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DE1269670B - Amplitudenbegrenzerschaltung mit Dioden - Google Patents

Amplitudenbegrenzerschaltung mit Dioden

Info

Publication number
DE1269670B
DE1269670B DEP1269A DE1269670A DE1269670B DE 1269670 B DE1269670 B DE 1269670B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269670 A DE1269670 A DE 1269670A DE 1269670 B DE1269670 B DE 1269670B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diodes
circuit
amplitude
series
bias voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Iwao Matsushita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Ltd
Original Assignee
Fujitsu Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fujitsu Ltd filed Critical Fujitsu Ltd
Publication of DE1269670B publication Critical patent/DE1269670B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/02Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude by means of diodes

Landscapes

  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)

Description

  • Amplitudenbegrenzerschaltung mit Dioden Die Erfindung bezieht sich auf eine Amplitudenbegrenzerschaltung mit Dioden, an die jeweils in Sperrichtung eine der Einstellung des Begrenzungspegels dienende Vorspannung angelegt ist, die zum Teil durch Gleichrichtung des zugeführten Signals mittels weiterer der Schaltung zugeordneter Dioden erzeugt wird.
  • Bei der in der F i g. 1 gezeigten bekannten Amplitudenbegrenzerschaltung wird die Eigenschaft der Diode in der Durchlaßrichtung benutzt. In bekannter Weise ist ein Amplitudenschwankungen unterworfener Generator G über einen Widerstand Rg, der auch sein Innenwiderstand sein kann, an den Begrenzer angeschaltet, der aus zwei antiparallelgeschalteten Dioden Dl und D2 besteht. Dem Begrenzer folgt ein Verbraucher, dargestellt durch den Lastwiderstand Rl.
  • In dieser Schaltung wird der Pegel, bei dem die Amplitudenbegrenzung stattfindet, durch die Eigenschaften der Dioden Dl und D2 in der Durchlaßrichtung bestimmt. Es ist bekannt, zur Änderung dieses Pegelwertes oder zur Versteilerung der Kennlinie der Amplitudenbegrenzung die in der F i g. 2 gezeigte, mit den Batterien Yb versehene Vorspannungsschaltung zu verwenden. Da es aber nicht praktisch ist, die Vorspannung mittels zweier Batterien zu erzeugen, wird meist die in der F i g. 3 gezeigte Schaltung angewendet, bei der durch die Gleichstromquelle E ein Spannungsabfall Vb an jedem der Widerstände Rb hervorgerufen wird, der als Vorspannung für die Dioden dient. Mit der Gleichstromquelle E ist ein Widerstand RS in Reihe geschaltet.
  • Da aber bei dieser Schaltung die ziemlich hochohmigen Widerstände Rb zu den Dioden in Reihe geschaltet sind, ist es schwierig, die Kennlinie der Amplitudenbegrenzung steil zu machen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird daher die Schaltung nach der F i g. 3 oft in die in der F i g. 4 gezeigte Schaltung umgewandelt.
  • Die Schaltung nach der F i g. 4 stellt eine Brückenschaltung dar, bei der dem Generator G mit Innenwiderstand Rg ein Gegentaktübertrager T nachgeschaltet ist. Die Mittelanzapfung des Gegentaktübertragers liegt am einen Ende des Lastwiderstandes R, und das andere Ende des Lastwiderstandes R, ist einerseits über einen Widerstand R an das eine Ende der Gegentaktwicklung und andererseits über eine Begrenzerschaltung nach F i g. 3 an das andere Ende der Gegentaktwicklung angeschaltet. Durch die Ausbildung als Brückenschaltung wird eine sehr steile Amplitudenbegrenzungskennlinie erreicht. Es werden aber unvermeidlich durch den Widerstand R Verluste hervorgerufen. Ferner ist die Schaltung ziemlich kompliziert. Da in den Schaltungen der F i g. 3 und 4 die Vorspannung Yb von der Spannung der mit dem Netz verbundenen Stromquelle E abhängig ist, ergibt sich der Nachteil, daß je nach der Schwankung der Netzspannung der Pegel, bei dem die Amplitudenbegrenzung durchgeführt wird, geändert wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obenerwähnten Nachteile zu vermeiden und eine Amplitudenbegrenzerschaltung zu schaffen, deren Ausbildung einfach ist und die gegenüber Pegelschwankungen stabilisiert ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Amplitudenbegrenzerschaltung mit Dioden, an die jeweils in Sperrichtung eine der Einstellung des Begrenzungspegels dienende Vorspannung angelegt ist, die zum Teil durch Gleichrichtung des zugeführten Signals mittels weiterer der Schaltung zugeordneter Dioden erzeugt wird, gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zwei Paare von jeweils mit gleicher Polarität in Serie geschalteten Dioden antiparallel im Signalkreis liegen und daß der Verbindungspunkt des einen Paares der in Serie geschalteten Dioden mit dem Verbindungspunkt des zweiten Paares von in Serie geschalteten Dioden über einen Widerstand mit einer Vorspannungsquelle verbunden ist.
  • Zur weiteren Versteilerung der Amplitudenbegrenzungskennlinie ist es vorteilhaft, wenn die erfindungsgemäße Amplitudenbegrenzerschaltung in einen Zweig einer Brückenschaltung gelegt ist.
  • Zwar ist durch die deutsche Auslegeschrift 1055 052 eine Dämpfungsanordnung bekannt, bei der parallel zum Eingang und Ausgang eines vorzugsweise leitungssymmetrischen Vierpols je eine Gleichrichteranordnung in Graetz-Schaltung liegt und bei der die freien Diagonalen der beiden Gleichrichterschaltungen unmittelbar bzw. über irgendeinen Schwellwertbildner miteinander verbunden sind. Der aus der eingangs angeordneten Gleichrichterbrücke abgeleitete Gleichstrom soll dabei die ausgangsseitig angeordnete Gleichrichterbrücke niederohmig steuern. Dieser Anordnung liegt jedoch, wie ersichtlich, ein anderes Funktionsprinzip zugrunde als dem Erfindungsgegenstand, was eine komplizierte Schaltung erfordert. Außerdem könnte mit dieser Schaltung auch nicht der mit der Erfindung angestrebte steile Verlauf der Amplitudenbegrenzungskennlinie erreicht werden, da ihr Durchgangswiderstand wegen des zwischengeschalteten Vierpols relativ hochohmig ist. Die wesentlich einfachere Schaltung nach der Erfindung erfüllt jedoch, wie aus den später näher erläuterten Diagrammen hervorgeht, besonders die letztgenannten Forderungen in hohem Maße.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Beispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen F i g. 1 bis 4 bekannte Amplitudenbegrenzungsschaltungen, F i g. 5 und 6 Ausführungsbeispiele nach der Erfindung und F i g. 7 bis 9 Diagramme zur Erklärung der Wirkungsweise des Ausführungsbeispiels der Erfindung nach F i g. 5.
  • Nach der Erfindung kann gemäß F i g. 5 durch eine einfache Schaltung eine sehr steile Amplitudenkennlinie erreicht werden. Bei dieser Schaltung wird der Strom von der Spannungsquelle E, der z. B. ohne Zwischenschaltung von Regeleinrichtungen unmittelbar durch Gleichrichtung aus der Netzspannung gewonnen sein kann, über einen Widerstand RS den Dioden D3 und D4 zugeführt, die jeweils an Stelle der Widerstände Rb in der F i g. 3 getreten sind und mit gleicher Stromrichtung wie die Dioden Dl, D2 mit diesen jeweils in Serie geschaltet sind. Der Strom von der Spannungsquelle E durchfließt also die beiden Dioden D3, D4 nacheinander und erzeugt an jeder von ihnen eine Spannung Vb, die als Vorspannung der zur Amplitudenbegrenzung vorgesehenen Dioden Dl, D2 dient.
  • Da in diesem Fall ein Gleichstrom von einigen Milliampere die Dioden D3, D4 durchfließt, an denen die Vorspannung abfällt, ist die Betriebsimpedanz des Vierpols auf einige zehn Ohm abgesenkt. Gegenüber der in der F i g. 3 gezeigten Schaltung, bei der die Vorspannung über Widerstände Rb erzeugt wird, kann somit eine steilere Amplitudenkennlinie erreicht werden, so daß es nicht erforderlich ist, die in der F i g. 4 gezeigte komplizierte Brückenschaltung anzuwenden.
  • Die erfindungsgemäße Schaltung ist auch verlustarm. Da, wie oben erwähnt ist, die Schaltung nicht zwingend als Brücke ausgebildet werden muß, weist sie bei einem so niedrigen Pegel, bei dem eine Amplitudenbegrenzung nicht stattfindet, kaum Verluste auf.
  • Die erfindungsgemäße Schaltung ist nur geringfügig von Spannungsschwankungen der Vorspannungsquelle E, die aus der Netzspannung gewonnen werden kann, beeinflußt. Der Änderungsbereich der Klemmenspannung der Dioden D3, D4, die die Vorspannung führen, ist nämlich, wie in der F i g. 7 gezeigt ist, hinsichtlich einer Änderung der Netzspannung gepreßt. Folglich wird der Pegel, bei dem die Amplitudenbegrenzung stattfindet, trotz Änderungen der Netzspannung kaum geändert. Die F i g. 7 zeigt die Abhängigkeit der Klemmenspannung der Vorspannungsdioden von einer Änderung der Netzspannung, wobei die Kurve 1 die Diodenkennlinie in Durchlaßrichtung bei Reihenschaltung zweier Dioden, die Gerade 2 die Belastungslinie des Widerstandes RS bei der Vorspannung El und die Gerade 3 die Belastungslinie des Widerstandes RS bei der Vorspannung E2 darstellt. Wenn die Vorspannung von El in E2 geändert wird, so wird ersichtlich die Klemmenspannung von 2 Vbl nur in 2 Vb2 geändert. Damit ist der zusammengepreßte Änderungsbereich der Klemmenspannung kleiner, als auf Grund der Änderung der Vorspannung zu erwarten ist.
  • Bei der bekannten Schaltung nach der F i g. 1 ist die Möglichkeit gegeben, zur Erhöhung des in seiner Amplitude zu begrenzenden Pegels jeweils an Stelle einer Diode Dl oder D2 deren zwei in Reihe zu schalten. Diese Maßnahme kann auch bei der erfindungsgemäßen Schaltung vorteilhafterweise vorgenommen werden.
  • In der F i g. 8 sind Diodenkennlinien im Durchlaßbereich miteinander verglichen. Die Kurve 4 zeigt die Kennlinie in Durchlaßrichtung einer einzigen Diode, die Kurve 5 bei zwei in Reihe geschalteten Dioden und die Kurve 6 im Fall, daß an eine Diode die Vorspannung Yb angelegt wird, was beim erfindungsgemäßen Beispiel der Fall ist. Wie aus dieser Figur ersichtlich ist, weist die erfindungsgemäße Schaltung insbesondere im Anfangsteil der Kennlinie gegenüber bisherigen Schaltungen einen steileren Kennlinienverlauf auf.
  • In der F i g. 9 ist auf der Ordinate der Ausgangspegel U" und auf der Abszisse der Eingangspegel U" aufgetragen, wobei die Kurve 7 den Fall ohne Vorspannung und die Kurve 8 den Fall mit Vorspannung darstellt. Aus dieser Figur ist zu entnehmen, daß der lineare Bereich ohne Anlegen der Vorspannung nur bis a reicht und durch das Anlegen der Vorspannung bis zu b erweitert werden kann. Andererseits sind die Ausgangspegel bei hohen Eingangspegeln voneinander kaum verschieden.
  • Durch die in der F i g. 6 gezeigte Ausbildung der erfindungsgemäßen Schaltung als Brücke kann eine noch ausgeprägtere und bessere Kennlinie der Amplitudenbegrenzung erreicht werden. Die Schaltung nach F i g. 6 entspricht bis auf die Begrenzerschaltung der Schaltung nach F i g. 4. An der Stelle der dort angewendeten bekannten Begrenzerschaltung nach F i g. 3 ist jedoch die erfindungsgemäße Begrenzerschaltung nach F i g. 5 getreten. Der Generator G und der Innenwiderstand Rg werden natürlich in beiden Fällen dann durch den betreffenden Brückenzweig dargestellt.
  • Die Erfindung ist auch auf Schaltungen anwendbar, bei denen mehr als zwei Dioden, die die Vorspannung liefern oder zur Amplitudenbegrenzung beitragen, in Reihe geschaltet werden. Die Dioden können auch zugleich als Gleichrichter Verwendung finden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Amplitudenbegrenzerschaltung mit Dioden, an die jeweils in Sperrichtung eine der Einstellung des Begrenzungspegels dienende Vorspannung angelegt ist, die zum Teil durch Gleichrichtung des zugeführten Signals mittels weiterer der Schaltung zugeordneter Dioden erzeugt wird, d adurch gekennzeichnet, daß zwei Paare von jeweils mit gleicher Polarität in Serie geschalteten Dioden (D1, D3 bzw. D2, D4) antiparallel im Signalkreis liegen und daß der Verbindungspunkt des einen Paares der in Serie geschalteten Dioden (D1, D3) mit dem Verbindungspunkt des zweiten Paares von in Serie geschalteten Dioden (D2, D4) über einen Widerstand (R,) mit einer Vorspannungsquelle (E) verbunden ist (F i g. 5).
  2. 2. Amplitudenbegrenzerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einen Zweig einer Brückenschaltung gelegt ist (F i g. 6). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1055 052.
DEP1269A 1964-01-29 1965-01-29 Amplitudenbegrenzerschaltung mit Dioden Pending DE1269670B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1269670X 1964-01-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1269670B true DE1269670B (de) 1968-06-06

Family

ID=14948313

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1269A Pending DE1269670B (de) 1964-01-29 1965-01-29 Amplitudenbegrenzerschaltung mit Dioden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1269670B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055052B (de) * 1957-07-26 1959-04-16 Siemens Ag Amplitudenbegrenzungsglied

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055052B (de) * 1957-07-26 1959-04-16 Siemens Ag Amplitudenbegrenzungsglied

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