[go: up one dir, main page]

DE1269648B - Puls-Code-Modulationssystem mit unter Beruecksichtigung des Grundgeraeusches idealerKompandierung - Google Patents

Puls-Code-Modulationssystem mit unter Beruecksichtigung des Grundgeraeusches idealerKompandierung

Info

Publication number
DE1269648B
DE1269648B DEP1269A DE1269648A DE1269648B DE 1269648 B DE1269648 B DE 1269648B DE P1269 A DEP1269 A DE P1269A DE 1269648 A DE1269648 A DE 1269648A DE 1269648 B DE1269648 B DE 1269648B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
analog
output
digital
voltage
function generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEP1269A
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Roehrbein
Dipl-Ing Johannes Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DEP1269A priority Critical patent/DE1269648B/de
Publication of DE1269648B publication Critical patent/DE1269648B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1066Mechanical or optical alignment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Analogue/Digital Conversion (AREA)

Description

  • Puls-Code-Modulationssystem mit unter Berücksichtigung des Grundgeräusches idealer Kompandierung Die Erfindung betrifft ein Puls-Code-Modulations-(PCM-)system mit unter Berücksichtigung des Grundgeräusches idealer Kompandierung, mit einem Analog-Digital-Umsetzer und einem Digital-Analog-Umsetzer.
  • Bekanntlich kann bei PCM-Systemen durch eine Kompandierung der erreichbare Dynamikbereich bei gleicher Kanalkapazität des Systems erheblich vergrößert werden. Dabei soll unter Dynamikbereich der Aussteuerungsbereich eines Kanals verstanden werden, bei welchem der Quantisierungsgeräuschabstand, d. h. das Verhältnis von mittlerer Signalleistung zur mittleren Quantisierungsgeräuschleistung, einen bestimmten Wert nicht unterschreitet. Die Erweiterung des Dynamikbereiches durch Kompandierung erfolgt hierbei unter Verzicht auf einen unnötig großen Geräuschabstand bei großen Aussteuerungen.
  • Die Kompandierung kann erfolgen entweder durch Kompression der Signale auf der Sendeseite mit nachfolgender linearer Quantisierung und auf der Empfangsseite durch eine einer linear arbeitenden Dekodiereinrichtung folgenden, zur Kompression auf der Sendeseite inversen Expansion oder durch eine nichtlineare Quantisierung auf der Sendeseite und eine nichtlineare Dekodierung auf der Empfangsseite.
  • Es sind verschiedene PCM-Systeme bekanntgeworden, die nach den genannten Prinzipien arbeiten. Sie unterscheiden sich durch die Art der angestrebten Kompressor- und der dazu inversen Expandercharakteristik, durch die Art der Verwirklichung dieser Charakteristik und durch die Art der Bildung der Kodezeichen und der Rückgewinnung der Analogzeichen.
  • Uber Uberlegungen und Schlußfolgerungen in bezug auf eine günstige Form der Kompandierungskennlinie wurde von S m i t h, Bernard, unter dem Titel: »Instantaneous Companding of Quantized Signals« in »Bell System Technical Journal«, Vol. XXXVI, Nr. 3, Mai 1957, S. 653 bis 709, berichtet. Als vorteilhaft wird dort eine logarithmische Kennlinie bezeichnet. Noch im Februar 1964 berichtet 1 n g r a m, D. G. W ., in einem Referat über: »A High Spead Non-Linear Coder and Decoder for a P. C. M. System« auf der Konferenz über »Transmission Aspects of Communications Networks«, veranstaltet von 1.E.E. Electronics Division, Konferenzbericht ohne Ort und Datum des Erscheinens, über Kodierer und Dekodierer mit logarithmischer Kompandierungskennlinie.
  • Schaltungen für Kodierer mit ausschließlich logarithmischer Kennlinie sind außer durch die genannten Veröffentlichungen auch durch die deutsche Auslegeschrift 1076 758 bekanntgeworden.
  • Nach dem durch die deutsche Auslegeschrift 1076 758 bekannten Verfahren wird der analoge Abtastweri einem Speicherelement, z. B. einem Kondensator, als Grundladung zugeführt und dann die Zeit festgestellt, die notwendig ist, um nach einer weiteren Ladung einen vorgegebenen Grenzwert der Ladespannung zu erreichen. Dieser Grenzwert muß zumindest gleich oder etwas größer sein als der größte zu erwartende Analogwert.
  • Beim vorgeschlagenen Verfahren nach der älteren Erfindung, deutsche Auslegeschrift 1216 927, wird einem Kondensator eine Ladung zugeführt, die gleich oder etwas größer ist als der größte zu erwartende Analogwert. Beim anschließenden Entladen des Kondensators wird die Zeit festgestellt, in der die Spannung des Kondensators einen der Spannung des analogen Abtastwertes gleichen Wert erreicht.
  • Bei beiden Verfahren wird der Spannungsunterschied zwischen einem festgelegten Höchstwert und dem analogen Abtastwert festgestellt und der ermittelte Spannungsunterschied in eine logarithmisch verlaufende Zeitfunktion umgesetzt. Daher sind beide Verfahren grundsätzlich identisch. Die nach diesen Verfahren erzeugte rein logarithmische Kennlinie wurde zur Zeit der Entwicklung entsprechender Schaltungen als ideal angesehen.
  • Nach neueren Erkenntnissen hat jedoch eine rein logarithmische Kennlinie Nachteile in Zusammenhang mit dem Verlauf des Geräuschabstandes in Abhängigkeit von der Größe der zu übertragenden Analogwerte. So wird in einem zusammenfassenden Aufsatz von B 1 c i c k a r d t, W, »Auswirkungen der Quantisier trüg in PCM-Systemen« in den »llasler Mitteilungen«, 23. Jahrgang (1964), H. 2, S. 41 bis 64, vorgeschlagen, eine unter Berücksichtigung des Quantisierungs- und des Grundgeräusches bessere Annäherung der Kompressorcharakteristik an die ideale Form durch »stückweise lineare Kompression« zu verwirklichen. Nachteilig ist dabei, daß der Verlauf des Quantisierungsgeräuschabstandes in Abhängigkeit von der Aussteuerung bei Sprachsignalen eine gewisse Welligkeit und bei sinus- und impulsförmigen Geräuschen Unstetigkeiten zeigt. In dem von B I e i c k a r d t beschriebenen, verwirklichten System macht sich dies durch einen unstetigen Verlauf des Klirrfaktors in Abhängigkeit von der Aussteuerung bemerkbar.
  • Während die genannten bekannten Anordnungen zum Teil eine Kompandierungskennlinie in der früher als ideal angesehen logarithmischen Form anstreben, zum anderen Teil sich der nach neueren Erkenntnissen günstigeren Form mit einem logarithmischen und einem linearen Teil dadurch annähern, daß die` gesamte Kennlinie aus einer Vielzahl linearer Teilstücke verschiedener Neigung zusammengesetzt wird, ist das Ziel der Erfindung, eine stetig verlaufende Kennlinie zu verwirklichen, die sich aus einem logarithmischen und einem linearen Teilstück zusammensetzt und die die genannten Nachteile vermeidet.
  • Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Analog-Digital-Umsetzer zwei Funktionsgeneratoren enthält, von denen der eine einen nichtlinearen, exponentiellen Spannungsverlauf, der zweite einen linearen Spannungsverlauf erzeugt. Die beiden Spannungsverläufe stellen Teilfunktionen der gesamten Kompandierungskennlinie dar. Durch eine geeignete Bemessung der zwei Funktionsgeneratoren kann erreicht werden, daß die Kurven der beiden Teilfunktionen sich in einem vorgegebenen Punkt tangieren, so daß zu diesem Zeitpunkt die Ausgangsspannungen beider Funktionsgeneratoren gleich sind und ein stetiger TJbergang von der einen zur anderen Teilfunktion möglich ist. Der Analog-Digital-Umsetzer enthält weiterhin eine an sich bekannte getaktete Zähleinrichtung, die beim Beginn eines Kodiervorganges und des Ablaufes der beiden durch die Funktionsgeneratoren erzeugten Spannungsverläufe gestartet wird. Das zu kodierende Signal liegt an einem Eingang einer an sich bekannten Vergleichsschaltung, deren zweiter Eingang über einen Umschalter zunächst mit dem Ausgang des ersten Funktionsgenerators verbunden ist. Nach einer vorgegebenen Anzahl von Takten zum Zeitpunkt gleicher Spannungen an den Ausgängen der beiden Funktionsgeneratoren schaltet der Umschalter den zweiten Eingang der Vergleichsschaltung vom Ausgang des ersten auf den Ausgang des zweiten Funktionsgenerators. Die Vergleichsschaltung liefert, wie bekannt, ein Ausgangssignal, sobald die an ihren Eingängen liegenden Spannungen gleich sind. Das Ausgangssignal der Vergleichsschaltung setzt die Zähleinrichtung still. Ihre Endstellung bildet die Grundlage für die Bildung des digitalen Kodesignals.
  • Der Digital-Analog-Umsetzer enthält in ähnlicher Weise ebenfalls zwei Funktionsgeneratoren, von denen der eine einen nichtlinearen, exponentiellen Spannungsverlauf, der zweite einen linearen Spannungsverlauf erzeugt. Auch hier stellen die beiden Spannungsverläufe Teilfunktionen der gesamten Kompandierungskennlinie dar. Die Kurven beider Funktionen tangieren einander in einem vorgegebenen Punkt.
  • Der Digital-Analog-Umsetzer enthält weiterhin eine an sich bekannte getaktete Zähleinrichtung, die durch die empfangenen digitalen Kodesignale in eine bestimmte Zählstellung gebracht und gleichzeitig mit dem Beginn eines Dekodiervorganges und des Ablaufs der beiden durch die Funktionsgeneratoren erzeugten Spannungsverläufe gestartet wird. Zum Beginn eines Dekodiervorganges liegt der Ausgang des Digital-Analog-Umsetzers über einen Umschalter am Ausgang des ersten Funktionsgenerators. Nach einer vorgegebenen Anzahl von Takten zum Zeitpunkt gleicher Spannungen an den Ausgängen der Funktionsgeneratoren schaltet der Umschalter den Ausgang des Digital-Analog-Umsetzers auf den Ausgang des zweiten Funktionsgenerators. Erreicht die Zähleinrichtung ihre Nullstellung, so verhindert sie weitere Spannungsänderungen an den Funktionsgeneratoren, und der gerade erreichte Spannungswert des zum Ausgang des Digital-Analog-Umsetzers geschalteten Funktionsgenerators bildet das dekodierte Signal.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Zeichnungen näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt die Kurven des Abstandes von Quantisierungs- und Grundgeräusch vom Signal; F i g. 2 zeigt den Verlauf der idealen Kompressorcharakteristik in normierter Darstellung; F i g. 3 a zeigt einen erfindungsgemäßen Analog-Digital-Umsetzer als Beispiel; F i g. 3 b zeigt den Spannungsverlauf am Ausgang der Funktionsgeneratoren; F i g. 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Digital-Analog-Umsetzer als Beispiel.
  • Die F i g. 1 zeigt als Beispiel in doppelt logarithmischem Maßstab den Geräuschabstand S N [db] in Abhängigkeit von der Aussteuerung X,,l.f. Die gesamte Geräuschleistung besteht, wenn man vom Beschneidungsgeräusch bei sehr hohen Amplituden absieht, im wesentlichen aus den Anteilen Quantisierungsgeräusch und Grundgeräusch. Mit Rücksicht auf geforderte Ubertragungswerte eines Systems darf in einem weiten Bereich mittlerer und hoher Aussteuerung der Quantisierungsgeräuschabstand einen gewissen Betrag nicht unterschreiten, d. h., das Verhältnis des Quantisierungsgeräusches zum Signal muß gleich oder größer sein als der durch die Kurve h gegebene Grenzwert. Bei kleiner Aussteuerung ist der Grundgeräuschabstand u kleiner als der Quantisierungsgeräuschabstand und bestimmt daher im wesentlichen den Gesamtgeräuschabstand. Das Quantisierungsgeräusch ist im wesentlichen abhängig von der Zahl der Quantisierungsstufen. die durch den geforderten Geräuschabstand bestimmt wird.
  • Die Wirkung der früher angestrebten rein logarithmischen Kompandierungskennlinie mit dem Verlauf unterscheidet sich von der beschriebenen zusammengesetzten Kennlinie dadurch. daß sie zwar bei größeren Aussteuerungen einen etwas größeren Quantisierungsgeräuschabstand als erforderlich ergibt. daß jedoch bei kleineren Aussteuerungen eine Verkleinerung des Geräuschabstandes auftritt, d. h. in einem Bereich, der besonders bei Telefonie wichtig ist. Dagegen wird durch die in F i g. 2 gezeigte Kompressorcharakteristik der bestmögliche Geräuschabstand über den gesamten Aussteuerungsbereich erreicht.
  • Die Kompressorcharakteristik gibt den Zusammenhang zwischen den Eingangssignalen x und den Ausgangssignalen y des Kompressors. Sie besteht aus einem Teil der Kurve c mit dem geraden Verlauf und aus einem Teil der Kurve d mit dem logarithmischen Verlauf Die Kurven haben an einem gemeinsamen Punkt T mit den Koordinaten xT und yT, der dem Punkt T in F i g. 1 entspricht, die gleiche Steigung. In der Figur ist die Kompressorcharakteristik stark ausgezogen, während der nicht zur Kompressorcharakteristik gehörende Teil der Kurve c strichpunktiert und der entsprechende Teil der Kurve cl gestrichelt ist.
  • In den als Ausführungsbeispiel erläuterten Analog-Digital- und Digital-Analog-Umsetzern werden fair die Funktionsgeneratoren die seit sehr langer Zeit als Erzeuger eines exponentiellen Spannungsverlaufes bekannten RC-Glieder beschrieben, bei denen die Wirkungsweise besonders übersichtlich ist. Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine bestimmte Art von Funktionsgeneratoren beschränkt. Selbstverständlich können auch die zwei Funktionsgeneratoren, die Bestandteile der erfindungsgemäßen Analog-Digital-Umsetzer bzw. Digital-Analog-Umsetzer sind, vollkommen verschieden aufgebaut sein.
  • Der in F i g. 3 a vereinfacht dargestellte erfindungsgemäße Analog-Digital-Umsetzer enthält zwei unterschiedlich bemessene Funktionsgeneratoren K 1 und K2, eine Umschalteeinrichtung U und eine Vergleichsschaltung V. Seine Wirkungsweise wird in Verbindung mit der F i g. 3b beschrieben. die die bei einem Kodiervorgang an den Ausgängen A 1 bzw. A 2 der Funktionsgeneratoren K1 bzw. K2 auftretenden Spannungsverläufe u 1 und n2 zeigt. Die Kurven a 1 und a2 der F i g. 3 b entstehen durch Inversion. Spiegelung und Transformation auf eine Zeitskala aus den Kurven c und d der F i g. ?. Der Funktionsgenerator K 1 besteht aus einem RC-Glied mit dem Widerstand R 1 und dem dazu parallelgeschalteten Kondensator Cl. Das RC-Glied liegt auf einer Seite am Bezugspotential 0V, die andere Seite liegt am Ausgang .41 und kann über einen Schalter. dargestellt als Transistor TI, an eine Spannung L' 11 gelegt werden. wobei die Spannung L' 11 gleich sein muß dem höchsten erwarteten Abtastwert. Sobald der Schalter T 1 leitend wird, lädt sich der Kondensator C i in kurzer Zeit auf die Spannung C' 11 und behält diese Spannung. bis der Schalter T 1 sperrt. Dann entlädt sich der Kondensator C1 über den Widerstand R 1, und die Spannung am Ausgang.41 Fällt entsprechend der Zeitkonstante des RC-Gliedes exponentiell ab. Der Spannungsverlaufal in Abhängigkeit von der Zeit t am Ausgang .41 des Funktionsgenerators K 1 ist in F i g. 3 b dargestellt. wobei die Fortsetzung der Kurve für Zeiten größer t 1 punktiert ist. Wie bekannt. erreicht diese Kurve den Wert v = 0 erst zum Zeitpunkt t = z .
  • Der Aufbau des Funktionsgenerators K2 kann. wie im gezeigten Beispiel, dem des Funktionsgenerators K 1 entsprechen. Er besteht dann aus einem RC-Glied mit dem Widerstand R2 und dem dazu parallelgeschalteten Kondensator C2. Die Zeitkonstante des RC-Gliedes R2, C2 ist wesentlich größer als die des RC-Gliedes R 1, C1. Das RC-Glied des Funktionsgenerators K2 liegt auf einer Seite an einer Spannung - U2, die andere Seite liegt am Ausgang A 2 und kann über einen Schalter, dargestellt als Transistor T2, an eine Spannung U21 gelegt werden. Der Absolutwert der Spannung U21 ist viel kleiner als der Absolutwert der Spannung U 11. Wenn der Schalter T2 leitend wird, lädt sich der Kondensator C2 auf eine Spannung von U21 + U2 und behält diese Spannung, bis der Schalter T2 sperrt. Nun entlädt sich der Kondensator C2 über den Widerstand R2. Infolge der großen Zeitkonstante des RC-Gliedes R2, C2 verläuft der Spannungsausgleich zwischen den Belägen des Kondensators C2 nahezu linear, und die Spannung am Ausgang A 2 gegen das Bezugspotential erreicht wegen der unterschiedlichen Polarität der Ladung in endlicher Zeit den Wert 0. Dieser Teil der Entladekurve des RC-Gliedes R2# C2 ist in der F i g. 3 b teils gestrichelt, teils ausgezogen dargestellt und mit a2 bezeichnet.
  • Die Vergleichseinrichtung V hat zwei Eingänge E 1 und E2, von denen der eine, im Beispiel E2, über den Umschalter u mit einem der Ausgänge A 1 oder ..12 der Funktionsgeneratoren K 1 bzw. K2 verbunden ist, während an den zweiten Eingang, im Beispiel EI. der gespeicherte analoge Abtastwert des Modulationssignals angelegt wird. Die Vergleichsschaltung V gibt an ihrem Ausgang AK ein Signal ab, sobald die an ihren Eingängen E1 und E2 anliegenden Spannungen gleich groß sind.
  • Vor dem Ablauf des eigentlichen Kodiervorganges wird zunächst in bekannter Weise ein Augenblickswert des Modulationssignals ausgetastet und seine Polarität festgestellt. Der Betrag des Abtastwertes wird gespeichert und dem Eingang E1 der Vergleichsschaltung zugeführt. Gleichzeitig hat eine nicht gezeichnete Steuerschaltung die Schalter T 1 und T 2 geschlossen, so daß die Kondensatoren C1 und C2 aufgeladen werden, und die Anfangslage des Umschalters u mit einer Verbindung zwischen dem Ausgang .41 des Funktionsgenerators K 1 und dem Eingang E2 der Vergleichsschaltung sichergestellt.
  • Zum Zeitpunkt t = 0 öffnet die Steuerschaltung die Schalter T 1 und T 2 und startet eine ebenfalls nicht dargestellte Zähleinrichtung. Die Spannung am Kondensator C 1 und am Ausgang A 1 fällt exponentiell nach Kurve a1 in F i g. 3b, die Spannung am Kondensator C2 und am Ausgang A 2 dagegen mit ausreichender Genauigkeit linear nach Kurve a2 in F i g. 3 b. Wenn die Zähleinrichtung, gesteuert durch einen nicht dargestellten Taktgeber, nach einer vorgegebenen Zeit t 1 eine bestimmte Zählstellung erreicht hat und wenn bis zu diesem Zeitpunkt die Vergleichseinrichtung noch kein Ausgangssignal abgegeben hat. wird der Umschalter u vom Ausgang A 1 des Funktionsgenerators K1. auf den Ausgang A2 des Funktionsgenerators K2 umgeschaltet und damit der Eingang E2 der Vergleichsschaltung an den Funktionsgenerator K2 gelegt. Zu diesem Zeitpunkt t 1 sind die Spannungen an den Ausgängen A 1 und A 2 der Funktionsgeneratoren gleich groß, und die Kurven a1 und a2 in F i g. 3 haben die gleiche Neigung. Sobald die Spannungen an den Eingängen E1 und E2 der Vergleichseinrichtung übereinstimmen, d. h. sobald entweder im Zeitabschnitt t0 bis t 1 die Spannung am Ausgang A 1 des Funktionsgenerators K 1 oder im Zeitabschnitt t 1 bis t max die Spannung am Ausgang A 2 des Funktionsgenerators K2 auf den Betrag des Abtastwertes des Modulationssignals abgesunken ist, liefert die Vergleichseinrichtung ein Ausgangssignal, das die Zähleinrichtung stillsetzt. Die von ihr erreichte Zählstellung dient zum Bilden des digitalen Kodesignals, das dann zusammen mit dem die Polarität des Abtastwertes kennzeichnenden Polaritätsbit zur Gegenstelle übertragen wird.
  • Der in F i g. 4 als Beispiel vereinfacht dargestellte Digital-Analog-Umsetzer enthält zwei unterschiedlich bemessene Funktionsgeneratoren D 1 und D2, eine Umschalteeinrichtung w und eine Ausgabeeinrichtung Z. Die Funktionsgeneratoren werden im allgemeinen grundsätzlich denselben Aufbau haben wie die Funktionsgeneratoren im Analog-Digital-Umsetzer und sind daher im gegebenen Beispiel ebenfalls als RC-Glieder dargestellt und beschrieben. Das RC-Glied des Funktionsgenerators D 1 besteht aus dem Widerstand R 11 und dem Kondensator C 11, das des Funktionsgenerators D2 aus dem Widerstand R21 und dem Kondensator C21. Die Funktionsgeneratoren des Digital-Analog-Umsetzers unterscheiden sich von den Funktionsgeneratoren des Analog-Digital-Umsetzers dadurch, daß sie eine Einrichtung enthalten, die es erlaubt, den in F i g. 3 b dargestellten Spannungsablauf zu unterbrechen und die zu diesem Zeitpunkt erreichte Spannung festzuhalten. Im gegebenen Beispiel geschieht dies durch Offnen der Schalter S1 und S2, wodurch ein weiteres Entladen der Kondensatoren C11 und C21 verhindert wird.
  • Das RC-Glied R 11, C 11 des Funktionsgenerators D 1 liegt auf einer Seite am Bezugspotbntial 0 V, die andere Seite liegt am Ausgang D11 und kann über einen Schalter, dargestellt als Transistor T 11, an eine Spannung U 11 gelegt werden. Wenn der Schalter T11 leitend wird, lädt sich der Kondensator C 11 in kurzer Zeit auf die Spannung U 11 auf und behält diese Spannung, bis der Schalter T 11 sperrt und der Kondensator C 11 sich über den Widerstand R 11 entlädt. Dabei ergibt sich am Ausgang D 11 ein exponentieller Spannungsverlauf, wie in der Kurve a1 der F i g. 3b dargestellt.
  • Das RC-Glied R21, C21 des Funktionsgenerators D2 mit einer wesentlich größeren Zeitkonstante als die des RC-Gliedes R11, C11 liegt auf einer Seite an einer Spannung -U2; die andere Seite ist mit dem Ausgang D21 verbunden und kann über einen Schalter, dargestellt als Transistor T21, an eine Spannung U21 gelegt werden. Offnet der Schalter T21 nach beendeter Ladung des Kondensators C21, so entlädt sich dieser über den Widerstand R21 infolge der großen Zeitkonstante nahezu linear, und die Spannung am Ausgang D21 erreicht entsprechend der Kurve a2 in F i g. 3b in endlicher Zeit den Wert 0.
  • Durch die Umschalteeinrichtung w kann die Ausgabeeinrichtung Z entweder mit dem Ausgang D11 des Funktionsgenerators D 1 oder mit dem Ausgang D21 des Funktionsgenerators D2 verbunden werden.
  • Vor dem Ablauf des eigentlichen Dekodiervorganges wird in bekannter Weise entsprechend dem empfangenen Kodesignal eine nicht dargestellte Zähleinrichtung in eine bestimmte Zählstellung gebracht. Eine ebenfalls nicht dargestellte Steuerschaltung schließt die Schalter T11 und T21, so daß die Kondensatoren C 11 und C21 aufgeladen werden, und stellt sicher, daß der Umschalter w die Anfangslage einnimmt, bei der die Ausgabeeinrichtung Z mit dem Funktionsgenerator D 1 verbunden ist.
  • Zum Zeitpunkt t0 öffnet die Steuereinrichtung die Schalter T11 und T21 und startet die Zähleinrichtung. Die Spannung am Kondensator C 11 fällt nun exponentiell nach der Kurve a 1 in F i g. 3 b, die Spannung am Kondensator C21 jedoch etwa linear nach der Kurve a2. Gleichzeitig zählt die Zähleinrichtung, gesteuert durch einen nicht dargestellten Taktgeber, vom voreingestellten Wert rückwärts. Erreicht der Zähler seine Nullstellung, so öffnen die Schalter S1 und S2, und die Entladung der Kondensatoren C11 und C21 wird abgebrochen. Erreicht die Zähleinrichtung ihre Nullstellung im Zeitabschnitt t0 bis t 1; F i g. 3 b, d. h. während des im Anfang exponentiellen Verlaufs der Kennlinie, so wird die am Ausgang D 11 des Funktionsgenerators D 1 liegende Spannung über den Umschalter w an die Ausgabeeinrichtung Z gegeben.
  • Erreicht jedoch die Zählschaltung ihre Nullstellung zu einem späteren Zeitpunkt, d. h. im Zeitabschnitt t1 bis t max und während des linearen Verlaufs der Kennlinie, so schaltet zum Zeitpunkt t 1 nach einer vorgegebenen Anzahl der vorn Impulsgeber abgegebenen Impulse der Umschalter iv die Ausgabeeinrichtung Z auf den Ausgang D21 des Funktionsgenerators D2. Die Ausgabeeinrichtung Z übernimmt daher bei der Nullstellung des Zählers die dann am Ausgang D21 liegende Spannung.
  • Die Ausgabeeinrichtung Z gibt je nach dem empfangenen Polaritätsbit die übernommene Spannung unverändert oder invertiert zum Ausgang AD des Digital-Analog-Umsetzers.
  • Der grundsätzliche Erfindungsgedanke ist nicht auf die Ausführung nach dem angegebenen Beispiel beschränkt. So können, wieder als Beispiel, in einem System der beschriebene Analog-Digital-Umsetzer und/oder der beschriebene Digital-Analog-Umsetzer zweimal vorhanden sein und diese an Spannungen entgegengesetzter Polarität liegen, so daß der in F i g. 3 b dargestellte Spannungsverlauf einmal mit positivem und einmal mit negativem Vorzeichen, spiegelbildlich zur Zeitachse, gleichzeitig abläuft. Es kann dann für die Analog-Digital-Umsetzung der Abtastwert des Modulationssignals zwei Vergleichsschaltungen zugeführt werden, wobei je nach der Polarität des Abtastwertes nur eine der beiden Vergleichsschaltungen ein Ausgangssignal abgibt und damit auch das Polaritätsbit bestimmt. Im Gegensatz zum erstbeschriebenen Beispiel, bei dem der Vergleichsschaltung der Betrag des Abtastwertes zugeführt wird, der Abtastwert also gegebenenfalls zunächst invertiert werden muß, kann in eine solche Einrichtung der Abtastwert mit beliebiger Polarität eingespeist werden.
  • In entsprechender Weise kann bei der Digital-Analog-Umsetzung mit zwei Umsetzern für verschiedene Polarität zu Beginn des Dekodiervorganges durch das Polaritätsbit entschieden werden, welcher der beiden Wandler das Ausgangssignal der richtigen Polarität liefern muß. Es kann dann die für das erste Beispiel genannte Ausgabeeinrichtung entfallen.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Puls-Code-Modulationssystem mit einem Analog-Digital-Umsetzer und einem D1gital-Analog -Umsetzer mit unter Berücksichtigung des Grundgeräusches idealer Kompandierung, wobei die Kompandierungskennlinie für den Bereich mittlerer und großer Aussteuerung einen logarithmischen und für den Bereich kleiner Aussteuerung einen linearen Verlauf hat, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Analog-Digital-Umsetzer einen ersten und einen zweiten Funktionsgenerator(K1, K2) enthält, wobei der erste Funktionsgenerator (K1) einen nichtlinearen, exponentiellen Spannungsverlauf (a l) und der zweite (K2) einen linearen Spannungsverlauf (a2) als Teilfunktionen der gesamten Kompandierungskennlinie erzeugt und wobei der Verlauf dieser Funktionen derart ist,,, daß zu einem gegebenen Zeitpunkt die Spannungen an den Ausgängen beider Funktionsgeneratoren (A 1, A2) gleich sind, daß er eine an sich bekannte getaktete Zähleinrichtung enthält, die beim Beginn eines Kodiervorganges und des Ablaufs der beiden durch die Funktionsgeneratoren (K1, K2) erzeugten Spannungsverläufe (a1, a2) gestartet wird, daß nach einer vorgegebenen Anzahl von Takten zum Zeitpunkt gleicher Spannungen an den Ausgängen (A 1, A2) der Funktionsgeneratoren (K 1, K2) durch einen Umschalter (u) ein Eingang (E2) einer an sich bekannten Vergleichsschaltung (V) vom Ausgang (A 1) des ersten Funktionsgenerators (K 1) auf den Ausgang (A 2) des zweiten Funktionsgenerators (K2) umgeschaltet wird, daß die Vergleichsschaltung (V) in bekannter Weise ein Ausgangssignal abgibt, sobald der ihr über einen zweiten Eingang (E1) zugeführte analoge Abtastwert des Modulationssignals mit der . Ausgangsspannung des gleichzeitig über den Umschalter (u) an ihren ersten Eingang (E2) angeschlossenen Funktionsgenerators übereinstimmt, daß das Ausgangssignal der Vergleichseinrichtung (V) in bekannter Weise die Zähleinrichtung in einer zur Bildung des digitalen Kodesignals dienenden Zählstellung stillsetzt, daß der Digital-Analog-Umsetzer zwei Funktionsgeneratoren (D1, D2) enthält, von denen der erste (D1) einen nichtlinearen, exponentiellen Spannungsverlauf (a1), der zweite (D2) einen linearen Spannungsablauf (a2) als Teilfunktionen der gesamten Kompandierungskennlinie erzeugt und wobei der Verlauf dieser Funktionen derart ist, daß zu einem gegebenen Zeitpunkt die Spannung an den Ausgängen (D11, D21) beider Funktionsgeneratoren (D1, D2) gleich ist, daß er eine an sich bekannte getaktete Zähleinrichtung enthält, die durch die empfangenen digitalen Kodesignale in bekannter Weise in eine bestimmte Zählstellung gebracht und gleichzeitig mit dem Beginn eines Dekodiervorganges und des Ablaufs der beiden durch die Funktionsgeneratoren (D1, D2) erzeugten Spannungsverläufe (a1, a2) gestartet wird, daß zum Beginn eines Dekodiervorganges der Ausgang (AD) des Digital-Analog-Umsetzers über einen Umschalter (w) und eine Ausgabeeinrichtung (Z) mit dem Ausgang (D11) des ersten Funktionsgenerators (D1) verbunden ist und daß nach einer vorgegebenen Anzahl von Takten zum Zeitpunkt gleicher Spannungen an den Ausgängen (D 11, D21) der Funktionsgeneratoren (D 1, D2) der Umschalter (w) den Ausgang (AD) des Digital-Analog-Umsetzers auf den Ausgang (D21) des zweiten Funktionsgenerators (D2) umschaltet, daß in bekannter Weise die Zähleinrichtung beim Erreichen ihrer Nullstellung die Ausgangsspannungen der beiden Funktionsgeneratoren (D 1, D2) auf dem gerade erreichten Wert festhält, so daß das dekodierte Signal am Ausgang (AD) des Digital-Analog-Umsetzers abnehmbar ist.
  2. 2. Puls - Code - Modulationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Analog-Digital-Umsetzer vor jedem Kodiervorgang die Polarität des Abtastwertes festgestellt und ein die Polarität kennzeichnendes Polaritätsbit zur Gegenstelle übertragen wird, daß der Abtastwert je nach Polarität entweder unverändert oder invertiert mit einheitlicher Polarität der Vergleichsschaltung (V) zugeführt wird.
  3. 3. Puls-Code-Modulationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Digital-Analog-Umsetzer aus dem empfangenen Digitalzeichen zunächst ein Analogzeichen mit einheitlicher Polarität gewonnen wird, das je nach dem empfangenen Polaritätsbit durch eine Ausgabeeinrichtung (Z) entweder unverändert oder invertiert zum Ausgang (AD) gegeben wird.
  4. 4. Puls - Code - Modulationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Analog-Digital-Umsetzer vorgesehen sind, von denen der eine auf positive, der andere auf negative Abtastwerte anspricht, daß der Abtastwert beiden Umsetzern zugeführt wird und daß am Ende des Kodiervorganges je nach dem Auftreten eines Ausgangssignals am Ausgang des einen oder anderen Analog-Digital-Umsetzers die Polarität des Abtastwertes festgestellt und ein diese Polarität kennzeichnendes Polaritätsbit zur Gegenstelle übertragen wird.
  5. 5. Puls - Code - Modulationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Digital-Analog-Umsetzer vorgesehen sind, von denen der eine positive, der andere negative Analogwerte liefert, daß die zwei Digital-Analog-Umsetzer gleichzeitig bei jedem einlaufenden Kodesignal ablaufen und daß durch das empfangene Polaritätsbit bestimmt wird, ob das von einem oder vom anderen Wandler gelieferte Analogsignal ausgewertet wird.
  6. 6. Puls - Code - Modulationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Funktionsgenerator (K1) des Analog-Digital-Umsetzers aus einem Parallel-RC-Glied (R 1, C 1) besteht, dessen eines Ende auf Bezugspotential (0 V) liegt und dessen anderes Ende durch einen Schalter (T1) an eine Spannung (U11) gelegt werden kann, die gleich der größten zu kodierenden Amplitude des analogen Signals ist, daß das schalterseitige Ende des RC-Gliedes (R1, C1) mit dem Ausgang (A 1) des ersten Funktionsgenerators (K 1) verbunden ist und daß die Zeitkonstante des RC-Gliedes (R1, Cl) so gewählt ist, daß nach erfolgter Aufladung des Kondensators (C1) und anschließend geöffnetem Schalter (T 1) sich während eines Kodiervorganges am Ausgang (A 1) des ersten Funktionsgenerators (K1) ein exponentieller, dem logarithmischen Teil der Kompressorcharakteristik entsprechender Spannungsverlauf (a1) ergibt.
  7. 7. Puls - Code - Modulationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Funktionsgenerator (K2) des Analog-Digital-Umse tzers aus einem Parallel-RC-Glied (R2, C2) besteht, dessen eines Ende an einer Spannung (- U2) mit zur Ladespannung (U 11) des Kondensators (C1) des ersten Funktionsgenerators (K1) entgegengesetzter Polarität liegt und dessen anderes Ende durch einen Schalter (T2) an eine Spannung (U21) mit gleicher Polarität wie die Ladespannung (U 11) des Kondensators (C 1) des ersten Funktionsgenerators (K1) gelegt werden kann, daß das schalterseitige Ende des RC-Gliedes (R2, C2) mit dem Ausgang (A2) des zweiten Funktionsgenerators (K2) verbunden ist, daß die Ladespannungen (- U2, U21) und die Zeitkonstante des RC-Gliedes so gewählt sind, daß nach erfolgter Aufladung des Kondensators (C2) und anschließend geöffnetem Schalter (T2) sich während eines Kodiervorganges am Ausgang (A2) des zweiten Funktionsgenerators (K2) ein linearer Spannungsverlauf (a2) entsprechend dem linearen Teil der Kompressorcharakteristik ergibt und daß diese Spannung in endlicher Zeit den Wert 0 erreicht. B.
  8. Puls - Code - Modulationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Funktionsgenerator (D1) des Digital-Analog-Umsetzers aus einem Parallel-RC-Glied (R 11, C 11) und einem Schalter (T11) in der gleichen Weise aufgebaut ist wie der erste Funktionsgenerator (K1) des Analog-Digital-Umsetzers nach Anspruch 6, daß ihr die gleichen Spannungen wie dieser zugeführt werden, daß sie denselben Spannungsverlauf erzeugt und daß sie in Reihe zum Widerstand (R11) des RC-Gliedes (R 11,C 11) einen Schalter (S1) enthält, der während des Dekodiervorganges geschlossen ist, der am Ende des Dekodiervorganges geöffnet wird, wodurch die Entladung des Kondensators (C11) des RC-Gliedes (R11, C11) unterbrochen wird.
  9. 9. Puls - Code - Modulationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Funktionsgenerator (D2) des Digital-Analog-Um-Setzers aus einem Parallel-RC-Glied (R21, C21) und einem Schalter (T21) in der gleichen Weise aufgebaut ist wie der zweite Funktionsgenerator (K2) des Analog-Digital-Umsetzers nach Anspruch 7, daß ihr die gleichen Spannungen wie dieser zugeführt werden, daß sie denselben Spannungsverlauf erzeugt und daß sie in Reihe zum Widerstand (R21) des RC-Gliedes (R21, C21) einen Schalter (S2) enthält, der während des Dekodiervorganges geschlossen ist, der am Ende des Dekodiervorganges geöffnet wird, wodurch die Entladung des Kondensators (C21) des RC-Gliedes (R21, C21) unterbrochen wird.
  10. 10. Puls -Code - Modulationssystem nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in diesen Ansprüchen genannten Schalter gesteuerte Halbleiterbauelemente sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1076 758.
DEP1269A 1966-01-21 1966-01-21 Puls-Code-Modulationssystem mit unter Beruecksichtigung des Grundgeraeusches idealerKompandierung Withdrawn DE1269648B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1269A DE1269648B (de) 1966-01-21 1966-01-21 Puls-Code-Modulationssystem mit unter Beruecksichtigung des Grundgeraeusches idealerKompandierung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP1269A DE1269648B (de) 1966-01-21 1966-01-21 Puls-Code-Modulationssystem mit unter Beruecksichtigung des Grundgeraeusches idealerKompandierung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1269648B true DE1269648B (de) 1968-06-06

Family

ID=5660529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1269A Withdrawn DE1269648B (de) 1966-01-21 1966-01-21 Puls-Code-Modulationssystem mit unter Beruecksichtigung des Grundgeraeusches idealerKompandierung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1269648B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2552369A1 (de) * 1974-11-22 1976-05-26 Western Electric Co Schaltungsanordnung zur digitalverarbeitung nichtlinearer pulskodemodulationssignale

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076758B (de) * 1955-12-30 1960-03-03 Siemens Ag Zeitmultiplexsystem mit Momentankompandierung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076758B (de) * 1955-12-30 1960-03-03 Siemens Ag Zeitmultiplexsystem mit Momentankompandierung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2552369A1 (de) * 1974-11-22 1976-05-26 Western Electric Co Schaltungsanordnung zur digitalverarbeitung nichtlinearer pulskodemodulationssignale

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2159575C3 (de) Deltamodulator
DE2546926C3 (de) System zur Steuerung der Sprechrichtung in Duplex-Sprechverkehr-Anlagen
CH615308A5 (de)
DE69602959T2 (de) Vorrichtung zur digitalverarbeitung eines analogsignals, welches auch wieder in analoger form ausgegeben werden soll
DE1007808B (de) Nachrichtenuebertragungsverfahren mit Impulscodemodulation
DE3329242A1 (de) Schaltungsanordnung zum ueberpruefen des zeitlichen abstands von rechtecksignalen
DE2501531C3 (de) Digitale Schaltungsanordnung zum Umwandeln komprimierter differenz pulscodemodulierter Signale in PCM-Signale
DE2455584C3 (de) Freisprecheinrichtung
EP0027233B1 (de) Verfahren zur Codierung von Analogsignalen
DE2139918C3 (de) Analog Digital Codierer
DE1269648B (de) Puls-Code-Modulationssystem mit unter Beruecksichtigung des Grundgeraeusches idealerKompandierung
DE2110033C3 (de) Sender zum Übertragen von Analogsignalen durch Impulskodemodulation
DE2813338C2 (de) "Anordnung zum interpolierenden Umcodieren eines Deltamodulationssignals"
DE3126380A1 (de) "schaltungsanordnung zum umsetzen eines analogen wechselspannungssignals in ein digitales signal"
DE2554798C3 (de) Bandkompressionseinrichtung
DE2126172C3 (de) Impulsumsetzer zur Dynamikkompression von A modulationssystemen
DE1142385B (de) Anordnung zur nichtlinearen Codierung und Decodierung
DE2539769C3 (de) Digitale Pulsmodulation mit Dynamikbegrenzung
DE2432976A1 (de) Codier- und decodiereinrichtung fuer zeitmultiplex-fernsprechsysteme
CH643973A5 (de) Verfahren und schaltungsanordnung zur rauscheinschraenkung bei kompandierender deltamodulation.
DE1762846C3 (de) Verfahren und Einrichtung zur Codierung von pulsamplitudenmodulierten Signalen in Puls-Code-Modulationsanlagen
DE1279082B (de) Puls-Code-Modulationssystem mit unter Beruecksichtigung des Grundgeraeusches idealerKompandierung
DE2420519A1 (de) Asynchroner deltamodulator
DE1224357C2 (de) Modulator mit Momentanwertkompander fuer mit Pulsmodulation arbeitende Geraete
DE2232358C3 (de) Schaltungsanordnung zur Verhinderung der akustischen Rückkopplung in einem Übertragungssystem mit Impulsdeltamodulation in einer FernsprechinsbesondereFernsprech-Vermittlungsanlage

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee