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DE1269892B - Fluegelgeblaeseschraubenflugzeug - Google Patents

Fluegelgeblaeseschraubenflugzeug

Info

Publication number
DE1269892B
DE1269892B DEP1269A DE1269892A DE1269892B DE 1269892 B DE1269892 B DE 1269892B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269892 A DE1269892 A DE 1269892A DE 1269892 B DE1269892 B DE 1269892B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
wing
air
aircraft
flight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Gottfried Kappus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Priority to DEP1269A priority Critical patent/DE1269892B/de
Publication of DE1269892B publication Critical patent/DE1269892B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C29/00Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft
    • B64C29/0008Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded
    • B64C29/0016Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded the lift during taking-off being created by free or ducted propellers or by blowers
    • B64C29/0025Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft having its flight directional axis horizontal when grounded the lift during taking-off being created by free or ducted propellers or by blowers the propellers being fixed relative to the fuselage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Flügelgebläseschraubenflugzeug Die Erfindung betrifft ein Flügelgebläseschraubenflugzeug, bei welchem über und unter dem im Flügel befindlichen Gebläserotor jalousieartige Luftleitklappen und an der Flügelvorderkante ein Lufteinlaß vorgesehen ist, wobei die Luftleitklappen beim übergang vom Vertikalflug zum Horizontalflug oben geschlossen und unten - die Luft nach hinten unten leitend - geöffnet sind.
  • Es ist bereits ein Flugzeug mit in den Tragflächen angeordneten Hubgebläsen bekannt. Diese Hubgebläse sind mit vertikaler Achse eingebaut. Große verschließbare Ansaug- und Austrittsöffnungen an der Ober- bzw. Unterseite der Tragfläche unmittelbar am Laufrad ermöglichen je nach der vorgesehenen Flugrichtung entweder in geöffnetem Zustand einen vertikalen Durchtritt oder bei geschlossenen Öffnungen mit Hilfe einiger Umlenkungen einen horizontalen Durchtritt der transportierten Luftmassen durch die Tragfläche. Bei diesem bekannten Flugzeug ist das Laufrad des Gebläses bei geschlossenen Klappen als Radialgebläse und bei geöffneten Klappen wie ein Axialgebläse wirksam. Dies macht zusätzliche Einbauten von Leitapparaten erforderlich. Wenn dieses Gebläse als Radialgebläse arbeitet, so muß die verdichtete Luft in einem speziellen Gehäuse gesammelt werden und über eine besondere in der Fläche vorgesehene Leitung abgeführt werden. Weiterhin ist bei diesem bekannten Gebläse oberhalb des Flügels eine Lufteintrittshutze vorgesehen, so daß die Tragflächenabmessung vergrößert wird. Diese Hutze bildet einen Widerstand. Zur Erzielung des gewünschten Betriebes als Hubgebläse und als Gebläse für den Vortrieb sind erhebliche und komplizierte Einbauten erforderlich, die das Gewicht der Installation beträchtlich erhöhen, was bei Flugzeugen nicht erwünscht ist.
  • Es ist ferner ein Flugzeug mit in den Tragflächen angeordneten Hubgebläsen bekannt, bei dem in der Fläche oberhalb und unterhalb des Gebläses steuerbare Leitjalousien eingebaut sind. Bei diesem bekannten Flugzeug sind Vorkehrungen getroffen, um das Hubgebläse im Horizontalflug zur Erzeugung eines Vorwärtshubes verwenden zu können. Es sind bei diesem Flugzeug in der Flügelvorderkante Eintrittsöffnungen vorgesehen, durch welche aufgestaute Luft dem Gebläse zugeführt werden kann, und diese Luft wird durch das Gebläse hindurchgeleitet, wodurch die Druckenergie dieser Luft erhöht wird. Die unteren Leitjalousien sind hierbei teilweise geöffnet um der ausströmenden Luft eine nach hinten gerichtete Komponente zu erteilen. In nachteiliger Weise wird hierbei durch die teilweise geöffneten unteren Luftjalousien das Tragflächenprofil derart verändert, daß der Widerstand des Profils ansteigt. Diese Luftumlenkung nach hinten erfolgt nicht in optimaler Weise, so daß lediglich ein geringer Schub erzielt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Flügelgebläse-Schraubenflugzeug derart zu gestalten, daß bei der Verwendung des eingebauten Gebläses sowohl als Hubgebläse als auch als Gebläse für den Vortrieb in beiden Fällen optimale Betriebscharakteristiken erreicht werden können.
  • Erfindungsgemäß ist der Gebläserotor nach vorne geneigt eingebaut und es ist eine Aussparung in der Unterseite des Flügels vorgesehen, die sich von dem Gebläsekanal nach hinten erstreckt. Mit einfachsten Mitteln kann hierdurch ein nach unten gerichteter Hubstrahl oder ein nach hinten gerichteter Schubstrahl erzeugt werden, wobei der Strahl in einfacher Weise beim übergang aus der einen Richtung in die andere Richtung umgelenkt werden kann. Es ist zwar bereits ein senkrecht startendes Flugzeug bekannt, bei welchem der Gebläserotor nach vorne geneigt eingebaut ist. Mit diesem bekannten Gebläserotor kann jedoch das der Erfindung zugrunde liegende Problem nicht gelöst werden. Bei diesem bekannten Flugzeug sind keine Flächen vorgesehen, und der Gebläserotor ist im Rumpf schräg angeordnet, so daß der Gebläserotor zu allen Zeiten sowohl eine Hubkraft als auch eine Schubkraft erzeugt. Bei einem weiteren bekannten senkrecht startenden Flugzeug sind im Rumpf zwei Gebläse angeordnet, und zwar ist ein Gebläse horizontal und das andere Gebläse unter einem Winkel zum horizontalen Gebläse angeordnet. Es soll hierbei erreicht werden, daß gleichzeitig eine Hubkraft und eine Schubkraft erzeugt wird, wobei durch eine Drehung des Flugzeugs die Schubkraft erhöht werden soll. Auch mit einer derartigen Einrichtung kann das der Erfindung zugrunde liegende Problem nicht gelöst werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Ansicht eines Flügelgebläseschraubenflugzeuges, teilweise im Schnitt, wobei die Teile in der Stellung für den Hubflugbetrieb eingestellt sind, und F i g. 2 eine Ansicht des in F i g. 1 dargestellten Flugzeuges, wobei die Teile für den Horizontalflug eingestellt sind.
  • In F i g. 1 ist ein Flugzeug 10 dargestellt, in dessen Tragflächen 11 auf jeder Seite des Rumpfes ein Hubgebläse 19 angeordnet ist. Am Heck befindet sich ein Höhenleitwerk 12.
  • Zur Durchführung des Senkrechtstartes und des Reisefluges ist in jeder Tragfläche 11 ein Kanal 13 vorgesehen, durch den große Mengen sogenannter Niederdruckluft hindurchbewegt werden können. Jeder Kanal 13 weist einen nach vorn gerichteten Einlaß 14 auf, der in der Vorderkante des Tragflügels 11 liegt. Jeder Tragflügel weist auf der Oberseite eine Öffnung 15 auf. Es handelt sich hierbei um die obere Öffnung eines Kanals für den Gebläserotor. In diesen Kanal mündet der Kanal 13 ein. Diese Öffnung 15 ist durch jalousieartige Luftleitklappen 16 abgedeckt, die durch nicht dargestellte Einrichtungen in steuerbarer Weise verschwenkbar sind. Diese Luftleitklappen können die in F i g. 1 dargestellte geöffnete Stellung einnehmen oder die in F i g. 2 dargestellte Verschlußstellung. Am unteren Ende des Kanals sind weitere Leitklappen 18 vorgesehen, die schwenkbar gelagert sind, um die Luftströmung, wie in F i g. 1 gezeigt, nach unten, oder wie in F i g. 2 gezeigt, nach hinten abzulenken.
  • Im Kanal 13 ist das Gebläse 19 angeordnet. Die Achse des Gebläses 19 ist, wie dargestellt, nach vorn geneigt, um eine optimale, mit der Flügelgröße und der Flügeldicke vereinbare Anordnung zu erhalten. Das Gebläse 19 hat einen Gebläserotor 20, und wird von Streben 21 getragen.
  • Für den Antrieb des Gebläses 19 ist im Flugzeugrumpf eine nicht dargestelle Antriebsanlage vorgesehen.
  • Die im Rumpf angeordneten Triebwerke können Luft über eine Hutze 26 erhalten, die an der Oberseite des Rumpfes angeordnet ist.
  • Um eine Stabilisierung des Flugzeges um die Querachse zu erreichen, ist ein Trimmgebläse 27 am vorderen Ende des Rumpfes vorgesehen. Dieses Trimmgebläse weist einen Kanal 28 auf, in dem ein Gebläse 30 angeordnet ist. Das untere Ende des Kanals ist wiederum durch jalousieartige Leitklappen 29 verschließbar. Mit Hilfe dieses Trimmgebläses kann eine Stabilisierung des Fluges beim Start oder bei der Landung durchgeführt werden. In bekannter Weise sind zur Steuerung um die Hochachse am Heck 32 besondere Steuerdüsen 35 vorgesehen.
  • Beim Schwebeflug, der in F i g.1 dargestellt ist, sind alle Luftleitklappen 16 und 18 und 29 offen und durch diese Klappen wird die Luft nach unten gerichtet. Durch den Einlaß 14 und durch die Öffnung 15 können große Luftmengen in das Gebläse eintreten, die dann durch das Gebläse hindurchgehen und eine Hubkraft erzeugen.
  • Während des Reisefluges sind, wie F i g. 2 zeigt, die Leitklappen 16 und 29 geschlossen, damit glatte aerodynamische Flächen geschaffen werden. Die für den Reiseflug erforderliche geringere Luftströmung wird von der Öffnung 14 aufgenommen und diese Luft wird in das Gebläse eingeführt, beschleunigt und durch die Leitklappen 18 nach hinten ausgestoßen. Wie die F i g.1 und 2 zeigen, ist eine Aussparung 17 an der Unterseite des Flügels 11 vorgesehen, die sich vom Gebläsekanal13 nach hinten erstreckt. Durch diese Aussparung wird eine Störung der Ströme an der Tragfläche 11 während des Reisefluges verhindert. Der Luftstrom aus dem Gebläse kann derart geleitet werden, daß dieser Luftstrom vollständig durch diese Aussparung 17 hindurch verläuft, so daß durch diesen Luftstrom praktisch eine Luftwandung gebildet wird, welche die normale Flügelform ersetzt. Der Einlaß 14 an der Vorderkante der Tragfläche 11 dient einem doppelten Zweck. Es wird einmal ein zusätzlicher Lufteinlaß für die Luftmenge gebildet, die während des in F i g. 1 dargestellten Schwebefluges erforderlich ist. Zum anderen wird durch diesen Einlaß 14 der Luftwiderstand verringert, der bei einem starken Tragflügelprofil vorhanden ist, da ein Teil der Luft, statt um den Flügel herum, durch diesen hindurchgeleitet wird. Es wird eine glatte Luftzufuhr bei dem in F i g. 2 dargestellten Reiseflugbetrieb ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Flügelgebläseschraubenflugzeug, bei welchem über und unter dem im Flügel befindlichen Gebläserotor jalousieartige Luftleitklappen und an der Flügelvorderkante ein Lufteinlaß vorgesehen ist, wobei die Luftleitklappen beim Übergang vom Vertikalflug zum Horizontalflug oben geschlossen und unten - die Luft nach hinten unten leitend - geöffnet sind, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der Gebläserotor (20) nach vorn geneigt eingebaut und eine Aussparung (17) in der Unterseite des Flügels vorgesehen ist, die sich von dem Gebläsekanal (13) nach hinten erstreckt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1046 505; schweizerische Patentschriften Nr. 231396, 326 062; USA.-Patentschriften Nr. 2 828 929, 2 899 149, 2932468.
DEP1269A 1961-03-04 1961-03-04 Fluegelgeblaeseschraubenflugzeug Pending DE1269892B (de)

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DE1269892B true DE1269892B (de) 1968-06-06

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH231396A (de) * 1942-05-04 1944-03-15 Focke Henrich Prof Dr Ing E H Hubschrauber mit Einrichtung zum Ausgleich des Rückdrehmomentes.
CH326062A (fr) * 1952-10-10 1957-11-30 Snecma Hélicoptère
US2828929A (en) * 1954-05-27 1958-04-01 Collins Radio Co Wingless aircraft
DE1046505B (de) * 1957-04-25 1958-12-11 Lothar Hoffmann Flugzeugantrieb fuer vertikale und horizontale Flugrichtung
US2899149A (en) * 1959-08-11 Aircraft having ducted turbine driven lift rotors
US2932468A (en) * 1957-12-06 1960-04-12 Gen Electric Vtol aircraft

Patent Citations (6)

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