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DE1269716B - Drehspulgalvanometer mit geradliniger Zeigerbewegung - Google Patents

Drehspulgalvanometer mit geradliniger Zeigerbewegung

Info

Publication number
DE1269716B
DE1269716B DEP1269A DE1269716A DE1269716B DE 1269716 B DE1269716 B DE 1269716B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269716 A DE1269716 A DE 1269716A DE 1269716 B DE1269716 B DE 1269716B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deflection
coil
preselected
writing tip
sensor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Allan R Thompson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Clevite Corp
Original Assignee
Clevite Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Clevite Corp filed Critical Clevite Corp
Publication of DE1269716B publication Critical patent/DE1269716B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Position Input By Displaying (AREA)

Description

  • Drehspulgalvanometer mit geradliniger Zeigerbewegung Die Erfindung betrifft Registrierinstrumente, z. B.
  • Drehspulgalvanometer zur Aufzeichnung von elektrischen Signalen, die mit einem Schreibstift oder einer Schreibfeder arbeiten. Insbesondere betrifft die Erfindung Drehspulgalvanometer, bei denen die Kreisbewegung einer Antriebs spule im Luftspalt eines Magneten in eine geradlinige Bewegung umgeformt wird, die von der Schreibspitze eines Schreibstiftes oder einer Schreibfeder ausgeführt wird.
  • Die Umwandlung der Kreisbewegung der Spule in eine geradlinige Bewegung ist weitgehend linear, solange die Schreibspitze der Aufzeichnungsvorrichtung keine allzu große Auslenkung erfährt. Der durch die Nichtlinearität hervorgerufene Fehler ist nicht sehr groß. Wenn die Schreibspitze jedoch über einen weiten Bereich ausgelenkt wird, dann ist der Fehler von einer Größe, die für ein genaues Registriergerät nicht mehr tragbar ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Drehspulgalvanometer vorzuschlagen, das insbesondere für große geradlinige Auslenkungen geeignet ist und bei dem Fehler, die durch eine Umwandlung der Kreisbewegung in eine geradlinige Bewegung mit Hilfe eines Lenkermechanismus entstehen, durch eine stabilisierte Hilfsvorrichtung oder eine Rückkopplungsschaltung kompensiert werden. Diese erzeugt eine nichtlineare Funktion, die im wesentlichen die durch den Lenkermechanismus bedingte Nichtlinearität aufhebt.
  • Die Erfindung geht von einem Drehspulgalvanometer mit einem Magneten aus, zwischen dessen Polschuhen eine kreisende Antriebsspule angeordnet ist.
  • Ferner ist ein Lenkermechanismus vorgesehen, der die Kreisbewegung der Spule in eine geradlinige Bewegung einer Schreibspitze umformt, so daß die Auslenkung dieser Schreibspitze auf einem Aufzeichnungsträger eine vorgewählte, nichtlineare Funktion der Auslenkung der Spule ist. Weiterhin enthält das Drehspulgalvanometer einen Auslenkungsfühler zur Feststellung der Auslenkung der Spule und eine Erregerschaltung für die Spule.
  • Gemäß der Erfindung führt der Auslenkungsfühler der Erregerschaltung ein Signal zu, das proportional der Auslenkung der Spule ist und für die jeweilige Auslenkung um einen vorgewählten, nichtlinearen Betrag korrigiert ist.
  • Die Erfindung wird nun auch an Hand der Zeichnungen ausführlich beschrieben, wobei alle aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervorgehenden Einzelheiten oder Merkmale zur Lösung der Aufgabe im Sinn der Erfindung beitragen können und mit dem Willen zur Patentierung in die Patentanmeldung aufgenommen wurden.
  • Fig. 1 zeigt einen Lenkermechanismus zur Umformung einer Kreisbewegung in eine geradlinige Bewegung bei einem Drehspulgalvanometer; F i g. 2 zeigt eine zu dem Galvanometer gehörige Schaltungsanordnung; Fig. 3 zeigt die durch den Lenkermechanismus bedingte Abweichung von der Linearität; F i g. 4 ist eine Draufsicht auf einen Auslenkungsfühler, der eine Funktion zur Kompensation der in Fig. 3 gezeigten Abweichung erzeugt; F i g. 5 ist eine Draufsicht auf einen Teil des in der Fig. 4 gezeigten Auslenkungsfühlers; F i g. 6 ist eine Seitenansicht des in der Fig. 5 gezeigten Teils; Fig.7 und 8 sind Draufsichten auf einzelne Schichtungen, aus denen die in den F i g. 5 und 6 gezeigten Teile gefertigt sind.
  • Nach einem Ausführungsbeispiel sieht die Erfindung ein Drehspulgalvanometer mit einer Schreibfeder oder einem Schreibstift vor, die auf einen Aufzeichnungsträger schreibt. Die Schreibspitze der Schreibfeder wird dabei von einer Spule angetrieben, die in dem Luftspalt eines Magneten schwenkbar angeordnet ist. Zwischen der Spule und der Schreibfeder ist weiterhin ein Lenkermechanismus vorgesehen, der die Kreisbewegung der Spule in eine geradlinige Bewegung der Schreibspitze auf dem Aufzeichnungsträger umwandelt. Unglücklicherweise bringt dieser Lenkermechanismus jedoch eine nichtlineare Funktion mit sich, so daß die Querauslenkung der Schreibspitze auf dem Aufzeichnungsträger eine nichtlineare Funktion von der jeweiligen Auslenkung der Spule ist. Mit der Antriebsspule sind weiterhin eine elektrische Schaltung mit einem Eingangsteil und einem Differentialverstärker sowie ein Auslenkungsfühler verbunden. Der letztere stellt die Stellung der Schreibspitze fest, wenn diese sich über den Aufzeichnungsträger bewegt, und ist außerdem auch mit der elektrischen Schaltung verbunden, um ihr ein elektrisches Signal zuzuführen, welches proportional zur Auslenkung der Schreib spitze ist. Dadurch wird eine Korrektur für die Nichtlinearität des Lenkermechanismus hergestellt.
  • In den F i g. 1 und 2 ist ein Registrierinstrument gezeigt, z. B. ein mit einer Schreibfeder arbeitendes Drehspulgalvanometer, dessen Schreibspitze 10 geradlinig über einen sich bewegenden Aufzeichnungsträger 11 geführt wird. Die Schreibspitze 10 wird durch eine Antriebsspule 12 angetrieben, die an einer Achse 13 befestigt und mittels nicht gezeigter Halterungen im Luftspalt 14 eines Magneten 15 angebracht ist. Ein Lenkermechanismus 16 formt die Kreisbewegung der Spule 12 und der Achse 13 in eine geradlinige Bewegung der Schreibspitze 10 einer Schreibfeder 17 um.
  • Eine Rückkopplungsschaltung für den Antrieb der Spule enthält eine Stabilisierung und eine Dämpfung und außerdem einen Auslenkungsfühler gemäß der F i g. 2. Eine derartige Schaltung wurde bereits in einer älteren Anmeldung vorgeschlagen (USA. Ser.
  • Nr. 409 699, vom 9. November 1964, deutsches Aktenzeichen noch unbekannt).
  • Bei bekannten Geräten des hier zugrunde gelegten Typs ist die Spulenachse um etwa 150 zu beiden Seiten der Nullage auslenkbar, und die durch den Lenkermechanismus bedingte Nichtlinearität kann in Kauf genommen werden, da sie klein genug ist. Nach der Erfindung ist jedoch die Spulenachse um 350 aus der Nullage auslenkbar, und daher wird eine sehr viel größere Nichtlinearität erzeugt, die bei Präzisionsinstrumenten nicht mehr tragbar ist. Nach der Erfindung ist daher eine Korrektur vorgesehen, die die auftretende Nichtlinearität auf ein ertragbares Maß reduziert.
  • Der Lenkermechanismus 16 nach der F i g. 1 formt die Kreisbewegung der Spule 12 in eine geradlinige Bewegung der SchreibspitzelO auf dem Aufzeichnungsträger 11 um. Es ist erwünscht, daß zwischen der Auslenkung der Spule 12 und der Ablenkung der Schreibspitze 10 eine lineare Beziehung besteht. Das heißt, für einen Teilwinkel, um den die Spule 12 ausgelenkt wird, soll die Schreibspitze um einen gegebenen Betrag bewegt werden. Für Auslenkungen der Schreibspitze bis zu 40 mm ist der durch die Nichtlinearität des Lenkermechanismus 16 bedingte Fehler genügend klein und kann auch bei einem Präzisionsinstrument vernachlässigt werden. Bei größeren Auslenkungen wird jedoch der Fehler größer, und bei einer Auslenkung der Spule bis zu 350 auf einer Seite erhält man bei 200 einen Fehler von etwa 1,40/0. Das ist mehr als für ein Präzisionsinstrument zulässig ist Die Fig.3 zeigt die Abhängigkeit der Auslenkung d der Schreibspitze auf dem Aufzeichnungsträ ger in Abhängigkeit vom Auslenkungswinkel 0- der Antriebsspule. Die gestrichelte Kurve 20 zeigt die erwünschte lineare Beziehung, während die durch- gezogene Kurve 21 die vorhandene nichtlineare Beziehung zeigt, die durch die Gleichung d = asine+bsinKöausgedrückt werden kann. Der vertikale Abstand zwischen den beiden Kurven gibt für jedes beliebige 0 den Fehler an, der durch den Lenkermechanismus bedingt ist.
  • Der bisher benutzte Auslenkungsfühler erzeugt ein elektrisches Ausgangs signal in Abhängigkeit von der Lage eines auf den Fluß ansprechenden Bügels, der von der kreisenden Spule mitbewegt wird. Infolgedessen ergibt sich für große Auslenkungen eine unkorrigierte, nichtlineare Beziehung.
  • Der in den Fig.4 bis 8 gezeigte Auslenkungsfühler 36 bedingt in der in der Fig. 2 gezeigten Schaltungsanordnung ein nichtlineares elektrisches Ausgangssignal, dessen Größe für einen gegebenen Winkel e im wesentlichen gleich dem in der F i g. 3 gezeigten Fehler für diesen Winkel ist und auch in der gleichen Richtung wie dieser Fehler in der F i g. 3 verläuft. Mit anderen Worten erzeugt der Auslenkungsfühler 36 in Abhängigkeit von zu ein Ausgangssignal, das um etwa den gleichen Betrag und in der gleichen Richtung wie die Ablenkung der Schreibspitze in Abhängigkeit von 0 nichtlinear ist. Das Ausgangssignal des Auslenkungsfühlers wird auf einen Differentialverstärker 132 zum Antreiben der Spule 12 zurückgekoppelt, wie es in der bereits erwähnten früheren Erfindung beschrieben ist, was zur Folge hat, daß die Schreibspitze 10 der Schreibfeder eine lineare Beziehung in bezug zur Größe des Eingangssignals bis zu einem Fehler von maximal 0,2°lo hat.
  • Der Auslenkungsfühler 36 erzeugt das nichtlineare Ausgangssignal wegen einer Veränderung der Schichtungen, aus denen gemäß der älteren Erfindung eine bogenförmige Erweiterung 142 eines mittleren Schenkeis 141 besteht. Bei dem bereits vorgeschlagenen Auslenkungsfühler besteht der mittlere Schenkel aus einer Anzahl von identischen Schichtungen gemäß der Fig. 7.
  • Der Auslenkungsfühler 36 nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht aus 15 Schichtungen L gemäß der F i g. 7 und 5 Schichtungen L' gemäß der Fig. 8, die ähnlich den SchichtungenL sind, aber im Gegensatz zu diesen abgeschnittene Enden aufweisen. Nach der Fig. 6 liegen drei SchichtungenL' auf der einen Endseite des Stapels, während zwei Schichtungen L' auf der anderen Endseite des Stapels liegen. Ein bewegbarer Bügel 75 wird mit der Spule 12 angetrieben und im Luftspalt 76 bewegt. Er erzeugt ein elektrisches Ausgangssignal, das wegen der abgeschnittenen Enden nichtlinear ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Drehspulgalvanometer mit einer zwischen den Polschuhen eines Magneten kreisenden Antriebsspule, mit einem Lenkermechanismus, der die Kreisbewegung der Antriebsspule in eine geradlinige Bewegung einer Schreibspitze umformt, deren Auslenkung auf einem Aufzeichnungsträger eine vorgewählte nichtlineare Funktion der Auslenkung der Spule ist, ferner mit einem Auslenkungsfühler zur FeststeUung der Stellung der Antriebsspule und mit einer Erregerschaltung für die Spule, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslenkungsfühler (36) der Erregerschaltung ein elektrisches Signal zuführt, das proportional der Auslenkung der Spule (12) ist, verändert um einen vorgewählten, der jeweiligen Auslenkung der Spule angepaßten, nichtlinearen Betrag.
  2. 2. Drehspulgalvanometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslenkungsfühler (36) ein elektrisches Signal erzeugt, das um nahezu den gleichen Betrag und in der gleichen Richtung nichtlinear wie die nichtlineare Funktion zwischen der Auslenkung der Schreibspitze und der Auslenkung der Antriebsspule ist.
  3. 3. Drehspulgalvanometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslenkungsfühler (36) ein elektrisches Signal erzeugt, das eine vorgewählte nichtlineare Funktion der Auslenkung der Schreibspitze (10) auf dem Aufzeichnungsträger (11) ist und das die Nichtlinearität des Lenkermechanismus kompensiert.
  4. 4. Drehspulgalvanometer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslenkungsfühler einen die Auslenkung abtastenden Wandler (36) aus einer Anzahl von ferromagnetischen Schichtungen (L, L') enthält, die zwei magnetische Kreise mit einem gemeinsamen Abschnitt, in den ein Wechselfeld induzierbar ist, und einen Luftspalt aufweisen, in dem ein bewegbar montierter Bügel (75) aus nichtmagnetischem Material hineinragt, der aus einer geschlossenen Schleife aus elektrisch leitendem Material besteht und zur Mitbewegung mit der Antriebsspule an dieser befestigt ist und bei einer Bewegung die Aufteilung des Flusses zwischen den beiden magnetischen Kreisen in Abhängigkeit von seiner Auslenkung aus einer vorgewählten Lage verändert, daß ferner die beiden magnetischen Kreise mit entgegengesetzt in Serie gewickelten und mit ihnen gekoppelten Wicklungen versehen sind, deren Ausgangsspannungen auf einen Differentialverstärker (132) gegeben werden, und daß außerdem mindestens ein Teil der Schichtungen (L, L') entsprechend dem Bewegungspfad des Bügels (75) derart geformt ist, daß das elektrische Ausgangssignal eine nichtlineare Funktion der Auslenkung des Bügels aus einer vorgewählten Stellung ist.
DEP1269A 1964-11-12 1965-11-11 Drehspulgalvanometer mit geradliniger Zeigerbewegung Pending DE1269716B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1269716XA 1964-11-12 1964-11-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1269716B true DE1269716B (de) 1968-06-06

Family

ID=22427649

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1269A Pending DE1269716B (de) 1964-11-12 1965-11-11 Drehspulgalvanometer mit geradliniger Zeigerbewegung

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DE (1) DE1269716B (de)

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