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DE1128485B - Schaltung zur Begrenzung der Amplitude einer Wechselspannung - Google Patents

Schaltung zur Begrenzung der Amplitude einer Wechselspannung

Info

Publication number
DE1128485B
DE1128485B DES68595A DES0068595A DE1128485B DE 1128485 B DE1128485 B DE 1128485B DE S68595 A DES68595 A DE S68595A DE S0068595 A DES0068595 A DE S0068595A DE 1128485 B DE1128485 B DE 1128485B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
limiter
circuit
voltage
voltage limiter
resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES68595A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eduard Seibt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL264701D priority Critical patent/NL264701A/xx
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES68595A priority patent/DE1128485B/de
Priority to NL264701A priority patent/NL141048C/xx
Priority to BE604037A priority patent/BE604037A/fr
Priority to SE533861A priority patent/SE306349B/xx
Publication of DE1128485B publication Critical patent/DE1128485B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/06Limiters of angle-modulated signals; such limiters combined with discriminators

Landscapes

  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)

Description

  • Schaltung zur Begrenzung der Amplitude einer Wechselspannung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur Begrenzung der Amplitude einer Wechselspannung mit zwei vorzugsweise in Basisschaltung betriebenen, als Eingang und Ausgang des Begrenzers dienenden Transistorstufen, von denen die als Eingang ausgebildete Transistorstufe auf einem Spannungsbegrenzer arbeitet.
  • Derartige Schaltungen werden beispielsweise dazu benötigt, um die Amplitude einer frequenzmodulierten Schwingung konstant zu halten. Vor allem bei der Verwendung zur Amplitudenbegrenzung von phasen-oder frequenzmodulierten Schwingungen ist dabei die Forderung gegeben, daß der Begrenzer in einem weiten Bereich der Modulationsfrequenz, beispielsweise von 0 bis 10 MHz, gleichmäßig gut arbeiten soll. Es sind hierzu Schaltungen mit Richtleitern bekannt, die entweder mit Vorspannung als Spannungsbegrenzer oder mit entsprechend gewähltem Vorstrom als Strombegrenzer dienen. Diese Begrenzer haben den Nachteil einer nicht unterschreitbaren Mindestzeitkonstante, soweit sie Transistorschaltungen betreffen bzw. hierfür anwendbar sein sollen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung zur Amphtudenbegrenzung gerade für den Fall zu schaffen, daß der Eingang und der Ausgang des Begrenzers durch je eine Transistorstufe gebildet werden, unter Vermeidung der vorstehend erläuterten Schwierigkeiten.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in der Weise gelöst, daß an den Spannungsbegrenzer transformatorisch ein die als Ausgang dienende Transistorstufe speisender,- an sich bekannter Strombegrenzer derart stark untersetzt angekoppelt ist, daß der Spannungsbegrenzer auf einen hochohmigen Ausgangswiderstand arbeitet und der Strombegrenzer aus einem niederohmigen Quellwiderstand gespeist wird.
  • In einem Ausführungsbeispiel ist die transformatorische Ankopplung durch einen Parallelresonanzkreis, und zwar derart bewirkt; daß an einen der Untersetzung entsprechenden Abgriff dieses Parallelresonanzkreises der Strombegrenzer angeschaltet ist, der vorzugsweise in an sich bekannter Weise aus zwei in Reihe liegenden und mit Vorstrom betriebenen Richtleitern besteht.
  • Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Spannungsbegrenzer zumindest einen Richtleiter mit innerer Vorspannung, wie eine Siliziumdiode, enthält, unter Fortlassung aller sonstigen Vorspannungsquellen im Spannungsbegrenzer.
  • Außerdem hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß wenigstens der in Übertragungsrichtung letzte Richtleiter des Spannungsbegrenzers ein Richtleiter mit innerer Vorspannung, wie eine Siliziumdiode, ist, der über einen der Einstellung der Begrenzungskennlinie dienenden Widerstand mit dem anderen Richtleiter des Spannungsbegrenzers auch gleichstrommäßig verbunden ist.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Die Fig. 1 zeigt einen Amplitudenbegrenzer, dessen Eingang durch einen in Basisschaltung betriebenen Transistor T 1 und dessen Ausgang durch einen in der gleichen Schaltung betriebenen Transistor T2 gebildet wird. An den Kollektor des Transistors T 1 ist ein Spannungsbegrenzer, bestehend aus den beiden Richtleitern RL1 und RL2, parallel zu dem Parallelresonanzkreis, bestehend aus der Induktivität L 1 und der Kapazität C 1, geschaltet. Widerstandsmäßig stark untersetzt, und zwar mittels einer Kopplungsspule Sp, ist ein Strombegrenzer an den Spannungsbegrenzer angeschaltet. Der Strombegrenzer besteht aus den beiden in den Längszweig des Übertragungsweges gegenpolig eingeschalteten Richtleitern RL 3 und RL 4, von denen der Richtleiter RL 4 auf den Eingang des in Basisschaltung betriebenen Transistors A 2 arbeitet.
  • Von den Richtleitern RL 1, RL 2 ist zumindest der Richtleiter RL 2 ein solcher mit innerer Vorspannung, wie ein Siliziumrichtleiter. In diesem Fall ist auch die gleichstrommäßige Abschaltung der Spule L 1 über den Kondensator erforderlich, der bei Verwendung von zwei gleichartigen Richtleitern jedoch vorteilhaft entfällt. Derartige Richtleiter haben die Eigenschaft, daß sie im Gegensatz zu dem üblichen Germaniumgleichrichter bei Betrieb in der Flußrichtung erst bei einer bestimmten, an der Diode anliegenden Spannung einen Stromfluß zulassen, der dann mit relativ großer Steilheit beginnt. Diese Spannungsquelle ist durch die Dotierung des Halbleitermaterials und die Auswahl des Halbleitermaterials nach Art des Grundstoffes, wie Silizium, innerhalb gewisser Grenzen veränderbar. Beispielsweise beträgt für einen üblichen Siliziumgleichrichter dieser Schwellwert für die anzulegende Spannung etwa 0,5 Volt. Der Richtleiter hat also eine innere Verspannung und kann deshalb ohne zusätzliche Spannungsquelle -in dem Spannungsbegrenzer verwendet werden.
  • Der Strombegrenzer wird beim Ausführungsbeispiel mit einem Verstrom i. betrieben, der durch den Vorwiderstand R 3 und die damit erzwungene Einströmung bestimmt wird.
  • Die Wirkungsweise der dargestellten Schaltung kann man sich wie folgt erklären: Der Ausgangswiderstand bzw. Quellwiderstand Ri zwischen dem Kollektor und der Basis des Transistors T 1 ist relativ hochohmig. Dieser Widerstand erfüllt daher sehr gut die für einen Spannungsbegrenzer zu stellende Forderung nach einem hochohmigen Quellwiderstand. Durch die Untersetzung mittels der Spule Sp wird der ebenfalls als hochohmig zu fordernde Ausgangswiderstand R 1 des Spannungsbegrenzers auf den für einen Strombegrenzer zu fordernden niederohmigen Quellwiderstand R 2 transformiert. Dieser Strombegrenzer arbeitet auf den niederohmigen, zwischen dem Emitter und der Basis auftretenden Eingangswiderstand des Transistors T2, womit für den Strombegrenzer auch die Forderung nach einem niederohmigen Lastwiderstand sehr gut erfüllt ist.
  • Ein Beispiel einer ausgeführten Schaltung ist in der Fig. 2 wiedergegeben. über den Widerstand R 4 erhält der Kollektor des Transistors T1 die für den Betrieb erforderliche Spannung gegenüber der Basis; beispielsweise hat dieser Widerstand einen Wert von 2 kS2. Der Spannungsbegrenzer ist über eine Kapazität C 4 an den Kollektor des Transistors T 1 angeschaltet und liegt einseitig auf dem Potential der Basis, das zugleich das Messepotential ist. Der Strombegrenzer ist galvanisch an eine Anzapfung der Induktivität L 1 angeschaltet und erhält seinen Verstrom io, über die beiden Widerstände R 3 bzw. R 3', wobei zum Ausgleich der Richtleitertoleranzen eine gleichstrommäßige Auftrennung mittels der Kapazität C 1 vorgesehen ist. über eine Drossel L 2 und eine Ankopplungskapazität C 3 ist der Transistor T 2 an den Ausgang des Strombegrenzers angeschaltet, wobei der Widerstand R 5 zur Einstellung der Ernitterspannung dieser Stufe im Vergleich zur Basis des Transistors dient. Die Widerstände R 3 und R 3' können beispielsweise einen Wert von 5 kS2 haben und die Kapazität C 1 einen Wert von 100 pF. Das Widerstandsübersetzungsverhältnis ü2 wird zweckmäßig etwa zwischen 3 und 5 gewählt, entsprechend den Widerstandsverhältnissen üblicher Transistoren. Die Richtleiter RL 1 und RL 2 sind Siliziumdioden, während die Richtleiter RL 3 und RL 4 Germaniumdioden ohne innere Verspannung sein können. Die Basisschaltung hat bei der erfindungsgemäßen Schaltung den zusätzlichen Vorteil, daß sie vor allem für ein sehr breites Frequenzband arbeitet, wenngleich mit niedrigerem Verstärkungsfaktor als die Emitterschaltung, die in keinem so großen Frequenzbereich eingesetzt werden kann, jedoch eine höhere Verstärkung liefert. Die erfindungsgemäße Schaltung ist auch bei der Emitterschaltung - wenn geringere Bandbreiteforderungen gestellt sind, als an sich mit Basisschaltung erreichbar wäre - brauchbar, weil auch dann die Widerstandsverhältnisse etwa gleichartig liegen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltung zur Begrenzung der Amplitude einer Wechselspannung mit zwei vorzugsweise in Basisschaltung betriebenen, als Eingang und Ausgang des Begrenzers dienenden Transistorstufen, von denen die als Eingang ausgebildete Transistorstufe auf einen Spannungsbegrenzer arbeitet, da-durch gekennzeichnet, daß an den Spannungsbegrenzer transformatorisch ein die als Ausgang dienende Transistorstufe speisender, an sich bekannter Strombegrenzer derart stark untersetzt angekoppelt ist, daß der Spannungsbegrenzer auf einen hochohmigen Ausgangswiderstand arbeitet und der Strombegrenzer aus einem niederohmigen Quellwiderstand gespeist wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die transformatorische Ankopplung durch einen Parallelresonanzkreis, und zwar derart bewirkt ist, daß an einem der Untersetzung entsprechenden Abgriff dieses Parallelresonanzkreises der Strombegrenzer angeschaltet ist, der vorzugsweise in an sich bekannter Weise aus zwei in Reihe liegenden und mit Verstrom betriebenen Richtleitern besteht.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsbegrenzer zumindest einen Richtleiter mit innerer Verspannung, wie eine Siliziumdiode, enthält, unter Fortlassung aller sonstigen Vorspannungsquellen im Spannungsbegrenzer.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der in übertragungsrichtung letzte Richtleiter des Spannungsbegrenzers ein Richtleiter mit innerer Verspannung, wie eine Siliziumdiode, ist, der über einen der Einstellung der Begrenzungskennlinie dienenden Widerstand mit dem anderen Richtleiter des Spannungsbegrenzers auch gleichstrommäßig verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 896 068; »Der Fernmeldeingenieur«, 15. März 1958, S. 13; »Proc. IRE«, April 1958, S. 693 bis 699; »Radio-Electronics«, November 1958, S. 35; »NTZ«, 1957, Heft 4, S. 198.
DES68595A 1960-05-20 1960-05-20 Schaltung zur Begrenzung der Amplitude einer Wechselspannung Pending DE1128485B (de)

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NL264701D NL264701A (de) 1960-05-20
DES68595A DE1128485B (de) 1960-05-20 1960-05-20 Schaltung zur Begrenzung der Amplitude einer Wechselspannung
NL264701A NL141048C (nl) 1960-05-20 1961-05-12 Schakeling voor het versterken en begrenzen van een wisselspanning.
BE604037A BE604037A (fr) 1960-05-20 1961-05-19 Montage pour la limitation d'amplitude d'une tension alternative
SE533861A SE306349B (de) 1960-05-20 1961-05-20

Applications Claiming Priority (1)

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DES68595A DE1128485B (de) 1960-05-20 1960-05-20 Schaltung zur Begrenzung der Amplitude einer Wechselspannung

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DE1128485B true DE1128485B (de) 1962-04-26

Family

ID=7500404

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES68595A Pending DE1128485B (de) 1960-05-20 1960-05-20 Schaltung zur Begrenzung der Amplitude einer Wechselspannung

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BE (1) BE604037A (de)
DE (1) DE1128485B (de)
NL (2) NL141048C (de)
SE (1) SE306349B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2856268A1 (de) * 1977-12-27 1979-06-28 Tokyo Shibaura Electric Co Gleichstromversorgung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE896068C (de) * 1950-10-18 1953-11-09 Siemens Ag Anordnung zur Amplitudenbegrenzung

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Also Published As

Publication number Publication date
NL264701A (de)
SE306349B (de) 1968-11-25
BE604037A (fr) 1961-09-18
NL141048C (nl) 1974-01-15

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