mit kingspaltkappe.
  • An Hand der F i g. 1 bis 3 wird nun zunächst der in dem Hauptpatent offenbarte Innenschirm beschrieben.
  • Der dargestellte Fallschirm ist ein Leitflächenschirm mit einer Hauptfallschirnikappe, die einen Basisrand 4 hat und deren Scheitel 6 eine Öffnung g aufweist. Die Hauptfallschirmkappe am Basisrand kann in Abständen nach unten weisende Lufttaschen haben, die zwischen den Fangleinen 12 befestigt sind und nach unten geneigte Leitflächen 14 bilden, die mit Luftauslaßöffnungen 16 versehen sind.
  • Die unteren Enden der Fangleinen 12 sind an einer oder mehreren Stellen mit den Enden der Traggurte des Gurtzeuges verbunden. Die oberen Abschnitte der Fangleinen 12 erstrecken sich über die Hauptfallschirmkappe und kreuzen die Scheitelöffnung B. Ein Innenschirm 20 ist mit dem Scheitel der Hauptfallschirmkappe 2 über eine Verbindungsleine verbunden.
  • Nahe der Ebene des Basisrandes 4 der Hauptfallschirmkappe ist ein Innenschirm 22 angeordnet, der Luft radial zum Basisrand der Hauptfallschirmkappe ablenkt. Der Innenschirm 22 hat Fangleinen 24, die über eine Ankerleine 26 mit dem Punkt 18 verbunden sind, an dem die Fangleinen 12 der Hauptfallschirmkappe 2 mit der zu tragenden Last verbunden sind. Der Scheitel des Innenschirms 22 ist mit dem Scheitel 6 der Hauptfallschirmkappe durch eine Stehleine 28 verbunden. Die Stellung des Innenschirms kann durch Änderung der Länge der Ankerleine 26 leicht in bezug auf den Basisrand 4 der Hauptfallschirmkappe eingestellt werden.
  • Versuche haben gezeigt, daß die wirksamste Verkürzung der Öffnungszeit bei minimaler Erhöhung des Öffnungsstoßes erhalten wird, wenn der Durchmesser des Innenschirms 22 etwa ein Achtel des Durchmessers der Hauptfallschirmkappe beträgt. Der Innenschirm kann jedoch auch einen Durchmesser von 10 bis 20 % des Durchmessers der Hauptfallschirmkappe haben.
  • Will man eine größtmögliche Beschleunigung der Öffnung, verbunden mit einer minimalen Stoßkrafterhöhung, erzielen, dann soll eine Hauptfallschirmkappe von 9 mm Durchmesser, ausgerüstet mit einem entsprechenden Innenschirm, in der ersten Phase der Fallschirmöffnung eine Form annehmen, wie sie etwa in F i g. 2 dargestellt ist. Der Durchmesser, auf dem der Basisrand der Hauptfallschirmkappe geöffnet wird, beträgt dann beispielsweise kurzzeitig etwa 1,5 m. Zu dieser Zeit tritt dann ohne Innenschirm an der Hauptfallschirmkappe die übliche Venturiwirkung auf, die die Entfaltung verzögert.
  • Bei Fallschirmen mit Bänderkappen und Ringspaltkappen, die zwischen dem Scheitel und dem Basisrand viele Durchbrechungen aufweisen, ist die Venturiwirkung noch verstärkt und der radial gerichtete Druck der Luft innerhalb der Kappe verringert, so daß sich die Kappe an sich noch langsamer zu öffnen trachtet. Auch bei diesenArten von Fallschirmkappen wirkt sich nun der in dem Hauptpatent beschriebene Innenschirm vorteilhaft aus.
  • Weist die Hauptfallschirmkappe Leitflächen 10 (F i g. 1) auf, dann ist die Verzögerung besonders ausgeprägt. Der in der geschilderten Weise dicht am Basisrand der Hauptfallschirmkappe angeordnete Innenschirm 22 nimmt einen großen Teil der Einströmfläche des Fallschirms ein und lenkt die einströmende Luft von der Mitte der Hauptfallschirmkappe radial nach außen in die Richtung des Basisrandes 4. Die vom Innenschirm nach außen abgelenkte Luft vermindert den Venturieffekt durch die Bildung eines Staupunktes im Luftstrom und durch die Reaktionskraft der abgelenkten Luft gegen die innere Wand der Hauptfallschirmkappe. Beide Effekte bewirken eine beschleunigte radiale Bewegung des vorderen Teiles der Hauptfallschirmkappe, so daß die Einlaßfläche schnell vergrößert und damit eine schnelle und vollständige Füllung der HauptfalI-schirmkappe herbeigeführt wird.
  • Wenn die Hauptfallschirmkappe sich ihrer vollständigen Entfaltung nähert, verringert sich die Geschwindigkeit des in den vorderen Teil der Hauptfallschirmkappe einströmenden Luftstroms. Dies hat zur Folge, daß der Innenschirm zusammenfällt und keinen weiteren Einfluß auf die letzte Phase der Fallschirmentfaltung hat. Dieser Umstand ist besonders wichtig, da sich erfahrungsgemäß der sogenannte Öffnungs- oder Entfaltungsstoß in der zweiten Phase der Entfaltung entwickelt. Da der Innenschirm zu diesem Zeitpunkt unwirksam ist, also praktisch nicht mehr existiert, wird die zweite Phase der Schirmentfaltung nicht beeinflußt, und das scheinbar paradoxe Verhalten eines Schirms mit verringerter Öffnungszeit ohne wesentliche Erhöhung der Stoßkraft erklärt sich durch diese zeitliche Reihenfolge der Vorgänge.
  • Weitere Einzelheiten über den Öffnungsvorgang und seine Beeinflussung durch unterschiedliche Anordnung des Innenschirms in bezug auf den Basisrand der HauptfalIschirmkappe sind in dem Hauptpatent dargelegt und bedürfen hier keiner Wiederholung.
  • Die F i g. 4 veranschaulicht einen Fallschirm mit einer Bänderkappe. Die einzelnen Gewebebänder sind mit 40 bezeichnet und haben zwischen sich eine Vielzahl von Durchbrechungen 42, die sich zwischen dem Scheitel 44 und dem Basisrand 46 erstrecken und die Luft hindurchströmen lassen. Eine an dem Fallschirm hängende Last wird am Ring 48 befestigt. Zwischen der Last und dem Scheitel 44 ist der Innenschirm 22' angeordnet. Er befindet sich zwischen der Ankerleine 26' und der Stehleine 28'.
  • Die F i g. 5 veranschaulicht einen Fallschirm mit einer Ringspaltkappe. Bei 50 sieht man sich über den Umfang der Fallschirmkappe erstreckende Abschnitte, die durch sich in Umfangsrichtung erstreckende Schlitze 52 voneinander getrennt sind. Der Innenschirm hat hier das Bezugszeichen 22" und befindet sich zwischen einer Stehleine 28" und einer Ankerleine 26". Seine Fangleinen sind mit 24" bezeichnet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Fallschirm mit einer Hauptfallschirmkappe und einer das Öffnen des Fallschirms erleichternden Luftablenkeinrichtung, die zwischen dem Scheitel der Hauptfallschirmkappe und der an Fangleinen hängenden Last angeordnet ist, wobei während des Öffnungsbeginns der Hauptfallschirmkappe etwa in Höhe der Ebene des Basisrandes der Hauptfallschirmkappe als Luftablenk einrichtung ein Innenschirm angeordnet ist, nach Patent 1239572, dadurch gekennzeichn e t, daß die Fallschirmkappe Durchbrechungen besitzt.
  2. 2. Fallschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallschirmkappe eine Bänderkappe ist.
  3. 3. Fallschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallschirmkappe eine Ringspaltkappe ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 275 314; USA.-Patentschrift Nr. 1679 714.
DEP1269A 1962-09-12 1962-09-12 Fallschirm Pending DE1269897B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1269A DE1269897B (de) 1962-09-12 1962-09-12 Fallschirm

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1269A DE1269897B (de) 1962-09-12 1962-09-12 Fallschirm

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1269897B true DE1269897B (de) 1968-06-06

Family

ID=5660670

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1269A Pending DE1269897B (de) 1962-09-12 1962-09-12 Fallschirm

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1269897B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1679714A (en) * 1926-02-23 1928-08-07 Eiane Halvor Olsen Parachute
CH275314A (de) * 1949-10-20 1951-05-15 Huerzeler Alfred Fallschirm.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1679714A (en) * 1926-02-23 1928-08-07 Eiane Halvor Olsen Parachute
CH275314A (de) * 1949-10-20 1951-05-15 Huerzeler Alfred Fallschirm.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1406575C3 (de) Fallschirm
DE2826535C2 (de)
DE2234391A1 (de) Fallschirmkappe
DE1578227B1 (de) Abwurfbombe mit Bremsflaeche
CH676452A5 (de)
DE1269897B (de) Fallschirm
DE2128897C3 (de) Vorrichtung zum Abscheiden von in einem Gasstrom enthaltener Flüssigkeit
DE3713435C2 (de)
DE1804330C3 (de) Fallschirm mit einer pyrotechnischen Schleuder-Entfalteinrichtung
DE2319347A1 (de) Fallschirm
DE672583C (de) Fallschirm
DE1292479B (de) Fliehkraftstaubabscheider der Zyklonbauweise mit Einbaukoerper
DE2531160B2 (de) Strahlregler
DE1239572B (de) Fallschirm
DE918005C (de) Vorrichtung zur Verminderung des Entfaltungsstosses sowie zur Regelung der Sinkgeschwindigkeit und zur Lenkung von Fallschirmen
DE720487C (de) Vorrichtung zum Daempfen der bei der Fallschirmentfaltung auftretenden Stoesse und Beanspruchungen
DE807459C (de) Fallschirm mit einer Stabilisationsvorrichtung
DE3622456C2 (de)
DE2149975A1 (de) Zyklonabscheider
DE964413C (de) Fliehkraft-Wasserabscheider, insbesondere zur Verwendung in Ausdampftrommeln von Dampferzeugern
DE583027C (de) Fallschirm mit einer oder mehreren den Abfangstoss daempfenden und die Fall- und Sinkgeschwindigkeit regelnden Entlueftungsoeffnungen
DE1282220B (de) Einrichtung zum Stabilisieren der aus einem Schornstein ausstroemenden Rauchgase
DE653234C (de) Mehrfachsichter
CH214762A (de) Fallschirm.
DE617803C (de) Doppelkegelwindsichter